Balanchine • Van Manen • Kylián

Choreographies by George Balanchine, Hans van Manen und Jiří Kylián

THE FOUR TEMPERAMENTS

Choreografie George Balanchine
Musik Paul Hindemith
Bühnenbild und Kostüme Kurt Seligmann
Lichtgestaltung Jean Rosenthal
Einstudierung Nanette Glushak
Choreografische Uraufführung 20. November 1946, Ballet Society, Central High School of Needle Trades, New York



FRANK BRIDGE VARIATIONS

Choreografie Hans van Manen
Musik Benjamin Britten
Bühnenbild und Kostüme Keso Dekker
Lichtgestaltung Bert Dalhuysen
Einstudierung Mea Venema
Choreografische Uraufführung 18. März 2005, Het Nationale Ballet, Amsterdam



FALLING ANGELS

Choreografie Jiří Kylián
Musik Steve Reich
Bühnenbild Jiří Kylián
Lichtgestaltung Joop Caboort
Einstudierung Brigitte Martin
Choreografische Uraufführung 18. März 2005, Het Nationale Ballet, Amsterdam

 

Musikalische Leitung: Mikhail Agrest
       
Ballett Zürich
Junior Ballett
Philharmonia Zürich



Framework programme

Introduction 45 min before the performance

Dates

09 May 2015, 19:30
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

10 May 2015, 14:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

16 May 2015, 19:30
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

04 Jun 2015, 20:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

07 Jun 2015, 20:30 AMAG people's performance
Preise VV: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

14 Jun 2015, 14:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

25 Jun 2015, 19:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Balanchine • Van Manen • Kylián

This three-part ballet evening unites three luminaries of 20th-century ballet.

George Balanchine, founder of the New York City Ballet and grand master of neoclassicism, has a long tradition of performance in Zurich. A key work is The Four Temperaments, which was created in 1946 to music by Paul Hindemith and anticipated the choreographer’s future stylistic development.

After the world première of Hans van Manen’s Frank Bridge Variations in Amsterdam in 2005, ballet critic Jochen Schmidt enthused that it was “probably the most concentrated 24 minutes of dance to be produced in Europe this season”. Van Manen dresses Benjamin Britten’s suite-like variations in a supremely elegant choreography of crystalline clarity and rigorous form. Couples sense and find each other, challenge each other to an erotic duel and tender fusion, circle each other and seem to be indissolubly, invisibly linked.

Jiří Kylián’s ballet Falling Angels is “woman’s business”. The piece is one of the Czech choreographer’s so-called “black-and-white” ballets. Eight dancers are irresistibly drawn to the sounds of Steve Reich’s percussion work entitled Drumming, which is played on 16 bongo drums, and join together to pay carefree homage to female dance.

 

Bios

Balanchine • Van Manen • Kylián

Mikhail Agrest

Musikalische Leitung

Mikhail Agrest wurde in St. Petersburg geboren und studierte bei Josef Gingold an der Indiana University School of Music in den USA, bevor er seine Dirigierstudien bei Ilya Musin und Mariss Jansons in St. Petersburg verfeinerte. Mit dem Orchester des Mariinsky Theaters, bei dem er seit 2001 als Dirigent tätig ist, ging er im selben Jahr auf Tournee nach Europa, Japan, Großbritannien, in den Fernen Osten und die USA. 2003 debütierte er mit Rimski-Korsakows Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch an der Metropolitan Opera sowie mit Le Sacre du Printemps und Les Noces am Royal Opera House Covent Garden. Sein Operndebüt gab Mikhail Agrest 2008 mit Puccinis Tosca an der Königlichen Oper Schweden, woraufhin im selben Jahr Don Giovanni an der Opera Australia und The Rake’s Progress an der Opera de Oviedo folgten. 2009 stand er am Pult der Glimmerglass Opera bei Sir Jonathan Millers Neuinszenierung von La traviat«. Als Gastdirigent dirigierte Mikhail Agrest David Aldens Jenůfa-Inszenierung an der English National Opera sowie Le Sacre du printemps und Romeo und Julia beim Royal Ballet am Royal Opera House Covent Garden. Mikhail Agrest trat mit Orchestern weltweit auf, u.a. mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Houston Symphonieorchester, dem Bournemouth Symphonieorchester, dem London Philharmonic Orchestra, dem Toscanini Orchester, dem BBC Symphonie Orchestra, den Russischen Philharmonikern, dem Athens State Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Sinfonieorchester St. Gallen sowie den Orchestern der Komischen Oper Berlin, der Königlichen Oper Schweden, der Opéra de Lyon und dem Teatro San Carlo. 2014 übernimmt er an der Semperoper Dresden die musikalische Leitung von Schostakowitschs Moskau, Tscherjomuschki.

