Jenufa

Oper von Leoš Janáček

Musikalische Leitung Fabio Luisi
23, 26, 30 Sep; 4, 7 OktPatrick Lange
16, 20, 24, 28, 31 Okt
Inszenierung Dmitri Tcherniakov
Bühnenbild Dmitri Tcherniakov
Kostüme Elena Zaytseva
Lichtgestaltung Gleb Filshtinsky
Choreinstudierung Ernst Raffelsberger
Dramaturgie Beate Breidenbach
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich

Jenufa Kristine Opolais
Küsterin Michaela Martens
Alte Buryja Hanna Schwarz
Laca Klemen Christopher Ventris
Steva Buryja Pavol Breslik
Altgesell Cheyne Davidson
Dorfrichter Pavel Daniluk
Seine Frau Irène Friedli
Karolka Ivana Rusko
Tante Silvia Spassova
1. Stimme Olivera Dukic
2. Stimme Kai Florian Bischoff

Unterstützt von der

In tschechischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

2 Std. 39 Min.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 50 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

23 Sep 2012, 19:00
Premiere
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

26 Sep 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

30 Sep 2012, 14:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

04 Okt 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

07 Okt 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

16 Okt 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

20 Okt 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

24 Okt 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

28 Okt 2012, 14:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

31 Okt 2012, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Jenufa

Oper in drei Akten von Leoš Janáček (1854-1928),
Libretto von Leoš Janáček nach dem Drama «Její pastorkyňa» von Gabriela Preissová

Mit Jenůfa gelang Leoš Janáček eine Oper von geradezu atemberaubender emotionaler Wucht. Die tief berührende Geschichte um Jenůfa und ihre Stiefmutter, die Küsterin, spielt in einer Gesellschaft, in der Enge, Angst vor der Zukunft und erstarrte Moralvorstellungen herrschen. Hier ist weder Platz für das ausschweifende Leben von Števa noch für die uneheliche Schwangerschaft seiner Geliebten Jenůfa. Und die Küsterin, die vom Schicksal ihrer Ziehtochter an ihre eigene, von Demütigungen und seelischen Verletzungen geprägte Vergangenheit erinnert wird, sieht nur einen Ausweg, um Jenůfas Zukunft zu retten: Nach heimlicher Entbindung nimmt sie das Neugeborene an sich... Der Humanist Janáček führt uns in dieser Oper in die emotionalen Extremsituationen von Eifersucht, Gewalt, Scham, Schuld und Sühne. Mit seiner Musik wollte er «Fenster zu den Seelen der Menschen» öffnen. Dass er dabei auf einen Prosatext zurückgriff und das Drama von Gabriela Preissová beinahe wörtlich vertonte, war für sein Schaffen zentral: Nur so konnte er zum Kern seiner Figuren vordringen, ihren unverwechselbaren Sprechrhythmus, ihre Sprachmelodien und damit ihren individuellen Charakter abbilden. Der psychologisch dichte Erzählton wurde von Janáčeks Zeitgenossen nicht sofort verstanden. Lange Zeit war die Oper nur in der entstellenden Version der Prager Erstaufführung von 1916 zu sehen. Erst seit 1981 ist die Originalfassung der Partitur wieder zugänglich. Diese Fassung liegt auch der Zürcher Neuinszenierung zugrunde. Für Inszenierung und Ausstattung zeichnet Dmitri Tcherniakov verantwortlich, einer der zur Zeit international gefragtesten Regisseure. In der Titelrolle ist die lettische Sopranistin Kristine Opolais erstmals in Zürich zu erleben. Die rivalisierenden Halbbrüder Laca und Števa sind ebenfalls prominent besetzt, und zwar mit Christopher Ventris und Pavol Breslik, der mit Beginn dieser Spielzeit zu unserem Ensemble gehört. Fabio Luisi dirigiert mit Jenůfa seine erste Janáček-Oper und eröffnet damit seine Amtszeit als Generalmusikdirektor.


SYNOPSIS

 

Bios

Jenufa

Fabio Luisi

Musikalische Leitung

Der Generalmusikdirektor des Opernhauses Fabio Luisi stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Seit 2005 ist er Chefdirigent der Wiener Symphoniker (bis 2013).

Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und mit Verdis Jérusalem und Alzira zwei Opern) Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996).

Als Gastdirigent trat er mit folgenden international renommierten Orchestern auf: Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, San Francisco Symphony, Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Berlin, Oslo Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Philharmonia London, NHK Symphony Tokio, Münchner Philharmoniker, Santa Cecilia Orchestra Rom, Mahler Chamber Orchestra. Zudem ist er häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatsoper Berlin. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. Sein USA-Debüt erfolgte im Jahr 2000 zunächst mit einem Konzert des New York Philharmonic Orchestra und anschliessend mit einer Neuproduktion von Verdis Rigoletto an der Lyric Opera Chicago. An der Metropolitan Opera dirigierte er erstmals 2005 (Verdis Don Carlo).

Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Metropolitan Opera und dort außerdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos und Rigoletto. Die Produktionen Don Carlo und La Bohème der Met leitete er auf der Japan-Tournee. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre de Liceu in Barcelona mit Falstaff. Zudem leitete er eine USA-Tournee mit den Wiener Symphonikern und dirigierte Konzerte u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Concertgebouw Orchestra (mit dem er beim Gustav-Mahler-Fest in Leipzig gastierte), mit dem Cleveland Orchestra und eine Produktion von Leoncavallos Pagliacci am Teatro Carlo Felice seiner Heimatstadt Genua. Er wird in den nächsten Monaten eine neue Produktion von Massenets Manon an der Met dirigieren, und mit dieser Oper sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano geben.

Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani sowie sämtliche Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene symphonisch Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009 für die beste symphonische Einspielung des Jahres) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Schumann Erste Sinfonie

07 Okt 2012

Schumann Vierte Sinfonie

02 Jun 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Patrick Lange

Musikalische Leitung

Der 1981 geborene Patrick Lange zählt zu den vielversprechenden Talenten der jungen Dirigentengeneration und kann sich bereits über ein umfangreiches Opern- und Konzertrepertoire ausweisen. Er studierte an den Musikhochschulen in Würzburg und Zürich und wurde 2005 in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. Claudio Abbado ernannte ihn im selben Jahr zum Assistenzdirigenten des Gustav Mahler Jugendorchesters. Als Assistent Abbados arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra. 2007 erhielt er den Europäischen Kulturpreis in der Kategorie Förderpreis für junge Dirigenten, 2009 das erstmals verliehene Eugen-Jochum-Stipendium des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Seine Laufbahn als Operndirigent begann er in Zürich (L' Enfant et les Sortilèges) und in Luzern (Falstaff und Don Giovanni). Mit «Le Nozze di Figaro» gab er 2007 sein erfolgreiches Début an der Komischen Oper Berlin. Im Mai 2010 erfolgte seine Ernennung zum Chefdirigenten des Hauses. An der Wiener Staatsoper stand er 2010 bei «Madama Butterfly», «Don Giovanni», «Die Fledermaus» und «Die Zauberflöte für Kinder» am Pult, am Londoner Covent Garden für «La Traviata», im Mai 2012 folgte das Debüt an der Semperoper Dresden.

In Konzerten hat Lange u.a. die Hamburger, Bochumer und Düsseldorfer Symphoniker, das Beethoven-Orchester Bonn, das Mahler Chamber Orchestra, das SWR Sinfonieorchester Stuttgart und dirigierte in Bayreuth das Abschlusskonzert des Festivals Junger Künstler sowie eine Tournee mit der Academy of St Martin-in-the-Fields. Mit dem RSO Wien gab er sein Debüt im Wiener Musikverein. Weitere Konzerte sind mit dem Grazer Philharmonischen Orchester geplant.

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Jenufa

16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Dmitri Tcherniakov

Regie

Dmitri Tcherniakov, geboren 1970 in Moskau, gehört zu den derzeit international gefragtesten Opernregisseuren. Sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst beendete er 1993. Seither inszenierte er zahlreiche Opern und Schauspiele sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Bühnenbilder dazu entwirft er in der Regel selbst. Er hat viele russische Theaterpreise gewonnen, darunter die renommierte Goldene Maske. In den vergangenen Spielzeiten wurde er in Russland mehrfach zum Opernregisseur des Jahres gewählt.

Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen u.a. Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch, Ein Leben für den Zaren, Tristan und Isolde am Mariinski-Theater Sankt Petersburg, Aida in Nowosibirsk, The Rake’s Progress, Eugen Onegin und Wozzeck im Bolschoj-Theater Moskau, Boris Godunow und Der Spieler an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Macbeth an der Opéra National de Paris, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Chowanschtschina und Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper, Don Giovanni beim Festival Aix-en-Provence, Simon Boccanegra an der English National Opera, Ruslan und Ludmilla zur Wiedereröffnung des umgebauten Bolschoj-Theaters in Moskau sowie zuletzt eine Neuinszenierung der Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch an der Nederlandse Opera Amsterdam (Februar 2012).

In der Zukunft geplant sind u.a. Inszenierungen an der Mailänder Scala und der New Yorker Metropolitan Opera.

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Ernst Raffelsberger

Chor

Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden/Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschließend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Tannhäuser

13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013, 02 Feb 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Verdi Gala

09 Feb 2013

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 Mai 2013, 05 Mai 2013, 09 Mai 2013, 17 Mai 2013, 20 Mai 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013, 16 Jun 2013, 26 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Romeo und Julia

13 Okt 2012, 14 Okt 2012, 18 Okt 2012, 21 Okt 2012, 26 Okt 2012, 28 Okt 2012, 02 Nov 2012, 02 Dez 2012, 07 Dez 2012, 13 Dez 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Chor der Oper Zürich

Chor

Der Berufschor des Opernhauses Zürich besteht aus etwa 60 Sängerinnen und Sängern aus mehr als 15 Nationalitäten. Das Arbeitspensum, das diese Künstlerinnen und Künstler bestreiten, ist enorm: Pro Saison finden ca. 200 Vorstellungen statt, bei denen meist alle Mitglieder eingesetzt werden. Trotz dieser oft sehr hohen Belastung üben alle Choristinnen und Choristen ihren Beruf mit Begeisterung aus. Die Flexibilität und Lernfreude der Sängerinnen und Sänger ist gross: Nach 15 Jahren im Zürcher Chor haben die meisten Chormitglieder in mehr als 100 verschiedenen Opern mitgewirkt, in fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, italienisch, französisch, russisch oder tschechisch) gesungen, das Repertoire von Händel bis Ligeti in den verschiedenartigsten Inszenierungen einstudiert und überzeugend dargeboten. Der Chor ist neben den Solisten und dem Orchester als eigenständiger Klangkörper aus Oper und Operette nicht wegzudenken: Was wäre ein «Fidelio» ohne Gefangenenchor oder «Nabucco» ohne «Va pensiero»?

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Kristine Opolais

Sopran

Kristīne Opolais, 1979 in Lettland geboren, studierte Gesang an der Lettischen Musikakademie und bei Margreet Honig in Amsterdam. Von 2003 bis 2007 war sie Ensemblemitglied an der Lettischen Nationaloper in Riga, wo sie u.a. die Contessa in „Le nozze di Figaro“, Mimì und Musetta in „La Bohème“, Liù in „Turandot“, die Titelrollen in „Madama Butterfly“ und „Tosca“, Tatjana in „Eugen Onegin“, Lisa in „Pique Dame“ und Violetta in „La traviata“ sang. In der Saison 2010/2011 gab Kristīne Opolais ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper München in der Titelpartie von „Rusalka“. An der Mailänder Scala sang sie Nedda in „Pagliacci“ unter Daniel Harding. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit Strauss-Liedern beim Tonhalle-Orchester Zürich zu hören.
Kristīne Opolais gastiert regelmässig an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Zuletzt sang sie dort die Polina in Prokofjews „Der Spieler“ unter Daniel Barenboim (Regie: Dmitri Tcherniakov). In dieser Inszenierung trat sie auch 2008 an der Mailänder Scala auf. In Aix-en-Provence war sie 2010 als Donna Elvira in „Don Giovanni“ zu hören, 2008 debütierte sie an der Wiener Staatsoper als Mimì in „La Bohème“.

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Michaela Martens

Mezzosopran

Michaela Martens stammt aus Seattle und gab ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York als Gräfin von Coigny („Andrea Chénier“). Dort folgten Auftritte in Giacomo Puccinis „Il trittico“, „Jenůfa“. „La Damnation de Faust“, „Götterdämmerung“ und „Lucia di Lammermoor“ sowie in Philipp Glass’ „Satyagraha“ und Tan Duns „The First Emperor“. An der Lyric Opera Chicago sang sie die Amme in „Die Frau ohne Schatten“, in Santa Fe die Marcellina in „Le nozze di Figaro“. Ihr Debüt an der English National Opera gab sie als Küsterin („Jenůfa“); dort war sie auch als Judith („Herzog Blaubarts Burg“) zu sehen. Margarethe in Schumanns „Genoveva“ sang sie beim Bard Music Festival, die Königin in Respighis „Dornröschen“ beim Spoleto Festival und beim New Yorker Lincoln Center Festival. 2010 debütierte sie als 2. Norn („Götterdämmerung“) bei den Salzburger Osterfestspielen. Zu ihren Konzertauftritten zählen u.a. Beethovens Symphonie Nr. 9 unter Franz Welser-Möst in Cleveland und Verdis Requiem in Spoleto und Seattle.

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Hanna Schwarz

Mezzosopran

Nach einem Studium der Psychologie begann Hanna Schwarz ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Hannover, wo sie mit der Sigrune aus Wagners „Walküre“ am dortigen Opernhaus debütierte; anschliessend wurde sie an die Staatsoper Hamburg verpflichtet.
1975 debütierte sie in Bayreuth, wo ihr mit der Partie der Fricka im „Ring“ von Patrice Chereau  und Pierre Boulez der internationale Durchbruch gelang. In Bayreuth war sie ausserdem als Erda, Brangäne und Waltraute zu hören. Es folgte eine internationale Opernkarriere, die alle grossen Bühnen und Begegnungen mit namhaften Dirigenten beinhaltete, darunter „Ring“-Inszenierungen in San Francisco, der Metropolitan Opera unter James Levine, der Bayerischen Staatsoper München unter Wolfgang Sawallisch, der Deutschen Oper Berlin, Hamburg und Covent Garden unter Bernard Haitink. Die Salzburger Festspiele verpflichteten Hanna Schwarz für „Parsifal“ und „Die Zauberflöte“ unter Herbert von Karajan, es folgten dort noch Geschwitz („Lulu“) und Herodias („Salome“). Grosse Erfolge feierte sie auch als Octavian, Orpheus, Carmen, als Amme („Die Frau ohne Schatten“) oder als Klytämnestra („Elektra“). Mit dieser Partie wurde sie 1997 zur „Sängerin des Jahres“ gekürt. Gleichermassen zu Hause ist Hanna Schwarz auf dem Konzertsektor. Sie musizierte u.a. mit dem Cleveland Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra oder dem Concertgebouw Orchestra u.a. in der Carnegie Hall New York, der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Wiener Musikverein und dem Concertgebouw Amsterdam.
Hanna Schwarz wirkte in zahlreichen Rundfunkkonzerten und Schallplatten-Aufnahmen mit, darunter „Das Lied von der Erde“, Sinfonien und Lieder von Gustav Mahler und das Verdi Requiem unter Böhm, Ozawa, Levine, Mehta, Sinopoli, Maazel, Sawallisch, Dohnányi und Bernstein. Die Künstlerin hat sich zudem mit der Interpretation zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht und Werke von Maurizio Kagel, Hans Werner Henze, Boulez, Alfred Schnittke und Leonard Bernstein aufgeführt.

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012

Christopher Ventris

Tenor

Seit seinen Debüts beim Glyndebourne Festival, an der Opera North und der English National Opera ist der britische Tenor Christopher Ventris zu einem der erfolgreichsten Vertreter seines Faches geworden. Besonders profiliert hat er sich in den vergangenen Spielzeiten als Wagner-Interpret; den Parsifal sang er an der Vlaamse Opera Antwerpen, an der Wiener Staatsoper, in San Francisco, Seattle, Santiago de Chile, Turin, Barcelona, an der Hamburgischen Staatsoper, am Londoner Covent Garden und an der Pariser Opéra Bastille sowie 2008 in Stefan Herheims Bayreuther Inszenierung. Eine weitere zentrale Rolle seines Repertoires ist Siegmund („Die Walküre“), den er in Köln, an der Wiener Staatsoper, im Teatro San Carlo in Neapel und am Teatro La Fenice in Venedig verkörperte. Lohengrin sang er in Bologna, am Genfer Grand Théâtre und der Dallas Opera. Als Erik („Der fliegende Holländer“) war Christopher Ventris in Antwerpen und San Francisco zu hören.
Zu seinen weiteren Partien zählen Max im „Freischütz“ (Berlin, Köln und an der Mailänder Scala), Sergej in „Lady Macbeth von Mzensk“ (u.a. in Genf, Brüssel, Madrid, Barcelona, London, Amsterdam, und Buenos Aires), Steva in „Jenufa“ (Metropolitan Opera, Glyndebourne Festival, Antwerpen), Florestan in „Fidelio“ (Washington), Peter Grimes (Liceu Barcelona, Opernhaus Zürich), Manolios in Martinůs „Griechischer Passion“ (Bregenzer Festspiele, Covent Garden), Lenski in „Eugen Onegin“ (Antwerpen), Dmitri in „Boris Godunow“ (Amsterdam), Jenik in der „Verkauften Braut“ (Covent Garden), Jack in Tippetts „The Midsummer Marriage“ (im Londoner Covent Garden und bei seinem Debüt an der Bayerischen Staatsoper München), Clemente in Henzes „Venus und Adonis“ (Santa Fé Festival) und Pfitzners Palestrina (Bayerische Staatsoper München). Mit grossem Erfolg präsentierte der Tenor sein Rollendebüt als Tannhäuser an der Pariser Oper.

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Pavol Breslik

Tenor

Pavol Breslik absolvierte sein Studium an der Universität für Musik in Bratislava. 2002/03 setzte er seine Ausbildung im Opernstudio CNIPAL in Marseille fort und komplettierte sie bei Yvonne Minton, Mady Mesplé, Mirella Freni und William Matteuzzi.
Von 2003-2006 gehörte er dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an, wo er u.a. als Ferrando (Così fan tutte), Tamino, Don Ottavio, Nemorino (L’elisir d’amore) und Gottesnarr (Boris Godunow) zu hören war. Mit seinen Mozart-Partien gastierte er am Teatro Verdi in Triest, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, beim Glyndebourne Festival, bei den Wiener Festwochen und beim Festival von Aix-en-Provence.
Seit 2006 freischaffend, trat er als Don Ottavio bei den Salzburger Festspielen und an der Metropolitan Opera New York auf, als Tamino im Londoner Covent Garden, als Idamante, Lenski und Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Bayerischen Staatsoper. In München und Wien sang er 2010 an der Seite von Edita Gruberova den Alfredo in La traviata und den Macduff (Macbeth) an der Deutschen Oper Berlin. Mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle war er als Narraboth (Salome) in Berlin und Salzburg zu hören. Bei den BBC Proms in London trat er mit dem Philharmonic Orchestra unter Kurt Masur in Janáčeks Glagolitischer Messe auf. Bei den Osterfestspielen in Baden-Baden 2013 war er als Tamino unter dem Dirigat von Simon Rattle zu erleben. Auf CD aufgezeichnet wurden die Originalfassung von Dvořáks Stabat Mater mit dem Ensemble Accentus, die Missa Solemnis unter Enoch zu Guttenberg sowie Händels Trionfo del tempo. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Pavol Breslik zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Im Februar trat er als Lenski am Londoner Covent Garden hervor. Für die Zukunft sind Auftritte bei den Salzburger Festspielen 2013, beim Festival in Vervier und St. Denis in Paris und zahlreiche Liederabende in Zürich, München und Paris geplant.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Cheyne Davidson

Bariton

Cheyne Davidson erhielt seine Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach weiteren Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des IOS. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Sprecher, Marcello und Schaunard, Escamillo, Sharpless, Silvio (Pagliacci), Sonora (La fanciulla del West), Amfortas (Parsifal), Belfiore (Un giorno di regno), Paolo Albiani, die vier Bösewichte in Les Contes d’Hoffmann, als Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), De Siriex (Fedora), Marquis de la Force (Les Dialogues des Carmélites), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Sebastiano (Tiefland) und Enrico (Lucia di Lammermoor) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, nach Belgrad, Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Daneben gastierte er als Konzertsänger u.a. in der Tonhalle Zürich, im KKL Luzern und im Wiener Konzerthaus mit Werken von Weill, McCartney, Brahms, Suter, Verdi, Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn und Orff (Carmina Burana). Am Theater Basel gastierte er als Schaunard (La Bohème).

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Pavel Daniluk

Bass

Pavel Daniluk, ukrainischer Bass, schloss seine Ausbildung am Konservatorium von Nischni Nowgorod (Russland) ab. Er war Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Russischen Schaljapin-Wettbewerbs und des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona. 1994 folgten sein europäisches (bei den Salzburger Festspielen) und sein amerikanisches Debüt (als Ruslan in Glinkas Ruslan und Ludmila in der Carnegie Hall). Seither ist er in Wien, Genf, Berlin, Moskau, St. Petersburg, Prag, Bern, Madrid, Lissabon, Stuttgart, Köln, Dublin, Athen, Mannheim, Brüssel, Liège und Nancy aufgetreten. Verschiedentlich gastierte er bei den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst die Basspartien in Macbeth, Rigoletto, Aida, Nabucco, Turandot, La Bohème, Lucia di Lammermoor, Don Giovanni, Il barbiere di Siviglia, Don Carlo, Ein Leben für den Zaren, I due Foscari, Dvoráks Armida, Vanda und Rusalka, Boris Godunow, Die Zarenbraut, Kitesch und Der Dämon (beide nahm er auf CD auf), Der feurige Engel, Eugen Onegin, Iolanta, Pique Dame, Fürst Igor, Dargomyschskis Rusalka u.a. Im Konzert sang er Werke von Verdi (Requiem), Dvorák (Stabat Mater, Requiem), Janácek (Glagolitische Messe), Schostakowitsch (14. Symphonie) und Gretschaninow (Demestwennaja Liturgia). Seit 1999 ist Pavel Daniluk am Opernhaus Zürich engagiert, wo er u.a. als Warlaam, Pimen, Basilio, Raimondo, Sparafucile, Fafner, Dossifei, Gremin, Timur und Alvise zu hören war. Ausserdem sang er Boris Godunow in Berlin, Oroveso (Norma) und Don Fernando (Fidelio) in San Diego, König René (Iolantha) in Wien und Zaccaria (Nabucco) in Köln.

 

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rigoletto

29 Jun 2013

Irène Friedli

Mezzosopran

Irène Friedli ist in Räuchlisberg (TG), Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen Brigitte Fassbaenders teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels Kind und die Zauberdinge, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (Cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. Im Frühjahr 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. In dieser Spielzeit war sie am Opernhaus Zürich bereits in Jenůfa und in der Schatzinsel zu hören.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Ivana Rusko

Sopran

Ivana Rusko, Sopran, kommt aus Tschechien und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Bratislava bei Magdalena Bluhusiakova und nahm an mehreren Meisterkursen bei Peter Dvorsky, Francisco Araiza, Luana DeVol, Marius van Altena teil. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Noch während ihres Studiums sang sie Rollen wie Purcells Dido oder Pasqualina/Mariken in Martinus Marienspiele sowie am Stadttheater Kosice die Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Ivana Rusko ist auch als Konzertsängerin tätig, unlängst hat sie mit dem Zürcher Kammerorchester, dem Oratorienchor Bern und dem Oratorienchor Winterthur gearbeitet. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Gräfin Ceprano (Rigoletto), Dame (die zauberflöte für kinder), Walküre (Wagners Nibelungenring für Kinder), in Le Comte Ory, als Dirne (Aus einem Totenhaus), Brezelverkäuferin (Die Nase), Lily (Die Schatzinsel) und Karolka (Jenůfa) zu hören. An der Opéra Lyon sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) und Suor Genovieffa (Suor Angelica). Nach zwei Jahren im Internationalen Opernstudio ist sie nun seit der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied des Zürcher Opernhauses.

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

 

Jenufa

Oper von Leoš Janáček

 

Jenufa

Oper von Leoš Janáček