Workshop-Reihen


In unseren Workshop-Reihen für junge Erwachsene ab 16 Jahren gewähren wir vertiefende Einblicke in die künstlerische Arbeit am Opernhaus Zürich und ermöglichen den Teilnehmern selbst kreativ zu werden. Aus nächster Nähe verfolgen sie die Entstehung neuer Opern- und Ballettinszenierungen und begegnen dabei Künstlerlnnen des Opernhauses. Sie erarbeiten eigene Gestaltungsideen und setzen diese praktisch um. Jede Workshop-Reihe erstreckt sich über sieben bis zwölf Abende, wird von Profis des Opernhauses begleitet und mündet in eine Präsentation in kleinem öffentlichen Rahmen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Tickets: Workshop-Serie CHF 2O, Vorstellungsbesuch CHF 2O
Für Club-Jung-Mitglieder ist die Workshop-Serie gratis.

Anmeldungen an:
Billettkasse Opernhaus Zürich
+41(0)44 268 66 66 oder tickets[at]opernhaus.ch

 

TANZGESCHICHTE PRAKTISCH

PROBIERE VERSCHIEDENE BALLETTSTILE AUS
Wie wurde das Ballett zu dem, was es heute ist? Diese Workshop-Reihe zeigt dir die Geschichte des Balletts von den ersten bis zu modernen Stücken. Du wirst selber choreografische Prinzipien und Stile verschiedener Epochen ausprobieren, Proben besuchen und mehr über die Entstehung der Werke erfahren. Ausserdem wirst du zwei Ballettvorstellungen erleben können. Im Zentrum stehen aktuelle Produktionen des Balletts Zürich, nämlich Giselle von Patrice Bart und der Ballettabend mit Choreografien von George Balanchine, Hans van Manen und Jiří Kylián. 

Leitung: Bettina Holzhausen, Choreografin und Tanzpädagogin, Angelika Ächter, Tanzwissenschafterin und Choreografin

Termine:

Sa, 21. Mär 201512:00 – 16:00 Uhr
Di, 31. Mär 201519:OO – 21:30 Uhr
Di, 7. Apr 201519:OO – 21:30 Uhr
So, 12. Apr 201519:3O – 20:00 Uhr (Vorstellungsbesuch)
Sa, 25. Apr 201512:00 - 16:30 Uhr
Di, 12. Mai 201519:OO – 21:30 Uhr
Di, 19. Mai 201519:OO – 21:30 Uhr
Do, 4. Jun 20152O:OO – 22:OO Uhr (Vorstellungsbesuch)
Mi, 10. Jun 201519:OO – 21:30 Uhr

 

ROMEO VS JULIA

INSZENIERE EINEN BÜHNENKLASSIKER
Im Mai und Juni 2015 ist die Tragödie Romeo und Julia gleich zweimal auf der Bühne des Opernhauses zu erleben – als Ballett von Christian Spuck und unter dem Titel I Capuleti e i Montecchi als Belcanto-Oper von Vincenzo Bellini. In dieser Workshop-Reihe nähern wir uns dem berühmten Theaterklassiker aus verschiedenen Perspektiven: Wir stellen Bellinis Oper und Prokofjews Ballett einander gegenüber und vergleichen die divergierenden Erzählweisen der beiden Genres. Ausserdem erforschen wir den Stoff aus der unterschiedlichen Sicht der zwei Hauptfiguren und gehen der Frage nach, welche Rollen den Geschlechtern in den beiden Werken beigemessen werden. Auf der Grundlage dieser Auseinandersetzungen erarbeiten wir eigene choreografische, theatralische und musikalische Umsetzungen, die wir zum Abschluss geladenen Gästen präsentieren. Vorkenntnisse in Tanz oder Theater sind nicht erforderlich. 

Leitung: Bettina Holzhausen, Choreografin und Tanzpädagogin
Roger Lämmli, Musiktheaterpädagoge    

Termine:

Sa, 9. Mai 201511:00 – 16:00 Uhr
So, 10. Mai 201511:00 – 16:00 Uhr
Di, 26. Mai 201519:OO – 21:30 Uhr
Do, 28. Mai 201519:00 (Vorstellungsbesuch Romeo und Julia)
Di, 2. Juni 201519:OO – 21:30 Uhr
Di, 9. Juni 201519:OO – 21:30 Uhr
Di, 16. Juni 201519:OO – 21:30 Uhr
Sa, 20. Jun 201513:00-18:00
So, 21. Jun 201514:00-19:00 Uhr (inkl. Showing um 18.00 Uhr)
Di, 30. Juni 2015

19:00 Uhr (Vorstellungsbesuch
I Capuleti e i Montecchi, inkl. Abschlussrunde
im Anschluss an die Vorstellung)

 

15/16

 

WOZZECK

BAUE EIN BÜHNENBILD
Alban Berg schuf aus Büchners Dramenfragment eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts. In seiner hochexpressiven Musik verbindet Berg traditionelle musikalische Formen mit atonalen Klängen. Er zeichnet das Bild einer sarkastischen Gesellschaft mit der Schärfe eines Rasiermessers und blickt in menschliche Abgründe. In dieser Reihe entwickeln die Teilnehmenden ihre eigene Lesart des Stücks, entwerfen konkrete Bühnenbildideen und bauen schliesslich selbst ein Modell. Jörg Zielinski, Bühnenbildner und Ausstattungsleiter, gibt Anregungen und Informationen zu allen künstlerischen und technischen Aspekten, die beim Bau eines professionellen Bühnenbildes zu beachten sind. September bis November 2O15


Gods and Dogs

LERNE DREI CHOREOGRAFEN DER GEGENWART KENNEN
William Forsythe, Jiří Kylián und Ohad Naharin haben die Tanzkunst der letzten Jahrzehnte jeder auf ihre eigene Art geprägt. Im Ballett­abend Gods and Dogs zeigt das Ballett Zürich jeweils Schlüsselwerke der drei Choreografen. Diese Workshopreihe bietet die Gelegenheit, sich mit dem Werk und den Handschriften der drei Choreografen auseinander zu setzen. Wir werden ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen und Bewegungssprachen nicht nur beobachten, sondern auch praktisch ausprobieren. Ausserdem treffen wir Tänzerinnen, Tänzer und Ballettmeister des Balletts Zürich, die uns Einblick in die Besonderheiten der drei Ausnahmekünstler geben. Zusammen werden wir eine Vorstellung des Ballettabends Gods and Dogs im Opernhaus Zürich besuchen.


Der Sandmann

TANZ DEINE EIGENE VERSION DER GESCHICHTE
E.T.A. Hoffmanns beklemmende Geschichte des verwirrten Studenten Nathanael, der an seiner Liebe zum Automatenmädchen Olimpia zugrunde geht, wurde zwar schon 1870 als Vorlage für den Ballettklassiker Coppélia verwendet; Christian Spuck bleibt in seiner Version noch näher am Original und entführt den Zuschauer in eine Welt, in der Realität und Albtraum sehr eng beieinander liegen. Die Teilnehmenden erarbeiten unter der Leitung von Tanzprofis eine eigene tänzerische Umsetzung des Sandmanns, die am Ende der Reihe öffentlich aufgeführt wird. Natürlich ist auch der gemeinsame Vorstellungsbesuch von Christian Spucks Ballett im Opernhaus Zürich Teil des Angebots.

 

 

 

Musiktheaterpädagogik

Das Opernhaus Zürich will junge Menschen für die Oper und das Ballett begeistern. Unsere Angebote wenden sich an alle Altersgruppen von Kindern im Vor- und Volksschulalter bis zu jungen Erwachsenen und schaffen altersgemässe Zugänge zu diesen Kunstformen und zu ausgewählten Stücken. Auf thematischen Rundgängen führen wir unsere Gäste hinter die Kulissen des Opernhauses und gewähren Einblicke in unsere Arbeitsweisen und in künstlerische Prozesse. In thematisch strukturierten Workshops mit unmittelbarem Praxisbezug vertiefen wir die Eindrücke und lassen die Theaterarbeit lebendig werden. Wir wollen ein Qualitätsbewusstsein für Kunst fördern und Kinder und Jugendliche zu eigener Kreativität anregen. Wir suchen den Dialog mit dem jungen Publikum und eröffnen ihnen die Möglichkeit, sich aktiv künstlerisch zu betätigen.

Sie erreichen uns via Mail: musiktheaterpaedagogik[at]opernhaus.ch 


Roger Lämmli, Leitung Musiktheaterpädagogik und Vermittlung Oper

Bettina Holzhausen, Vermittlung Ballett

Brigitte Grüninger, Assistenz 


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