Oper von Giacomo Puccini
| Musikalische Leitung |
Fabio Luisi |
|---|---|
| Inszenierung |
Philippe Sireuil |
| Bühnenbild |
Vincent Lemaire |
| Kostüme |
Jorge Jara |
| Lichtgestaltung |
Hans-Rudolf Kunz |
| Choreinstudierung |
Ernst Raffelsberger |
|
Philharmonia Zürich |
|
|
Chor der Oper Zürich Zusatzchor der Oper Zürich SoprAlti Kinderchor des OHZ |
|
| Mimì |
Inva Mula |
| Musetta |
Sen Guo |
| Rodolfo |
Stefano Secco |
| Marcello |
Massimo Cavalletti |
| Schaunard |
Yuriy Tsiple |
| Colline |
Christof Fischesser |
| Benoît |
Reinhard Mayr 15, 17 FebDavide Fersini 28 Feb; 3 Mär |
| Alcindoro |
Valeriy Murga |
| Parpignol |
Carl Hieger Tae-Jin Park |
In italienischer Sprache |
|
| Spieldauer | 2 Std. 30 Min. |
| Pause | Nach dem 1. Aufzug nach ca. 55 Min. |
| Rahmenprogramm |
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn |
| Termine |
15 Feb 2013, 19:30
17 Feb 2013, 20:00
28 Feb 2013, 19:00
03 Mär 2013, 19:00 |
| Ort | Hauptbühne Opernhaus |
Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini (1858-1924), Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Roman «Scènes de la vie de Bohème»
Im Zentrum von Giacomo Puccinis Oper stehen die vier jungen (Lebens-)Künstler und Freunde Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline. Abseits der Gesellschaft widmen sie sich unbekümmert ihrer Kunst, feiern, hungern und – lieben. Zum Beispiel der Schriftsteller Rodolfo, der in der ebenso jungen und armen, aber auch todkranken Nachbarin Mimì seine «Poesie» zu finden glaubt, oder der Maler Marcello, der mit der koketten Musetta alle emotionalen Höhen und Tiefen durchlebt. Neben ihrem ungeheuren Melodienreichtum besticht La Bohème insbesondere durch die feine Balance zwischen Komik und Tragik. Wort und Klang verschmelzen zu einer atmosphärisch dichten Einheit. Nach zunächst lauem Erfolg begründete die Oper sehr rasch und nachhaltig Puccinis Weltruhm: Das Werk gehört noch heute zu den meistgespielten Opern. Die Wiederaufnahme leitet Chefdirigent Fabio Luisi, die Titelrolle singt die für ihre Puccini-Interpretationen gerühmte albanische Sopranistin Inva Mula, ihr Partner ist der Tenor Stefano Secco.
La Bohème
1. Bild
Es ist Winter in Paris, und es ist kalt. Auch in der Mansarde des Dichters Rodolfo und seines Freundes Marcello. Er ist Maler und wäre bereit, sein Bild «Das Rote Meer» zu opfern, damit endlich wieder einmal der Ofen eingeheizt werden kann. Doch bemalte Leinwand stinkt, und so entschliesst sich Rodolfo seinerseits, sein noch unveröffentlichtes Drama dem Feuer zu übergeben – Akt für Akt.
Der Philosoph Colline kommt nach Hause. Er ist verärgert, dass am heutigen Heiligabend die Pfandleihhäuser geschlossen sind und er keine Bücher versetzen kann. Die Stimmung ist auf dem absoluten Nullpunkt. Doch dann taucht Schaunard auf, Musiker und der Vierte im Bund der Bohémiens. Schaunard spielt Weihnachtsmann, bringt Essen und Trinken mit und sogar noch etwas Geld. Die abenteuerliche Geschichte, wie er dazu gekommen ist, will keiner hören, zu verlockend sind die Köstlichkeiten, die Schaunard mitgebracht hat.
Es klopft. Der Hauswirt Benoît fordert die überfällige Miete ein. Man bietet ihm ausgiebig zu trinken an, macht ihn gesprächig. Er bekommt sein Geld, das ihm allerdings hinter seinem Rücken sogleich wieder abgenommen wird. Ein Liebesabenteuer, bei dem der Verheiratete ertappt wurde, wird ihm zum Verhängnis: Die vier Freunde geben sich als Moralapostel und werfen ihn unter lautem Protest hinaus.
Der Abend ist gerettet, man will auf der Strasse weiterfeiern. Rodolfo möchte noch einen Zeitungsartikel fertigschreiben und später nachkommen.
Und wieder klopft es. Diesmal ist es Rodolfos Nachbarin, die um Licht bittet. Sie sieht kränklich aus, hat einen Schwächeanfall. Dabei verliert sie ihren Zimmerschlüssel. Rodolfo findet ihn und lässt ihn verschwinden. Und er findet auch ihre kleine Hand, die eiskalte, und wärmt sie. Er stellt sich ihr vor, sie stellt sich ihm vor: Sie heisst Mimì, liebt Blumen und stickt Blumen. Rodolfo und Mimì verlieben sich, und verliebt gehen sie zusammen zum Festplatz, wo die Freunde warten.
2. Bild
Im Quartier Latin herrscht buntes Weihnachtstreiben. Mimì geniesst die ihr fremde Welt wie in einem Delirium. Rodolfo kauft ihr ein rosafarbenes Häubchen und stellt sie seinen Freunden vor: Er ist der Poet, sie die Poesie.
Kokett rauscht Musetta heran, Marcellos ehemalige Freundin, in ihrem Gefolge ihr lächerlicher ältlicher Liebhaber Alcindoro, den sie Lulu nennt wie ein Hündchen und auch so behandelt. Sie liebt das Leben, sie liebt die Liebe und sie liebt die Freiheit. Dennoch hängt sie an Marcello. Musettas Benehmen ist eine Provokation für ihren Galan und für Marcello, der sich zwingt, sie wie Luft zu behandeln, was sie unglaublich wütend macht. Um ihren Begleiter loszuwerden, täuscht sie Schmerzen am Fuss vor und schickt Alcindoro zum nächsten Schuster. Marcello und Musetta fliegen sich in die Arme. Die Rechnung, die der Kellner für Musetta und die Bohémiens bringt, wird auf Alcindoro abgewälzt. Im Trubel der anrückenden Musikkapelle macht man sich aus dem Staub.
3. Bild
Es ist immer noch Winter, und es ist immer noch kalt. In der nebligen Morgenfrühe überprüfen Zollbeamte auf einem Bahnhofsquai die Händlerinnen und Händler, die in die Stadt kommen, um ihre Waren zu verkaufen. In dieser tristen Gegend hat sich inzwischen Marcello mit Musetta eingenistet.
Mimì ist auf der Suche nach Marcello. Nur ihm, Rodolfos bestem Freund, kann sie ihre grossen Sorgen anvertrauen: Ihre Gegenwart ist Rodolfo unerträglich geworden, er zwingt sie, ihn zu verlassen. Auch Rodolfo braucht Marcellos Hilfe: Er will sich von Mimì trennen, weil sie ein Flittchen sei. Marcello spürt sofort: Rodolfo lügt. Und er erfährt, dass Rodolfo Mimì noch immer liebt und sich nicht von ihr trennen will, sondern muss. Denn sie ist todkrank, und er hat nicht genug Geld, um für einen Arzt aufzukommen. Mimì hat alles mitangehört – so schlimm also steht es um sie… Nach einem heftigen Streit gehen Musetta und Marcello wieder einmal auseinander. Abschiednehmen, aber endgültig, heisst es auch für Mimì und Rodolfo. Doch jetzt, in der Kälte des Winters? Nein – sie wollen die Trennung auf den Frühling verschieben.
4. Bild
Nun ist es Frühling. Rodolfo und Marcello ist nicht danach. Zwar spielen sie einander mit bemühter Verdrängungstaktik Arbeitswut und gute Laune vor, aber Mimìs und Musettas zurückgelassene Erinnerungsstücke machen beide traurig.
Schaunard und Colline bringen Leben in die Bude. Inszenierte Blödeleien täuschen über ein jämmerliches Essen hinweg, Tänze, Wort- und Degengefechte lenken ab, es kommt etwas Lebensfreude auf.
