La scala di seta

Oper von Gioachino Rossini

Musikalische Leitung Riccardo Frizza
Inszenierung Damiano Michieletto
Bühne und Kostüme Paolo Fantin
Lichtgestaltung Elfried Roller
Philharmonia Zürich

Giulia Sen Guo
Lucilla Anna Goryachova
19, 25, 27 JanChristina Daletska
30 Jan
Dorvil Sunnyboy Dladla
Germano Elliot Madore
Blansac Davide Fersini
Dormont Martin Zysset

Koproduktionmit dem Rossini Opera Festival (Pesaro)


mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

2 Std. 40 Min.

Pause

Nach dem 1. Teil nach ca. 135 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

19 Jan 2013, 19:00
Wiederaufnahme
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

25 Jan 2013, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

27 Jan 2013, 20:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

30 Jan 2013, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

La scala di seta

Farsa comica in einem Akt von Gioachino Rossini (1792-1868), Libretto von Giuseppe Maria Foppa

Rhythmische Vitalität, rasante Crescendi und eine Geschichte voller Situationskomik zeichnen Gioachino Rossinis Farsa La scala di seta aus. Die Oper, 1812 in Venedig uraufgeführt, zählt zwar zu Rossinis frühesten Werken, liefert aber bereits ein eindrückliches Zeugnis für das theatralische Gespür und den musikalischen Einfallsreichtum des erst 20-jährigen Komponisten. Wichtigstes Requisit der Oper ist eine seidene Leiter, mittels derer sich Giulia Nacht für Nacht den Mann ins Zimmer holt, mit dem sie heimlich verheiratet ist. Ihr Vormund merkt nichts davon und plant, Giulia mit einem anderen zu verheiraten. Dass im Finale dann gleich drei Männer den seidenen Aufstieg benutzen, gehört zu den Verwicklungen der Handlung. Der Regisseur Damiano Michieletto zeigt das spritzige Sechs-Personen-Stück als moderne Sitcom und verschreibt sich ganz Rossinis Motto, dass das Alltägliche übertrieben werden muss, damit daraus eine Oper werden kann. Der Rossini-Spezialist Riccardo Frizza leitet das spielfreudige Sängerensemble um Javier Camarena.

 

Handlung

La scala di seta

Jede Nacht empfängt Giulia mittels einer «seidenen Leiter» ihren geliebten Dorvil in ihrem Appartement. Doch diesmal wird das Paar durch den Hausangestellten Germano gestört, der ebenfalls ein Auge auf Giulia geworfen hat. Giulias Unruhe schreibt er der bevorstehenden Heirat zu: Dormont, Giulias Vormund, hat beschlossen, sie mit Dorvils Freund Blansac zu vermählen. Kaum ist es Giulia gelungen, den hartnäckigen Germano fortzujagen, kündigt sich erneut ungebetener Besuch an. Es ist Giulias Cousine Lucilla, die ihr mitteilt, dass Giulia umgehend bei ihrem Vormund zu erscheinen habe. Dorvil  fürchtet die Begegnung Giulias mit dem Frauenverführer Blansac. Doch Giulia hat für Dorvils Eifersucht kein Verständnis. Sie beruhigt ihn und verabredet sich mit ihm für Mitternacht. Dorvil kann gerade noch rechtzeitig aus dem Fenster steigen, als Dormont erscheint, um Giulia die Nachricht zu überbringen, dass Blansac demnächst eintreffen werde. Lucilla hat ihn schon gesehen, und – er gefällt ihr.

Um Blansac loszuwerden, fasst Giulia den Plan, sich Lucillas Schwärmerei für Blansac zunutze zu machen und die beiden miteinander zu verkuppeln. Dafür spannt sie Germano ein, der ihre Annäherungen jedoch für bare Münze nimmt. Als sie ihn bittet, Lucilla und Blansac zu observieren, fügt er sich enttäuscht ihren Wünschen. Kaum hat sich Giulia entfernt, kommt auch schon Blansac in Begleitung von Dorvil, den er zum Trauzeugen bestimmt hat. Dorvil versucht Blansac davon abzuhalten, Giulia zu heiraten und behauptet, dass Giulia gar kein Interesse an ihm habe und nur den Anweisungen ihres Vormunds folgen würde. Blansac, in seiner Ehre gekränkt, wettet mit Dorvil, dass ihm Giulia in kurzer Zeit zu Füssen liegen werde. Dorvil soll dabei sein Zeuge sein. Besorgt und neugierig zugleich, erklärt sich Dorvil bereit, auf Beobachtungsposten zu gehen. Auch Germano schleicht sich in die Wohnung, um Blansac auszuspionieren.

