Opera by Antonín Dvořák
| Conductor |
Eivind Gullberg Jensen |
|---|---|
| Producer |
Matthias Hartmann |
| Stage design |
Karl-Ernst Herrmann Martin Kinzlmaier |
| Costumes |
Victoria Behr |
| Choreography |
Ismael Ivo |
| Lighting |
Martin Gebhardt |
| Chorus master |
Jürg Hämmerli |
| Dramaturgy |
Michael Küster |
| Orchestra |
Philharmonia Zürich |
| Choir |
Zusatzchor der Oper Zürich Chor Zuzüger der Oper Zürich |
| Rusalka |
Ekaterina Scherbachenko |
| Prinz |
Pavel Cernoch |
| Jezibaba |
Liliana Nikiteanu |
| Fremde Fürstin |
Michelle Breedt |
| Wassermann |
Christof Fischesser |
| Erste Waldelfe |
Ivana Rusko |
| Zweite Waldelfe |
Julia Riley |
| Dritte Waldelfe |
Judith Schmid |
| Heger |
Dmitry Ivanchey |
| Küchenjunge |
Rebeca Olvera |
| Jäger |
Tomasz Slawinski |
In Czech |
|
| Playing duration | 3 Std. 10 Min. |
| Break | After the 2st act after approx. 105 Min. |
| Framework programme |
Introduction 45 min before the performance |
| Dates |
02 Jun 2013, 20:00
06 Jun 2013, 19:00
12 Jun 2013, 19:00
15 Jun 2013, 19:00 |
| Location | Hauptbühne Opernhaus |
Lyrical fairy tale in three acts by Antonín Dvořák (1841–1904), libretto by Jaroslav Kvapil
Antonín Dvořák’s Rusalka, which was premièred in 1901, is considered one of the most beautiful works of the Slavic operatic repertoire. A water nymph (this is the meaning of the Czech word “Rusalka”) longs to assume human form, for she has fallen in love with a prince. The price is high, as she has to give up the faculty of speech and runs the risk of being doomed if she does not win the love of a human. However, Rusalka is unable to gain the prince’s entire affection, and so she remains alone on earth as a will o’ the wisp. Director Matthias Hartmann has staged his interpretation with great precision, contrasting nature with civilisation, the irreconcilable nature of which is the cause of Rusalka’s demise. This performance is particularly fascinating thanks to its sets, full of poetic symbolism, created by the great German stage designer Karl-Ernst Herrmann. Under the musical direction of Eivind Gullberg Jensen, the Russian soprano Ekaterina Scherbachenko sings the title role, and the Czech tenor Pavel Černoch can be heard as the prince for the first time in Zurich.
Rusalka
Erster Akt
Drei Elfen treiben Schabernack mit dem Wassermann und lassen ihn unerfüllt zurück. Den Verlust seiner Jugend beklagend, erscheint ihm seine Tochter, die Nixe Rusalka. Sehnsüchtig erzählt sie, dass sie einem jungen Mann begegnet sei, der sie in ihrer jetzigen Daseinsform als Wasserwesen weder sehen noch spüren könne. Um sich mit ihm in Liebe vereinen zu können, verlangt es Rusalka danach, selbst ein Mensch zu werden. Bestürzt über dieses Ansinnen, warnt der Wassermann sie vor dem unbeständigen und sterblichen Menschengeschlecht, das ihr nur Unheil bringen werde. Auf Rusalkas Frage, wie sie eine Seele bekommen könne, verweist der Wassermann sie an die Hexe Ježibaba und zieht sich wehklagend zurück.
Mit einem Lied wendet sich Rusalka an den aufgehenden Mond und bittet ihn, dem ersehnten Mann ihr Liebesversprechen auszurichten. Anschliessend ruft sie Ježibaba herbei und fleht die Hexe an, sie in einen Menschen zu verwandeln. Dafür verlangt Ježibaba nicht nur Rusalkas Nixenkleid, sondern stellt grausame Bedingungen: als Mensch wird Rusalka stumm sein. Sollte ihre irdische Liebe unerfüllt bleiben, sei sie für ewig verflucht und ihr Geliebter dem Tode geweiht. Voller Zuversicht, dass ihre Liebe stärker sein wird als alle Verwünschungen, beharrt Rusalka auf ihrer Bitte. Ježibaba macht sich ans Werk und verleiht Rusalka menschliche Gestalt. Aus der Ferne klingt die Klage des Wassermanns.
In der Morgendämmerung nähert sich ein Prinz mit seinem Jagdgefolge, der einem weissen Reh auf der Spur ist. Er fühlt sich von einem fremden Zauber gefangen und schickt seine Begleiter fort. Wie ein Traumbild erscheint ihm eine schöne junge Frau: Rusalka. Hingerissen von ihrer Schönheit, gesteht er ihr seine Liebe. Ohne ein Wort sprechen zu können, folgt Rusalka dem ersehnten Mann. Aus der Wasserwelt erhebt sich die Klage über die verlorene Tochter und Schwester.
