Don Giovanni

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart

Conductor Fabio Luisi
Producer Sebastian Baumgarten
Stage design Barbara Ehnes
Costumes Tabea Braun
Lighting Franck Evin
Video-Design Chris Kondek
Chorus master Jürg Hämmerli
Dramaturgy Werner Hintze
Orchestra Orchestra La Scintilla
Choir Chor der Oper Zürich

Don Giovanni Markus Werba
Donna Anna Marina Rebeka
Don Ottavio Pavol Breslik
Komtur Rafal Siwek
Donna Elvira Julia Kleiter
Leporello Ruben Drole
Zerlina Anna Goryachova
Masetto Erik Anstine


In Italian
with German and English surtitles

Playing duration

3 hrs. 5 min.

Break

After the 1st act after approx. 1 hrs. 25 min.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance

Dates

25 Sep 2013, 19:00
Revival
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

29 Sep 2013, 18:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

06 Oct 2013, 14:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

11 Oct 2013, 19:00
last performance this season
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart (1765–1791)
Dramma giocoso in two acts
Libretto by Lorenzo Da Ponte

Since the Spanish dramatist and monk Tirso de Molina first brought the blasphemous deeds and just punishment of the dissipated libertine Don Juan to the stage in the 17th century, our view of the hero has changed considerably. This is primarily due to the opera created by Lorenzo Da Ponte and Wolfgang Amadeus Mozart, which is still considered an unrivalled masterpiece of the genre today. In Da Ponte and Mozart’s work, the sexual braggart and seducer becomes a man who, with his unquenchable desire for happiness, against his will and perhaps without even realising it, rocks the very foundations of society – a social organisation that relies primarily on human beings functioning smoothly… The much-debated German director Sebastian Baumgarten gave his directorial début at Zurich Opera with his politically sharp production of Don Giovanni. The young conductor Robin Ticciati, an international ray of hope in the new generation of conductors, will be at the rostrum, while the young Austrian baritone Markus Werba will be performing the title role for the first time. 

 

Bios

Don Giovanni

Fabio Luisi

Musikalische Leitung

Fabio Luisi, Generalmusikdirektor des Opernhauses, stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996). Als Gastdirigent trat er mit folgenden Orchestern auf: Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, San Francisco Symphony, Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Berlin, Oslo Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Philharmonia London, NHK Symphony Tokio, Münchner Philharmoniker, Santa Cecilia Orchestra Rom, Mahler Chamber Orchestra. Zudem ist er häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatsoper Berlin. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. An der Met dirigierte er erstmals 2005 (Don Carlo). Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Met und dort ausserdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos, Rigoletto und Massenets Manon. Mit dieser Oper gab er auch sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Falstaff. Zudem leitete er eine USA-Tournee mit den Wiener Symphonikern. Am Opernhaus Zürich dirigierte Fabio Luisi bisher die Neuproduktionen von Jenůfa, Rigoletto, Don Giovanni, La straniera, Fidelio und Aida sowie die Wiederaufnahmen von Tosca, La bohème, Der Rosenkavalier und Don Carlo. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani sowie sämtliche Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen.

1. Philharmonisches Konzert

29 Sep 2013

Aida

02 Mar 2014, 06 Mar 2014, 09 Mar 2014, 13 Mar 2014, 16 Mar 2014, 19 Mar 2014, 22 Mar 2014, 26 Mar 2014, 29 Mar 2014, 01 Apr 2014

Don Carlo

15 Feb 2014, 21 Feb 2014, 23 Feb 2014, 26 Feb 2014, 01 Mar 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014

Hartmann / Mahler

16 Mar 2014

La straniera

28 Sep 2013, 02 Oct 2013, 06 Oct 2013, 13 Oct 2013, 17 Oct 2013, 22 Oct 2013

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Rachmaninow / Tschaikowski

22 Dec 2013

Rigoletto

27 Sep 2013, 03 Oct 2013, 18 Jun 2014, 21 Jun 2014

Sebastian Baumgarten

Regie

Sebastian Baumgarten stammt aus Berlin und studierte Opernregie an der dortigen Hochschule für Musik «Hanns Eisler». Er war u.a. an den Theatern und Opernhäusern von Köln, Salzburg, Zürich, Berlin, Kassel, Stuttgart, Hannover, Frankfurt und Düssel­dorf sowie an der Dresd­ner Semperoper tätig. Von 1999 bis 2002 war er Oberspiellei­ter am Staatstheater Kassel und von 2003 bis 2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. 2002 er­hielt er für seine Tosca-Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehörten vorwiegend Arbeiten am Sprechtheater und spartenübergreifende Inszenierungen, u.a. X-Wohnungen und epidemic nach Lars von Trier am HAU Berlin (2004). An der Deutschen Oper Berlin inszenierte er Werther (2002). Für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er von den Kritikern der Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Er erarbeitete Hexenjagd am Schauspiel Köln (2006) und Faust am Schau­spiel Hannover (2007). Brittens Peter Grimes inszenierte er 2007 an der Semperoper Dresden. Er erarbeitete Meister und Margarita am Düsseldorfer Schauspielhaus (2008), Tosca an der Volksbühne Berlin (2008), Mozarts Requiem mit dem Text In der Schlangengrube. Sechs Lebenslinien von Armin Petras und Jan Kauenhowen an der Komischen Oper Berlin (2008) sowie Der Fremde am Schauspiel Frankfurt (2008). Im Jahre 2010 inszenierte er u.a. Dantons Tod am Maxim Gorki Theater in Berlin, Im weissen Rössl an der Komischen Oper Berlin, La Fabbrica (nach Luigi Nono und Györ­gy Ligeti) am HAU Berlin sowie im Rahmen der Zürcher Festspiele Die Banditen am Theater am Neumarkt und am Schauspielhaus Zürich Die Affäre Rue de Lourcine von Eugène Labiche. Im Sommer 2011 hatte seine Tannhäuser-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen Premiere, im Herbst 2011 kam an der Komischen Oper Berlin Carmen heraus. Im Jahr 2012 inszenierte er u.a. Brechts Heilige Johanna der Schlachthöfe am Schauspielhaus Zürich; diese Inszenierung wurde zum Theater­treffen 2013 nach Berlin eingeladen. 2013 erarbeitet er u.a. den Freischütz in Bremen und weitere Produktionen in Hamburg und Berlin.

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Barbara Ehnes

Bühnenbild

Barbara Ehnes studierte Freie Kunst und Bühnenbild bei Wilfried Minks und Marina Abramovic an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und in Amsterdam sowie Literatur­wissenschaft an der Universität Hamburg. Seither entwirft sie Bühnenbilder u.a. für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich, die Volksbühne Berlin, das Thalia Theater Hamburg, das Burgtheater Wien, Het Muziektheater Amsterdam, die Salzburger Festspiele und die Staatsoper Berlin. Seit 2000 arbeitet sie regelmässig mit dem Regisseur Stefan Pucher (u. a. Othello, Der Sturm, Orestie, Ariodante, Hedda Gabler) und entwirft auch Bühnenbilder für Jossi Wieler/Sergio Morabito (u. a. für deren Mozart/da Ponte-Zyklus, Rusalka, Un ballo in maschera), Stefan Bachmann (Jeff Koons, Der seidene Schuh), Lars-Ole Walburg, Calixto Bieito, Schorsch Kamerun, Sebastian Baumgarten und die Choreografin Meg Stuart (Replacement). In den letzten Jahren entstanden eigene Inszenierungen, so etwa Istanbul, Transgelinler bei den Wiener Festwochen und am HAU Berlin. Während der Intendanz Frank Baumbauers (2001 bis 2009) gehörte Barbara Ehnes zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. 2005 erhielt sie den deutschen Bühnenpreis «Opus». Seit dem Sommersemester 2011 ist sie Professorin für Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 2012 erhielt sie gemeinsam mit Chris Kondek den Deutschen Theaterpreis «Der Faust».

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Tabea Braun

Kostüme

Tabea Braun wurde in Roodepoort (Südafrika) geboren. Sie studierte Kostümdesign an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Seit 1992 arbeitet sie als freie Kostümbildnerin für Film, Oper und Schauspiel. Sie arbeitete viele Jahre mit Christoph Schlingensief zusammen (u.a. Rocky Dutschke an der Volksbühne Berlin und Parsifal bei den Bayreuther Festspielen).Ausserdem mit René Pollesch (u.a. Cappuccetto Rosso und L’affaire Martin! am Prater der Volksbühne Ber­lin, Ping Pong d’amour und Eure ganz gros­sen Themen sind weg! an den Münchner Kammerspielen), Stefan Pucher (u.a. Leonce und Lena und Die Möwe am Schauspielhaus Hamburg sowie Ein Sommernachtstraum am Schauspielhaus Zürich), Schorsch Kamerun (u.a. Hollywood-Elegien bei der Ruhr Triennale, Metropolis am Schauspielhaus Zürich und Trouble in Tahiti an der Bayerischen Staatsoper) und Michael Talke (u.a. Der Freischütz am Luzerner Theater und Die Buddenbrooks am Düsseldorfer Schauspielhaus). Sie arbeitete mit Frank Castorf (Der Kaufmann von Berlin an der Volksbühne Berlin), mit Antu Romero Nunes, Luc Bondy, Armin Petras, Nikolai Sykosch, u.a. Sie entwarf Kostüme für Filme, u.a. für Oskar Roehlers Die Unberührbare, Lucian Seguras Go for Gold und für Christoph Schlingensief (u.a. Terror 2000). Sie unterrichtete als Gastprofessorin an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. 

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin wurde in Nantes (Frankreich) ge­bo­ren. Mit 19 Jahren ging er nach Paris, um Kla­vier zu studieren. Nachts begleitete er Sän­ger im Café Théâtre Le Con­­ne­table und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Nach­dem seine Be­wer­­bung bei Eliane Ri­che­pin geschei­tert war, entschied er sich für die Kombi­nation aus Musik und Technik. Dank ei­nes Stipendiums des französi­schen Kultusmi­ni­steriums wurde er 1983 Assi­stent des Be­leuch­­­­tungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düssel­dor­fer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Be­leuch­tungs­­meisterprüfung ab. Be­­son­ders eng war in dieser Zeit die Zusammen­­arbeit mit Werner Schröter und für ausser­ge­wöhnliche musikalische Pro­jek­te in Industrieräumen mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktio­nen in Nantes, Strassburg, Montpellier, Paris, Lyon, Bochum, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduk­tionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wich­tige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS», dem Deutschen Bühnenpreis in der Kategorie Licht­design ausgezeichnet. 2010 sen­­dete der ZDF Theaterkanal als 12. Folge der Reihe Die Theatermacher eine Dokumentation über die Arbeit des Lichtdesigners mit einem Portrait von Franck Evin. Seit Sommer 2012 arbeitet er unter der Intendanz von Andreas Homoki als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiter­hin als Gast in internationalen Produk­tio­­­nen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Kopen­hagen, Stock­holm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailän­der Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Die Soldaten