Die endet abrupt: Musetta schleppt die todkranke Mimì an, die versucht, ihren Zustand zu verharmlosen. Aber alle ahnen, dass sie sterben muss, und alle wollen helfen: Um einen Arzt zu holen, Medizin und einen Muff für Mimìs kalte Hände zu kaufen, versetzt Musetta ihre Ohrringe, Colline seinen Mantel. Dann lässt man Rodolfo mit Mimì allein. Und Mimì, immer schwächer werdend, erinnert sich zärtlich an ihre erste Begegnung mit dem Geliebten…
Als die Freunde zurückkommen, ist Mimì ganz ruhig. Rodolfo glaubt, sie sei eingeschlafen. Sie ist eingeschlafen – ganz sanft und für immer.
La Bohème
Musikalische Leitung
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Der Generalmusikdirektor des Opernhauses Fabio Luisi stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Seit 2005 ist er Chefdirigent der Wiener Symphoniker (bis 2013).
Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und mit Verdis Jérusalem und Alzira zwei Opern) Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996).
Als Gastdirigent trat er mit folgenden international renommierten Orchestern auf: Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, San Francisco Symphony, Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Berlin, Oslo Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Philharmonia London, NHK Symphony Tokio, Münchner Philharmoniker, Santa Cecilia Orchestra Rom, Mahler Chamber Orchestra. Zudem ist er häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatsoper Berlin. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. Sein USA-Debüt erfolgte im Jahr 2000 zunächst mit einem Konzert des New York Philharmonic Orchestra und anschliessend mit einer Neuproduktion von Verdis Rigoletto an der Lyric Opera Chicago. An der Metropolitan Opera dirigierte er erstmals 2005 (Verdis Don Carlo).
Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Metropolitan Opera und dort außerdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos und Rigoletto. Die Produktionen Don Carlo und La Bohème der Met leitete er auf der Japan-Tournee. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre de Liceu in Barcelona mit Falstaff. Zudem leitete er eine USA-Tournee mit den Wiener Symphonikern und dirigierte Konzerte u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Concertgebouw Orchestra (mit dem er beim Gustav-Mahler-Fest in Leipzig gastierte), mit dem Cleveland Orchestra und eine Produktion von Leoncavallos Pagliacci am Teatro Carlo Felice seiner Heimatstadt Genua. Er wird in den nächsten Monaten eine neue Produktion von Massenets Manon an der Met dirigieren, und mit dieser Oper sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano geben.
Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani sowie sämtliche Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene symphonisch Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009 für die beste symphonische Einspielung des Jahres) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor.
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09 Feb 2013
Regie
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Philippe Sireuil wurde in Léopoldville, dem heutigen Kinshasa, geboren. Er studierte u.a. am Institut National Supérieur des Arts du Spectacle in Brüssel und zählt heute zu den gefragtesten belgischen Regisseuren. 1982 gründete er in Brüssel gemeinsam mit Marcel Delval und Michel Dezoteux das Théâtre Varia, wo er sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit einer Vielzahl von Schauspielinszenierungen einen Namen gemacht, in jüngster Zeit u.a. mit Ibsens «Hedda Gabler» und David Harrowers «Des couteaux dans les poules». Zu seinen Opernarbeiten gehören «Katja Kabanova» am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel und an der Nederlandse Opera Amsterdam, «Macbeth» in Brüssel, «Ariane et Barbe-Bleue» in Amsterdam, «Don Giovanni» «Così fan tutte» und «Lulu» an der Opéra Royal de Wallonie, «Les liaisons dangereuses» von Piet Swerts an der Vlaamse Opera sowie «L'Heure espagnole»,«L'Enfant et les Sortilèges» und «La Bohème» an der Opéra de Lyon. Philippe Sireuil unterrichtet am Institut National Supérieur des Arts du Spectacle in Brüssel. 1993 wurde er zum «Chevalier des Arts et des Lettres» ernannt und 1998 als bester Regisseur mit dem «Prix du Théâtre» ausgezeichnet.