Wenig später scheint Giulia tatsächlich auf Blansacs zärtliche Annäherungsversuche einzugehen, prüft in Wirklichkeit aber nur, ob in Blansac ein würdiger Ehemann für ihre Cousine zu finden sei. Dorvil indes deutet Giulias Verhalten völlig anders. Als ihn der taktlose Germano aufspürt, gibt er sich zum grossen Entsetzen von Giulia zu erkennen. Nur mühsam gelingt es ihm, seine Eifersucht zu verbergen. Giulia ist jedoch nicht gewillt, die Situation aufzuklären; und so muss Germano einmal mehr für alle als Sündenbock dienen.


 – Pause –
 

Blansac ist trotz des missratenen Treffens mit Giulia noch immer siegesgewiss. Er trifft auf Lucilla, die angeblich auf der Suche nach ihrer Cousine ist. Als alter Schürzenjäger macht er auch ihr gleich den Hof, und Lucilla beisst tatsächlich an. Blansac ist hingerissen, in einem Hause gleich zwei willige Frauen vorzufinden.

 

Giulia erscheint. Obwohl sie von Dorvils Verhalten enttäuscht ist, sehnt sie sich nach einem erneuten Treffen. Germano schnappt einige ihrer Worte auf und erfährt so, dass sie jede Nacht einem Mann ein «randevù» gewähre. Als der Name «Blansac» fällt, ist Germano überzeugt, dass er der nächtliche Gast sei. Halb im Schlaf und verwirrt über die Ereignisse, berichtet er die Neuigkeit dem hocherfreuten Blansac. Da er das Geheimnis nicht für sich behalten kann, erzählt Germano auch Lucilla von der nächtlichen Verabredung. Sie beschliesst, sich zu verstecken, um die Begegnung zu beobachten. Von Neugier getrieben, will auch Germano dem Schauspiel beiwohnen.

Es ist Mitternacht, und Dorvil klettert ins Zimmer. Er überhäuft Giulia mit Vorwürfen, während sie ihre Unschuld beteuert. Kurze Zeit später gelingt es auch Blansac, in Giulias Wohnung einzusteigen. Überrascht versteckt Giulia den vor Eifersucht tobenden Dorvil in einem Zimmer. Während sie das Missverständnis mit Blansac zu klären versucht, steigt nun auch noch ein dritter Besucher durch das Fenster: Es ist Dormont, der die Leiter entdeckt hat. Einer nach dem anderen muss sich nun zu erkennen geben, und Dormont, der allmählich seine Felle davonschwimmen sieht, will den Heiratsvertrag zwischen Giulia und Blansac nun unverzüglich aufzusetzen. Da bekennen Giulia und Dorvil endlich Farbe und teilen dem völlig überraschten Vormund mit, dass eine «gute Tante» ihrer Hochzeit bereits zugestimmt habe. Dormont ist fassungslos und wendet sich an Blansac. Als dieser allerdings eröffnet, Lucilla heiraten zu wollen, bleibt Dormont nichts anderes übrig, als sich den Gesetzmässigkeiten der Liebe zu fügen. Sollen doch alle machen, was sie wollen. 

 

Bios

La scala di seta

Riccardo Frizza

Musikalische Leitung

Riccardo Frizzastudierte Dirigieren am Mailänder Konservatorium und an der Accademia Chigiana in Siena. Von 1994 bis 2000 war er Hausdirigent des Sinfonieorchesters in Brescia. Gastdirigate führten ihn an die Opernhäuser von Parma, Florenz, Lyon, Brüssel, Barcelona, London, Leipzig, St. Petersburg, Mexico City, Madrid, Bilbao sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro und zum Festival in Aix-en-Provence. In den USA dirigierte er an Häusern wie der Washington National Opera, der Seattle Opera, der Houston Grand Opera und der Met. Er leitete u.a. das Orchester der Accademia Nazionale di S.Cecilia, das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Mahler Chamber Orchestra, die Sankt Petersburger Philharmonie und das Bayerische Staatsorchester München. Zu seinen Opernproduktionen gehören Verdis Falstaff in Seattle und eine Neuproduktion von Armida an der Met. Er leitete ausserdem Don Carlo in Bilbao, Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore und konzertante Aufführungen von Anna Bolena in Dresden, Don Pasquale in Florenz, Manon Lescaut in Verona, Così fan tutte in Macerata und Lucrezia Borgia in San Francisco. Kürzlich war er mit Il trovatore in Venedig, mit Luisa Miller in Bilbao und mit Les Contes d’Hoffmann am Theater an der Wien zu erleben. Zu seinen Aufnahmen gehören Mirandolina, La Fille du régiment (Liveaufnahme des Teatro Carlo Felice in Genua, DVD), Nabucco, Tancredi, Matilde di Shabran sowie ein Recital mit Juan Diego Flórez und dem Verdi-Symphonie Orchester in Mailand. Für diese Aufnahme wurde er mit dem Cannes Classical Award 2004 ausgezeichnet. Zu seinen aktuellen und geplanten Produktionen gehören u.a. La cenerentola an der Pariser Opéra Garnier, Attila im Theater an der Wien, Il barbiere di Siviglia in München, Otello in Frankfurt, Oberto in Mailand, Norma in New York und Rigoletto in Verona und Seattle.

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Damiano Michieletto

Regie

Der aus Venedig stammende Damiano Michieletto hat sich in kurzer Zeit international als einer der interessantesten Vertreter der jungen Generation italienischer Regisseure profiliert. Er studierte Opern- und Schauspielregie an der Scuola d’Arte Drammatica «Paolo Grassi» in Mailand und promovierte in moderner Literatur an der Universität in Venedig. 2003 brachte Michieletto beim Wexford Festival die von der Presse hoch gelobte und mit dem Theatre Award der «Irish Times/ESB» ausgezeichnete Produktion von Weinbergers «Svanda Dudák» heraus. Zu seinen weiteren Inszenierungen zählen «Falstaff» mit der English Touring Opera, «L’italiana in Algeri» im Teatro Olimpico von Vicenza, «La gazza ladra» beim Rossini Opera Festival Pesaro in Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Bologna (2008 ausgezeichnet mit dem Premio Franco Abbiati), «Lucia di Lammermoor» am Opernhaus Zürich, «Roméo et Juliette» am Teatro La Fenice in Venedig, «Die Entführung aus dem Serail» im Teatro di San Carlo Neapel, «La scala di seta» beim Rossini Opera Festival, «Il barbiere di Siviglia» in Genf, «Madama Butterfly» am Teatro Regio in Turin, «L’elisir d’amore» in Valencia, «The Greek Passion» in Palermo, «Così fan tutte» am New National Theatre in Tokio sowie ein Mozart-/Da-Ponte-Zyklus am Teatro la Fenice in Venedig. Auch mit Werken abseits des gängigen Repertoires hat sich Michieletto immer wieder auseinandergesetzt, so mit Stefano Pavesis «Il trionfo delle belle» (Rossini Opera Festival Pesaro), Marco Tutinos «La bella e la bestia» (Teatro Comunale in Modena), Ramón Carnicers «Il dissoluto punito» (Mozart-Festival in Coruña), Nino Rotas «Il cappello di paglia di Firenze» (Teatro Carlo Felice in Genua) und Michael Daughertys «Jacki O» (Lugo Festival).

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Paolo Fantin

Bühnenbild

Paolo Fantin wurde 1981 in Castelfranco (Italien) geboren. Er studierte Bühnenbild am Istituto Statale d’Arte in Venedig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Damiano Michieletto, mit dem er mit «Le nozze di Figaro» Finalist beim Ring Award Graz im Jahr 2004/2005 wurde. Mit Michieletto entstanden ausserdem Brittens «The little sweep» in Sizilien, «Il Friuli» (Pier Paolo Pasolini), «La bella e la bestia» (Marco Tutino) in Modena und Nino Rotas «Il cappello di paglia di Firenze» in Genua sowie «Jackie’O» (Michael Daugherty) für das Lugo Opera Festival. Zu den preisgekrönten Produktionen zählen Rossinis «La gazza ladra» und «Sigismondo» am Rossini Opera Festival, «Madama Butterfly» an Teatro Regio Turin sowie «Don Giovanni» am Teatro la Fenice». Paolo Fantin entwarf die Bühnenbilder für «The little sweep» am Teatro Sociale in Rovigo sowie für das Theaterstück «Sette piani» am Teatro Nuovo di Verona. Am Opernhaus Zürich folgten «Lucia di Lammermoor», «Il corsaro» und «Luisa Miller». Jüngste Projekte mit Damiano Michieletto waren «Roméo et Juliette» am Teatro La Fenice, «Die Entführung aus dem Serail» am Teatro San Carlo, «La scala di seta» beim Rossini Opera Festival, «Das Land des Lächelns» am Teatro Verdi in Triest, «Il barbiere di Siviglia» in Genf, «L’elisir d’amore» in Valencia, «Così fan tutte» in Tokio sowie «The Greek Passion» in Palermo.

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 Mai 2013, 05 Mai 2013, 09 Mai 2013, 17 Mai 2013, 20 Mai 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013, 16 Jun 2013, 26 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Romeo und Julia

13 Okt 2012, 14 Okt 2012, 18 Okt 2012, 21 Okt 2012, 26 Okt 2012, 28 Okt 2012, 02 Nov 2012, 02 Dez 2012, 07 Dez 2012, 13 Dez 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Sen Guo

Sopran

Sen Guo wurde in Shanxi /China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationa­len Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat bereits als Solistin des St. Petersburger Mariinskij-Theaters auf. 2008 sang sie Galakonzerte an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und sang die Melibea in Il viaggio a Reims unter Kent Nagano; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie die Melibea an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Ebenfalls 2012 debütierte sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet, nahm in Bonn am Galakonzert für die Aids-Stiftung und in Berlin an einer Opern-Gala auf dem Gendarmenmarkt teil. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Mathilde di Shabran und wird hier 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri singen. 2014 gibt sie ihr Debut an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher in La scala di seta (Lucilla), Rinaldo (Eustazio) und Drei Schwestern (Mascha) zu hören war.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Sunnyboy Dladla

Mitglied des IOS

Sunnyboy Dladla, Tenor, wurde in KwaZulu-Natal geboren und studierte in Südafrika. Er absolvierte einen Meisterkurs bei Renée Fleming und trat mit ihr in mehreren Konzerten auf. Aktuell studiert er bei Scott Weir. Er war Gewinner der Schock Foundation Singing Competition sowie Halbfinalist des Belvedere Wettbewerbs. Zu seinem Repertoire gehören die grossen Tenorrollen in Rossinis La scala di seta, Donizettis L’elisir d’amore, Rossinis Il viaggio a Reims, Mozarts Don Giovanni und Brittens A Midsummer Night’s Dream. Er sang Konzerte unter Rolf Beck beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie im Kennedy Center in Washington (Messiah). Ebenfalls in Washington war er unter Chr. Eschenbach in Mozarts Requiem zu hören. Am Opernhaus Zürich sang er Basilio (Le nozze di Figaro), Arturo (Lucia di Lammermoor) und Dorvil (La scala di seta).

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Le nozze di Figaro

10 Nov 2012

Lucia di Lammermoor

27 Okt 2012

Trouble in Tahiti

22 Sep 2012, 22 Sep 2012, 15 Nov 2012, 15 Nov 2012, 23 Mai 2013

Elliot Madore

Bariton

Eliot Madore wurde 1987 in Kanada geboren und erhielt seine Gesangsausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Ferner besuchte er das Voice Program der Chautauqua Institution bei Marlena Malas und das Gerdine Young Artist Program des Opera Theatre of St. Louis. 2010 war er Preisträger bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und erhielt den George London Award der George London Foundation sowie den ARIAS Emerging Young Artist Award des Canadian Opera Student Development Found. 2009 gewann er den Gesangswettbewerb der Palm Beach Opera, 2010 war er Finalist beim Eleanor-McCollum-Gesangswettbewerb in Houston. Zu den Rollen, in denen Elliot Madore bereits zu erleben war, zählen Yamadori in Puccinis Madama Butterfly (Opera Theatre of St. Louis/Opera Company Phildalephia), Harlekin und Musiklehrer in Strauss’ Ariadne auf Naxos unter Christoph von Dohnányi (Tanglewood Music Festival) und Mozarts Don Giovanni unter James Levine (Tanglewood Music Festival). In dieser Saison sang er erneut den Don Giovanni (Opera Theatre St. Louis) und den Schaunard in La bohème (Opera Colorado) und gab einen Liederabend am National Arts Centre in Kanada. In der Saison 2011/12 hat er an der Metropolitan Opera als Lysander in der Barock-Produktion The Enchanted Island und als Freund des Neulings in Brittens Billy Budd debütiert. 2012 gab er beim Glyndebourne Festival sein europäisches Operndebüt. Künftige Engagements führen ihn zur Opera Company of Philadelphia, zum Festival d’Aix-en-Provence, an die Angers-Nantes Opéra und wiederum an die Metropolitan Opera.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Davide Fersini

Bariton

Davide Fersini wurde in Mailand geboren. Er absolvierte ein Psychologiestudium, bevor er sich an der Accademia Internazionale della Musica in Mailand als Sänger ausbilden liess. 2004 debütierte er bei der Radiotelevisione Svizzera (RSI) in Lugano in Menottis The Telephone und in Monteverdis Il combattimento di Tancredi e Clorinda. 2006 gastierte er in einer Produktion von Bruno Madernas Satyricon in Livorno, Lucca, Pisa, Verona und Triest. 2007 wurde Davide Fersini in das Internationale Opernstudio Zürich aufgenommen. Von Herbst 2009 bis zur Spielzeit 2011/2012 war er festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er Rollen wie Aristone in Salieris La grotta di Trofonio, Sadik (Der Stein der Weisen), Le Dancaïre (Carmen), Jake Wallace (La fanciulla del West), Pistola (Falstaff), Baron (Der ferne Klang) und Ephraimit (Moses und Aron) gesungen hat. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Douglas Boyd, Nello Santi, Christoph von Dohnányi, Daniele Gatti, Sir Mark Elder, Massimo Zanetti, David Zinman und Ingo Metzmacher zusammen. 2011/12 stand er in Zürich u.a. als Impresario bzw. Darlemont in den Donizetti-Einaktern Le convenienze ed inconvenienze teatrali und I pazzi per progetto sowie als Blansac in Rossinis La scala di seta auf der Bühne. Neben  seinen Auftritten am Opernhaus Zürich war Davide Fersini in der Titelrolle in Gianni Schicchi beim Opera Fringe Festival in Nordirland, als Don Alvaro in Il viaggio a Reims in Pesaro, Dr. Malatesta in Don Pasquale am Teatro Real in Madrid und in seinem Salzburger Debüt als Benoît in La Bohème unter Daniele Gatti zu hören.

La Bohème

28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Martin Zysset

Tenor

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich nicht nur im Fach Klarinette ausbilden, sondern absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er in Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschafts- Bundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er als Don Ottavio (Don Giovanni), Baron Kronthal (Der Wildschütz), Peter Iwanow (Zar und Zimmermann) und Max (Der Freischütz) ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit der Spielzeit 91/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanova), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella, Cecco (Il mondo della luna), Graf Hohenzollern (Der Prinz von Homburg) sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er unlängst die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt in der Neuproduktion Drei Schwestern von Peter Eötvös als Doktor zu erleben.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

 

La scala di seta

Oper von Gioachino Rossini