Philharmonic concert
Ottavio Dantone, conductor Chor der Oper Zürich | |
| Break | without break |
|---|---|
| Framework programme |
Introduction 45 min before the performance |
| Dates |
23 Dec 2012, 11:15 |
| Location | Hauptbühne Opernhaus |
Händel Messiah
Chor
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Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 erwarb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern schloss er 1989 mit dem Lehrdiplom ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 zum Assistenten des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er verantwortlich für Choreinstudierungen von ungefähr 100 Opernproduktionen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-Aufnahmen sowie TV-Produktionen, darunter Traviata im Hauptbahnhof von 2008, dokumentiert. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und andern Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Einstudierungen betreut. Für den Festakt zum Jubiläum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde im Mai 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der Nationaloper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem Schweizer Kammerchor oder dem Ensemble der am Opernhaus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.
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Chor
Der Berufschor des Opernhauses Zürich besteht aus etwa 60 Sängerinnen und Sängern aus mehr als 15 Nationalitäten. Das Arbeitspensum, das diese Künstlerinnen und Künstler bestreiten, ist enorm: Pro Saison finden ca. 200 Vorstellungen statt, bei denen meist alle Mitglieder eingesetzt werden. Trotz dieser oft sehr hohen Belastung üben alle Choristinnen und Choristen ihren Beruf mit Begeisterung aus. Die Flexibilität und Lernfreude der Sängerinnen und Sänger ist gross: Nach 15 Jahren im Zürcher Chor haben die meisten Chormitglieder in mehr als 100 verschiedenen Opern mitgewirkt, in fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, italienisch, französisch, russisch oder tschechisch) gesungen, das Repertoire von Händel bis Ligeti in den verschiedenartigsten Inszenierungen einstudiert und überzeugend dargeboten. Der Chor ist neben den Solisten und dem Orchester als eigenständiger Klangkörper aus Oper und Operette nicht wegzudenken: Was wäre ein «Fidelio» ohne Gefangenenchor oder «Nabucco» ohne «Va pensiero»?
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09 Feb 2013
Musikalische Leitung
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Ottavio Dantone studierte am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand und schloss mit dem Diplom für Orgel und Cembalo ab. In seiner Konzertkarriere, die er bereits in sehr jungen Jahren begann, widemete er sich von Anfang an einem profunden Studium der Alten Musik, womit er schnell Interesse des Publikums und der Kritik erregte.
Im Jahre 1985 erhielt er einen Preis für Continuo-Spiel beim Internationalen Wettbewerb in Paris und erneut beim Internationalen Wettbewerb in Brügge (das sind zwei der wichtigsten Wettbewerbe der Welt). Er war der erste italienische Cembalist, dem eine solche Anerkennung von internationaler Bedeutung zuteil wurde.
Seit 1996 war er der musikalische Leiter der Accademia Bizantina in Ravenna.
Seitdem verschob sich der Schwerpunkt seiner Tätigkeit von Auftritten als Solist und Leiter von Kammerensembles auf die des Dirigenten. Gleichzeitig erweiterte er sein Opern-Repertoire auf die klassische und romantische Periode, wobei er sowohl populäre als auch unbekannte Opern aufführt, letztere oft als Weltpremieren.
Im Frühjahr 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Luigi Pizzis Inszenierung von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala.
Regelmässige Konzertverpflichtungen führen ihn an die bedeutendsten Opernhäuser und wichtigsten internationalen Festivals der Welt.
Man kann ihn als Solist und Dirigent in Radio- und Fernsehaufzeichnungen aus Italien und dem Ausland erleben, ebenso auf berühmten CD-Einspielungen, für die er viele Preise erhielt und von der internationalen Kritik gefeiert wird.
Seit 2003 erscheinen seine CD-Einspielungen bei Decca.
23 Dec 2012
Orchester
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Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opernhaus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Leitungsteam Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pionierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neuesten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Harnoncourt (u.a. «Il ritorno d’Ulisse in patria», «Idomeneo»), William Christie (u.a. «Orphée et Euridice», «Les Indes galantes», «Orlando»), Mark Minkowski («Les Boréades», «Giulio Cesare»), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockformation «La Scintilla» spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das «Orchestra La Scintilla» der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den grossen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).
26 May 2013, 29 May 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013
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Alt
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Die Altistin Wiebke Lehmkuhl wurde 1983 in Oldenburg geboren. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Ulla Groenewold und Hanna Schwarz in Hamburg. Nach Gastengagements am Opernhaus Kiel und an den Staatsopern Hamburg und Hannover trat Wiebke Lehmkuhl zur Spielzeit 2008/9 ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an. Hier war sie u.a. als Erda («Der Ring des Nibelungen»), Magdalene («Die Meistersinger von Nürnberg»), Annina («Der Rosenkavalier»), Dritte Dame («Die Zauberflöte»), Hedwige («Guillaume Tell»), in Händels «Agrippina» sowie in Bachs «Magnificat» und «Weihnachtsoratorium» zu erleben. Im Mai 2010 debütierte sie an der Opéra Bastille in Paris.
