Il ritorno d'Ulisse in patria

Opera by Claudio Monteverdi

Conductor Robert Howarth
Producer Willy Decker
Stage design Wolfgang Gussmann
Costumes Wolfgang Gussmann
Susana Mendoza
Light-Design Franck Evin
Choreographische Mitarbeiit Kinsun Chan
Dramaturgy Kathrin Brunner
Orchestra Orchestra La Scintilla

L'humana fragilità Christophe Dumaux
Tempo Erik Anstine
Fortuna Ivana Rusko
Amore Constantin Zimmermann
Ulisse Kurt Streit
Penelope Sara Mingardo
Telemaco Fabio Trümpy
Ericlea Liliana Nikiteanu
Eumete Werner Güra
Melanto Julie Fuchs
Eurimaco Mauro Peter
Anfinomo Christophe Dumaux
Pisandro Michael Laurenz
Antinoo Erik Anstine
Iro Rudolf Schasching
Minerva Anna Stéphany
Giunone Ivana Rusko
Giove Martin Zysset
Nettuno Gianluca Buratto
Tre donne Alexandra Tarniceru
Vanessa Schmitz
Nicola Weber
17, 23 May; 1, 5, 7 JunNadine Beilstein
21, 28, 30 May; 11, 14 Jun

Sponsored by

In Italian
with German and English surtitles

Playing duration

3 hrs. 10 min.

Break

Break after approx. 1 hrs. 20 min.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance
Introductory matinee 4 May 2014

Dates

17 May 2014, 19:00
Premiere
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

21 May 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

23 May 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

28 May 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

30 May 2014, 19:00
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

01 Jun 2014, 19:30
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

05 Jun 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

07 Jun 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

11 Jun 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

14 Jun 2014, 19:00
last performance this season
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Il ritorno d'Ulisse in patria

Dramma per musica in a prologue and three acts,
libretto by Giacomo Badoaro after canti XIII – XXIV from Homer’s “Odyssey”

“Torna, deh torna Ulisse” (Return, Odysseus) – with these emphatic words, Penelope implores her husband, missing since the outbreak of the Trojan War, to return home. She has now been waiting for him for twenty years, stoically rejecting her suitors’ amorous advances. After a ten-year odyssey on the high seas, the hero Odysseus (Italian: Ulisse) manages to find his way home thanks to an oversight of the divine powers, but Penelope no longer recognises him. Only after several enquiries is she convinced of the returning hero’s identity. Did Penelope perhaps no longer want to recognise Ulisse? What does it mean when two people encounter one another again after so long a period? Although Il ritorno d’Ulisse in patria, probably first performed in Venice in 1640, takes us back to the origins of opera, the questions the work raises appear astonishingly modern. At the same time, Monteverdi does not omit trivial aspects: by means of the figure of Iro, he also shows a glutton among Penelope’s suitors who sees himself robbed of his creature comforts after her death. His lament, between seriousness and irony, is unique in the history of opera.

We have engaged the tenor Kurt Streit as the hero, while baroque star Sarah Mingardo will be singing Penelope. Willy Decker, familiar to wider audiences through his Salzburg production of La traviata, is responsible for the direction, while the performances will be conducted by baroque specialist Ivor Bolton.

 

Bios

Il ritorno d'Ulisse in patria

Robert Howarth

Musikalische Leitung

Robert Howarth studierte an der Universität von York und beschäftigte sich von Anfang an intensiv mit der Alten Musik. 2002/03 wurde er für sein Wirken in diesem Bereich von der Bayerischen Staatsoper für Saul und Rodelinda mit dem Festspielpreis ausgezeichnet. An der Welsh National Opera dirigierte er Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria und leitete mehrere Produktionen bei der Birmingham Opera Company sowie der English Touring Opera (L’Orfeo, Tolomeo). Händels Alcina leitete er an der Staatsoper Hamburg, am Theater St. Gallen und der English Touring Opera. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, mit dem er u.a. Händels Messiah, Bachs Lutherische Messen und Monteverdis Marienvesper aufführte. Ausserdem arbeitete er mit dem Irish Baroque Orchestra, The St James Baroque Players und dem Salzburger Mozarteum Orchester. Am Theater St. Gallen dirigierte er Purcells The Fairy Queen, in Glyndebourne Charpentiers La descente d’Orphée aux enfers, an der Opera North Händels Giulio Cesare sowie an der Norwegischen Oper Haydns L’isola disabitata. Darüber hinaus umfasst sein Repetoire L’incoronazione di Poppea, Ariodante, Orlando, Rodelinda, Tamerlano, Don Giovanni und Iphigénie en Tauride. Zu seinen zukünftigen Projekten gehören Konzerte u.a. mit dem Bilbao Symphony Orchestra, Orchestra of the Age of Enlightenment, English Concert (Dido and Aeneas) und RTE National Symphony Orchestra (Matthäuspassion).

