Ballettabend

Choreografien von William Forsythe, Edward Clug, Sol Léon / Paul Lightfoot

NEW SLEEP
Choreografie: William Forsythe
Musik: Thom Willems
Bühnenbild / Kostüme / Lichtgestaltung:
William Forsythe
Uraufführung: 1. Februar 1987,
San Francisco Ballett
Schweizerische Erstaufführung


HILL HARPER`S DREAM
Choreografie: Edward Clug
Musik: Milko Lazar
Bühnenbild: Marko Japelj
Kostüme: Leo Kulas
Lichtgestaltung: Edward Clug / Martin Gebhardt
Uraufführung


SLEIGHT OF HAND
Choreografie: Sol León / Paul Lightfoot
Musik: Philip Glass, 2. Satz aus der Sinfonie Nr. 2
Bühnenbild und Kostüme: 
Sol León / Paul Lightfoot
Lichtgestaltung: Tom Bevoort
Uraufführung: 15. März 2007, Lucent Danstheater Den Haag, Nederlands Dans Theater II
Schweizerische Erstaufführung


Ballett Zürich


Exklusiver Partner
Ballett Zürich

Spieldauer

2 Std.

Pause

Nach dem 1. Teil nach ca. 20 Min. und nach dem 2. Teil nach ca. 70 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

16 Feb 2013, 19:00
Premiere
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

20 Feb 2013, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

22 Feb 2013, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

23 Feb 2013, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

16 Mär 2013, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

20 Mär 2013, 19:30
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

22 Mär 2013, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

21 Mai 2013, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

24 Mai 2013, 20:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

30 Mai 2013, 19:30
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

31 Mai 2013, 19:00
AMAG-Volksvorstellung: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

02 Jun 2013, 14:00
zum letzten Mal
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Ballettabend

Verinnerlichte Dramatik prägt den zweiten Ballettabend dieser Saison. Er kombiniert zwei Meilensteine der jüngsten Ballettgeschichte mit einer Neuschöpfung und bietet die Möglichkeit, drei faszinierende Tanzsprachen vereint in einem Abend zu sehen. William Forsythe hat das Ballett in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer beeinflusst und geprägt. In seinen Arbeiten erkundet und überschreitet der Amerikaner immer wieder die Grenzen der Kunstform Tanz. In seiner 1987 für das San Francisco Ballet entstandenen Choreografie New Sleep geraten drei clowneske Figuren – zu elektronischer Musik von Thom Willems – in den Bann einer Messlatte, einer Topfpflanze und einer Sammlung von Bowling-Kugeln.
Erstmals arbeitet das Ballett Zürich mit dem slowenischen Choreografen Edward Clug, der vor allem durch sein Ballett Radio and Juliet, eine moderne Interpretation von Shakespeares Romeo und Julia zur Musik der Rockband Radiohead, international bekannt wurde. Clugs Stücke, die den Zuschauer durch oft irrwitzige Tempi und choreografischen Detailreichtum in ihren Bann ziehen, waren u.a. in Lissabon, Zagreb, Essen und beim Stuttgarter Ballett zu sehen.
Nachdem es in Zürich bereits 2004 mit seiner witzig-furiosen Choreografie Skew Whiff begeisterte, präsentiert das Choreografenpaar Lightfoot/León nun sein Ballett Sleight of Hand. Der Engländer Paul Lightfoot und die Spanierin Sol León begegneten sich 1987 im Ensemble des Nederlands Dans Theaters (NDT) und gehören heute zu den international gefragtesten Choreografen. In der Nachfolge von Hans van Manen und Jiří Kylián stehen sie für modernen Tanz aus den Niederlanden. In der Spielzeit 2011/12 hat Paul Lightfoot die Leitung des NDT übernommen. Im geheimnisvollen Dunkel von Sleight of Hand entspannt sich eine verrätselte Fantasie, die ihre tänzerisch-theatralischen Wurzeln in einer konfliktgeladenen Familiengeschichte hat. Dabei ist der Titel Sleight of Hand - zu deutsch «Taschenspielerei» - eine Referenz an die Kunst des Kartenspiels.

 

Bios

Ballettabend

William Forsythe

Choreograf

William Forsythe gilt als einer der weltweit führenden Choreografen. Seine Werke sind dafür bekannt, die Praxis des Balletts aus der Identifikation mit dem klassischen Repertoire gelöst und zu einer dynamischen Kunstform des 21. Jahrhunderts transformiert zu haben. Sein tiefgreifendes Interesse an organisatorischen Grundprinzipien hat ihn dazu geführt, ein breites Spektrum von Projekten in den Bereichen Installation, Film und internetbasierte Wissensentwicklung zu realisieren. William Forsythe wuchs in New York auf und begann seine Ausbildung bei Nolan Dingman und Christa Long in Florida. Er tanzte mit dem Joffrey Ballet und später mit dem Stuttgarter Ballett, dessen Hauschoreograf er 1976 wurde. In den folgenden sieben Jahren schuf er neue Werke für das Stuttgarter Ensemble sowie für namhafte Ballettkompanien, u.a. in München, London, Berlin, Paris und New York. 1984 begann seine zwanzigjährige Tätigkeit als Direktor des Balletts Frankfurt. Seine Arbeiten aus dieser Zeit nehmen einen zentralen Platz im Repertoire der wichtigen Ballettensembles der Welt ein, u.a. beim New York City Ballet, dem San Francisco Ballet, dem National Ballet of Canada, dem Londoner Royal Ballet, dem Ballet de l’Opéra de Paris und dem Ballett Zürich. Nach der Auflösung des Balletts Frankfurt im Jahr 2004 formierte Forsythe ein neues, unabhängiges Ensemble: The Forsythe Company. Sie hat ihre festen Spielstätten in Dresden und Frankfurt/Main und gibt darüber hinaus internationale Gastspiele. Forsythe und sein Ensemble haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den New Yorker Tanz- und Performance Bessie Award sowie den Laurence Olivier Award. Bei der Biennale in Venedig 2010 erhielt Forsythe den «Goldenen Löwen» für sein Lebenswerk.

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Paul Lightfoot

Choreograf

Paul Lightfoot stammt aus Kingsley (England) und absolvierte seine tänzerische Ausbildung an der Royal Ballet School in London. 1985 wurde er Mitglied des Nederlands Dans Theater II und wechselte zwei Jahre später ins NDT I, das er entscheidend prägte. Schon 1988 entstand seine erste Choreografien im Rahmen des alljährlichen NDT-Workshops. 1989 schuf er die Choreografie The Bard of Avon für das NDT II. Paul Lightfoots Choreografien entstehen in enger Zusammenarbeit mit Sol León. 2002 wurden beide zu Hauschoreografen des Nederlands Dans Theater ernannt. Bis heute haben sie über 40 Ballette für die Kompanie kreiert, die auf der ganzen Welt gezeigt werden und für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten haben, u.a. Seconds, SH-Boom, Shutters Shut, Subject to Change, Signing Off und Shoot the Moon. Seit 2007 engagieren sich beide in einem von ihnen gegründeten Hilfsprojekt für Strassenkinder in Bangladesch. Seit Beginn der Saison 2011/12 ist Paul Lightfoot Direktor des NDT.

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Sol León

Choreografin Choreograf

Sol León wurde im spanischen Cordoba geboren und an der Nationalen Ballettakademie in Madrid ausgebildet. 1987 wurde sie in Den Haag Mitglied des NDT II unter Arlette van Boven. 1989 wechselte sie ins NDT I, wo sie bis bis zum Ende ihrer Tanzlaufbahn im Jahre 2003 in vielen Werken von Jirí Kylián, Hans van Manen, Mats Ek und Ohad Naharin getanzt hat. Ihre Choreografien entstehen in enger Zusammenarbeit mit Paul Lightfoot. 2002 wurden beide zu Hauschoreografen des Nederlands Dans Theater ernannt. Bis heute haben sie über 40 Ballette für die Kompanie kreiert, die auf der ganzen Welt gezeigt werden und für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten haben, u.a. Seconds, SH-Boom, Shutters Shut, Subject to Change, Signing Off und Shoot the Moon. Seit 2007 engagieren sich beide in einem von ihnen gegründeten Hilfsprojekt für Strassenkinder in Bangladesch.

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Edward Clug

Choreograf

Edward Clug vollendete seine Ballettausbildung 1991 an der Nationalen Ballettschule in Cluj-Napoca (Rumänien). Im selben Jahr wurde er als Solist an das Slowenische Nationaltheater (SNG) in Maribor engagiert. 2003 wurde am selben Theater Ballettdirektor und führte die Kompanie auf neue, unverkennbare Wege. Während der letzten zehn Jahre zog Edward Clug mit seinem unverwechselbaren choeografischen Stil die Aufmerksamkeit eines internationalen Publikums auf sich. Gleichzeit gelang es ihm, das Mariborer Ensemble mit Gastspielen in ganz Europa, Asien, den USA und Kanada in der internationalen Tanzszene zu etablieren. Als Choreograf schuf Edward Clug neue Stücke für das Nationalballett Lissabon, das Nationalballett Zagreb, das Aalto Ballett Essen und das Stuttgarter Ballett, das Nationalballett Bukarest, die Bitef Dance Company und die Sation Zuid Company. Er erhielt internationale Preise bei Ballett- und Tanzwettbewerben in Varna, Moskau, Hannover und Nagoja und wurde 2010 in Moskau für den Kunstpreis «Goldene Maske» nominiert. Ausserdem wurde er mit den höchsten slowenischen Kulturpreisen, dem Preis der Prešern Foundation (2005) und der Glazer Charter (2008), ausgezeichnet.

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Marko Japelj

Bühnenbild

Marko Japelj stammt aus Maribor (Slowenien). Er studierte Architektur in Ljubljana. 1986 entstand sein erstes Bühnenbild für Hedda Gabler an der Theaterakademie in Ljubljana. Mittlerweile realisierte er fast 200 Bühnenbilder für Drama und Musiktheater, Film und Fernsehen in Slowenien, Kroatien, Serbien, Italien, Österreich, Deutschland und England. Viele wurden mit Auszeichnungen prämiert. Als Gastprofessor leitete er drei Semester die Meisterklasse für Film und Bühnengestaltung auf der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Für Edward Clug realisierte er die Bühnenbilder zu Tango, Lacrimas, Radio & Juliet, Prêt-à-porter, The Architecture of Silence und Watching Others in Slowenien, Deutschland und Rumänien.

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Leo Kulas

Kostüme

Der Bühnen- und Kostümbildner Leo Kulaš studierte an der Akademie für Angewandte Kunst in Belgrad. Im ehemaligen Jugoslawien schuf er die Kostüme für über 150 Theater-, Opern- und Ballettproduktionen. Mit Roberto Ciulli arbeite er am Theater an der Ruhr in Mühlheim und an Paolo Magellis Teatro Metastasio della Toscana. Am Beginn seiner Laufbahn arbeitete Leo Kulaš am Slowenischen Mladinsko Theatre und am Slowenischen Nationaltheater Maribor mit der Kostümbildnerin Svetlana Visintin zusammen. Für La divina commedia am Slowenischen Nationaltheater in Maribor wurde er mit dem «Maribor Theatre Festival Award» und dem «Prešeren Fund Award» ausgezeichnet, 2008 erhielt er den «Maribor Theatre Festival Award» für Das Kätchen von Heilbronn, einer Produktion des Slowenischen Nationaltheaters Ljubljana.  Auch ausserhalb Sloweniens hat Leo Kulaš mit namhaften Regisseuren zusammengearbeitet, u.a. am Theater Dortmund, am Thalia Theater Hamburg, an der Oper Sofia, am Landestheater Linz und an der Staatsoper Hannover. Leo Kulaš schuf die Kostüme für Edward Clugs Ballette Tango, Lacrimas, Radio and Juliet, Prêt-à-porter, Watching Others, Sketches und The Architecture of Silence. Ausserdem ist er immer wieder auch als Kostümbildner für Film- und Fernsehproduktionen tätig.

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Ballett Zürich

Ballett

Die grösste professionelle Ballettcompagnie der Schweiz wird seit der Saison 2012/13 von Christian Spuck geleitet.  Beheimatet am Opernhaus Zürich, bestreitet das 36 Tänzerinnen und Tänzer umfassende Ensemble mit seinen Produktionen nicht nur einen wesentlichen Teil des Opernhaus-Spielplans, sondern wird regelmässig auch auf internationalen Gastspielen gefeiert. Hervorgegangen aus dem einstigen Ballett des Stadttheaters Zürich, wurde die Compagnie von ihren Direktoren Nicholas Beriozoff, Patricia Neary, Uwe Scholz und Bernd Bienert geprägt. Der Schweizer Choreograf Heinz Spoerli, Ballettdirektor von 1996 bis 2012, etablierte die Compagnie innerhalb weniger Jahre unter den führenden europäischen Ballettformationen.

Mehr Informationen zum Ballett Zürich finden Sie hier

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Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 Mai 2013, 05 Mai 2013, 09 Mai 2013, 17 Mai 2013, 20 Mai 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013, 16 Jun 2013, 26 Jun 2013

Romeo und Julia

13 Okt 2012, 14 Okt 2012, 18 Okt 2012, 21 Okt 2012, 26 Okt 2012, 28 Okt 2012, 02 Nov 2012, 02 Dez 2012, 07 Dez 2012, 13 Dez 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Schwanensee

21 Dez 2012, 26 Dez 2012, 28 Dez 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mär 2013, 10 Mär 2013

 

Ballettabend

Choreografien von William Forsythe, Edward Clug, Sol Léon / Paul Lightfoot

 

Ballettabend

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