Junior Ballett

IRIS (world première)
Choreography: Douglas Lee
Music: Hildur Gudnadóttir, Paul Lansky, Frank Henne
Stage design and costumes: Ines Alda
Lighting: Martin Gebhardt


SOLITUDE
Choreography: Christian Spuck
Music: Alessandro Scarlatti, Martin Donner
Stage design: Christian Spuck
Costumes: Ina Buschhaus
Lighting: Martin Gebhardt
Dramaturgy: Michael Küster


BELLULUS
Choreography: Stephan Thoss
Music: Offenbach, Bizet, Puccini, Zimmermann
Stage design: Arne Walther
Costumes: Stephan Thoss
Lighting: Klaus Krauspenhaar, Martin Gebhardt
Swiss première


Exclusive Partner Ballett Zurich

Playing duration

1 Std. 15 Min.

Break

After the 1st act after approx. 50 Min.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance

Dates

21 Nov 2012, 20:00
Premiere
Tickets CHF 50 / 35

22 Nov 2012, 20:00
Tickets CHF 50 / 35

23 Nov 2012, 20:00
Tickets CHF 50 / 35

24 Nov 2012, 20:00
Tickets CHF 50 / 35

25 Nov 2012, 20:00
Tickets CHF 50 / 35

27 Nov 2012, 20:00
Tickets CHF 50 / 35

28 Nov 2012, 20:00
closed performance
Tickets CHF 50 / 35

29 Nov 2012, 20:00
Tickets CHF 50 / 35

Location

Studiobühne

 

Junior Ballett

This season, the Junior Ballet documents its creativity in dance with a three-part ballet evening. The new Director of Ballet Zurich Christian Spuck will choreograph a piece especially for the ensemble. He has also invited two experienced choreographers, Stephan Thoss and Douglas Lee, to rehearse their works with Zurich’s talented young dancers. Stephan Thoss, Ballet Director at the Hessisches Staatstheater Wiesbaden since 2007, takes a fondly ironic look at the conventional operatic repertoire and everyday life in the theatre, where a little more desire to innovate would be a good thing. In Thoss’s Bellulus, which was premièred in Kiel in 1999, personified operatic arias bask in the reflection of past glory of beneath lacklustre chandeliers. They doze flaccidly on an oversized plush sofa, and only the irrepressibly catchy melodies of Puccini, Bizet or Offenbach manage to animate their brittle old bones… Douglas Lee was a member of the Stuttgart Ballet until last year, and now works exclusively as a choreographer. In his pieces, which are full of associations and frequently set in intermediate worlds, neither the protagonists nor the audience should be entirely certain. As in a labyrinth, tension is created through uncertainty.

 

Bios

Junior Ballett

Frank Henne

Musik Musikalische Bearbeitung & Arr

Frank Henne studierte Elektrotechnik an der Fachhochschule für Technik in Esslingen. Nach einem Aufenthalt in Australien gründete er mit zwei Designern das New Media und Design-Büro «JealousKid» in Stuttgart. Er schuf Musik für Werbeclips und eigene Kompositionen im Bereich der elektronischen Musik. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Choreografen Douglas Lee. Nach Fractured Wake, uraufgeführt 2005 beim Norwegischen Nationalballett, für das er die Musik gemeinsam mit Giuseppe Tartini schuf, gestaltete er den Sound zu Rubicon Play, uraufgeführt beim Königlichen Ballett von Flandern. 2006 arbeitete Frank Henne für Viewing Room erstmals mit Douglas Lee für das Stuttgarter Ballett zusammen. Weitere gemeinsame Arbeiten in Stuttgart waren Dummy Run (2007), Leviathan (2008), Nightlight (2010) sowie 5 for Silver und Miniatures (2011).

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Martin Donner

Musikalische Bearbeitung & Arr

Martin Donner, Jahrgang 1974, ist seit Mitte der neunziger Jahre als Komponist, Produzent und Musiker tätig. Musikalisch vielseitig interessiert, arbeitet er seit 2000 als freischaffender Künstler in verschiedenen Projekten und Formationen. Dabei setzte er sich intensiv mit der Ästhetik und Produktion elektronischer Musik auseinander. In Kooperation mit der Agentur «Publikmacher» baute er ein digitales Klangarchiv für das Internet auf und war von 2001-2003 Dozent für Audioproduktion an der Medienwerkstatt Stuttgart. Seit 2002 komponiert er regelmässig Musik für verschiedene internationale Theater und Tanzkompanien. Dabei arbeitete er mit Christian Spuck, Rene Pollesch und Hans Kresnik zusammen. Von 2004 bis 2010 lebte Donner in Berlin, wo er einem fortbildenden Studium der Kultur- und Medienwissenschaften an der Humboldt Universität nachging. In Folge entstanden neben seiner Musik auch theoretische Texte und Klanginstallationen. Seit 2010 lebt Donner wieder in Stuttgart.

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Ines Alda

Ausstattung

Ines Alda studierte Bühnen- und Kostümbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Neben ihrem Studium entwarf sie die Ausstattung für Produktionen am Schauspiel Stuttgart, am Theater der Kunstakademie und am Wilhelmatheater. Ausserdem war sie für das Lightdesign für Hans Kresniks Stück Gudrun Ensslin verantwortlich. Mit den Kostümentwürfen für Douglas Lees Viewing Room und Marco Goeckes Viciouswishes, beide im Juni 2006 beim Stuttgarter Ballett uraufgeführt, wurde Ines Alda erstmals im Bereich Ballett tätig. Seither arbeitet sie eng mit Douglas Lee zusammen und stattete neben Leviathan (Stuttgarter Ballett) auch Lifecasting (New City Ballet), Nightlight (Stuttgarter Ballett), Souvenir (Perm Opera and Ballet Theatre) sowie Miniatures (Stuttgarter Ballett) aus. Seit 2008 ist Ines Alda als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und arbeitet u.a. auch am Deutschen Theater Berlin, am Saarländischen Staatstheater, am Staatstheater Mainz und am Theater Kiel.

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Christian Spuck

Choreograf

Christian Spuck stammt aus Marburg und erhielt seine Ausbildung an der John Cranko Schule in Stuttgart. Seine tänzerische Lauf­bahn begann er in Jan Lauwers’ Needcompany ­und Anne Teresa de Keers­­mae­­­kers En­­semble ROSAS. 1995 wur­de er Mi­t­­­glied des Stutt­­­garter Balletts. Als erste Ur­auf­füh­rung für die Com­pagnie entstand 1998 die Choreografie Passacaglia. 2001 wurde Christian Spuck zum Hauschoreografen des Stuttgarter Balletts ernannt. Insgesamt hat er 15 Uraufführungen für die Compagnie choreografiert, darunter die drei abendfüllenden Handlungsballette Lulu. Eine Monstretragödie nach dem Schauspiel von Frank Wedekind (2003),  Der Sandmann nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann (2006) und Das Fräulein von S. (2012), ebenfalls nach einer Vorlage von E.T.A. Hoffmann. Mit diesen Werken führte er die von John Cranko beim Stuttgarter Ballett begründete Tradition des neu geschaffenen Handlungsballetts innovativ und zeitgemäss weiter. 2006 wurde Spuck für eine Spielzeit zum Resident Choreographer der Compagnie «Hubbard Street Dance 2 Chicago» ernannt und erhielt den Deutschen Tanzpreis «Zukunft» für Choreografie. Für das Aalto Ballett Theater Essen entstand 2004 das Ballett Die Kinder, das für den «Prix Benois de la Danse» nominiert wurde. Am Theaterhaus Stuttgart kam 2007 Don Q. Eine nicht immer getanzte Revue über den Verlust der Wirklichkeit zur Uraufführung. Seit 1999 hat Christian Spuck zahlreiche weitere Choreografien für eine Reihe renommierter Ballettcompagnien in Europa und den USA geschaffen, darunter Morphing Games für das Aterballetto (1999), Adagio für Tänzer des New York City Ballet (2000), this- für das Ballett der Staatsoper Berlin (2003), The Return of Ulysses (2006) für das Königliche Ballett Flandern (Gastspiel beim Edinburgh International Festival 2009) und Woyzeck (2011) für das Nationalballett Oslo. Seit 2005 tritt Christian Spuck auch in den Bereichen Film und Musiktheater in Erscheinung: Am Theater Heidelberg inszenierte er 2005 erstmals eine Oper: Berenice von Johannes Maria Staud. Marcia Haydée als Penelope, ein 25-minütiger Tanzfilm mit Marcia Haydée und Robert Tewsley, wurde 2006 von ARTE ausgestrahlt. 2009 führte Christian Spuck bei Glucks Orphée et Euridice, einer Koproduk­tion der Staatsoper Stuttgart und des Stuttgarter Balletts, Regie und zeichnete auch für die Cho­reografie verantwortlich. 2010 inszenierte er Verdis Falstaff am Staatstheater Wiesbaden. Die 2008 beim Aalto Ballett Theater in Essen uraufgeführte Ballettproduktion Leonce und Lenanach Georg Büchner wurde auch ins Re­pertoire der Grands Ballets Canadiens de Montreal und des Stuttgarter Balletts übernom­men. Die Uraufführung von Poppea//Poppea für Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart wurde von der Zeitschrift «Dance Europe» zu den zehn erfolgreichsten Tanzpro­duktionen weltweit im Jahr 2010 gewählt sowie mit dem deutschen Theaterpreis «Der Faust 2011» und dem italienischen «Danza/Danza-Award» ausgezeichnet. Seit Beginn der Saison 2012/13 ist Christian Spuck Direktor des Balletts Zürich, für das er als erste Produktion Romeo und Julia choreografierte.

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 May 2013, 05 May 2013, 09 May 2013, 17 May 2013, 20 May 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013, 16 Jun 2013, 26 Jun 2013

Romeo und Julia

13 Oct 2012, 14 Oct 2012, 18 Oct 2012, 21 Oct 2012, 26 Oct 2012, 28 Oct 2012, 02 Nov 2012, 02 Dec 2012, 07 Dec 2012, 13 Dec 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Arne Walther

Bühnenbild

Arne Walther stammt aus Dresden. Nach seiner Ausbildung zum Tischler arbeitete er als Assistent des Technischen Direktors und seit 2007 als Technischer Produktions­leiter an der Semperoper. 1994 debütierte er als Bühnenbildner. Er absolvierte die Abschlüsse als Bühnen- und Beleuchtungsmeister. Seither war er für eine Vielzahl an Bühnenbildarbeiten und Lichtkonzepten für Oper, Ballett und Fernsehen verantwortlich. Er übernahm die Ausstattung für Choreografien von Stephan Thoss u.a. für das Hamburg Ballett, das Stuttgarter Ballett, das Semperoper Ballett sowie das Ballett der Staatsoper Hannover, z.B. für die Stücke Giselle M., Auf Suche, Bolero und Präludien. An der Semperoper entstanden Arbeiten für Choreografien von Vladimir Derevianko wie GiselleDon Quixote, Chopiniana, Aaron S. Watkins Dorn­röschen, La Bayadère und Schwanensee sowie David Dawsons Giselle. Seit 2006 unterrichtet Arne Walther an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Martin Gebhardt

Lichtgestaltung

Martin Gebhardt studierte in Hamburg. Nach Abschluss der Meisterschule arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper als Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister für das Hamburg Ballett. In Zusammenarbeit mit John Neumeier kreierte er 1998-2002 u.a. das Licht für «Messias», «Giselle», «Die Möwe» und «Nijinsky». 2002 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Mit Heinz Spoerli und dem Zürcher Ballett entstanden Arbeiten wie das Bach-Ballett «In den Winden im NIchts», «Allem nah, allem fern» zur 5. Sinfonie von Gustav Mahler, «Josephslegende» von Richard Strauss, «Peer Gynt», «Schwanensee», «Don Quichotte» und «Raymonda». Für das Hamburg Ballett und das Zürcher Ballett sowie einzelne Opernaufführungen der Zürcher Oper realisierte er Produktionen an Theatern in New York, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Amsterdam, Paris, Prag, Athen, Rom, Madrid, Barcelona, Berlin, Kopenhagen, Stockholm, Moskau, St. Petersburg, Kapstadt, Bangkok, Tokio, Hongkong, Singapur, Peking, Shanghai und Taipei. Für das Leipzig Ballett erarbeitete er als Gast die Lichtgestaltung für «Giselle» und «Nussknacker». In den letzten Jahren schuf Martin Gebhardt das Lichtdesign für eine Reihe von Opernproduktionen am Opernhaus Zürich und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Johannes Schaaf, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer zusammen – u.a.: «Il Trionfo del tempo e del disinganno», «L’incoronazione di Poppea», «Die Zarenbraut», «Manon Lescaut», «Andrea Chenier», «L’Etoile», «Carmen», «Rusalka», «Le Comte Ory», «Lucia di Lammermoor», «Il Corsaro», «Moses und Aron» sowie die Licht- und Videoinstallation für «Szenen aus Goethes Faust» des österreichischen Aktionskünstlers Herrmann Nitsch.

Carmen

08 Mar 2013, 10 Mar 2013, 13 Mar 2013, 17 Mar 2013

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Lucia di Lammermoor

21 Oct 2012, 27 Oct 2012, 30 Oct 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mar 2013, 17 Mar 2013, 24 Mar 2013, 30 Mar 2013, 06 Apr 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Sale

04 Nov 2012, 07 Nov 2012, 09 Nov 2012, 11 Nov 2012, 14 Nov 2012, 18 Nov 2012, 20 Nov 2012, 22 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012

Schwanensee

21 Dec 2012, 26 Dec 2012, 28 Dec 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mar 2013, 10 Mar 2013

Stephan Thoss

Choreograf

Stephan Thoss wurde 1965 in Leipzig geboren und erhielt eine siebenjährige Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden. Dort prägte ihn besonders die Zusammenarbeit mit Patricio Bunster, dem ehemaligen Solisten bei Kurt Jooss und späteren Leiter des Nationalballetts von Santiago de Chile, der ihm ab 1982 in einem dreijährigen choreografischen Zusatzstudium die Jooss-Leeder-Technik vermittelte. Nach Engagements als Tänzer an der Staatsoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und dem Staatstheater Kassel, wo erste choreografische Arbeiten entstanden, kehrte er 1990 zurück nach Dresden und wurde dort 1992 zum Hauschoreografen ernannt. 1998 trat er seine erste Ballettdirektion an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel / Thoss-Tanz Kompanie an. Ab 2001 war er fünf Spielzeiten Ballettdirektor der Staatsoper Hannover. Seit 2007 ist Stephan Thoss Ballettdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo er bisher über 12 Uraufführungen kreierte, u.a. Professor Unrat, eine Neu-Interpretation von Dornröschen sowie zuletzt Blaubarts Geheimnis. Stephan Thoss choreografierte als Gast u.a. für das Stuttgarter Ballett, das Bayerische Staatsballett München, das Balletto di Toscana Florenz, John Neumeiers Hamburger Ballett, das Nederlands Dans Theater II, das Aalto Ballett Theater Essen, das Choreografische Theater Johann Kresnik Bonn, das Saarländische Staatstheater Saarbrücken, das Gärtnerplatztheater München, in Chemnitz, Innsbruck und Trier und im Mai 2011 für Les Grands Ballets Canadiens Montreal.

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Ina Buschhaus

Kostüme

Ina Buschhaus stammt aus der Nähe von Stuttgart. Sie arbeitete als freischaffende Kostümassistentin, u.a. an der Opéra de Lyon, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, bei den Wiener Festwochen und den Salzburger Festspielen. Auch als Kostümbildnerin war sie tätig. Nach einer Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau ist sie seit 2007 künstlerische Produktionsbetreuerin in der Kostümabteilung des Opernhauses Zürich und hier u.a. für alle Ballett-Neuproduktionen verantwortlich.

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Douglas Lee

Choreograf

Douglas Lee stammt aus England. Seine Ballettausbildung absolvierte er an der Arts Educational School London und an der Royal Ballet School, die er 1996 abschloss und dabei mit dem Alicia Markova Award ausgezeichnet wurde. 1996 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts, wo er in der Saison 2001/02 zum Halb-Solisten und ein Jahr später zum Solisten ernannt wurde. 2002 erfolgte die Ernennung zum Ersten Solisten. Sein Repertoire umfasste Titelrollen in Onegin (Cranko), Romeo und Julia (Cranko), Apollo (Balanchine) and Edward II. (Bintley). Ausserdem tanzte er Armand Duval (Die Kameliendame; Neumeier), Albrecht (Giselle; Anderson/Savina) sowie weitere Hauptrollen in Balletten von Balanchine, Forsythe, Kylián, MacMillan, Robbins, Tetley and Van Manen. 1999 gab Douglas Lee sein Debüt als Choreograf in der Reihe «Junge Choreografen» der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft und erhielt danach den Auftrag für eine neue Choreografie für das Stuttgarter Ballett. Am New York Choreographic Institute arbeitete er zweimal mit Tänzern des New York City Ballet. Bis 2010 entstanden für das Stuttgarter Ballett Choreografien wie Viewing Room, Dummy Run, Leviathan und Nightlight. In seiner Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett fand Douglas Lee zu einer unverwechselbaren choreografischen Sprache. Seit 2011 ist er international als freischaffender Choreograf tätig. Seine für das Stuttgarter Ballett entstandene Choreografie Fanfare LX wurde vom Staatsballett Berlin übernommen. Weitere Arbeiten waren Fractured Wake und 5 for Silver für das Norwegische Nationalballett, Rubicon Play für das Königliche Ballett Flandern, Lifecasting für das New York City Ballet (Übernahme ans Stuttgarter Ballett), Miniatures für das Stuttgarter Ballett und Souvenir für das Ballett Perm, welches drei Nominierungen für den russischen Theaterpreis «Goldene Maske» erhielt.

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