La traviata

Oper von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung Keri-Lynn Wilson
Inszenierung Jürgen Flimm
Bühnenbild Erich Wonder
Kostüme Florence von Gerkan
Lichtgestaltung Jakob Schlossstein
Choreinstudierung Jürg Hämmerli
Choreografie Katharina Lühr

Violetta Valéry Diana Damrau
Alfredo Germont Saimir Pirgu
Giorgio Germont George Petean
Flora Bervoix Julia Riley
Gastone Boguslaw Bidzinski
Barone Douphol Yuriy Tsiple
Marchese d'Obigny Valeriy Murga
Dottor Grenvil Tomasz Slawinski
Annina Olivia Vote
Comissionario Kristof Dohms
Uwe Kosser
Giuseppe Noel Vazquez
Domestico Kai Florian Bischoff
Heikki Yrttiaho

Unterstützt von der Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung

In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 85 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

05 Mai 2013, 20:00
Wiederaufnahme
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

08 Mai 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

11 Mai 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

15 Mai 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

18 Mai 2013, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

La traviata

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901), Libretto von Francesco Maria Piave
nach dem Schauspiel «La Dame aux camélias» von Alexandre Dumas fils

Nachdem sie in Zürich bereits als Gilda in Verdis Rigoletto zu hören war, wird die an allen internationalen Opernhäusern gefeierte Diana Damrau in dieser Wiederaufnahme die Partie der Violetta Valéry übernehmen. An ihrer Seite singt der dem Zürcher Publikum bestens bekannte Saimir Pirgu den Alfredo, und der rumänische Bariton George Petean gastiert als sein Vater Giorgio Germont erstmals an unserem Haus. Dank seines Melodienreichtums, der fein gezeichneten Figuren und der ebenso zeitlosen wie bewegenden Geschichte gehört Giuseppe Verdis Kammerspiel La traviata zu den wichtigsten und beliebtesten Stücken des Opernrepertoires. Die Pariser Kurtisane Violetta Valéry lässt sich von reichen Männern aushalten. Bis sie Alfredo trifft und die wahre Liebe entdeckt. Doch das Glück ist nicht von Dauer: Um den Ruf des geliebten Alfredo nicht zu gefährden, verzichtet Violetta auf Drängen seines Vaters Giorgio auf ihre Liebe. Verzweifelt nimmt sie ihr früheres Leben wieder auf und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit.

 

Handlung

La traviata

1. Akt
Violetta Valéry, die gefeierte, aber von Schwindsucht gezeichnete Kurtisane der Pariser Halbwelt, empfängt nach langer Krankheit in ihrem Hause eine Abendgesellschaft. Dabei wird ihr Afredo Germont vorgestellt, der sie heimlich verehrt. Violettas augenblicklicher Liebhaber, Baron Douphol, reagiert gereizt auf den jungen Nebenbuhler. Alfredo wird von seinem Freund Gastone aufgefordert, bei Tisch einen Trinkspruch zum besten zu geben; nach kurzem Zögern singt er das Lob der wahren Liebe. Violetta hingegen verteidigt den?Standpunkt, dass das wahre Glück einzig im Vergnügen zu suchen sei. Musik, die aus dem Nebenzimmer erklingt, lockt die Gesellschaft zum Tanz, aber ein plötzlicher Schwächeanfall hindert Violetta daran, mit ihren Gästen zu gehen. Alfredo bleibt besorgt bei ihr und ergreift die Gelegenheit, ihr seine Liebe zu gestehen.?Violetta aber will von Liebe nichts hören, nur Freundschaft könne sie ihm bieten. Als Alfredo daraufhin gehen will, überreicht sie ihm eine Kamelie mit der Aufforderung, sie zurückzubringen, sobald sie verwelkt sei. Überglücklich verabschiedet sich Alfredo. Auch die anderen Gäste brechen auf. Violetta bleibt in Gedanken versunken zurück.  Alfredos aufrichtiges Bemühen um sie, seine Liebesbeteuerungen gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie fragt sich, ob dies wohl die Beziehung sein könnte, nach der sie sich immer gesehnt hat. Aber gleich schlägt sie sich diesen Gedanken wieder aus dem Kopf. Ihr Schicksal ist es, sich weiter von Vergnügen zu Vergnügen treiben lassen.

 

2. Akt - Drei Monate später
Alfredo und Violetta haben sich in ein Landhaus in der Nähe von Paris zurückgezogen. Alfredo ist stolz, dass Violetta seinetwegen ihr ausschweifendes Leben aufgegeben hat und nur noch für ihn da ist. Er wähnt sich gleichsam im Himmel. Als er aber von Annina, der Zofe, zufällig erfährt, dass Violetta ihre Wertsachen verkauft, um dieses Leben auf dem Land zu ermöglichen, kehrt er auf den Boden der Realität zurück. Er fährt nach Paris, um selbst die benötigte Summe zu beschaffen. – Violetta hat von ihrer Freundin Flora eine Einladung zu einem Maskenball erhalten; achtlos zerreist sie den?Brief. Ein Besucher wird angekündigt, der sich als Giorgio Germont, Alfredos Vater, zu erkennen gibt. Dieser wirft ihr vor, dass sein Sohn ihretwegen sein Vermögen vergeude. Violetta kann ihm das Gegenteil beweisen. Germont erklärt ihr nun, dass auch der gute Ruf seiner Familie auf dem?Spiel steht: Der Verlobte von Alfredos Schwester drohe, die Verbindung zu lösen, falls Alfredo nicht gewillt sei, sein Verhältnis mit der Kurtisane aufzugeben. Violetta würde ihres Lebens nicht froh werden, wenn ihr Glück, das nur ein vorübergehendes sein könne, ein anderes Schicksal zerstöre. Nach und nach die Ausweglosigkeit ihrer Lage erkennend, entschliesst sich Violetta zum Verzicht. Ihre Grossherzigkeit verblüfft Germont, doch hat er damit sein Ziel erreicht. Violetta schreibt einen Abschiedsbrief an Alfredo. Dabei wird sie von seiner Rückkehr überrascht. Alfredo kündigt ihr den Besuch seines Vaters an. Unter dem Vorwand, diesen nicht treffen zu wollen, bricht Violetta – nach letzten heftigen Liebesbeteuerungen – nach Paris auf. Kurze Zeit später wird Alfredo Violettas Brief überreicht –  für ihn bricht eine Welt zusammen. Rasende Wut und Eifersucht überfallen ihn, als er Floras Einladung entdeckt. Sie bestätigt ihm, dass Violetta zu ihrem alten Leben zurückgekehrt ist. Die tröstenden Worte seines Vaters, der eben rechtzeitig erscheint, seine Beschwörung eines gemeinsamen glücklichen Familienlebens vermögen ihn nicht zu beruhigen.?Er eilt der vermeintlich Treulosen nach.

In Floras Palais ist der Maskenball im Gange. Einige Gäste haben sich als Zigeunerinnen und Matadore kostümiert und unterhalten die Gesellschaft mit Liedern und Tänzen. Schnell verbreitet sich die Nachricht, dass Violetta und Alfredo sich getrennt haben. Umso grösser ist das Erstaunen, als Alfredo erscheint. Er gibt sich gleichgültig und beginnt mit grossem Glück an einem der Kartentische zu spielen. Als jedoch Violetta am Arm des Baron eintrifft und sich unerwartet Alfredo gegenübersieht, kann er sich kaum zurückhalten. Während Flora sich um Violetta kümmert, fordert Baron Douphol seinen Nebenbuhler zu einem  Kartenspiel heraus und verliert sehr schnell eine grosse Summe an ihn. Alfredo macht ihm unmissverständlich klar, dass er bereit sei, sich auch in anderer Form mit ihm zu messen. Die Gäste werden zu Tisch gebeten. Violetta hat Alfredo ausrichten lassen, dass sie ihn zu sprechen wünscht. Als sie allein mit ihm ist, bittet sie ihn, das Fest zu verlassen. Alfredo vermutet, dass sie um das Leben des Baron bangt. Violetta zwingt sich zu dem?Geständnis, Douphol zu lieben. Daraufhin beleidigt Alfredo sie vor der herbeigerufenen Gesellschaft, indem er ihr das soeben gewonnene Geld als Bezahlung für die gemeinsam verlebte Zeit vor die Füsse wirft . Die Gäste sind empört. Vater Germont, der mittlerweile gleichfalls eingetroffen ist, macht seinem Sohn heftige Vorwürfe. Der Baron fordert Alfredo zum Duell. Dieser bereut bereits seine Tat.

 

3. Akt - Einen Monat später
Schwerkrank liegt Violetta in ihrer Pariser Wohnung. Zwar verspricht ihr Doktor Grenvil baldige Genesung, vertraut aber Annina an, dass Violetta nur noch wenige Stunden zu leben habe. Von der Strasse her ertönt der Lärm des Karnevals.

Violetta zieht einen Brief von Giorgio Germont hervor, in dem er ihr versichert, dass er Alfredo über den wahren Sachverhalt aufgeklärt habe. Das Duell zwischen dem Grafen und Alfredo habe stattgefunden, der Baron sei verwundet und Alfredo halte sich deswegen im Ausland auf. Er und Alfredo würden bald zurückkommen und sie um Verzeihung bitten. Violetta aber erkennt, dass es für Hoffnungen zu spät ist. Annina kündet die Ankunft von Alfredo an. Für einen Augenblick träumen die beiden von einer gemeinsamen Zukunft, doch Violetta spürt das Ende und schenkt Alfredo zum Abschied ein Medaillon mit ihrem Bild, das er eines Tages dem Mädchen geben solle, das ihn lieben wird. Plötzlich von ihren Schmerzen befreit, stirbt Violetta.

 

Bios

La traviata

Keri-Lynn Wilson

Musikalische Leitung

Keri-Lynn Wilson, geboren in Winnipeg, Canada, studierte Flöte, Klavier und Dirigieren an der Juilliard School of Music. Noch während ihres Studiums arbeitete sie als Assistentin von Claudio Abbado bei den Salzburger Festspielen. Kurze Zeit nach ihrem Abschluss 1994 wurde sie beim Dallas Symphony Orchestra engagiert. Seit 1998 ist sie an internationalen Opern- und Konzerthäusern tätig, u.a. an der Wiener Staatsoper, dem Mariinsky-Theater St. Petersburg, der Bayerischen Staatsoper München, der Los Angeles Opera, der Washington Opera, der Israeli Opera Tel Aviv, dem Bolschoj Theater Moskau und in der Arena di Verona. Einen grossen Erfolg feierte sie mit ihrem Debüt an der Bilbao Opera 2007 mit La bohème. Zu ihren weiteren Operndirigaten zählen u.a. Madama Butterfly, Tosca, Lucia di Lammermoor, Don Pasquale, La Traviata, Anna Bolena, Turandot, Falstaff, La fanciulla del west, Rigoletto und Simon Boccanegra. In der letzten Zeit dirigierte sie Neuproduktionen von Tschajkowskis Pique Dame in Stockholm, Wagners Der fliegende Holländer in Montreal und La traviata in Salerno. Ihre Aufnahme mit dem Simon Bolivar Orquestra ist bei Dorian Records erschienen (lateinamerikanische Musik). Am Opernhaus Zürich übernimmt sie ausserdem die musikalische Leitung von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk.

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lady Macbeth von Mzensk

28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Jürgen Flimm

Inszenierung

Jürgen Flimm studierte an der Universität Köln Theaterwissenschaft, Germanistik und Soziologie. Sein erstes Engagement als Regieassistent führte ihn 1968 an die Münchner Kammerspiele. Vier Jahre später wurde er Regisseur am Nationaltheater Mannheim und 1973 Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, dem er von 1985 bis 2000 als Intendant vorstand. 1979 wurde er Intendant des Schauspiels Köln. Jürgen Flimm war Gastdozent an der Harvard University und der New York University und ist Professor für Schauspielregie an der Universität Hamburg. Wichtige Arbeiten der letzten Jahre sind: «König Lear», «Die Wildente», «Onkel Wanja», «Das weite Land» und «Die drei Schwestern»; an der Frankfurter Oper Luigi Nonos «Al Gran Sole»; bei den Salzburger Festspielen «Der Bauer als Millionär», «Der Schwierige», an der Staatsoper Wien «Der ferne Klang» sowie an der Mailänder Scala «Wozzeck». Mit Nikolaus Harnoncourt erarbeitete er in Amsterdam «Così¬ fan tutte» und «Le Nozze di Figaro», in Zürich «Fidelio», «Alcina», «Nozze», «La Périchole», «Don Giovanni», «Die Fledermaus» und «Così fan tutte» sowie in Salzburg Monteverdis «Poppea» und Purcells «King Arthur». 2000 entstand «Der Ring des Nibelungen» für die Bayreuther Festspiele. Ausserdem inszenierte Jürgen Flimm «Fidelio» und «Salome» an der New Yorker Met , die Uraufführung von Cerhas «Der Riese vom Steinfeld» an der Wiener Staatsoper sowie «La Grande-Duchesse de Gérolstein» bei der Styriarte Graz und am Opernhaus Zürich.

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Erich Wonder

Bühnenbild

Erich Wonder wurde 1944 in Österreich geboren und studierte an der Kunstschule Graz und an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 1978 ist er als freischaffender Bühnenbildner tätig und arbeitete mit vielen großen Regisseuren in der Oper und im Schauspiel zusammen. Dazu gehören Luc Bondy (u.a. Schnitzlers «Das weite Land», Ibsens «John Gabriel Borkmann» in Paris, «Der Reigen» in Brüssel, «Salome» bei den Salzburger Festspielen) Jürgen Flimm, (u. a. Wagners «Ring» bei den Bayreuther Festspielen), Hans Neuenfels («Aida» in Frankfurt), Claus Peymann («Die Hypochonder» von Botho Strauss, Uraufführung in Hamburg), Andrea Breth und Nikolaus Lehnhoff (u.a. «Ring» in München). Mit Ruth Berghaus arbeitete er für «Die Sache Makropolous» in Frankfurt, «Penthesilea» und «Der kaukasische Kreidekreis» am Wiener Burgtheater. Zu mehreren Inszenierungen von Peter Mussbach gestaltete er Bühnenbilder, u.a. zu «Doktor Faustus» (Salzburger Festspiele), «Macbeth» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin), «Arabella» (Théâtre du Châtelet), «Der ferne Klang» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin), «La Traviata» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin und Aix-en-Provence). Mehrmals gestaltete er Bühnenbilder für Heiner Müller. (u.a. «Tristan und Isolde» bei den Bayreuther Festspielen 1993). In Zürich schuf er u.a. die Bühnenbilder zu «Schlafes Bruder» und «Il trionfo del tempo e del disinganno». Zudem arbeitete er an der Nederlandse Opera Amsterdam, an der San Francisco Opera, an der Mailänder Scala bei den Berliner Festspielen und den Wiener Festwochen.

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Schwanensee

21 Dez 2012, 26 Dez 2012, 28 Dez 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mär 2013, 10 Mär 2013

Florence von Gerkan

Kostüme

Florence von Gerkan stammt aus Hamburg. Sie studierte Kostümdesign an der Berliner Hochschule der Künste bei Prof. Martin Rupprecht. Am Hamburger Thalia Theater begegnete sie Jürgen Flimm und Erich Wonder, mit denen sie in der Folgezeit zahlreiche Opernproduktionen bestritt, u.a. «Alcina», «Le nozze di Figaro», «Don Giovanni» und «Così fan tutte», Haydns «L’anima del filosofo» und Händels «Il trionfo del tempo e del disinganno», Schuberts «Alfonso und Estrella», «La Traviata» und Offenbachs «La Péricole» am Opernhaus Zürich sowie Alban Bergs «Wozzeck» an der Mailänder Scala. Für Cesare Lievi entwarf sie die Kostüme für die Uraufführung von Herbert Willis «Schlafes Bruder» in Zürich. Für Daniel Schmid schuf sie die Kostüme für die Zürcher Produktionen «Linda di Chamounix», «Béatrice di Tenda» und «Il Trovatore». Weitere Projekte waren Szymanowskis «König Roger» an der Staatsoper Stuttgart, «Der Ring des Nibelungen» bei den Bayreuther Festspielen, die Uraufführung von Cerhas «Der Riese vom Steinfeld» an der Wiener Staatsoper mit dem Team Flimm/Wonder sowie «Fidelio» an der New Yorker Met. Mit Tatjana Gürbaca und Klaus Grünberg erarbeitete sie «Dido und Aeneas» am Festspielhaus Baden-Baden und die Uraufführung von Philippe Hersants «The Black Monk» an der Oper Leipzig. 2003 wurde sie zur Professorin für Kostümdesign an die Universität der Künste in Berlin berufen. Seit langem arbeitet sie mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels zusammen, zum Beispiel in «Hashirigaki», «Landschaft mit entfernten Verwandten» und «Eraritjaritjaka» – Produktionen, die um die Welt touren.

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Schwanensee

21 Dez 2012, 26 Dez 2012, 28 Dez 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mär 2013, 10 Mär 2013

Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 mit dem Lehrdiplom ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 zum Assistenten des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­antwortlich für Choreinstudierungen von un­gefähr 100 Opernproduktionen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Aufnahmen sowie TV-Produktionen, darunter Traviata im Hauptbahnhof von 2008, dokumen­tiert. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und andern Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Einstudie­rungen betreut. Für den Festakt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde im Mai 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der National­oper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem Schweizer Kammer­chor oder dem Ensemble der am Opernhaus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Diana Damrau

Sopran

Diana Damrau stammt aus Günzburg und erhielt ihre Gesangsausbildung bei Carmen Hanganu an der Musikhochschule Würzburg sowie bei Hanna Ludwig in Salzburg. Nach ersten Festengagements in Würzburg, Mannheim und Frankfurt startete sie 2002 ihre freiberufliche internationale Karriere. Sie gastierte an den grossen deutschen Opernhäusern von München, Berlin, Dresden, Hamburg und trat bald auch in Wien, Brüssel, Washington, London, Mailand, New York und Madrid sowie seit 2001 bei den Salzburger Festspielen auf. Renommierte Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Sir Colin Davis, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Pierre Boulez, Adam Fischer, Ivor Bolton und Peter Schneider begleiten ihren Weg auf der Opernbühne und dem Konzertpodium. Diana Damraus Repertoire ist weit gefächert und reicht vom italienischen und fran­zösischen Fach (Gilda, Norina, Adina, Rosina; Leila, Lakmé, Ophélie) über hohe lyrische Partien des deutschen Repertoires bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Als gefragte Mozart- und Strauss-Sängerin war sie als Konstanze (Frankfurt, München, Wien), Kö­nigin der Nacht (München, London, Salzbur­ger Festspiele), Susanna (La Scala, Wien, München, Salzburger Festspiele), Zden­ka (Mün­chen), Sophie (Dresden, München) und Zerbinetta (Dresden, Wien, London, Madrid, Met New York) zu erleben. Neben der Oper nehmen Liederabende einen grossen Raum im Schaffen der Sängerin ein. In dieser Saison singt sie u.a. Les Contes d’Hoffmann (alle vier Frauenrollen) in München, L’elisir d’amore an der Met, Mignon in Genf sowie Lucia di Lammermoor an der Deutschen Oper Berlin und an der Wiener Staatsoper.

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Saimir Pirgu

Tenor

Saimir Pirgu, geboren 1981 im albanischen Elbasan, studierte Violine am Kunstlyzeum seiner Heimatstadt und Gesang an den Konservatorien von Tirana und Bozen bei Vito Brunetti. 2002 gewann er die Gesangswettbewerbe «Caruso» und «Tito Schipa». Claudio Abbado holte den 22-Jährigen nach Ferrara als Ferrando (Così fan tutte) – eine Rolle, die er 2004 auch bei den Salzburger Festspielen sang. Neben der Wiener Staatsoper verpflichteten ihn so wichtige Häuser wie die Metropolitan Opera New York, Teatro alla Scala, Royal Opera House Covent Garden, Opera National de Paris, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Washington National Opera, Los Angeles Opera, Arena di Verona, Teatro Colón di Buenos Aires, San Francisco Opera, Deutsche Oper Berlin und das Opernhaus Zürich, wo er unter anderem als Duca, Idomeneo und Alfredo zu hören war. Er arbeitete u.a. mit Riccardo Muti, Lorin Maazel, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Franz Welser-Möst, Fabio Luisi und Daniele Gatti. 2006 erschien sein Album Angelo casto e bel mit Opernarien unter Gustav Kuhn. Konzertant tätig war er u.a. am Turiner Lingotto (Claudio Abbado), im Concertgebouw Amsterdam mit den Wiener Philharmonikern (Peter Schneider), im Auditorium Santa Cecilia in Rom (Vladimir Jurowski), an den Salzburger Festspielen (Riccardo Muti) und im Musikverein Wien (Mariss Jansons). Unlängst sang er in der Zauberflöte an der Mailänder Scala, L’elisir d’amore am Teatro dell’Opera di Roma, in Verdis Requiem bei den Salzburger Festspielen, in Lucia di Lammermoor an der Washington National Opera und in Hamburg sowie Werther in Tirana. Demnächst wird er L’elisir d’amore in Wien singen, La traviata an der Met und Macbeth in Florenz. Mit Riccardo Muti folgt Berlioz’ Messe solennelle sowie Bachs H-Moll-Messe. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Duca in der Neuproduktion von Rigoletto zu erleben.

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

George Petean

Bariton

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren, wo er die Musikakademie besuchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 an der Oper in Cluj-Napoca mit der Titelpartie aus Don Giovanni, gefolgt von Malatesta in Don Pasquale , Silvio in Pagliacci und Figaro in Il barbiere di Siviglia. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Braila/Rumänien. Sein internationaler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’Opera di Roma mit La Bohème. 2002-2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper (u.a. Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore, Madama Butterfly, Don Carlo, Un ballo in maschera, La traviata, Rigoletto, Faust, Lucia di Lammermoor, Pique Dame). Darüber hinaus ist George Petean auf den wichtigsten internationalen Opernbühnen zu Gast. So war er am Royal Opera House Covent Garden, Teatro Comunale di Bologna, der Oper Frankfurt, der Wiener Staatsoper, Opéra de Paris und in Peking in Il barbiere di Siviglia zu hören, als Silvio (Pagliacci) gastierte er an der ROH Covent Garden, in L’elisir d’amore an der Opéra de Paris, in Don Carlo an der Wiener Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Bayerischen Staatsoper München, in Il trovatore bei den Bregenzer Festspielen und am Grand Théâtre de Genève,  in La Bohème an der Opéra de Paris Bastille, der Oper Frankfurt, der Metropolitan Opera New York, Gran Teatro del Liceu Barcelona, R.O.H. Covent Garden, in L’amico Fritz an der Deutschen Oper Berlin (CD Deutsche Grammophon) und trat an der Staatsoper Berlin, Théâtre du Capitole Toulouse, Opéra du Rhin Strassburg u.a. auf. Im Dezember 2012 debütiert er mit grossem Erfolg in der Titelpartie von Simon Boccanegra am Teatro dell’Opera di Roma sowie im Januar 2013 als Carlo Gérard in Andrea Chénier konzertant in der Avery Fisher Hall New York. Für die Zukunft geplant sind u.a.: La traviata, Rigoletto und Luisa Miller an der Hamburgischen Staatsoper, Don Carlo und Un ballo in maschera an der Wiener Staatsoper.

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Julia Riley

Mezzosopran

Julia Riley, britische Mezzosopranistin, studierte an der Royal Academy of Music und beim National Opera Studio in London. Sie ist Gewinnerin der Mozart Singing Competition. Seit ihrem Debüt als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro bei der Glyndebourne Touring Opera war sie u.a. als Nancy in Albert Herring an der Opéra Comique in Paris und im Opernhaus Rouen, als Zweite Dame in Die Zauberflöte bei Glyndebourne on Tour, in der Titelrolle von Händels Xerxes, als Donna Elvira (Don Giovanni), Sesto (La clemenza di Tito) und Giovanna Seymour (Anna Bolena) mit der English Touring Opera, als Dorabella in Così fan tutte mit der Opera Holland Park sowie in I Puritani und L’Italiana in Algeri an der Scottish Opera zu hören. Auf dem Konzertpodium trat sie unter anderem bei den BBC Proms unter Sir Andrew Davies auf, beim London Bach Festival, im Teatro Nacional de São Carlos (Lissabon), beim Glyndebourne Festival, in der Royal Albert Hall mit dem London Philharmonic Orchestra (Verdis Requiem), beim Leeds Lieder Festival, in der Londoner Barbican Hall und der Birmingham Symphony Hall (Beethovens Neunte Sinfonie) und im Auditorio Nacional de Música in Madrid sowie in der Londoner Cadogan Hall mit der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Julia Riley zum Ensemble des Zürcher Opernhauses. In Zukunft sind Konzerte mit dem Scottish Chamber Orchestra in Edinburgh und Glasgow, mit dem English Chamber Orchestra und dem Mozart Festival Orchestra (Royal Festival Hall) geplant.

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Trouble in Tahiti

22 Sep 2012, 22 Sep 2012, 15 Nov 2012, 15 Nov 2012, 23 Mai 2013

Boguslaw Bidzinski

Tenor

Bogusław Bidziński studierte an der War­schau­er Frédéric-Chopin-Musikuniver­si­tät und gehört seit 2001 zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Sein Büh­nen­­debüt gab er bereits 1998 als Graf René (Der Graf von Luxemburg) in Szczecin. Es folgten Alma­viva (Il barbiere di Siviglia) an der Kammer­oper Schloss Rheinsberg, Tami­no am Teatr Wielki in Poznan und Lenski an der Nationaloper Warschau. In Zürich war er u.a. als Florindo (Le donne curio­se), Pedrillo, Nathanael (Les Contes d’Hoffmann), Frances­co (Benvenuto Cellini), Edmondo (Manon Lescaut), Victorin (Die tote Stadt), Aufidio (Lucio Silla), Normanno (Lucia di Lammermoor) und Don Polido­ro (La finta semplice) unter Dirigenten wie Nello Santi, Marcello Viotti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Philippe Jordan, Ralf Weikert, Franz Welser-Möst, Patrick Fournillier, Marc Minkowski, Adam Fischer, Paolo Carignani, Vladimir Fedoseyev und Marco Armiliato zu hören. Er arbeitete mit Regisseuren wie Götz Friedrich, Robert Wilson, Jürgen Flimm, Sven-Eric Bechtolf, Nikolaus Lehnhoff, David Pountney, Jens-Daniel Herzog, Klaus Michael Grüber und Nicolas Brieger. Auf DVD ist er in folgenden Produktionen aus dem Opernhaus Zürich zu se­hen: Die Entführung aus dem Serail, Fidelio, Die Meistersinger von Nürnberg, Fierrabras, Rigoletto, Parsifal, La traviata und Die lustige Witwe.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Yuriy Tsiple

Bariton

Yuriy Tsiple wurde in der Ukraine geboren und studierte Gesang an der Staatlichen Universität für Musik in Bukarest bei Ionel Voineag. Bereits während seines Studiums wurde er vom Staatlichen Rumänischen Rundfunk und Fernsehen für Aufnahmen und Konzerte mit dem Rundfunkorchester und dem Kammerorchester des Staatlichen Rundfunks engagiert. Er gewann erste Preise bei renommierten rumänischen Wettbewerben wie 2007 beim Ionel Perlea-Wettbewerb in Slobozia und 2007 beim Mihail Jora-Wettbewerb in Bukarest. In der Spielzeit 2009/10 debütierte er an der Oper Frankfurt als Mitglied des Opernstudios sowie an der Alten Oper Frankfurt. Er sang u.a. Roberto/Nardo in Mozarts La finta giardiniera, Alcindoro in Puccinis La Bohème und die Titelpartie in Telemanns Pimpinone. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Opéra National du Rhin in Strassburg, wo er als Ali Baba in Cherubinis Ali Baba und als Malatesta in Donizettis Don Pasquale zu erleben war. Gastspiele führten ihn als Ali Baba 2011 an das Théâtre de l’Athénée in Paris und als Ramiro in Ravels L`heure espagnole zum Rumänischen Rundfunk nach Bukarest. 2011/2012 sang er an der Opéra National du Rhin Schaunard in La Bohème, Le Roi in César Cuis Le chat botté und debütierte als Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Oper Zürich, wo er als Blinder Pew in Die Schatzinsel und als Schaunard in La Bohème zu erleben ist.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Valeriy Murga

Bariton

Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La Bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pikowaja Dama (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/ Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo) und L’Italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland war er am Liceu Barcelona, in L’Italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden zu erleben.

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Tomasz Slawinski

Bass

Tomasz Slawinski wurde in Łódź geboren. An der dortigen Musikakademie erhielt er seine Gesangsausbildung. Sein Bühnendebüt erfolgte als Bartolo (Le nozze di Figaro) im Teatr Wielki in Łódź. Sein Studium bei Prof. Leonard Mróz schloss er mit Auszeichnung ab. Anschliessend wurde er als Solist an die Staatsoper Bydgoszcz, Polen, engagiert. 2004 war er Preisträger beim Internationalen Gesangswettbewerb Pamplona. Von 2005–2006 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich. 2006 wurde er mit dem Preis des Festival Aix-en-Provence und der HSBC Bank für den besten jungen Sänger ausgezeichnet. Seit Beginn der Spielzeit 2006/07 gehört Tomasz Slawinski zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Konzerte und Liederabende führten ihn nach Madrid, Zürich, Luxemburg, Rom, Brüssel und Lyon.

Die Schatzinsel

30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tannhäuser

13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013, 02 Feb 2013

Olivia Vote

Mitglied des IOS

Olivia Vote stammt aus den USA und studierte Gesang an der North Carolina School of the Arts sowie an der Yale University. Sie sang 2012 bereits Donna Elvira (Don Giovanni) bei der Wolf Trap Opera Company sowie in einer Produktion unter Gustavo Dudamel. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Adalgisa (Norma), Giovanna Seymour (Anna Bolena), Clarion (Capriccio), Orlofsky (Die Fledermaus), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Dido (Dido and Aeneas). Auftritte führten sie an die Opera Company of Philadelphia, Annapolis Opera, Piedmont Opera und Alba Music Festival in Italien. Als Liedsängerin trat sie mit dem Pianisten Steven Blier auf und war als Solistin in Verdis Requiem, Beethovens c-Moll-Messe, Pergolesis Stabat mater und Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen sowie Lied von der Erde zu hören.Sie war Stipendiatin des Metropolitan Opera National Council, gewann den 2. Preis der Alfredo Silipigni International Vocal Competition sowie den Phyllis Curtin Career Preis der Yale University. Am Opernhaus Zürich war sie bereits als Dinah in Bernsteins Trouble in Tahiti zu hören und wird neben Mary Hawkins (Die Schatzinsel) Annina in La traviata verkörpern.

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Richard Wagner: Wie ich Welt wurde

14 Jun 2013, 16 Jun 2013, 18 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013, 29 Jun 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Verdi Gala

09 Feb 2013

 

La traviata

Oper von Giuseppe Verdi