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Willy Decker

Regie

Willy Decker studierte Musik (Hauptfach Violine) an der Rheinischen Musikschule in Köln, später an der dortigen Albertus-Magnus-Uni­ver­sität Theaterwissenschaften, Musikwissenschaft, Ger­manistik und Philosophie. Zu seiner Ausbildung gehör­te auch Gesangsunterricht bei Josef Metternich an der Kölner Musikhochschule. Er begann als Regieassistent in Essen und wechselte anschliessend an die Kölner Oper, wo er Regisseuren wie Hans Neugebauer, Harry Kupfer, Jean-Pierre Ponnelle und Michael Hampe assistierte. 1986 wurde er Ober-
­­spiel­lei­ter der Oper Köln. Schon seine ersten eigenen Operninszenierungen Ende der 70-er Jahre erregten internationale Aufmerksamkeit. Durch zahlreiche Inszenierungen an allen grossen Opern­häusern im In- und Ausland – darunter Elektra in Amsterdam, La traviata bei den Salzburger Festspielen mit Anna Netrebko, Lulu an der Wiener Staatsoper sowie die Uraufführung von Aribert Reimanns Das Schloss an der Deutschen Oper Berlin – wird er zu einem der renommiertesten Regisseure Europas. Er inszenierte an allen grossen deutschen Opernhäusern, ebenso wie an der Opéra National de Paris, Royal Opera House Covent Garden in London, Chicago Lyric Opera, New Yorker Met (La traviata) und den Opernhäusern von Brüssel, Amsterdam, Genf, Madrid und Barcelona. Seine dreijährige Intendanz der Ruhrtriennale, die er 2009 mit Schönbergs Moses und Aron er­öffnete, beendete er 2011 mit der Inszenierung von Tristan und Isolde. Geplant ist u.a. Tristan und Isolde an der New Yorker Met mit Sir Simon Rattle. Für seine Arbeit erhielt er viele Aus­zeich­nungen, darunter den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen; in Frankreich wurde er zum «Chevalier des Arts et des Lettres» ernannt. Seit 2005 ist er Professor für Mu­sik­theater­regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Wolfgang Gussmann

Ausstattung

Wolfgang Gussmann wurde nach dem Abitur und einer zweijährigen Tätigkeit als Theater­maler an den Wuppertaler Bühnen 1975 vom Regisseur, Bühnen- und Kos­tümbildner Herbert Wer­nicke als persönlicher Assistent verpflichtet. Nach fast vierjähriger Zusammenarbeit (etwa 20 Assistenzen u. a. an der Staatsoper Hamburg, der Bayerischen Staats­oper München, der Staatsoper Stuttgart, dem Schillertheater und der Deutschen Oper Berlin, den Schwetzinger Festspielen, dem Theater Basel, den Staatstheatern Kassel, Wiesbaden und Darmstadt) beauftragte ihn der damalige Inten­dant Kurt Horres mit einer ersten eigenständigen Ausstattung am Staatstheater Darmstadt. Seitdem arbeitet er freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner. Eine enge und langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn vor allem mit den Regisseuren Willy Decker und Andreas Homoki. Insgesamt schuf er bisher ca. 180 Gesamtausstattungen als regelmässiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Stuttgart, der Deutschen Oper Berlin und der Komischen Oper Berlin, der RuhrTriennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra Bastille und am Théâtre du Châtelet in Paris, an De Nederlandse Opera in Amsterdam, der Mailänder Scala sowie an anderen führenden Opernhäusern in Italien, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und dem Teatro Real in Madrid, den Opernhäusern von Genf, Lyon, Sevilla, Oslo, Kopenhagen und Brüssel, beim Santa Fe Opera Festival, der San Francisco Opera und der Metropolitan Opera New York. Viele seiner Produktionen wurden in mehrere europäische, amerikanische und japanische Opernhäuser übernommen. Neben einigen Kritikerpreisen in Frankreich, Italien und Spanien wurde ihm für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich im Jahre 2002 in Paris der Orden «Chevalier des Arts et des Lettres» verliehen.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Susana Mendoza

Kostüme Kostümmitarbeit

Susana Mendozabegann ihre Karriere als Kostümassistentin bei den Bühnen der Stadt Köln, wo sie u. a. mit Gottfried Pilz und Andreas Reinhardt zusammenarbeitete. Von 1991 bis 1997 studierte sie Kostümbild an der Hochschule der Künste in Berlin. In dieser Zeit begann ihre Zusammenarbeit mit Wolfgang Gussmann, die sie u.a. an die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Pariser Opéra Bastille und die Nederlandse Opera in Amsterdam führte. Ausserdem kreierte sie die Kostüme für Manon Lescaut an der Nationale Reisopera in Rotterdam. Sie arbeitete u.a. mit Reto Nickler und seit 1998 intensiv mit der Regisseurin Sabine Hartmannshenn bei Produktionen wie Peter Grimes an der Hamburgischen Staatsoper, Cavalleria rusticana/Pagliacci und Schule der Frauen am Theater Lübeck, Lulu an der Oper Göteborg, Werther am Staatstheater Nürnberg in Koproduktion mit Oslo und Santander sowie Lucia di Lammermoor am Staatstheater Kassel. Weitere Arbeiten führten sie nach Hamburg, Amsterdam, Innsbruck, Salzburg, Wien, Barcelona, nach Rheinsberg, zur Ruhr­triennale, nach New York, Düsseldorf und Köln (Rinaldo). Zuletzt entwarf sie das Kostümbild für The Rake´s Progress an der Deutschen Oper am Rhein, für Falstaff am Deutschen Nationaltheater Weimar, für Il tabarro in Köln, für den Fliegenden Holländer am Opernhaus Zürich, für Giovanna d’Arco in Bielefeld und für Lohengrin in Düsseldorf.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin wurde in Nantes (Frankreich) ge­bo­ren. Mit 19 Jahren ging er nach Paris, um Kla­vier zu studieren. Nachts begleitete er Sän­ger im Café Théâtre Le Con­­ne­table und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Nach­dem seine Be­wer­­bung bei Eliane Ri­che­pin geschei­tert war, entschied er sich für die Kombi­nation aus Musik und Technik. Dank ei­nes Stipendiums des französi­schen Kultusmi­ni­steriums wurde er 1983 Assi­stent des Be­leuch­­­­tungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düssel­dor­fer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Be­leuch­tungs­­meisterprüfung ab. Be­­son­ders eng war in dieser Zeit die Zusammen­­arbeit mit Werner Schröter und für ausser­ge­wöhnliche musikalische Pro­jek­te in Industrieräumen mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktio­nen in Nantes, Strassburg, Montpellier, Paris, Lyon, Bochum, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduk­tionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wich­tige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS», dem Deutschen Bühnenpreis in der Kategorie Licht­design ausgezeichnet. 2010 sen­­dete der ZDF Theaterkanal als 12. Folge der Reihe Die Theatermacher eine Dokumentation über die Arbeit des Lichtdesigners mit einem Portrait von Franck Evin. Seit Sommer 2012 arbeitet er unter der Intendanz von Andreas Homoki als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiter­hin als Gast in internationalen Produk­tio­­­nen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Kopen­hagen, Stock­holm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailän­der Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Die Soldaten