22 Sep 2013, 26 Sep 2013, 04 Oct 2013, 08 Oct 2013, 15 Oct 2013, 19 Oct 2013, 26 Oct 2013

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

La fanciulla del West

22 Jun 2014, 25 Jun 2014, 28 Jun 2014, 02 Jul 2014, 04 Jul 2014, 08 Jul 2014, 11 Jul 2014, 13 Jul 2014

La straniera

28 Sep 2013, 02 Oct 2013, 06 Oct 2013, 13 Oct 2013, 17 Oct 2013, 22 Oct 2013

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Chris Kondek

Video-Design

Chris Kondek wurde 1962 in Boston geboren und wuchs in New York auf. Seit 20 Jahren produziert er Videos für Theater und Performances. 1990 begann seine Arbeit mit The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreografin Meg Stuart zu arbeiten begann. Eine kontinu­ier­liche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Regisseur Stefan Pucher. Ausserdem arbeitet Chris Kondek mit Schauspielregisseuren wie Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman sowie für Opernproduktionen der Salzburger Festspiele mit Jossi Wieler und Falk Richter zusammen. 2011 gestaltete er Videos für Bodenprobe Kasachstan (Wiener Festwochen/Schauspiel Hannover/HAU), Karte und Gebiet (Schauspiel Düsseldorf) und für Sebastian Baumgartens Inszenierung von Tannhäuser in Bayreuth. Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten. Das erste Projekt, Dead Cat Bounce, wurde beim Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe-Institut und ZDF-theaterkanal ausgezeichnet. Es folgten u.a. Hier ist der Apparat nach Bertolt Brecht (2006), Loan Shark am Hebbel am Ufer Berlin (2008), Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen (2010) sowie Even The Dead are Not Safe From The Living am Frankfurt LAB (2011). 2012 erhielt er gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara Ehnes den Theaterpreis «Der Faust» für die Arbeit an Stefan Puchers Produktion Don Quixote am Thalia-Theater Hamburg. In der Spielzeit 2012/13 zeichnet Chris Kondek u.a. für die Videogestaltung der Neuinszenierung Der Schaum der Tage an der Staatsoper Stuttgart verantwortlich.

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­hochschule in Zürich. Sei­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­gefähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen.

Aida

02 Mar 2014, 06 Mar 2014, 09 Mar 2014, 13 Mar 2014, 16 Mar 2014, 19 Mar 2014, 22 Mar 2014, 26 Mar 2014, 29 Mar 2014, 01 Apr 2014

Andrea Chénier

12 Apr 2014, 15 Apr 2014, 27 Apr 2014, 04 May 2014, 10 May 2014

Così fan tutte

06 Feb 2014, 09 Feb 2014, 12 Feb 2014, 16 Feb 2014

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

La fanciulla del West

22 Jun 2014, 25 Jun 2014, 28 Jun 2014, 02 Jul 2014, 04 Jul 2014, 08 Jul 2014, 11 Jul 2014, 13 Jul 2014

La straniera

28 Sep 2013, 02 Oct 2013, 06 Oct 2013, 13 Oct 2013, 17 Oct 2013, 22 Oct 2013

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 25 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Les pêcheurs de perles

14 Jan 2014, 19 Jan 2014, 22 Jan 2014, 25 Jan 2014, 30 Jan 2014, 01 Feb 2014

Otello

13 Oct 2013, 16 Oct 2013, 20 Oct 2013, 27 Oct 2013, 01 Nov 2013

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Roberto Devereux

27 Jun 2014, 01 Jul 2014, 05 Jul 2014, 09 Jul 2014, 13 Jul 2014

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Mozart

11 May 2014

SALE

14 Dec 2013, 17 Dec 2013, 02 Jan 2014, 05 Jan 2014

Chor der Oper Zürich

Chor

Der Berufschor des Opernhauses Zürich besteht aus etwa 60 Sängerinnen und Sängern aus mehr als 15 Nationalitäten. Das Arbeitspensum, das diese Künstlerinnen und Künstler bestreiten, ist enorm: Pro Saison finden ca. 200 Vorstellungen statt, bei denen meist alle Mitglieder eingesetzt werden. Trotz dieser oft sehr hohen Belastung üben alle Choristinnen und Choristen ihren Beruf mit Begeisterung aus. Die Flexibilität und Lernfreude der Sängerinnen und Sänger ist gross: Nach 15 Jahren im Zürcher Chor haben die meisten Chormitglieder in mehr als 100 verschiedenen Opern mitgewirkt, in fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, italienisch, französisch, russisch oder tschechisch) gesungen, das Repertoire von Händel bis Ligeti in den verschiedenartigsten Inszenierungen einstudiert und überzeugend dargeboten. Der Chor ist neben den Solisten und dem Orchester als eigenständiger Klangkörper aus Oper und Operette nicht wegzudenken: Was wäre ein «Fidelio» ohne Gefangenenchor oder «Nabucco» ohne «Va pensiero»?

Aida

02 Mar 2014, 06 Mar 2014, 09 Mar 2014, 13 Mar 2014, 16 Mar 2014, 19 Mar 2014, 22 Mar 2014, 26 Mar 2014, 29 Mar 2014, 01 Apr 2014

Andrea Chénier

12 Apr 2014, 15 Apr 2014, 27 Apr 2014, 04 May 2014, 10 May 2014

Carmen

29 Jun 2014, 03 Jul 2014, 06 Jul 2014, 10 Jul 2014, 12 Jul 2014

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Don Carlo

15 Feb 2014, 21 Feb 2014, 23 Feb 2014, 26 Feb 2014, 01 Mar 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Gastspiel Konzert Ottobeuren

15 Sep 2013

Jenůfa

22 Nov 2013, 30 Nov 2013, 04 Dec 2013, 07 Dec 2013

La Bohème

22 Dec 2013, 26 Dec 2013, 28 Dec 2013, 03 Jan 2014

La fanciulla del West

22 Jun 2014, 25 Jun 2014, 28 Jun 2014, 02 Jul 2014, 04 Jul 2014, 08 Jul 2014, 11 Jul 2014, 13 Jul 2014

La straniera

28 Sep 2013, 02 Oct 2013, 06 Oct 2013, 13 Oct 2013, 17 Oct 2013, 22 Oct 2013

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 25 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Les pêcheurs de perles

14 Jan 2014, 19 Jan 2014, 22 Jan 2014, 25 Jan 2014, 30 Jan 2014, 01 Feb 2014

Otello

13 Oct 2013, 16 Oct 2013, 20 Oct 2013, 27 Oct 2013, 01 Nov 2013

Peter Grimes

24 May 2014, 27 May 2014, 29 May 2014, 31 May 2014

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Rigoletto

27 Sep 2013, 03 Oct 2013, 12 Jan 2014, 18 Jan 2014, 24 Jan 2014, 02 Feb 2014, 18 Jun 2014, 21 Jun 2014

Roberto Devereux

27 Jun 2014, 01 Jul 2014, 05 Jul 2014, 09 Jul 2014, 13 Jul 2014

Markus Werba

Bariton

Der gebürtige Österreicher Markus Werba begann seine Gesangsausbildung mit 16 Jahren und studierte am Konservatorium Klagenfurt sowie an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst bei Ralf Doring. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, so etwa in Österreich, Italien, der Slowakei, Spanien und Japan. Markus Werba war Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Weitere Engagements führten ihn unter anderem nach Baden-Baden, an die Scala, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, die Bayerische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen, an das Teatro La Fenice, das Théâtre des Champs-Elysées, Théâtre du Châtelet, nach Lyon, Los Angeles, San Francisco, Tokyo, Buenos Aires, Turin, Tanglewood, Aspen und an die Metropolitan Opera in New York. Dabei arbeitete er u.a. zusammen mit Claudio Abbado, Jeffrey Tate, Ivor Bolton, Kent Nagano, Riccardo Muti, James Conlon, James Levine, Jean-Christophe Spinosi, Nikolaus Harnoncourt, Emmanuel Villaume, Ivan Fischer und Rafael Frühbeck de Burgos. Markus Werbas Repertoire umfasst Figaro, Belcore (L’elisir d’amore), Papageno, Don Giovanni, Mercurio (Roméo et Juliette),  Marcello (La Bohème), Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Eisenstein (Die Fledermaus), Billy Budd, Pelléas, Enrico (Lucia di Lammermoor), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Hans Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg),  Harlekin (Ariadne auf Naxos), Eugen Onegin, Olivier (Capriccio) und Posa (Don Carlo). Als gefragter Konzert- und Liedsänger sang er u. a. in der Wigmore Hall in London, im Wiener Musikverein, am Mozarteum in Salzburg und im Grand Théâtre de Genève. 

