Lohengrin

Oper von Richard Wagner

Conductor Simone Young
Producer Andreas Homoki
Stage and costume design Wolfgang Gussmann
Light-Design Franck Evin
Chorus master Jürg Hämmerli
Dramaturgy Werner Hintze
Orchestra Philharmonia Zürich
Choir Chor der Oper Zürich
Chor Zuzüger der Oper Zürich
SoprAlti

Heinrich der Vogler Christof Fischesser
Lohengrin Klaus Florian Vogt
Elsa von Brabant Elza van den Heever
Friedrich von Telramund Martin Gantner
Ortrud Petra Lang
Der Heerrufer des Königs Michael Kraus
Vier brabantische Edle Iain Milne
Andri Robertsson
Spencer Lang
Bastian Thomas Kohl

CoproductionWiener Staatsoper

Unterstützt von denFreunden der Oper Zürich

In German
with German and English surtitles

Playing duration

4 hrs. 40 min.

Break

After the 1st act after approx. 1 hrs. 5 min. and after the 2st act after approx. 1 hrs. 25 min.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance
Einführungsmatinee 7 Sep 2014

Dates

21 Sep 2014, 17:00
Premiere
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

25 Sep 2014, 18:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

30 Sep 2014, 18:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

03 Oct 2014, 18:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

09 Oct 2014, 18:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

14 Oct 2014, 18:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

18 Oct 2014, 18:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

04 Jul 2015, 19:00
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

08 Jul 2015, 18:30
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

11 Jul 2015, 18:00
last performance this season
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Lohengrin

Romantic opera in three acts
Libretto by the composer

Elsa of Brabant is in difficulties: she is accused of having murdered her brother. The case cannot be settled by human intelligence, so a trial by combat shall decide. Yet nobody dares to prove the young woman’s innocence by the sword. A mysterious knight appears and promises to fight on her behalf and marry her. However, he does lay down one condition: Elsa must never enquire as to her husband’s name and background… The demand seems excessive – as excessive as the life and work of the composer who devised this story. Wagner had discovered the notion of unconditional trust in a mediaeval epic poem; he was fascinated by its radicalism. The idea that it could be possible to live without questions, fears and doubts, in the unfailing belief in the kindness, sincerity and humanity of one’s counterpart, is great. Great and unworldly – like all utopias. Unreal, unworldly – and beautiful in the way only unrealisable dreams can be. They are doomed to failure! Doomed as long as the world is, and remains, as it is. Wagner, however, the radical revolutionary, enthusiastic reader of Max Stirner and friend of Michail Bakunin, wants another world. And he wants it here and now, not on some island of the blessed or in the afterlife promised by the church. For the sake of this idea, he went on the barricades in Dresden, took exile upon himself, composed indefatigably, wrote poetry, agitated, and remained true to it all his life. Like his heroes, Wagner dreams of a world in which love is not doomed to failure and unquestioning trust is not wanton naïveté. A world in which truth exists and is not refuted by reality, as Elsa states: “Happiness without regret does exist.”

 

Bios

Lohengrin

Simone Young

Musikalische Leitung

Simone Young, geboren in Sydney, debütierte 1993 an der Wiener Staatsoper. Als Wagner- und Strauss-Dirigentin hat sie sich seither international einen Namen gemacht: So übernahm sie unter anderem die musikalische Leitung mehrerer kompletter Ring-Zyklen an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie an der Staatsoper Hamburg. In München dirigierte sie u.a. Elektra, Salome, Frau ohne Schatten, Ariadne auf Naxos und Die Meistersinger von Nürnberg, in Wien Strauss’ Daphne. Vielbeachtet war auch die Wiederentdeckung von Halévys La Juive ebenfalls in Wien mit Simone Young am Pult. Von 1999 bis 2002 war sie Chefdirigentin des Bergen Philharmonic Orchestra, von 2001 bis 2003 leitete sie die Australian Opera in Sydney und Melbourne, 2007 bis 2012 war sie Erste Gastdirigentin des Lissabonner Gulbenkian Orchesters und seit 2005 ist Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg, wo sie in ihrer ersten Spielzeit als «Dirigentin des Jahres» ausgezeichnet wurde, sowie Generalmusikdirektorin der Philharmoniker Hamburg. Hier dirigiert sie ein breites musikalisches Spektrum von Mozart über Verdi und Wagner bis hin zu Hindemith, Britten und Henze. Ihre Engagements führen sie zudem u.a. an die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London oder an die Metropolitan Opera in New York. In der Spielzeit 2013/14 leitete sie u.a. Vorstellungen von Fürst Igor, Tannhäuser, Der fliegende Holländer, I due Foscari, Lohengrin und Peter Grimes in Hamburg sowie Die Meistersinger von Nürnberg und Elektra in Wien.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Andreas Homoki