Schnell avancierte Wiebke Lehmkuhl zur international gefragten Konzert- und Oratoriensängerin. 2010 erschien eine Neueinspielung des Weihnachtsoratoriums mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly. Regelmässig arbeitete die Altistin mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Thomas Hengelbrock, Philippe Jordan, Hermann Max, Marc Minkowski, Peter Neumann, Hans-Christoph Rademann und Andreas Spering und gastierte u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim NDR, im Leipziger Gewandhaus, beim Bachfest Leipzig, in der Berliner Philarmonie, beim Festival «La folle journée» in Nantes sowie in Bilbao und Tokio. 2011 gab sie einen Liederabend im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Ausserdem sang sie unlängst die Dritte Dame («Die Zauberflöte») unter René Jacobs in Salzburg und debütierte im Wiener Musikverein sowie beim Lucerne Festival mit Händels «La Resurrezione» unter Nikolaus Harnoncourt.
Sopran
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Sally Matthews studierte bei Cynthia Jolly und Johanna Peters und beendete die Opernschule der Guildhall School of Music and Drama im Jahr 2000. Von 2001 bis 2003 war sie Mitglied des Royal Opera Covent Garden Young Artist Programme. Im Jahr 2001 debütierte sie als Nanetta (Falstaff) an der Royal Opera unter dem Dirigat von Bernard Haitink. Danach sang sie in Covent Garden Partien wie Pamina, Fiordiligi, Sifare (Mitridate) und Anne Truelove (The Rake’s Progress). An der Bayerischen Staatsoper trat sie u. a. in Cavallis La Calisto, mit der Titelpartie von Unsuk Chins Alice in Wonderland und als Fiordiligi hervor, an der Nederlandse Opera als Fiordiligi und Sophie (Der Rosenkavalier). Am Theater an der Wien war sie als Blanche (Les Dialogues des Carmélites) und Gouvernante (The Turn of the Screw) zu erleben. Kürzlich debütierte sie als Donna Anna an der Wiener Staatsoper und sang die Figaro-Gräfin beim Glyndebourne Festival. An der Opera Australia sang sie Rusalka, am La Monnaie Anne Truelove und an der Nederlandse Opera die Titelpartie in Händels Deidamia. Künftige Pläne sind u. a. die Figaro-Gräfin in Covent Garden, Konstanze in Glyndebourne, Blanche an der Bayerischen Staatsoper, Jenůfa am La Monnaie, The Turn of the Screw mit dem LSO und Sir Colin Davis, Brahms’ Requiem, Mahlers 2. und 8. Sinfonie mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle und Mahlers 8. Sinfonie mit dem Philharmonia Orchestra und Lorin Maazel, Mendelssohns Lobesgesang mit dem Mahler Chamber Orchestra und Beethovens Kantate auf den Tod von Kaiser Joseph II. mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas.
23 Dec 2012
Tenor
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Topi Lehtipuu, der in Australien gebürtige Finne Topi Lehtipuu studierte in Helsinki und gab seine Debüts an der Vantaa Opera, am Théâtre des Champs‐Elysées und beim Savonlinna Opernfestival. Er lebt heute in Paris, ist Musikdirektor des Musikfestivals in Turku von 2010‐2013 und ein gefragter Interpret Alter und Neuer Musik einschließlich der großen Mozartpartien. Er arbeitet mit Dirigenten wie Ivor Bolton, William Christie, Sir John Eliot Gardiner, Emanuelle Haïm, René Jacobs, Paul McCreesh, Riccardo Muti, Christophe Rousset, Sir Simon Rattle und Jean‐Christophe Spinosi. Zu seinen Regisseuren zählen u. a. Christopher Alden, John Cox, Claus Guth, Dominique Hervieu, Nicholas Hytner, Yannis Kokkos, Christof Loy, José Montalvo und Laurent Pelly. Engagements führten ihn nach Japan und in die USA sowie durch ganz Europa, einschließlich Berlin, Brüssel, Helsinki, London, Madrid, Paris, Salzburg und Wien. Aktuelle Engagements umfassen Così fan tutte (Staatsoper Wien), David (Die Meistersinger von Nürnberg) beim Glyndebourne Festival, Don Giovanni in San Franciso, Die Zauberflöte in Paris und Nizza, Pelléas et Mélisande in Helsinki, Hippolyte et Aricie in Paris sowie zahlreiche Konzerte und CD-Einspielungen. Bereits erschienen sind Così fan tutte (Glyndebourne, DVD), Les Paladins (Chatelet, DVD); Combattimento (Haïm; Ciofi, Villazón – Virgin Classics), La fida ninfa (Spinosi ‐ Naïve), Lamenti (Haïm – Virgin Classics; Aufnahme des Jahres 2009, Les victoires de la musique), Vivaldi ‐ Arie per tenore (Fasolis ‐ Naïve 2010), u. v. a.
23 Dec 2012
Bass
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Christof Fischesser wurde in Wiesbaden geboren und studierte bei Martin Gründler an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main Gesang. Seine Karriere begann im Jahr 2000, als er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin gewann. Anschliessend wurde er an das Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo er sich wichtige Partien seines Fachs erarbeiten konnte. 2004 wurde er Ensemblemitglied an der Staatsoper Berlin, wo er als Rocco (Fidelio) und als Klingsor (Parsifal) unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören war. Es folgten Sarastro, Figaro (Le nozze di Figaro), Banquo (Macbeth), König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), Gremin (Eugen Onegin), Escamillo (Carmen) und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). Die Bayerische Staatsoper München, die Wiener Staatsoper, das Teatro dell’Opera in Rom und London Covent Garden zählen zu den regelmässigen Stationen seiner Arbeit, ebenso wie die Opéra National de Paris, das Theâtre du Capitole Toulouse oder die Oper Lyon. Ab 2012/13 ist er neues Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich.
23 Dec 2012
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mar 2013
21 Oct 2012, 27 Oct 2012, 30 Oct 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013