Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - Performance - Operahouse Zurich

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht

Conductor Fabio Luisi
Producer Sebastian Baumgarten
Stage design Barbara Ehnes
Costumes Joki Tewes
Jana Findeklee
Lighting Elfried Roller
Video-Design Chris Kondek
Choreographische Mitarbeit Kinsun Chan
Chorus master Janko Kastelic
Dramaturgy Claus Spahn
Orchestra Philharmonia Zürich
Choir Chor der Oper Zürich


Leokadja Begbick Karita Mattila
Willy, der Prokurist Michael Laurenz
Dreieinigkeitsmoses Christopher Purves
Jenny Hill Annette Dasch
Paul Ackermann Christopher Ventris
Jakob Schmidt Iain Milne
Heinrich, genannt Sparbüchsenbill Cheyne Davidson
Josef, genannt Alaskawolfjoe Ruben Drole
Tobby Higgins Jonathan Abernethy
Tänzer Laura Burgener
Juliette Rahon
Malou Meyenhofer
Rahel Merz
Benjamin Mathis
Evelyn Angela Gugolz
Steven Forster
Michal Czyz
Mathis Wagenbach
Natalie Wagner

Mit freundlicher Unterstützung derFreunde der Oper Zürich

In German
with German and English surtitles

Introduction 45 min before the performance
Einführungsmatinee 22 Okt 2017

Dates

05 Nov 2017, 19:00
Premiere
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

09 Nov 2017, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

12 Nov 2017, 14:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

14 Nov 2017, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

17 Nov 2017, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

19 Nov 2017, 20:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

22 Nov 2017, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

24 Nov 2017, 20:00 AMAG people's performance
Preise H: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Kurt Weill (1900-1950), Bertolt Brecht (1898-1956)
Opera in three acts

Anyone who does not enjoy himself in Mahagonny has only himself to blame. For in the paradise city constructed in the opera by Bertolt Brecht and Kurt Weill, everything is permitted. Boundless pleasures, intoxication to excess. Gorging, boxing, boozing, love-making – anything goes. Only one thing is strictly forbidden: being unable to pay at the end. This is the experience of the pleasure seeker Paul Ackermann, who ends up on the electric chair. Brecht/Weill’s Mahagonny opera is a series of large-scale images from the workshops of epic musical theatre: anarchical protest and caustic social criticism. Kurt Weill’s apparently simple but always ambiguous music gains a zany momentum as it dances above the abyss, ranging from the tone of high opera to adaptations of shimmy and foxtrot rhythms to choral pastiche. Brecht wrote that the opera was culinary, but that it also put the culinary up for debate. It attacks a society that needs such operas. It is both an opera and an anti-opera, and ends with the demise of the “you can” paradise: it chokes on itself. Mahagonny has lost none of its topicality since its 1930 première, which was one of the biggest scandals in operatic history. Today, the laws of human happiness that Paul Ackermann discovers at a moment of great crisis can be read as a paean to 21st-century turbo-capitalism: “Take the money – you can!”

Our new production will be staged by the experienced Brecht director Sebastian Baumgarten, who achieved great artistic success at Zurich Opera House two years ago with Wolfgang Rihm’s Hamletmaschine. Could the flamboyant character part of Widow Begbick be more attractively cast as the star soprano Karita Mattila? The Finnish grande dame will be singing for the first time in an opera production at Zurich Opera House, débuting in the role of the determined founder of the city and bawd. The wonderful German soprano Annette Dasch will be giving her role début as the whore Jenny. Fabio Luisi will conduct this work, which he specifically requested.

 

Bios

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Fabio Luisi

Musikalische Leitung

Fabio Luisi, Generalmusikdirektor des Opernhauses, stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996). Er ist Musikdirektor des "Festival della Valle d'Itria" in Martina Franca (Apulien). Gastdirigent aller wichtigen Orchester in Europa, USA und Asien und aller wichtigen europäischen Opernhäuser. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. An der Met dirigierte er erstmals 2005 (Don Carlo). Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Met und dort ausserdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos, Rigoletto und Massenets Manon. Mit dieser Oper gab er auch sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Falstaff. Am Opernhaus Zürich dirigierte Fabio Luisi bisher die Neuproduktionen von Jenůfa, Rigoletto, Don Giovanni, La straniera, Fidelio, Aida, Juliette sowie die Wiederaufnahmen von Tosca, La bohème, Der Rosenkavalier, Don Carlo, Norma und Ariadne auf Naxos. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Alzira, Jerusalem, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi sowie sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischenRepublik. Im 2015 neu gegründeten Label Philharmonia Records der Philharmonia Zürich erschien von ihm bereits der Livemitschnitt von Berlioz’ Symphonie fantastique, eine Studioaufnahme mit ausgewählten Ouvertüren und Zwischenspielen aus Opern von Richard Wagner sowie die DVD zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca).

