Falstaff

Opera by Giuseppe Verdi

Conductor Nello Santi
Producer Sven-Eric Bechtolf
Stage design Rolf Glittenberg
Costumes Marianne Glittenberg
Lighting Jürgen Hoffmann
Chorus master Ernst Raffelsberger

Mrs Alice Ford Elena Moșuc
Nannetta Sen Guo
Mrs Quickly Yvonne Naef
Mrs Meg Page Judith Schmid
Sir John Falstaff Ambrogio Maestri
Ford Massimo Cavalletti
Fenton Javier Camarena
Dr. Caius Michael Laurenz
Bardolfo Martin Zysset
Pistola Dimitri Pkhaladze
Page des Falstaff Elias d'Uscio
26 Apr; 4, 10 MayFlorian Hoffmann
28 Apr; 7, 12 May


In Italian
with German and English surtitles

Playing duration

2 Std. 35 Min.

Break

After the 1st act after approx. 80 Min.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance

Dates

26 Apr 2013, 19:30
Revival
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

28 Apr 2013, 19:30
AMAG-Volksvorstellung: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

04 May 2013, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

07 May 2013, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

10 May 2013, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

12 May 2013, 19:00
last performance this season
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Falstaff

Commedia lirica in three acts by Giuseppe Verdi (1813–1901), libretto by Arrigo Boito after the drama Sir John Falstaff and the Merry Wives of Windsor and extracts from King Henry IV by William Shakespeare

At the end of this opera there is a fugue on the words “Tutto nel mondo è burla” (everything in the world is a joke), and this slightly resigned conclusion of Falstaff has often been interpreted as a kind of artistic legacy of the 80-year-old Verdi, who pulled out all the stops in his last stage work. When composing the piece, he “thought neither of the theatre nor of the singers. I wrote it for my own pleasure and for myself.” With this work, which has no precursors, Verdi initiated a renaissance of musical comedy around the turn of the 20th century. “Falstaff is a fox who commits all kinds of misdeeds… but in an amusing way. He’s a character! They’re so rare, characters!” wrote Verdi of his extraordinary principal figure. In our revival, conducted by Nello Santi, Ambrogio Maestri meets this requirement: he is just such a character. In Sven-Eric Bechtolf’s clever, light-footed production, no-one can be unmoved when Falstaff, shivering and his stomach full of water, sings: “Wicked world. Treacherous world. Vile world.”

 

Synopsis

Falstaff

Erster Akt


1. Bild
Im Gasthof «Zum Hosenbande» in Windsor. – Der dicke Ritter Sir John Falstaff ist hier Stammgast. Wieder einmal befindet er sich in arger Geldnot; um Auswege aus dieser Situation ist Sir John jedoch niemals verlegen. Die besondere Anziehung, die er – dank seiner Figur – auf schöne Frauen auszuüben wähnt, soll ihn diesmal aus seiner finanziellen Misere retten: Liebesabenteuer mit Alice Ford und Meg Page, den hübschen Frauen zweier steinreicher Bürger von Windsor, könnten seine leeren Taschen wieder auffüllen. So hat Falstaff den beiden Damen Briefe geschrieben, die seine Diener und Kumpane Bardolfo und Pistola überbringen sollen. Eben als Sir John die beiden Billets versiegelt, stürmt Dr. Cajus herein und bezichtigt Bardolfo und Pistola, ihn nach einem Trinkgelage bestohlen zu haben. Sir John nimmt diese Anschuldigungen recht gelassen hin, und da die beiden leugnen, wird Dr. Cajus hinauskomplimentiert.

Zornig wird Falstaff erst, als sich seine beiden Diener weigern, die Briefe Alice und Meg zu überbringen. Mit heuchlerischer Entrüstung lehnen sie diesen unehrenhaften Auftrag ab. Nachdem Falstaff ihnen sehr deutlich seine Meinung über den Begriff «Ehre» dargelegt hat, jagt er die beiden davon. Die Briefe lässt er durch seinen Pagen bestellen.


