
Michael Volle studierte bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Ein erstes Engagement führte ihn nach Mannheim, weitere Stationen waren die Oper der Stadt Bonn, die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und die Oper Köln, u.a. mit Debüts als Billy Budd, Ford, Papageno, Figaro, Don Giovanni, Wolfram, Danilo, Guglielmo und Graf Almaviva. 1999-2007 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello («La Bohème»), Eugen Onegin, Jeletzki («Pique Dame»), Roland («Fierrabras»), Sixtus Beckmesser («Meistersinger») und Golaud («Pelléas et Mélisande») zu erleben war. Gastverträge führten ihn u.a. an das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra de Paris, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Berliner Staatsoper, die Hamburgische Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen und an die Bayerische Staatsoper München, deren Ensemblemitglied er seit Beginn der Saison 2007/08 ist. Partien an der Bayerischen Staatsoper umfassen Eugen Onegin, Wozzeck, Wolfram («Tannhäuser»), Morone («Palestrina»), Pentheus («Die Bassariden») und Almaviva («Le nozze di Figaro»). Bei den Bayreuther Festspielen 2007 sang er den Beckmesser («Meistersinger»). Michael Volle ist mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Wolfgang Sawallisch, Sir Colin Davis, Mariss Jansons, Valery Gergiev, Trevor Pinnock, Antonio Pappano, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Vladimir Fedoseyev, Mstislaw Rostropowitsch und Philippe Herreweghe aufgetreten. Aufnahmen und Fernsehmitschnitte dokumentieren seine künstlerische Arbeit. 2008 wählte ihn die «Opernwelt» zum «Sänger des Jahres». Für seine Interpretation des Wozzeck wurde Michael Volle 2009 mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet. In Zürich war er in der Saison 2011/12 auch in «Le nozze di Figaro» und «Tannhäuser» zu hören.