La Cenerentola

Opera by Gioachino Rossini

Conductor Giancarlo Andretta
Producer Cesare Lievi
Staging of scenes Claudia Blersch
Stage and costume design Luigi Perego
Lighting Gigi Saccomandi
Chorus master Ernst Raffelsberger

Angelina, genannt Cenerentola, Stieftochter von Don Magnifico Cecilia Bartoli
Don Ramiro, Prinz von Salerno Lawrence Brownlee
Dandini, sein Diener Oliver Widmer
Don Magnifico, Baron von Monte-Fiascone, Vater von Clorinda und Tisbe Carlos Chausson
Tisbe Liliana Nikiteanu
Clorinda Martina Janková
Alidoro, Philosoph, Don Ramiros Lehrer Shenyang


In Italian
with German and English surtitles

Playing duration

3 hrs. 15 min.

Break

with break

Framework programme

Introduction 45 min before the performance

Dates

31 Dec 2014, 18:00
Galapreise

04 Jan 2015, 19:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

09 Jan 2015, 19:00
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

11 Jan 2015, 20:00
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

15 Jan 2015, 19:00
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

La Cenerentola

Melodramma giocoso in two acts
Libretto by Giacopo Ferretti

For more than two decades, Cecilia Bartoli has been one of the leading artists in the classical genre, and she is an experienced Rossini specialist. So close are the works of her compatriot to her heart that, as Artistic Director of the Salzburg Whitsun Festival, she dedicated an entire festival programme to them. Her long-standing attachment to our theatre has also been shaped by her interpretations of Rossini: she has already been heard in Zurich as Countess Adèle in the comedy of disguises Le Comte Ory, as Desdemona in Rossini’s rarely performed version of Otello, and in the brilliant role of Angelina at the première of La Cenerentola. No coloratura role in the Italian composer’s theatrical oeuvre is more demanding or full of contrasts than that of his Cinderella, whose dignity always shines through, no matter how she is repressed by her stepsisters. The special characteristic of the score is the effortless combination of the comical with the touching, and farcical comedy with an emotional love story. For this reason, it is considered by many to be Rossini’s maturest and most human composition.

 

Bios

La Cenerentola

Giancarlo Andretta

Musikalische Leitung

Giancarlo Andretta studierte in Venedig und Wien Klavier, Orgel, Komponieren und Dirigieren. Seine Karriere begann er als Solo-Korrepetitor an der Wiener Staatsoper sowie bei den Salzburger Festspielen und assistierte Pinchas Steinberg beim Radio-Sinfonieorchester Wien. Von 1994-1997 war er Principal Conductor an der Oper Graz, anschliessend künstlerischer Leiter und Chefdirigent beim Orchestra del Teatro Olimpico in Vicenza sowie beim Orchestra Filarmonia Veneta. Es folgte eine Professur an der Royal Danish Academy of Music und zahlreiche Meisterkurse. Er war ständiger Gastdirigent an der Oper in Kopenhagen, Chefdirigent beim Aarhus Symphony Orchestra in Dänemark sowie Principal Conductor an der Oper Göteborg (2010-2013). Seit 2011 ist er Professor für Dirigieren am Konservatorium in Vicenza. Mehrere Aufnahmen entstanden mit dem Orchester der Oper in Venedig, den Radiosinfonieorchestern Wien und München, dem Basler Sinfonieorchester, dem Orchester in Padova und dem Orchester in Veneto. Als Gastdirigent war er in Konzertsälen und Opernhäusern in ganz Europa zu erleben, so u.a. in Berlin, München, Dresden, Wien, Amsterdam, Antwerpen, Kopenhagen, Stockholm, Oslo, Budapest, Venedig, Rom, Neapel und Verona. Unlängst dirigierte er Simon Boccanegra an der Oper Göteborg, Il trovatore in Amsterdam sowie I puritani in Kopenhagen. Geplant sind La cenerentola in Göteborg, Bellinis La straniera sowie Verdis I due foscari im Concertgebouw Amsterdam sowie Konzerte in Kopenhagen, Mailand, Granada, Padova und Aarhus.

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Claudia Blersch

Spielleitung

Claudia Blersch studierte in Mailand und Konstanz Politikwissenschaften und Italienisch sowie an der HGK Zürich Kulturwissenschaften. Beim Ring-Award 2003 in Graz war sie mit  Offenbachs Les Contes d’Hoffmann Finalistin (gemeinsam mit dem Bühnenbildner Giulio Bernardi). Sie inszenierte ausserdem Mozarts Così fan tutte in Friedrichshafen, Telemanns Pimpinone bei den Zürcher Festspielen, die Uraufführung Akumu von Arnaldo de Felice, die Nietzsche-Wagner-Collage Wahnfried und die Oper Aschenbrödel von Martin Derungs nach Robert Walser in Zürich. 2006/07 entstanden Das Kinderfüchslein für das Opernhaus Zürich und das Biografienstück Identitäter im Blauen Saal Zürich. Die Videoinstallationen über das Phänomen Oper, Stimme und Verführung (PEEPSHOW/Salome und SLOTMACHINE/Tosca) wurden 2007 beim Festival der Künste ausgezeichnet. In der Spielzeit 2008/09 inszenierte sie am Opernhaus Zürich die Uraufführung von Anno Schreiers Oper Hinter Masken. Es folgten das Projekt Cupido/Dido mit der Pocket Opera Company Zürich sowie die Riemann-Oper im Theater Rigiblick.

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Luigi Perego

Ausstattung

Luigi Perego stammt aus Barzano (Como) und studierte in Mailand an der Accademia Belle Arti di Brera, wo er sich zum Bühnenbildner ausbilden liess. Seit 1983 arbeitete er im Bereich des Schauspiels an namhaften italienischen und europäischen Bühen, darunter am Wiener Burgtheater, am Thalia Theater Hamburg, der Schaubühne Berlin, am Schauspiel Bonn, am Teatro Eliseo in Rom und am Teatro Stabile in Turin. Seit 1991 ist er als Ausstatter auch im Bereich der Oper tätig. Wichtige Arbeiten waren «Tosca» und «Nabucco» in Turin, «Così fan tutte» in Palermo, «Le nozze di Figaro» in Cagliari, «Don Giovanni» in Köln, «Manon» an der Deutschen Oper Berlin, «The Rake’s Progress» in Catania, «La voix humaine» in Bari sowie «Pagliacci», «Cavalleria rusticana» und «Idomeneo» für das New National Theatre in Tokio. Für das Opernhaus Zürich schuf er die Ausstattungen zu «Capriccio», «Ariadne auf Naxos», «La Cenerentola», «Don Pasquale», «Un giorno di regno», «Il barbiere di Siviglia», «I quattro rusteghi, «Il segreto di Susanna», «Gianni Schicchi», «L’italiana in Algeri», «Cavalleria rusticana» und «Pagliacci». 2007 wurde Luigi Perego mit dem «Chioma di Berenice»-Preis für die Ausstattung von Pirandellos «L’uomo la bestia e la virtù» am Teatro Eliseo in Rom ausgezeichnet (Regie: Fabio Grossi). Weitere wichtige Projekte waren «L’amore di Fedra» von Sarah Kane, Schnitzlers «Contessina Mizzi», Pirandellos «Il piacere dell’onestà», «Don Giovanni» in Tokio und «Die Walküre» in Bari. Luigi Perego arbeitet mit namhaften Opern- und Schauspielregisseuren zusammen, u.a. mit Cesare Lievi, Lorenzo Mariani, Daniele Abbado, Grischa Asagaroff, Beppe Navello, Marco Parodi, Gigi Proietti, Mario Missiroli und Walter Pagliaro.

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Ernst Raffelsberger

Chor

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden/Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dec 2014

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

Norma

31 Jan 2015, 03 Feb 2015, 06 Feb 2015, 08 Feb 2015, 12 Feb 2015, 15 Feb 2015, 21 Feb 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Cecilia Bartoli

Mezzosopran

Cecilia Bartoli gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertprogramme und CD-Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 10 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und St. Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besonders genugtuend empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Zürcher Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La sonnambula, die DVDs The Barcelona Concert, Clari, Otello und Le Comte Ory auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scintilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Aufführungstradition dieser Oper gesetzt hat und damit einen ECHO-Klassik-Preis gewann. Ihr Bühnendebüt mit dieser Rolle gab sie vergangenes Jahr bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens auf. Auf der Bühne war sie unter anderem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letzterem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Zu ihren jüngsten Bühnenprojekten zählen neben Alcina in Zürich La cenerentola bei den Salzburger Festspielen sowie Rossinis Otello in Paris. Zu Cecilia Bartolis Ehrungen gehören ein Cavaliere und Accademico Effettivo di Santa Cecilia in Italien, Officier de l’Ordre du Mérit in Frankreich, Ehrenmitglied der Royal Academy of Music London sowie der Königlich Schwedischen Musikakademie, Medalla de Oro en las bellas artes in Spanien, der Händel-Preis 2010 sowie die Mitgliedschaft im künstlerischen Beirat des Händel-Hauses Halle, ein Ehrendoktorat für Musik der UCD Dublin, der Herbert-von-Karajan-Preis in Baden-Baden sowie der SwissAward für Kultur; vom Fürstentum Monaco wurde sie zum Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel erklärt. Seit 2012 ist sie Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele und hat bisher folgende Themenschwerpunkte präsentiert: 2012 Cleopatra – sie selbst sang diese Rolle in Händels Giulio Cesare –, 2013 Sacrifice – Opfer – Victim mit Norma als Mittelpunkt sowie 2014 Rossinissimo. Unlängst wurde ihr Vertrag bei den Pfingstfestspielen bis 2021 verlängert.

 

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Lawrence Brownlee

Tenor

Lawrence Brownlee, in Youngstown (Ohio) geboren, gilt als Belcanto-Spezialist für Rossini und Donizetti sowie als Mozartinterpret. Er hat mehrfach internationale Preise gewonnen. 2001/02 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Almaviva in Il barbiere di Siviglia. Mit dieser Rolle gastierte er auch an der New Yorker Met, der Staatsoper Unten den Linden Berlin, der Wiener Staatsoper, in Washington, Madrid und Baden-Baden. Wichtige Engagements waren ausserdem Ramiro (La cenerentola) in Mailand, Houston, Philadelphia und an der New Yorker Met, Arturo (I puritani) in Washington und Seattle, Le Comte Ory in Bologna und Wien oder Armida an der Met. Am Royal Opera House Covent Garden war er in der Uraufführung von Lorin Maazels 1984 zu erleben. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren Tonio (La fille du régiment) in Seattle, Tamino in Los Angeles, Nemorino (L’elisir d’amore), Narciso (Il turco in Italia) und Ramiro (La cenerentola) an der Wiener Staatsoper sowie der Bayerischen Staatsoperund Arturo (I puritani) an der New Yorker Met, wo er zur Zeit auch als Almaviva zu hören ist. Aufnahmen umfassen u.a. L’italiana in Algeri unter Alberto Zedda, die CDs Virtuoso Rossini Arias, Spiritual Sketches, Stabat Mater (unter Antonio Pappano), Carmina Burana (unter Simon Rattle) sowie eine DVD von La cenerentola mit Elīna Garanča aus der Met. Zu seinen zukünftigen Projekten gehören Ferrando (Così fan tutte) an der Bayerischen Staatsoper, ein Italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) in Baden-Baden unter Simon Rattle, Tonio in Pittsburgh sowie die eigens für ihn geschriebene Titelrolle in der Uraufführung von Daniel Schnyders Oper Charlie Parker’s Yardbird.

 

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Oliver Widmer

Bariton

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Rilling, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Creonte (L’anima del filosofo), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram und Barbier (Die schweigsame Frau) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Carlos Chausson

Bariton

Carlos Chausson wurde in Zaragoza geboren. Er studierte an der Escuela Superior de Canto in Madrid sowie der School of Music der Universität von Michigan, USA und debütierte 1977 als Masetto an der San Diego Opera. Neben San Diego war er mehrere Jahre an der New York City Opera, der Pittsburgh Opera, der Boston und Miami Opera tätig und begann in den 80er Jahren seine Karriere in Europa, die ihn sofort an die Scala di Milano, die Wiener und Hamburger Staatsoper, die Opernhäuser von Bologna, Parma, Venedig, Paris, Berlin, Amsterdam unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Nello Santi, Ralf Weikert, Nikolaus Harnoncourt, Silvio Varviso, Alberto Zedda und Jesús López-Cobos führte. Am Opernhaus Zürich sang er neben Bartolo, Don Alfonso, Taddeo, Calchas, Dulcamara, Don Magnifico, Figaro, Geronimo und Gianni Schicchi auch ernstere Rollen wie Wurm, Paolo Albiani, De Siriex (Fedora), Vitellius (Hérodiade) und Michonnet (Adriana Lecouvreur), eine Partie, in der er auch an der Scala debütierte. Er sang Figaro am Teatro Real in Madrid und an der Wiener Staatsoper, Don Magnifico in Nizza, Dresden, Rom und Madrid, Taddeo und Don Geronio (Il turco in Italia) in München, Leporello in La Coruña und Wien, Don Alfonso an der Staatsoper Berlin unter Barenboim und am Liceu Barcelona, Bartolo an der Met, in Wien und Paris, Dulcamara in Toulouse, in Martin y Solers Il burbero di buon core am Teatro Real und Don Pasquale in Turin. Mit Plácido Domingo spielte er El Gato Montés, The Francisquita und Merlin auf CD ein, auf DVD ist er unter Harnoncourt in Le nozze di Figaro, Così fan tutte und La Belle Hélène sowie unter Santi in Il barbiere di Siviglia zu erleben.

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Liliana Nikiteanu

Mezzosopran

Liliana Nikiteanu erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bukarester Akademie und debütierte am Musiktheater Galati, wo sie in Oper, Operette und Musical auftrat. 1991 wurde sie ans Opernhaus Zürich engagiert, wo sie u.a. als Amme (Ariane et Barbe-Bleue) unter John Eliot Gardiner, Dorabella (Così fan tutte) unter Nikolaus Harnoncourt, Ino (Semele) unter William Christie, Fricka (Das Rheingold) unter Philippe Jordan, Zenobia (Radamisto), Zaïre (Les Indes galantes), Thérèse, Hänsel, Cecilio (Lucio Silla), Rosina, Ljubascha (Die Zarenbraut), Ragonde (Le Comte Ory), Ježibaba (Rusalka) sowie als Mary (Der fliegende Holländer) unter Alain Altinoglu zu hören war. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an den Opernhäusen von Paris (Octavian, Nicklausse und Orphée), Wien (Octavian, Rosina und Dulcinée), Dresden (Sesto), Berlin (Cherubino), Hamburg (Octavian), München (Dorabella) und Madrid (Zerlina) sowie bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen und dem Festival d’Aix-en-Provence. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Fedoseyev oder René Jacobs zusammen. Konzerte führten sie mit Mozarts Requiem und Liszt-Liedern in die Tonhalle Zürich, mit Verdis Requiem nach Kopenhagen und Bergen, mit Berlioz’ Les Nuits d’été nach Paris und mit Haydns Berenice nach Bamberg. Ausserdem sang sie Mahlers Lied von der Erde beim Festival «Metamorphosen», war als Dorabella am Grand Théâtre de Genève zu erleben und sang 2012 in John Cages Europeras in Bochum. 2014 ist sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen in Rossinis Otello zu hören. Nächste Spielzeit singt sie am Opernhaus Zürich u.a. Mrs Grose in Brittens Turn of the screw.