Regie

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). Schon während seines Studiums hospitierte er bei Harry Kupfer an der Komischen Oper in Berlin (Ost) und assistierte ihm später bei verschiedenen Gastinszenierungen u.a. bei den Salzburger Festspielen. 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war und regelmässig mit Willy Decker zusammenarbeitete. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierun­gen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig. In der Liste seiner Inszenierungen aus dieser Zeit finden sich u.a. Das Schloss von Aribert Reimann und Aida (Hannover), Der Wildschütz, Der Freischütz, Die Zauberflöte (Köln), Rigoletto (Hamburg), Orfeo ed Euridice (Genf und Lyon), La traviata, Macbeth (Leipzig), Elektra, Der Rosenkavalier und Verdis Requiem (Basel), Hänsel und Gretel (Deutsche Oper Berlin) und Carmen, Capriccio, Lulu (Amsterdam), Idomeneo, Arabella und Manon Lescaut (München, Staatsoper). Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen. Er eröffnete seine Amtszeit mit Die verkaufte Braut, einer Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Bologna. Es folgten, als Koproduktion mit dem Théâtre de la Monnaie, Brüssel, Eine florentinische Tragödie/Der Zwerg von Alexander von Zemlinsky und Die Csárdásfürstin. 2003 übernahm Andreas Homoki – zunächst kommissarisch – die Intendanz, in die er mit Beginn der Spielzeit 2004/05 offiziell berufen wurde. Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin waren u.a. Jewgeni Onegin (2005), Der Rosenkavalier (2006), Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (2006), La Bohème (2008), Die Meistersinger von Nürnberg (2010) sowie zuletzt Das schlaue Füchslein. In der Spielzeit 2008/09 inszenierte er zwei Uraufführungen: die Kinderoper Robin Hood von Frank Schwemmer und Christian Josts Hamlet. Während seiner Intendanz an der Komischen Oper Berlin trat er mit Neuinszenierungen u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris (Tannhäuser, 2004), an der Bayerischen Staatsoper München (Roméo et Juliette, 2004, und Die Königskinder, 2005), am New National Theatre Tokyo (Le nozze di Figaro, 2003, La fanciulla del West, 2007) an der Sächsischen Staatsoper Dresden (Turandot 2004, La traviata, 2009) und der Hamburgischen Staatsoper (Faust, 2010) hervor. Im Juli 2012 inszenierte er David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch in Edinburgh, Paris (Opéra Comique), Caen und New York (Brooklin Academy of Music) gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses. In seiner ersten Zürcher Spielzeit inszeniert er Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo) sowie Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 08 Feb 2015, 15 Mar 2015, 22 Mar 2015, 17 Apr 2015, 14 May 2015, 27 Jun 2015

Wolfgang Gussmann

Ausstattung

Wolfgang Gussmann wurde nach dem Abitur und einer zweijährigen Tätigkeit als Theater­maler an den Wuppertaler Bühnen 1975 vom Regisseur, Bühnen- und Kos­tümbildner Herbert Wer­nicke als persönlicher Assistent verpflichtet. Nach fast vierjähriger Zusammenarbeit (etwa 20 Assistenzen u. a. an der Staatsoper Hamburg, der Bayerischen Staats­oper München, der Staatsoper Stuttgart, dem Schillertheater und der Deutschen Oper Berlin, den Schwetzinger Festspielen, dem Theater Basel, den Staatstheatern Kassel, Wiesbaden und Darmstadt) beauftragte ihn der damalige Inten­dant Kurt Horres mit einer ersten eigenständigen Ausstattung am Staatstheater Darmstadt. Seitdem arbeitet er freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner. Eine enge und langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn vor allem mit den Regisseuren Willy Decker und Andreas Homoki. Insgesamt schuf er bisher ca. 180 Gesamtausstattungen als regelmässiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Stuttgart, der Deutschen Oper Berlin und der Komischen Oper Berlin, der RuhrTriennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra Bastille und am Théâtre du Châtelet in Paris, an De Nederlandse Opera in Amsterdam, der Mailänder Scala sowie an anderen führenden Opernhäusern in Italien, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und dem Teatro Real in Madrid, den Opernhäusern von Genf, Lyon, Sevilla, Oslo, Kopenhagen und Brüssel, beim Santa Fe Opera Festival, der San Francisco Opera und der Metropolitan Opera New York. Viele seiner Produktionen wurden in mehrere europäische, amerikanische und japanische Opernhäuser übernommen. Neben einigen Kritikerpreisen in Frankreich, Italien und Spanien wurde ihm für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich im Jahre 2002 in Paris der Orden «Chevalier des Arts et des Lettres» verliehen.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014

Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin wurde in Nantes (Frankreich) ge­bo­ren. Mit 19 Jahren ging er nach Paris, um Kla­vier zu studieren. Nachts begleitete er Sän­ger im Café Théâtre Le Con­­ne­table und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Nach­dem seine Be­wer­­bung bei Eliane Ri­che­pin geschei­tert war, entschied er sich für die Kombi­nation aus Musik und Technik. Dank ei­nes Stipendiums des französi­schen Kultusmi­ni­steriums wurde er 1983 Assi­stent des Be­leuch­­­­tungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düssel­dor­fer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Be­leuch­tungs­­meisterprüfung ab. Be­­son­ders eng war in dieser Zeit die Zusammen­­arbeit mit Werner Schröter und für ausser­ge­wöhnliche musikalische Pro­jek­te in Industrieräumen mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktio­nen in Nantes, Strassburg, Montpellier, Paris, Lyon, Bochum, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduk­tionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wich­tige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS», dem Deutschen Bühnenpreis in der Kategorie Licht­design ausgezeichnet. 2010 sen­­dete der ZDF Theaterkanal als 12. Folge der Reihe Die Theatermacher eine Dokumentation über die Arbeit des Lichtdesigners mit einem Portrait von Franck Evin. Seit Sommer 2012 arbeitet er unter der Intendanz von Andreas Homoki als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiter­hin als Gast in internationalen Produk­tio­­­nen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Kopen­hagen, Stock­holm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailän­der Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Oct 2014, 10 Oct 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 08 Feb 2015, 15 Mar 2015, 22 Mar 2015, 17 Apr 2015, 14 May 2015, 27 Jun 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014

Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­hochschule in Zürich. Sei­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­gefähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen.

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Anna Bolena

20 Mar 2015, 24 Mar 2015, 29 Mar 2015, 02 Apr 2015

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Oct 2014, 05 Oct 2014, 08 Oct 2014, 11 Oct 2014

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Oct 2014, 10 Oct 2014

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Luisa Miller

16 Dec 2014, 19 Dec 2014, 21 Dec 2014, 27 Dec 2014, 30 Dec 2014, 02 Jan 2015

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Anna Karenina

12 Oct 2014, 17 Oct 2014, 19 Oct 2014, 19 Oct 2014, 21 Oct 2014, 26 Oct 2014, 21 Nov 2014, 29 Nov 2014, 02 Dec 2014, 05 Dec 2014, 11 Dec 2014, 14 Dec 2014, 26 Dec 2014, 04 Jan 2015

Das Lied von der Erde

14 Dec 2014

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dec 2014

Die Gänsemagd

20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 27 Sep 2014, 27 Sep 2014, 28 Sep 2014, 28 Sep 2014, 06 Dec 2014, 06 Dec 2014, 07 Dec 2014, 07 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 26 Dec 2014, 27 Dec 2014, 27 Dec 2014, 11 Mar 2015, 12 Mar 2015, 12 Mar 2015, 27 Jun 2015, 27 Jun 2015, 28 Jun 2015, 28 Jun 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Fälle

08 May 2015, 10 May 2015, 12 May 2015, 16 May 2015, 19 May 2015, 21 May 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Giselle

