Matthias Hartmann
Inszenierung

Matthias Hartmann inszenierte am Staatstheater Hannover, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Wiener Burgtheater sowie Opern am Opernhaus Zürich («Die verkaufte Braut», «Tiefland», «Carmen») und an der Opéra Nationale de Paris («Elektra»). Von 2000 bis 2005 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum, inszenierte u.a. Uraufführungen von Botho Strauss und Peter Turrini sowie «Warten auf Godot» von Samuel Beckett mit Harald Schmidt als Lucky und «1979» nach dem Roman von Christian Kracht. Im September 2005 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Zürich. Hier inszenierte er u.a. die Uraufführung von Botho Strauss’ «Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte», Tschechows «Iwanow», Schillers «Parasit», Shakespeares «Othello», Kleists «Amphitryon», «Blackbird» von David Harrower, Molières «Tartuffe», Sophokles’ «Ödipus», die Uraufführung von Justine del Cortes «Sex», die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Fosses «Ich bin der Wind» und Thomas Bernhards «Immanuel Kant». Seit Beginn der Saison 2009/10 ist Matthias Hartmann Direktor des Wiener Burgtheaters, wo er Goethes «Faust I/II» und Tolstois «Krieg und Frieden» inszenierte. An der Wiener Staats-oper debütierte er 2009 mit der Inszenierung von Schostakowitschs «Lady Macbeth von Mzensk». In der kommenden Saison inszeniert er am Burgtheater die Uraufführung von «Das blinde Geschehen» von Botho Strauss und Shakespeares «Was ihr wollt».