Zweiter Akt
Am Hofe des Prinzen wird ein Fest vorbereitet. Der Heger und der Küchenjunge mutmassen bösen Zauber. Die Höflinge fühlen sich brüskiert durch das merkwürdige stumme Wesen, das ihresgleichen werden soll, und setzen alle Hoffnung darauf, dass die als Gast auf dem Schloss weilende fremde Fürstin das Herz des Prinzen gewinnen möge.
Ratlos versucht der Prinz, Rusalka zu verstehen, die sich seiner Leidenschaft bisher verweigert hat. Immer stürmischer bedrängt er sie. Doch der Reiz der fremden Fürstin, die ihn ironisch an seine Pflichten als Gastgeber erinnert, bringt den Verunsicherten dazu, sich von seiner stummen Geliebten abzuwenden.
Enttäuscht von der Treulosigkeit des Prinzen, bereut Rusalka, die Welt des Wassermanns verlassen zu haben und fleht ihn um Hilfe an. Doch scheinbar unerbittlich erklärt er der Hilfesuchenden, sie müsse ihr Schicksal ertragen: Weder Mensch noch Nymphe sei sie und nun keiner Welt mehr zugehörig.
Während der Prinz die Fürstin mit seiner Leidenschaft bestürmt, unternimmt Rusalka einen letzten Versuch, ihn zurückzugewinnen. Er aber stösst sie erbarmungslos von sich und erregt damit den drohenden Zorn des Wassermanns, der den Prinzen verflucht und Rusalka mit sich fortzieht. In Todesangst fleht der Prinz die fremde Fürstin um ihre Hilfe an. Verächtlich lacht sie ihn aus und lässt den Unbeständigen völlig verstört zurück.
Dritter Akt
Die verlassene Rusalka, die nun weder Mensch noch Nixe sein kann, sucht in ihrer Verzweiflung noch einmal Ježibabas Hilfe. Die Hexe gibt ihr zu verstehen, dass sie sich vom bösen Fluch nur befreien kann, indem sie das Blut des Begehrten eigenhändig vergiesst. Ježibaba drückt ihr ein Messer in die Hand, doch Rusalka wirft die Mordwaffe weit von sich: Lieber will sie verdammt sein als mit der Schuld am Tod des Geliebten zu leben. Ihre Nixenschwestern verstossen Rusalka aus ihren Reihen und weisen ihr den Weg zu einem Dasein als todbringendes Irrlicht.
Der Küchenjunge und der Heger versuchen, bei Ježibaba einen Rat für die Heilung des sinnverwirrten Prinzen zu holen. Die Schuld an dessen Geisteskrankheit geben sie Rusalka. Erbost über diese Verleumdung, schwört der Wassermann dem Menschengeschlecht Rache.
Im Mondlicht besingen die drei Elfen ihre Schönheit und versuchen erneut, den Wassermann mit ihrem Spiel zu locken, doch werden sie von ihm freudlos abgewiesen. Als sie von Rusalkas Schicksal erfahren, erfasst auch die Elfen Traurigkeit, und sie ziehen sich zurück.
Verzweifelt irrt der Prinz umher und sucht seine verlorene Liebe wiederzufinden. Endlich erkennt er den Ort seiner ersten Begegnung mit Rusalka. Sie erscheint und warnt ihn, dass sie nun nicht mehr seine Geliebte, sondern nur noch sein Tod sein könne. Auch wenn es sein Ende bedeutet, erfleht der Prinz von Rusalka einen letzten Kuss, der ihn im Sterben von seiner Schuld befreien soll. Rusalka umarmt und küsst ihn, und er stirbt in ihren Armen. Der Wassermann verkündet klagend, dass ein jedes Opfer für die Liebe umsonst sei. Rusalka bleibt allein zurück.
Rusalka
Musikalische Leitung
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Eivind Gullberg Jensen studierte Violine und Musikwissenschaften in Trondheim. Es folgten Studien bei Jorma Panula und Leopold Hager sowie Meisterklassen bei Kurt Masur. Seit 2009 ist er Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie. Er arbeitete mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland zusammen, u.a. am Opernhaus Zürich (Die griechische Passion, Il corsaro), an der English National Opera (Jenůfa), an der Norske Opera Oslo (Rusalka, Eugen Onegin, La Bohème), an der Opera de Lyon (Il tabarro, Djamileh), am Festspielhaus Baden-Baden (Tosca, Fidelio) und am Pacific Music Festival in Sapporo; ausserdem stand er am Pult des DSO Berlin, der Wiener Symphoniker, des Mahler Chamber Orchestra, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Orchestre de Paris, des Oslo Philharmonic Orchestra, des Orchestre National de France, des London Philharmonic Orchestra, der Münchner Philharmoniker, des Gewandhausorchesters Leipzig und dirigierte die Uraufführung von Bent Sørensen Sounds Like You mit dem Bergen Philharmonic Orchestra. Seine aktuellen und zukünftigen Projekte umfassen u.a. Rusalka am Opernhaus Zürich, Fidelio an der Bayerischen Staatsoper, Neujahrskonzerte mit Angelika Kirchschlager und dem Kammerorchester Basel sowie eine Tournee durch die Schweiz mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne.