28 Mar 2015, 29 Mar 2015, 04 Apr 2015, 10 Apr 2015, 12 Apr 2015, 12 Apr 2015, 19 Apr 2015, 23 Apr 2015, 26 Apr 2015, 12 May 2015, 15 May 2015, 17 May 2015, 19 May 2015, 22 May 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Oct 2014, 05 Oct 2014, 08 Oct 2014, 11 Oct 2014

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Oct 2014, 10 Oct 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

Lohengrin

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Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Luisa Miller

16 Dec 2014, 19 Dec 2014, 21 Dec 2014, 27 Dec 2014, 30 Dec 2014, 02 Jan 2015

Mahler / Rachmaninov

18 Jan 2015

Mahler Beethoven

28 Sep 2014

Mahler Sechste Sinfonie

22 Mar 2015

Mahler Vierte Sinfonie

25 Oct 2014

Rameau

03 May 2015

Rhapsody in Blue - ein Abend mit Musik aus Amerika

31 Oct 2014

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 08 Feb 2015, 15 Mar 2015, 22 Mar 2015, 17 Apr 2015, 14 May 2015, 27 Jun 2015

Romeo und Julia

28 Aug 2014, 29 Aug 2014, 30 Aug 2014, 28 May 2015, 30 May 2015, 31 May 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Schönberg / Rachmaninov

12 Jul 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014

Chor der Oper Zürich

Chor

Der Berufschor des Opernhauses Zürich besteht aus etwa 60 Sängerinnen und Sängern aus mehr als 15 Nationalitäten. Das Arbeitspensum, das diese Künstlerinnen und Künstler bestreiten, ist enorm: Pro Saison finden ca. 200 Vorstellungen statt, bei denen meist alle Mitglieder eingesetzt werden. Trotz dieser oft sehr hohen Belastung üben alle Choristinnen und Choristen ihren Beruf mit Begeisterung aus. Die Flexibilität und Lernfreude der Sängerinnen und Sänger ist gross: Nach 15 Jahren im Zürcher Chor haben die meisten Chormitglieder in mehr als 100 verschiedenen Opern mitgewirkt, in fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, italienisch, französisch, russisch oder tschechisch) gesungen, das Repertoire von Händel bis Ligeti in den verschiedenartigsten Inszenierungen einstudiert und überzeugend dargeboten. Der Chor ist neben den Solisten und dem Orchester als eigenständiger Klangkörper aus Oper und Operette nicht wegzudenken: Was wäre ein «Fidelio» ohne Gefangenenchor oder «Nabucco» ohne «Va pensiero»?

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dec 2014

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Oct 2014, 10 Oct 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Luisa Miller

16 Dec 2014, 19 Dec 2014, 21 Dec 2014, 27 Dec 2014, 30 Dec 2014, 02 Jan 2015

SoprAlti

Chor

Als während der Spielzeit 1999/00 für die verschiedensten Opern und Operetten ausschliesslich die älteren Mitglieder des Kinderchores benötigt wurden, begann das Ensemble durch das häufige gemeinsame Proben bald eine eigene Dynamik zu entwickeln und entsprang schlussendlich im Juli 2002, zur Première von Carmen, definitiv dem Kinderchor: Der Jugendchor war informell geboren. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 wurde der Name des Chores in "SoprAlti der Oper Zürich" umgeändert.
Heute ist der Chor fester Bestandteil des Zürcher Opernhauses. Aktuell besteht er aus rund 25 begeisterten Sängerinnen im Alter zwischen etwa 16 und 30 Jahre. Pro Spielzeit hat er durchschnittlich zwischen 40 und 80 Auftritte. Er unterstützt dabei den Kinderchor oder tritt gemeinsam mit dem Zusatz- und dem Berufschor auf. In einigen Opern bestreitet er auch eigene Auftritte, etwa in Königskinder (Kinder des Besenbinders), Le Cid (Jeunes filles) oder Das schlaue Füchslein (Hühner). Zudem sind einzelne Mitglieder in verschiedenen Opern wie Tosca, Macbeth, Tannhäuser, L'Amore dei tre Re und Königskinder als Solistinnen zu hören.
Ausserhalb des Opernhauses gehören eigene Konzerte, auswärtige Gastspiele, Messen an kirchlichen Feiertagen oder auch geschlossene Veranstaltungen von Firmen und Stiftungen ebenso zum Jahresprogramm wie Auftritte in den grossen Konzerthäusern.
Die intensiven Freundschaften, die im Chor über das musikalische Engagement hinaus gepflegt werden, führen heute zu einem mühelosen aufeinander ab- und einstimmen der Sängerinnen. So entwickelt sich der Chor laufend weiter und kann nebenbei auch den Anforderungen des Spielplans gerecht werden.