2. Bild
Auf Fords Anwesen. – Entrüstet stellen die Freundinnen Alice Ford und Meg Page fest, dass die Liebesbriefe, die ihnen überbracht wurden, vom selben Absender stammen und sogar im Wortlaut übereinstimmen. Sie beschliessen, sich an dem frechen Kerl zu rächen, der es nicht einmal der Mühe wert fand, die beiden Liebesbotschaften textlich abzuwandeln. Die Nachbarin, Mrs Quickly, wird als Botin zu Falstaff entsandt, um ihn zu einem Stelldichein in Alices Haus einzuladen. Alice will damit auch ihrem misstrauischen und eifersüchtigen Gatten, Mr Ford, eine Lehre erteilen. Und Nannetta, deren Tochter, hofft ebenfalls, aus diesem Streich Gewinn ziehen zu können. Sie liebt Fenton, will ihn heiraten, doch Ford möchte seiner Tochter unbedingt den langweiligen Dr. Cajus als Mann anhängen.

Bardolfo und Pistola decken Ford die Pläne Falstaffs auf. Der aufgebrachte Ehemann berät sich mit Dr. Cajus und sogar mit dem ihm missliebigen Fenton, wie gegen den unverschämten Ritter vorzugehen sei. Zunächst will Ford verkleidet und unter falschem Namen Falstaff aufsuchen, um ihn auszuhorchen.


Zweiter Akt


1. Bild
Im Gasthof «Zum Hosenbande». – Scheinbar reumütig sind Bardolfo und Pistola zu Falstaff zurückgekehrt. Sie melden ihm eine Frau, die ihn dringend zu sprechen wünscht: Mrs Quickly überbringt Alice Fords Einladung. Geschickt, schamlos schmeichelnd, lockt sie den Ritter ins Garn: Sein Brief habe solche Verwirrung in den Herzen von Alice und Meg angerichtet, dass Alice ihn dringend bitte, heute noch zu ihr zu kommen. – Allein geblieben, ergeht sich Sir John in wohlgefälliger Selbstbetrachtung. Da meldet Bardolfo einen weiteren Besucher: Signor Fontana. Es ist Ford, der unter falschem Namen seinen Nebenbuhler persönlich kennen lernen will. Er gibt sich als Alices Verehrer aus, der es nicht wage, sich ihr zu nähern. Der in Liebeshändeln erfahrene Falstaff möge die spröde Schöne bezwingen und für weitere Verführungen anfällig machen. Ein Beutel Gold als Zugabe lässt Falstaff nicht lange zögern. Er verspricht dem Unbekannten seine Hilfe und gesteht ihm vertraulich, dass er bereits heute mit Alice verabredet sei. Um sich für seinen Besuch bei Alice entsprechend zu kleiden, begibt sich Sir John auf sein Zimmer. Ford, nun von der Untreue seiner Gattin überzeugt, tobt vor Eifersucht. Aufgeputzt kehrt Fal­staff zurück. Unter heuchlerischen Höflichkeiten geleiten die Männer einander zur Tür hinaus.


2. Bild
In Fords Haus. – Mrs Quickly erzählt Alice und Meg von ihrer erfolgreichen Mission bei Falstaff. Mit diabolischer Freude treffen die Frauen alle Vorbereitungen zu ihrem Streich. Alice findet kaum Zeit, ihre Tochter zu trösten, die sich – wieder einmal – weinend darüber beklagt, dass der Vater sie zur Ehe mit dem tölpelhaften Dr. Cajus zwingen will.

Falstaff wird gemeldet, Alice empfängt ihn. Kaum scheint sich alles nach Falstaffs Wünschen zu fügen, tritt die erste programmierte Störung ein: Mrs Quickly meldet Meg. Falstaff muss sich schnell hinter einem Wandschirm verstecken. Aber aus dem Spiel wird unverhofft Ernst. Megs zuvor vereinbarte Warnung, Ford stürme mordlustig das Haus, wird unerwartet Wirklichkeit. Gefolgt von einer Meute bewaffneter Nachbarn, bricht der vor Eifersucht rasende Ford herein. Als er Falstaff nicht sofort finden kann, lässt er in hemmungsloser Wut das ganze Haus durchsuchen und stürmt aus dem Zimmer. Währenddessen verstecken Alice und Meg den in arge Bedrängnis geratenen Ritter im Wäschekorb. – Im allgemeinen Tumult haben sich Nannetta und Fenton gefunden und verbergen sich nun ihrerseits hinter dem Wandschirm. Ford, noch wütender über seine erfolglose Suche, entdeckt die beiden dort in inniger Umarmung. Sein ganzer Zorn entlädt sich auf das junge Paar. Fenton wird aus dem Haus gejagt. Diesen Augenblick der Verwirrung nutzt Alice, um den Wäschekorb samt Inhalt in die Themse zu kippen. Als Ford begreift, welchen Streich Alice dem leidenschaftlichen Ritter gespielt hat, muss er beschämt erkennen, wie grundlos seine Eifersucht war.