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Bühnenbild
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Seit seinem Diplom 1991 gestaltet Vincent Lemaire Bühnenbilder für Schauspiel und Oper. Für Philippe Sireuil entstanden u.a. «Nous les héros» von Jean-Luc Lagarce, «Zoo de Nuit» von Azama und «On ne badine pas avec l’Amour» von Musset am Théâtre Varia, «La Bohème» an der Opéra de Lyon, «L’Heure espagnole»/«L’Enfant et les Sortilèges» in Lyon und am Théâtre de la Monnaie Brüssel, «Les Guerriers» von Philippe Minyana am Théâtre de l’Ancre und am Théâtre National de Belgique, «Le partage de Midi» von Claudel am Théâtre de Sète und am Théâtre Varia (Prix du Théâtre 1999) und «Le récit de la servante Zerline» von Hermann Broch an der Comédie Claude Volter in Brüssel. Ausserdem arbeitet Vincent Lemaire mit den Regisseuren Frédéric Dussenne, Marcel Delval und Michel Dezotuex zusammen.
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Kostüme
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Jorge Jara, geboren in Santiago de Chile, absolvierte ein Architekturstudium. Seit 1975 ist er als Kostümbildner für Film, Schauspiel und Musiktheater tätig. Kostümentwürfe für das Schauspiel entstanden u.a. für Claus Peymanns Inszenierungen von Büchners «Leonce und Lena» und die Uraufführung von Bernhards «Theatermacher», für George Taboris «Othello» und für den Salzburger «Jedermann» 1985. Auf dem Gebiet der Oper arbeitete er vor allem mit Luc Bondy, Nikolaus Lehnhoff, Peter Mussbach, Pierre Audi, Nicolas Brieger, Stein Winge, Guy Joosten und Philipp Himmelmann an den Opernhäusern von Amsterdam, Barcelona, Genf, Lyon, Frankfurt, Leipzig, Zürich («Don Carlo», «I due Foscari», «La Favorite» und «La Bohème»), Toronto, Stuttgart, Wien, Peking, Tokio, Berlin, an der New Yorker Metropolitan Opera («Romeo et Juliette») sowie bei den Bayreuther und den Salzburger Festspielen.
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Chor
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Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden/Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschließend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.
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Orchester
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1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.
Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier
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09 Feb 2013
Chor
Der Berufschor des Opernhauses Zürich besteht aus etwa 60 Sängerinnen und Sängern aus mehr als 15 Nationalitäten. Das Arbeitspensum, das diese Künstlerinnen und Künstler bestreiten, ist enorm: Pro Saison finden ca. 200 Vorstellungen statt, bei denen meist alle Mitglieder eingesetzt werden. Trotz dieser oft sehr hohen Belastung üben alle Choristinnen und Choristen ihren Beruf mit Begeisterung aus. Die Flexibilität und Lernfreude der Sängerinnen und Sänger ist gross: Nach 15 Jahren im Zürcher Chor haben die meisten Chormitglieder in mehr als 100 verschiedenen Opern mitgewirkt, in fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, italienisch, französisch, russisch oder tschechisch) gesungen, das Repertoire von Händel bis Ligeti in den verschiedenartigsten Inszenierungen einstudiert und überzeugend dargeboten. Der Chor ist neben den Solisten und dem Orchester als eigenständiger Klangkörper aus Oper und Operette nicht wegzudenken: Was wäre ein «Fidelio» ohne Gefangenenchor oder «Nabucco» ohne «Va pensiero»?
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09 Feb 2013
Chor
Der Zusatzchor der Oper Zürich (ZOZ) wird hauptsächlich als Verstärkung des hauseigenen Berufschors eingesetzt. Das Repertoire umfasst Werke aller Epochen – von Idomeneo (Mozart) bis Schlafes Bruder (Willi) – und in vielen Sprachen, darunter Russisch (Pique Dame), Tschechisch (Rusalka) oder auch Schweizerdeutsch (Engelberger Talhochzeit). Vermehrt werden die Mitglieder des ZOZ auch in kleinen Gruppen eingesetzt (Fidelio, Holländer), hinter der Bühne (Katia Kabanova, Fedora) oder in ausgewählten Szenen (Autodafé in Don Carlo, Stierkampf in Carmen). Zuweilen übernimmt der ZOZ selbständige Aufgaben, etwa bei Il barbiere di Siviglia, Madame Sans-Gêne oder im Mozart-Ballett …eine lichte, helle, schöne Ferne. Besondere Höhepunkte waren die im Theater am Stadtgarten, Winterthur, erarbeiteten Inszenierungen: Die lustigen Weiber von Windsor, Wiener Blut und Axur, Re d’Ormus. Die rund 50 aktiven Sängerinnen und Sänger des ZOZ üben die Tätigkeit am Opernhaus nebenamtlich aus, verfügen aber über eine stimmliche Grundausbildung sowie eine vertiefte musikalische Erfahrung. Die konzentrierte und anforderungsreiche Probentätigkeit und die unregelmässigen Einsätze stellen an die berufliche wie private Belastbarkeit und Flexibilität der Mitglieder höchste Anforderungen. Voraussetzung für die Aufnahme ist u.a. das Bestehen einer Stimmprüfung sowie die Bereitschaft zu einer klaren Prioritätensetzung und hohen Präsenz.
08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013
16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012
Chor
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Als während der Spielzeit 1999/00 für die verschiedensten Opern und Operetten ausschliesslich die älteren Mitglieder des Kinderchores benötigt wurden, begann das Ensemble durch das häufige gemeinsame Proben bald eine eigene Dynamik zu entwickeln und entsprang schlussendlich im Juli 2002, zur Première von Carmen, definitiv dem Kinderchor: Der Jugendchor war informell geboren. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 wurde der Name des Chores in "SoprAlti der Oper Zürich" umgeändert. Heute ist der Chor fester Bestandteil des Zürcher Opernhauses. Aktuell besteht er aus rund 25 begeisterten Sängerinnen im Alter zwischen etwa 16 und 30 Jahre. Pro Spielzeit hat er durchschnittlich zwischen 40 und 80 Auftritte. Er unterstützt dabei den Kinderchor oder tritt gemeinsam mit dem Zusatz- und dem Berufschor auf. In einigen Opern bestreitet er auch eigene Auftritte, etwa in Königskinder (Kinder des Besenbinders), Le Cid (Jeunes filles) oder Das schlaue Füchslein (Hühner). Zudem sind einzelne Mitglieder in verschiedenen Opern wie Tosca, Macbeth, Tannhäuser, L'Amore dei tre Re und Königskinder als Solistinnen zu hören. Ausserhalb des Opernhauses gehören eigene Konzerte, auswärtige Gastspiele, Messen an kirchlichen Feiertagen oder auch geschlossene Veranstaltungen von Firmen und Stiftungen ebenso zum Jahresprogramm wie Auftritte in den grossen Konzerthäusern. Die intensiven Freundschaften, die im Chor über das musikalische Engagement hinaus gepflegt werden, führen heute zu einem mühelosen aufeinander ab- und einstimmen der Sängerinnen. So entwickelt sich der Chor laufend weiter und kann nebenbei auch den Anforderungen des Spielplans gerecht werden.
Chor
Der Kinderchor der Oper Zürich wurde 1985 für Jean-Pierre Ponnelles Neuproduktion von Bizets Carmen gegründet und gastierte mit dieser erfolgreichen Inszenierung schon bald darauf in Dresden und Athen. Mit der Zeit entwickelte sich ein festes Ensemble, welches in den verschiedensten Produktionen im Opernhaus, aber auch im Zürcher Hallenstadion bei Puccinis Turandot und Mussorgskis Boris Godunow (in russischer Sprache) auftrat.
Inzwischen wirken ca. 50 Kinder regelmässig in diesem Ensemble mit. Einzelne von ihnen übernehmen in einigen Opern sogar kleinere Solopartien. Die Zahl der Auftritte in immer aufwendigeren Inszenierungen am Opernhaus beträgt gegenwärtig 10 bis 15 verschiedene Werke pro Jahr.
Ausserhalb des Opernhauses ist der Kinderchor in den letzten Jahren immer wieder mit eigenen Kirchenkonzerten unter seinen Leitern Jürg Hämmerli und Ernst Raffelsberger aufgetreten, darüber hinaus aber auch in Anna Jenatsch von Martin Derungs unter Räto Tschupp, in Berlioz’ Te Deum unter Alex Hug in der Zürcher Tonhalle sowie im Rahmen eines Konzertes von Céline Dion im Letzigrundstadion.
Gastspielreisen führten den Kinderchor nach Deutschland (Krefeld), Italien (Verona) und Grossbritannien (London).Strauss’ Die Frau ohne Schatten an der Staatsoper Berlin und Zemlinskys Der Zwerg und Eine florentinische Tragödie an der Mailänder Scala. Marc Abrecht nimmt für den Label Pentatone Classics auf: Mit dem Orchestre Philharmonique
de Strasbourg wurden mehrere Aufnahmen veröffentlicht, darunter Werke von Berg, Korngold und Richard Strauss und die Klavierkonzerte von Schumann und Dvorak. Diese Zusammenarbeit wird mit dem Nederlands Philharmonisch Orkest weitergeführt, am Anfang steht die für 2013 geplante Veröffentlichung von Mahlers Das Lied von der Erde.
Sopran
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Inva Mula wurde in Tirana (Albanien) als Kind eines Dirigenten und einer Sopranistin geboren. Nachdem sie mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen hatte (u.a. Enescu-Wettbewerb und «Operalia» 1993), begann ihre internationale Karriere, die sie an die wichtigsten Bühnen der Welt führte: an die Mailänder Scala, die New Yorker Metropolitan Opera, das Liceu Barcelona, die Opéra de Paris, die Arena di Verona, das Teatro Real Madrid, das Théâtre des Champs-Elysées in Paris, nach Los Angeles, Washington, Chicago, Moskau, St. Petersburg, Toulouse, Las Palmas. Grosse Erfolge feierte sie u.a. als Lucia (Lucia di Lammermoor), Mimì (La Bohème), Marguerite (Faust), Violetta (La traviata), Adina (L’elisir d’amore), Nedda (Pagliacci), in den Titelrollen von Massenets Manon, Thaïs und Mireille, als Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Amelia (Simon Boccanegra), Marie (Die verkaufte Braut) und Rozenn (Le Roi d’Ys). Auf CD ist sie u.a. in Aufnahmen von Carmen, La jolie fille de Perth, Ivan IV. und La Rondine sowie in diversen Rezitals zu hören.
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
Sopran
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Sen Guo wurde in Shanxi /China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben.
08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013
26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013
23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013
07 Jul 2013
24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012
Tenor
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Stefano Secco studierte Klavier, Gesang und Schlagwerk. Nach seinem Debüt als Fenton (Falstaff) am Teatro Verdi di Sassari gelang ihm als Rodolfo (La Bohème) am Teatro dell’Opera di Roma sein internationaler Durchbruch. Mit dieser Partie war er in Folge u.a. an den Opernhäusern von Wiesbaden, Parma und Rom, an der Opéra national de Paris sowie beim Puccini Festival in Torre del Lago zu erleben. Vor allem mit Rollen des italienischen Faches gastierte er erfolgreich auf bedeutenden Bühnen und Festivals, u.a. als Duca (Rigoletto) an der Wiener Staatsoper, Alfredo (La traviata) am Teatro alla Scala in Mailand, Pinkerton (Madama Butterfly) in San Francisco, Nemorino (L’elisir d’amore) in London, ferner als Des Grieux (Massenets Manon) in Barcelona. Zu seinen zukünftigen Engagements gehören u.a. Madama Butterfly in Barcelona, Don Carlo in Oviedo und Macbeth an der Mailänder Scala.
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
Bariton
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Massimo Cavalletti begann sein Studium in seiner Heimatstadt Lucca bei Graziano Polidori und setzte seine Ausbildung an der Accademia della Scala bei Luciana Serra fort. In Mailand absolvierte er zudem Kurse bei Leyla Gencer und Leo Nucci. Sein Bühnendebüt gab er 2004 am Teatro Donizetti in Bergamo als Azzo in Donizettis Parisina. Seit 2005 pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit der Mailander Scala, wo er als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Schaunard (La bohème), Enrico (Lucia di Lammermoor), Paolo Albiani (Simon Boccanegra) und Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro zu erleben war. In Italien gastierte er ausserdem an den Theatern in Turin, Genua und Bologna. 2006 feierte er sein internationales Debüt am Concertgebouw in Amsterdam als Jake Wallace in La fanciulla del West, gefolgt von Engagements als Marcello (La Bohème) in Dublin, Enrico (Lucia di Lammermoor) in Tokio und Dresden, Belcore (L’elisir d’amore) beim Glyndebourne Festival und in Peking sowie Lescaut (Manon Lescaut) an der Deutschen Oper Berlin. Seit 2007 ist Massimo Cavalletti regelmässig am Opernhaus Zürich zu Gast, u.a. als Marcello, Ruggiero in Halévys La Juive, König in Massenets Le Cid, Escamillo (Carmen), Paolo Albiani, Figaro (Il barbiere di Siviglia) und Ford (Falstaff). 2010 debütierte er als Schaunard an der Metropolitan Opera, als Paolo Albiani an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim, als Marcello am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sowie als Figaro an der Hamburgischen Staatsoper, wohin er 2011 als Marcello zurückkehrte. In der Spielzeit 2011/12 gab er am Opernhaus Zürich sein Rollendebüt als Rodrigo (Don Carlo) unter Zubin Mehta und war hier ausserdem als Severo in Donizettis Poliuto unter Nello Santi sowie als Procolo in Donizettis Le convenienze ed inconvenienze teatrali unter Paolo Carignani zu hören. Nach seinem Salzburger Festspieldebüt als Marcello gastiert er mit dieser Rolle in der Spielzeit 2012/13 auch in Valencia. Im Verdi-Jahr 2013 ist er an der Scala sowohl als Ford wie auch als Rodrigo zu erleben.
26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
11 Nov 2012
Bariton
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Yuriy Tsiple wurde in der Ukraine geboren und studierte Gesang an der Staatlichen Universität für Musik in Bukarest bei Ionel Voineag. Bereits während seines Studiums wurde er vom Staatlichen Rumänischen Rundfunk und Fernsehen für Aufnahmen und Konzerte mit dem Rundfunkorchester und dem Kammerorchester des Staatlichen Rundfunks engagiert. Er gewann erste Preise bei renommierten rumänischen Wettbewerben wie 2007 beim Ionel Perlea-Wettbewerb in Slobozia und 2007 beim Mihail Jora-Wettbewerb in Bukarest. In der Spielzeit 2009/10 debütierte er an der Oper Frankfurt als Mitglied des Opernstudios sowie an der Alten Oper Frankfurt. Er sang u.a. Roberto/Nardo in Mozarts La finta giardiniera, Alcindoro in Puccinis La Bohème und die Titelpartie in Telemanns Pimpinone. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Opéra National du Rhin in Strassburg, wo er als Ali Baba in Cherubinis Ali Baba und als Malatesta in Donizettis Don Pasquale zu erleben war. Gastspiele führten ihn als Ali Baba 2011 an das Théâtre de l’Athénée in Paris und als Ramiro in Ravels L`heure espagnole zum Rumänischen Rundfunk nach Bukarest. 2011/2012 sang er an der Opéra National du Rhin Schaunard in La Bohème, Le Roi in César Cuis Le chat botté und debütierte als Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Oper Zürich, wo er als Blinder Pew in Die Schatzinsel und als Schaunard in La Bohème zu erleben ist.
08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013
17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
Bass
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Christof Fischesser wurde in Wiesbaden geboren und studierte bei Martin Gründler an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main Gesang. Seine Karriere begann im Jahr 2000, als er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin gewann. Anschliessend wurde er an das Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo er sich wichtige Partien seines Fachs erarbeiten konnte. 2004 wurde er Ensemblemitglied an der Staatsoper Berlin, wo er als Rocco (Fidelio) und als Klingsor (Parsifal) unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören war. Es folgten Sarastro, Figaro (Le nozze di Figaro), Banquo (Macbeth), König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), Gremin (Eugen Onegin), Escamillo (Carmen) und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). Die Bayerische Staatsoper München, die Wiener Staatsoper, das Teatro dell’Opera in Rom und London Covent Garden zählen zu den regelmässigen Stationen seiner Arbeit, ebenso wie die Opéra National de Paris, das Theâtre du Capitole Toulouse oder die Oper Lyon. Ab 2012/13 ist er neues Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich.
23 Dez 2012
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013
Bass
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Reinhard Mayr wurde in Grieskirchen (Oberösterreich) geboren und begann am Anton-Bruckner-Konservatorium Linz Gesang zu studieren. 1994 wechselte er an die Musikakademie Basel in die Klasse von Kurt Widmer und arbeitete dort auch mit René Jacobs. Von 1997 bis 2001 studierte er Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Robert Holl. Noch während seines Studiums sang er den Sprecher (Die Zauberflöte) am Teatro Comunale in Florenz unter Simone Young und debütierte kurz darauf an der Volksoper Wien als Alidoro (La cenerentola) unter Gabriele Ferro. Er blieb bis 2001 Ensemblemitglied dieses Hauses und sang dort u.a. Sarastro, Masetto, Colline und Warlaam. 1998 folgte das Debüt an der Wiener Staatsoper. Mit der Spielzeit 2001/02 wechselte Reinhard Mayr in das Ensemble des Opernhauses Zürich. Hier war er u.a. als Antinoo (Il ritorno d´Ulisse in patria) unter Nikolaus Harnoncourt, Tiridate (Radamisto) unter William Christie sowie als Masetto (Don Giovanni) und Frank (Die Fledermaus) unter Franz Welser-Möst zu erleben. Neben der Oper widmet sich Reinhard Mayr auch dem Lied- und Konzertgesang mit besonderer Vorliebe für die Kirchenmusik sowie das Liedschaffen Franz Schuberts. Er ist ständiger Gast zahlreicher Barockensembles. So hat er mit dem L´Orfeo Barockorchester Haydns Oper Die wüste Insel und Telemanns Orfeo aufgenommen. Reinhard Mayr trat in den vergangenen Jahren in vielen bedeutenden Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein, der Royal Albert Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Leipziger Gewandhaus, der Tonhalle Zürich und bei der Styriarte auf, wo er u.a. unter Franz Welser-Möst, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Chailly, Sir Roger Norrington, Bertrand de Billy, Dennis Russel Davies und Thomas Hengelbrock gesungen hat.
30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013
15 Feb 2013, 17 Feb 2013
23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013
16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013
Bariton
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Davide Fersini wurde in Mailand geboren. Er absolvierte ein Psychologiestudium, bevor er sich an der Accademia Internazionale della Musica in Mailand als Sänger ausbilden liess. 2004 debütierte er bei der Radiotelevisione Svizzera (RSI) in Lugano in Menottis The Telephone und in Monteverdis Il combattimento di Tancredi e Clorinda. 2006 gastierte er in einer Produktion von Bruno Madernas Satyricon in Livorno, Lucca, Pisa, Verona und Triest. 2007 wurde Davide Fersini in das Internationale Opernstudio Zürich aufgenommen. Von Herbst 2009 bis zur Spielzeit 2011/2012 war er festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er Rollen wie Aristone in Salieris La grotta di Trofonio, Sadik (Der Stein der Weisen), Le Dancaïre (Carmen), Jake Wallace (La fanciulla del West), Pistola (Falstaff), Baron (Der ferne Klang) und Ephraimit (Moses und Aron) gesungen hat. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Douglas Boyd, Nello Santi, Christoph von Dohnányi, Daniele Gatti, Sir Mark Elder, Massimo Zanetti, David Zinman und Ingo Metzmacher zusammen. 2011/12 stand er in Zürich u.a. als Impresario bzw. Darlemont in den Donizetti-Einaktern Le convenienze ed inconvenienze teatrali und I pazzi per progetto sowie als Blansac in Rossinis La scala di seta auf der Bühne. Neben seinen Auftritten am Opernhaus Zürich war Davide Fersini in der Titelrolle in Gianni Schicchi beim Opera Fringe Festival in Nordirland, als Don Alvaro in Il viaggio a Reims in Pesaro, Dr. Malatesta in Don Pasquale am Teatro Real in Madrid und in seinem Salzburger Debüt als Benoît in La Bohème unter Daniele Gatti zu hören.
Bariton
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Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La Bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pikowaja Dama (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/ Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo) und L’Italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland war er am Liceu Barcelona, in L’Italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden zu erleben.
15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013
05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013
07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013
03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013
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