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

George Balanchine

Choreograf

George Balanchine (1904-1983), eigtl. Georgi Balantschiwadse, wurde als Sohn eines georgischen Komponisten in St. Petersburg geboren, an der Kaiserlichen Ballett-Akademie zum Tänzer ausgebildet und trat nach dem Abschlussexamen 1921 sein erstes Engagement an. Gleichzeitig studierte er während dreier Jahre Klavier und Komposition am Konservatorium seiner Heimatstadt. Bereits ab 1920 entstanden erste eigene Choreografien. 1924 nutzte er eine Deutschland-Tournee der Sowjetischen Staatstänzer dazu, sich Serge Diaghilew vorzustellen, der ihn als Tänzer und Choreograf in seine «Ballets russes» engagierte. Dies war auch der Beginn der intensiven Zusammenarbeit und Freundschaft mit Igor Strawinsky. Nach dem Tod von Diaghilew im Jahre 1929 arbeitete Balanchine sporadisch in London, Kopen-hagen, Monte Carlo und Paris und gründete seine Truppe «Les Ballets 1933». Auf Einladung von Lincoln Kirstein übersiedelte er im August 1933 nach New York und wurde Leiter der neu ins Leben gerufenen «School of American Ballet», aus deren Schülern er seine erste amerikanische Kompanie zusammenstellte, die 1935 als «American Ballet» ihr New Yorker Debüt gab. Zwischen 1935 und 1951 choreografierte Balanchine gelegentlich für den Broadway und für einige Hollywood-Filme, aber das Schwergewicht seiner Arbeit lag bei der «Ballet Society», zu deren Mitbegründern er gehörte. Sie wurde 1948 in das «New York City Ballet» umgewandelt und zog ins City Center ein. Hier entstanden Balanchines bedeutendste Choreografien, mit denen er auch auf Europa-Tournée ging. 1962 reiste er mit dem New York City Ballet erstmals in die UdSSR. Im Frühjahr 1964 bezogen Balanchine und seine Kompanie das nach seinen Wünschen erbaute New York State Theater.

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Hans van Manen

Choreograf

Hans van Manen, geboren 1932 in den Niederlanden, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen. Seine Karriere begann 1951 als Mitglied der Sonia Gaskell Compagnie. Nach ersten Engagements beim Nederlands Opera Ballet, wo seine erste Choreografie entstand (Feestgericht, 1957), und bei der Roland Petit Compagnie in Paris schloss er sich 1960 dem Nederlands Dans Theater an, zunächst als Tänzer (bis 1963), dann als Choreograf und schliesslich als Künstlerischer Leiter (1961-71). 1973 wechselte er zum Nationalen Ballett Amsterdam. 1988-2003 kehrte Hans van Manen als Hauschoreograf zum Nederlands Dans Theater zurück, 2003 übernahm er die gleiche Funktion beim Königlichen Dänischen Ballett. Hans van Manens Werk umfasst über 120 Ballette, von denen jedes einzelne seine unverwechselbare Handschrift trägt: strukturelle Klarheit und raffinierte Einfachheit sind die zentralen Elemente seiner Choreografien, was ihm den Beinamen «Mondrian des Tanzes» eingetragen hat. Ausserhalb der Niederlande haben Compagnien wie das Zürcher Ballett, Stuttgarter Ballett, das Bayerische Staatsballett München, das Staatsballett Berlin, das Houston Ballet, das National Ballet of Canada, das Pennsylvania Ballet, das English Royal Ballet, das Royal Danish Ballet, das Staatsopernballett Wien, das Tanzforum Köln, die Compaña Nacional de Danza und die Alvin Ailey Dance Company seine Choreografien getanzt. Hans van Manen wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. 1991 erhielt er den Sonia Gaskell Preis für sein Gesamtwerk und den Preis für Choreografie des Dänischen Theaters, seit 1992 ist er Offizier des Ritterordens von Oranien-Nassau. 1992 erhielt er den Deutschen Tanzpreis, 1996 ehrte ihn die holländische C.O.C. mit der Bob Angelo Medaille für «die Art und Weise, in der er Männer und Frauen, menschliche Beziehungen und Sexualität in seinen Balletten und in seinen Fotos portraitiert, ...die treffend mit dem Wort befreiend beschrieben werden kann.» 1997 erhielt Hans van Manen den Gino Tani International Prize in der Kategorie Tanz. 1998 veranstaltete das Edinburgh International Festival Scotland eine Retrospektive der Werke van Manens; sein Gesamtwerk wurde mit dem Archangel, dem Kritikerpreis des Edinburgh Festivals, ausgezeichnet. 2000 kam zu seinen zahlreichen Auszeichnungen der Erasmus-Preis für seine Verdienste um den niederländischen Tanz dazu, 2004 der Musikpreis der Stadt Duisburg, 2005 der Prix Benois de la Danse für sein Lebenswerk. Neben seinem choreografischen Schaffen erlangte er ein hohes Renommee als Fotograf.