Dritter Akt

1. Bild
Vor dem Gasthof «Zum Hosenbande». – Noch frierend vom unfreiwilligen kalten Bad, denkt Falstaff über sein Abenteuer und die Schlechtigkeit der Welt nach. Wieder erscheint Mrs Quickly. Sie teilt ihm mit, dass Alice über sein Missgeschick verzweifelt sei und ihn nunmehr bitte, um Mitternacht als Schwarzer Jäger verkleidet mit einem Hirschgeweih auf dem Kopfe in den Park von Windsor zur «Eiche des Herne» zu kommen, wo sie ihn für allen Ärger entschädigen werde. Dort seien sie vor jeder Überraschung sicher, da es niemand wage, diesen gespenstischen Ort aufzusuchen. Nach anfänglichem Zögern – Falstaffs Lust zu Abenteuern hat sich wesentlich verringert – verspricht er zu kommen.

Alice, Meg, Nannetta, Mr Ford, Dr. Cajus und Fenton haben – wie verabredet – dieses Gespräch belauscht und treffen nun die notwendigen Vorbereitungen für eine mitternächtliche Maskerade, um dem liebestollen Ritter noch einmal einen Denkzettel zu verpassen.

Ford glaubt auch, diese Gelegenheit nutzen und durch eine klug eingefädelte Intrige, die allerdings nicht verborgen bleibt, die Vermählung seiner Tochter mit Dr. Cajus erzwingen zu können. Nun entwickelt Alice ihren Gegenplan: Durch eine List soll ihr Gatte der Heirat Nannettas und Fentons zustimmen.


2. Bild
Bei der «Eiche des Herne» im Park von Windsor. – Pünktlich um Mitternacht ist Falstaff, teils erwartungsfroh, teils beklommen, zur Stelle. Aber sein erhofftes Liebesstündchen mit Alice und Meg, die sich ebenfalls eingefunden hat, wird von den Bürgern von Windsor, verkleidet als Geister, Feen und Kobolde, jäh unterbrochen. Sie peinigen den erschrockenen Ritter und zwingen ihn, seine Sünden zu bekennen und zu bereuen – bis Sir John Bardolfo erkennt und den ganzen Mummenschanz durchschaut.

Aber nicht nur Falstaff ist der Gefoppte. Auch Fords Pläne mit seiner Tochter scheitern an der List der Frauen: Durch Vertauschung der Masken wird dem Dr. Cajus der als Feenkönigin verkleidete Bardolf als Braut zugeschoben, und Nannetta erscheint an der Seite des in eine Mönchskutte gehüllten Fenton. Ford, der in dem Mönchsgewand Dr. Cajus wähnte, gibt dem Paar seinen Segen. Falstaff beendet schliesslich die nächtliche Verkleidungskomödie mit der lebensweisen Moral: «Alles ist Spass auf Erden!»

 

Bios

Falstaff

Nello Santi

Musikalische Leitung

Nello Santi, in Italien geboren, debütier­te 1951 mit Rigoletto am Teatro Verdi, Padua, und legte damit den Grundstein für seine ausserordentlich erfolgreiche Karriere. 2001 feierte er sein 50-jähriges Dirigierjubiläum, das auch mit einer Festschrift gewürdigt wurde. Seit seinem ersten Dirigat 1958 am Zürcher Opernhaus ist er diesem Haus verbunden geblieben. Für seine Verdienste wurde er mit der Hans Georg Nägeli-Medaille, dem STAB-Preis 2001 und vom italienischen Staat mit dem Titel «Cavaliere» geehrt. Schon früh führte ihn seine Karriere an die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Pariser Opéra, das Teatro Colón Buenos Aires, nach San Francisco, an die Staatsopern von Wien, Hamburg und München, das Teatro La Fenice in Venedig und in die Arena di Verona, wo er 1995 sein 25-jähriges Jubiläum feierte. 1962 gab er sein Debüt an der Metro­poli­tan Opera New York und wurde dort für mehr als 30 Jahre zu einer der prägenden Dirigentenpersönlichkeiten. Zahlreiche Opernmitschnitte sind auf DVD erschienen (I due foscari aus Neapel und Andrea Chénier aus der Wiener Staatsoper). Zehn Jahre lang war er Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Basel. Der Maestro konzertiert regelmässig mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem NHK Sinfonieorchester Tokio, dem London Philharmonic Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo. 2005 war Nello Santi Principal Conductor des bedeutenden Pacific Music Festival von Sapporo. Weitere Verpflichtungen führten ihn in jüngerer Zeit nach Palermo, Tokio und Barcelona. Sein traditionsbewusstes Dirigieren in der Nachfolge Toscaninis, de Sabatas oder Furtwänglers macht Nello Santi zu einem der weltweit gefragtesten Konzert- und Operndirigenten.

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dec 2012, 08 Dec 2012, 11 Dec 2012, 14 Dec 2012

Sven-Eric Bechtolf

Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf stammt aus Darmstadt. Nach seiner Ausbildung am Salzburger Mozarteum führten ihn Engagements als Schauspieler u.a. an das Zürcher Schauspielhaus, das Schauspielhaus Bochum, das Hamburger Thalia Theater, das Wiener Burgtheater, die Salzburger Festspiele und das Almeida Theatre, London. Als Regisseur hat er u.a. am Hamburger Thalia Theater und am Wiener Burgtheater gearbeitet. Am Opernhaus Zürich inszenierte er «Lulu», «Otello», «Die tote Stadt», «Der Rosenkavalier», «Pelléas et Mélisande», «Don Giovanni», «Le Nozze di Figaro», «Così fan tutte» und «Salome». An der Wiener Staatsoper führte er bei «Arabella», dem «Ring des Nibelungen» und «Cardillac» Regie. 2001 und 2002 erhielt er den Nestroy-Preis für die beste darstellerische Leistung des Jahres für den Hubert in «Dreimal Leben» (Regie: L. Bondy) und für seinen Hofreiter im «Weiten Land» (Regie: A. Breth) bei den Salzburger Festspielen. Seit 2011 leitet er das Schauspiel bei den Salzburger Festspielen.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dec 2012, 04 Dec 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Oct 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Rolf Glittenberg

Bühnenbild

Rolf Glittenberg hat an wichtigen Opernhäusern, Theatern und Festivals wie  z.B. dem Thalia Theater Hamburg, dem Zürcher Schauspielhaus, dem Wiener Burgtheater, der Wiener Staatsoper, dem Edinburgh Festival, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und den Salzburger Festspielen gearbeitet. Er hat für Regisseure wie George Tabori, Johannes Schaaf, Dieter Giesing, Claus Peymann, Götz Friedrich, Luc Bondy und Peter Mussbach Bühnenbilder entworfen. Am Opernhaus Zürich entstanden die Bühnenräume für Martin Kusejs Inszenierungen der Opern Elektra, Die Zauberflöte und Genoveva sowie für Sven-Eric Bechtolfs Inszenierungen von Lulu, Otello, Die tote Stadt, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Salome, Falstaff und Don Carlo. Die letzten Premieren waren Der Ring des Nibelungen und Cardillac mit Franz Welser-Möst und Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper, Idomeneo mit Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Regisseur bei der Styriarte in Graz und in Zürich, Ariadne auf Naxos mit Daniel Harding und Sven-Eric Bechtolf bei den Salzburger Festspielen sowie Der Stein der Weisen mit Felix Breisach in Winterthur.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dec 2012, 04 Dec 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Oct 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Marianne Glittenberg

Kostüme

Nach Anfängen gleichermassen im Sprech- und Musiktheater konzentrierte Marianne Glittenberg ihre Arbeit ausschliesslich auf die Oper. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy, Jürgen Flimm, George Tabori, Johannes Schaaf, Luca Ronconi und Hans Neuenfels war ihr besonders wichtig. In letzter Zeit ist die intensive Arbeit mit Sven-Eric Bechtolf prägend, mit dem mehrere Arbeiten am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien und 2002 an der Deutschen Oper Berlin («Les Contes d’Hoffmann») entstanden. Für die Salzburger Festspiele schuf Marianne Glittenberg für folgende Produktionen die Kostüme: «Der Bauer als Millionär», «Das Mädel aus der Vorstadt», «Die Zauberflöte», «Die Frau ohne Schatten», «L’incoronazione di Poppea» und «Don Giovanni». Weitere Opernarbeiten entstanden für die Hamburgische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich («Fidelio», «Lulu», «Otello», «Die tote Stadt», «Der Rosenkavalier», «Pelléas et Mélisande», «Don Giovanni», «Le nozze di Figaro», «Così fan tutte», «Salome»), die Nederlandse Opera Amsterdam und das Théâtre de la Monnaie, Brüssel, in Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Lorin Maazel, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst. Letzte Opernpremieren waren «Arabella» in Wien und Hamburg sowie «Der Ring des Nibelungen» und «Cardillac» in der Regie von Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dec 2012, 04 Dec 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Oct 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Ernst Raffelsberger