22 Sep 2013, 26 Sep 2013, 04 Oct 2013, 08 Oct 2013, 15 Oct 2013, 19 Oct 2013, 26 Oct 2013

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

La fanciulla del West

22 Jun 2014, 25 Jun 2014, 28 Jun 2014, 02 Jul 2014, 04 Jul 2014, 08 Jul 2014, 11 Jul 2014, 13 Jul 2014

La straniera

28 Sep 2013, 02 Oct 2013, 06 Oct 2013, 13 Oct 2013, 17 Oct 2013, 22 Oct 2013

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Mozart

11 May 2014

SALE

14 Dec 2013, 17 Dec 2013, 02 Jan 2014, 05 Jan 2014

Christophe Dumaux

Countertenor

Christophe Dumaux, Countertenor, begann seine Gesangsausbildung in Meisterklassen von Noëlle Barker und James Bowman. Sein Studium absolvierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2002 debütierte er mit 22 Jahren als Eustauzio in Georg Friedrich Händels Rinaldo beim Festival de Radio France in Montpellier. Die von René Jacobs musikalisch geleitete Aufführung war auch beim Innsbruck Festival und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Seitdem wurde Christoph Dumaux von internationalen Opernhäusern und Festivals für Opern- und Konzertauftritte engagiert. Er war u.a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Pariser Oper, dem Theater an der Wien und der Berliner Staatsoper zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören die Partien Tamerlano (Händel), Eliogabalo (Cavalli), Ottone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea und weitere Händelpartien. Im Jahre 2010 debütierte er mit einer Neuproduktion von Francesco Bartolomeo Contis Don Chisciotte in Sierra Morena und an der Vlaamse Opera Antwerpen mit der Titelrolle in Giasone von Francesco Cavalli. 2010 debütierte er in Glyndebourne (Rinaldo), 2012 in einer Neuproduktion von Giulio Cesare bei den Salzburger Festspielen sowie in Christoph Marthalers Sale am Opernhaus Zürich. 2013 interpretierte er die Rolle des Tolomeo (Giulio Cesare) erneut in New York und Paris; Peter Sellars Inszenierung von Purcells The Indian Queen (Dirigent: Theodor Currentzis) führte ihn in dieser Spielzeit nach Madrid und Perm. Geplant sind u.a. Farnace (Mitridate, re di Ponto) in Stockholm sowie Tamerlano in Amsterdam unter Christophe Rousset.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

SALE

14 Dec 2013, 17 Dec 2013, 02 Jan 2014, 05 Jan 2014

Erik Anstine

Bass

Erik Anstine studierte an der Northwestern University, der Indiana University sowie der Royal Academy of Music in London. Er gewann den Orpheus-Wettbewerb und nahm an Thomas Quasthoffs Lied-Wettbewerb sowie beim Königin- Sonja-Musikwettbewert teil; zweimal war er Regional-Finalist bei den Met-Auditions. Als Mitglied des Opernstudios in Seattle sang er Leporello, Don Alfonso und Truffaldino. Beim Castleton Festival verkörperte er den Notar in Gianni Schicchi und Peachum in Gays A Beggar’s Opera. Im Rahmen des Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera sang er in Eugen Onegin, Roméo et Juliette und – unter der Leitung von James Conlon – in Der Kaiser von Atlantis. Am Opernhaus Zürich interpretierte er in der Spielzeit 2012/2013 u.a. Sciarrone (Tosca), Bartolo (Le nozze di Figaro), Biterolf (Tannhäuser), Kulygin (Drei Schwestern) und Masetto (Don Giovanni). In der Spielzeit 2013/14 war er hier neben Melisso (Alcina) u.a. als Nachtwächter (Die Meistersinger von Nürnberg) zu erleben.

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Ivana Rusko

Sopran

Ivana Rusko, Sopran, stammt aus Tschechien. Ihr Gesangstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik in Bratislava bei Magdaléna Blahušiaková und nahm an Meisterkursen bei Francisco Araiza, Luana DeVol, Peter Dvorský und Marius van Altena teil. Noch während ihres Studiums sang sie Rollen wie Purcells Dido oder Pasqualina und Mariken in Martinůs Marienspiele sowie am Staatstheater Košice die Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Am Opernhaus Zürich war sie als Kluge (Orffs´ Die Kluge), Gräfin Ceprano (Rigoletto), Dame (Die Zauberflöte für Kinder), Walküre (Wagners Nibelungenring für Kinder), Brezelvekäuferin (Die Nase) und in Le Comte Ory zu hören. An der Opéra Lyon gastierte sie als Lauretta (Gianni Schicchi) und Suor Genovieffa (Suor Angelica) in einer Neuproduktion von David Pountney. Nach zwei Jahren im Internationalen Opernstudio ist sie seit der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied am Zürcher Opernhaus. Hier sang sie u.a. Irina in Peter Eötvös´ Drei Schwestern, Lily in Die Schatzinsel, Karolka in Jenůfa, Blumenmädchen in Parsifal, Elfe in Rusalka sowie Musetta in La bohème unter der Leitung von Nello Santi. Zurzeit ist sie als Virginia in Das Gespenst von Canterville zu sehen. Ivana Rusko ist auch als Konzertsängerin tätig, zu ihrem Repertoire gehören u.a. Messiah, Jephta (Händel), Elias (Mendelssohn), Gloria (Vivaldi), Weihnachtsoratorium (Saint-Saëns) sowie Szenen aus Goethes Faust (Schumann).

