Schwanensee

Ballet by Heinz Spoerli
Music by Piotr Tchaikovsky

Conductor Pavel Baleff
Choreography Heinz Spoerli
Stage design Erich Wonder
Costumes Florence von Gerkan
Light-Design Martin Gebhardt
Ballet Ballett Zürich
Junior Ballett
Orchestra Musikkollegium Winterthur

Performances 21, 26, 28 Dec; 8, 16 Jan; 24 Feb; 7, 10 Mar
Odette/OdileViktorina Kapitonova
Prinz SiegfriedWilliam Moore
RotbartManuel Renard

Performances 10, 24 Feb
Odette/OdileGalina Mihaylova
Prinz SiegfriedOlaf Kollmannsperger
RotbartFilipe Portugal


Playing duration

2 Std. 35 Min.

Break

After the 1st act after approx. 65 Min.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance

Dates

21 Dec 2012, 19:00
Revival
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

26 Dec 2012, 20:00
AMAG-Volksvorstellung: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

28 Dec 2012, 19:30
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

08 Jan 2013, 19:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

16 Jan 2013, 19:30
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

10 Feb 2013, 14:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

24 Feb 2013, 14:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

24 Feb 2013, 19:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

07 Mar 2013, 19:30
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

10 Mar 2013, 20:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Schwanensee

Ballet by Heinz Spoerli in four acts after Marius Petipa
Libretto by Vladimir P. Begitchev and Vassili F. Gelzer
Music by Piotr Tchaikovsky (1840–1893)

Swan Lake – today it is the epitome of what we perceive as classical dance and almost synonymous with ballet itself. Yet the Moscow première of 1877 was a disappointment. The success story of Swan Lake began only in 1895, two years after Tchaikovsky’s death, when the Mariinsky Theatre in St. Petersburg staged a new version of the work, which had by then been consigned to oblivion. This Swan Lake by Marius Petipa and Lev Ivanov established the tradition of performance, which has lasted to this day and been the point of departure of innumerable new creations. Zurich’s long-standing Ballet Director Heinz Spoerli also repeatedly devoted his energies to Swan Lake. In his version of 2005, which combines traditional and modern elements, he interprets the ballet as a timeless story of the failed emancipation of a young man from his parents. Heinz Spoerli’s Swan Lake is striking not only for its outstanding solo performances, but also for its highly expressive ensemble scenes. The music will be performed by the Musikkollegium Winterthur under the direction of Pavel Baleff.

 

Synopsis

Schwanensee

1. Akt – Park eines Schlosses

Der junge Prinz Siegfried wird bald zum König gekrönt werden; er soll deshalb heiraten. Er fürchtet aber um seine Freiheit und mag keine Braut wählen, die er nicht liebt.

Man feiert den Geburtstag des Prinzen. All seine Freunde haben sich am Hof versammelt und begehen das Fest mit verschiedenen Tänzen. Auch die Königinmutter erscheint. Etwas befremdet über die laute Fröhlichkeit – der Hof ist noch in Trauer – , erinnert sie Siegfried daran, dass er bereits am folgenden Tag seine Braut wählen soll.

Als die Mutter mit der übrigen Gesellschaft das Fest verlässt, bleibt Siegfried mutlos zurück. Ein Schwarm wilder Schwäne fliegt vorüber und weckt eine unbekannte Sehnsucht in ihm.

 

2. Akt – Seeufer im Mondschein

Siegfried folgt den Schwänen bis zum See; Siegfrieds Mentor Rotbart erscheint.

Plötzlich nähert sich ein Schwan, und Siegfried beobachtet erstaunt, wie er sich in eine wunderschöne Jungfrau verwandelt – es ist Prinzessin Odette. Sie und ihre Freundinnen sind von Rotbart in Schwäne verwandelt worden; nur nachts nehmen sie wieder menschliche Gestalt an. Odettes Verzauberung kann einzig gebrochen werden, wenn jemand, der nie zuvor geliebt hat, ihr ewige Liebe schwört und verspricht, sie zu heiraten.

Odette warnt Siegfried: Wenn er seinen Liebesschwur breche, müsse sie für immer ein Schwan bleiben.

Es dämmert. Prinz Siegfried beteuert seine Liebe und schwört ewige Treue. Odettes Freundinnen kehren zum See zurück und nehmen wieder Schwanengestalt an.