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Inszenierung
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Matthias Hartmann inszenierte am Staatstheater Hannover, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Wiener Burgtheater sowie Opern am Opernhaus Zürich (Die verkaufte Braut, Tiefland, Carmen, Mathis der Maler) und an der Opéra Nationale de Paris (Elektra). Von 2000 bis 2005 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum, inszenierte u.a. Uraufführungen von Botho Strauss und Peter Turrini sowie Warten auf Godot von Samuel Beckett mit Harald Schmidt als Lucky und 1979 nach dem Roman von Christian Kracht. Im September 2005 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Zürich. Hier inszenierte er u.a. die Uraufführung von Botho Strauss’ Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte, Tschechows Iwanow, Shakespeares Othello, Kleists Amphytrion, Blackbird von David Harrower, Molières Tartuffe, Sophokles’ Ödipus, die Uraufführung von Justine del Cortes Sex, die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Fosses Ich bin der Wind und Thomas Bernhards Immanuel Kant. Seit Beginn der Saison 2009/10 ist Matthias Hartmann Direktor des Wiener Burgtheaters, wo er u.a. Regie führte bei Goethes Faust I/II, Racines Phädra in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, Was ihr wollt von William Shakespeare, Schillers Der Parasit nach Louis-Benoît Picard, der Uraufführung von Botho Strauss’ Das blinde Geschehen, Krieg und Frieden nach Leo Tolstoi (ausgezeichnet mit dem Nestroy Spezialpreis 2010), Kleists Der zerbrochene Krug, Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie von Woody Allen und Das Trojanische Pferd. Mit seiner Inszenierung von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk debütierte er zudem an der Wiener Staatsoper.
Bühnenbild
Karl-Ernst Herrmann, geboren 1936 in Neukirch/Oberlausitz, studierte an der Berliner Hochschule für Bildende Künste in Willi Schmidts Bühnenbildklasse. Danach war er als freier Bühnen- und Kostümbildner u.a. an den Münchner Kammerspielen, der Freien Volksbühne Berlin, bei den Recklinghauser Ruhrfestspielen, an den Stadttheatern Kiel und Kassel und am Hamburger Schauspielhaus engagiert. 1971 holte ihn Peter Stein nach Berlin an die Schaubühne am Halleschen Ufer, deren Ästhetik Karl-Ernst Herrmann entscheidend mitprägte. In Kritikerumfragen der Fachzeitschrift Theater heute wurde er mehrmals zum Bühnenbildner des Jahres gewählt. 1989 wurde zudem Peter Stein und Karl-Ernst Herrmann der Berliner Theaterpreis verliehen. Neben Peter Stein war Claus Peymann der häufigste Partner von Karl-Ernst Herrmann. Bei den Salzburger Festspielen stattete er sämtliche Uraufführungen von Stücken Thomas Bernhards aus. Die intensive Zusammenarbeit mit Claus Peymann setzte sich von 1974 bis 1980 am Württembergischen Staatsschauspiel, von 1980 bis 1985 am Bochumer Ensemble und von 1986 bis 2000 am Burgtheater Wien fort. Hier arbeitete Herrmann zudem mit den Regisseuren Niels-Peter Rudolph, Christof Nel, Dieter Giesing und George Tabori. 1982 begann Karl-Ernst Herrmanns Karriere als Opernregisseur am Brüsseler Théâtre de la Monnaie. Weitere Opern inszenierte er bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen, an der Staatsoper Wien, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und der Nederlandse Opera Amsterdam. Neben seinen eigenen Regiearbeiten stattete er weiterhin Peter Steins Operninszenierungen in Cardiff und Amsterdam aus, war für die Bühnenbilder von Thomas Langhoffs und Luc Bondys Inszenierungen am Deutschen Theater in Berlin, von Matthias Hartmann am Residenztheater München sowie an den Schauspielhäusern in Bochum und Zürich verantwortlich und führt außerdem die Zusammenarbeit mit Claus Peymann, inzwischen am Berliner Ensemble, fort. Von 1994 bis 2000 wurden er als Leiter der Bühnenbildklasse an die Münchner Akademie der Bildenden Kunst berufen.