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Beethoven / Tschaikowski

14 Jan 2018

Das Land des Lächelns

10 Jun 2018, 16 Jun 2018, 19 Jun 2018, 22 Jun 2018, 26 Jun 2018, 29 Jun 2018

Dvorak / Bruckner

12 Nov 2017

La Forza del Destino

27 May 2018, 30 May 2018, 02 Jun 2018, 07 Jun 2018, 10 Jun 2018, 13 Jun 2018, 17 Jun 2018, 20 Jun 2018, 28 Jun 2018

La traviata

06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018

Mendelssohn Elias

15 Jul 2018

Opera Nova Konzert Fabio Luisi

21 May 2018

Turandot

19 May 2018, 25 May 2018, 31 May 2018, 03 Jun 2018

Sebastian Baumgarten

Regie

Sebastian Baumgarten, geboren in Ostberlin, studierte Opernregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. Von 1999 bis 2002 war er Oberspielleiter am Staatstheater Kassel und von 2003 bis 2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. Als Grenzgänger zwischen Schauspiel und Musiktheater wurde er mehrfach ausgezeichnet: 2002 erhielt er für seine Tosca-Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis. Für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er von den Kritikern der Zeitschrift «Opernwelt» zum Regisseur des Jahres 2006 gewählt. 2011 eröffnete er mit Wagners Tannhäuser die 100. Bayreuther Festspiele und 2013 war seine Zürcher Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehören u.a. Tosca an der Volksbühne Berlin, Mozarts Requiem, Im weissen Rössl und Carmen an der Komischen Oper Berlin, Der Fremde am Schauspiel Frankfurt, Dantons Tod am Maxim Gorki Theater in Berlin, La Fabbrica (nach Luigi Nono und György Ligeti) am HAU Berlin, Don Giovanni am Opernhaus Zürich, im Rahmen der Zürcher Festspiele Die Banditen am Theater am Neumarkt, Die Affäre Rue de Lourcine sowie Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich, Der Freischütz und Der fliegende Holländer am Theater Bremen, Die Ballade vom Fliegenden Holländer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Die göttliche Komödie am Schauspiel Köln und Die Nibelungen am Staatsschauspiel Dresden. Seit 2013 leitet Sebastian Baumgarten den Studiengang Regie an der Theaterakademie August Everding, München.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Barbara Ehnes

Bühnenbild

Barbara Ehnes studierte Freie Kunst und Bühnenbild bei Wilfried Minks und Marina Abramovic an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und in Amsterdam sowie Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. Seither entwirft sie Bühnenbilder u.a. für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich, das Theater Basel, die Volksbühne Berlin, das Thalia Theater Hamburg, das Burgtheater Wien, Het Muziektheater Amsterdam, die Salzburger Festspiele und die Staatsoper Berlin. Seit 2000 arbeitet sie regelmässig mit dem Regisseur Stefan Pucher (u.a. Othello, Der Sturm, zuletzt Die Zofen bei den Münchner Kammerspielen, 2014) und entwirft auch Bühnenbilder für Jossi Wieler/Sergio Morabito (u.a. für deren Mozart/da Ponte-Zyklus, Rusalka, Un ballo in maschera), Stefan Bachmann (u.a. Jeff Koons, Der seidene Schuh), Calixto Bieito, Schorsch Kamerun, Lars-Ole Walburg, die Choreografin Meg Stuart (Replacement, Hunter) und Sebastian Baumgarten (zuletzt Don Giovanni am Opernhaus Zürich). In den vergangenen Jahren entstanden zudem eigene performative Installationen (u.a. Istanbul Transgelinler, Die schwarze Botin – remastered and remistressed bei den Wiener Festwochen 2013). Während der Intendanz Frank Baumbauers (2001 bis 2009) gehörte Barbara Ehnes zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. 2005 erhielt sie den deutschen Bühnenpreis «Opus» und 2012 wurde ihr gemeinsam mit Chris Kondek der Deutsche Theaterpreis «Faust» für Quijote. Trip zwischen Welten am Thalia Theater Hamburg verliehen. Seit dem Sommersemester 2011 ist sie Professorin für Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Joki Tewes

Kostüme

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Team in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Sie absolvierten beide ihr Studium an der Universität der Künste Berlin. Im Bereich Kostüm haben sie für Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und am Residenztheater München gearbeitet. Am Theater Freiburg realisieren sie kontinuierlich Produktionen seit 2009, zuletzt Ein Volksfeind in der Regie von Christoph Frick. Mit Sebastian Baumgarten verbindet sie eine Zusammenarbeit seit 2012 für das Staatstheater Stuttgart, das Theater Bremen und für die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die Heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertolt Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Mit Christian Weise arbeiten sie seit 2014 zusammen, u.a. für Der Sturm am Staatstheater Darmstadt. Für Orlando paladino arbeiten sie erstmals mit der Regisseurin Jetske Mijnssen zusammen.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Jana Findeklee

Kostüme

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Team in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Sie absolvierten beide ihr Studium an der Universität der Künste Berlin. Im Bereich Kostüm haben sie für Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und am Residenztheater München gearbeitet. Am Theater Freiburg realisieren sie kontinuierlich Produktionen seit 2009, zuletzt Ein Volksfeind in der Regie von Christoph Frick. Mit Sebastian Baumgarten verbindet sie eine Zusammenarbeit seit 2012 für das Staatstheater Stuttgart, das Theater Bremen und für die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die Heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertolt Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Mit Christian Weise arbeiten sie seit 2014 zusammen, u.a. für Der Sturm am Staatstheater Darmstadt. Für Orlando paladino arbeiten sie erstmals mit der Regisseurin Jetske Mijnssen zusammen.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Elfried Roller

Lichtgestaltung

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.

 

 

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Der Traum von Dir

02 Dec 2017, 05 Dec 2017, 07 Dec 2017, 09 Dec 2017

La finta giardiniera

05 May 2018, 08 May 2018, 13 May 2018, 16 May 2018, 18 May 2018

La scala di seta

09 Feb 2018, 11 Feb 2018, 17 Feb 2018, 24 Feb 2018

Chris Kondek

Video-Design

Chris Kondek, geboren in Boston und aufgewachsen in New York, produziert seit 20 Jahren Videos für Theater und Performances. 1990 begann seine Arbeit mit The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreografin Meg Stuart zu arbeiten begann. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Regisseur Stefan Pucher. Ausserdem gestaltet Chris Kondek Videos für Produktionen von Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman, Rimini Protokoll, Jossi Wieler und Falk Richter. In letzter Zeit erarbeitete er u.a. Videodesigns für Tannhäuser in Bayreuth, Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich, Don Giovanni am Opernhaus Zürich, Ariodante am Theater Basel, Situation Rooms an der Ruhrtriennale und Elektra am Deutsche Theater Berlin. Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten, zumeist gemeinsam mit Christiane Kühl. Das erste Projekt, Dead Cat Bounce, wurde beim Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe-Institut und ZDF-theaterkanal ausgezeichnet. Es folgten u.a. Loan Shark am Hebbel am Ufer Berlin, Stuff am Theater Neumarkt in Zürich, Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen, Money: It Came From Outer Space am HAU, das ebenfalls vom Goethe-Institut ausgezeichnet wurde, sowie Anonymous P. (2014) in der Gessnerallee Zürich. 2012 erhielt Chris Kondek gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara Ehnes den Theaterpreis «Der Faust» für die Arbeit an Stefan Puchers Produktion Don Quixote am Thalia-Theater Hamburg.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Kinsun Chan

Choreografische Mitarbeit

Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz am Virginia Intermont College, an der Georgia State University und an der University of Louisville. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und George Balanchine zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für das Ballett Zürich (Above Ground, 2000) sowie im Rahmen der Reihe «Junge Choreografen» der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hongkong Ballet, wurde zum 80. Jahrestag des Jacobs Pillow Dance Festival eingeladen und tourte im Sommer 2012 in Kanada und den Vereinigten Staaten. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Opern, Events und TV-Produktionen tätig. Zu den OpernregisseurInnen, mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Bernd Mottl und Tatjana Gürbaca. 2005 wandte sich Kinsun Chan dem Medium Film zu. Es entstanden die Tanzfilme Bench, EAT und Bluebox, die zu Festivals in Spanien, Australien, Hong Kong und in den USA eingeladen wurden.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Die Zauberflöte

26 Sep 2017, 29 Sep 2017, 05 Oct 2017, 10 Oct 2017, 15 Oct 2017

Janko Kastelic

Choreinstudierung

Janko Kastelic stammt aus Ljubljana. Er ist Kapellmeister der Wiener Hofburgkapelle und Studienleiter am Theater an der Wien. Ausserdem ist er Begründer und Künstlerischer Direktor von CULTUREpoint in Piran. Kastelic ist Absolvent der St. Michael’s Choir School in Toronto und studierte an den Hochschulen von Ontario und Toronto Dirigieren, Komposition und Klavier. Von 2002 bis 2008 war er Chordirektor an der Wiener Staatsoper, wo er auch zahlreiche Kinderopern dirigierte und massgeblich an der Arbeit der Opernschule für Kinder beteiligt war. Zu seinen wichtigen Aufgaben an der Wiener Staatsoper gehörte u.a. die Einstudierung des Chors für Arnold Schönbergs Moses und Aron. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor an der Oper Maribor. Als Gast war er an den Opern von Paris und Hamburg tätig.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Carmen

01 Jul 2018, 04 Jul 2018, 07 Jul 2018, 10 Jul 2018, 14 Jul 2018

Der fliegende Holländer

18 Mar 2018, 21 Mar 2018, 24 Mar 2018, 28 Mar 2018, 31 Mar 2018

Il barbiere di Siviglia

01 Oct 2017, 06 Oct 2017, 11 Oct 2017

La Fille du Régiment

16 Dec 2017, 19 Dec 2017, 22 Dec 2017

La Forza del Destino

27 May 2018, 30 May 2018, 02 Jun 2018, 07 Jun 2018, 10 Jun 2018, 13 Jun 2018, 17 Jun 2018, 20 Jun 2018, 28 Jun 2018

La traviata

06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018

Le Comte Ory

31 Dec 2017, 02 Jan 2018, 04 Jan 2018, 06 Jan 2018, 09 Jan 2018

Luisa Miller

12 Apr 2018, 15 Apr 2018, 21 Apr 2018, 24 Apr 2018, 27 Apr 2018, 29 Apr 2018

Mendelssohn Elias

15 Jul 2018

Parsifal

25 Feb 2018, 03 Mar 2018, 07 Mar 2018, 11 Mar 2018

Ronja Räubertochter

18 Nov 2017, 26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dec 2017, 08 Dec 2017, 09 Dec 2017, 12 Dec 2017, 31 Dec 2017, 02 Jan 2018, 14 Jan 2018, 22 Apr 2018, 25 Apr 2018

Turandot

19 May 2018, 25 May 2018, 31 May 2018, 03 Jun 2018

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Beethoven / Tschaikowski

14 Jan 2018

Carmen

01 Jul 2018, 04 Jul 2018, 07 Jul 2018, 10 Jul 2018, 14 Jul 2018

Das Land des Lächelns

10 Jun 2018, 16 Jun 2018, 19 Jun 2018, 22 Jun 2018, 26 Jun 2018, 29 Jun 2018

Der fliegende Holländer

18 Mar 2018, 21 Mar 2018, 24 Mar 2018, 28 Mar 2018, 31 Mar 2018

Die Zauberflöte

26 Sep 2017, 29 Sep 2017, 05 Oct 2017, 10 Oct 2017, 15 Oct 2017

Dvorak / Bruckner

12 Nov 2017

Faust

28 Apr 2018, 06 May 2018, 06 May 2018, 10 May 2018, 13 May 2018, 21 May 2018, 23 May 2018, 01 Jun 2018

Fidelio

26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dec 2017, 08 Dec 2017, 13 Dec 2017

Galakonzert Edita Gruberova

18 Feb 2018

Il barbiere di Siviglia

01 Oct 2017, 06 Oct 2017, 11 Oct 2017

Jewgeni Onegin

24 Sep 2017, 27 Sep 2017, 30 Sep 2017, 08 Oct 2017, 13 Oct 2017, 19 Oct 2017, 22 Oct 2017, 25 Oct 2017, 28 Oct 2017

La fanciulla del West

21 Dec 2017, 26 Dec 2017, 30 Dec 2017, 07 Jan 2018, 12 Jan 2018

La Fille du Régiment

16 Dec 2017, 19 Dec 2017, 22 Dec 2017

La Forza del Destino

27 May 2018, 30 May 2018, 02 Jun 2018, 07 Jun 2018, 10 Jun 2018, 13 Jun 2018, 17 Jun 2018, 20 Jun 2018, 28 Jun 2018

La scala di seta

09 Feb 2018, 11 Feb 2018, 17 Feb 2018, 24 Feb 2018

La traviata

06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018

Liszt / Bartok

22 Oct 2017

Luisa Miller

12 Apr 2018, 15 Apr 2018, 21 Apr 2018, 24 Apr 2018, 27 Apr 2018, 29 Apr 2018

Lunea

04 Mar 2018, 08 Mar 2018, 13 Mar 2018, 15 Mar 2018, 18 Mar 2018, 23 Mar 2018, 25 Mar 2018

Madama Butterfly

10 Dec 2017, 14 Dec 2017, 17 Dec 2017, 20 Dec 2017, 23 Dec 2017, 26 Dec 2017, 29 Dec 2017, 01 Jan 2018, 05 Jan 2018, 07 Jan 2018, 10 Jan 2018

Maria Stuarda

08 Apr 2018, 11 Apr 2018, 14 Apr 2018, 17 Apr 2018, 20 Apr 2018, 26 Apr 2018, 29 Apr 2018, 02 May 2018, 05 May 2018, 09 May 2018, 12 May 2018

Mendelssohn Elias

15 Jul 2018

Nussknacker und Mausekönig

14 Oct 2017, 20 Oct 2017, 29 Oct 2017, 03 Nov 2017, 10 Nov 2017, 11 Nov 2017, 09 Dec 2017, 12 Dec 2017, 15 Dec 2017, 17 Dec 2017, 02 Feb 2018, 03 Feb 2018, 28 Feb 2018, 16 Mar 2018, 17 Mar 2018, 13 Apr 2018, 15 Apr 2018