Chor

Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden/Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschließend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Carmen

08 Mar 2013, 10 Mar 2013, 13 Mar 2013, 17 Mar 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Oct 2012, 07 Oct 2012, 16 Oct 2012, 20 Oct 2012, 24 Oct 2012, 28 Oct 2012, 31 Oct 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mar 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 May 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dec 2012, 04 Dec 2012

Madama Butterfly

14 Mar 2013, 17 Mar 2013, 24 Mar 2013, 30 Mar 2013, 06 Apr 2013

Parsifal

23 Mar 2013, 28 Mar 2013, 01 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Tannhäuser

13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013, 02 Feb 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Oct 2012, 10 Oct 2012, 18 Dec 2012, 22 Dec 2012, 31 Dec 2012, 06 Jan 2013

Verdi Gala

09 Feb 2013

Elena Moșuc

Sopran

Elena Moşuc, rumänische Sopranistin, debütierte vor Abschluss ihres Studiums als Königin der Nacht, Lucia, Gilda und Violetta an der Oper ihrer Heimatstadt Iaşi. Sie war Gewinnerin internationaler Wettbewerbe und wurde mit vielen Preisen, zuletzt 2009 mit dem italienischen Kritikerpreis «Lina Pagliughi – Siola d’oro», ausgezeichnet. Sie promovierte zum Thema «Wahnsinn in den italienischen Opern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts». Seit ihrem Karrierebeginn ist sie dem Opernhaus verbunden, wo sie u.a. als Königin der Nacht, Zerbinetta, Konstanze, Lucia, Violetta, Elvira, Mimì, Musetta, Linda, Aminta, Luisa Miller und Marguerite auftrat. Gastspiele führen sie regelmässig an die bedeutendsten Häuser Europas, nach Japan und China sowie nach Rumänien, wo sie mit dem Offiziersorden, der höchsten musikalischen Auszeichnung des Landes, geehrt wurde. Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten (u.a. Harnoncourt, Gergiev, Luisi, Welser-Möst, von Dohnányi, Santi) und Regisseuren (u.a. Flimm, Guth, Herheim, Joosten, Kušej, Zeffirelli) zusammen. Zahlreiche CDs und DVDs sind mit der Künstlerin erschienen. An der Mailänder Scala debütierte sie als Violetta unter Lorin Maazel. Höhepunkte waren Medora (Il corsaro) in Zürich, Violetta in Tel Aviv, Wien, Tokio und Turin, Lucia in Toulouse, Berlin, Brüssel, Avenches und Dallas, Elvira in Wien, Micaëla und Gilda in der Arena di Verona, Gilda in Parma, Wien, München und an der Mailänder Scala, die vier Frauenrollen in Les Contes d’Hoffmann in Hamburg und Zürich. 2010 gab sie als Olympia ihr Debüt an der Met und ihr Rollendebüt als Norma in Zürich. An der Scala sang sie Luisa Miller und bei den Salzburger Festspielen Zerbinetta.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Sen Guo

Sopran

Sen Guo wurde in Shanxi /China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben.

Carmen

08 Mar 2013, 10 Mar 2013, 13 Mar 2013, 17 Mar 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mar 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Parsifal

23 Mar 2013, 28 Mar 2013, 01 Apr 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dec 2012, 08 Dec 2012, 11 Dec 2012, 14 Dec 2012