Das Gespenst von Canterville

23 Nov 2013, 11 Dec 2013, 01 Jan 2014, 21 Apr 2014, 28 Jun 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Jenůfa

22 Nov 2013, 27 Nov 2013, 30 Nov 2013, 04 Dec 2013, 07 Dec 2013

La Bohème

22 Dec 2013, 26 Dec 2013, 28 Dec 2013, 03 Jan 2014

Constantin Zimmermann

Solist

Constantin Emanuel Zimmermann wurde 1999 in Luzern geboren. Er singt von klein auf und spielt seit seinem fünften Lebensjahr Violoncello. Im Rahmen eines Familienkonzertes des Tonhalle-Orchesters Zürich sang er 2010 als Solist in The Snowman von Howard Blake, 2012 und 2013 mehrfach die Knabenpartie in Mendelssohns Elias (u.a. im Kultur­Casino Bern), 2013 im Rahmen der «Abendmusiken in der Predigerkirche» in Basel das Knabensolo aus Heinrich Schütz’ Mein Sohn, warum hast Du uns das getan (Mitschnitt von Radio SRF 2 Kultur) sowie mehrmals die Solopartie in den Chichester Psalms von Leonard Bernstein (Schaffhausen, Zürich). Seit 2013 wird er von Scot Weir betreut und erhält darüber hinaus regelmässigen Unterricht von Ernst Raffelsberger. Er trat 2012 und 2013 im Finale des MKZ Förderpreises der Stadt Zürich in der Tonhalle Zürich und in der Zürcher Hochschule der Künste auf. Sowohl mit dem Violoncello als auch mit Gesang errang er bei Jugendmusikwettbewerben (Schweizerischer/Zürcher Jugendmusikwettbewerb) diverse erste Preise. Im Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs 2013 erhielt er einen Ersten Preis mit Auszeichnung und war beim Preisträgerkonzert im KulturCasino Bern zu hören (Mitschnitt von Radio SRF 2 Kultur). Am diesjährigen Wettbewerb «Jugend musiziert» er­reich­te er im Regional- wie auch im Landeswett­bewerb jeweils die höchste Punktzahl und bestreitet 2014 den Bundeswettbewerb. Demnächst wird er in Holland mit Ton Koopman eine CD-Aufnahme mit geistlichen Liedern von J. S. Bach einspielen.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Kurt Streit

Tenor

Kurt Streit zählt zu den weltweit gefragtesten Mozart-Interpreten und ist zudem spezialisiert auf Händel und Monteverdi. In zahlreichen Produktionen von Die Zauberflöte, Idomeneo sowie Don Giovanni, Così fan tutte und Die Entführung aus dem Serail war er u.a. an den Opernhäusern von Neapel, Mailand, Rom, Wien, Paris, Madrid, London, München, Berlin, San Francisco, New York, Chicago, Tokio wie auch in Aix-en-Provence und Salzburg zu erleben. Er sang in Händels Semele und Tamerlano am Royal Opera House Covent Garden, in Jephtha und Theodora mit dem Concentus Musicus im Wiener Musikverein, Rode­lin­da in Paris, Wien und Glyndebourne, Partenope (mit Aufnahme) in Chicago und Wien sowie in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria und L’incoronazione di Poppea in Berlin und Los Angeles. In letzter Zeit erweiterte er sein Repertoire durch Partien in Werken von Alban Berg (Lulu an der Pariser Opéra), Benjamin Britten (Death in Venice am Theater an der Wien), Hans Pfitzner (Palestrina in Frankfurt), Leoš Janáček (Katja Kabanová in London, Amsterdam und Brüssel; Jenůfa in Chicago und Amsterdam, Aus einem Totenhaus an der Met), Richard Wagner (Der fliegende Holländer in Barcelona und München, Das Rheingold in Frankfurt und Barcelona), Paul Hindemith (Mathis der Maler), Hector Berlioz (Les Troyens in Genf, La Damnation de Faust in Madrid), Georges Bizet (Carmen bei der Styriarte in Graz), Carl Maria von Weber (Euryanthe in Brüssel) und Ludwig van Beethoven (Fidelio in Wien), während er mit den Titelrollen in La clemenza di Tito (Brüssel) und Lucio Silla (Barcelona) seine Beschäftigung mit Mozart weiter­führte. In seinen Konzert- und Opernengagements arbeitete er mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Antonio Pappano, Riccardo Muti, Sir Simon Rattle, William Christie, Ivor Bolton, Seiji Ozawa, Zubin Mehta und Lorin Maazel zusammen. Er wirkte in zahlreichen CD- und DVD-Aufnahmen mit, was ihm zwei Grammy-Nominationen einbrachte – für seine Alben mit Brahms’ Liebeslieder-Walzern sowie mit Bach-Kantaten. Zu seinen jüngsten Aufnah­men gehören Beethovens Neunte Sinfonie mit Sir Simon Rattle und den Wiener Philharmonikern sowie Mozarts Requiem mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Sara Mingardo