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Marina Rebeka

Sopran

Marina Rebeka wurde in Riga geboren und absolvierte 2007 ihr Gesangsstudium in Rom. Seit ihrem Debüt 2009 bei den Salzburger Festspielen in der Rolle der Anaï in Rossinis Moïse et Pharaon unter Riccardo Muti ist Marina Rebeka als eine der weltweit interessantesten Sängerinnen ihrer Generation anerkannt. Umjubelte Auftritte in der Londoner Covent Garden Opera als Violetta Valéry (La traviata) und an der Deutschen Oper Berlin als Donna Anna (Don Giovanni) im Jahr 2010, sowie ihr gefeiertes Rollendebüt als Micaela (Carmen) in Valencia unter Zubin Mehta gingen ihrem Debüt an der New Yorker Met in einer Don Giovanni-Neuproduktion unter dem Dirigat von Fabio Luisi und Andrew Davids voraus. In der Titelpartie von La traviata war die Sängerin auch an der Wiener Staatsoper zu hören. Im Herbst 2012 gab sie ihr Konzertdebüt in Rossinis Petite Messe Solenelle zusammen mit dem Orchestra Sinfonia dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano und war darüber hinaus in Konzerten mit Albertet Zedda, Ottavio Dantone und Michele Mariotti zu erleben. Unter Maestro Mariotti gab Marina Rebeka im Sommer 2013 die Mathilde (Guillaume Tell) beim Rossini Opernfestival, wo sie zuvor mehrfach als Konzertsolistin zu hören war. Zu ihren künftigen Opern-Engagements gehören neben Antonia in Les contes d’Hoffmann an der Wiener Staatsoper auch Violetta in La traviata in Berlin, Chicago und München, sowie die Mathilde in Guillaume Tell an der Bayerischen Staatsoper im Rahmen des Münchener Opernfestivals 2014. Zudem wird Marina Rebeka im April 2014 die Rolle der Anna Erisso in Rossinis Maometto II am Teatro dell’Opera di Roma unter Roberto Abbado übernehmen. Am Opernhaus Zürich war Marina Rebeka als Donna Anna (Don Giovanni) zu erleben und wird in dieser Spielzeit als Léïla (Les Pêcheurs de perles) und Fiordiligi (Così fan tutte) zu hören sein.

Così fan tutte

06 Feb 2014, 09 Feb 2014, 12 Feb 2014, 16 Feb 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Gastspiel Konzert Ottobeuren

15 Sep 2013

Les pêcheurs de perles

14 Jan 2014, 19 Jan 2014, 22 Jan 2014, 25 Jan 2014, 30 Jan 2014, 01 Feb 2014

Pavol Breslik

Tenor

Pavol Breslik absolvierte sein Studium an der Universität für Musik in Bratislava. 2002/03 setzte er seine Ausbildung im Opernstudio CNIPAL in Marseille fort und komplettierte sie bei Yvonne Minton, Mady Mesplé, Mirella Freni und William Matteuzzi.
Von 2003-2006 gehörte er dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an, wo er u.a. als Ferrando (Così fan tutte), Tamino, Don Ottavio, Nemorino (L’elisir d’amore) und Gottesnarr (Boris Godunow) zu hören war. Mit seinen Mozart-Partien gastierte er am Teatro Verdi in Triest, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, beim Glyndebourne Festival, bei den Wiener Festwochen und beim Festival von Aix-en-Provence.
Seit 2006 freischaffend, trat er als Don Ottavio bei den Salzburger Festspielen und an der Metropolitan Opera New York auf, als Tamino im Londoner Covent Garden, als Idamante, Lenski und Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Bayerischen Staatsoper. In München und Wien sang er 2010 an der Seite von Edita Gruberova den Alfredo in La traviata und den Macduff (Macbeth) an der Deutschen Oper Berlin. Mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle war er als Narraboth (Salome) in Berlin und Salzburg zu hören. Bei den BBC Proms in London trat er mit dem Philharmonic Orchestra unter Kurt Masur in Janáčeks Glagolitischer Messe auf. Bei den Osterfestspielen in Baden-Baden 2013 war er als Tamino unter dem Dirigat von Simon Rattle zu erleben. Auf CD aufgezeichnet wurden die Originalfassung von Dvořáks Stabat Mater mit dem Ensemble Accentus, die Missa Solemnis unter Enoch zu Guttenberg sowie Händels Il trionfo del tempo e del disinganno. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Pavol Breslik zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Im Februar trat er als Lenski am Londoner Covent Garden hervor, im Sommer 2013 bei den Salzburger Festspielen. Künftige Auftritte werden den jungen Tenor an die Pariser Opéra (Tamino), nach Bratislava (Don Ottavio) und nach München (Gennaro in Lucrezia Borgia) bringen. Am Opernhaus Zürich wird er u.a. in Don Giovanni, Faust, Les Pêcheurs de perles und Roberto Devereux zu hören sein.