Yvonne Naef

Mezzosopran

Yvonne Naef gehört zu den gefragtesten dramatischen Mezzosopranen ihrer Generation. Seit dem Beginn ihrer internationalen Karriere ist sie dem Opernhaus Zürich in besonderer Weise verbunden und feierte hier Erfolge als Ariane (Ariane et Barbe-Bleue), Eboli (Don Carlo), Marfa (Chowanschtschina), Azucena (Il Trovatore) und Ulrica (Un ballo in maschera). Höhepunkte der letzten Zeit waren die Wiederaufnahme von Otto Schenks Ring-Inszenierung an der Met, Didon (Les Troyens) in Amsterdam und Fricka (Die Walküre) an der Opéra de Paris. Yvonne Naef ist regelmässiger Gast der bedeutendsten Opernhäuser und Konzertsäle und trat u.a. an der Hamburgischen Staatsoper (Tannhäuser, Boris Godunow, Il Trovatore, Carmen), an der Wiener Staatsoper (Tannhäuser, Don Carlo), bei den Salzburger Festspielen (Les Troyens, Don Carlo), an der Mailänder Scala (Les Contes d’Hoffmann), am Royal Opera House Covent Garden (Il Trovatore, Hamlet), an der Opéra de Paris (Tristan und Isolde), an der Deutschen Oper Berlin (Aida), an der Nederlandse Opera Amsterdam (Moses und Aron, Les Troyens) und bei den Bayreuther Festspielen (Ring) auf. Als gefragte Konzertsolistin arbeitet sie mit Dirigenten wie James Levine, Christian Thielemann, Bernard Haitink, Christoph Eschenbach, Mariss Jansons, Michael Gielen, Franz Welser-Möst, Nello Santi, Christoph von Dohnányi, Marc Minkowski und Roger Norrington zusammen. In der letzten Saison sang sie in Zürich Kundry und Ulrica (Un ballo in maschera) sowie Quickly (Falstaff).

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dec 2012, 08 Dec 2012, 11 Dec 2012, 14 Dec 2012

Judith Schmid

Mezzosopran

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern (mit den Schwerpunkten Rhythmik, Klavier, Improvisation, Körpertechnik) wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, das Studium an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangskunst zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99) trieb sie ihre stimmliche Weiterentwicklung voran; grossen Einfluss hatten dabei Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen. Am Opernhaus Zürich brillierte Judith Schmid in zahlreichen Rollen, u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Fuchs (Das schlaue Füchslein) und Bersi (Andrea Chénier). Im Konzertbereich trat Judith Schmid mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. Opern- und Konzertbühne sind Judith Schmids Schwerpunkte, daneben nehmen die Liebe zur Liedkunst und zu den Oratorien, aber auch ihr Interesse für zeitgenössische und experimentelle Musik einen wichtigen Platz ein. Unlängst erschien ihre erste Lied-CD unter dem Titel Rosenblätter. In dieser Spielzeit war Judith Schmid in der Neuproduktion Rigoletto als Maddalena und in der Wiederaufnahme Madama Butterfly als Suziki zu sehen.

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Madama Butterfly

14 Mar 2013, 17 Mar 2013, 24 Mar 2013, 30 Mar 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Ambrogio Maestri

Bariton

Ambrogio Maestri wurde in Pavia geboren und studierte Klavier und Gesang in seiner Heimatstadt. Im Verdi-Jahr 2001 debütierte er als Falstaff in der Inszenierung von Giorgio Strehler und unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti an der Mailänder Scala und sang die Rolle auch am Teatro Verdi in Busseto. In der Folgezeit begeisterte er in dieser Partie auch am Teatro Real Madrid, an der Wiener Staatsoper, in Neapel, am Liceu Barcelona und in Baden-Baden. Weitere wichtige Engagments waren Rigoletto in Washington, Parma, Neapel und Paris, La forza del destino in der Arena di Verona, am Londoner Covent Garden und in Japan, La Traviata an der Scala, in der Arena di Verona und in Hamburg, Il Trovatore in der Arena di Verona und in Tokio, Un ballo in maschera an der Scala und in San Francisco, Aida in der Arena di Verona, an der Met, an der Wiener Staatsoper und am Liceu Barcelona, Otello mit Plácido Domingo an der Scala und in Venedig, Lucia di Lammermoor in Parma, La battaglia di Legnano in Turin, Simon Boccanegra in Lissabon, Cavalleria rusticana in Rom, L’elisir d’amore in Paris, Wien und München, Tosca in  Torre del lago und Pagliacci an der Scala. An der Wiener Staatsoper war er in Cavalleria rusticana/Pagliacci zu sehen.