Alt

Sara Mingardo wurde in Venedig geboren und studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt «Benedetto Marcello» und an der Accademia Musicale Chigiana in Siena. Als Gewinnerin mehrerer nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe debütierte sie 1987 als Fidalma (Il matrimonio segreto). Seither ist sie ein begehrter Gast auf den wichtigen Konzertpodien und Opernbühnen sowie bei renommierten Festspielen Europas. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Rinaldo Alessandrini, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Myung Whun-Chung, Colin Davis, John Eliot Gardiner, Emmanuelle Haïm, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Roger Norrington, Trevor Pinnock, Christophe Rousset sowie Jordi Savall und tritt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem London und Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France, Les Musiciens du Louvre, Les Talens Lyriques, und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia auf. 2009 wurde sie von der Vereinigung der italienischen Musikkritiker mit dem Premio Abbiati geehrt. Unter ihren Operneinspielungen findet sich u.a. Berlioz’ Oper Les Troyens, die 2002 sowohl mit dem Grammophone Award als auch mit dem Grammy Award für «Beste Operneinspielung» und «Bestes Klassikalbum» ausgezeichnet wurde. Ihr Konzert- und Opernrepertoire reicht von Bach bis Britten, ihre besondere Liebe gilt allerdings der Alten Musik. So war sie u.a. 2013 als Dafne/Proserpina in Caccinis L’Euridice unter Rinaldo Alessandrini bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und als Statira in Vivaldis L’incoronazione di Dario mit der Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone beim Musikfest Bremen zu erleben. Zudem interpretierte sie Speranza (L’Orfeo) in Mailand, die Titelrolle in Vivaldis Armida al Campo d’Egitto in Paris und Wien, Andronico (Händels Tamerlano) in London, Il trionfo del tempo e del disinganno unter Giovanni Antonini in Budapest und Krakau, Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) in Beaune und Mailand. Geplant sind u.a. Bachs h-Moll-Messe mit Antonio Pappano in Rom, L’Orfeo mit Rinaldo Alessandrini in Paris, Neris (Medea) in Genf sowie L’incoronazione di Poppea in Mailand.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Fabio Trümpy

Tenor

Fabio Trümpy studierte Gesang in Zürich sowie bei Margreet Honig am Amsterdamer Konservatorium. Er war Finalist beim Niederländischen Vocalisten Wettbewerb und hat den Prix des Amis du Festival d’Art Lyrique für seine Interpretation verschiedener Mozartrollen anlässlich des Sommerfestivals 2007 in Aix-en-Provence erhalten. Zu den unlängst verkörperten Opernrollen und Partien zählen Ferrando (Così fan tutte) mit der Israel Camerata Jerusalem, Evangelist in Bachs Johannespassion mit dem Orchestra of the Eighteenth Century unter Frans Brüggen, Haydns Paukenmesse mit dem Niederländischen Kammerorchester, eine Aufnahme weltlicher Bachkantaten mit dem Namurer Kammerchor unter Leonardo García Alarcóns, Tamino (Die Zauberflöte) am Spoleto Festival USA in einer Inszenierung von Moshe Leisher und Patrice Caurier, Hirte (Oedipus Rex) unter Charles Dutoit, Camille (Die lustige Witwe) an der Opéra National de Lorraine, Aljeja (Aus einem Totenhaus), inszeniert von Calixto Bieito am Theater Basel, Pane (La Calisto) am Grand Théâtre de Genève unter Andreas Stoehr, Iro in Hans Werner Henzes Adaption von Monteverdis Rückkehr des Odysseus in seine Heimat mit dem WDR Symphonie Orchester Köln sowie Kurt Weills Berliner Requiem mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman. Seit 2012/13 ist Fabio Trümpy Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Hier war er in der vergangenen Spielzeit u.a. als Steuermann (Der fliegende Holländer) und Jim Hawkins (Die Schatzinsel) zu hören. In dieser Saison sang er den Oronte in Händels Alcina. Geplant ist Fritz in Offenbachs La Grande-Duchesse de Gérolstein am Grand Théâtre de Genève.

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Liliana Nikiteanu

Mezzosopran

Liliana Nikiteanu erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bukarester Akademie und debütierte am Musiktheater Galati, wo sie in Oper, Operette und Musical auftrat. 1991 wurde sie ans Opernhaus Zürich engagiert, wo sie u.a. als Amme (Ariane et Barbe-Bleue) unter John Eliot Gardiner, Dorabella (Così fan tutte) unter Nikolaus Harnoncourt, Ino (Semele) unter William Christie, Fricka (Das Rheingold) unter Philippe Jordan, Zenobia (Radamisto), Zaïre (Les Indes galantes), Thérèse, Hänsel, Cecilio (Lucio Silla), Rosina, Ljubascha (Die Zarenbraut), Ragonde (Le Comte Ory), Ježibaba (Rusalka) sowie als Mary (Der fliegende Holländer) unter Alain Altinoglu zu hören war. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an den Opernhäusen von Paris (Octavian, Nicklausse und Orphée), Wien (Octavian, Rosina und Dulcinée), Dresden (Sesto), Berlin (Cherubino), Hamburg (Octavian), München (Dorabella) und Madrid (Zerlina) sowie bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen und dem Festival d’Aix-en-Provence. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Fedoseyev oder René Jacobs zusammen. Konzerte führten sie mit Mozarts Requiem und Liszt-Liedern in die Tonhalle Zürich, mit Verdis Requiem nach Kopenhagen und Bergen, mit Berlioz’ Les Nuits d’été nach Paris und mit Haydns Berenice nach Bamberg. Ausserdem sang sie Mahlers Lied von der Erde beim Festival «Metamorphosen», war als Dorabella am Grand Théâtre de Genève zu erleben und sang 2012 in John Cages Europeras in Bochum. 2014 ist sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen in Rossinis Otello zu hören. Nächste Spielzeit singt sie am Opernhaus Zürich u.a. Mrs Grose in Brittens Turn of the screw.