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Kostüme
Victoria Behr, 1979 geboren, studierte Kostümbild bei Prof. Dirk von Bodisco an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Nach ihrem Studium assistierte sie am Schauspielhaus Bochum, dem Schauspielhaus Zürich, dem Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Seit 2008 arbeitet Victoria Behr als freie Kostümbildnerin. Es entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Herbert Fritsch u.a. am Theater Oberhausen, Centraltheater Leipzig, Theater Bremen, Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Köln, Residenztheater München und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute wurde Victoria Behr 2011 (Nora) und 2012 (Die (s)panische Fliege) als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet. Mit dem Regisseur Niklaus Helbling arbeitet sie regelmässig u.a. am Schauspielhaus Zürich, dem Staatstheater Oldenburg, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Burgtheater in Wien. Ebenso entwarf Victoria Behr Kostüme für Inszenierungen von Benedict Andrews (Young Vic/London), Peter Carp, Matthias Hartmann (Opernhaus Zürich, Burgtheater Wien), Alvis Hermanis (Schauspielhaus Zürich), Marcus Lobbes (Theater Freiburg), Stefan Pucher (Deutsches Theater Berlin), Alexandra Liedtke (Theater an der Josefstadt) und Marlin de Haan (Freischwimmer Festival).
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Choreograf
Ismael Ivo, 1955 in Sao Paulo/Brasilien geboren, wurde bereits 1983 mit dem Trofeu Pirandello Sao Paulo ausgezeichnet. Es folgte 1983/84 ein Stipendium am Alvin Ailey American Dance Center in New York, bevor er 1985 nach Berlin zog, wo er bis heute lebt. Neben seinen zahlreichen Soloabenden, u.a. Phoenix (1985), Under The Skin (1986), Delirium of a childhood (1989), Die kreisrunden Ruinen (1991) und Apocalypse (1992) machten ihn seine Choreografien Francis Bacon (1993) und Othello (1996), beides Produktionen unter der Regie des deutschen Tanztheaterchoreografen Johann Kresnik, international bekannt. Ismael Ivo hat eng mit Johann Kresnik und dem Butoh-Tänzer Ushio Amagatsu, dem Choreografen des weltbekannten Sankai Juki-Ensembles, zusammengearbeitet. Diese unterschiedlichen Erfahrungen verschmelzen mit seinen afrikanisch-brasilianischen Wurzeln. Von 1996 bis 2000 leitete Ismael Ivo das Ensemble des Tanztheaters am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo er insgesamt elf Stücke schuf. In den 1990er Jahren kooperierte er intensiv mit Theaterregisseuren, u.a. mit George Tabori. 1999 begann Ismael Ivos Zusammenarbeit mit Marcia Haydée, es entstanden die Duos Tristan und Isolde (1999) und M.– wie Callas (2002) sowie Choreografien für Ankara, Rio de Janeiro und Wien. 2006 erhielt die 2001 gemeinsam mit Koffi Kôkô und Yoshi Oida erarbeitete Produktion Die Zofen nach Jean Genet den Londoner Time Out Live Award. Seit 1984 ist Ismael Ivo Artistic Advisor beim Wiener ImPulsTanz, seit 2005 ausserdem Künstlerischer Direktor der Sektion Tanz bei der Biennale von Venedig.
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Lichtgestaltung
Martin Gebhardt studierte in Hamburg. Nach Abschluss der Meisterschule arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper als Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister für das Hamburg Ballett. In Zusammenarbeit mit John Neumeier kreierte er 1998-2002 u.a. das Licht für «Messias», «Giselle», «Die Möwe» und «Nijinsky». 2002 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Mit Heinz Spoerli und dem Zürcher Ballett entstanden Arbeiten wie das Bach-Ballett «In den Winden im NIchts», «Allem nah, allem fern» zur 5. Sinfonie von Gustav Mahler, «Josephslegende» von Richard Strauss, «Peer Gynt», «Schwanensee», «Don Quichotte» und «Raymonda». Für das Hamburg Ballett und das Zürcher Ballett sowie einzelne Opernaufführungen der Zürcher Oper realisierte er Produktionen an Theatern in New York, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Amsterdam, Paris, Prag, Athen, Rom, Madrid, Barcelona, Berlin, Kopenhagen, Stockholm, Moskau, St. Petersburg, Kapstadt, Bangkok, Tokio, Hongkong, Singapur, Peking, Shanghai und Taipei. Für das Leipzig Ballett erarbeitete er als Gast die Lichtgestaltung für «Giselle» und «Nussknacker». In den letzten Jahren schuf Martin Gebhardt das Lichtdesign für eine Reihe von Opernproduktionen am Opernhaus Zürich und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Johannes Schaaf, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer zusammen – u.a.: «Il Trionfo del tempo e del disinganno», «L’incoronazione di Poppea», «Die Zarenbraut», «Manon Lescaut», «Andrea Chenier», «L’Etoile», «Carmen», «Rusalka», «Le Comte Ory», «Lucia di Lammermoor», «Il Corsaro», «Moses und Aron» sowie die Licht- und Videoinstallation für «Szenen aus Goethes Faust» des österreichischen Aktionskünstlers Herrmann Nitsch.