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Martina Janková

Sopran

Martina Janková wurde in Tschechien geboren und gehörte nach ihrem Studium an der Basler Musik Akademie und am Internationalen Opernstudio Zürich 14 Jahre dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo sie unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, William Christie, Mark Minkowski, Christopher Hogwood, Adam Fischer und Ingo Metzmacher in Partien wie Susanna, Despina, Pamina, Zerlina, Celia (Lucio Silla), Aminta (Il re pastore), Angelica (Orlando), Füchslein Schlaukopf, Nanetta (Falstaff), Marzelline (Fidelio), Gretel und Ighino (Palestrina) zu hören war. Bei den Salzburger Festspielen war sie u.a. in Cherubinis Medée, als Papagena, Cherubino, Aminta und Despina zu hören. Weitere Engagements führten sie u.a. nach Paris, an die Opernhäuser in Prag, ans Grand Théâtre de Genève sowie ans Theater an der Wien. Des Weiteren war sie mit dem Cleveland Orchestra in einem Mozart/Da Ponte-Zyklus unter Franz Welser-Möst zu erleben. Als Konzertsängerin trat sie u.a. mit den Berliner und Münchner Philharmonikern, den Radio-Sinfonieorchestern Frankfurt und Berlin, dem DSO Berlin, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Concentus Musicus Wien, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchestra La Scintilla, dem Budapest Festival Orchestra, dem Gustav Mahler Jugendorchester und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Ivor Bolton, Bertrand de Billy, Riccardo Chailly, Iván Fischer, John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Marek Janowski, Neville Marriner, Ingo Metzmacher, Simon Rattle und Franz Welser-Möst auf. Das Schaffen der Künstlerin ist auf mehreren Solo-CDs und DVDs dokumentiert.

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Shenyang

Bass-Bariton

Shenyang, geboren in Tianjin/China, studierte am Shanghai Conservatory of Music. Zusätzlich ist er Absolvent des Lindemann Young Artist Development Program an der Metropolitan Opera und des Juilliard Opera Center. Er gewann verschiedene internationale Preise, u.a. den ersten Preis beim Internationalen Opern-Wettbewerb in Verona und beim BBC Cardiff Singer of the World (2007). Zu seinem Repertoire gehören Rollen wie Masetto (Don Giovanni), Don Alfonso (Così fan tutte), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) und Caronte (L’Orfeo). An der Metropolitan Opera in New York war er u.a. als Masetto (Don Giovanni), Colline (La bohème) sowie in der Zauberflöte und in Rodelinda zu erleben. Ausserdem sang er in Le nozze di Figaro am Beijing’s National Centre for the Performing Arts und in La cenerentola an der Bayerischen Staatsoper München sowie beim Glyndebourne Festival. Auf dem Konzertpodium trat er mit Orchestern wie China Philharmonic, Shanghai Symphony Orchestra, Hong Kong Philharmonic, New York Philharmonic, Philadelphia Orchestra, San Francisco Symphony, Accademia Nazionale di Santa Cecilia Orchestra, Internationale Bachakademie Stuttgart und unter der Leitung von Dirigenten wie Antonio Pappano, Rafael Frühbeck de Burgos, Daniel Harding und Helmuth Rilling auf. Rezitals mit Partnern wie Daniel Barenboim, James Levine, Liqing Yang und Brian Zeger führten ihn u.a. in die Carnegie Hall, ans Lincoln Center, zu den Salzburger Festspielen, zum Beijing Music Festival, zum Hong Kong Arts Festival und ans Shanghai Grand Theatre. Geplant sind u.a. Auftritte an der Washington National Opera und der Seattle Opera.

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015