Der fliegende Holländer

20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Werner Güra

Tenor

Werner Güra wurde in München geboren und absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salz­burg. Seine Ausbildung setzte er bei Kurt Widmer in Basel, Margreet Honig in Amsterdam und Wessela Zlateva in Wien fort. Nach Operngastspielen in Frankfurt und Basel wurde er 1995 Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden, wo er mit den grossen Rollen seines Stimmfachs in Opern von Mozart und Rossini zu hören war. Unter Daniel Barenboim sang er an der Staatsoper Berlin, als Gast wirkte er in Neuproduktionen von Die Zauberflöte an der Opéra National de Paris und La Monnaie Brüssel mit. Am Teatro Carlo Felice in Genua sang er Ferrando (Così fan tutte), bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik 2006 und den Festspielen Baden-Baden unter René Jacobs den Don Ottavio (Don Giovanni). Als Konzertsänger steht er auf den wichtigsten Konzertpodien Europas und arbeitet u.a. mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Gewand­hausorchester Leipzig, London Philharmonic Orchestra, Koninklijk Concertgebouworkest, den deutschen und holländischen Rundfunkorchestern sowie dem BBC Symphony Orchestra und dem Orchestre National de France unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Adam Fischer, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Marek Janowski, Ton Koopman, Fabio Luisi, Kurt Masur, Ingo Metzmacher, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, George Prêtre und Yannick Nézet-Séguin. Eine regelmässige Zu­sam­menarbeit verbindet ihn zudem mit Nikolaus Harnoncourt (u.a. Japan-Tournee mit Hän­dels Messias und Mozarts Requiem, Weih­­nachtsoratorium im Musikverein Wien, Jahreszeiten und Schöpfung bei der Styriarte Graz, Schuberts Es-Dur Messe, Schumanns Szenen aus Goethes Faust und Beethovens Missa solemnis mit dem Concertgebouworkest, Beethovens C-Dur Messe in Berlin). Auch als Lied-Interpret ist er in den wichtigsten Konzertsälen und Festivals der Welt aufgetreten. Aufnahmen umfassen u.a. Schuberts Die schöne Müllerin, eine Schubert-CD mit dem Titel Willkommen und Abschied (ECHO-Klassik-Preis 2012 für die beste Liedeinspielung) oder Schuberts Winterreise (BBC Music Magazine Award «Vocal»). Seine CDs wurden ausserdem mit dem Diapason d’or und bei der Editor’s Choice in Gramophone ausgezeichnet. Seit 2009 unterrichtet er Gesang an der Musikhochschule Zürich.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Julie Fuchs

Sopran

Julie Fuchs studierte in Avignon sowie am Consérvatoire national supérieur de musique in Paris und wurde 2009 für den Révélation classique de l’Adami nominiert. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Auszeichnung HSBC (2013) beim Festival d’Aix-en-Provence und die Kritikerauszeichnung Révélation musicale de l’année für ihre Darstellung der Ciboulette in Reynaldo Hahns gleichnamiger Oper an der Opéra Comique in Paris sowie für ihre Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos. 2014 wurde sie bei Les Victoires de la Musique Classique, dem bedeutendsten Preis für klassische Musik in Frankreich, zur besten Opernsängerin ausgezeichnet. In jüngster Zeit war sie als Musetta (La bohème), Missia Palmieri (Die lustige Witwe), Susanna (Le nozze di Figaro), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und als Eliza Doolittle(My Fair Lady) zu erleben. Sie sang ausserdem Maria (The Sound of Music) am Théâtre du Châtelet, Galatea (Acis und Galatea) beim Festival d’Aix-en-Provence, Servilia (La clemenza di Tito) am Théâtre des Champs-Elysées und La Folie (Platée) an der Opéra National de Paris. Auch auf der Konzertbühne ist sie zu Hause: So sang sie das Mozart-Requiem in Graz, Mozarts C-Dur-Messe mit dem Ensemble Accentus, Brittens Les Illuminations in der Casa da Música Porto und in Gateshead, gab zahlreiche Rezitals und musiziert mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, war hier bereits als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio) und Melanto (Il ritorno d'Ulisse in patria) zu hören und wird u.a als Rosane in Vivaldis La verità in cimento und Susanna in Le nozze di Figaro zu erleben sein.

 

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Open-Air Konzert zur Eröffnung des Sechseläutenplatzes

