Ariadne auf Naxos

Oper von Richard Strauss

Musikalische Leitung Fabio Luisi
Regie Claus Guth
Bühnenbild Christian Schmidt
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Dramaturgie Ronny Dietrich
Einstudierung Regie Aglaja Nicolet

Haushofmeister Alexander Pereira
Musiklehrer Johannes Martin Kränzle
15, 18, 22, 28 FebMartin Gantner
3 Mär
Komponist Anna Stéphany
Tenor/Bacchus Roberto Saccà
Offizier Airam Hernandez
Tanzmeister Yujoong Kim
Perückenmacher Oleg Loza
Lakai Ivan Thirion
Zerbinetta Olga Pudova
Primadonna/Ariadne Eva-Maria Westbroek
Harlekin Elliot Madore
Scaramuccio Martin Zysset
Truffaldin Erik Anstine
Brighella Iain Milne
Najade Agnieszka Adamczak
Dryade Olivia Vote
Echo Shelley Jackson


In deutscher Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

2 Std. 30 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

15 Feb 2015, 14:00
Wiederaufnahme
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

18 Feb 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

22 Feb 2015, 20:00
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

28 Feb 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

03 Mär 2015, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Ariadne auf Naxos

Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Der reichste Mann Wiens hat eine Operntruppe und ein Commedia dell’Arte-Ensemble beauftragt, sein Fest künstlerisch zu umrahmen. Aus Zeitmangel – das Feuerwerk muss pünktlich beginnen! – sollen nun allerdings die tragische Oper und das lustige Stück der Komödientruppe nicht nacheinander, sondern gleichzeitig aufgeführt werden – sehr zum Leidwesen des jungen Komponisten, der deshalb an seiner geliebten tragischen Oper äusserst schmerzhafte Kürzungen und Änderungen vornehmen muss... Schein und Sein, Theaterwelt und Realität, Komik und Tragik, die treu liebende, unglückliche Ariadne und die leichtlebige, die Männer wie Kleidungsstücke wechselnde Zerbinetta – diese Gegen­sätze bestimmen Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos. Regisseur Claus Guth erzählt das Stück aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel und verlegt die «fiktive Insel», auf der der zweite Teil des Stückes angesiedelt ist, in die Zürcher Kronenhalle. Die gefeierte Inszenierung kehrt nun in einer neuen Besetzung auf die Bühne des Opernhauses zurück: Eva-Maria Westbroek als Ariadne ist ebenso wie Olga Pudova als Zerbinetta erstmals am Opernhaus Zürich zu erleben. Als Komponist gibt die junge Mezzosopranistin Anna Stéphany aus unserem Ensemble ihr Rollendebüt. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Fabio Luisi.

 

Bios

Ariadne auf Naxos

Fabio Luisi

Musikalische Leitung

Fabio Luisi, Generalmusikdirektor des Opernhauses, stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996). Als Gastdirigent trat er mit folgenden Orchestern auf: Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, San Francisco Symphony, Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Berlin, Oslo Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Philharmonia London, NHK Symphony Tokio, Münchner Philharmoniker, Santa Cecilia Orchestra Rom, Mahler Chamber Orchestra. Zudem ist er häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatsoper Berlin. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. An der Met dirigierte er erstmals 2005 (Don Carlo). Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Met und dort ausserdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos, Rigoletto und Massenets Manon. Mit dieser Oper gab er auch sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Falstaff. Zudem leitete er eine USA-Tournee mit den Wiener Symphonikern. Am Opernhaus Zürich dirigierte Fabio Luisi bisher die Neuproduktionen von Jenůfa, Rigoletto, Don Giovanni, La straniera, Fidelio und Aida sowie die Wiederaufnahmen von Tosca, La bohème, Der Rosenkavalier und Don Carlo. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani sowie sämtliche Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dez 2014

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mär 2015, 04 Mär 2015

Mahler / Rachmaninov

18 Jan 2015

Mahler Vierte Sinfonie

25 Okt 2014

Norma

31 Jan 2015, 03 Feb 2015, 06 Feb 2015, 08 Feb 2015, 12 Feb 2015, 15 Feb 2015, 21 Feb 2015

Rhapsody in Blue - ein Abend mit Musik aus Amerika

31 Okt 2014

Schönberg / Rachmaninov

12 Jul 2015

Claus Guth

Inszenierung

Claus Guth wurde 1964 in Frankfurt geboren und studierte an der Münchner Universität Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften sowie Theater- und Opernregie an der dortigen Hochschule für Musik. Schon früh bildeten Uraufführungen einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit (Münchener Biennale). Bei den Salzburger Festspielen deutete er Luciano Berios «Cronaca del luogo», an der Semperoper Dresden Peter Ruzickas «Celan», in Basel «Schwarzerde» von Klaus Huber und in Aachen Helmut Oehrings «BlauWaldDorf». Im traditionellen Repertoire reicht sein Spektrum von der Barockoper über Glucks «Iphigénie en Tauride», die er 2000 in Salzburg und Zürich in Szene setzte, über Mozart, Rossini, Lortzing, Verdi und Wagner bis zu Klassikern der Moderne wie Strawinskys «The Rake’s Progress». Vor allem an den Opernhäusern von Zürich und Basel war Guth, meist in Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Christian Schmidt, häufig zu Gast; in Zürich führte er u.a. bei «Fierrabras», «Radamisto», «Ariane et Barbe-Bleue» und «Ariadne auf Naxos» Regie. 2003 gab er mit dem «Fliegenden Holländer» sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. 2005 inszenierte er in Wien Mozarts «Lucio Silla» – seine erste gemeinsame Arbeit mit Nikolaus Harnoncourt, die 2006 mit «Le Nozze di Fiaro» in Salzburg fortgesetzt wurde. Ausserdem war Claus Guth gemeinsam mit Christian Schmidt in jüngerer Zeit auch in Dresden («Meistersinger»), an der Bayerischen Staatsoper («Luisa Miller»), in Frankfurt («Un ballo in maschera», «Il trittico») sowie in Hamburg zu Gast, wo er nach «Simon Boccanegra» den «Ring des Nibelungen» inszenierte. Die Saison 2009/10 führte ihn unter anderem mit “Siegfried“ nach Hamburg, mit “Die Meistersinger von Nürnberg“ nach Dresden und mit “Don Giovanni“ an die Salzburger Festspiele.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Christian Schmidt

Bühnenbild

Christian Schmidt, der aus Coburg stammt, studierte Bühnenbild in Salzburg und bei Erich Wonder an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Anlässlich der Uraufführung von Jan Müller-Wielands Oper «Das Gastspiel» bei der Münchener Biennale 1992 arbeitete er zum ersten Mal mit Claus Guth zusammen, eine Begegnung, aus der sich eine intensive künstlerische Partnerschaft entwickelt hat. Zahlreiche Inszenierungen Guths hat Schmidt mittlerweile als Bühnen- und Kostümbildner ausgestattet, darunter Glucks Iphigénie en Tauride und Mozarts Le nozze di Figaro für die Salzburger Festspiele, Wagners Der fliegende Holländer für die Bayreuther Festspiele, Schuberts Fierrabras, Händels Radamisto und Dukas’ Ariane et Barbe-Bleue und Tristan und Isolde für die Oper Zürich sowie Mozarts Lucio Silla bei den Wiener Festwochen 2005. Auch durch massstabsetzende Uraufführungen hat sich das Team einen Namen gemacht, darunter Battistellis Keplers Traum, Czernowins Pnima und Stauds Berenice für die Münchener Biennale, Peter Ruzickas Celan an der Semperoper Dresden und Helmut Oehrings Unsichtbares Land in Basel. Neben Claus Guth hat Christian Schmidt auch mit Hans Neuenfels gearbeitet, für dessen Inszenierungen von Zemlinskys Der König Kandaules an der Wiener Volksoper (1997) und Die Entführung aus dem Serail in Stuttgart (1998) er die Ausstattung verantwortete (Auszeichnung als «Inszenierung des Jahres» durch die «Opernwelt»). 2003 kürte ihn die «Opernwelt» zum «Bühnenbildner des Jahres», 2005 zum «Kostümbildner des Jahres». Für das Bühnenbild zu Simon Boccanegra an der Hamburgischen Staatsoper (Regie: Claus Guth) erhielt er 2006 den Rolf-Mares-Preis. 2010 arbeitete er für Die lustige Witwe in Genf erstmals mit Christof Loy zusammen. Für Christian Spuck schuf er beim Stuttgarter Ballett das Bühnenbild zu Glucks Orphée et Eurydice.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mär 2015, 04 Mär 2015

Romeo und Julia

28 Aug 2014, 29 Aug 2014, 30 Aug 2014, 28 Mai 2015, 30 Mai 2015, 31 Mai 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Martin Gantner

Bariton

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Kern. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Hans Werner Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Lo sdegno del mare, an der Bayerischen Staatsoper München in Peter Grimes und Carmen, in Dresden in La Cenerentola und bei den Salzburger Festspielen in Salome. Von 1993 bis 2005 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er lyrische Bariton-Partien wie Almaviva, Guglielmo, Papageno, Amfortas, Posa, Marcello, Ping, Fürst Jeletzki, Spielmann, Dr. Falke, Malatesta, Ottokar u.v.m. gesungen hat. 2005 gab er unter Zubin Mehta in München sein erfolgreiches Rollendebüt als Wolfram (Tannhäuser). Ferner sang er in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos in einer Neuproduktion unter der Leitung von Kent Nagano. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Chicago, Los Angeles, Tokio, Barcelona und Brüssel. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren The Rake’s Progress, Tristan und Isolde und Elektra in Zürich, Die Gezeichneten in Los Angeles sowie Fidelio in Wien. In Zürich war Martin Gantner zudem in Palestrina, Ariadne auf Naxos, Der Rosenkavalier, Die Meistersinger von Nürnberg und Fidelio zu erleben.

Ariadne auf Naxos

03 Mär 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 Mai 2015, 05 Mai 2015, 10 Mai 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Okt 2014, 09 Okt 2014, 14 Okt 2014, 18 Okt 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Anna Stéphany

Mezzosopran

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. den Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée mit Christian Curnyn am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Konzerte gab sie u.a. mit dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem NDR-Sinfonieorchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und bei den London Proms. Sie arbeitete u.a. mit Dirigenten wie William Christie, Vladimir Jurowski, Laurence Cummings, Balthasar Neumann, Jaap van Zweden, Thomas Hengelbrock, Sir Colin Davis, Vassily Sinaisky, Andris Nelsons, Sir Charles Mackerras, Jean-Christophe Spinosi, David Zinman, Thierry Fischer, Donald Runnicles und Sir Andrew Davis. Seit der Saison 2012/13 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Lola (Cavalleria rusticana), Sièbel (Faust) und La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann). Nächste Spielzeit wird sie hier u.a. als Komponist in Ariadne auf Naxos zu hören sein. Zu ihren weiteren zukünftigen Projekten gehören u.a. Octavian an der Royal Swedish Opera sowie 2016 an der Londoner Covent Garden Opera.

Anna Karenina

12 Okt 2014, 17 Okt 2014, 19 Okt 2014, 19 Okt 2014, 21 Okt 2014, 26 Okt 2014, 21 Nov 2014, 29 Nov 2014, 02 Dez 2014, 05 Dez 2014, 26 Dez 2014, 04 Jan 2015

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Mahler Beethoven

28 Sep 2014

Roberto Saccà

Tenor

Der deutsch-italienische Tenor Roberto Saccà studierte in Stuttgart und Karlsruhe. Sein internationaler Durchbruch begann mit der Neuproduktion von Haydns L’anima del filosofo bei den Wiener Festwochen mit Cecilia Bartoli. Von 1993 bis 2002 war er Mitglied des Opernhauses Zürich und ist seitdem zu Gast an den großen Bühnen der Welt. Er arbeitet mit so renommierten Dirigenten wie Bolton, Bychkov, Davies, Dohnányi, Gardiner, Haitink, Harding, Harnoncourt, Hogwood, Luisi, Maazel, Mehta, Muti, Welser-Möst, Ozawa, Pappano, Prêtre, Solti, Stein und Thielemann. Bei der Wiedereröffnung des Teatro La Fenice war er 2003 im Eröffnungskonzert unter Muti und als Alfredo in einer Neuproduktion von La traviata unter Maazel zu hören.
Roberto Saccà war lange Zeit einer der führenden Mozart-Tenöre unserer Zeit und sang im Mozart-Jahr 2006 u.a. in Idomeneo (Barcelona, Berlin), Lucio Silla (Salzburger Festspiele, Venedig), Die Entführung aus dem Serail (Turin), Così fan tutte (Wien) und La clemenza di Tito (Zürich). Ein grandioser Erfolg als Bacchus (Ariadne auf Naxos) in Zürich leitete im selben Jahr einen Fachwechsel ein, und in den nächsten Jahren debütierte er in Zürich, Düsseldorf, London, Hamburg, Antwerpen und Bregenz in Rollen wie Florestan, Manolius (The Greek Passion), Kaiser (Die Frau ohne Schatten), Alexej (Der Spieler), Peter Grimes, Walter (Mieczysław Weinbergs Die Passagierin), Don José und Palestrina. Im Januar 2012 gab er in Zürich sein Rollendebüt als Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg. 
In der Saison 2012/13 war er u.a. in Carmen an der Deutschen Oper Berlin, Ariadne auf Naxos in Hamburg, Idomeneo in Frankfurt und Meistersinger in Amsterdam zu erleben. Zu künftigen Projekten zählen u.a. sein erster Lohengrin in Düsseldorf und Ariadne auf Naxos am Royal Opera House in London. Roberto Saccà ist auch als Konzertsänger international gefragt.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dez 2014

Airam Hernandez

Mitglied des IOS

Airam Hernández, Tenor, stammt aus Teneriffa. Dort studierte er zunächst Horn bei Guillermo Zarzo, bevor er ein Gesangsstudium am Conservatori del Liceu in Barcelona bei Maria Dolors Aldea absolvierte. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Vittorio Terranova, Carlos Chausson, Lorraine Nubar, Cindee Sanner, Dalton Baldwin und anderen. Er ist Gewinner zahlreicher Preise in seinem Heimatland und wirkte an Konzerten u.a. im Gran Teatre del Liceu (Bachs Magnificat, Schumanns Szenen aus Goethes Faust) und im Palau de la Música Catalana mit. Seit 2008 ist Airam Hernández regelmässig in Opernproduktionen des Gran Teatre del Liceu in Barcelona zu erleben, darunter Fidelio (Gefangener), Der Rosenkavalier (Tierhändler), Prokofjews Der Spieler (buckliger Spieler), Strauss’ Daphne (Zweiter Schäfer), Tschaikowskis Pique Dame (Tschaplizki) und erst kürzlich in der Rolle des Nathanael (Les Contes d’Hoffmann). Ab Herbst 2014 gehört Airam Hernández zum Internationalen Opernstudio und wirkt hier u.a. bei La fanciulla del West, Die Zauberflöte, Ariadne auf Naxos, Lucia di Lammermoor und Fidelio mit.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 Mai 2015, 05 Mai 2015, 10 Mai 2015

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Okt 2014, 05 Okt 2014, 08 Okt 2014, 11 Okt 2014

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Okt 2014, 10 Okt 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 Mai 2015, 03 Mai 2015, 06 Mai 2015, 08 Mai 2015, 14 Mai 2015, 17 Mai 2015, 20 Mai 2015, 23 Mai 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Oleg Loza

Mitglied des IOS

Oleg Loza, Bariton, wurde in Moskau geboren. Er studierte am Gnessin College und am Tschaikowski Konservatorium seiner Heimatstadt Gesang und Chorleitung. 2009 gewann er in Jalta den internationalen Schaljapin-Gesangswettbewerb. In Moskau stand er als Marcello in Puccinis La bohème und in der Titelpartie von Tschaikowskis Eugen Onegin auf der Bühne. In der Wiener Kammeroper war er als Norton (Rossinis La cambiale di matrimonio) und als Schaunard (La bohème) zu erleben. Diese Partie sang er im August 2013 auch im Het Compagnietheater in Amsterdam. Ab der Spielzeit 2013/2014 ist er Mitglied des IOS und war bisher u.a. als Deputato (Don Carlo) und Usciere (Rigoletto) zu hören.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dez 2014

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Okt 2014, 10 Okt 2014

Elliot Madore

Bariton

Elliot Madore wurde in Kanada geboren und erhielt seine Gesangsausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2009 gewann er den Gesangswettbewerb der Palm Beach Opera, 2010 war er Finalist beim Eleanor-McCollum-Gesangswettbewerb in Houston. Sein europäisches Operndebüt gab er beim Glyndebourne Festival als Ramiro in Ravels L’heure espagnole und als Katze/Uhr in L’Enfant et les sortilèges. Sein Debüt auf der Bühne der Metropolitan Opera gab er als Lysander in The Enchanted Island, dirigiert von William Christie. Ausserdem sang er in Brittens Billy Budd im Rahmen des «Lindemann Young Artist Development Program». Sein Debüt an der Carnegie Hall gab er im Rahmen von Marilyn Hornes Reihe «The Song Continues» in der Weill Recital Hall. Seit 2012 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Andrei in der Neuproduktion Drei Schwestern, als Silvio (I Pagliacci), Silvano (Un ballo in maschera), Germano (La scala di seta) und Valentin (Faust) hervortrat. In der Spielzeit 2013/14 wird er in Zürich u.a. als Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben sein. Mit der Titelpartie in Don Giovanni wird er an die Opera Philadelphia und das Glyndebourne Festival zurückkehren. Künftige Pläne führen ihn an die MET New York, an die San Francisco Opera, die Bayerische Staatsoper und zum Festival von Aix-en-Provence.

.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Martin Zysset

Tenor

Martin Zyssetist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich nicht nur im Fach Klarinette ausbilden, sondern absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er in Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis vervollständigte. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er als Don Ottavio (Don Giovanni), Baron Kronthal (Der Wildschütz), Peter Iwanow (Zar und Zimmermann) und Max (Der Freischütz) ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit der Spielzeit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanová), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella, Cecco (Il mondo della luna), Graf Hohenzollern (Der Prinz von Homburg) sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er unlängst die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt Ben Gunn in der Schatzinsel, den Doktor in Drei Schwestern, Tschekalinski in Pique Dame und Giove in Il ritorno d’Ulisse in patria.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dez 2014

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mär 2015, 04 Mär 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Okt 2014, 10 Okt 2014

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 15 Mär 2015, 22 Mär 2015, 17 Apr 2015, 14 Mai 2015, 27 Jun 2015

Erik Anstine

Bass

Erik Anstine studierte an der Northwestern University, der Indiana University sowie der Royal Academy of Music in London. Er gewann den Orpheus-Wettbewerb und nahm an Thomas Quasthoffs Lied-Wettbewerb sowie beim Königin- Sonja-Musikwettbewert teil; zweimal war er Regional-Finalist bei den Met-Auditions. Als Mitglied des Opernstudios in Seattle sang er Leporello, Don Alfonso und Truffaldino. Beim Castleton Festival verkörperte er den Notar in Gianni Schicchi und Peachum in Gays A Beggar’s Opera. Im Rahmen des Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera sang er in Eugen Onegin, Roméo et Juliette und – unter der Leitung von James Conlon – in Der Kaiser von Atlantis. Am Opernhaus Zürich interpretierte er in der Spielzeit 2012/2013 u.a. Sciarrone (Tosca), Bartolo (Le nozze di Figaro), Biterolf (Tannhäuser), Kulygin (Drei Schwestern) und Masetto (Don Giovanni). In der Spielzeit 2013/14 war er hier neben Melisso (Alcina) u.a. als Nachtwächter (Die Meistersinger von Nürnberg) zu erleben.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Iain Milne

Mitglied des IOS

Der Tenor Iain Milne aus Aberdeenshire/Schottland schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und gehört ab der Spielzeit 2014/2015 dem Internationalen Opernstudio in Zürich an. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy unter Lionel Friend, Tamino (Die Zauberflöte) an der Hampstead Garden Opera wie auch in Ravels L'Enfant et les sortilèges und Händels Giulio Cesare in Egitto. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). In Zürich wird er u.a. in Lohengrin, Die Zauberflöte, Ariadne auf Naxos und Elektra zu erleben sein.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Okt 2014, 09 Okt 2014, 14 Okt 2014, 18 Okt 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Olivia Vote

Mitglied des IOS

Olivia Vote, Mezzosopran, stammt aus den USA und studierte Gesang an der North Carolina School of the Arts, der Yale University sowie der Academy of Vocal Arts in Philadelphia. 2012 sang sie Donna Elvira (Don Giovanni) bei der Wolf Trap Opera Company und arbeitete an einer Produktion mit Gustavo Dudamel. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Cuniza (Oberto), Adalgisa (Norma), Giovanna Seymour (Anna Bolena), Clairon (Capriccio), Orlofsky (Die Fledermaus), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Dido (Dido and Aeneas). Als Liedsängerin war sie als Solistin in Verdis Requiem, Beethovens c-Moll Messe, Pergolesis Stabat mater und Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen sowie dem Lied von der Erde zu hören. Sie war Stipendiatin des Metropolitan Opera National Council sowie Gewinnerin zahlreicher Preise, wie der Loren Zachary Competition, der Liederkranz Foundation und der Licia Albanese Competition. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Mitglied des IOS und war u.a. als Mary Hawkins (Die Schatzinsel), Mago (Rinaldo), Annina (La traviata), Paggio und Giovanna (Rigoletto), Philomène in Martinůs Alexandre Bis, Lehrbube (Die Meistersinger von Nürnberg) sowie im Rahmen der Zürcher Festspiele 2013 als Solistin im Wagner-Projekt Wie ich Welt wurde von Hans Neuenfels zu hören.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015