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 08 Feb 2015, 15 Mar 2015, 22 Mar 2015, 17 Apr 2015, 14 May 2015, 27 Jun 2015

Christof Fischesser

Bass

Christof Fischesser wurde in Wiesbaden geboren und studierte bei Martin Gründler an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main. Seine Karriere begann im Jahr 2000, als er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin gewann. Anschliessend wurde er an das Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo er sich wichtige Partien seines Fachs erarbeiten konnte. 2004 wurde er Ensemblemitglied an der Staatsoper Berlin, wo er als Rocco (Fidelio) und Klingsor (Parsifal) unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören war. Es folgten Sarastro, Figaro (Le nozze di Figaro), Banquo (Macbeth), König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), Gremin (Eugen Onegin), Escamillo (Carmen) und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). Die Bayerische Staatsoper München, die Wiener Staatsoper, das Teatro dell’Opera in Rom und London Covent Garden zählen zu den regelmässigen Stationen seiner Arbeit, ebenso wie die Opéra National de Paris, das Theâtre du Capitole Toulouse oder die Oper Lyon. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er u.a. als Sparafucile (Rigoletto), Colline (La bohème), Wassermann (Rusalka), Rocco (Fidelio) und Daland (Der fliegende Holländer) zu erleben war. Zudem sang er in letzter Zeit König Marke (Tristan und Isolde) in Houston, Hermann (Tannhäuser) bei den Münchner Opernfestspielen unter Kent Nagano, Gurnemanz (Parsifal) in Stockholm und ist in Aix-en-Provence Sarastro.

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Klaus Florian Vogt

Tenor

Klaus Florian Vogt stammt aus Schleswig-Holstein, absolvierte ein Hornstudium an den Musikhochschulen in Hannover und Hamburg und studierte später Gesang in Lübeck. Von 1998 bis 2003 gehörte er dem Ensemble der Dresdner Semperoper an. Seitdem ist er freischaffend tätig und avancierte zu einem der gefragtesten Tenöre seines Fachs. Er gastierte u. a. in Madrid, Paris, Barcelona, München, Mailand, Wien, New York, London, Hamburg, Tokio und bei den Bayreuther Festspielen. Heute gehören vor allem dramatische Partien wie Parsifal, Stolzing, Florestan, Paul (Die tote Stadt) und die Titelrolle in Les Contes d’Hoffmann zu seinem Repertoire. Den Lohengrin verkörpert er seit seinem aufsehenerregenden Debüt am Erfurter Theater inzwischen weltweit, so etwa an der Metropolitan Opera in New York, an der Oper Köln (Regie: Klaus Maria Brandauer), an der Mailänder Scala, an den Staatsopern in Wien, München und Berlin sowie in Bayreuth. 2012 wurde Klaus Florian Vogt mit einem ECHO KLASSIK als bester Sänger des Jahres ausgezeichnet. Auch als Konzertsänger ist der Künstler sehr erfolgreich und arbeitete u.a. mit Daniel Barenboim, Maris Janssons und Antonio Pappano zusammen. Zu seinen aktuellen und zukünftigen Projekten zählen Neuproduktionen von Parsifal und La Damnation de Faust an der Deutschen Oper Berlin, Ariadne auf Naxos an der Wiener Staatsoper und der Pariser Bastille, Lohengrin in Bayreuth, München und Wien sowie Der fliegende Holländer und Fidelio an der Mailänder Scala.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Elza van den Heever