26 Apr 2014

Mauro Peter

Tenor

Mauro Peter stammt aus Luzern und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried, war in der Liedklasse von Helmut Deutsch und an der Bayerischen Theaterakademie. Er wurde mit dem Ersten Preis und dem Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau ausgezeichnet. 2012 debütierte er mit Schuberts Die schöne Müllerin zusammen mit dem Pianisten Helmut Deutsch bei der Schubertiade in Hohenems und sprang noch im selben Jahr an der Schubertiade in chwarzenberg ein. Seitdem ist er dort ständiger Gast. 2013 sang er Tamino an der Opéra de Lyon. Unter Christian Thiele­mann wirkte er bei den Salzburger Osterfestspielen in Parsifal mit. Bei den Salzburger Festspielen sang er unter Nikolaus Harnoncourt (Il ritorno di Tobia), John E. Gardiner (Alexanderfest) und Gusta­vo Dudamel (Mozarts c-Moll-Messe). Vergan­ge­nes Jahr debütierte er mit Liederabenden im Wiener Musikverein, De Singel in Antwerpen sowie zuletzt in der Wigmore Hall in London mit Schuberts Schöner Müllerin; 2014 folgte das Konzerthaus in Wien. Weitere Debüts erfolgten am Theater an der Wien in einem Da-Ponte-Zyklus unter Nikolaus Har­noncourt (Don Ottavio und Ferrando) sowie im Wiener Musikverein, wo er ebenfalls unter Harnoncourt die Tenorarien in Bachs Matthäuspassion sang. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er bereits als Jaquino in Fidelio und als Eurimaco in Il ritorno d’Ulisse in patria zu hören war. 2014/15 folgt hier Tamino in einer Neuinszenierung der Zauberflöte. Mit dieser Partie debütiert er 2015 auch an der Pariser Opéra Bastille. Zu seinen weiteren aktuellen Projekten gehören eine konzertante Aufführung von Mozarts Il re pastore an der Komischen Oper Berlin sowie Belmonte in Die Entführung aus dem Serail unter René Jacobs (mit CD-Aufnahme).

Accenture Classics Night

06 Jun 2014

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Gastspiel Konzert Ottobeuren

15 Sep 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Liederabend Mauro Peter

19 Jun 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Michael Laurenz

Tenor

Michael Laurenz, in Halle an der Saale geboren, begann seine musikalische Laufbahn als Trompeter, u.a. als Erster Trompeter bei den Berliner Symphonikern. Ab 2006 verlagerte er seine musikalische Tätigkeit zum Gesang hin. Er sang in Die Zauberflöte in der U-Bahn in Berlin, gastierte bei den Stuttgarter Philharmonikern als Don Ramiro (La Cene­ren­tola), an der Kammeroper München als Don Fracasso (La finta semplice) und als Marchese in Piccinnis La Cecchina. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich (2008 bis 2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue, Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen und der Mann mit dem Esel in Orffs Die Kluge. Ausserdem übernahm er Partien am Opernhaus Zürich, dem er seit der Spielzeit 2010/11 als Ensemblemitglied angehört. Hier war er bisher u.a. als Arbace (Idomeneo), Basilio (Le nozze di Figaro), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) und Valzacchi (Der Rosenkavalier) sowie in Neuproduktionen als Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) und der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk) zu hören. 2010 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen in Weinbergs Das Porträt und Verdis Aida, an der Pariser Oper sang er Brighella (Ariadne auf Naxos). 2012 gab er als Scaramuccio (Ariadne auf Naxos) sein Salzburger Festspieldebüt, wohin er 2013 als Cau­chon in Braunfels’ Jeanne d’Arc zurückkehr­te. Weitere Debüts führten ihn an die Bayerische Staatsoper München (Die Entführung aus dem Serail) und nach Stuttgart (Der Kaiser von Atlantis). An der Berliner Staatsoper sang er unlängst unter Zubin Mehta in Strauss’ Salome. Er arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Adam Fischer, Carlo Rizzi, Philippe Jordan, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Marc Minkowski, Christoph von Dohnányi, Nello Santi, Daniele Gatti, Daniel Harding und Fabio Luisi sowie mit Regisseuren wie Sven-Eric Bechtholf, Laurent Pelly, Harry Kupfer, Peter Stein, Achim Freyer, Claus Guth, Jens-Daniel Herzog, Adrian Marthaler und Andreas Homoki zusammen. Am Opernhaus Zürich sang er in dieser Spielzeit u.a. Pirzel (Die Soldaten), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Steu­er­­mann (Der fliegende Holländer) und in Les Contes d’Hoffmann.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Die Soldaten

22 Sep 2013, 26 Sep 2013, 04 Oct 2013, 08 Oct 2013, 15 Oct 2013, 19 Oct 2013, 26 Oct 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 25 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Rudolf Schasching

Tenor

Rudolf Schasching wurde in Engelhartszell (Oberösterreich) geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den St. Florianer Sängerknaben. Es folgte ein Gesangsstudium an der Wiener Musikhochschule bei Hilde Rössel-Majdan, welches er 1983 mit Diplom abschloss. Über die Wiener Kammeroper gelangte er an das Staatstheater Saarbrücken, wo er über 20 Jahre in mehr als 50 Partien des jugendlichen Helden- und des Charaktertenorfachs auftrat. Darunter waren Rollen wie Loge, Siegmund und Siegfried in Wagners Ring, aber auch Parsifal, Lohengrin, Tannhäuser, Idomeneo, Max, Herodes, Bacchus und Laca. 1996 sang er, ebenfalls in Saarbrücken, die drei Tenorpartien im Zyklus «Zweite Wiener Schule»: Aron in Schönbergs Moses und Aron, Alwa in Bergs Lulu und den Tambourmajor in Wozzeck. Gastspiele führten ihn an verschiedene Opernhäuser Europas wie die Wiener Staatsoper, das Gran Teatro del Liceu, die Opéra Bastille, nach Amsterdam, Salzburg, Glyndebourne und Bregenz sowie nach Zürich (u.a. als Zsupan, Herodes, Tambourmajor, Galizyn, Aegisth, Erik), wo er seit 2000 tätig ist. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Nikolaus Harnoncourt, Vladimir Fedoseyev, Jiří Kout, Lorin Maazel, Christoph von Dohnányi und Franz Welser-Möst. Konzertengagements führten ihn nach London, Luxemburg, Prag, Sofia und Tokio. Verschiedene Rundfunk- und Schall­plat­ten­aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. von Beethovens Neunter Sinfonie und dem Zigeuner­-
baron, beides unter Nikolaus Harnoncourt. 2003 wurde ihm vom Kultusminister des Saarlandes der Titel «Kammersänger» verliehen.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Anna Stéphany