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Jiří Kylián

Choreograf

Jirí Kylián wurde 1947 in Prag geboren und begann seine Ballettausbildung an der Schule des dortigen Nationaltheaters im Alter von 9 Jahren. Mit 15 Jahren wurde er ins Prager Konservatorium aufgenommen, dessen breitgefächerter Lehrplan neben den Fächern Klassisches Ballett, Modern Dance (Graham-Technik) und Folklore, Tanz- und Musikgeschichte, Musiktheorie und Instrumentalstudium (Klavier) auch eine Einführung in die Choreografie ermöglichte. Ein Stipendium des British Council ermöglichte Kylián 1967 ein Studium an der Royal Ballet School in London. Ein Jahr später trat er als Tänzer dem Stuttgarter Ballett bei. Zwar avancierte Kylián bald zum Solisten, aber sein besonderes Interesse gehörte von Anfang an der Choreografie. So entstand seine erste Choreografie Paradox noch im Rahmen eines Workshops der Noverre-Gesellschaft. Sein offensichtliches Talent eröffnete ihm schnell die Möglichkeit zu weiteren Choreografien – jetzt direkt für das Stuttgarter Ballett. Dazu zählen unter anderem Kommen und Gehen, Incantations, Der stumme Orpheus und Rückkehr ins fremde Land. 1973 choreografierte er in Den Haag Viewers, sein erstes Werk für das Nederlands Dans Theater. Weitere Aufträge dieser Kompanie folgten mit dem Ergebnis, dass Kylián zwei Jahre später zum Co-Direktor des NDT ernannt wurde. Den entscheidenden internationalen Durchbruch brachte 1978 sein Werk Sinfonietta zur Musik von Leos Janácek. Im gleichen Jahr wurde Kylián zum Künstlerischen Direktor des NDT berufen. Aus seiner Zusammenarbeit mit dem Nederlands Dans Theater sind bis heute über 70 Choreografien entstanden, die mittlerweile auf der ganzen Welt zu sehen sind. Neben seiner choreografischen Arbeit schuf er auch neue Strukturen innerhalb des NDT. Zusätzlich zu dem bereits renommierten NDT I gründete er 1978 das NDT Il, eine jüngere, besonders experimentierfreudige und athletische Kompanie, die sich aus Tänzern und Tänzerinnen zwischen 17 und 22 Jahren zusammensetzt, und 1991 das NDT III, das in der Tanzgeschichte eine Vorreiterfunktion übernahm, da es erstmals eine Kompanie für sehr erfahrene Tänzer und Tänzerinnen über 40 darstellte. Erst im August 1999 löste er sich von der Position des Direktors, um sich noch umfassendere persönliche Freiheit zu schaffen. Allerdings gab er damit die enge künstlerische Verbindung zum NDT nicht auf. Bis Dezember 2009 war er der Kompanie weiterhin als Hauschoreograf und künstlerischer Berater verbunden. Zu seinen jüngeren Werken zählen Arcimboldo 2000, Click – Pause – Silence, Birth-Day, «Blackbird», 27’52“, Claude Pascal», When Time Takes Time, Far too close, Last Touch, Toss of a Dice, Sleepless und – zum 25-jährigen Thronjubiläum von Königin Beatrix – Chapeau. In Zusammenarbeit mit dem Filmregisseur Boris Pavel Conan entstand 2006 vor der Kulisse eines tschechischen Braunkohletagebaus der Film CAR MEN. Für sein Werk wurde Jirí Kylián mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt u.a. die Carina-Ari-Medaille, den Westend Theatre Award der Stadt London, den Nederlandse Choreografie Prijs, den Hans Christian Andersen Ballett Award der Stadt Kopenhagen, den Sonia-Gaskell-Preis aus Amsterdam. Darüber hinaus wurde er Ehrendoktor der Juilliard School in New York, erhielt den Joost van den Vondel Award, den Ehrenpreis für Tanz und Choreografie 1998 des Institut del Teatre Barcelona und den Benois de la Danse 1998. Im Februar 2000 bekam Kylián den Lawrence Olivier Award für herausragende Leistungen im Tanz. Im September 2000 wurde ihm der Herald Archangel Award verliehen. Am Ende desselben Jahres erhielten KyIián und das NDT drei Nijinsky-Preise. Anlässlich der 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen ihm und dem NDT wurde ihm 1995 einer der höchsten Ehrentitel der Niederlande verliehen, indem man ihn zum «Offizier des Ordens von Oranje-Nassau» ernannte. 2008 folgte die Ehrenmedaille des Ordens von Oranje-Nassau.