 

3. Akt – Ballsaal im Schloss

Prinz Siegfried soll nun unter verschiedenen Prinzessinnen seine Braut wählen. Jede tanzt für ihn, aber Siegfried weigert sich, eine Wahl zu treffen. Auch der Mentor Rotbart ist beim Fest zugegen; ihn begleitet seine Tochter Odile, die von Rotbart verwandelt wurde und nun wie Odette aussieht. Der Prinz ist betört von der grossen Ähnlichkeit der Fremden mit Odette.

Während Odile und der Prinz tanzen, erscheint eine Vision Odettes und fleht Siegfried an, seines Gelübdes zu gedenken. Aber der Prinz ist gebannt durch den Zauber Odiles – verblendet hält er um ihre Hand an. Rotbart zwingt ihn zu einem Liebesschwur. Als Siegfried ihm willfährt, erscheint wiederum Odette – aber es ist zu spät, der Prinz hat sein Wort einer anderen gegeben. Der Prinz will seine Geliebte suchen und sie um Verzeihung bitten.

 

4. Akt – Das Ufer des Sees

Verzweifelt und dem Wahnsinn nahe, kehrt Odette zu den Schwanenjungfrauen zurück. Sie ist entschlossen, sich in den See zu stürzen. Rotbart versucht vergeblich, Siegfried durch einen Sturm davon abzuhalten, Odette zu finden.

Rotbart will die Liebenden trennen. Siegfried bittet Odette um Verzeihung. Traurig vergibt sie ihm – aber nichts könne die Tatsache ändern, dass er sein Gelübde gebrochen habe. Odette und Siegfried können nicht ohne einander leben – nun wollen sie zusammen sterben. Rotbart bleibt zurück, Odette und Siegfried entschwinden gemeinsam.

 

Bios

Schwanensee

Pavel Baleff

Musikalische Leitung

In Bulgarien geboren, studierte Pavel Baleff an der Musikakademie Sofia. Nachdem er 1993 vom Bulgarischen Rundfunk als bester Jungmusiker ausgezeichnet wurde, ernannte ihn die Kammeroper Dresden zum musikalischen Leiter. Zuvor gewann er den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb «Carl Maria von Weber» in München sowie den 1. Preis der Herbert von Karajan - Stiftung. Im Jahr 2003 erhielt er die höchstdotierte Auszeichnung für junge Dirigenten in Deutschland (Bad Homburger Dirigentenpreis). Im Bereich Operhat sich Pavel Baleff ein grosses Repertoire angeeignet, das von den Barockopern Händels über die Belcantowerke zum Verismus und den grossen Strauss- und Wagner-Opern reicht. So leitete er bereits über 50 Opern, von Purcell über Lucia di Lammermoor, Norma, Eugen Onegin, Turandot, Boris Godunow bis Die Meistersinger von Nürnberg, Die Walküre, Der Rosenkavalier, Elektra, um nur einige zu nennen. Dabei arbeitete er unter anderen mit Edita Gruberova, Ramon Vargas, Krassimira Stoyanova zusammen. Wagners Das Rheingold, Die Walküre und Siegfried leitete Pavel Baleff an der Nationaloper Sofia in der Saison 2010-2012. Nach Das Rheingold wurde er in der Kategorie Dirigent des Jahres (2010) durch das bulgarische Kultusministerium ausgezeichnet. Fabio Luisi holte ihn nach Dresden an die Semperoper, wo er Wagners Der Fliegende Holländer, Mozarts Die Zauberflöte und Verdis Rigoletto dirigierte. Ebenso betreute er 2010 Lucia di Lammermoor am Festival d'Opéra d'Avenches. Er dirigierte auch bedeutende Orchester wie die Staatskapelle Dresden, das Leipziger Gewandhausorchester, das Münchner Rundfunkorchester und das WDR- Symphonieorchester. Seit der Saison 2006/07 ist Pavel Baleff Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden. Für die Einspielung der «Slavic Opera Arias» mit Krassimira Stoyanova und dem Münchner Rundfunkorchester erhielt er 2011 den Preis der deutschen Schallplatten-Kritik und den «International Classical Music Award». Kürzlich hatte Pavel Baleff am Theater Bremen das Dirigat des Rosenkavaliers inne; zu seinen zukünftigen Plänen gehören u.a. Wagners Ring des Nibelungen 2012/13 in Sofia.