Sopran

Elza van den Heever stammt aus Johannesburg, Südafrika. Ihre erste grosse Partie war Donna Anna (Don Giovanni), die sie als Einspringerin und als Mitglied des Merola Program 2007 an der San Francisco Opera sang. Weitere Engagements als Donna Anna erhielt sie in Arizona, in Santa Fe sowie an der Oper Frankfurt, nachdem sie in der Spielzeit 2007/2008 ihr Europadebüt als Giorgetta in Puccinis Trittico gegeben hatte. Von 2008 bis 2013 war Elza van den Heever festes Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Hier gehörten Rollen wie Desdemona (Otello), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Elisabeth (Don Carlos), Elsa (Lohengrin), die Titelpartie in Anna Bolena sowie Vitellia (La clemenza di Tito) zu ihrem Repertoire. Gastverträge führten die Sopranistin u.a. an die Hamburgische und die Bayerische Staatsoper, die Opéra National de Paris, die Opéra National de Bordeaux und an das Theater an der Wien. In letzter Zeit gab Elza van den Heever ihre Rollendebüts als Elektra (Idomeneo) und Elisabetta (Maria Stuarda) in Frankfurt, debütierte an der Metropolitan Opera in New York ebenfalls in der Rolle der Elisabetta und sang u.a. Giselda (I Lombardi alla prima crociata) in Hamburg, Ellen (Peter Grimes) an der English National Opera und Donna Anna in München.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Martin Gantner

Bariton

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Kern. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Hans Werner Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Lo sdegno del mare, an der Bayerischen Staatsoper München in Peter Grimes und Carmen, in Dresden in La Cenerentola und bei den Salzburger Festspielen in Salome. Von 1993 bis 2005 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er lyrische Bariton-Partien wie Almaviva, Guglielmo, Papageno, Amfortas, Posa, Marcello, Ping, Fürst Jeletzki, Spielmann, Dr. Falke, Malatesta, Ottokar u.v.m. gesungen hat. 2005 gab er unter Zubin Mehta in München sein erfolgreiches Rollendebüt als Wolfram (Tannhäuser). Ferner sang er in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos in einer Neuproduktion unter der Leitung von Kent Nagano. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Chicago, Los Angeles, Tokio, Barcelona und Brüssel. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren The Rake’s Progress, Tristan und Isolde und Elektra in Zürich, Die Gezeichneten in Los Angeles sowie Fidelio in Wien. In Zürich war Martin Gantner zudem in Palestrina, Ariadne auf Naxos, Der Rosenkavalier, Die Meistersinger von Nürnberg und Fidelio zu erleben.

Ariadne auf Naxos

03 Mar 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Petra Lang

Mezzosopran

Petra Lang, geboren in Frankfurt, studierte nach einem Violinstudium Gesang bei Gertie Charlent in Darmstadt und am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz sowie bis 2006 mit Ingrid Bjoner. Sie besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Hans Hotter, Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier und studierte ihre Wagner-Partien mit Astrid Varnay. 

Nach Anfängen im lyrischen Mezzosopran-Fach entwickelte sie sich zur gefragten Darstellerin von Wagners Brangäne, Kundry, Venus, Sieglinde, Ortrud, Bartóks Judith, Bergs Marie, Berlioz' Cassandre, Strauss’ Ariadne und zur Interpretin des Vokalwerks Gustav Mahlers. 
Internationales Aufsehen erregte ihre Interpretation der Brünnhilde in der Spielzeit 2013/14 in Peter Dorns Ring am Grand Théâtre de Genève. 
Petra Lang singt mit den grossen europäischen und amerikanischen Orchestern und an den renommierten Opernhäusern diesseits und jenseits des Atlantiks unter dem Dirigat u. a. von Andris Nelsons, Ingo Metzmacher, Marek Janowski, Kent Nagano, Philippe, Jordan, Simon Rattle und Simone Young. Sie sang bei den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Edinburgh und ist gern gesehener Gast bei den Bayreuther Festspielen, wo sie 2005/06 die Brangäne in Tristan und Isolde und 2011 in Neuenfels’ Lohengrin die Ortrud interpretierte. Die Einspielung von Berlioz' Die Trojaner unter Colin Davis und dem London Symphony Orchestra mit Petra Lang als Cassandre wurde 2002 u.a. mit Grammy Awards für die beste Einspielung und die beste Interpretation ausgezeichnet. Neben ihren Konzert- und Opernengagements ist Petra Lang auch eine gefragte Liedsängerin und engagiert sich in internationalen Meisterkursen für die Nachwuchsförderung.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Michael Kraus