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Chor
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Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 erwarb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern schloss er 1989 mit dem Lehrdiplom ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 zum Assistenten des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er verantwortlich für Choreinstudierungen von ungefähr 100 Opernproduktionen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-Aufnahmen sowie TV-Produktionen, darunter Traviata im Hauptbahnhof von 2008, dokumentiert. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und andern Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Einstudierungen betreut. Für den Festakt zum Jubiläum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde im Mai 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der Nationaloper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem Schweizer Kammerchor oder dem Ensemble der am Opernhaus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.
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Orchester
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1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.
Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier
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09 Feb 2013
Chor
Der Zusatzchor der Oper Zürich (ZOZ) wird hauptsächlich als Verstärkung des hauseigenen Berufschors eingesetzt. Das Repertoire umfasst Werke aller Epochen – von Idomeneo (Mozart) bis Schlafes Bruder (Willi) – und in vielen Sprachen, darunter Russisch (Pique Dame), Tschechisch (Rusalka) oder auch Schweizerdeutsch (Engelberger Talhochzeit). Vermehrt werden die Mitglieder des ZOZ auch in kleinen Gruppen eingesetzt (Fidelio, Holländer), hinter der Bühne (Katia Kabanova, Fedora) oder in ausgewählten Szenen (Autodafé in Don Carlo, Stierkampf in Carmen). Zuweilen übernimmt der ZOZ selbständige Aufgaben, etwa bei Il barbiere di Siviglia, Madame Sans-Gêne oder im Mozart-Ballett …eine lichte, helle, schöne Ferne. Besondere Höhepunkte waren die im Theater am Stadtgarten, Winterthur, erarbeiteten Inszenierungen: Die lustigen Weiber von Windsor, Wiener Blut und Axur, Re d’Ormus. Die rund 50 aktiven Sängerinnen und Sänger des ZOZ üben die Tätigkeit am Opernhaus nebenamtlich aus, verfügen aber über eine stimmliche Grundausbildung sowie eine vertiefte musikalische Erfahrung. Die konzentrierte und anforderungsreiche Probentätigkeit und die unregelmässigen Einsätze stellen an die berufliche wie private Belastbarkeit und Flexibilität der Mitglieder höchste Anforderungen. Voraussetzung für die Aufnahme ist u.a. das Bestehen einer Stimmprüfung sowie die Bereitschaft zu einer klaren Prioritätensetzung und hohen Präsenz.
08 Mar 2013, 10 Mar 2013, 13 Mar 2013, 17 Mar 2013
16 Dec 2012, 20 Dec 2012, 30 Dec 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mar 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dec 2012, 08 Dec 2012, 11 Dec 2012, 14 Dec 2012
Sopran
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Ekaterina Scherbachenko ist Gewinnerin des BBC Cardiff Singer of the World Wettbewerbes 2009 und Mitglied des Bolschoi Theaters, wo sie Rollen wie Natascha Rostova (Krieg und Frieden), Mimì (La Bohème), Liu (Turandot), Tatiana (Eugen Onegin), Micaëla (Carmen) und die Titelrolle in Iolanta verkörperte. Mit dem Bolschoi gastierte sie in Paris (Opéra Garnier) und im Mailänder Teatro alla Scala. Ausserdem sang sie an der Opéra de Lyon, dem Teatro Lirico di Cagliari, der Opéra de Monte Carlo und dem Royal Opera House Covent Garden in London. An der Bayerischen Staatsoper in München trat sie unter Zubin Mehta als Liu auf, an der Metropolitan Opera wird sie ihr Debut als Micaëla geben und als Tatjana wird sie ans Glyndebourne Festival zurückkehren.
Mit dem Dänischen Symphonie-Orchester war sie auf der Konzertbühne zu erleben, weiterhin mit dem Royal Scottish National Orchestra und dem Petersburger Philharmonie Orchester (am Ravenna Festival).
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Tenor
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Pavel Černoch stammt aus Brünn und studierte an der dortigen Janáček-Akademie das Fach Musikmanagement. Seine Gesangsaubildung absolvierte er privat bei dem italienischen Meister Paolo di Napoli in Florenz. 1998 debütierte er an der Brünner Janáček-Oper als Monostatos in Mozarts Zauberflöte. Es folgten Auftritte am Nationaltheater Prag, an der Lettischen Nationaloper in Riga, an der Wiener Volksoper, in Graz, Athen, Helsinki, Sevilla und Warschau. Seit 2009 ist Pavel Černoch ständiger Gast an führenden europäischen Opernhäusern, u.a. an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Stuttgart, der Opéra Bastille Paris, am Teatro Real Madrid und am Théâtre de la Monnaie Brüssel. Dort singt er Rollen des internationalen und tschechischen Repertoires, darunter Alfredo (La Traviata), Rodolfo (La Bohème), Faust (Gounod, Berlioz), Lenski (Eugen Onegin), Vaudémont in Tschaikowskis Iolanta, Števa (Jenůfa), Boris (Katja Kabanowa), Prinz (Rusalka) und Jeník (Die verkaufte Braut). Er tritt regelmässig beim Glyndebourne-Festival (Števa, Prinz) sowie mit dem von Andris Nelsons geleiteten City of Birmingham Symphony Orchestra auf (Rodolfo in Puccinis La Bohème, Tenorsolo in Verdis Requiem). Höhepunkte dieser Saison sind Madama Butterfly an der Berliner Staatsoper, Katja Kabanova in Stuttgart, Jenůfa in München, Simon Boccanegra in Nizza, Rusalka in Zürich und das Verdi-Requiem in Antwerpen. In der Saison 2013/14 ist er unter Daniel Barenboim bzw. Simon Rattle als Lykow (Die Zaren-braut) an der Berliner Staatsoper und als Boris (Katja Kabanowa) an der Mailänder Scala zu erleben.
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Mezzosopran
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Liliana Nikiteanu erhielt ihre Gesangsausbildung bei Georgeta Stoleriu an der Bukarester Akademie und debütierte am Musiktheater Galati, wo sie in Oper, Operette und Musical auftrat. 1991 wurde sie ans Opernhaus Zürich engagiert, wo sie in jüngster Zeit u.a. als Amme (Ariane et Barbe-Bleue) unter John Eliot Gardiner, Dorabella (Così fan tutte) unter Nikolaus Harnoncourt, Zenobia (Radamisto) und Zaïre (Les Indes galantes) und Ino (Semele) unter William Christie, Thérèse, Hänsel, Cecilio (Lucio Silla), Rosina und Ljubascha (Die Zarenbraut), Fricka (Das Rheingold) unter Philippe Jordan zu hören war. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an den Opernhäusen von Paris (Octavian, Nicklausse und Orphée), Wien (Octavian, Rosina und Dulcinée), Dresden (Sesto), Berlin (Cherubino), Hamburg (Octavian), München (Dorabella) und Madrid (Zerlina) sowie bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen und dem Festival d’Aix-en-Provence. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Fedoseyev und René Jacobs zusammen. Konzerte führten sie mit Mozarts Requiem und Liszt-Liedern in die Tonhalle Zürich, mit Verdis Requiem nach Kopenhagen und Bergen, mit Berlioz’ Les Nuits d’été nach Paris, mit Haydns Berenice nach Bamberg und mit Mahlers Wunderhorn-Liedern nach Bukarest. Ausserdem sang sie Mahlers Lied von der Erde beim Festival «Metamorphosen» und war als Dorabella am Grand Théâtre de Genève zu erleben.
09 Dec 2012, 12 Dec 2012, 15 Dec 2012, 19 Dec 2012, 23 Dec 2012, 26 Dec 2012, 29 Dec 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Mezzosopran
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Michelle Breedt stammt aus Johannesburg (Südafrika). Vom Opernstudio in Köln wurde sie ans Staatstheater Braunschweig engagiert, wo sie zahlreiche Rollen des Mozart- und Belcanto-Repertoires, aber auch Partien wie Diana/Giove (La Calisto), Anna (Die sieben Todsünden) und Mélisande (Pelléas und Mélisande) in einer Inszenierung von Brigitte Fassbaender sang, die als Regisseurin auch die Rollendebüts als Octavian, Charlotte (Werther), Carmen, Brangäne und Didon (Les Troyens) betreute. Bald gastierte Michelle Breedt auch an den Opernhäusern von Dresden, Hamburg, Berlin, Paris, Amsterdam, Lissabon, Ferrara und Modena sowie in Tokio und Hongkong. Im Jahr 2000 debütierte sie als Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann und sang dort in der Folgezeit auch Fricka und Brangäne. Seit dem Jahr 2000 verbindet sie eine enge Beziehung mit der Wiener Staatsoper, wo sie Nicklausse, Cherubino, Stephano (Roméo et Juliette), Octavian und Brangäne gesungen hat und mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet wurde. Seit 2006 ist sie regelmässiger Gast am Opernhaus Zürich und sang hier u.a. Adalgisa (Norma), den Komponisten (Ariadne auf Naxos), Brangäne (Tristan und Isolde ), Octavian (Der Rosenkavalier), die fremde Fürstin (Rusalka) und Baba the Turk (The Rake’s Progress). Konzerte und Liederabende führten sie zur Schubertiade Feldkirch, in die Londoner Wigmore Hall, die Carnegie Hall New York, in die Berliner Philharmonie und das Berliner Konzerthaus sowie in den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus. Michelle Breedt arbeitete mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Peter Schneider, Jeffrey Tate, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Als Professorin unterrichtet sie an der Universität Stellenbosch.
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Bass
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Christof Fischesser wurde in Wiesbaden geboren und studierte bei Martin Gründler an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main Gesang. Seine Karriere begann im Jahr 2000, als er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin gewann. Anschliessend wurde er an das Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo er sich wichtige Partien seines Fachs erarbeiten konnte. 2004 wurde er Ensemblemitglied an der Staatsoper Berlin, wo er als Rocco (Fidelio) und als Klingsor (Parsifal) unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören war. Es folgten Sarastro, Figaro (Le nozze di Figaro), Banquo (Macbeth), König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), Gremin (Eugen Onegin), Escamillo (Carmen) und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). Die Bayerische Staatsoper München, die Wiener Staatsoper, das Teatro dell’Opera in Rom und London Covent Garden zählen zu den regelmässigen Stationen seiner Arbeit, ebenso wie die Opéra National de Paris, das Theâtre du Capitole Toulouse oder die Oper Lyon. Ab 2012/13 ist er neues Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich.
