Leonce und Lena

Ballett von Christian Spuck nach dem Lustspiel von Georg Büchner

Musik von Johann Strauss, Josef Strauss, Amilcare Ponchielli, Léo Delibes, Bernd Alois Zimmermann, Alfred Schnittke, Martin Donner, u.a.

Choreografie Christian Spuck
Musikalische Leitung James Tuggle
Bühne und Kostüme Emma Ryott
Lichtgestaltung Reinhard Traub
Dramaturgie Esther Dreesen-Schaback
Michael Küster

Besetzung 15 Nov

König PeterFilipe Portugal
Prinz LeonceWilliam Moore
Prinzessin LenaKatja Wünsche
ValerioArman Grigoryan
GouvernanteJuliette Brunner
RosettaViktorina Kapitonova
HofmeisterYen Han
ZeremonienmeisterGalina Mihaylova

Besetzung 17 Nov

König PeterFilipe Portugal
Prinz LeonceWilliam Moore
Prinzessin LenaKatja Wünsche
ValerioArman Grigoryan
GouvernanteJuliette Brunner
RosettaViktorina Kapitonova
HofmeisterYen Han
ZeremonienmeisterGalina Mihaylova

Besetzung 21 Nov

König PeterFilipe Portugal
Prinz LeonceJan Casier
Prinzessin LenaMélissa Ligurgo
ValerioChristopher Parker
GouvernanteViktorina Kapitonova
RosettaEva Dewaele
HofmeisterMélanie Borel
ZeremonienmeisterIrmina Kopaczynska

Besetzung 17 Jan

König PeterFilipe Portugal
Prinz LeonceJan Casier
Prinzessin LenaMélissa Ligurgo
ValerioChristopher Parker
GouvernanteViktorina Kapitonova
RosettaEva Dewaele
HofmeisterMélanie Borel
ZeremonienmeisterIrmina Kopaczynska

Besetzung 19 Jan

König PeterFilipe Portugal
Prinz LeonceOlaf Kollmannsperger
Prinzessin LenaGiulia Tonelli
ValerioArman Grigoryan
GouvernanteJuliette Brunner
RosettaViktorina Kapitonova
HofmeisterYen Han
ZeremonienmeisterIrmina Kopaczynska

Spieldauer

1 Std. 50 Min.

Pause

Nach dem 1. Teil nach ca. 45 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

15 Nov 2013, 19:00
Wiederaufnahme
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

17 Nov 2013, 14:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

21 Nov 2013, 19:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

17 Jan 2014, 20:00
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

19 Jan 2014, 20:15
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Leonce und Lena

Uraufführung: 27. April 2008, Aalto Ballett Theater Essen

Musik von Johann Strauss, Josef Strauss, Amilcare Ponchielli, Léo Delibes, Bernd Alois Zimmermann, Alfred Schnittke, Martin Donner, u.a.

Neben der schweizerischen Erstaufführung von Christian Spucks Woyzeck zeigt das Ballett Zürich mit Leonce und Lena einen weiteren Beitrag zum Büchner-Jubiläum 2O13. Prinz Leonce aus dem Reiche Popo und sein Freund Valerio geben sich mit grosser Leidenschaft dem Nichtstun hin. Doch ausgerechnet jetzt will König Peter die Amtsgeschäfte niederlegen. Prinz Leonce soll die Thronfolge antreten und heiraten. Um der Zwangsheirat mit einer ihm unbekannten Prinzessin zu entgehen, ergreift Leonce die Flucht nach Italien. Auch die für ihn vorgesehene Prinzessin Lena aus dem Reiche Pipi will keineswegs einen ihr unbekannten Mann heiraten und flieht mit ihrer Gouvernante vor den königlichen Hochzeitsplänen. Unterwegs begegnen sich die beiden – und verlieben sich. In Unkenntnis der Identität des jeweils anderen erscheinen sie maskiert am Hofe von Leonces Vater und werden miteinander verheiratet. Georg Büchners hintersinnig-sarkastische Komödie über die Langeweile verwandelt Christian Spuck in eine aufgedrehte, tempo- und einfallsreiche Automaten-Farce. Polkas und Walzer von Johann Strauss illustrieren wie auch die modernen Klänge von Alfred Schnittke und Bernd Alois Zimmermann die traurig-komische Geschichte und unterstreichen ihre parodistischen Elemente.


************************************************

INTERVIEW

«Ist das Leben lebenswert?», Interview mit Christian Spuck, MAG Nr. 8, 12/13

 

Handlung

Leonce und Lena

1.TEIL
Leonce, der Prinz des Königreichs Popo, liegt im Garten und vertreibt sich die Langeweile, während der Hofmeister erfolglos versucht, ihn mit den Regierungsaufgaben vertraut zu machen. Valerio, ein lebensfroher Müssiggänger, freundet sich mit Leonce an. König Peter vom Reich Popo lässt sich von seinen beiden Ankleidern die Staatsgewänder anlegen. Ein Knoten im Taschentuch stört allerdings die Zeremonie des Königs, weil sowohl ihm als auch den Ministern nicht einfallen will, woran ihn die Gedächtnisstütze erinnern soll.
Auf einer Tanzgesellschaft im Ballsaal des Reiches Popo lässt Leonce seine Mätresse Rosetta zu sich rufen, schickt sie aber gelangweilt wieder davon. Während des Festes erklärt der Staatspräsident, dass die längst arrangierte Hochzeit mit Prinzessin Lena aus dem Reich Pipi am kommenden Tag stattfinden soll.
Der Hofstaat drängt Leonce, endlich seine Pflichten als Thronfolger wahrzunehmen. Daraufhin beschliessen Leonce und Valerio zu fliehen. Im höfischen Garten des Reiches Pipi sitzt Prinzessin Lena und denkt über den
Sinn des Lebens in einer ungewollten Ehe mit einem ihr unbekannten Prinzen nach. Das elterliche Arrangement ist für sie unerträglich. Sie sehnt sich nach Freiheit und plant in jugendlichem Trotz mit ihrer Gouvernante die Flucht. In der Nähe eines Wirtshauses kreuzen sich die Wege der beiden Frauen mit denen von Leonce und Valerio.


2. TEIL
Die Wirtshausgäste befinden sich im Garten, wo auch Valerio und die Gouvernante aneinander Gefallen finden. Abseits des Trubels verlieben sich Leonce und Lena ineinander. Zwischen den bisher vom Leben Enttäuschten entwickelt sich eine Zweisamkeit voller Sehnsucht nach Liebe, aber auch voller Skepsis.
Das nicht gekannte Glücksgefühl mündet bei Leonce in einen Todeswunsch, von dem Valerio ihn aber in letzter Minute abbringen kann. Im Reich Popo trifft der Hofstaat alle Vorbereitungen für die Vermählung des Prinzen und der Prinzessin. Allerdings vermisst man Braut und Bräutigam. Leonce, Lena, die Gouvernante und Valerio gesellen sich als Automaten maskiert zu den Gästen. Geführt von Valerio, treten Leonce und Lena in den Vordergrund. König Peter lässt die «Fremden» trauen. Mit der darauffolgenden Demaskierung des Brautpaars stellen sowohl das Königshaus als auch Leonce und Lena die doppelt schicksalhafte Fügung fest: Die für einander Bestimmten haben sich in Freiheit verliebt und der Hof das eigentlich als vermisst erklärte Paar
getraut. Die Regierungsgeschäfte werden in Leonces Hände gelegt, Valerio bezieht den Posten des Staatsministers und will generellen Müssiggang verordnen. So bleibt alles beim Alten und jeder bezieht die Position, die für ihn vorgesehen war.



MUSIK - 
ERSTER TEIL


PROLOG
Ouvertüre: Johann Strauss (Vater): Chineser-Galopp
Martin Donner: Prologue

LEONCE UND VALERIO AUS POPO
Bernd Alois Zimmermann: Prolog aus «Das Gelb und das Grün»
Johann Strauss (Sohn): Perpetuum Mobile
Eartha Kitt: Let’s Do It

KÖNIG PETER UND SEINE MINISTER
Alfred Schnittke: Ball aus der «Gogol-Suite»
Martin Donner: Gadget Society

ROSETTA / DER ENTSCHLUSS ZU FLIEHEN
Amilcare Ponchielli: Tanz der Stunden aus «La Gioconda»
Bernd Alois Zimmermann: Kleiner Walzer aus «Das Gelb und das Grün»

LENA UND IHRE GOUVERNANTE AUS PIPI
Bernd Alois Zimmermann: Petite valse lunaire aus «Un petit rien»
Léo Delibes: Pizzicato aus «Sylvia»

FLUCHT
Alfred Schnittke: Der Mantel aus der «Gogol-Suite»
Hank Cochran: Little Bitty Tear
Bernd Alois Zimmermann: Phantasmagorie aus «Das Gelb und das Grün»
Alfred Schnittke: Ouvertüre aus der «Gogol-Suite»
Pause: Martin Donner: Statics


MUSIK - ZWEITER TEIL
Ouvertüre: Johann Strauss (Sohn): Klipp-Klapp -Galopp
aus der Operette «Waldmeister»

WIRTSHAUS
Johann Strauss (Sohn): Ouvertüre aus «Die Fledermaus»
Bernd Alois Zimmermann: Phantasmagorie aus «Das Gelb und das Grün»
Johann Strauss (Sohn) und Josef Strauss: Pizzicato-Polka

LEONCE UND LENA
The Mamas and the Papas: Dream a Little Dream
Martin Donner: Love Pattern

HOCHZEITSVORBEREITUNGEN
Bernd Alois Zimmermann: Der Ritt durch den Wald aus der «Märchensuite»
Bernd Alois Zimmermann: Burleske aus «Das Gelb und das Grün»
Johann Strauss (Sohn): Künstler-Quadrille

AUTOMATEN
Martin Donner: Eternal Marriage
Alfred Schnittke: Das Spiel aus «Die Kommissarin»
Bernd Alois Zimmermann: Epilog aus «Das Gelb und das Grün»
Josef Strauss: Plappermäulchen

EPILOG
Hank Cochran: Little Bitty Tear

 

Bios

Leonce und Lena

Christian Spuck

Choreograf

Christian Spuck stammt aus Marburg und erhielt seine Ausbildung an der John Cranko Schule in Stuttgart. Seine tänzerische Laufbahn begann er in Jan Lauwers’ Needcompany und Anne Teresa de Keersmaekers Ensemble ROSAS. 1995 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts. Als erste Uraufführung für die Compagnie entstand 1998 die Choreografie Passacaglia. 2001 wurde Christian Spuck zum Hauschoreografen des Stuttgarter Balletts ernannt. Insgesamt hat er 15 Uraufführungen für die Compagnie choreografiert, darunter die drei abendfüllenden Handlungsballette Lulu. Eine Monstretragödie nach dem Schauspiel von Frank Wedekind (2003), Der Sandmann nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann (2006) und Das Fräulein von S. (2012), ebenfalls nach einer Vorlage von E.T.A. Hoffmann. 2006 wurde Spuck für eine Spielzeit zum Resident Choreographer der Compagnie «Hubbard Street Dance 2 Chicago» ernannt und erhielt den Deutschen Tanzpreis «Zukunft» für Choreografie. Für das Aalto Ballett Theater Essen entstand 2004 das Ballett Die Kinder, das für den «Prix Benois de la Danse» nominiert wurde. Am Theaterhaus Stuttgart kam 2007 Don Q. Eine nicht immer getanzte Revue über den Verlust der Wirklichkeit zur Uraufführung. Seit 1999 hat Christian Spuck zahlreiche weitere Choreografien für eine Reihe renommierter Ballettcompagnien in Europa und den USA geschaffen, darunter Morphing Games für das Aterballetto (1999), Adagio für Tänzer des New York City Ballet (2000), this-  für das Ballett der Staatsoper Berlin (2003), The Return of Ulysses (2006) für das Königliche Ballett Flandern (Gastspiel beim Edinburgh International Festival 2009) und Woyzeck (2011) für das Nationalballett Oslo. Seit 2005 tritt Christian Spuck auch in den Bereichen Film und Musiktheater in Erscheinung: Am Theater Heidelberg inszenierte er 2005 erstmals eine Oper: Berenice von Johannes Maria Staud. Marcia Haydée als Penelope, ein 25-minütiger Tanzfilm mit Marcia Haydée und Robert Tewsley, wurde 2006 von ARTE ausgestrahlt. 2009 führte Christian Spuck bei Glucks Orphée et Euridice, einer Koproduktion der Staatsoper Stuttgart und des Stuttgarter Balletts, Regie und zeichnete auch für die Choreografie verantwortlich. 2010 inszenierte er Verdis Falstaff am Staatstheater Wiesbaden. Die 2008 beim Aalto Ballett Theater in Essen uraufgeführte Ballettproduktion Leonce und Lena nach Georg Büchner wurde auch ins Repertoire der Grands Ballets Canadiens de Montreal und des Stuttgarter Balletts übernommen. Die Uraufführung von Poppea//Poppea für Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart wurde von der Zeitschrift «Dance Europe» zu den zehn erfolgreichsten Tanzproduktionen weltweit im Jahr 2010 gewählt sowie mit dem deutschen Theaterpreis «Der Faust 2011» und dem italienischen «Danza/Danza-Award» ausgezeichnet. Seit Beginn der Saison 2012/13 ist Christian Spuck Direktor des Balletts Zürich. Hier waren bislang seine Choreografien Romeo und Julia, Leonce und Lena, Woyzeck, Solitude und Sonett zu sehen. An der Deutschen Oper Berlin inszenierte er 2014 Berlioz’ La Damnation de Faust. In dieser Saison wird in Zürich sein neues Ballett Anna Karenina nach dem Roman von Lew Tolstoi uraufgeführt.

Junior Ballett

07 Dez 2013, 14 Dez 2013, 25 Jan 2014, 12 Mär 2014, 13 Mär 2014, 16 Mär 2014, 22 Mär 2014

Leonce und Lena

07 Nov 2013, 15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 21 Nov 2013, 10 Dez 2013, 17 Jan 2014, 19 Jan 2014

Notations

24 Apr 2014, 26 Apr 2014, 30 Apr 2014, 01 Mai 2014, 03 Mai 2014, 10 Mai 2014, 22 Mai 2014, 09 Jun 2014, 13 Jun 2014, 15 Jun 2014, 20 Jun 2014, 26 Jun 2014, 29 Jun 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014, 25 Mai 2014, 04 Jun 2014, 06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 27 Okt 2013, 02 Nov 2013, 08 Nov 2013, 27 Nov 2013, 28 Nov 2013, 03 Dez 2013, 13 Dez 2013, 15 Dez 2013, 19 Dez 2013, 21 Dez 2013

James Tuggle

Musikalische Leitung

James Tuggle wurde in Portland (Oregon) geboren und studierte in Los Angeles bei Fritz Zweig sowie in Salzburg bei Otmar Suitner. Er war Dirigent an der San Diego Opera und Assistant Conductor beim Ring des Nibelungen an der Seattle Opera. 1980 übersiedelte er nach Europa und war zunächst Assistent von Jesús López-Cobos an der Deutschen Oper Berlin und am Royal Opera House Covent Garden. Von 1982 bis 1984 war er Dirigent an der Deutschen Oper Berlin. 1984 wurde er zum Musikdirektor des Stuttgarter Balletts berufen. 1988 begann in Bonn die Zusammenarbeit mit Youri Vamos, die von 1991 bis 1993 in Basel eine Fortsetzung fand. Nach seinem erfolgreichen Debüt an der Wiener Staatsoper 1993 wurde er als Principal Conductor und Music Advisor des Balletts und als Operndirigent engagiert. Ausserdem dirigierte er Aufführungen an der Komischen Oper Berlin, an der Opera di Roma, an der Metropolitan Opera New York (American Ballet Theatre), beim Lissabon Ballet, in Hongkong, an der Semperoper Dresden und an der Mailänder Scala. Seit 1981 geht James Tuggle auch einer ausgedehnten Konzerttätigkeit nach, die ihn – vor allem mit dem deutschen romantischen Repertoire des 19. Jahrhunderts – ans Pult namhafter Orchester geführt hat. Seit 1997 ist James Tuggle Musikdirektor des Stuttgarter Balletts.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 21 Nov 2013, 17 Jan 2014, 19 Jan 2014

Emma Ryott

Kostüme

Die englische Bühnen- und Kostümbildnerin Emma Ryott hat bereits mehrfach mit Christian Spuck zu­sam­men­­­­ge­arbeitet, u.a. für Falstaff am Hessischen Staatstheater Wies­baden, Leon­ce und Lena beim Aalto Ballett in Essen, Orphée et Euridice an der Staatsoper Stuttgart, Sleepers Chamber am Thea­ter Augsburg, le tableau perdu beim Royal Swedish Ballet, Woyzeck beim Norwegischen Nationalballett Oslo, The Return of Ulysses beim Royal Flanders Ballet sowie für Don Q. und das auch vom Fernsehen aufge­zeich­­nete Stück Poppea/Poppea am Theaterhaus Stuttgart. Beim Stuttgarter Ballett zeichnete sie für die Ausstattung von Spucks Ballett-Produktionen Das Fräulein von S., Der Sandmann, Lulu. Eine Monstre­tragödie, ... la peau blanche... und Sleepers Chamber verantwortlich. Weitere wichtige Produktionen waren The Heart of Robin Hood bei der Royal Shakespeare Company (Übernahme nach Boston, Auszeichnung mit dem Elliot Norton Award), Sunset Boulevard und Manon Lescaut an der Oper Göteborg, Otello bei den Salzburger Festspielen, Aida an der Welsh National Opera, Tom Stoppards Rock’n Roll in London und am Broadway, La Damnation de Faust an der Semperoper Dresden, One Touch of Venus an der Opera North, Le nozze di Figaro am Savoy Theatre sowie Manon Lescaut an der English National Opera. Ausserdem arbeitete sie für Produktionen der Bregenzer Festspiele, des Royal Opera House Covent Garden und für die BBC. Beim Ballett Zürich war sie Kostümbildnerin für Christian Spucks Romeo und Julia, Leonce und Lena, Woyzeck und Sonett. Am Theater an der Wien war sie 2013 Kostümbildnerin für Hin­demiths Mathis der Maler (Auszeichung mit dem «Goldenen Schikaneder»). An der Deutschen Oper Berlin war sie 2014 Bühnen- und Kostümbildnerin für Berlioz‘ La Damnation de Faust in der Inszenierung von Christian Spuck. Geplant sind die Tschechow-Stücke Platonow, Iwanow und Die Möwe in Grossbritannien sowie eine Neuproduktion an der Semperoper Dresden.

Leonce und Lena

07 Nov 2013, 15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 21 Nov 2013, 10 Dez 2013, 17 Jan 2014, 19 Jan 2014

Notations

24 Apr 2014, 26 Apr 2014, 30 Apr 2014, 01 Mai 2014, 03 Mai 2014, 10 Mai 2014, 22 Mai 2014, 09 Jun 2014, 13 Jun 2014, 15 Jun 2014, 20 Jun 2014, 26 Jun 2014, 29 Jun 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014, 25 Mai 2014, 04 Jun 2014, 06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 27 Okt 2013, 02 Nov 2013, 08 Nov 2013, 27 Nov 2013, 28 Nov 2013, 03 Dez 2013, 13 Dez 2013, 15 Dez 2013, 19 Dez 2013, 21 Dez 2013

Reinhard Traub

Lichtgestaltung

Reinhard Traub wurde als Grafik-Designer und Berufspilot ausgebildet. Von 1980–1985 war er Assistent bei Chenault Spence, an­schlies­­send gestaltete er zwei Welttourneen mit den Produktionen Sophisticated Ladies und Carmen Jones. Ab 1992/93 war er bei den Bühnen Graz tätig und konzipierte Lightdesigns an den Opern­häusern in Zürich, Brüssel, Hamburg, München, bei den Salzburger Festspielen und beim Glyndebourne Festival sowie am Hamburger Thalia Theater, der Volksbühne Berlin und dem Wiener Burgtheater. Regelmässige Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Johann Kresnik, Martin Kušej und Christoph Loy. Seit 2001 unterrichtet er an der Staat­lichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seit 2006/07 ist Reinhard Traub Leiter der Beleuchtungsabteilung der Staatstheater Stuttgart. Hier ist er verantwortlicher Licht-Designer, u.a. für die aktuellen Neu­insze­nie­run­­gen Falstaff, Wunderzaichen und La Bohème.

Leonce und Lena

07 Nov 2013, 15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 21 Nov 2013, 10 Dez 2013, 17 Jan 2014, 19 Jan 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014, 25 Mai 2014, 04 Jun 2014, 06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 27 Okt 2013, 02 Nov 2013, 08 Nov 2013, 27 Nov 2013, 28 Nov 2013, 03 Dez 2013, 13 Dez 2013, 15 Dez 2013, 19 Dez 2013, 21 Dez 2013

Filipe Portugal

Solist Solo

Filipe Portugal studierte in Lissabon und war nach einem ersten Engagement beim Portugiesischen Nationalballett von 2002 bis 2009 Mitglied des Balletts Zürich. Hier tanzte er Solopartien in Cinderella, Der Nussknacker, In den Winden im Nichts, den GoldbergVariationen, Schwanensee, Stepping Stones und die Titelrolle in Don Quixote, Coppelia, Giselle und Ein Sommernachtstraum. Neben vielen weiteren Rollen in Balletten von Heinz Spoerli war er solistisch in Choreografien von Balanchine, Forsythe, Kylián, Hwai-Min, Duato und Ek zu erleben. Für die Zürcher Tänzer schuf er die Choreografien Road B., Alleged Dances  und Sonata. Von 2009 bis 2011 war er Principal Dancer beim National Ballet of Portugal, wo er u.a. in Giselle, Romeo und Julia, Dornröschen und La Sylphide sowie in Choreografien von van Manen, Lopes Graça, Sotto und Wellenkamp auftrat. Seit Februar 2011 ist er wieder Mitglied des Balletts Zürich und tanzte u.a. Pater Lorenzo in Christian Spucks Romeo und Julia, König Peter in Spucks Leonce und Lena und den Doktor in Spucks Woyzeck. Ausserdem war er in Choreografien von Jiří Kylián und Douglas Lee zu erleben. Im Rahmen der Vorstellungsreihe «Junge Choreografen» präsentierte er seine Arbeiten Silk Road und Different Trains. 2014 wurde er mit dem «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich» ausgezeichnet.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 21 Nov 2013, 17 Jan 2014, 19 Jan 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014, 04 Jun 2014, 06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 02 Nov 2013, 03 Dez 2013, 13 Dez 2013, 15 Dez 2013, 19 Dez 2013, 21 Dez 2013

William Moore

Solist Solo

William Moore wurde im britischen Royal Leamington Spa in Warwickshire geboren. Ausgebildet wurde er an der Oakley School of Dance in Leamington Spa und an der Royal Ballet School in London, die er 2005 abschloss. Er nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil. 2001 erreichte er den vierten Platz beim Wettbewerb «Young British Dancer of the Year» und den ersten Platz bei der «Phylis Beddels Competition». 2004 gewann er jeweils eine Silbermedaille bei der «Roseta Mauri Competition» in Spanien und bei der «Adeline Genée Competition» in Athen. 2005 wurde William Moore Mitglied des Stuttgarter Balletts, wo er 2010 zum ersten Solisten ernannt wurde. Gastspiele und Tourneen mit dem Stuttgarter Ballett führten ihn in die ganze Welt. Wichtige Rollen in Stuttgart waren Armand Duval in John Neumeiers Kameliendame, Leonce in Christian Spucks Leonce und Lena, Eduard Schwarz in Spucks Lulu. Eine Monstretragödie, die Titelrolle in Marco Goeckes Orlando, Prinz Siegfried in John Crankos Schwanensee, Lenski in Crankos Onegin, Benvolio/Mercutio in Crankos Romeo und Julia. Neben Christian Spuck und Marco Goecke kreierten auch Douglas Lee, Edward Clug, Jorma Elo und Demis Volpi neue Rollen für William Moore. Für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft schuf William Moore eine eigene Choreografie zusammen mit Nicholas Jones: Beide tanzten auch die Uraufführung von Anonym im Mai 2012. Für seine Rolle als Olivier Brusson in Das Fräulein von S. (Stuttgarter Ballett) gewann er 2012 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Seit der Saison 2012/13 ist William Moore Solist beim Ballett Zürich. Hier war er u.a. als Romeo in Christian Spucks Romeo und Julia, als Prinz Leonce in Leonce und Lena, als Tambourmajor in Woyzeck sowie in Kairos von Wayne McGregor und Deer Vision von Marco Goecke zu sehen.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 02 Nov 2013, 03 Dez 2013, 13 Dez 2013

Jan Casier

Ballett Zürich Gruppe mit Solo Ballett Tänzer

Jan Casier wurde in Belgien geboren. Er studierte an der Königlichen Ballettschule in Antwerpen. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied des Royal Ballet of Flanders und tanzte dort in Balletten von John Cranko, William Forsythe, David Dawson und Christian Spuck. In David Dawsons Faun(e) gastierte er 2012 beim English National Ballet. Seit der letzten Saison ist er Mitglied des Balletts Zürich und war u.a. als Leonce in Christian Spucks Leonce und Lena sowie als Paris in dessen Romeo und Julia zu sehen. Ausserdem tanzte er in Hill Harper’s Dream (Edward Clug) und Sleight of Hand (Sol León/Paul Lightfoot).

Leonce und Lena

21 Nov 2013, 17 Jan 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014, 06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 02 Nov 2013, 03 Dez 2013, 13 Dez 2013, 15 Dez 2013, 21 Dez 2013

Olaf Kollmannsperger

Ballett Zürich Solo

Olaf Kollmannsperger ist Spanier. Er erhielt seine Ausbildung am Königlichen Konservatorium in Madrid. Von 2005 bis 2010 war er am Royal Ballet in Stockholm als Solist engagiert und tanzte dort den Romeo in MacMillans Romeo und Julia, den Franz in Coppélia sowie weitere Soloparts in Balletten wie Schwanensee, Le Sacre du printemps

(Maurice Béjart), Fräulein Julie (Birgita Cullberg), Rattika (Mats Ek) oder Castrati (Nacho Duato). Seit 2010/11 ist er Mitglied des Balletts Zürich und war hier u.a. als Prinz in Mats Eks Sleeping beauty,  in Kyliáns 27’52’’, Robbins In the Night, van Manens Solo  und in Hauptrollen von Heinz Spoerlis Nussknacker, Goldberg-Variationen und ...und mied den Wind zu erleben. In der letzten Saison tanzte er u.a. in Christian Spucks Romeo und Julia (Romeo), Leonce und Lena (Leonce) sowie in Spoerlis Schwanensee (Prinz Siegfried). Olaf Kollmannsperger ist auch als Choreograf tätig: fünf Stücke entstanden für das Royal Ballet Stockholm. In der Reihe «Junge Choreografen» zeigte er sein Stück Laboratorium.

Leonce und Lena

19 Jan 2014

Romeo und Julia

12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 25 Mai 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Woyzeck

27 Okt 2013, 08 Nov 2013, 19 Dez 2013

Katja Wünsche

Solistin Solo

Katja Wünsche stammt aus Dresden und wuchs in Berlin auf, wo sie ihre Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin erhielt und 1999 abschloss. 1997 erreichte sie beim «Prix de Lausanne» das Halbfinale, ein Jahr später belegte sie den 2. Platz und erhielt den Publikumspreis. 1999 gewann sie den 1. Preis beim «Grand Prix d’Eurovison für junge Tänzer». 1999 wurde sie Mitglied des Stuttgarter Balletts, wo sie 2006/07 zur Ersten Solistin ernannt wurde. 2007 wurden Katja Wünsche der Deutsche Tanzpreis Zukunft und der Deutsche Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie «Darstellung Tanz» für ihre Interpretation der Nadia in Mauro Bigonzettis I fratelli verliehen. In Stuttgart tanzte sie Hauptrollen in Choreografien von John Cranko (Romeo und Julia, Der Widerspenstigen Zähmung, Onegin), John Neumeier (Endstation Sehnsucht, Die Kameliendame), Marcia Haydée (Dornröschen, La Sylphide, La Fille mal gardée) und Christian Spuck (Lulu, Der Sandmann, Leonce und Lena, Das Fräulein von S.) sowie in Balletten von William Forsythe, Jiří Kylián, Sol León/Paul Lightfoot und Marco Goecke. Seit der Saison 2012/13 ist Katja Wünsche Solistin beim Ballett Zürich. Hier tanzte sie u.a. die Julia in Spucks Romeo und Julia, die Prinzessin Lena in Leonce und Lena und Marie in Woyzeck. Ausserdem trat sie in Choreografien von Sol León/Paul Lightfoot, Douglas Lee, Martin Schläpfer, Wayne Mc Gregor und Marco Goecke auf. 2014 wurde sie mit dem «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich» ausgezeichnet.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 02 Nov 2013, 03 Dez 2013, 13 Dez 2013, 15 Dez 2013, 21 Dez 2013

Giulia Tonelli

Solo mit Gruppe

Giulia Tonelli stammt aus Italien. Ihre Ausbildung begann sie an der Ballettschule des Balletto di Toscana in Florenz und schloss sie an der Ballettschule der Wiener Staatsoper ab. An der Wiener Staatsoper erhielt sie 2001/02 ihr erstes Engagement. 2002-2010 war sie am Königlichen Ballett von Flandern in Antwerpen engagiert, ab 2004 als Halbsolistin. Dort tanzte sie u.a. Giselle (Petipa) sowie Solopartien in Choreografien von Forsythe, Balanchine, Kylián, Haydée und Spuck. Seit der Saison 2010/11 ist sie Mitglied des Balletts Zürich. Hier war sie in Jiří Kyliáns Falling Angels und 27’52’’, Jerome Robbins In the night und Heinz Spoerlis ...und mied den Wind zu erleben. Sie tanzte die Prinzessin Lena in Christian Spucks Leonce und Lena. Im Rahmen der Vorstellungsreihe «Junge Choreografen» präsentierte sie gemeinsam mit Mélissa Ligurgo die Arbeit Mind Games. 2013 wurde sie mit dem Giuliana-Penzi-Preis ausgezeichnet. In der vorigen Saison war sie u.a. in Marco Goeckes Deer Vision und als Julia in Christian Spucks Romeo und Julia zu erleben.

Leonce und Lena

19 Jan 2014

Romeo und Julia

06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Arman Grigoryan

Solo

Arman Grigoryan studierte an der Armenischen Ballettschule Jerewan und war Finalist beim Prix de Lausanne. 2002 tanzte er beim Israel Ballet; seit der Saison 2002/03 war er Mitglied des Junior Balletts. 2004 gewann er beim Ballettwettbewerb in Varna die Goldmedaille, 2005 den Jurypreis beim Nagoya-Wettbewerb in Japan. Seit 2004/05 ist er Mitglied des Zürcher Balletts und war hier in vielen Hauptrollen in den Balletten von Heinz Spoerli zu erleben, u.a. als Puck (Ein Sommernachtstraum), Miguel (Don Quixote), Bergkönig (Peer Gynt), Kastschei (Der Feuervogel), Béranger (Raymonda), James (La Sylphide), Neptun (Idomeneo) und Till (Till Eulenspiegel). Er war in Schwanensee, In den Winden im Nichts, Goldberg-Variationen, moZART und Wäre heute morgen und gestern jetzt zu sehen und tanzte ausserdem Hauptrollen in Choreografien von Hans van Manen, Mauro Bigonzetti, William Forsythe, Niels Christe, Jiří Bubeniček und Twyla Tharp. 2008 wurde er mit dem Preis der Heinz Spoerli Foundation und 2013 mit dem «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich» ausgezeichnet. In Christian Spucks Leonce und Lena war er als Valerio zu erleben, in Spucks Woyzeck tanzte er den Hauptmann. Ausserdem war er in Sleight of Hand von Sol León und Paul Lightfoot und in Forellenquintett von Martin Schläpfer zu sehen.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 19 Jan 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Woyzeck

27 Okt 2013, 08 Nov 2013, 15 Dez 2013, 19 Dez 2013, 21 Dez 2013

Christopher Parker

Gruppe mit Solo

Christopher Parker stammt aus Grossbritannien und absolvierte die Royal Ballet School in London. Als Student tanzte er in verschiedenen Produktionen des Royal Ballet. Nach einem ersten Engagement am Scottish Ballet war er von 2007 bis 2010 Mitglied des Balletts Zürich. In der Saison 2010/11 tanzte er im Aalto Ballett Essen, 2011/12 im Ballett Dortmund. Dort war er in Choreografien von Xin Peng Wang, William Forsythe und Christian Spuck zu sehen. Seit Beginn der Saison 2012/13 ist Christopher Parker wieder Mitglied des Balletts Zürich und war seither u.a. als Valerio in Christian Spucks Leonce und Lena und in Martin Schläpfers Forellenquintett zu erleben.

Leonce und Lena

21 Nov 2013, 17 Jan 2014

Romeo und Julia

16 Mai 2014, 18 Mai 2014, 25 Mai 2014, 04 Jun 2014, 06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Juliette Brunner

Solo mit Gruppe

Juliette Brunner ist Schweizerin. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Ballettschule des Theaters Basel, an der Ballettschule von Brenda Hamlyn in Florenz, bei Malou Fenaroli in Zürich und an der School of American Ballet in New York. Nach Engagements beim Ballett der Deutschen Oper am Rhein, beim Leipziger Ballett und den Ballets de Monte-Carlo ist sie seit der Saison 2007/08 Mitglied des Balletts Zürich. Sie tanzte Hauptrollen in Heinz Spoerlis Peer Gynt, Bella Figura, Wäre heute morgen und gestern jetzt, Orma, Abschied und Don Juan sowie in Mats Eks Sleeping beauty und Forsythes The vertiginous thrill of exactitude. In der letzten Saison war sie u.a. als Lady Capulet in Christian Spucks Romeo und Julia, als Gouvernante in Spucks Leonce und Lena sowie in Choreografien von Martin Schläpfer, Wayne McGregor und Marco Goecke zu sehen.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 19 Jan 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Woyzeck

27 Okt 2013, 08 Nov 2013, 19 Dez 2013

Viktorina Kapitonova

Solistin Solo

Die Russin Viktorina Kapitonova studierte an der Ballettschule Kasan und an der Bolshoi Theater Akademie in Moskau. Sie war Gewinnerin des Wettbewerbs «The Young Ballet of Russia» und des Arabesque-Wettbewerbes 2008. Am Dzhalilja-Opernhaus in Kasan tanzte sie seit 2005 Solopartien in Schwanensee, Dornröschen, Don Quixote, La Bayadère, Coppélia und Der Nussknacker. In der Saison 2008/09 war sie Mitglied des Stanislavsky-Balletts. Seit 2010 ist sie Mitglied des Balletts Zürich. Hier tanzte sie u.a. Odette/Odile in Heinz Spoerlis Schwanensee, Soloparts in Spoerlis Ein Sommernachtstraum, Wäre heute morgen und gestern jetzt, ...und mied den Wind und Goldberg-Variationen, Rosetta in Christian Spucks Leonce und Lena und die Amme in Spucks Romeo und Julia. Ausserdem war sie in Choreografien von Duato, Balanchine, Ek, Forsythe, Kylián, Lee, McGregor und Schläpfer zu sehen. Im Rahmen der Reihe «Junge Choreografen» präsentierte sie ihre Choreografie Two Bodies – One Soul. In dieser Saison verkörpert sie die Titelrolle in Christian Spucks Anna Karenina.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 21 Nov 2013, 17 Jan 2014, 19 Jan 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014

Eva Dewaele

Gruppe mit Solo Ballettmeister

Eva Dewaele stammt aus Belgien. Ausgebildet an der Königlichen Ballettschule in Antwerpen, führten sie erste Engagements an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Theater Luzern, die Oper Göteborg und zum Cullberg Ballett. Im Ballett der Opéra de Lyon tanzte sie u.a. Julia in Angelin Preljocajs Romeo und Julia. Im Royal Ballet of Flanders verkörperte sie Hauptrollen in Choreografien von Helen Pickett, Douglas Lee, David Dawson und Christian Spuck. Darüber hinaus ist Eva Dewaele in mehreren Spielfilmen aufgetreten. Seit der Spielzeit 2012/13 war sie Mitglied des Balletts Zürich und zusätzlich Ballettmeisterin beim Junior Ballett. Sie tanzte die Lady Capulet in Christian Spucks Romeo und Julia, die Rosetta in Leonce und Lena und die Dark Lady in Spucks Sonett. Als Choreografin schuf Eva Dewaele das Stück Mit Blick auf für die Hodler-Retrospektive in der Fondation Beyeler und präsentierte in der Vorstellungsreihe «Junge Choreografen» das Stück Miss(es). Seit dieser Saison ist sie Ballettmeisterin des Balletts Zürich.

 

Leonce und Lena

21 Nov 2013, 17 Jan 2014

Romeo und Julia

04 Jan 2014, 10 Jan 2014, 12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 16 Mai 2014, 18 Mai 2014, 25 Mai 2014, 04 Jun 2014, 06 Jun 2014, 15 Jun 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Yen Han

Solistin Solo

Die US-Chinesin Yen Han studierte bei Stefan Mucsi und Paul Maure in Los Angeles, an der Hartford Ballet School sowie beim San Francisco Ballet und schloss an der Beijing Dance Academy ab. Nach Engagements beim Jeune Ballet de France und dem Ballet de Nice wurde sie 1994 Mitglied des Balletts Zürich und ist hier eine der herausragenden Solistinnen. Sie tanzte u.a. die Solopartien in Heinz Spoerlis Feuervogel, Nussknacker, La Fille mal gardée, Romeo und Julia, Daphnis et Chloé, Ein Sommernachtstraum, La Sylphide, Peer Gynt (Solveig), Le Sacre du printemps und Giselle. Ausserdem trat sie solistisch in Choreografien von Mauro Bigonzetti, Hans van Manen, William Forsythe, George Balanchine, Jirí Kylián, Mats Ek (Aurora in Sleeping Beauty), Twyla Tharp, Christopher Wheeldon, Lin Hwai Min und Martin Schläpfer auf. 2012 gastierte sie in Choreografien von Heinz Spoerli bei den Salzburger Festspielen. Sie war die Julia in Christian Spucks Romeo und Julia und der Hofmeister in Spucks Leonce und Lena. Ausserdem gastierte sie an der Royal Swedish Opera als Julia in Mats Eks Julia & Romeo. 2013 wurde sie mit dem «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich» ausgezeichnet sowie als «Herausragende Darstellerin» bei den erstmals verliehenen Schweizer Tanzpreisen geehrt.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013, 19 Jan 2014

Romeo und Julia

12 Jan 2014, 21 Jan 2014, 25 Mai 2014, 04 Jun 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Galina Mihaylova

Solistin Solo

Die Bulgarin Galina Mihaylova absolvierte ihre Ausbildung an der Bulgarischen Staatlichen Schule für Choreografie und der Schweizerischen Ballettberufsschule (SBBS), wo sie Stipendiatin der Nureyev-Stiftung war. In der Saison 1999/2000 wurde sie Mitglied des Balletts Zürich. Sie tanzte hier in zahlreichen Choreografien von Heinz Spoerli. So war sie als Effie (La Sylphide), Amor (Don Quixote), Helena (Ein Sommernachtstraum), in Wäre heute morgen und gestern jetzt, als Odette/Odile in Schwanensee und als Henriette (Raymonda) zu sehen. Ausserdem trat sie solistisch in Balletten von William Forsythe, Jiří Kylián, Twyla Tharp, Uwe Scholz und Jiří Bubeniček auf. Sie tanzte den Zeremonienmeister in Christian Spucks Leonce und Lena, die Amme in Spucks Romeo und Julia und die Margret in Spucks Woyzeck. Ferner war sie in Kairos von Wayne McGregor und Deer Vision von Marco Goecke zu erleben.

Leonce und Lena

15 Nov 2013, 17 Nov 2013

Romeo und Julia

25 Mai 2014, 04 Jun 2014

Sleeping Beauty

05 Mär 2014, 15 Mär 2014, 05 Apr 2014, 13 Apr 2014

Woyzeck

12 Okt 2013, 18 Okt 2013, 20 Okt 2013, 25 Okt 2013, 02 Nov 2013

 

Leonce und Lena

Ballett von Christian Spuck nach dem Lustspiel von Georg Büchner

Musik von Johann Strauss, Josef Strauss, Amilcare Ponchielli, Léo Delibes, Bernd Alois Zimmermann, Alfred Schnittke, Martin Donner, u.a.

 

Leonce und Lena

Ballett von Christian Spuck nach dem Lustspiel von Georg Büchner

Musik von Johann Strauss, Josef Strauss, Amilcare Ponchielli, Léo Delibes, Bernd Alois Zimmermann, Alfred Schnittke, Martin Donner, u.a.