Rote Laterne

Opera by Christian Jost

Conductor Alain Altinoglu
Producer Nadja Loschky
Stage and costume design Reinhard von der Thannen
Dramaturgy Claus Spahn
Fabio Dietsche
Orchestra Philharmonia Zürich

Song-Lian die vierte Herrin Ivana Rusko
Mei-Shan, die dritte Herrin Marlis Petersen
Zhuo-Yun, die zweite Herrin Julia Riley
Yu-Ru, die erste Herrin Liliana Nikiteanu
Master Chen, Herr des Hauses Rod Gilfry
Yen-Er, Dienerin von Lotus Anna Goryachova

Mit freundlicher
Unterstützung der
Ringier AG

In German
with German and English surtitles

Framework programme

Introduction 45 min before the performance
Einführungsmatinee 22 Feb 2015

Dates

08 Mar 2015, 19:00
Premiere
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

11 Mar 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

14 Mar 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

18 Mar 2015, 19:30
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

21 Mar 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

25 Mar 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

27 Mar 2015, 19:00
last performance this season
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Rote Laterne

Opera in one act
Libretto by the composer after the eponymous novel by Su Tong
World première

The Red Lantern tells the story of a young woman who is married off into a traditional Chinese family as the fourth and youngest wife and perishes as the result of their backward attitudes. Four wives of different generations live under one roof with their husband, Master Chen, and form a hopelessly catastrophic ménage à cinq. The piece is about female desire and social constraints, dreams, emotional self-determination, domination, envy, jealousy and death. The literary model for the opera stems from the Chinese author Su Tong and became world-famous when the film director Zhang Yimou adapted it for his award-winning cinema classic, Red Lantern, in 1991.

The work was written by the German composer Christian Jost, one of the most sought-after composers of our time. Jost, who lives in Berlin, has already written seven works for musical theatre, including pieces for the Komische Oper in Berlin and the Vlaamse Opera in Antwerp. Critics voted his opera Hamlet “Première of the Year” in 2009. Jost, who approaches a Far Eastern subject with the musical resources of a western composer, is interested in the somnambulant atmosphere, the menacingly fluctuating logic of dreams and the fragile, mysterious characters of Red Lantern.

Internationally renowned singers who are highly versed in modern music, such as the soprano Marlis Petersen and the baritone Rod Gilfry, can be heard in key roles. French conductor Alain Altinoglu, who gave his highly regarded début at Zurich Opera House conducting The Flying Dutchman in the 2012/13 season, will be at the rostrum. The piece will be staged by the young German director Nadja Loschky.

 

Bios

Rote Laterne

Alain Altinoglu

Musikalische Leitung

Der in Paris geborene Alain Altinoglu studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de
Paris, wo er auch zehn Jahre lang Emsemblegesang unterrichtete. Inzwischen kann der erst fünfunddreißigjährige Altinoglu auf eine beeindruckende und erfolgreiche Karriere als Operndirigent zurückblicken. Er ist regelmäßiger Gast an Opernhäusern wie der Metropolitan Opera New York, der Lyric Opera of Chicago, dem Teatro Colon Buenos Aires, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Bayerischen Staatsoper München an allen vier Opernhäusern von Paris: der Opéra National, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra-Comique und dem Théâtre du Châtelet. Er trat auch bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence hervor.

Von 2007 bis 2010 war Alain Altinoglu erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. Regelmäßig arbeitet er auch mit dem Orchestre National de France in Paris. Darüber hinaus hat er so renommierte Orchester wie die Staatskapelle Berlin, das Konzerthausorchester Berlin, das Orchestra della Fenice Venedig, l’Orchestre de Paris, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Ensemble Intercontemporain und das Gulbenkian Orchestra Lissabon dirigiert.

Unter seinen künftigen Engagements sind Produktionen von Falstaff und Faust an der
Wiener Staatsoper, Prokojews Liebe zu den drei Orangen an der Opéra National de Paris, Massenets Cendrillon am Théâtre Royal de la Monnaie, Rigoletto an der Oper Köln, Gounods Faust an der Metropolitan Opera sowie Konzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre du Capitole de Toulouse, dem Gulbenkian Orchestra und dem Radio-Sinfonieorchester Wien im Wiener Musikverein.

Alain Altinoglu, der eine besondere Vorliebe für den Liedgesang hat, tritt regelmäßig als Begleiter der Mezzosopranistisn Nora Gubisch hervor. Eine Einspielung mit Liedern von Henri Duparc ist bei Cascavelle erschienen, im nächsten Jahr folgen Lieder von Maurice Ravel. Weiterhin produzierte das Label Naïve unter seiner Leitung Einspielungen des Cello-Konzerts von Eric Tanguy mit dem Orchestre National de France, Le Serment von Alexandre Tansman mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Perela von Pascal Dusapin. Die Oper Fiesque von Eduard Lalo mit Roberto Alagna erschien kürzlich bei der Deutschen Grammophon.

Opernball Zürich

07 Mar 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Nadja Loschky

Regie

Nadja Loschky wurde in Landstuhl/Rheinland-Pfalz geboren und studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie als Assistentin von Hans Neuenfels und als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück, wo sie 2006 Das Tagebuch der Anne Frank inszenierte. Diese Arbeit wurde zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Ebenfalls an den Städtischen Bühnen Osnabrück entstanden die beiden Uraufführungen Rotkäppchen, lauf! und Bruno. 2007 inszenierte sie Rotkäppchen, lauf! am Staatstheater Kassel. 2009 legte sie mit der Inszenierung von Monteverdis L‘incoronazione di Poppea ihre praktische Diplomprüfung ab. Im Anschluss erarbeitete sie an den Städtischen Bühnen Osnabrück eine weitere Uraufführung mit dem Titel Schön, schöner, Schneewittchen. 2010 setzte sie an den Städtischen Bühnen Osnabrück Verdis La traviata in Szene, und anschliessend zeichnete die Regisseurin für die Inszenierung von Charles Gounods Faust am Staatstheater Kassel verantwortlich. In der Spielzeit 2011/12 hat sie Christian Josts Insektenoper Mikropolis an der Komischen Oper Berlin zur Uraufführung gebracht und wird am Staatstheater Kassel Brittens A Midsummer Night’s Dream inszenieren.

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Reinhard von der Thannen

Kostüme

Reinhard von der Thannen stammt aus Österreich und studierte in Wien bei Erich Wonder. Schon während des Studiums war er am Schauspielhaus Hamburg, an den Opernhäusern von Frankfurt und Köln sowie am Residenztheater München mit ersten eigenen Arbeiten tätig. 1987–92 war er fester Bühnen- und Kostümbildner an der Freien Volksbühne Berlin. Daneben gastierte er u. a. an der Opéra de Paris, am Thalia Theater, am Schauspielhaus und an der Staatsoper Hamburg, am Theater Basel, am Schauspielhaus und am Opernhaus Zürich, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Düsseldorf, in Mainz, Darmstadt und Stuttgart, am Schiller Theater und an der Deutschen Oper Berlin, der königlichen Oper Stockholm, der Oper Malmö, im Aaltotheater Essen, bei den Wiener Festwochen, an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen (Così fan tutte sowie Die Fledermaus in der Regie von Hans Neuenfels). Selber führte Reinhard von der Thannen in der eigenen Ausstattung bei Salieris Catilina am Staatstheater Darmstadt 1994 erstmals Regie. Seine Kostüme für Aristophanes’ Die Frösche und Lasker-Schülers Ich und ich erhielten den Berliner Kritikerpreis für die herausragendste Ausstattung und wurden vom BERLIN-Museum gekauft. Mehrmals wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum «Kostümbildner des Jahres» gewählt, zuletzt für den Bayreuther Lohengrin von 2011. Seit 2006 hat Reinhard von der Thannen eine Professur für Kostümdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg inne.

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Anna Karenina

12 Oct 2014, 17 Oct 2014, 19 Oct 2014, 19 Oct 2014, 21 Oct 2014, 26 Oct 2014, 21 Nov 2014, 29 Nov 2014, 02 Dec 2014, 05 Dec 2014, 11 Dec 2014, 14 Dec 2014, 26 Dec 2014, 04 Jan 2015

Das Lied von der Erde

14 Dec 2014

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dec 2014

Die Gänsemagd

20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 27 Sep 2014, 27 Sep 2014, 28 Sep 2014, 28 Sep 2014, 06 Dec 2014, 06 Dec 2014, 07 Dec 2014, 07 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 26 Dec 2014, 27 Dec 2014, 27 Dec 2014, 11 Mar 2015, 12 Mar 2015, 12 Mar 2015, 27 Jun 2015, 27 Jun 2015, 28 Jun 2015, 28 Jun 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Fälle

08 May 2015, 10 May 2015, 12 May 2015, 16 May 2015, 19 May 2015, 21 May 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Giselle

28 Mar 2015, 29 Mar 2015, 04 Apr 2015, 10 Apr 2015, 12 Apr 2015, 12 Apr 2015, 19 Apr 2015, 23 Apr 2015, 26 Apr 2015, 12 May 2015, 15 May 2015, 17 May 2015, 19 May 2015, 22 May 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Oct 2014, 05 Oct 2014, 08 Oct 2014, 11 Oct 2014

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Oct 2014, 10 Oct 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Luisa Miller