Lucia di Lammermoor

21 Oct 2012, 27 Oct 2012, 30 Oct 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Romeo und Julia

31 Jan 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Heinz Spoerli

Choreograf

Heinz Spoerli wurde 1940 in Basel geboren. Die tänzerische Grundausbildung absolvierte er bei Walter Kleiber, sein erstes Engagement erhielt er unter Wazlaw Orlikowski am Stadttheater Basel. Von 1963 bis 1973 folgten Engagements als Solist in Köln unter Todd Bolender, beim Royal Winnipeg Ballet, bei den Grands Ballets Canadiens in Montreal, an den Theatern von Basel und Genf. Ab 1967 entstanden erste choreografische Arbeiten. Der Durchbruch als Choreograf gelang ihm 1972 mit Le chemin am Grand Théâtre in Genf. Ab 1973 wirkte er achtzehn Spielzeiten als Chefchoreograf und Ballettdirektor am Basler Theater. Er schuf zahlreiche neue Tanzwerke und erarbeitete sich einen hervorragenden internationalen Ruf als Choreograf von abendfüllenden Handlungsballetten und stilvollen Neuinterpretationen klassischer Ballette. Seit 1980 arbeitete er als Gastchoreograf u.a. an der Pariser Oper, der Staatsoper Wien, der Mailänder Scala, in Berlin, Hongkong, Lissabon, Stockholm, Stuttgart, Graz und Salzburg. Von 1991 bis 1996 hatte er die Position des Ballettdirektors an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf inne. Es entstanden Neuinszenierungen u.a. von Schwanensee, Dornröschen und Josephslegende sowie seine luzide tänzerische Version von Bachs Goldberg-Variationen. Von 1996 bis 2012 leitete er das Zürcher Ballett und formte die Compagnie zu einer der führenden Balletttruppen Europas. In Zürich choreografierte er Neufassungen von Ballettklassikern wie Cinderella, Coppélia, Schwanensee und Raymonda. Zu den bedeutendsten zeitgenössischen Werken seiner Zürcher Ära gehörten die Ballette … und mied den Wind und In den Winden im Nichts, Allem nah, allem fern zu Mahlers Sinfonie Nr. 5, moZART, Peer Gynt und Mahlers Das Lied von der Erde. Seine Tätigkeit steht auch neben der Bühne im Dienst der Tanzkunst. Dies fand seinen Niederschlag in der Gründung der Foundation Heinz Spoerli, die einen Beitrag zur Erhaltung der Kunstform Tanz leisten will. Für sein Schaffen wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen verliehen, darunter 1982 der Hans-Reinhart-Ring, 1991 der Kunstpreis der Stadt Basel, 1995 der Jacob-Burckhardt-Preis, 2007 der Zürcher Kunstpreis, 2009 der Deutsche Tanzpreis und der Deutsche Kritikerpreis. 2012 wurde Heinz Spoerli mit dem Zürcher Festspielpreis und mit dem «A Life for Dance Award» des Ballettfestivals Miami geehrt. Im Sommer 2012 beendete er seine Tätigkeit als Ballettdirektor und Chefchoreograf in Zürich und ist nun als freischaffender Choreograf an verschiedenen Bühnen tätig.

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Erich Wonder

Bühnenbild

Erich Wonder wurde 1944 in Österreich geboren und studierte an der Kunstschule Graz und an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 1978 ist er als freischaffender Bühnenbildner tätig und arbeitete mit vielen großen Regisseuren in der Oper und im Schauspiel zusammen. Dazu gehören Luc Bondy (u.a. Schnitzlers «Das weite Land», Ibsens «John Gabriel Borkmann» in Paris, «Der Reigen» in Brüssel, «Salome» bei den Salzburger Festspielen) Jürgen Flimm, (u. a. Wagners «Ring» bei den Bayreuther Festspielen), Hans Neuenfels («Aida» in Frankfurt), Claus Peymann («Die Hypochonder» von Botho Strauss, Uraufführung in Hamburg), Andrea Breth und Nikolaus Lehnhoff (u.a. «Ring» in München). Mit Ruth Berghaus arbeitete er für «Die Sache Makropolous» in Frankfurt, «Penthesilea» und «Der kaukasische Kreidekreis» am Wiener Burgtheater. Zu mehreren Inszenierungen von Peter Mussbach gestaltete er Bühnenbilder, u.a. zu «Doktor Faustus» (Salzburger Festspiele), «Macbeth» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin), «Arabella» (Théâtre du Châtelet), «Der ferne Klang» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin), «La Traviata» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin und Aix-en-Provence). Mehrmals gestaltete er Bühnenbilder für Heiner Müller. (u.a. «Tristan und Isolde» bei den Bayreuther Festspielen 1993). In Zürich schuf er u.a. die Bühnenbilder zu «Schlafes Bruder» und «Il trionfo del tempo e del disinganno». Zudem arbeitete er an der Nederlandse Opera Amsterdam, an der San Francisco Opera, an der Mailänder Scala bei den Berliner Festspielen und den Wiener Festwochen.