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Forellenquintett

08 Nov 2014, 16 Nov 2014, 28 Nov 2014, 12 Dec 2014

Keso Dekker

Ausstattung

Keso Dekker, auf der holländischen Insel Ysselmonde geboren, studierte Kunstgeschichte, Niederländische sowie Klassische Sprachen und Literatur, bevor er sich der Malerei zuwandte. Nachdem der Choreograf Eric Hampton ihn 1976 erstmals als Bühnen- und Kostümbildner engagierte, begann die intensive Zusammenarbeit mit Hans van Manen, die seither zu mehr als 60 gemeinsamen Kreationen führte. Über 400 Bühnen- und Kostümarbeiten entstanden für zahlreiche Theater- und Tanzmacher in Europa und den USA, darunter Choreografen wie Renato Zanella, Bernd Bienert, Nils Christe und Heinz Spoerli (Ein Sommernachtstraum, Goldberg-Variationen). Er kreierte TV-Programme, leitete Workshops, schrieb Bücher, gestaltete Innen- und Aussenräume sowie Ausstellungen wie 1986 La Mode und 1994 The Art of Devotion 1300–1500 im Rijksmuseum Amsterdam. 2002 erhielt er den niederländischen Preis für Formgebung sowie den Grossen Preis der holländischen Tanzwelt. Mit Martin Schläpfer arbeitete Keso Dekker bei den Uraufführungen Musica ricercata, Tanzsuite und Pathétique für ballettmainz, Streichquartett und Lontano für Het Nationale Ballet Amsterdam und Forellenquintett für das Ballett am Rhein zusammen. 2013 folgte die gemeinsame Uraufführung Johannes Brahms – Symphonie Nr. 2. Für die Feiern zum 50-jährigen Jubiläum von Het Nationale Ballet entwarf er einen Ballettmarathon mit neun Uraufführungen von u. a. Hans van Manen, Christopher Wheeldon und Alexei Ratmansky. Beim American Ballet Theater kam 2012 Symphony No 9 von Ratmansky in Dekkers Design heraus, gefolgt von der Neugestaltung von Massines Choreartium beim Bayerischen Staatsballett. Darüber hinaus arbeitet Keso Dekker an einer Design-Konzeption für die für 2016 geplante Ausstellung 500 Jahre Hieronymus Bosch.

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Forellenquintett

08 Nov 2014, 16 Nov 2014, 28 Nov 2014, 12 Dec 2014

Martin Gebhardt

Lichtgestaltung

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister beim Hamburg Ballett, wo er mit John Neumeier zusammenarbeitete. 2002 wech­­sel­te er ans Opernhaus Zürich. Mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich entstanden Arbeiten wie In den Winden im Nichts, Allem nah, allem fern, Josephslegende, Peer Gynt, Schwanensee, Don Quichotte und Raymon­da. Produktionen des Hamburg Balletts und des Balletts Zürich führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto, Achim Freyer, Johannes Schaaf und Christoph Marthaler. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich und arbeitet hier regelmässig mit Christian Spuck und bei Deer Vision erstmals mit Marco Goecke zusammen.

Anna Karenina

12 Oct 2014, 17 Oct 2014, 19 Oct 2014, 19 Oct 2014, 21 Oct 2014, 26 Oct 2014, 21 Nov 2014, 29 Nov 2014, 02 Dec 2014, 03 Dec 2014, 05 Dec 2014, 11 Dec 2014, 14 Dec 2014, 26 Dec 2014, 04 Jan 2015

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Forellenquintett

08 Nov 2014, 16 Nov 2014, 28 Nov 2014, 12 Dec 2014

Giselle

28 Mar 2015, 29 Mar 2015, 04 Apr 2015, 10 Apr 2015, 12 Apr 2015, 12 Apr 2015, 19 Apr 2015, 23 Apr 2015, 26 Apr 2015, 12 May 2015, 15 May 2015, 17 May 2015, 19 May 2015, 22 May 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Strings