23 Dec 2012
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mar 2013
21 Oct 2012, 27 Oct 2012, 30 Oct 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Sopran
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Ivana Rusko, Sopran, kommt aus Tschechien und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Bratislava bei Magdalena Bluhusiakova und nahm an mehreren Meisterkursen bei Peter Dvorsky, Francisco Araiza, Luana DeVol, Marius van Altena teil. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Noch während ihres Studiums sang sie Rollen wie Purcells Dido oder Pasqualina/Mariken in Martinus Marienspiele sowie am Stadttheater Kosice die Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Ivana Rusko ist auch als Konzertsängerin tätig, unlängst hat sie mit dem Zürcher Kammerorchester, dem Oratorienchor Bern und dem Oratorienchor Winterthur gearbeitet. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Gräfin Ceprano (Rigoletto), Dame (die zauberflöte für kinder), Walküre (Wagners Nibelungenring für Kinder), in Le Comte Ory, als Dirne (Aus einem Totenhaus), Brezelverkäuferin (Die Nase), Lily (Die Schatzinsel) und Karolka (Jenůfa) zu hören. An der Opéra Lyon sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) und Suor Genovieffa (Suor Angelica). Nach zwei Jahren im Internationalen Opernstudio ist sie nun seit der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied des Zürcher Opernhauses.
17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dec 2012, 04 Dec 2012, 08 Dec 2012, 11 Dec 2012, 14 Dec 2012, 16 Dec 2012, 30 Dec 2012, 31 Dec 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 May 2013, 20 May 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013
09 Mar 2013, 15 Mar 2013, 24 Mar 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013
23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Oct 2012, 07 Oct 2012, 16 Oct 2012, 20 Oct 2012, 24 Oct 2012, 28 Oct 2012, 31 Oct 2012
23 Mar 2013, 28 Mar 2013, 01 Apr 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Mezzosopran
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Julia Riley, britische Mezzosopranistin, studierte an der Royal Academy of Music und beim National Opera Studio in London. Sie ist Gewinnerin der Mozart Singing Competition. Seit ihrem Debüt als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro bei der Glyndebourne Touring Opera war sie u.a. als Nancy in Albert Herring an der Opéra Comique in Paris und im Opernhaus Rouen, als Zweite Dame in Die Zauberflöte bei Glyndebourne on Tour, in der Titelrolle von Händels Xerxes, als Donna Elvira (Don Giovanni), Sesto (La clemenza di Tito) und Giovanna Seymour (Anna Bolena) mit der English Touring Opera, als Dorabella in Così fan tutte mit der Opera Holland Park sowie in I Puritani und L’Italiana in Algeri an der Scottish Opera zu hören. Auf dem Konzertpodium trat sie unter anderem bei den BBC Proms unter Sir Andrew Davies auf, beim London Bach Festival, im Teatro Nacional de São Carlos (Lissabon), beim Glyndebourne Festival, in der Royal Albert Hall mit dem London Philharmonic Orchestra (Verdis Requiem), beim Leeds Lieder Festival, in der Londoner Barbican Hall und der Birmingham Symphony Hall (Beethovens Neunte Sinfonie) und im Auditorio Nacional de Música in Madrid sowie in der Londoner Cadogan Hall mit der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Julia Riley zum Ensemble des Zürcher Opernhauses. In Zukunft sind Konzerte mit dem Scottish Chamber Orchestra in Edinburgh und Glasgow, mit dem English Chamber Orchestra und dem Mozart Festival Orchestra (Royal Festival Hall) geplant.
05 May 2013, 08 May 2013, 11 May 2013, 15 May 2013, 18 May 2013
07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 May 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013
21 Oct 2012, 27 Oct 2012, 30 Oct 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
22 Sep 2012, 22 Sep 2012, 15 Nov 2012, 15 Nov 2012, 23 May 2013
Mezzosopran
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Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern (mit den Schwerpunkten Rhythmik, Klavier, Improvisation, Körpertechnik) wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, das Studium an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangskunst zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99) trieb sie ihre stimmliche Weiterentwicklung voran; grossen Einfluss hatten dabei Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen. Am Opernhaus Zürich brillierte Judith Schmid in zahlreichen Rollen, u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Fuchs (Das schlaue Füchslein) und Bersi (Andrea Chénier). Im Konzertbereich trat Judith Schmid mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. Opern- und Konzertbühne sind Judith Schmids Schwerpunkte, daneben nehmen die Liebe zur Liedkunst und zu den Oratorien, aber auch ihr Interesse für zeitgenössische und experimentelle Musik einen wichtigen Platz ein. Unlängst erschien ihre erste Lied-CD unter dem Titel Rosenblätter. In dieser Spielzeit war Judith Schmid in der Neuproduktion Rigoletto als Maddalena und in der Wiederaufnahme Madama Butterfly als Suziki zu sehen.
26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 May 2013, 07 May 2013, 10 May 2013, 12 May 2013
14 Mar 2013, 17 Mar 2013, 24 Mar 2013, 30 Mar 2013, 06 Apr 2013
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Tenor
Dmitry Ivanchey studierte Violine und Gesang an der Gnessin Akademie und am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau und gewann sowohl als Geiger wie auch als lyrischer Tenor verschiedene Preise. 2006 wurde er Mitglied des Moskauer Philharmonischen Orchesters. Seine professionelle Karriere als Opernsänger begann er 2008 als Mengone (Lo Speziale von Haydn), den er auf mehreren Bühnen in Russland sang. Anschliessend sang er im Tschaikowski-Saal des Moskauer Konservatoriums unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy den Marco in Monna Vanna von Sergej Rachmaninow. 2010 wirkte er als Graf Pierre Bezuchov bei der Weltpremiere der Originalfassung von Prokofjews Krieg und Frieden in Glasgow mit. 2011 wurde er an die Helikon-Oper in Moskau engagiert und debütierte dort als Graf Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia. Später war er dort als Chevalier de la Force in Dialogues des Carmélites sowie als Lenski in Tschaikowskis Eugen Onegin zu hören. 2012 debütierte er als Bomelius in Rimski-Korsakows Die Zarenbraut am Moskauer Bolschoi-Theater. Im selben Jahr trat er als Almaviva an der Seite von Karita Mattila beim Saaremaa Opera Festival in Estland auf. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört Dmitri Ivanchey zum Ensemble des Opernhauses Zürich.
09 Mar 2013, 15 Mar 2013, 24 Mar 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013
23 Mar 2013, 28 Mar 2013, 01 Apr 2013
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
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Sopran
Rebeca Olverawurde in Mexiko geboren. Sie debütierte als Marie (La Fille du régiment) im Palacio de Bellas Artes. In Mexiko sang sie ausserdem Adina (L’elisir d’amore), Pamina (Die Zauberflöte), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro) und Giulia (La scala di seta). 2006 gewann sie den Publikumspreis beim Internationalen Belvedere-Wettbewerb in Wien. Seit 2007 ist Rebeca Olvera Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang hier u.a. Rosina in Paisiellos Il barbiere di Siviglia, Papagena, Xenia (Boris Godunow), Barbarina (Le nozze di Figaro), Iris (Semele), Juliette Vermont (Der Graf von Luxemburg), Bachs Magnificat, Berta (Il barbiere di Siviglia), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi und Franz Welser-Möst. Unter seiner Leitung gab sie ihr USA-Debüt beim Cleveland Orchestra. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Mexiko, Argentinien, Norwegen, Zypern, Österreich, Schweden, Dänemark, Russland, Tschechien und Deutschland (Carreras-Gala 2007 in der ARD). Ausserdem war sie als Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) in der Tonhalle Zürich mit dem Zürcher Kammerorchester zu erleben. Zurzeit wird sie stimmlich von Jane Thorner betreut. Vor kurzem sang sie Adalgisa (Norma) mit Cecilia Bartoli in Dortmund. Als Dorinda in Händels Orlando gastierte sie unter Alessandro de Marchi an der Komischen Oper Berlin und unter Emmanuelle Haïm in Dijon. In dieser Spielzeit singt sie Barbarina (Le nozze di Figaro), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Natascha (Drei Schwestern), Küchenjunge (Rusalka), Junger Hirt (Tannhäuser) und Maria Bellacanta (Hexe Hillary geht in die Oper).
16 Dec 2012, 20 Dec 2012, 30 Dec 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013
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13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013
Bass
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Tomasz Slawinski wurde in Łódź geboren. An der dortigen Musikakademie erhielt er seine Gesangsausbildung. Sein Bühnendebüt erfolgte als Bartolo (Le nozze di Figaro) im Teatr Wielki in Łódź. Sein Studium bei Prof. Leonard Mróz schloss er mit Auszeichnung ab. Anschliessend wurde er als Solist an die Staatsoper Bydgoszcz, Polen, engagiert. 2004 war er Preisträger beim Internationalen Gesangswettbewerb Pamplona. Von 2005–2006 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich. 2006 wurde er mit dem Preis des Festival Aix-en-Provence und der HSBC Bank für den besten jungen Sänger ausgezeichnet. Seit Beginn der Spielzeit 2006/07 gehört Tomasz Slawinski zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Konzerte und Liederabende führten ihn nach Madrid, Zürich, Luxemburg, Rom, Brüssel und Lyon.
30 Dec 2012, 31 Dec 2012, 02 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 May 2013, 20 May 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013
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