Rossini - Performance - Operahouse Zurich

Rossini

3. Philharmonic Concert / 2. La Scintilla-Concert


Riccardo Minasi, Conductor
Franco Fagioli, Countertenor
Orchestra La Scintilla


GIOACHINO ROSSINI
Arias and instrumental pieces from the operas "Elisabetta, Regina d' Inghilterra", "Demetrio e Polibio", "Le siège de Corinthe", "Semiramide" and "Eduardo e Cristina"



Introduction 45 min before the performance

Dates

29 Jan 2017, 18:00
Preise P1: 95, 80, 65, 50, 35 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Rossini

The brilliant technique, the vocal range of three octaves and high vocal assertiveness makes the Argentine Franco Fagioli the most virtuosic countertenor of our time. His extensive, constantly growing repertoire testifies to an artist who is always looking for new challenges. At the Salzburg Whitsun Festival in 2014 he first appeared with Gioachino Rossini dedicated program and got sensational reviews: "What Fagioli worked out in diversity of expression in the arias of Rossini’s operas was fantastic," as the Neue Zürcher Zeitung said. Meanwhile, the singer has signed an exclusive contract with Deutsche Grammophon and will present his first solo album with arias by Rossini in the fall 2016. At the Zurich Opera House he will prove his Belcanto arts together with Riccardo Minasi and the Orchestra La Scintilla. The program includes arias from Rossini’s operas Demetrio e Polibio, La donna del Lago, Tancredi and Semiramide.

 

Bios

Rossini

Riccardo Minasi

Musikalische Leitung

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Sowohl als Solist als auch als Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico und Musikern wie Luca Pianca, Viktoria Mullova, Christophe Coin, Reinhard Goebel zusammen. Als Dirigent leitete er u.a. das Orchester der Oper Lyon, die Kammerakademie Potsdam, das Zürcher Kammerorchester, das Balthasar-Neumann-Ensemble, L’Arpa Festante, recreation – Grosses Orchester Graz, Ensemble Resonanz, Il Complesso Barocco und Helsinki Baroque Orchestra, dessen 1. Kapellmeister er von 2008 bis 2011 war. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Aus dieser Zusammenarbeit gingen mehrere preisgekrönte CD-Einspielungen im Instrumental- und Opernrepertoire hervor. Die vielfältige Konzerttätigkeit mit Il pomo d’oro umfasst u.a. Händels Rinaldo im Theater an der Wien, Catone in Utica von Leonardo Vinci, Siroe von Johann Adolph Hasse sowie Händels Tamerlano, Xerxes und Partenope. Die Aufnahme Stella di Napoli mit Joyce DiDonato wurde für einen Grammy Award nominiert und bekam einen Diapason D’or sowie den BBC Music Magazine Award 2015. Jüngste Engagements umfassen Glucks Iphigènie en Tauride an der Staatsoper Hamburg sowie Konzerte mit dem London Chamber Orchestra, dem Ensemble Resonanz Hamburg beim Schleswig Holstein Musikfestival und dem Los Angeles Philharmonic. Am Opernhaus Zürich wird Riccardo Minasi in dieser Saison den Ballettabend Der Sandmann leiten.

Don Giovanni

11 Mar 2017, 15 Mar 2017, 17 Mar 2017, 26 Mar 2017, 31 Mar 2017

Orlando paladino

16 May 2017, 18 May 2017, 21 May 2017, 25 May 2017, 03 Jun 2017

Rossini

29 Jan 2017

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Alcina

31 Dec 2016, 02 Jan 2017, 04 Jan 2017, 06 Jan 2017, 08 Jan 2017, 10 Jan 2017

Bach

03 Jul 2017

Corpus

27 May 2017, 28 May 2017, 05 Jun 2017, 10 Jun 2017, 11 Jun 2017, 16 Jun 2017, 25 Jun 2017, 02 Jul 2017

Die Entführung aus dem Serail

06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dec 2016, 09 Dec 2016, 15 Dec 2016, 18 Dec 2016, 21 Dec 2016

Médée

22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017

Mozart

17 Oct 2016

Rameau / Gluck

20 Feb 2017

Rossini

29 Jan 2017

Franco Fagioli

Countertenor

Franco Fagioli ist einer der virtuosesten Countertenöre der heutigen Zeit. Ein erster Meilenstein war der Bertelsmann-Gesangswettbewerb Neue Stimmen, den er 2003 gewann. Seither tritt er an internationalen Opernhäusern auf, u.a. am Teatro Colón in Buenos Aires, Staatstheater Karlsruhe, Opernhaus Zürich, Covent Garden London, Theater an der Wien, Théâtre des Champs-Élysées in Paris und an der Opéra Royal in Versailles. Zudem ist er regelmässiger Gast renommierter Festivals wie der Barockfestspiele in Halle, Innsbruck, Ambronay und Froville sowie der Salzburger Festspiele. 2014 debütierte er bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Franco Fagioli ist nicht nur ausgewiesener Barockspezialist, sondern erarbeitet sich auch die virtuosen Rollen, die Mozart und Rossini für Kastraten geschrieben haben. Der internationale Durchbruch gelang Franco Fagioli 2012 mit Vincis Artaserse, einer Produktion mit fünf Countertenören, die nahezu alle relevanten Musikpreise erhielt. Hervorragend besprochen wurden auch seine Solo-CDs Arias for Caffarelli und Porpora Arias. Weitere Gesamt-Ersteinspielungen bei denen Franco Fagioli mitwirkte sind u.a. Hasses Siroe, Vincis Catone in Utica und Glucks Orfeo ed Euridice. Seine Debüt-CD bei Deutsche Grammophon mit Werken von Rossini ist für Herbst 2016 geplant.

Weitere Debüts gibt Franco Fagioli beim Festival d’Aix-en-Provence als Piacere in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno und im Palais Garnier mit der Titelrolle in Cavallis Eliogabalo zur Saisoneröffnung der Opéra de Paris.

Rossini

29 Jan 2017