Mezzosopran

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. den Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée mit Christian Curnyn am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Konzerte gab sie u.a. mit dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem NDR-Sinfonieorchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und bei den London Proms. Sie arbeitete u.a. mit Dirigenten wie William Christie, Vladimir Jurowski, Laurence Cummings, Balthasar Neumann, Jaap van Zweden, Thomas Hengelbrock, Sir Colin Davis, Vassily Sinaisky, Andris Nelsons, Sir Charles Mackerras, Jean-Christophe Spinosi, David Zinman, Thierry Fischer, Donald Runnicles und Sir Andrew Davis. Seit der Saison 2012/13 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Lola (Cavalleria rusticana), Sièbel (Faust) und La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann). Nächste Spielzeit wird sie hier u.a. als Komponist in Ariadne auf Naxos zu hören sein. Zu ihren weiteren zukünftigen Projekten gehören u.a. Octavian an der Royal Swedish Opera sowie 2016 an der Londoner Covent Garden Opera.

Accenture Classics Night

06 Jun 2014

Così fan tutte

06 Feb 2014, 09 Feb 2014, 12 Feb 2014, 16 Feb 2014

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

GV Aktionäre OHZ

20 Jan 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 25 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Martin Zysset

Tenor

Martin Zyssetist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich nicht nur im Fach Klarinette ausbilden, sondern absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er in Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis vervollständigte. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er als Don Ottavio (Don Giovanni), Baron Kronthal (Der Wildschütz), Peter Iwanow (Zar und Zimmermann) und Max (Der Freischütz) ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit der Spielzeit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanová), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella, Cecco (Il mondo della luna), Graf Hohenzollern (Der Prinz von Homburg) sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er unlängst die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt Ben Gunn in der Schatzinsel, den Doktor in Drei Schwestern, Tschekalinski in Pique Dame und Giove in Il ritorno d’Ulisse in patria.

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Gianluca Buratto

Bass

Gianluca Buratto studierte zunächst Saxophon und Klarinette, danach Gesang am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand bei Margaret Hayward. Er besuchte Meisterkurse bei Sara Mingardo, Ernesto Palacio, Jaume Aragall und Dalton Baldwin. 2006 gewann er den ersten Preis beim Ferruccio Tagliavini-Wettbewerb, 2008 den Rotary Prize for Vocal Chamber Music in Mailand. Er arbeitet regelmässig mit dem Coro Claudio Monteverdi di Crema, mit dem er polyphone Werke aus dem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts aufführt. 2009 gab er sein Operndebüt in der Uraufführung von Alessandro Solbiatis Il carro e i canti am Teatro Verdi in Triest. Es folg­ten u.a. Cestis Le disgrazie d’amore in Pisa, Bachs Nun komm, der Heiden Heiland mit dem Bach Consort Wien und Ruben Dubrovsky im Wiener Musikverein, Giorgio Talbot (Maria Stuarda) in Triest, Bachs h-Moll-Messe unter Jordi Savall in Madrid und Barcelona, Mozarts und Jommellis La betulia liberata unter Riccardo Muti in Salzburg und Ravenna, Colline (La bohème) beim Wexford Opera Festival, Sparafucile (Rigoletto) am Teatro La Fenice in Venedig, Mozarts c-Moll-Messe an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom unter Kent Nagano, Tosca in Valencia, Macbeth unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen und in Rom, Bartolo (Le nozze di Figaro) unter Christophe Rousset in Barcelona, Seneca (L’incoronazione di Poppea) bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Colline (La bohème) unter Riccardo Chailly, Macbeth am Teatro alla Scala in Mailand und Chicago unter Riccardo Muti, Verdis Requiem und Hunding (Die Walküre) unter Fabio Luisi in Martina Franca sowie Sparafucile in Genua, ebenfalls unter Fabio Luisi. Unter seinen aktuellen und zukünftigen Engagements sind Argante (Rinaldo) und Meraspe (Händels Admeto, re di Tessaglia) am Theater an der Wien, Monteverdis L’Orfeo in Nancy und Paris sowie Rigoletto in Bogotà.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Alexandra Tarniceru

Mitglied des IOS

Alexandra Tarniceru, Sopran, wurde in Rumänien geboren. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Elena Botez an der Musikhochschule «V. Brauner» in Piatra Neamt und bei Claudia Codreanu an der National University of Music in Bu­ka­rest. Zu ihrem Repertoire gehören Opernpartien wie Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Micaëla (Carmen), Mimì (La bohème) und Liù (Turandot) sowie der Solopart in Werken wie Bachs Matthäuspassion und Magnificat, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung, in den Requien von Mozart, Verdi, Fauré und Brahms sowie in Rossinis Stabat mater. Bei internationalen Wettbewerben wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie konzertierte auf vielen Bühnen ihrer Heimat sowie in Österreich, Griechenland und Deutschland. Seit dieser Spielzeit ist sie Mitglied des IOS und ist u.a. als Magd (Jenůfa), Mascha (Pique Dame) und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) zu erleben.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Jenůfa

22 Nov 2013, 27 Nov 2013, 30 Nov 2013, 04 Dec 2013, 07 Dec 2013

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 25 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

 

Il ritorno d'Ulisse in patria

Opera by Claudio Monteverdi

 

Il ritorno d'Ulisse in patria

Opera by Claudio Monteverdi