Parsifal

25 Feb 2018, 03 Mar 2018, 07 Mar 2018, 11 Mar 2018

Petruschka / Sacre

14 Mar 2018, 22 Mar 2018, 02 Apr 2018, 02 Apr 2018, 05 Apr 2018

Ravel / Strawinsky

25 Jan 2018

Ronja Räubertochter

18 Nov 2017, 26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dec 2017, 08 Dec 2017, 09 Dec 2017, 12 Dec 2017, 31 Dec 2017, 02 Jan 2018, 14 Jan 2018, 22 Apr 2018, 25 Apr 2018

Salome

28 Sep 2017, 01 Oct 2017, 08 Oct 2017, 15 Oct 2017

Schwanensee

03 Jun 2018, 08 Jun 2018, 09 Jun 2018, 12 Jun 2018, 15 Jun 2018, 17 Jun 2018, 23 Jun 2018

Tosca

21 Oct 2017, 27 Oct 2017, 29 Oct 2017, 01 Nov 2017, 04 Nov 2017

Werther

10 May 2018, 13 May 2018, 18 May 2018, 21 May 2018, 24 May 2018, 29 May 2018

Wolf-Ferrari / Dvořák

25 Mar 2018

Chor der Oper Zürich

Chor

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

 

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Carmen

01 Jul 2018, 04 Jul 2018, 07 Jul 2018, 10 Jul 2018, 14 Jul 2018

Das Land des Lächelns

10 Jun 2018, 16 Jun 2018, 19 Jun 2018, 22 Jun 2018, 26 Jun 2018, 29 Jun 2018

Der fliegende Holländer

18 Mar 2018, 21 Mar 2018, 24 Mar 2018, 28 Mar 2018, 31 Mar 2018

Die Zauberflöte

26 Sep 2017, 29 Sep 2017, 05 Oct 2017, 10 Oct 2017, 15 Oct 2017

Fidelio

26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dec 2017, 08 Dec 2017, 13 Dec 2017

Galakonzert Edita Gruberova

18 Feb 2018

Idomeneo

04 Feb 2018, 07 Feb 2018, 10 Feb 2018, 13 Feb 2018, 16 Feb 2018, 18 Feb 2018, 23 Feb 2018, 27 Feb 2018, 02 Mar 2018

Jewgeni Onegin

24 Sep 2017, 27 Sep 2017, 30 Sep 2017, 08 Oct 2017, 13 Oct 2017, 19 Oct 2017, 22 Oct 2017, 25 Oct 2017, 28 Oct 2017

La fanciulla del West

21 Dec 2017, 26 Dec 2017, 30 Dec 2017, 07 Jan 2018, 12 Jan 2018

La Fille du Régiment

16 Dec 2017, 19 Dec 2017, 22 Dec 2017

La Forza del Destino

27 May 2018, 30 May 2018, 02 Jun 2018, 07 Jun 2018, 10 Jun 2018, 13 Jun 2018, 17 Jun 2018, 20 Jun 2018, 28 Jun 2018

La traviata

06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018

Luisa Miller

12 Apr 2018, 15 Apr 2018, 21 Apr 2018, 24 Apr 2018, 27 Apr 2018, 29 Apr 2018

Madama Butterfly

10 Dec 2017, 14 Dec 2017, 17 Dec 2017, 20 Dec 2017, 23 Dec 2017, 26 Dec 2017, 29 Dec 2017, 01 Jan 2018, 05 Jan 2018, 07 Jan 2018, 10 Jan 2018

Maria Stuarda

08 Apr 2018, 11 Apr 2018, 14 Apr 2018, 17 Apr 2018, 20 Apr 2018, 26 Apr 2018, 29 Apr 2018, 02 May 2018, 05 May 2018, 09 May 2018, 12 May 2018

Mendelssohn Elias

15 Jul 2018

Parsifal

25 Feb 2018, 03 Mar 2018, 07 Mar 2018, 11 Mar 2018

Tosca

21 Oct 2017, 27 Oct 2017, 29 Oct 2017, 01 Nov 2017, 04 Nov 2017

Turandot

19 May 2018, 25 May 2018, 31 May 2018, 03 Jun 2018

Karita Mattila

Sopran

Die im finnischen Somero geborene Karita Mattila, die an der Sibelius-Akademie in Helsinki bei Liisa Linko-Malmio und ab 1984 bei Vera Rozsa Gesang studierte, begann ihre Karriere als lyrische Sopranistin, doch hat sie ihren Radius längst auf das jugendlich-dramatische Fach erweitert. Ihr Operndebüt erfolgte 1986 als Fiordiligi in „Così fan tutte“ am Royal Opera House, Covent Garden. An allen bedeutenden Bühnen der Welt ist sie mit einem Repertoire aufgetreten, das die grossen Sopranpartien von Mozart, Richard Strauss, Tschaikowski, Verdi, Puccini, Wagner und Janáček umfasst. Neben ihren vokalen Qualitäten wird Karita Mattilas ausserordentliche Bühnenpräsenz gerühmt, die sich namentlich in der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy (Verdis „Don Carlo“ in Paris, London und Edinburgh), Lev Dodin („Elektra“ in Salzburg sowie „Pique Dame“ und „Salome“ an der Pariser Opéra Bastille), Peter Stein („Simon Boccanegra“ in Salzburg und „Don Giovanni“ in Chicago) oder Jürgen Flimm („Fidelio“ an der Metroplitan Opera) entfaltet. In der Saison 2009/10 war sie als Tosca an der Met und in München, als Katja Kabanová in Chicago und in der Uraufführung von Kaija Saariahos „Emilie de Châtelet“ in Lyon zu erleben. Für ihre Rollenportraits wurde Karita Mattila mit zahlreichen Preisen bedacht: Ihre Interpretationen der Jenufa und der Lisa in „Pique Dame“ brachten ihr Nominierungen für den «Laurence Olivier Award» ein, ihre Einspielungen der „Meistersinger“ sowie der „Jenufa“ erhielten einen «Grammy»; Musical America kürte sie 2005 zum «Musician of the Year». Als Konzertsängerin arbeitete Karita Mattila mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Colin Davis, Bernard Haitink, James Levine, Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen und Wolfgang Sawallisch zusammen. Höhepunkte der letzten Zeit waren die Titelrolle in Janáčeks „Katja Kabanová“ an der Lyric Opera Chicago, Lisa an der Metropolitan Opera und „Die Sache Makropulos“ an der San Francisco Opera und der New Yorker Metropolitan.
Seit Beginn ihrer Laufbahn widmet sich Karita Mattila auch der Liedkunst und gestaltet regelmässig Rezitale.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Michael Laurenz

Tenor

Michael Laurenz, Tenor, geboren in Halle an der Saale, begann seine musikalische Laufbahn als Trompeter. Ab 2006 verlagerte er seine musikalische Tätigkeit zum Gesang hin. Erstmals sang er Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode und in der U-Bahn in Berlin. Es folgten Engagements mit den Stuttgarter Philharmonikern als Don Ramiro (La Cenerentola) und an der Kammeroper München. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (2008–2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue, Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen und den Mann mit dem Esel in Orffs Die Kluge. In der Spielzeit 2010/11 wurde er als Ensemblemitglied ans Opernhaus Zürich engagiert. Dort war er u.a. als Arbace (Idomeneo), Basilio (Le nozze di Figaro), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Aegisth (Elektra) und Pirzel (Die Soldaten) zu hören. Seit 2010 gastiert Michael Laurenz an den wichtigsten Opernhäusern Europas, u.a. bei den Bregenzer Festspielen in Mieczysław Weinbergs Das Porträt, Verdis Aida und in der Uraufführung von HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald, an der Pariser Oper als Brighella (Ariadne auf Naxos), Pedrillo und Monostatos (Zauberflöte), bei den Salzburger Festspielen als Scaramuccio (Ariadne) und Cauchon in Braunfels’ Jeanne d’Arc, an der Bayerischen Staatsoper München als Pedrillo und Dr. Blind (Die Fledermaus), beim Stuttgarter Musikfest in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, an der Berliner Staatsoper in Salome, als Valzacchi (Der Rosenkavalier) in Amsterdam, an der Mailänder Scala als Andres (Wozzeck), als Erich (Die Geschichten aus dem Wienerwald) am Theater an der Wien, als Meckie Messer beim Brechtfestival Augsburg/Kurt Weill-Fest Dessau und an der Vlaamse Opera als Aegisth (Elektra) und Albert Gregor (Die Sache Makropulos). Einen besonderen Erfolg konnte Laurenz bei den Salzburger Festspielen 2014 feiern, wo er bei der Grossen Schubertiade an der Seite von Cecilia Bartoli mitwirkte. Er arbeitete mit Dirigenten wie Boulez, Harnoncourt, Adam Fischer, Rizzi, Jordan, Mehta, Metzmacher, Minkowski, von Dohnányi, Santi, Gatti, Honeck, Harding, Luisi, Gruber, Jurowsky und Petrenko, sowie mit Regisseuren wie Bechtholf, Pelly, Kupfer, Stein, Freyer, Flimm, Guth, Herzog, A. Marthaler, Gürbaca und Homoki zusammen. Sein Konzertrepertoire reicht von Bach bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Ein besonderes Konzert war 2014 Das Lied von der Erde von Gustav Mahler mit der Philharmonia Zürich. Geplant sind zukünftige Engagements in Glyndebourne, Napoli, Zürich, Wien Staatsoper, und der Mailänder Scala.