Bariton

Michael Kraus studierte an den Musikhochschulen in Wien und München. Unterdessen gastiert er an internationalen Opernhäuser wie den Staatsopern von Wien, Berlin, Hamburg und München sowie an den Opernhäusern von Mailand, Barcelona, San Francisco, Amsterdam, Zürich, Genf und der Komischen Oper in Berlin. Sein Repertoire im Bereich der Oper, das ursprünglich vor allem Partien des lyrischen Baritonfaches und Mozart umfasste, hat sich in den letzten Jahre hin zu Rollen des Kavalierbaritonfachs und des Charakterbaritons erweitert, etwa durch Partien wie Luna (Il trovatore), Don Carlos di Vargas (La forza del destino), Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), der Musiklehrer (Ariadne auf Naxos) oder Faninal (Der Rosenkavalier). In letzter Zeit interpretierte Michael Kraus u.a. den Stolzius in Die Soldaten an der Nederlandse Opera (Regie: Willy Decker) sowie am Opernhaus Zürich (Regie: Calixto Bieito), wirkte an mehreren Uraufführungen mit, darunter Don Quixote en Barcelona von José Luis Turina oder La cabeza del Bautista von Enric Palomar, sang den Eisenstein in Christof Loys Produktion von Die Fledermaus an der Oper Frankfurt und gab sein Rollendebüt als Gianni Schicchi an der Wiener Volksoper. Ebenfalls war er in der Uraufführung von Christian Josts Oper Rumor unter der Regie von Guy Joosten an der Vlaamse Opera und in seinem Rollendebüt als Donner (Das Rheingold) unter Ulf Schirmer in Leipzig zu hören. Michael Kraus ist ausserdem auch als Lied- und Oratoriensänger international tätig.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Iain Milne

Mitglied des IOS

Der Tenor Iain Milne aus Aberdeenshire/Schottland schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und gehört ab der Spielzeit 2014/2015 dem Internationalen Opernstudio in Zürich an. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy unter Lionel Friend, Tamino (Die Zauberflöte) an der Hampstead Garden Opera wie auch in Ravels L'Enfant et les sortilèges und Händels Giulio Cesare in Egitto. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). In Zürich wird er u.a. in Lohengrin, Die Zauberflöte, Ariadne auf Naxos und Elektra zu erleben sein.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mar 2015

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Andri Robertsson

Mitglied des IOS

Der Bassbariton Andri Robertsson, geboren in Reykjavík, absolvierte ein Sprach- wie auch ein Gesangsstudium in seiner Heimatstadt und studierte anschliessend an der Royal Academy of Music in London bei Mark Wildman und Jonathan Papp. In der Spielzeit 2012/13 war er Mitglied des National Opera Studio in London. Er besuchte Meisterklassen u.a. bei Dame Kiri Te Kanawa, Sir Thomas Allen, José Carreras und Roger Vignoles und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zu hören war er bisher als Sarastro an der Garsington Opera und am Bath International Music Festival, als Don Villotto (Haydns La vera costanza) mit der Royal Academy und Trevor Pinnock, als Arthur in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse mit der Royal Academy und Lionel Friend, in Elspeth Brookes The Commission sowie Francisco Colls Café Kafka am Royal Opera House Covent Garden wie auch in einem Rezital mit Dame Kiri Te Kanawa in Reykjavík, in Mozarts Requiem mit der Brandenburg Sinfonia in der Kirche St. Martin in the Fields in London und als Solist in diversen Oratorien. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Andri Robertsson Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Die Gänsemagd

20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 28 Sep 2014, 28 Sep 2014, 11 Mar 2015, 12 Mar 2015, 12 Mar 2015, 27 Jun 2015, 27 Jun 2015, 28 Jun 2015, 28 Jun 2015

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Spencer Lang

Mitglied des IOS

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino  (L'elisir d'amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute/Thisbe in Brittens A Midsummer Night's Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, der Northwest Sinfonietta und dem Pacific Lutheran University Orchestra auf. Ab der Spielzeit 2014/2015 ist Spencer Lang Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird hier u.a. in Lohengrin und Luisa Miller mitwirken.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Luisa Miller

16 Dec 2014, 19 Dec 2014, 21 Dec 2014, 27 Dec 2014, 30 Dec 2014, 02 Jan 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015