Salome

Oper von Richard Strauss

Musikalische Leitung Alain Altinoglu
Inszenierung Sven-Eric Bechtolf
Bühnenbild Rolf Glittenberg
Kostüme Marianne Glittenberg
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Philharmonia Zürich

Salome Nina Stemme
Herodias Hanna Schwarz
Jochanaan Evgeny Nikitin
Herodes Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Narraboth Benjamin Bernheim
Page der Herodias Anna Goryachova
Erster Jude Dmitry Ivanchey
Zweiter Jude Kristofer Lundin
Dritter Jude Andreas Winkler
Vierter Jude Roberto Ortiz
Fünfter Jude Reinhard Mayr
Erster Nazarener Tomasz Slawinski
Zweiter Nazarener Krešimir Stražanac
Erster Soldat Valeriy Murga
Zweiter Soldat Alexei Botnarciuc
Sklave Judit Kutasi
Ein Cappadozier Christoph Filler
Tänzerin Silvia Schori
Statisten Statistenverein am Opernhaus Zürich


In deutscher Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

1 Std. 45 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

19 Apr 2014, 19:00 Opernhaustag
Wiederaufnahme
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

21 Apr 2014, 20:00
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

26 Apr 2014, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

29 Apr 2014, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

04 Mai 2014, 14:00
zum letzten Mal
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Handlung

Salome

Erste Szene

Soldaten bewachen auf der Terrasse vor dem Palast des Tetrarchen Herodes den Propheten Jochanaan, der wegen seiner Schmähreden gegen den Königshof – vor allem gegen das laster­­hafte Leben der Königin Herodias – gefangen gehalten wird. Narraboth, Hauptmann der Leib­­wache des Herodes, hat nur Augen für Herodias’ Tochter Salome, die er im angrenzenden Bankett­saal beobachtet. Eifersüchtig und von dunklen Vorahnungen erfüllt, warnt ihn sein Freund, ein Page der Herodias, davor, sie immerzu anzusehen. Die Stimme Jochanaans erschallt aus der Zisterne und verkündet das Kommen des Messias. Die Unterhaltung der Soldaten wendet sich ihm zu. 

 

Zweite Szene

Salome, angeekelt von Herodes’ begehrlichen Blicken und den Streitereien der von ihm geladenen Gäste, flüchtet sich auf die Terrasse. Wieder ertönt Jochanaans Stimme. Neugierig auf diesen Mann, vor dem der Tetrarch Angst hat und der ihre Mutter Herodias ob ihres ausschwei­fenden Lebenswandels beschimpft, wünscht sie ihn zu sehen. Obwohl Herodes angeord­net hat, dass niemand den Propheten sehen dürfe, weiss Salome mit wenigen Versprechun­gen den ihr ergebenen Narraboth dazu zu bringen, sich über das Verbot hinwegzusetzen. Er lässt die Zisterne öffnen.

 

Dritte Szene

Fasziniert von seiner seltsamen Erscheinung will sich Salome Jochanaan nähern – trotz der verzweifelt-eifersüchtigen Bemühungen Narraboths, sie davon abzuhalten. Jochanaan aber will weder mit ihr sprechen noch sie ansehen. Ihren stolzen Worten «Ich bin Salome, die Tochter der Herodias, Prinzessin von Judäa» setzt er die Forderung, Busse zu tun, entgegen. Seine wilden Anklagen gegen ihre Mutter und seine schroffe Abwehr wecken in Salome immer stärker den Wunsch, ihn zu berühren – zunächst seinen Leib, dann seine Haare, und schliess­lich verlangt sie, seinen Mund zu küssen. Narraboth ersticht sich, Jochanaan zieht sich, die «Tochter einer blutschänderischen Mutter» verfluchend, in die Zisterne zurück.

 

Vierte Szene

Herodes und Herodias erscheinen mit ihren Gästen auf der Terrasse. Der von Wein und sexueller Gier trunkene Tetrarch fordert Salome auf, ihm Gesellschaft zu leisten. Kühl wehrt sie seine Zudringlichkeiten ab.

Wieder hallen die Anklagen Jochanaans durch den Palast, und Herodias fordert seine Auslieferung an die Juden, die ihn für einen falschen Propheten halten. Herodes aber, von Ängsten und Visionen geplagt, verteidigt ihn: Jochanaan sei ein «heil’ger Mann». Als der Disput zwischen Juden, Nazarenern und dem Königspaar zu eskalieren droht, fordert Herodes Salome auf, für ihn zu tanzen. Sie weigert sich zunächst, doch als der König schwört, ihr dafür jeden Wunsch zu erfüllen, kommt sie seinem Begehren nach. Als Belohnung fordert sie den Kopf des Jochanaan – sehr zur Befriedigung ihrer Mutter Herodias.

Entsetzt bietet ihr Herodes alle Schätze, alle Reichtümer, die er besitzt, ja selbst die Hälfte seines Königreiches. Salome aber beharrt auf ihrem Wunsch. Herodes kapituliert. Nach Minu­ten angespannten Wartens übergibt der Henker Salome den Kopf des Propheten. Noch zögert sie, beklagt ihre Zurückwei­sung durch Joachanaan. Als sie schliesslich den Mund des abgeschlagenen Hauptes küsst, befiehlt Herodes angewidert, sie zu töten.

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Salome

Oper von Richard Strauss