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013

Les pêcheurs de perles

14 Jan 2014, 19 Jan 2014, 22 Jan 2014, 25 Jan 2014, 30 Jan 2014, 01 Feb 2014

Roberto Devereux

27 Jun 2014, 01 Jul 2014, 05 Jul 2014, 09 Jul 2014, 13 Jul 2014

Rafal Siwek

Bass

Rafal Siwek stammt aus Polen und gab sein Bühnendebüt an der Warschauer Oper als Sarastro in Mozarts Zauberflöte. Diese Partie sang er kürzlich auch bei seinem ersten Auftritt am Mailänder Teatro alla Scala. Rafal Siwek hat sich vor allem als Interpret der grossen Verdi-Partien einen Namen gemacht. So sang er unter anderem Filippo II. (Don Carlo), Zaccaria (Nabucco), Padre Guardiano (La forza del destino) sowie Ramfis (Aida) und gab kürzlich sein Rollendebüt als Fiesco in Simon Boccanegra. Er tritt häufig in italienischen Theatern auf und sang in der letzten Zeit Colline (La Bohème) in der Arena di Verona, Rodolfo (La Sonnambula) am Teatro Verdi in Trieste, König Marke in einer Neuproduktion von Tristan und Isolde am Teatro dell’Opera in Rom und Timur (Turandot) beim Puccini Festival in Torre del Lago. Zu den bemerkenswerten Stationen der Laufbahn von Rafal Siwek gehören unter anderem Thibaut d’Arc in Pjotr Tschaikowskis Jungfrau von Or­léans als Debüt am Concertgebouw Amsterdam, der Erzbischof in Karol Szymanow­skis König Roger am Théâtre du Châtelet Paris, der Komtur in Don Giovanni am Théâtre de la Monnaie Brüssel und Sparafucile (Rigoletto) beim Savonlinna Festival.

Aida

02 Mar 2014, 06 Mar 2014, 09 Mar 2014, 19 Mar 2014, 22 Mar 2014, 26 Mar 2014, 01 Apr 2014

Don Carlo

15 Feb 2014, 21 Feb 2014, 23 Feb 2014, 26 Feb 2014, 01 Mar 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Julia Kleiter

Sopran

Julia Kleiter stammt aus Limburg und studierte bei William Workmann in Hamburg und bei Klesie Kelly-Moog in Köln. Ihre internationale Karriere begann 2004 als Pamina (Die Zauberflöte) an der Opéra Bastille. Inzwischen hat sie die Partie in mehreren Produktionen in Madrid, Zürich, beim Edinburgh Festival, in New York und München unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Claudio Abbado und Adam Fischer gesungen. Am Opernhaus Zürich war sie 2006 unter Harnoncourt als Serpetta (La finta giardiniera), 2007 als Sophie (Der Rosenkavalier) und als Zdenka (Arabella), jeweils unter dem Dirigat von Franz Welser-Möst, 2010 als Ilia (Idomeneo) und 2013 mit ihrem Debüt als Donna Elvira (Don Giovanni) zu erleben. Es folgten u.a. Susanna (Le nozze di Figaro) in Verona, Reggio Emilia, Dresden und Paris, Celia (Lucio Silla) in Venedig und bei den Salzburger Festspielen, Marzelline (Fidelio) in Ferrara, Baden-Baden und Madrid unter Claudio Abbado und Sophie unter Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin. 2012 debütierte sie als Almirena (Rinaldo) an der Lyric Opera of Chicago. Liederabende liegen Julia Kleiter besonders am Herzen, und als Konzert- und Liedersängerin gastiert sie in allen wichtigen Musikzentren. In Zürich war sie kürzlich in Schumanns Das Paradies und die Peri unter Fabio Luisi zu hören. Zu ihren anstehenden Opernprojekten zählen eine Neuproduktion der Zauberflöte in Paris, ihre erste Emma in Schuberts Fierrabras unter Nikolaus Harnoncourt bei den Salzburger Festspielen 2014, sowie die Ilia (Idomeneo) in Essen und New York. Im Konzertbereich stehen u.a. Mahlers 2. Sinfonie (Philippe Jordan), Mendelssohns Lobgesang (Claudio Abbado) sowie Mendelssohns Elias an der Mailänder Scala (Daniel Harding) auf ihrem Programm.

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Ruben Drole

Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur. Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht gewann er mehrere Gesangswettbewerbe. Seit 2005 gehört er zum Ensemble der Zürcher Oper und wurde gleich mit grösseren Partien betraut, u. a. Lucio Cinna in J. C. Bachs Lucio Silla, Haly (L’italiana in Algeri) und Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöten-Inszenierung von Martin Kušej, die auch auf DVD erschienen ist. Weitere Projekte mit Nikolaus Harnoncourt waren Beethovens Christus am Ölberg im Wiener Musikverein und beim Lucerne Festival sowie Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst hat er als Guglielmo, Figaro und zuletzt als Leporello mitgewirkt. Weitere Partien an seinem Stammhaus waren die Titelrolle in Paisiellos Barbiere di Siviglia, Argante (Rinaldo), Germano (La scala di seta), Wurm (Luisa Miller) und Sharpless. Auf dem Konzertpodium sang er u.a. in Mozarts Krönungsmesse mit dem Concertgebouw Orchestra unter Ton Koopman, in Händels Israel in Egypt mit Concerto Köln unter Emmanuelle Haïm und in Liederabenden im Rahmen der Swiss Chamber Concerts. Mit grossem Erfolg hat er zudem den Kezal in der Verkauften Braut unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte 2011 und den Papageno beim Spoleto Festival in den USA gesungen. Bei den Salzburger Sommerfestspielen 2013 trat er in Haydns Il ritorno di Tobia unter Nikolaus Harnoncourt und als Herzog von La Tremouille in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna hervor. In der Spielzeit 13/14 war er am Opernhaus Zürich u.a. als Leporello und Escamillo (Carmen) zu erleben.

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Gastspiel Konzert Ottobeuren

15 Sep 2013

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. 2008 sang sie Galakonzerte an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und sang die Melibea in Il viaggio a Reims unter Kent Nagano; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie die Melibea an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Ebenfalls 2012 debü­tier­te sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet, nahm in Bonn am Galakonzert für die Aids-Stiftung und in Berlin an einer Opern-Gala auf dem Gendarmenmarkt teil. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran und sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri. Im Januar 2014 gab sie ihr Debüt an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in La scala di seta (Lucilla), Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina) und Pique Dame (Polina) zu hören war.

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Gastspiel Konzert Ottobeuren

15 Sep 2013

Open-Air Konzert zur Eröffnung des Sechseläutenplatzes

26 Apr 2014

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Salome

19 Apr 2014, 21 Apr 2014, 26 Apr 2014, 29 Apr 2014, 04 May 2014

Erik Anstine

Bass

Erik Anstine studierte an der Northwestern University, der Indiana University sowie der Royal Academy of Music in London. Er gewann den Orpheus-Wettbewerb und nahm an Thomas Quasthoffs Lied-Wettbewerb sowie beim Königin- Sonja-Musikwettbewert teil; zweimal war er Regional-Finalist bei den Met-Auditions. Als Mitglied des Opernstudios in Seattle sang er Leporello, Don Alfonso und Truffaldino. Beim Castleton Festival verkörperte er den Notar in Gianni Schicchi und Peachum in Gays A Beggar’s Opera. Im Rahmen des Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera sang er in Eugen Onegin, Roméo et Juliette und – unter der Leitung von James Conlon – in Der Kaiser von Atlantis. Am Opernhaus Zürich interpretierte er in der Spielzeit 2012/2013 u.a. Sciarrone (Tosca), Bartolo (Le nozze di Figaro), Biterolf (Tannhäuser), Kulygin (Drei Schwestern) und Masetto (Don Giovanni). In der Spielzeit 2013/14 war er hier neben Melisso (Alcina) u.a. als Nachtwächter (Die Meistersinger von Nürnberg) zu erleben.

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

 

Don Giovanni

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart

 

Don Giovanni

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart