Anna Bolena

Oper von Gaetano Donizetti

Musikalische Leitung Andriy Yurkevych
Inszenierung Giancarlo del Monaco
Bühnenbild Mark Väisänen
Kostüme Marie-Luise Walek
Lichtgestaltung Hans-Rudolf Kunz
Choreinstudierung Jürg Hämmerli

Enrico VIII Luca Pisaroni
Anna Bolena Anna Netrebko
Giovanna Seymour Veronica Simeoni
Lord Rochefort Ruben Drole
Lord Riccardo Percy Ismael Jordi
Smeton Judith Schmid
Sir Hervey Yujoong Kim

Mit freundlicher
Unterstützung der
Kühne-Stiftung

In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std. 15 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

20 Mär 2015, 19:00
Wiederaufnahme
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

24 Mär 2015, 19:00
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

29 Mär 2015, 20:00
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

02 Apr 2015, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Anna Bolena

Lyrische Tragödie in zwei Akten
Libretto von Felice Romani nach dem Drama «Henri VIII»
von Marie-Joseph de Chénier

Für seine 1830 uraufgeführte Oper Anna Bolena nahm Gaetano Donizetti die Geschichte selbst zum Vorbild, die Ehetragödie des Königs Heinrich VIII. von England: Heinrich lässt sich 1533 ohne Erlaubnis des Papstes von seiner Gattin scheiden, um Ann Boleyn zu heiraten, derer er nach drei Jahren überdrüssig wird.
Die Oper beginnt, als Königin Anna zurecht befürchten muss, dass Heinrich sein Interesse ihrer Hofdame Jane Seymour zugewandt hat. Annas Jugendfreund, Lord Percy, liefert dem König den willkommenen Vorwand für die vermeintliche Untreue seiner Gemahlin. Auf einer Gerichtsverhandlung wird sie des Ehebruchs für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Bevor man sie auf das Blutgerüst führt, verzeiht sie allen.
Anna Bolena war und ist eine Paraderolle vieler grosser Sopranistinnen, stellt sie doch höchste sängerische Anforderungen an die Protagonistin. Die Oper wird nur selten aufgeführt. Anna Netrebko, die Primadonna assoluta unserer Tage, wird nach ihren Triumphen in Wien und New York diese Rolle nun erstmalig in Zürich singen.

 

Bios

Anna Bolena

Andriy Yurkevych

Musikalische Leitung

Andriy Yurkevych schloss 1999 die Lemberger Lyssenko-Musikakademie unter Yuriy Lutsiv ab, um sich anschliessend in Warschau bei Jacek Kaspszyk und in Siena an der Accademia Musicale Chigiana (bei Gianluigi Gelmetti) zu perfektionieren, ebenso in Pesaro bei Alberto Zedda. Seit 1996 Kapellmeister der Nationaloper in Lemberg, wo er vorwiegend Opern aus dem Verdi- und Puccini-Repertoire, russische Opern sowie Ballette musikalisch leitete. 2005 dirigierte er in Rom Tschajkowskis «Schwanensee», später auch «Dornröschen» und Verdis «Falstaff» (2010/11). Am italienischen Festival della Valle d’Itria war er eingeladen, Marchettis «Romeo und Julia» und mehrere symphonische Konzerte zu leiten. An der Bayerischen Staatsoper München und in Stuttgart dirigierte Andriy Yurkevych den «Barbier von Sevilla», «Roberto Devereux» in Mannheim und Warschau, «Eugen Onegin» in Düsseldorf, «Il viaggio a Reims» in Monte Carlo, «Pique Dame» in Sankt Gallen, «Maria Stuarda» am Teatro San Carlo Neapel, «Boris Godunov» und «La forza del destino» in Brüssel. Regelmässig gastiert er in San Francisco (zuletzt «La fille du régiment» mit Juan Diego Florez) und in Santiago de Chile, wo er am Teatro Municipal bald «Turandot» leiten wird. Für «Anna Bolena» stand er im Liceu Barcelona hinter dem Pult, in Madrid bald für «Roberto Devereux» und in Warschau für Tschajkowskis «Pique Dame». Kürzlich dirigierte er «Norma» in Palermo, Paris, Nizza und Köln und die «Anna Bolena» am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. Geplant sind auch Sinfoniekonzerte am Menuhin Festival in Gstaad, an den Wiener Festwochen, ausserdem Konzerte in München und Frankfurt.

Zurzeit ist Andriy Yurkevych Generalmusikdirektor des Nationaltheaters für Oper und Ballett in Kischinau (Republik Moldau).

Anna Bolena

20 Mär 2015, 24 Mär 2015, 29 Mär 2015, 02 Apr 2015

Giancarlo del Monaco

Regie

Giancarlo del Monaco, geboren in der Nähe von Venedig, studierte Sprachen sowie Klavier und Trompete in Lausanne. Sein Debüt als Opernregisseur gab er 1965 in Syrakus / Sizilien mit Samson et Dalila. Danach assistierte er Wieland Wagner, Günther Rennert sowie Walter Felsenstein und war von 1970 bis 1973 Hausregisseur am Theater Ulm. Als einer der gefragtesten Regisseure seiner Generation hat Giancarlo del Monaco seither an den Opernhäusern von Berlin, München, Wien, Zürich, Genf, Lausanne, Barcelona, Madrid, Venedig, Mailand, Bologna, Rom, Paris (Bastille), Montpellier, Los Angeles, Washington, Tel Aviv, Buenos Aires, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen, den Festivals in Orange und Savonlinna u.a.m. inszeniert und dabei mit zahlreichen grossen Dirigenten und Bühnenbildner zusammengearbeitet. Nach seinem Debüt an der Metropolitan Opera in New York mit La fanciulla del West 1991 kehrte er dorthin zurück für Produktionen von Stiffelio, Madama Butterfly, Simon Boccanegra und La forza del destino, die alle vom Fernsehen aufgezeichnet und international ausgestrahlt wurden. Zudem wirkte Giancarlo del Monaco als Intendant des Staatstheaters Kassel (1980 – 1982), des Macerata Festivals (1986 – 1988), der Oper Bonn (1992 – 1997), der Opéra de Nice (1997 – 2001) und war 2009 – 2011 künstlerischer Leiter des Opernfestivals in Teneriffa. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen sind der Viotti d’oro, der Premio Illica sowie ein Premios Liricos Teatro Campoamor für seine Inszenierungen von Cavalleria rusticana und Pagliacci am Teatro Real in Madrid. In Zürich waren zuletzt Simon Boccanegra, Turandot und Il trovatore in der Regie von Giancarlo del Monaco zu sehen. Seine aktuellen und zukünftigen Engagements umfassen Manon Lescaut in Leipzig sowie Otello, Cavalleria rusticana und Pagliacci in Peking.

Anna Bolena

20 Mär 2015, 24 Mär 2015, 29 Mär 2015, 02 Apr 2015

Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­hochschule in Zürich. Sei­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­gefähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen.

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Anna Bolena

20 Mär 2015, 24 Mär 2015, 29 Mär 2015, 02 Apr 2015

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Okt 2014, 05 Okt 2014, 08 Okt 2014, 11 Okt 2014

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Okt 2014, 10 Okt 2014

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Okt 2014, 09 Okt 2014, 14 Okt 2014, 18 Okt 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Luisa Miller

16 Dez 2014, 19 Dez 2014, 21 Dez 2014, 27 Dez 2014, 30 Dez 2014, 02 Jan 2015

Veronica Simeoni

Mezzosopran

Veronica Simeoni wurde in Rom geboren. Sie studierte am Konservatorium in Adria Gesang und bildete sich später bei Raina Kabaivanska weiter. Sie ist Gewinnerin zahlreicher Gesangswettbewerbe, darunter des Pavarotti»-Gesangswettbewerbs in Modena, des «Viotti»-Wettbewerbs in Vercelli und des «A.Belli»-Wettbewerbs am Teatro Lirico Sperimentale in Spoleto. 2005 debütierte sie als Cunizo in Verdis Oberto in Spoleto. Seither sang sie an allen grossen italienischen Opernhäusern unter Dirigenten wie Riccardo Chailly, Asher Fisch, Lorin Maazel u.a. Unter Valery Gergiev verkörperte sie Dido in Berlioz’ Les Troyens in Valencia in der Regie von La Fura dels Baus. Zu ihren weiteren Rollen zählen u.a. Charlotte (Werther), Iokaste (Oedipus Rex), Fenena (Nabucco), Mrs. Quickly (Falstaff) und Carmen. Als Amneris war sie in Hildesheim zu hören, als Azucena in Bordeaux, Cardiff, Birmingham und am Teatro La Fenice in Venedig sowie als Adalgisa (Norma) in Sassari. Unlängst sang sie an der Mailänder Scala Fenena sowie Giulietta in Offenbachs Les contes d’Hoffmann in der Regie von Robert Carsen, Adalgisa am Teatro Regio in Turin, Sara in Roberto Devereux am Opernhaus Zürich und Elisabetta in Maria Stuarda in Bilbao. Geplant sind Guillaume Tell beim Festival Rossini in Pesaro, Carmen und Azucena in Venedig, Fenena in Bologna, das Verdi-Requiem in Valencia unter Riccardo Chailly sowie Beethovens Neunte Sinfonie unter Antonio Pappano in Rom. Am Opernhaus Zürich wird sie in dieser Spielzeit in La stranieraLes contes d’HoffmannRoberto Devereux und Don Carlo zu hören sein.

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Anna Bolena

20 Mär 2015, 24 Mär 2015, 29 Mär 2015, 02 Apr 2015

Ruben Drole

Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur. Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht gewann er mehrere Gesangswettbewerbe. Seit 2005 gehört er zum Ensemble der Zürcher Oper und wurde gleich mit grösseren Partien betraut, u. a. Lucio Cinna in J. C. Bachs Lucio Silla, Haly (L’italiana in Algeri) und Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöten-Inszenierung von Martin Kušej, die auch auf DVD erschienen ist. Weitere Projekte mit Nikolaus Harnoncourt waren Beethovens Christus am Ölberg im Wiener Musikverein und beim Lucerne Festival sowie Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst hat er als Guglielmo, Figaro und zuletzt als Leporello mitgewirkt. Weitere Partien an seinem Stammhaus waren die Titelrolle in Paisiellos Barbiere di Siviglia, Argante (Rinaldo), Germano (La scala di seta), Wurm (Luisa Miller) und Sharpless. Auf dem Konzertpodium sang er u.a. in Mozarts Krönungsmesse mit dem Concertgebouw Orchestra unter Ton Koopman, in Händels Israel in Egypt mit Concerto Köln unter Emmanuelle Haïm und in Liederabenden im Rahmen der Swiss Chamber Concerts. Mit grossem Erfolg hat er zudem den Kezal in der Verkauften Braut unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte 2011 und den Papageno beim Spoleto Festival in den USA gesungen. Bei den Salzburger Sommerfestspielen 2013 trat er in Haydns Il ritorno di Tobia unter Nikolaus Harnoncourt und als Herzog von La Tremouille in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna hervor. In der Spielzeit 13/14 war er am Opernhaus Zürich u.a. als Leporello und Escamillo (Carmen) zu erleben.

Anna Bolena

20 Mär 2015, 24 Mär 2015, 29 Mär 2015, 02 Apr 2015

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Il matrimonio segreto

24 Okt 2014, 26 Okt 2014, 29 Okt 2014, 01 Nov 2014, 05 Nov 2014, 09 Nov 2014

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Ismael Jordi

Tenor

Der im spanischen Jerez de la Frontera geborene Tenor studierte in Madrid Gesang bei Alfredo Kraus. Er wurde von der Kritik als «Spanischer Tenor des 21. Jahrhunderts» ausgezeichnet. Bevor er sich der klassischen Oper widmete, sang er zahlreiche Zarzuelas und Konzerte in seinem Heimatland. Seit 2000 übernahm Ismail Jordi Partien des leichten, lyrischen Tenorrepertoires (Mozart, Rossini, Donizetti) in spanischen Theatern und Opernhäusern, so zum Beispiel am Teatro Real Madrid. Spätere Engagements führten ihn u.a. nach Avignon (Tebaldo in I Capuleti e i Montecchi), die Opéra Comique Paris (Wilhelm Meister in Mignon), Liège (Gennaro in Lucrezia Borgia und Des Grieux in Manon), die Niederlande und die USA. In Deutschland trat der Tenor an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und an der Staatsoper Berlin in Il Barbiere di Siviglia, an der Semperoper Dresden in Lucia di Lammermoor, und an der Oper Frankfurt in Anna Bolena auf. In Hamburg, Berlin, Amsterdam und Sevilla war er als Alfredo in La traviata zu erleben. Den Edgardo in Lucia di Lammermoor sang er bereits in Padova und Neapel. In Donizettis Il Duca d'Alba verkörperte er Henri de Bruges an der Vlaamse Opera und in Barcelona den Carlo in Linda di Chamounix vom selben Komponisten.

Anna Bolena

20 Mär 2015, 24 Mär 2015, 29 Mär 2015, 02 Apr 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Judith Schmid

Mezzosopran

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern (mit den Schwerpunkten Rhythmik, Klavier, Improvisation, Körpertechnik) wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, das Studium an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99) arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich brillierte Judith Schmid in zahlreichen Rollen, u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Fuchs (Das schlaue Füchslein) und Bersi (Andrea Chénier). Im Konzertbereich trat Judith Schmid mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. Opern- und Konzertbühne sind Judith Schmids Schwerpunkte, daneben nehmen die Liebe zur Liedkunst und zu den Oratorien sowie ihr Interesse für zeitgenössische und experimentelle Musik einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. 2007 erschien ihre erste Lied-CD unter dem Titel Rosenblätter. In letzter Zeit war Judith Schmid am Opernhaus Zürich in Das Gespenst von Canterville sowie als Maddalena in Rigoletto und als Emilia in Otello zu sehen.

Anna Bolena

20 Mär 2015, 24 Mär 2015, 29 Mär 2015, 02 Apr 2015

Die Gänsemagd

20 Sep 2014, 28 Sep 2014, 28 Sep 2014, 27 Jun 2015, 27 Jun 2015, 28 Jun 2015, 28 Jun 2015

Luisa Miller

16 Dez 2014, 19 Dez 2014, 21 Dez 2014, 27 Dez 2014, 30 Dez 2014, 02 Jan 2015

Norma

31 Jan 2015, 03 Feb 2015, 06 Feb 2015, 08 Feb 2015, 12 Feb 2015, 15 Feb 2015, 21 Feb 2015