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Massimo Cavalletti

Bariton

Massimo Cavalletti begann sein Studium in seiner Heimatstadt Lucca bei Graziano Polidori und setzte seine Ausbildung an der Accademia della Scala bei Luciana Serra fort. In Mailand absolvierte er zudem Kurse bei Leyla Gencer und Leo Nucci. Sein Bühnendebüt gab er 2004 am Teatro Donizetti in Bergamo als Azzo in Donizettis Parisina. Seit 2005 pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit der Mailander Scala, wo er als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Schaunard (La bohème), Enrico (Lucia di Lammermoor), Paolo Albiani (Simon Boccanegra) und Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro zu erleben war. In Italien gastierte er ausserdem an den Theatern in Turin, Genua und Bologna. 2006 feierte er sein internationales Debüt am Concertgebouw in Amsterdam als Jake Wallace in La fanciulla del West, gefolgt von Engagements als Marcello (La Bohème) in Dublin, Enrico (Lucia di Lammermoor) in Tokio und Dresden, Belcore (L’elisir d’amore) beim Glyndebourne Festival und in Peking sowie Lescaut (Manon Lescaut) an der Deutschen Oper Berlin. Seit 2007 ist Massimo Cavalletti regelmässig am Opernhaus Zürich zu Gast, u.a. als Marcello, Ruggiero in Halévys La Juive, König in Massenets Le Cid, Escamillo (Carmen), Paolo Albiani, Figaro (Il barbiere di Siviglia) und Ford (Falstaff). 2010 debütierte er als Schaunard an der Metropolitan Opera, als Paolo Albiani an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim, als Marcello am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sowie als Figaro an der Hamburgischen Staatsoper, wohin er 2011 als Marcello zurückkehrte. In der Spielzeit 2011/12 gab er am Opernhaus Zürich sein Rollendebüt als Rodrigo (Don Carlo) unter Zubin Mehta und war hier ausserdem als Severo in Donizettis Poliuto unter Nello Santi sowie als Procolo in Donizettis Le convenienze ed inconvenienze teatrali unter Paolo Carignani zu hören. Nach seinem Salzburger Festspieldebüt als Marcello gastiert er mit dieser Rolle in der Spielzeit 2012/13 auch in Valencia. Im Verdi-Jahr 2013 ist er an der Scala sowohl als Ford wie auch als Rodrigo zu erleben.

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mar 2013

Lucia di Lammermoor

11 Nov 2012

Javier Camarena

Tenor

Javier Camarena wurde in Veracruz (Mexiko) geboren. Nach seinem Studium an der Musikhochschule der Universität von Guanajuato gewann er 2004 den ersten Preis beim Gesangswettbewerb «Carlo Morelli» in Mexiko und 2005 den Sonderpreis «Juan Oncina» im Wettbewerb Francisco Viñas in Barcelona. Francisco Araiza ist sein Gesangslehrer und Berater. 2004 debütierte er in Mexiko City am Palacio de Bellas Artes als Tonio in La Fille du Régiment. In Mexiko war er zudem als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Nemorino (L’elisir d’amore), Ernesto (Don Pasquale) und Dorvil (La scala di seta) zu hören. Seit April 2007 gehört Javier Camarena zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er Lindoro in L‘italiana in Algeri mit Vesselina Kasarova, Almaviva in Il barbiere di Siviglia von Paisiello und Rossini, Belfiore in Mozarts La finta giardiniera sowie in den Neuproduktionen von Tristan und Isolde (Stimme eines Seemanns), Così fan tutte, La fedeltà premiata, Mosè in Egitto, Nadir in Les Pêcheurs de perles, Le Comte Ory, Così fan tutte, Falstaff, Entführung aus dem Serail und Rossinis Otello gesungen hat. Er wurde ausserdem eingeladen, Almaviva (Barbiere) und L‘italiana in Algeri an der Wiener Staatsoper und in einer Neuproduktion an der Pariser Oper, Lindoro in Köln, Düsseldorf und Dresden sowie Ramiro (La cenerentola) an der Oper La Monnaie in Brüssel zu singen. In Paris war er zudem in La sonnambula und La donna del lago zu erleben und feierte einen grossem Erfolg mit Il barbiere di Siviglia an der Metropolitan Opera und La cenerentola an der Pariser Oper. Unlängst hat er Konzerte mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, mit dem Orchestra Mozart unter Claudio Abbado sowie mit den Hamburger Symphonikern gegeben. Die Pläne für die nächsten Spielzeiten umfassen Falstaff am Opernhaus Zürich, L‘elisir d’amore in Barcelona, La sonnambula an der Metropolitan Opera New York, Barbiere in München, Wien und San Francisco sowie Maria Stuarda am Liceu in Barcelona. Des Weiteren wird er Konzerte bei den Salzburger Pfingstfestspielen geben.

Die Entführung aus dem Serail

16 Dec 2012, 20 Dec 2012, 30 Dec 2012, 04 Jan 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Michael Laurenz

Tenor

Michael Laurenz wurde in Halle an der Saale geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er als Trompeter. Er spielte unter anderem im Gustav Mahler Jugend Orchester und der Jenaer Philharmonie und war 1. Trompeter bei den Berliner Symphonikern (SOB). Darüber hinaus hatte er ei­ne Dozentur für Trompete in Halle. Ab 2006 begann Michael Laurenz, sein musikalisches Wirken in Richtung Gesang zu verlagern. Er sang Tamino in zwei Zauberflöten-Produktionen, bei den Schloss­festspielen Wernigerode und in der Zau­ber­flöte in der U-Bahn in Berlin. Er gastier­te bei den Stuttgarter Philharmonikern als Don Ramiro (La Cene­rentola) und an der Kam­mer­oper München als Don Fracasso (La finta sempli­ce) und Il Marchese (La Cecchi­na). Von August 2008 bis Juli 2010 war Michael Laurenz Mitglied des Internationalen Opernstu­dios Zürich. Dort sang er unter anderem die Titelpartie in Offenbachs Ritter Blau­bart und Siegfried in Die lustigen Nibelungen sowie meh­re­re Partien am Opernhaus Zürich, wo er seit der Spielzeit 2010/2011 Ensemble­mit­glied ist: Arbace (Idomeneo), Nikolios (The Greek Pas­sion), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), 1. Jude (Salo­me), Lindoro (La fedeltà premia­ta) und Flavio (Nor­ma). 2010 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen (Das Porträt, Aida) und an der Opéra de Paris (Brighella in Ariadne auf Naxos). Den Brighella sang er auch bei den Salzburger Festspielen 2012. Er arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Adam Fischer, Daniel Harding, Carlo Rizzi, Philippe Jordan und Christoph von Dohnányi zusammen und widmet sich regelmässig dem Kon­zert­­­gesang. In dieser Saison ist er als Basilio (Le nozze di Figaro), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Dr. Caius (Falstaff), Schäbiger (Lady Macbeth von Mzensk) und Valzacchi (Der Rosen­kavalier) zu erleben.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dec 2012, 20 Dec 2012, 30 Dec 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 May 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dec 2012, 04 Dec 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Oct 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Martin Zysset

Tenor

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich nicht nur im Fach Klarinette ausbilden, sondern absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er in Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschafts- Bundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er als Don Ottavio (Don Giovanni), Baron Kronthal (Der Wildschütz), Peter Iwanow (Zar und Zimmermann) und Max (Der Freischütz) ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit der Spielzeit 91/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanova), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella, Cecco (Il mondo della luna), Graf Hohenzollern (Der Prinz von Homburg) sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er unlängst die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt in der Neuproduktion Drei Schwestern von Peter Eötvös als Doktor zu erleben.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dec 2012, 04 Dec 2012, 08 Dec 2012, 11 Dec 2012, 14 Dec 2012, 16 Dec 2012, 30 Dec 2012, 31 Dec 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 May 2013, 20 May 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mar 2013, 15 Mar 2013, 24 Mar 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Oct 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Dimitri Pkhaladze

Bass

Dimitri Pkhaladze stammt aus Georgien und studierte in Tbilissi. Noch während seines Studiums sang er u.a. Sarastro, Gremin, Sparafucile und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). 2006 studierte er bei Tengiz Mushkudiani und wurde zwei Jahre später Ensemblemitglied an der Paliashvili-Oper in Tbilissi, wo er als Ramfis (Aida) zu hören war. 2009 war er Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb «Neue Stimmen» und wurde anschliessend an die Accademia d‘arte lirica in Osimo (Italien) engagiert. Später wurde er Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin, wo er u.a. Don Pasquale, Colline (La Bohème), Martino (L‘occasione fa il ladro) und den Polizeikommissar (Der Rosenkavalier) sang. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Hier war er zuletzt als Anfisa in der Neuproduktion Drei Schwestern von Peter Eötvös zu erleben.

 

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mar 2013, 15 Mar 2013, 24 Mar 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dec 2012, 04 Dec 2012

Madama Butterfly

14 Mar 2013, 17 Mar 2013, 24 Mar 2013, 30 Mar 2013, 06 Apr 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Oct 2012, 14 Oct 2012, 19 Oct 2012

Tosca

29 Sep 2012, 06 Oct 2012, 10 Oct 2012, 18 Dec 2012, 22 Dec 2012, 31 Dec 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dec 2012, 08 Dec 2012, 11 Dec 2012, 14 Dec 2012

 

Falstaff

Opera by Giuseppe Verdi

 

Falstaff

Opera by Giuseppe Verdi