17 Jan 2015, 21 Jan 2015, 23 Jan 2015, 13 Feb 2015, 10 Mar 2015, 12 Mar 2015, 08 Apr 2015, 05 Jun 2015, 19 Jun 2015

Joop Caboort

Lichtgestaltung

Joop Caboort stammt aus Den Haag. Seit seinem 21. Lebensjahr ist er dem Nederlands Dans Theater (NDT) verbunden, wo er sämtliche Stationen der technischen Abteilung durchlief. 1970 wurde er Technischer Direktor des NDT und noch im gleichen Jahr wurde zum Haus-Lichtdesigner ernannt. Er entwarf das Lichtdesign für mehr als 200 Tanzproduktionen von Choreographen wie Hans van Manen, Jennifer Muller, Louis Falco, Glen Tetley, Nacho Duato und vor allem Jirí Kylián. Er arbeitete mit Bühnenbildnern wie Jean-Paul Vroom, William Katz, Walter Nobbe, Nadine Baylis, John Macfarlane und Michael Simon zusammen.

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Joke Visser

Kostüme

Joke Visser arbeitete zehn Jahre als freischaffende Kostümdesignerin für das Holländische Nationalballett, das Nederlands Dans The­a­ter und die Holländische Opernvereinigung, bevor sie 1987 fest beim Nederlands Dans Theater angestellt wurde. Bereits zwei Jahre später übernahm sie die Leitung der dortigen Kostümabteilung. Seitdem hat sie alle Kostüme für Jirí Kyliáns Produktionen geschaffen. In den vergangenen Jahren kreierte sie die Kostüme für Bella Figura, Wings of Wax,  A Way A Lone, One of a Kind, Indigo Rose, Half Past, Doux Mensonges», Arcimboldo 2000, Click-Pause-Silence, Birth-Day, 27’52˝, Claude Pascal, When Time Takes Time, Far too close, Last Touch, Sleepless, Toss of a Dice, Chapeau, Tar and Feathers, Vanishing Twin, Gods and Dogs und Mémoires d’oubliettes. Neben ihrer Arbeit für weitere Choreografen betreut sie die Kostümausstattung der Kylián-Ballette weltweit.

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Forellenquintett

08 Nov 2014, 16 Nov 2014, 28 Nov 2014, 12 Dec 2014

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Anna Karenina

12 Oct 2014, 17 Oct 2014, 19 Oct 2014, 19 Oct 2014, 21 Oct 2014, 26 Oct 2014, 21 Nov 2014, 29 Nov 2014, 02 Dec 2014, 03 Dec 2014, 05 Dec 2014, 11 Dec 2014, 14 Dec 2014, 26 Dec 2014, 04 Jan 2015

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 May 2015, 10 May 2015, 16 May 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Das Lied von der Erde

14 Dec 2014

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dec 2014

Die Gänsemagd

20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 27 Sep 2014, 27 Sep 2014, 28 Sep 2014, 28 Sep 2014, 06 Dec 2014, 06 Dec 2014, 07 Dec 2014, 07 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 26 Dec 2014, 27 Dec 2014, 27 Dec 2014, 11 Mar 2015, 12 Mar 2015, 12 Mar 2015, 27 Jun 2015, 27 Jun 2015, 28 Jun 2015, 28 Jun 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Fälle

08 May 2015, 10 May 2015, 12 May 2015, 16 May 2015, 19 May 2015, 21 May 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Giselle

28 Mar 2015, 29 Mar 2015, 04 Apr 2015, 10 Apr 2015, 12 Apr 2015, 12 Apr 2015, 19 Apr 2015, 23 Apr 2015, 26 Apr 2015, 12 May 2015, 15 May 2015, 17 May 2015, 19 May 2015, 22 May 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Oct 2014, 05 Oct 2014, 08 Oct 2014, 11 Oct 2014

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Oct 2014, 10 Oct 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Luisa Miller

16 Dec 2014, 19 Dec 2014, 21 Dec 2014, 27 Dec 2014, 30 Dec 2014, 02 Jan 2015

Mahler / Rachmaninov

18 Jan 2015

Mahler Beethoven

28 Sep 2014

Mahler Sechste Sinfonie

22 Mar 2015

Mahler Vierte Sinfonie

25 Oct 2014

Rameau

03 May 2015

Rhapsody in Blue - ein Abend mit Musik aus Amerika

31 Oct 2014

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 15 Mar 2015, 22 Mar 2015, 17 Apr 2015, 14 May 2015, 27 Jun 2015

Romeo und Julia

28 Aug 2014, 29 Aug 2014, 30 Aug 2014, 28 May 2015, 30 May 2015, 31 May 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Schönberg / Rachmaninov

12 Jul 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014