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Die Zauberflöte

26 Sep 2017, 29 Sep 2017, 05 Oct 2017, 10 Oct 2017, 15 Oct 2017

Christopher Purves

Bass-Bariton

Christopher Purves stammt aus Grossbritannien. Er ist bekannt für sein äusserst breites Repertoire. So war der ehemalige Student und Chorsänger vom King’s College, Cambridge, ebenfalls Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers. Auf der Opernbühne sang er u.a. den Förster (Das schlaue Füchslein) und die Titelpartie in Saul am Glyndebourne Festival, Protector (Written on Skin) am Lincoln Center und auf Tournee mit dem Mahler Chamber Orchestra, ein Mann sowie Ephraimit (Moses und Aron) an der Opéra National de Paris, Alberich in Götterdämmerung an der Bayerischen Staatsoper und in Siegfried mit der Canadian Opera Company, die Titelpartie in Gianni Schicchi an der Opera North in England, Golaud (Pelléas et Mélisande) an der Welsh National Opera, Sharpless (Madama Butterfly) an der Chicago Lyric Opera, Balstrode (Peter Grimes) an der Mailänder Scala, Nonos Al grande sole carico d’amore bei den Salzburger Festspielen sowie Walt Disney in der Uraufführung von Phillip Glass’ The perfect American. Im Konzert sang er u.a. in Acis und Galatea mit La Nuova Musica, Mozarts Requiem mit dem Royal Philharmonic Orchestra, Johannes-Passion mit dem Concertgebouw Amsterdam, Matthäus-Passion mit der Academy of Ancient Music, Elgars The kingdom an den BBC Proms, Haydns Schöpfung mit dem Gewandhausorchester Leipzig, Händels Messiah auf Europatournee mit Le Concert d’Astrée unter Emmanuelle Haïm, Berlioz’ L’enfance du Christ mit dem BBC Symphony, Beethovens 9. Sinfonie mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Mahlers 8. Sinfonie in der Casa da Musica in Porto. Seine Diskografie umfasst die Titelpartie in Le nozze di Figaro (Chandos), Händels Messiah und Saul (Opera Rara) sowie ein Soloalbum mit Arien von Händel (Hyperion). In der Spielzeit 2016/17 verkörperte Christopher Purves die Titelpartie in Don Giovanni an der English National Opera, Alberich (Das Rheingold) mit dem New York Philharmonic unter Alan Gilbert, Protector (Written on Skin) am Royal Opera House London und die Titelpartie von Saul am Adelaide Festival.

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05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017

Annette Dasch

Sopran

Die Berlinerin Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München und zählt mittlerweile zu den international führenden Sopranistinnen. Sie gastiert bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen sowie Osterfestspielen und singt an den grossen Opernhäusern der Welt, so etwa in Mailand, New York, London, München, Berlin, Dresden, Wien, Paris, Florenz, Madrid, Tokyo, Brüssel und Genf. Umjubelt war ihr Einspringen als Elsa (Lohengrin) zur Saisoneröffnung der Mailänder Scala im Dezember 2012. Als Elsa gab sie zudem im gleichen Jahr ihr Debüt am Gran Teatre del Liceu Barcelona. Unter der Leitung von Simon Rattle sang sie Schumanns Das Paradies und die Peri mit den Wiener Philharmonikern im Wiener Musikverein. Liederabende und Konzerte führten sie in der letzten Saison ausserdem nach Berlin, Luxemburg, Innsbruck, Heidelberg, Strassburg und London. An der Berliner Staatsoper trat sie in der Neuproduktion von Mozarts La Finta Giardiniera auf. An der Bayerischen Staatsoper München war sie zunächst als Donna Elvira (Don Giovanni) und im Sommer bei den Münchner Opernfestspielen als Elsa zu erleben. Diese Rolle sang sie bereits im Januar 2013 konzertant unter der Leitung von Marek Janowski mit dem Orchestre de Radio France in Paris. Beim Budapest Festival gab sie im Sommer 2013 ihr Rollendebüt als Eva (Die Meistersingern von Nürnberg)und sang einen Liederabend aus Anlass des Wagner-Jubiläums 2013 in der Stadthalle Bayreuth. Zu ihren derzeit wichtigsten Rollen gehören zudem Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Vitellia (La clemenza di Tito) und Armida. In ihren Konzertengangements arbeitet Annette Dasch mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Akademie für Alte Musik sowie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Kent Nagano, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle oder Christian Thielemann zusammen. Liederabende führen sie regelmässig zur Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, in den Concertgebouw Amsterdam, das Konzerthaus Dortmund und die Wigmore Hall London. Als Exklusivkünstlerin von SONY BMG wurde Annette Daschs Debüt-CD Armida mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Ebenfalls bei SONY erschienen ist ihre CD mit Mozart-Arien. Aktuell liegen u.a. die Beethoven-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (SONY), Wagners Lohengrin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski (PentaTone) sowie als DVD und BLU-RAY die Lohengrin-Produktion der Bayreuther Festspiele 2011 (Opus Arte) vor. Seit 2008 ist sie erfolgreiche Gastgeberin der Musik-Talkshow «Annettes DaschSalon», die auf ZDF kultur und 3sat ausgestrahlt wird. Zukünftige Pläne umfassen Annette Daschs Rollendebüts als Elisabeth (Tannhäuser) an der Oper Frankfurt und als Arabella an der Nederlandse Opera Amsterdam, die Neuproduktion von Lazarus am Theater an der Wien sowie ihre Rückkehr an die Metropolitan Opera New York und zu den Bayreuther Festspielen. 