16 Dec 2014, 19 Dec 2014, 21 Dec 2014, 27 Dec 2014, 30 Dec 2014, 02 Jan 2015

Mahler / Rachmaninov

18 Jan 2015

Mahler Beethoven

28 Sep 2014

Mahler Sechste Sinfonie

22 Mar 2015

Mahler Vierte Sinfonie

25 Oct 2014

Rameau

03 May 2015

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 15 Mar 2015, 22 Mar 2015, 17 Apr 2015, 14 May 2015, 27 Jun 2015

Romeo und Julia

28 May 2015, 30 May 2015, 31 May 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Schönberg / Rachmaninov

12 Jul 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014

Ivana Rusko

Sopran

Ivana Rusko, Sopran, stammt aus Tschechien. Ihr Gesangstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik in Bratislava bei Magdaléna Blahušiaková und nahm an Meisterkursen bei Francisco Araiza, Luana DeVol, Peter Dvorský und Marius van Altena teil. Noch während ihres Studiums sang sie Rollen wie Purcells Dido oder Pasqualina und Mariken in Martinůs Marienspiele sowie am Staatstheater Košice die Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Am Opernhaus Zürich war sie als Kluge (Orffs´ Die Kluge), Gräfin Ceprano (Rigoletto), Dame (Die Zauberflöte für Kinder), Walküre (Wagners Nibelungenring für Kinder), Brezelvekäuferin (Die Nase) und in Le Comte Ory zu hören. An der Opéra Lyon gastierte sie als Lauretta (Gianni Schicchi) und Suor Genovieffa (Suor Angelica) in einer Neuproduktion von David Pountney. Nach zwei Jahren im Internationalen Opernstudio ist sie seit der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied am Zürcher Opernhaus. Hier sang sie u.a. Irina in Peter Eötvös´ Drei Schwestern, Lily in Die Schatzinsel, Karolka in Jenůfa, Blumenmädchen in Parsifal, Elfe in Rusalka sowie Musetta in La bohème unter der Leitung von Nello Santi. Zurzeit ist sie als Virginia in Das Gespenst von Canterville zu sehen. Ivana Rusko ist auch als Konzertsängerin tätig, zu ihrem Repertoire gehören u.a. Messiah, Jephta (Händel), Elias (Mendelssohn), Gloria (Vivaldi), Weihnachtsoratorium (Saint-Saëns) sowie Szenen aus Goethes Faust (Schumann).

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Marlis Petersen

Sopran

Marlis Petersen begann ihre Laufbahn als Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg und sang dort Partien wie Ännchen (Der Freischütz), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und Königin der Nacht (Die Zauberflöte). Zuvor hatte sie nach Studien bei Sylvia Geszty ihre Gesangsausbildung in den Spezialgebieten Oper, Neue Musik und Tanz ergänzt. Von 1998 bis 2003 war sie Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein, wo sie als Susanna in Le nozze di Figaro debütierte und ihr Repertoire um Partien wie Norina (Don Pasquale), Morgana (Alcina) und Sophie (Der Rosenkavalier) erweiterte. Ihren Einstand an der Wiener Staatsoper gab Petersen mit Alban Bergs Lulu, die sie auch in Konwitschnys viel beachteter Hamburger Inszenierung, an der Chicago Lyric Opera, der Met New York und in einer Neuproduktion in Athen sang. 2011 debütierte sie als Violetta in Konwitschnys Traviata-Neuinszenierung in Graz und sang die Marguerite de Valois (Les Huguenots) am Théatre de la Monnaie in Brüssel. Weitere Gastspiele führten die Sängerin an die führenden Opernhäuser und Festivals u.a. an die Bayerische Staatsoper, die Opera Covent Garden London, die Met New York, die Opéra Bastille in Paris sowie zu den Festspielen von Aix-en-Provence, Bregenz und Salzburg. Zu den Uraufführungen, bei denen Marlis Petersen mitwirkte, zählen Hans Werner Henzes Phaedra in Berlin und Brüssel, Manfred Trojahns La grande magia an der Semperoper Dresden und Aribert Reimanns Medea an der Wiener Staatsoper. Für die Interpretation dieser Rolle wurde sie 2010 von der Zeitschrift Opernwelt zum zweiten Mal – ebenso 2004 für die Lulu mit Konwitschny/Metzmacher – zur Sängerin des Jahres gekürt. Als Konzertsängerin ist Petersen auf allen grossen Podien zu Gast und arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Metha, Lorin Maazel, Antonio Pappano und Ingo Metzmacher, sowie mit Spezialisten der historischen Aufführungspraxis wie René Jacobs, Ton Koopman und Trevor Pinnock. Zukünftige Engagements führen die Sängerin als Susanna und Lulu wieder an die Met New York. Die Lulu wird sie überdies auch an der Bayerischen Staatsoper in München singen. In der Uraufführung von Christian Josts Rote Laterne wird sie in der kommenden Spielzeit in einer tragenden Rolle am Opernhaus Zürich zu erleben sein.

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Julia Riley

Mezzosopran

Julia Riley, britische Mezzosopranistin, studierte an der Royal Academy of Music und beim National Opera Studio in London. Sie ist Gewinnerin der Mozart Singing Competition. Seit ihrem Debüt als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro bei der Glyndebourne Touring Opera war sie u.a. als Nancy in Albert Herring an der Opéra Comique in Paris, in der Titelrolle von Händels Xerxes, als Donna Elvira (Don Giovanni), Sesto (La clemenza di Tito) und Giovanna Seymour (Anna Bolena) mit der English Touring Opera, als Dorabella in Così fan tutte mit der Opera Holland Park sowie in I puritani und L’italiana in Algeri an der Scottish Opera zu hören. Auf dem Konzertpodium trat sie unter anderem bei den BBC Proms unter Sir Andrew Davies auf, beim London Bach Festival, im Teatro Nacional de São Carlos (Lissabon), beim Glyndebourne Festival, in der Royal Albert Hall mit dem London Philharmonic Orchestra (Verdis Requiem), beim Leeds Lieder Festival, in der Londoner Barbican Hall, der Birmingham Symphony Hall (Beethovens Neunte Sinfonie) und in der Londoner Cadogan Hall sowie im Auditorio Nacional de Música in Madrid mit der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Julia Riley zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo sie u.a. als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Flora (La traviata), Dinah in Bernsteins Trouble in Tahiti, Tebaldo (Don Carlo) und Charlotte (Die Soldaten) zu erleben war. In Zukunft wird sie am Opernhaus Zürich als Tisbe (La cenerentola) sowie in den Neuproduktionen von Mozarts Zauberflöte (Zweite Dame), La traviata (Flora) und in der Uraufführung von Christian Josts Rote Laterne (Zhuo-Yun) zu erleben sein.

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Il matrimonio segreto

24 Oct 2014, 26 Oct 2014, 29 Oct 2014, 01 Nov 2014, 05 Nov 2014, 09 Nov 2014

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

Liliana Nikiteanu

Mezzosopran

Liliana Nikiteanu erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bukarester Akademie und debütierte am Musiktheater Galati, wo sie in Oper, Operette und Musical auftrat. 1991 wurde sie ans Opernhaus Zürich engagiert, wo sie u.a. als Amme (Ariane et Barbe-Bleue) unter John Eliot Gardiner, Dorabella (Così fan tutte) unter Nikolaus Harnoncourt, Ino (Semele) unter William Christie, Fricka (Das Rheingold) unter Philippe Jordan, Zenobia (Radamisto), Zaïre (Les Indes galantes), Thérèse, Hänsel, Cecilio (Lucio Silla), Rosina, Ljubascha (Die Zarenbraut), Ragonde (Le Comte Ory), Ježibaba (Rusalka) sowie als Mary (Der fliegende Holländer) unter Alain Altinoglu zu hören war. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an den Opernhäusen von Paris (Octavian, Nicklausse und Orphée), Wien (Octavian, Rosina und Dulcinée), Dresden (Sesto), Berlin (Cherubino), Hamburg (Octavian), München (Dorabella) und Madrid (Zerlina) sowie bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen und dem Festival d’Aix-en-Provence. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Fedoseyev oder René Jacobs zusammen. Konzerte führten sie mit Mozarts Requiem und Liszt-Liedern in die Tonhalle Zürich, mit Verdis Requiem nach Kopenhagen und Bergen, mit Berlioz’ Les Nuits d’été nach Paris und mit Haydns Berenice nach Bamberg. Ausserdem sang sie Mahlers Lied von der Erde beim Festival «Metamorphosen», war als Dorabella am Grand Théâtre de Genève zu erleben und sang 2012 in John Cages Europeras in Bochum. 2014 ist sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen in Rossinis Otello zu hören. Nächste Spielzeit singt sie am Opernhaus Zürich u.a. Mrs Grose in Brittens Turn of the screw.

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. 2008 sang sie Galakonzerte an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und sang die Melibea in Il viaggio a Reims unter Kent Nagano; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie die Melibea an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Ebenfalls 2012 debü­tier­te sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet, nahm in Bonn am Galakonzert für die Aids-Stiftung und in Berlin an einer Opern-Gala auf dem Gendarmenmarkt teil. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran und sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri. Im Januar 2014 gab sie ihr Debüt an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in La scala di seta (Lucilla), Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina) und Pique Dame (Polina) zu hören war.

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Oct 2014, 05 Oct 2014, 08 Oct 2014, 11 Oct 2014

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Rameau

03 May 2015

Rote Laterne

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