La traviata

05 May 2013, 08 May 2013, 11 May 2013, 15 May 2013, 18 May 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Florence von Gerkan

Kostüme

Florence von Gerkan stammt aus Hamburg. Sie studierte Kostümdesign an der Berliner Hochschule der Künste bei Prof. Martin Rupprecht. Am Hamburger Thalia Theater begegnete sie Jürgen Flimm und Erich Wonder, mit denen sie in der Folgezeit zahlreiche Opernproduktionen bestritt, u.a. «Alcina», «Le nozze di Figaro», «Don Giovanni» und «Così fan tutte», Haydns «L’anima del filosofo» und Händels «Il trionfo del tempo e del disinganno», Schuberts «Alfonso und Estrella», «La Traviata» und Offenbachs «La Péricole» am Opernhaus Zürich sowie Alban Bergs «Wozzeck» an der Mailänder Scala. Für Cesare Lievi entwarf sie die Kostüme für die Uraufführung von Herbert Willis «Schlafes Bruder» in Zürich. Für Daniel Schmid schuf sie die Kostüme für die Zürcher Produktionen «Linda di Chamounix», «Béatrice di Tenda» und «Il Trovatore». Weitere Projekte waren Szymanowskis «König Roger» an der Staatsoper Stuttgart, «Der Ring des Nibelungen» bei den Bayreuther Festspielen, die Uraufführung von Cerhas «Der Riese vom Steinfeld» an der Wiener Staatsoper mit dem Team Flimm/Wonder sowie «Fidelio» an der New Yorker Met. Mit Tatjana Gürbaca und Klaus Grünberg erarbeitete sie «Dido und Aeneas» am Festspielhaus Baden-Baden und die Uraufführung von Philippe Hersants «The Black Monk» an der Oper Leipzig. 2003 wurde sie zur Professorin für Kostümdesign an die Universität der Künste in Berlin berufen. Seit langem arbeitet sie mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels zusammen, zum Beispiel in «Hashirigaki», «Landschaft mit entfernten Verwandten» und «Eraritjaritjaka» – Produktionen, die um die Welt touren.

Die Entführung aus dem Serail

16 Dec 2012, 20 Dec 2012, 30 Dec 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

La traviata

05 May 2013, 08 May 2013, 11 May 2013, 15 May 2013, 18 May 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Martin Gebhardt

Lichtgestaltung

Martin Gebhardt studierte in Hamburg. Nach Abschluss der Meisterschule arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper als Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister für das Hamburg Ballett. In Zusammenarbeit mit John Neumeier kreierte er 1998-2002 u.a. das Licht für «Messias», «Giselle», «Die Möwe» und «Nijinsky». 2002 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Mit Heinz Spoerli und dem Zürcher Ballett entstanden Arbeiten wie das Bach-Ballett «In den Winden im NIchts», «Allem nah, allem fern» zur 5. Sinfonie von Gustav Mahler, «Josephslegende» von Richard Strauss, «Peer Gynt», «Schwanensee», «Don Quichotte» und «Raymonda». Für das Hamburg Ballett und das Zürcher Ballett sowie einzelne Opernaufführungen der Zürcher Oper realisierte er Produktionen an Theatern in New York, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Amsterdam, Paris, Prag, Athen, Rom, Madrid, Barcelona, Berlin, Kopenhagen, Stockholm, Moskau, St. Petersburg, Kapstadt, Bangkok, Tokio, Hongkong, Singapur, Peking, Shanghai und Taipei. Für das Leipzig Ballett erarbeitete er als Gast die Lichtgestaltung für «Giselle» und «Nussknacker». In den letzten Jahren schuf Martin Gebhardt das Lichtdesign für eine Reihe von Opernproduktionen am Opernhaus Zürich und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Johannes Schaaf, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer zusammen – u.a.: «Il Trionfo del tempo e del disinganno», «L’incoronazione di Poppea», «Die Zarenbraut», «Manon Lescaut», «Andrea Chenier», «L’Etoile», «Carmen», «Rusalka», «Le Comte Ory», «Lucia di Lammermoor», «Il Corsaro», «Moses und Aron» sowie die Licht- und Videoinstallation für «Szenen aus Goethes Faust» des österreichischen Aktionskünstlers Herrmann Nitsch.

Carmen

08 Mar 2013, 10 Mar 2013, 13 Mar 2013, 17 Mar 2013

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Lucia di Lammermoor

21 Oct 2012, 27 Oct 2012, 30 Oct 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mar 2013, 17 Mar 2013, 24 Mar 2013, 30 Mar 2013, 06 Apr 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Sale

04 Nov 2012, 07 Nov 2012, 09 Nov 2012, 11 Nov 2012, 14 Nov 2012, 18 Nov 2012, 20 Nov 2012, 22 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Ballett Zürich

Ballett

Die grösste professionelle Ballettcompagnie der Schweiz wird seit der Saison 2012/13 von Christian Spuck geleitet.  Beheimatet am Opernhaus Zürich, bestreitet das 36 Tänzerinnen und Tänzer umfassende Ensemble mit seinen Produktionen nicht nur einen wesentlichen Teil des Opernhaus-Spielplans, sondern wird regelmässig auch auf internationalen Gastspielen gefeiert. Hervorgegangen aus dem einstigen Ballett des Stadttheaters Zürich, wurde die Compagnie von ihren Direktoren Nicholas Beriozoff, Patricia Neary, Uwe Scholz und Bernd Bienert geprägt. Der Schweizer Choreograf Heinz Spoerli, Ballettdirektor von 1996 bis 2012, etablierte die Compagnie innerhalb weniger Jahre unter den führenden europäischen Ballettformationen.

Mehr Informationen zum Ballett Zürich finden Sie hier

Ballettabend

20 Feb 2013, 22 Feb 2013, 23 Feb 2013, 06 Mar 2013, 08 Mar 2013, 09 Mar 2013, 10 Mar 2013, 16 Mar 2013, 20 Mar 2013, 22 Mar 2013, 21 May 2013, 24 May 2013, 30 May 2013, 31 May 2013, 02 Jun 2013

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 May 2013, 05 May 2013, 09 May 2013, 17 May 2013, 20 May 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013, 16 Jun 2013, 26 Jun 2013

Romeo und Julia

13 Oct 2012, 14 Oct 2012, 18 Oct 2012, 21 Oct 2012, 26 Oct 2012, 28 Oct 2012, 02 Nov 2012, 02 Dec 2012, 07 Dec 2012, 13 Dec 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Musikkollegium Winterthur

Orchester

Das Musikkollegium Winterthur hat sich unter seinem Chefdirigenten Douglas Boyd in der Schweiz und im Ausland einen erstklassigen Ruf aufbauen können. Einladungen in wichtige Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden oder den Herkulessaal in München zeugen von der zunehmenden Beachtung, die das Musikkollegium Winterthur auch international geniesst. Mit Douglas Boyd hat das Musikkollegium Winterthur mittlerweile bereits fünf viel beachtete CD-Einspielungen realisiert, und weitere Aufnahmen sind in Vorbereitung. Diese erfreuliche Präsenz auf dem CD-Markt trägt ebenfalls dazu bei, den Namen des Musikkollegiums Winterthur über die Grenzen seiner Heimatstadt und der Schweiz hinaus bekannt zu machen. Das Musikkollegium Winterthur geht zurück auf eine 1629 gegründete Vereinigung musizierender Bürger. 1875 entstand daraus das Stadtorchester Winterthur. Bedeutende Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Othmar Schoeck oder Anton von Webern komponierten für das Musikkollegium Winterthur. Das Orchester gibt heute pro Saison etwa 70 Konzerte, davon rund 40 in Winterthur im Rahmen seiner eigenen Konzertreihen im Stadthaus Winterthur. Solisten wie András Schiff, Fazil Say, Maurice Steger, Christian Tetzlaff und Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Reinhard Goebel oder Heinz Holliger sind immer wieder gern in Winterthur zu Gast. Konzerte mit Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Thomas Zehetmair oder Daniel Hope, die in Doppelfunktion als Solist und Dirigent auftreten, ergänzen das vielseitige künstlerische Profil.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Eva Dewaele

Ballett Zürich Gruppe mit Solo

Eva Dewaele stammt aus Belgien. Ausgebildet an der Königlichen Ballettschule in Antwerpen, führten sie erste Engagements an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Theater Luzern, die Oper Göteborg und zum Cullberg Ballett. Im Ballett der Opéra de Lyon tanzte sie u.a. Julia in Angelin Preljocajs Romeo und Julia. Im Royal Ballet of Flanders verkörperte sie Hauptrollen in Choreografien von Helen Pickett, Douglas Lee, David Dawson und Christian Spuck. Mehrere eigene Choreografien entstanden für den Workshop des Royal Ballet of Flanders. Darüber hinaus ist Eva Dewaele in mehreren Spielfilmen aufgetreten. Seit dieser Saison ist sie Mitglied des Balletts Zürich und zusätzlich Assistierende Ballettmeisterin beim Junior Ballett.

Leonce und Lena

17 May 2013, 20 May 2013, 16 Jun 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Viktorina Kapitonova

Ballett Zürich Solo

Die Russin Viktorina Kapitonova studierte an der Ballettschule Kasan. Sie war Gewinnerin des Wettbewerbs «The Young Ballet of Russia» und des «Arabesk»-Wettbewerbes 2008. Am Dzhalilja-Opernhaus in Kasan tanzte sie seit 2005 Solopartien in Schwanensee, Dornröschen, Don Quixote, La Bayadère, Coppelia und Der Nussknacker. In der Saison 2008/2009 war sie Mitglied des Stanislavsky-Balletts. Seit 2010 ist sie Mitglied des Balletts Zürich. Hier tanzte sie u.a. Odette/Odile in Schwanensee und die Zarewna in Der Feuervogel.

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 May 2013, 05 May 2013, 09 May 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Galina Mihaylova

Ballett Zürich Solo

Die Bulgarin Galina Mihaylova absolvierte ihre Ausbildung an der Bulgarischen Staatlichen Schule für Choreografie und der Schweizerischen Ballettberufsschule SBBS, wo sie Stipendiatin der Nureyev-Stiftung war. In der Saison 1999/2000 wurde sie Mitglied des Balletts Zürich. Sie tanzte hier in zahlreichen Choreografien von Heinz Spoerli. So war sie als Effie (La Sylphide),  Amor (Don Quixote), Helena (Ein Sommernachtstraum), in Wäre heute morgen und gestern jetzt, im Pas de trois in Schwanensee und als Henriette (Raymonda) zu sehen. Ausserdem trat sie solistisch in Balletten von William Forsythe, Jirí Kylián, Twyla Tharp, Uwe Scholz und Jirí Bubenicek auf.

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 May 2013, 05 May 2013, 09 May 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013

Schwanensee

10 Feb 2013, 24 Feb 2013

William Moore

Ballett Zürich Solo

William Moore wurde im britischen Royal Leamington Spa in Warwickshire geboren. Den ersten Ballettunterricht erhielt er an der Oakley School of Dance in Leamington Spa. Ab 1997 ging er auf die Royal Ballet School in London, an der er 2005 seinen Abschluss machte.  Er nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil. 2001 erreichte er den vierten Platz bei dem Wettbewerb «Young British Dancer of the Year» und den ersten Platz bei der Phylis Beddels Competition. Im Jahr 2004 gewann er jeweils eine Silbermedaille bei der Roseta Mauri Competition in Spanien und bei der Adeline Genée Competition in Athen. 2005 wurde William Moore Mitglied des Corps de ballet des Stuttgarter Balletts. Zu Beginn der Spielzeit 2006/07 wurde er zum Halbsolisten befördert. Seine Ernennung zum Solisten erfolgte 2009/10, zum Ersten Solisten wurde er 2010/11 ernannt. William Moore begleitete das Stuttgarter Ballett zu Gastspielen und Tourneen in die ganze Welt. Darüber hinaus wurde er zusammen mit Rachele Buriassi im März 2009 nach Kanada zum renommierten Erik Bruhn-Preis eingeladen. Wichtige Rollen in Stuttgart waren Armand Duval in John Neumeiers Kameliendame, Leonce in Christian Spucks Leonce und Lena, Eduard Schwarz in Spucks Lulu. Eine Monstretragödie, die Titelrolle in Marco Goeckes Orlando, Prinz Siegfried in John Crankos Schwanensee, Lenski in Crankos Onegin, Benvolio/Mercutio in Crankos Romeo und Julia. Neben Christian Spuck und Marco Goecke kreierten auch Douglas Lee, Edward Clug, Jorma Elo und Demis Volpi neue Rollen für William Moore. Für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft schuf William Moore eine eigene Choreografie zusammen mit Nicholas Jones: Beide tanzten auch die Uraufführung von Anonym im Mai 2012. Seit Beginn der Saison 2012/13 ist William Moore Solist am Ballett Zürich.

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 May 2013, 05 May 2013, 09 May 2013

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Olaf Kollmannsperger

Ballett Zürich Solo

Olaf Kollmannsperger ist Spanier. Er erhielt seine Ausbildung am Königlichen Konservatorium in Madrid. Von 2005 bis 2010 war er am Royal Ballett in Stockholm als Solist engagiert und tanzte dort den Romeo in Kenneth MacMillans Romeo und Julia, den Franz in Coppélia sowie weitere Soloparts in Balletten wie Schwanensee, Le Sacre du printemps (Maurice Béjart), Fräulein Julie (Birgita Cullberg), Rattika (Mats Ek) oder Castrati (Nacho Duato). Seit der Saison 2010/11 ist er Mitglied des Balletts Zürich und war hier u.a. als Prinz in Mats Eks Dornröschen, in Kyliáns 27’52, Robbins’ In the Night, van Manens Solo und in Hauptrollen von Heinz Spoerlis Nussknacker, Goldberg-Variationen und ...und mied den Wind zu erleben. Olaf Kollmannsperger ist auch als Choreograf tätig: bislang entstanden fünf Stücke für das Royal Ballet Stockholm.

Leonce und Lena

05 Jun 2013, 08 Jun 2013

Schwanensee

10 Feb 2013, 24 Feb 2013

Manuel Renard

Ballett Zürich Gruppe mit Solo

Manuel Renard wurde auf Guadeloupe (Frankreich) geboren. Er studierte an der Académie Internationale de Danse des Antilles, am Alvin Ailey Dance Center in New York sowie am Atelier Rudra-Béjart in Lausanne. 1998 und 1999 gewann er den Ersten Preis beim Wettbewerb der Confédération Nationale Française de Danse. Nach Engagements in Maurice Béjarts «Compagnie M» (2002/03), den Ballets de Monte-Carlo (2003-2007) und beim Ballett  Basel (2007-2012) ist er seit dieser Saison Mitglied  des Balletts Zürich.

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Filipe Portugal

Ballett Zürich Solo

Filipe Portugal studierte in Lissabon und war nach einem ersten Engagement beim Portugiesischen Nationalballett von 2002 bis 2009 Mitglied des Balletts Zürich. Hier tanzte er Solopartien in Cinderella, DerNussknacker», In den Winden im Nichts, den Goldberg-Variationen, Schwanensee, Stepping Stones und die Titelrolle in Don Quixote, Coppelia, Giselle und Ein Sommernachtstraum. Neben vielen weiteren Rollen in Balletten von Heinz Spoerli war er solistisch in Choreografien von Balanchine, Forsythe, Kylián, Lin Hwai-Min, Duato und Ek zu erleben. Für die Zürcher Tänzer schuf er die Choreografien Road B., Alleged Dances und Sonata. Von 2009 bis 2011 war er Principal Dancer beim National Ballet of Portugal, wo er u.a. in Giselle, Romeo und Julia, Dornröschen und La Sylphide sowie in Choreografien von van Manen, Lopes Graça, Sotto und Wellenkamp auftrat. Seit Februar 2011 ist er wieder Mitglied des  Balletts Zürich.

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 May 2013, 05 May 2013, 09 May 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013

Schwanensee

10 Feb 2013, 24 Feb 2013

 

Schwanensee

Ballet by Heinz Spoerli
Music by Piotr Tchaikovsky