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Christopher Ventris

Tenor

Christopher Ventris gehört seit seinen Debüts in Glyndebourne, an der Opera North und an der English National Opera zu den führenden Tenören seines Faches. In den vergangenen Jahren lag der Fokus seiner Karriere vor allem auf Wagner- Partien. So gab er als Parsifal sein erfolgreiches Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2008 und begeisterte mit derselben Partie unter Bernard Haitink am Opernhaus Zürich in der Spielzeit 2006/07, unter Christian Thielemann an der Wiener Staatsoper, unter Kent Nagano an der Bayerischen Staatsoper, unter Lorin Maazel in Valencia, sowie an der Nederlandse Opera, am Royal Opera House Covent Garden, zudem in Paris, Barcelona, San Francisco, u.a. Siegmund (Die Walküre) verkörperte er u.a. an der Wiener Staatsoper, in Neapel und Venedig und erst kürzlich in Dresden und Washington. Lohengrin sang er in Bologna, Genf, Madrid und Dallas. Als Erik (Der fliegende Holländer) war Christopher Ventris in Antwerpen und San Francisco zu hören. Weitere zentrale Partien seines Repertoires sind Laca (Jenůfa), den Christopher Ventris an der Spielzeiteröffnung 2012/13 in Zürich sang, wie auch die Rolle des Steva in derselben Oper, mit der er u.a. an der Metropolitan Opera debütierte, zudem die Titelrolle in Peter Grimes (Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin) und Florestan in Fidelio (Washington National Opera). Als Max (Der Freischütz) war er bisher an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Köln, bei seinem Debüt an der Mailänder Scala und erst kürzlich konzertant unter Sir Mark Elder im Londoner Southbank Centre zu erleben. Im Sommer folgte Siegmund bei den Bayreuther Festspielen. Geplant ist u.a. Parsifal in Amsterdam unter Marc Albrecht und in Wien in der Regie von Alvis Hermanis.

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Iain Milne

Tenor

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Aca­de­my of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opern­­­studios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titel­­rolle von Mozarts La cle­menza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Light­house an der Royal Academy, Tamino an der Hampstead Garden Opera wie auch in Ravels L’Enfant et les sortilèges und in Händels Giulio Cesare in Egitto. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). In Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zau­ber­flöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Val­ti­noni sang er die Vogelscheuche, und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben.

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Der fliegende Holländer

18 Mar 2018, 21 Mar 2018, 24 Mar 2018, 28 Mar 2018, 31 Mar 2018

Idomeneo

04 Feb 2018, 07 Feb 2018, 10 Feb 2018, 13 Feb 2018, 16 Feb 2018, 18 Feb 2018, 23 Feb 2018, 27 Feb 2018, 02 Mar 2018

La traviata

06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018

Salome

28 Sep 2017, 01 Oct 2017, 08 Oct 2017, 15 Oct 2017

Turandot

19 May 2018, 25 May 2018, 31 May 2018, 03 Jun 2018

Cheyne Davidson

Bariton

Cheyne Davidson, Bariton, erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Sprecher, Marcello und Schaunard (La bohème), Escamillo (Carmen), Sharpless, Silvio (Pagliacci), Sonora (La fanciulla del West), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boc­canegra), die vier Bösewichte in Les Contes d’Hoffmann, als Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Sebastiano (Tiefland), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten) und Sonora (La fanciulla del West) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, Belgrad, Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben. In Zürich wird er in der Spielzeit 2017/17 u.a. als Tschang in der Neuproduktion von Das Land des Lächelns zu hören sein. 

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Das Land des Lächelns

10 Jun 2018, 16 Jun 2018, 19 Jun 2018, 22 Jun 2018, 26 Jun 2018, 29 Jun 2018

La fanciulla del West

21 Dec 2017, 26 Dec 2017, 30 Dec 2017, 07 Jan 2018, 12 Jan 2018

La traviata

06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018

Werther

10 May 2018, 13 May 2018, 18 May 2018, 21 May 2018, 24 May 2018, 29 May 2018

Ruben Drole

Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er auch kürzlich sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch beim Cleveland Orchestra. 2006 gastierte er als Haly in Aix-en-Provence. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt als Graf Robinson (Il matrimonio segreto), Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno und in den Titelrollen von Le nozze di Figaro wie auch Das verzauberte Schwein zu sehen.

 

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

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