Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti

Musikalische Leitung Nello Santi
Inszenierung Damiano Michieletto
Bühnenbild Paolo Fantin
Kostüme Carla Teti
Lichtgestaltung Martin Gebhardt
Choreinstudierung Jürg Hämmerli
Solo-Flöte Maurice Heugen


Lord Enrico Ashton Artur Rucinski
Lucia Ashton Nadine Sierra
Sir Edgardo di Ravenswood Ismael Jordi
Lord Arturo Buklaw Benjamin Bernheim
Raimondo Bidebent Wenwei Zhang
Alisa Judit Kutasi
Normanno Airam Hernandez

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich


In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 1 Std. 35 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

06 Apr 2015, 20:00 AMAG-Volksvorstellung
Wiederaufnahme
Preise VV: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

11 Apr 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

16 Apr 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

19 Apr 2015, 14:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

22 Apr 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

25 Apr 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Handlung

Lucia di Lammermoor

Erster Akt
Normanno, in Diensten Enrico Ashtons, befiehlt, die Gegend nach Spuren eines geheimnisvollen Fremden abzusuchen. Enrico und der Kaplan Raimondo treten hinzu: Enrico klagt, seine Schwester Lucia weigere sich, Arturo Buklaw zu heiraten, den Mann, der ihn und seinen in politischen Schwierigkeiten steckenden Clan retten könne. Raimondo wendet ein, Lucia sei noch in Trauer um ihre tote Mutter. Normanno behauptet jedoch, sie liebe einen anderen Mann und treffe sich heimlich mit ihm im Wald – und Normanno hat den Verdacht, dass es sich um Edgardo di Ravenswood handle, Enricos Todfeind. Als die Zurückkehrenden diesen Verdacht bestätigen, bricht Enrico in heftige Wut aus. Lucia Ashton erwartet Edgardo. Sie erzählt ihrer Zofe Alisa eine Vision: Sie sah den Geist einer Frau, deren Leiche in einem Brunnen im Park des Schlosses liege, nachdem ein Ravenswood sie einst in Eifersucht getötet habe. Nach der Erscheinung habe sich das Brunnenwasser in Blut verwandelt. Nur der Gedanke an Edgardos Liebe verscheucht Lucias Ängste. – Edgardo eröffnet Lucia, er müsse in politischer Mission abreisen. Zuvor will er aber bei ihrem Bruder Enrico um ihre Hand anhalten und der Familienfehde ein Ende setzen. Lucia erschrickt: Sie weiss um die Unversöhnlichkeit ihres Bruders. Ihr Zögern bringt Edgardo in Wut – er habe aus Liebe seiner Rache abgeschworen, was sich jedoch wieder ändern könne. Lucia beruhigt ihn; die beiden Liebenden schwören sich ewige Treue, tauschen Ringe aus und versprechen, sich Briefe zu schreiben. 


Zweiter Akt
Enrico ist verbittert über die Halsstarrigkeit seiner Schwester: Mit Hilfe Normannos hat er Briefe der Liebenden abgefangen. Als Lucia erscheint – fest entschlossen, Edgardo die Treue zu halten – zeigt ihr Enrico ein gefälschtes Schreiben, aus dem hervorgeht, dass Edgardo sie verraten hat. Damit sei sie frei von ihrem Treueversprechen. Auch beschwört er sie mit dem Hinweis auf das der Familie drohende Unheil, ihren Widerstand aufzugeben und Arturo Buklaw zu heiraten. Als auch der Kaplan Raimondo das Opfer zum Wohl der Ashtons fordert, ist Lucias Widerstand gebrochen. Wie betäubt ergibt sie sich ihrem Schicksal. Arturo erscheint zur Hochzeit. Enrico bittet ihn vorsorglich um Nachsicht – Lucia trauere noch immer um ihre Mutter. Lucia tritt ein. In letzter Auflehnung zögert sie, doch dann unterschreibt sie den Ehevertrag. In diesem Augenblick stürzt Edgardo herein, und nur knapp gelingt es, einen Kampf zu verhindern. Als Lucia Edgardo ihre Unterschrift unter den Ehevertrag bestätigen muss, verflucht er sie und ihre Familie.

 

Dritter Akt
Während eines Unwetters brütet Edgardo voll Bitterkeit über Lucias Treuebruch. Da erscheint Enrico – er will die Beleidigungen rächen, die Edgardo seiner Familie zugefügt hat. Die beiden einigen sich auf ein Duell: Im Morgengrauen wollen sie sich bei den Gräbern der Ravenswood treffen. Lucias Hochzeit mit Arturo wird gefeiert. Plötzlich stürzt Raimondo herein und berichtet den entsetzten Gästen, Lucia sei wahnsinnig geworden und habe ihren Gatten im Hochzeitsbett erstochen. Lucia erscheint. In ihrer Geistesverwirrung beschwört sie Szenen der Vergangenheit herauf, phantasiert sich Edgardo herbei und imaginiert ihre Vermählung. Enrico muss die fatalen Folgen seiner Intrige erkennen. Lucia ruft nur noch nach ihrem Geliebten und sehnt die Vereinigung im Himmel herbei. Bei den Gräbern seiner Ahnen wartet Edgardo auf Enrico und beklagt sein Schicksal. Raimondo berichtet ihm von Lucias Tod im Wahnsinn; da erkennt er die Grösse ihrer Liebe. Er nimmt sich das Leben, bevor es die Umstehenden verhindern können. Mit dem letzten Atemzug träumt er von der Vereinigung mit Lucia im Himmel.


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Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti