Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Musikalische Leitung Thomas Rösner
Regie Sven-Eric Bechtolf
Bühnenbild Rolf Glittenberg
Kostüme Marianne Glittenberg
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Choreinstudierung Jürg Hämmerli
7, 9, 15, 17 Feb
Musikkollegium Winterthur

Fiordiligi Malin Hartelius
Dorabella Anna Stephany
Despina Martina Janková
Ferrando Ilker Arcayürek
Guglielmo Ruben Drole
Don Alfonso Oliver Widmer


mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std. 39 Min.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 93 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

07 Feb 2013, 19:00
Wiederaufnahme
Preise I

09 Feb 2013, 19:00
Preise I

13 Feb 2013, 19:00
Preise I

15 Feb 2013, 19:00
Preise I

17 Feb 2013, 19:00
zum letzten Mal
Preise I

Ort

Theater Winterthur

 

Così fan tutte

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Libretto von Lorenzo da Ponte

Einen experimentellen Partnertausch hat sich Don Alfonso ausgedacht – zum Beweis seiner Theorie, dass letztlich alle Frauen untreu sind, wenn man ihnen nur die Gelegenheit dazu verschafft. Und so beginnt Mozarts Oper Così fan tutte ganz im Geist der opera buffa als heitere Verwechslungskomödie mit allen dafür typischen Ingredienzien: Ferrando und Guglielmo ziehen zum Schein in den Krieg und kehren verkleidet  zurück; ihre Verlobten, Dorabella und Fiordiligi, erkennen die Männer nicht – und lassen sich auf eine Affäre mit den vermeintlich Fremden ein. Doch das «dramma giocoso» verwandelt sich unmerklich in ein Drama von existentieller Dimension, das den Beteiligten schliesslich den Boden unter den  Füssen wegzieht; aus dem heiteren Zeitvertreib wird plötzlich Ernst. Mozart, der Herzenskenner unter den Komponisten, weiss von der Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit menschlicher Empfindungen zu erzählen wie kein anderer. Seine Musik bringt in jedem Moment dieses komplexen Verwirrspiels die wahren Empfindungen seiner jungen Verliebten zum Ausdruck: Denn das, was sie glauben zu fühlen, und das, was sie tatsächlich empfinden, klafft oft weit auseinander. Doch Mozart ist kein Moralist; er verurteilt seine Figuren nicht, sondern spürt ihren Gefühlsverwirrungen auf äusserst differenzierte Weise nach.

 

Handlung

Così fan tutte

Erster Akt
Zwischen dem Philosophen Don Alfonso und zwei jungen Männern entsteht eine Diskussion über die Beständigkeit der Frauen. Guglielmo und Ferrando sind von der Treue ihrer Verlobten Fiordiligi und Dorabella derart überzeugt, dass sie Don Alfonsos Vorschlag, um hundert Zechinen darum zu spielen, annehmen. Don Alfonso will ihnen beweisen, dass auch ihre Bräute wie alle anderen Frauen sind: also treulos. Sie müssten nur 24 Stunden alles tun, was er von ihnen verlangt. Übermütig nehmen die beiden Freunde die Bedingung an. In freudiger Erregung warten die Schwestern Fiordiligi und Dorabella auf ihre Verlobten, doch an ihrer Stelle kommt Don Alfonso, der ihnen in scheinbarer Bestürzung davon Mitteilung macht, dass Guglielmo und Ferrando überraschend abkommandiert worden seien. Den Paaren bleibt nur noch die Zeit für einen kurzen Abschied – vielleicht für immer, wie die Bräute befürchten.
Despina macht sich über den Trennungsschmerz der Mädchen lustig – nichts sei leichter, als einen Liebhaber zu ersetzen. Die Mädchen sind schockiert. Don Alfonso besticht Despina, damit sie ihm behilflich ist, zwei Verehrern von Fiordiligi und Dorabella Zutritt und Gehör zu verschaffen. In exotischer Verkleidung versuchen nun Guglielmo und Ferrando ihre Geliebten zu erobern, werden aber schroff zurückgewiesen. Schon verlangen sie von Don Alfonso ihren Spieleinsatz, doch die 24 Stunden sind noch nicht um.
Sich ihres Sieges sicher gehen die Männer erneut zum Angriff über. Sie täuschen den über ihr Schicksal klagenden Schwestern vor, sich aus verschmähter Liebe vergiftet zu haben. Despina, als Arzt verkleidet, erweckt die Scheintoten zu neuem Leben. Völlige Heilung – geben diese vor – könne nur ein Kuss der Verehrten bewirken. Fiordiligi und Dorabella sind verwirrt.

Zweiter Akt
Despina warnt die Mädchen vor der Unbeständigkeit der Männer und wirbt für die fremden Verehrer. Schliesslich lassen sich Dorabella und Fiordiligi zu einem neuerlichen Treffen überreden. Nur zum Spass, versichern sie sich gegenseitig, wollen sie auf einen Flirt eingehen und einigen sich schnell über den jeweiligen Partner. Dorabella wählt Fiordiligis Verlobten Guglielmo, Fiordiligi Dorabellas Verlobten Ferrando.
Bei einem von Don Alfonso und Despina organisierten Fest geben die beiden Männer sich nun schüchtern. Fiordiligi ergreift die Initiative und überredet Ferrando zu einem Spaziergang. Der von den Mädchen herbeigeführte Tausch der Partner beunruhigt die Männer zutiefst. Dorabella, allein mit Guglielmo zurückgeblieben, erliegt seinem Werben. Fiordiligi hingegen flieht vor Ferrando, obwohl sie sich eingestehen muss, dass der Fremde ihr keineswegs gleichgültig geblieben ist.
Ferrando akzeptiert seine Niederlage und berichtet Guglielmo von der Standhaftigkeit Fiordiligis, muss sich von diesem aber sagen lassen, dass Dorabella ihm nachgegeben hat. Schwankend zwischen Wut und Verzweiflung bricht Ferrando zusammen. Guglielmo, der seinen Wetteinsatz von Don Alfonso fordert, muss sich sagen lassen, dass die Versuchsreihe noch nicht abgeschlossen ist.
Fiordiligi, ihrer Gefühle nicht mehr sicher, will Guglielmo ins Feld folgen, um ihm die Treue zu bewahren und notfalls an seiner Seite zu sterben. Ferrando will sie davon abhalten und geht aufs Ganze; ihr Widerstand bricht. Bis ins Innerste getroffen sinnen die beiden Männer auf Rache, doch Alfonso, der seine Wette gewonnen hat, empfiehlt ihnen, ihre Verlobten, die sie ja trotz allem lieben würden, zu heiraten.
Fiordiligi und Dorabella sind bereit, mit den neuen Liebhabern die Ehe einzugehen. Despina, als Notar verkleidet, legt die Eheverträge vor. Kaum haben die Mädchen unterschrieben, kündigt ein Marsch die Rückkehr der ehemaligen Verlobten an. Während die Männer sich verstecken, sind Fiordiligi und Dorabella völlig gelähmt. Mit grausamem Vergnügen decken Ferrando und Guglielmo die Intrige nach und nach auf, bis sie sich selbst als die exotischen Liebhaber zu erkennen geben. Auch Despina ist nun fassungslos, während Don Alfonso versucht, den Status quo ante wieder herzustellen.

 

Bios

Così fan tutte

Thomas Rösner

Musikalische Leitung

Der in Wien geborene Dirigent Thomas Rösner übernahm 1998 auf Einladung Fabio Luisis, dessen Assistent er war, kurzfristig eine Tournée mit dem Orchestre de la Suisse Romande. Seither dirigierte er zahlreiche Orchester, darunter das London Philharmonic Orchestra, das Deutsche Sinfonieorchester Berlin, die Wiener Symphoniker, Bamberger Symphoniker, Hamburger Symphoniker, MDR Leipzig, Mozarteum Orchester Salzburg, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Orchestre Philharmonique de Liège, Orchestre de Chambre de Lausanne, die Slowakische Philharmonie, Houston Symphony u.v.a. Er war Chef associé beim Orchestre National de Bordeaux an der Seite von Hans Graf und von 2005-2011 Chefdirigent des Sinfonie Orchesters Biel. Als Operndirigent gastierte Thomas Rösner an der Bayerischen Staatsoper München, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, dem New National Theater Tokyo, dem Théâtre du Châtelet in Paris, der Opéra National de Lyon, Opéra de Marseille, Opéra National de Bordeaux und Opéra Nantes/Angers sowie beim Edinburgh Festival und der Opera di Roma. 2005 debütierte er bei der Glyndebourne Touring Opera mit Le nozze di Figaro, was zu Einladungen zum Glyndebourne Festival sowie an die Welsh National Opera führte. Dorthin kehrte er 2011 mit einer Neuproduktion von Die Fledermaus zurück. Bei den Bregenzer Festspielen leitete er Verdis Il trovatore mit den Wiener Symphonikern. Am Grand Théâtre de Genève stand er bei Bartoks Herzog Blaubarts Burg und Der wunderbare Mandarin, Die Fledermaus sowie den Balletproduktionen Hommage an Ligeti und La Bayadère am Pult. In der Saison 2010/2011 leitete er Neuproduktionen von Die Fledermaus an der Welsh National Opera, La sonnambula am Theater St. Gallen, Die lustige Witwe an der Opéra National de Lorraine und L’elisir d’amore an der Opéra Nantes/Angers.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Sven-Eric Bechtolf

Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf stammt aus Darmstadt. Nach seiner Ausbildung am Salzburger Mozarteum führten ihn Engagements als Schauspieler u.a. an das Zürcher Schauspielhaus, das Schauspielhaus Bochum, das Hamburger Thalia Theater, das Wiener Burgtheater, die Salzburger Festspiele und das Almeida Theatre, London. Als Regisseur hat er u.a. am Hamburger Thalia Theater und am Wiener Burgtheater gearbeitet. Am Opernhaus Zürich inszenierte er «Lulu», «Otello», «Die tote Stadt», «Der Rosenkavalier», «Pelléas et Mélisande», «Don Giovanni», «Le Nozze di Figaro», «Così fan tutte» und «Salome». An der Wiener Staatsoper führte er bei «Arabella», dem «Ring des Nibelungen» und «Cardillac» Regie. 2001 und 2002 erhielt er den Nestroy-Preis für die beste darstellerische Leistung des Jahres für den Hubert in «Dreimal Leben» (Regie: L. Bondy) und für seinen Hofreiter im «Weiten Land» (Regie: A. Breth) bei den Salzburger Festspielen. Seit 2011 leitet er das Schauspiel bei den Salzburger Festspielen.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Rolf Glittenberg

Bühnenbild

Rolf Glittenberg hat an wichtigen Opernhäusern, Theatern und Festivals wie  z.B. dem Thalia Theater Hamburg, dem Zürcher Schauspielhaus, dem Wiener Burgtheater, der Wiener Staatsoper, dem Edinburgh Festival, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und den Salzburger Festspielen gearbeitet. Er hat für Regisseure wie George Tabori, Johannes Schaaf, Dieter Giesing, Claus Peymann, Götz Friedrich, Luc Bondy und Peter Mussbach Bühnenbilder entworfen. Am Opernhaus Zürich entstanden die Bühnenräume für Martin Kusejs Inszenierungen der Opern Elektra, Die Zauberflöte und Genoveva sowie für Sven-Eric Bechtolfs Inszenierungen von Lulu, Otello, Die tote Stadt, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Salome, Falstaff und Don Carlo. Die letzten Premieren waren Der Ring des Nibelungen und Cardillac mit Franz Welser-Möst und Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper, Idomeneo mit Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Regisseur bei der Styriarte in Graz und in Zürich, Ariadne auf Naxos mit Daniel Harding und Sven-Eric Bechtolf bei den Salzburger Festspielen sowie Der Stein der Weisen mit Felix Breisach in Winterthur.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Marianne Glittenberg

Kostüme

Nach Anfängen gleichermassen im Sprech- und Musiktheater konzentrierte Marianne Glittenberg ihre Arbeit ausschliesslich auf die Oper. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy, Jürgen Flimm, George Tabori, Johannes Schaaf, Luca Ronconi und Hans Neuenfels war ihr besonders wichtig. In letzter Zeit ist die intensive Arbeit mit Sven-Eric Bechtolf prägend, mit dem mehrere Arbeiten am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien und 2002 an der Deutschen Oper Berlin («Les Contes d’Hoffmann») entstanden. Für die Salzburger Festspiele schuf Marianne Glittenberg für folgende Produktionen die Kostüme: «Der Bauer als Millionär», «Das Mädel aus der Vorstadt», «Die Zauberflöte», «Die Frau ohne Schatten», «L’incoronazione di Poppea» und «Don Giovanni». Weitere Opernarbeiten entstanden für die Hamburgische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich («Fidelio», «Lulu», «Otello», «Die tote Stadt», «Der Rosenkavalier», «Pelléas et Mélisande», «Don Giovanni», «Le nozze di Figaro», «Così fan tutte», «Salome»), die Nederlandse Opera Amsterdam und das Théâtre de la Monnaie, Brüssel, in Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Lorin Maazel, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst. Letzte Opernpremieren waren «Arabella» in Wien und Hamburg sowie «Der Ring des Nibelungen» und «Cardillac» in der Regie von Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 mit dem Lehrdiplom ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 zum Assistenten des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­antwortlich für Choreinstudierungen von un­gefähr 100 Opernproduktionen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Aufnahmen sowie TV-Produktionen, darunter Traviata im Hauptbahnhof von 2008, dokumen­tiert. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und andern Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Einstudie­rungen betreut. Für den Festakt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde im Mai 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der National­oper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem Schweizer Kammer­chor oder dem Ensemble der am Opernhaus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Musikkollegium Winterthur

Orchester

Das Musikkollegium Winterthur hat sich unter seinem Chefdirigenten Douglas Boyd in der Schweiz und im Ausland einen erstklassigen Ruf aufbauen können. Einladungen in wichtige Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden oder den Herkulessaal in München zeugen von der zunehmenden Beachtung, die das Musikkollegium Winterthur auch international geniesst. Mit Douglas Boyd hat das Musikkollegium Winterthur mittlerweile bereits fünf viel beachtete CD-Einspielungen realisiert, und weitere Aufnahmen sind in Vorbereitung. Diese erfreuliche Präsenz auf dem CD-Markt trägt ebenfalls dazu bei, den Namen des Musikkollegiums Winterthur über die Grenzen seiner Heimatstadt und der Schweiz hinaus bekannt zu machen. Das Musikkollegium Winterthur geht zurück auf eine 1629 gegründete Vereinigung musizierender Bürger. 1875 entstand daraus das Stadtorchester Winterthur. Bedeutende Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Othmar Schoeck oder Anton von Webern komponierten für das Musikkollegium Winterthur. Das Orchester gibt heute pro Saison etwa 70 Konzerte, davon rund 40 in Winterthur im Rahmen seiner eigenen Konzertreihen im Stadthaus Winterthur. Solisten wie András Schiff, Fazil Say, Maurice Steger, Christian Tetzlaff und Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Reinhard Goebel oder Heinz Holliger sind immer wieder gern in Winterthur zu Gast. Konzerte mit Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Thomas Zehetmair oder Daniel Hope, die in Doppelfunktion als Solist und Dirigent auftreten, ergänzen das vielseitige künstlerische Profil.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Schwanensee

21 Dez 2012, 26 Dez 2012, 28 Dez 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mär 2013, 10 Mär 2013

Malin Hartelius

Sopran

Die in Schweden geborene Sopranistin Malin Hartelius studierte in Wien, war dort Mitglied des Opernstudios und gehörte in der Spielzeit 1990/91 dem Ensemble der Wiener Staatsoper an. Seit 1991/92 ist sie dem Opernhaus Zürich verbunden, wo sie eine Vielzahl von Rollen gesungen hat, u.a. Sophie (Der Rosenkavalier), Estrella (Alfonso und Estrella), Adina (L’elisir d’amore), Leïla (Les pêcheurs de perles), Eudoxie (La juive), Fiordiligi (Così fan tutte), Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni),  Pamina (Die Zauberflöte) sowie Tatjana (Eugen Onegin). Gastspiele führten Malin Hartelius u.a. zu den Festivals in Aix-en-Provence und Salzburg, wo sie 1992 als Barbarina (Le nozze di Figaro) debütierte und seither u.a. als Blonde, Dircé (Cherubinis Médée), Adele und Rosina (La finta semplice) zu erleben war. Ausserdem gastierte sie u.a. in Frankfurt, Berlin, Paris, Hamburg und München. An die Wiener Staatsoper kehrte sie als Sophie zurück sowie 2011 als Donna Elvira unter Franz Welser-Möst, unter dessen Leitung sie auch in szenischen Produktionen aller drei Da Ponte-Opern in Cleveland mitwirkte. 2011/12 war Malin Hartelius in Zürich als Elisa (Il re pastore), Leïla, Adina und Fiordiligi  zu erleben, gastierte u.a. in Stockholm (Gräfin Almaviva) und debütierte als Vitellia in La clemenza di Tito auf einer Europa-Tournee der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Louis Langrée. Bei den Salzburger Festspielen war sie als Pamina in von Winters Labyrinth zu hören. Im Konzertbereich arbeitet Malin Hartelius u.a. mit William Christie, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Adam Fischer, Ivor Bolton und Franz Welser-Möst sowie den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Philharmonia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem London Symphony Orchestra. 2011/12 sang sie u.a. die c-Moll-Messe unter Welser-Möst im Wiener Musikverein und in Cleveland, mit dem Mozarteumorchester bei der Mozartwoche in Salzburg und Händels Messias bei den Salzburger Festspielen. Geplant sind u.a. Sale und Rinaldo in Zürich, L’elisir d’amore und Le nozze di Figaro an der Wiener Staatsoper sowie Haydns Jahreszeiten unter Welser-Möst in Cleveland, Beethovens 9. Sinfonie unter Chailly in Leipzig und Mozarts Requiem unter Langrée in Salzburg. Malin Hartelius wurde 2010 in Stockholm vom schwedischen König mit dem Orden für Wissenschaft und Kunst Litteris et Artibus ausgezeichnet.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Don Giovanni

29 Mai 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Sale

04 Nov 2012, 07 Nov 2012, 09 Nov 2012, 11 Nov 2012, 14 Nov 2012, 18 Nov 2012, 20 Nov 2012, 22 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012

Anna Stephany

Mezzosopran

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Geboren im Nordosten Englands, studierte sie am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio. Sie gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». 2011 sang sie den Annio in David McVicars Inszenierung von La clemenza di Titobeim Festival d’Aix-en-Provence. Weitere Enga­ gements waren Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Pariser Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée mit Christian Curnyn am Chicago Opera Theater und Orlofsky (Die Fledermaus) am Moskauer Bolschoi-Theater. Konzerte gab sie mit dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, der Niederländischen Radiophilharmonie, dem NDR-Sinfonieorchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und bei den London Proms. Zu den Dirigenten, mit denen sie arbei­tete, gehören Jaap van Zweden, Thomas Hengelbrock, Sir Colin Davis, Vassily Sinaisky, Andris Nelsons, Sir Charles Mackerras, Jean-Christophe Spinosi, David Zinman, Thierry Fischer, Donald Runnicles, Sir Andrew Davis und David Parry. Seit Beginn der Saison 2012/13 gehört Anna Stéphany zum Ensemble des Opernhauses Zürich und singt hier in ihrer ersten Saison Cherubino (Le nozze di Figaro),  Dorabella (Così fan tutte) und Lola (Ca­valleria rusticana). Weitere Höhepunkte sind Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater, Elgars Sea Pictures mit David Parry, Speranza (Orfeo) mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble, Berlioz’ Les Nuits d’été mit dem BBC Natio­nal Orchestra of Wales, Bruckners Requiem mit der Northern Sinfonia, das Kathleen Ferrier Centenary Concert in der Londoner Wigmore Hall, die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn und ein Gedenkkonzert für Lorraine Hunt Lieberson mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Martina Janková

Sopran

Die Schweizer Sängerin Martina Janková wurde in Tschechien geboren und gehörte nach ihrem Studium an der Basler Musik Akademie und am Internationalen Opernstudio Zürich 14 Jahre dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo sie unter namhaften Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, William Christie, Mark Minkowski, Christopher Hogwood, Adam Fischer und Ingo Metzmacher in Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Despina (Così fan tutte), Pamina, Zerlina, Celia (Lucio Silla), und Aminta (Il re pastore), Angelica (Orlando), Füchsin Schlaukopf (Das schlaue Füchslein), Nanetta (Falstaff), Marzelline (Fidelio), Gretel, Ighino (Palestrina) grosse Erfolge feierte. Heute zählt sie zu den gefragtesten Mozart-Interpretinnen ihrer Generation. Ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen gab sie im Jahr 2000 in Cherubinis Medée. Seither war sie in Salzburg in neun Produktionen u.a. als Papagena und  Cherubino zu hören. Im Sommer 2012 wurde sie für ihre Interpretation des Aminta in Mozarts Il re pastore von Publikum und Presse gleichermassen gefeiert. Weitere Engagements führten sie ans Pariser Théâtre des Champs-Elysées, ans Prager Nationaltheater, an die Prager Staatsoper, ins Prager Ständetheater, ans Grand Théâtre de Genève sowie ans Theater an der Wien, wo sie als Celia in Mozarts Lucio Silla im Rahmen der Wiener Festwochen zu hören war. Des Weiteren war sie mit dem Cleveland Orchestra in einem Mozart/Da Ponte-Zyklus unter Franz Welser-Möst zu erleben. Neben ihrer Arbeit auf der Opernbühne ist Martina Janková eine gefragte Konzertsängerin. So trat sie mit führenden europäischen Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, den Radio-Sinfonieorchestern Frankfurt und Berlin, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Israel Philharmonic, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Concentus Musicus Wien, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchestra La Scintilla des Opernhauses Zürich, dem Budapest Festival Orchestra, dem Gustav Mahler Jugendorchester und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Dirigenten wie Ivor Bolton, Bertrand de Billy, Riccardo Chailly, Iván Fischer, John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Marek Janowski, Neville Marriner, Ingo Metzmacher, Simon Rattle und Franz Welser-Möst auf. Als Liedsängerin war Martina Janková in der Londoner Wigmore Hall, beim Prager Frühling, beim Rheingau Musikfestival, beim Festival Musiques en Été in Genf, beim Festival Styriarte in Graz, sowie bei den Salzburger Festspielen zu hören. Darüber hinaus sang sie mehrere Liederabende an der Zürcher Oper. Zukünftige Projekte beinhalten neben Le nozze di Figaro und Così fan tutte in Zürich, Konzerte mit einem Händel-Programm mit dem Zürcher Kammerorchester, ein Konzert beim Prager Frühling sowie Bach-Kantaten im Wiener Musikverein unter Nikolaus Harnoncourt. Mit Martina Janková sind mehrere Solo-Recitals auf CD erschienen, zuletzt das Album Recollection mit Liedern von Joseph Haydn. Auf DVD ist Martina Janková als Tilly in Simplicius von Johann Strauss, Zerlina in Don Giovanni, Susanna in Le nozze di Figaro, Despina in Così fan tutte, Angelica in Orlando von Händel sowie als Angelo in La resurrezione zu erleben.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Ilker Arcayürek

Mitglied des IOS

Ilker Arcayürek, Tenor, wurde in Istanbul geboren. Er war am Theater a.d. Wien in Ein be­­kehrter Wüstling und als
1. Gefangener in Fi­de­lio unter Claudio Abbado am Teatro Real in Madrid, im Festspielhaus Baden-Baden, in Reggio Emilia, Ferrara und Modena zu hören. Im Festspielhaus Baden-Baden sang er un­ter Christian Thielemann den 1. Lakai im Ro­sen­kavalier. 2010 war er Gewinner des Internationalen Lied­wett­be­werbs in Istanbul. Am Opernhaus Zü­rich sang er u.a. in La fan­ciul­la del West, Gesual­do, Le Comte Ory und Aus einem Toten­haus. Er war im KKL Luzern sowie in der Tonhalle Zürich unter Muhai Tang zu hören. 2012 nahm er am Verbier Festival sowie an einem Meisterkurs von Thomas Quasthoff teil. Gemeinsam mit Norman Shetler gab er in Bonn im Rahmen der Beethoven Festspiele einen Liederabend mit Schumanns Dichter­liebe. In dieser Spielzeit sang er u.a. Ferrando in Mozarts Così fan tutte am Theater Winterthur.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Ruben Drole

Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur. Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht gewann er mehrere Gesangswettbewerbe und wurde 2004 ins Internationale Opernstudio in Zürich aufgenommen. Von dort wechselte er 2005 ins Ensemble der Zürcher Oper und wurde gleich mit grös­seren Partien betraut, u.a. Lucio Cinna in J.C. Bachs Lucio Silla, Haly (L’italiana in Algeri) und Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöten-Inszenierung von Martin Kušej, die auch auf DVD erschienen ist. Mit Nikolaus Harnoncourt absolvierte er auch eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah mit dem Concentus Musicus). Weitere Projekte mit Nikolaus Harnoncourt waren Beethovens Christus am Ölberg im Wie­ner Musikverein und beim Lucerne Festival sowie Die Schöpfung bei der Styriarte Graz. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst hat er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und zuletzt als Leporello (Don Giovanni) mitgewirkt. Weitere Partien an seinem Stammhaus waren die Titelrolle in Paisiellos Barbiere di Siviglia, Argante in Rinal­do unter William Christie und Wurm (Luisa Miller). 2006 gastierte er als Haly beim Festival von Aix-en-Provence. Auf dem Konzertpodium sang er u.a. in Mozarts Krönungsmesse mit dem Concertgebouw Orchestra unter Ton Koopman, in Händels Israel in Egypt mit Concerto Köln unter Emmanuelle Haïm und in Liederabenden im Rahmen der Swiss Chamber Concerts. Nachdem er beim Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst bereits in der Titel­rolle von Le nozze di Figaro und als Guglielmo zu erleben war, trat er dort im März 2011 auch als Leporello hervor. Mit grossem Erfolg hat er zudem den Kezal in der Verkauften Braut unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte 2011 und den Papageno beim Spoleto Festival in den USA gesungen. Bei den Salzburger Pfingst- und Sommerfestspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare). In dieser Spielzeit ist er am Opernhaus Zürich u.a. als Leporello, Marcello (La Bohème) und Escamillo (Carmen) zu erleben. Ruben Drole ist Kulturpreisträger der Stiftung «Pro Europa» und der Winterthurer Carl-Hein­rich-Ernst-Stiftung. 

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Liederabend Rachel Harnisch & Ruben Drole

15 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Oliver Widmer

Bariton

Der in Zürich geborene Bariton Oliver Widmer studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wett­bewerb Mün­­­chen, beim In­t. Hugo-Wolf-Wett­bewerb Stutt­gart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schuberti­­a­de Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Alde­burgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ash­kenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vig­noles zu Gast. Gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Rilling, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Ame­rikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er als Papage­no, Guglielmo, Olivier («Capri­c­cio»), Harlekin («Ariad­ne auf Naxos»), Agamemnon («La Belle Hélè­ne»), Dandini («La Ceneren­­tola»), Figaro («Barbiere»), Creonte («L’ani­ma del filoso­fo»), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Fal­ke, Valentin, Wolfram und Barbier («Die schweigsame Frau») zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Lied­rezitalen.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 12 Jan 2013

 

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

 

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart