Scarlatti - Performance - Operahouse Zurich

Scarlatti

4. La Scintilla-Concert


Ottavio Dantone, Conductor

Ana Quintans, Soprano

Wiebke Lehmkuhl, Alto

Orchestra La Scintilla

 

Antonio Caldara
Sinfonia III «La morte d’Abele»

Nicola Antonio Porpora
Salve Regina in F Major for Alto,
Strings and continuo

Alessandro Scarlatti
Stabat Mater in C Minor for
Soprano, Alto, 2 violins and continuo



Dates

02 Jul 2018, 19:00
Tickets CHF 60

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Bios

Scarlatti

Ottavio Dantone

Musikalische Leitung

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Als Cembalist erhielt er 1985 den 1. Preis für Continuo-Spiel beim Internationalen Wettbewerb in Paris sowie 1986 beim Internationalen Wettbewerb in Brügge. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. Sein Debüt als Operndirigent gab Ottavio Dantone 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. Im Frühjahr 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala (Regie: Luigi Pizzi). Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper in Berlin (L'italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L'arbore di Diana), das Palau de les Arts de Valencia (Die Zauberflöte), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo) und das Glyndebourne Festival (Rinaldo). Geplant sind Le nozze di Figaro in Hamburg, Il barbiere di Siviglia in Bilbao und La clemenza di Tito in Zürich. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet.

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Scarlatti

02 Jul 2018

Wiebke Lehmkuhl

Alt

Wiebke Lehmkuhl stammt aus Oldenburg. Sie erhielt ihre Gesangsausbildung bei Ulla Groenewold und Hanna Schwarz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Im Mozart-Jahr 2006 wurde sie mit dem Mozart-Preis der Stadt Hamburg ausgezeichnet, 2011 nominierte sie die Zeitschrift «Opernwelt» für ihre Interpretation der Magdalena in Die Meistersinger von Nürnberg am Opernhaus Zürich zur Nachwuchssängerin des Jahres 2012 (Inszenierung: Harry Kupfer, Musikalische Leitung: Daniele Gatti). 2008/2009 trat sie ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an, wo sie u.a. als Erda (Das Rheingold), Annina (Der Rosenkavalier) und als Dritte Dame (Die Zauberflöte) zu erleben war. 2011 sang sie die Dritte Dame bei der Mozartwoche Salzburg unter René Jacobs und debütierte 2012 mit dieser Rolle bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt. Auf den internationalen Konzertpodien ist sie eine gefragte Solistin und war Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Lucerne Festival und dem Festival La folle journée in Nantes sowie in der Tonhalle Zürich, dem Wiener Musikverein und dem Gewandhaus Leipzig. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Schumanns Szenen aus Goethes Faust unter Daniel Harding, Annina (Der Rosenkavalier) bei den Salzburger Festspielen unter Franz Welser-Möst und die Titelpartie in Glucks Orfeo unter Marc Minkowski beim Festival Ré Majeure sowie beim Musikfest Bremen. Geplant sind u.a. Annina (Der Rosenkavalier) in Salzburg und Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) in Paris.

Scarlatti

02 Jul 2018

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

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