Madama Butterfly

Oper von Giacomo Puccini

Musikalische Leitung Carlo Rizzi
Inszenierung Grischa Asagaroff
Bühne und Kostüme Reinhard von der Thannen
Lichtgestaltung Martin Gebhardt
Choreinstudierung Ernst Raffelsberger
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich

Cio-Cio-San Adina Nitescu
Pinkerton James Valenti
Suzuki Judith Schmid
Sharpless Ruben Drole
Goro Andreas Winkler
Bonze Dimitri Pkhaladze
Yamadori Krešimir Stražanac
Kate Pinkerton Chloé Chavanon
Die Mutter Yoshiko Ida
Die Tante Jung-Jin Kim
Die Cousine Francisca Montiel
Yakuside Hartmut Kriszun
Il commissario imperiale Tomasz Rudnicki
Standesbeamte Mathew Leigh


In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

2 Std. 35 Min.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 50 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

14 Mär 2013, 19:30
Wiederaufnahme
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

17 Mär 2013, 20:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

24 Mär 2013, 20:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

30 Mär 2013, 19:00
AMAG-Volksvorstellung: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

06 Apr 2013, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in zwei Akten von Giacomo Puccini (1858-1924), Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Schauspiel «Madame Butterfly, Tragedy of Japan» von David Belasco

Giacomo Puccini begeistert in seiner Madama Butterfly nicht nur mit exotischem Kolorit und melodischem Einfallsreichtum, sondern auch mit einer äusserst anrührenden Geschichte um Liebe und bittere Enttäuschung. Der amerikanische Marineoffizier Pinkerton vertreibt sich die Zeit seines Aufenthaltes in Nagasaki mit der Geisha Butterfly. Für ihn ist die Heirat nur ein Spiel, für Butterfly aber Ernst: Sie hofft auf ein Leben mit Pinkerton. Doch der Soldat verlässt Japan. Als er drei Jahre später mit seiner neuen amerikanischen Ehefrau zurückkehrt und von Butterfly das gemeinsame Kind verlangt, gibt diese ihren Sohn unter Tränen weg, um ihm eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Enttäuscht über die Untreue ihres Geliebten und verzweifelt über den Verlust des Kindes, ersticht sie sich. Als Butterfly und Pinkerton sind in dieser Wiederaufnahme die rumänische Sopranistin Adina Nitescu und der amerikanische Tenor James Valenti zu erleben, Ruben Drole singt erstmals den Sharpless.

 

Handlung

Madama Butterfly

Erster Akt

Benjamin Franklin Pinkerton ist vorübergehend als Marineoffizier der US-Navy in Nagasaki  stationiert. Soeben hat er vom Heiratsvermittler Goro ein Haus gemietet und steht im Begriff, die junge Geisha Cio-Cio-San, nach japanischem Recht, d.h. auf Zeit, zu heiraten. Goro zeigt ihm das Haus und stellt die Dienerschaft, darunter Suzuki, die vertraute Cio-Cio-Sans, vor. Der amerikanische Konsul von Nagasaki, Sharpless, trifft als erster ein, und Pinkerton erklärt ihm sein Lebensmotto: Wo auch immer das Leben ihn hin verschlägt, versteht er es, auf seine Kosten zu kommen. In einem Land, in dem man Mädchen wie Häuser monatsweise mieten kann, steht seinem Glück schon gar nichts im Wege. Sharpless ermahnt ihn, eine solch leichtfertige  Lebensweise zu überdenken, doch übermütig stösst Pinkerton mit ihm auf Amerika an und auf die Frau, die er in naher Zukunft dann rechtlich zu ehelichen gedenkt.

Butterfly erscheint aufgeregt im Kreise ihrer Freundinnen und Verwandten, um ihren amerikanischen Bräutigam zu begrüssen. Auf die Fragen des Konsuls nach ihrer Familie erzählt sie von ihrer Herkunft aus einer wohlhabenden Familie, die durch den Tod des Vaters unverschuldet in Armut geraten sei. Deshalb sei sie gezwungen gewesen, ihr Brot als Geisha zu verdienen. Als Sharpless darüber lächelt, weist sie ihn zurecht: So sei es eben in der Welt.

Während weitere Gäste sowie der kaiserliche Kommissar und der Standesbeamte eintreffen, zeigt Cio-Cio-San Pinkerton die wenigen Habseligkeiten, die sie mitgebracht hat; darunter ist auch der Dolch, mit dem sich ihr Vater einst auf Befehl des Mikado das Leben genommen hat. Ausserdem vertraut sie ihm an, dass sie heimlich in der Mission gewesen sei, um den christlichen Glauben anzunehmen, um ihm so eine gute Ehefrau zu sein.

In einer kurzen Zeremonie wird das Paar getraut; Sharpless verabschiedet sich, während Cio-Cio-Sans Angehörige auf das Wohl des Paares anstossen. Pinkertons Hoffnung, bald mit seiner Angetrauten allein zu sein, erfüllt sich, als der Onkel Bonze genannte Priester der Familie die Feier unterbricht. Er hat erfahren, dass Cio-Cio-San den buddhistischen Glauben verraten hat. Die Familie verflucht und verstösst sie. Weinend bleibt Cio-Cio-San mit Pinkerton zurück. Dieser versteht es, sie zu trösten und nennt sie verliebt bei ihrem Kosenamen: Schmetterling. Cio-Cio-San erschrickt: werden Schmetterlinge in seinem Land nicht aufgespiesst? Pinkerton beruhigt sie; schliesslich legt sie ihre Schüchternheit ab und folgt ihm ins Haus.

 

Zweiter Akt

Drei Jahre sind vergangen. Pinkerton ist nach Amerika zurückgekehrt, hat aber versprochen, wiederzukommen, wenn die Rotkehlchen ihr Nest bauen. Butterfly hat einen Sohn geboren. Verstossen von ihrer Familie, bleibt ihr nur noch die treue Suzuki, ihr Kind und die Hoffnung auf Pinkertons Rückkehr. Zwar sorgt Pinkerton für die Miete des Hauses, doch das Geld für den Lebensunterhalt neigt sich dem Ende entgegen.

Suzuki fleht die Götter um Hilfe an; sie glaubt nicht an die Rückkehr des Amerikaners. Aber Cio-Cio-San ist unbeirrbar. In schwärmerischen Worten visioniert sie die Ankunft seines Schiffes; ihre Liebe wird triumphieren.

Konsul Sharpless sucht Cio-Cio-San auf; er hat einen Brief von Pinkerton erhalten, in dem dieser ihn bittet, Cio-Cio-San darauf vorzubereiten, dass er nicht mehr zu ihr zurückkehren wird. Aufgeregt über den hohen Besuch, lässt Cio-Cio-San den Konsul kaum zu Wort kommen. Da er in Begleitung Goros kam, beschwert sie sich, dass dieser sie seit Pinkertons Abreise ständig zu verkuppeln suche. Zuletzt an den reichen Fürsten Yamadori, der auch prompt erscheint, um seine Werbung zu erneuern. Goro verteidigt sich; er wolle nur das Beste, da Cio-Cio-San, verstossen von der Familie, vor dem Ruin stehe, und da Pinkerton sie verlassen habe, sei sie nach japanischem Recht geschieden. Cio-Cio-San beharrt darauf, nach amerikanischem Recht getraut worden zu sein und in Amerika käme ein treuloser Ehemann vor Gericht. Yamadori sieht die Vergeblichkeit seiner Werbung ein und zieht sich zurück.

Sharpless, dem es nicht gelingt Pinkertons Botschaft Cio-Cio-San begreiflich zu machen, sieht sie doch in dem Brief ein Zeichen für die baldige Rückkehr ihres Geliebten, fragt sie schliesslich, was sie denn zu tun gedenke, wenn Pinkerton sie für immer verlassen habe. Nach kurzem Nachdenken antwortet sie, dass sie lieber sterben wolle als wieder als Geisha zu arbeiten. Bestürzt über ihre Beharrlichkeit empfiehlt nun auch Sharpless ihr, den Antrag des Fürsten Yamadori anzunehmen. Da erkennt Cio-Cio-San den wahren Grund seines Besuches: Pinkerton kommt nicht mehr zu ihr zurück. In letzter Verzweiflung holt sie ihr Kind herbei. Wird ihn das nicht zurückbringen? Sharpless verspricht, Pinkerton von seinem Sohn, von dem dieser nichts ahnt, zu informieren.

Kaum ist Sharpless fort, ertappt Suzuki Goro, der weiterhin ums Haus schleicht. Sie beschuldigt ihn, überall zu verbreiten, dass man nicht wisse, wer der Vater von Cio-Cio-Sans Sohn sei. Diese droht ihn umzubringen, wenn er weiterhin Lügen verbreite. Da kündet ein Kanonendonner die Ankunft eines Schiffes an. Nachdem Cio-Cio-San den Namen «Abraham Lincoln» entziffert hat, kann sie sich vor Freude kaum fassen. Gemeinsam mit Suzuki schmückt sie das Haus mit Blüte, lässt sich von ihr schminken und zieht ihr Hochzeitsgewand an. Während die Nacht hereinbricht, erwartet sie die Ankunft Pinkertons.

 

Dritter Akt

Als die Sonne den neuen Tag ankündigt, ist Pinkerton noch immer nicht eingetroffen. Erschöpft legt sich Cio-Cio-San schlafen. Währenddessen erscheint Sharpless mit Pinkerton. Als Suzuki diesen erblickt, will sie nach Cio-Cio-San rufen, doch die Männer bitten sie, diese nicht zu wecken. Suzuki berichtet Pinkerton von dem treuen Warten seiner Butterfly; plötzlich erblickt sie eine Frau, die sich im Hintergrund gehalten hat. Als Pinkerton gesteht, dass es sich um Kate, seine amerikanische Ehefrau handele, weiss sie, dass für Cio-Cio-San alles zu Ende ist. Während Pinkerton von Reue geplagt flieht, versucht Kate Suzuki davon zu überzeugen, dass es für das Kind das beste wäre, mit nach Amerika zu kommen. Suzuki bittet darum, mit Cio-Cio-San allein reden zu dürfen. Diese ist aufgewacht, entdeckt den Konsul und sucht überall nach Pinkerton. Schliesslich erblickt sie Kate und errät die Wahrheit. Man will ihr den Sohn wegnehmen. In einer halben Stunde, so sagt sie, werde sie bereit dazu sein.

Dann bricht sie weinend zusammen. Suzuki, die helfen möchte, wird von Cio-Cio-San weggeschickt. Dann holt sie den Dolch ihres Vaters hervor. Während sie die Inschrift liest, kommt ihr Sohn herbei. Cio-Cio-San umarmt ihn und nimmt Abschied von ihm. Nachdem sie das Kind wieder zum Spielen geschickt hat, stösst sie sich den Dolch in den Leib.

 

Bios

Madama Butterfly

Carlo Rizzi

Musikalische Leitung

Carlo Rizzi, geboren und ausgebildet in Mailand, debütierte 1982 als Dirigent und begann seine internationale Karriere drei Jahre später als Gewinner des ersten Toscanini-Wettbewerbs. Seitdem hat er mit vielen bedeutenden Orchestern der Alten und Neuen Welt ein umfangreiches Repertoire musiziert, das von Gluck bis zu Luciano Berio reicht. U.a. stand er am Pult des Chicago Symphony, des Los Angeles Philharmonic, des Philadelphia Orchestra und der drei grossen Londoner Orchester, des NDR-Sinfonieorchesters, des Orchesters der Mailänder Scala und des Israel Philharmonic Orchestra. Von 1992 bis 2001 wirkte er als Musikalischer Leiter der Welsh National Opera, und 2005 wurde er erneut für dieses Amt verpflichtet. Zu den Produktionen, die er hier dirigierte, zählen Fidelio, Tristan und Isolde, Salome, Der Rosenkavalier, Boris Godunow, Katja Kabanowa, Peter Grimes und The Turn of the Screw. Darüber hinaus hat er als Gastdirigent an fast allen grossen Opernhäusern Werke von Mozart, Rossini, Verdi und Puccini aufgeführt, so z.B. an der Mailän­der Scala, am Londoner Covent Garden, an der Opéra Bastille, der Bayerischen Staatsoper, der Oper Zürich (u.a. I vespri siciliani, Halévys La Juive und Bizets Les Pêcheurs de perles) und der Metropolitan Opera in New York. Seit 1996 ist Carlo Rizzi zudem regelmässiger Gast beim Edinburgh Festival. Eine Reihe von Einspielungen mit sinfonischer Musik sowie Operngesamtaufnahmen zeugen von seinen vielfältigen künstlerischen Aktivitäten. Bei den Salzburger Festspielen 2005 dirigierte er La Traviata, die auf CD und DVD veröffentlicht wurde.

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Grischa Asagaroff

Inszenierung

Als Sohn eines russischen Schau­spie­­lers, Theater- und Filmregisseurs ist Grischa Asagaroff in München aufgewachsen, wo er Theater-, Musik­wis­sen­schaft und Kunstgeschi­chte studierte. 1966-69 war er In­spi­­zient und Regieassistent un­ter Ru­dolf Hartmann und Günther Rennert an der Bayerischen Staatsoper München. Von 1971-79 wirkte er an der Deut­schen Oper am Rhein in Dortmund unter Grischa Barfuss. Aus dieser Zeit datiert die en­­ge Zusam­menarbeit mit Jean-Pierre Pon-nelle. Vie­le Opernhäuser in Euro­pa und Übersee holten den Regisseur Asagaroff, um ne­ben ei­genen Produk­tio­nen die mit Pon­nel­le erarbeiteten Werke einzurichten. 1979 kam er als Regisseur und sze­­­­nischer Leiter des Opern­studi­os nach Zürich. 1986 nahm ihn Claus Hel­mut Drese als szenischen Leiter und per­­sönlichen Mit­ar­beiter an die Wiener Staats­­­­oper mit, wo er später auch Leiter des künstlerischen Be­triebs­­büros war. Seit der Intendanz Pe­reira ist er als Künstlerischer Betriebs­direk­tor wieder fest in Zürich tätig. Nicht nur hier (u.a. «Maria Stuarda», «Barbie­re», «Don Pasqua­le», «Purita­ni», «Er­na­ni», «Fe­dora», «Elisir», «Sonnambula», «Eugen Onegin», «Manon Lescaut», «Andrea Chénier»), auch im Aus­land hat er oft inszeniert, u.a. in Wien («Ma­­­ria Stuar­da», «Bar­bie­­re», «One­gin»), Saar­brüc­ken («Ring»), Dresden («Barbiere»), Köln («Italiana»), Athen («Co­sì fan tutte», «Ca­valle­ria», «Car­men»), Genua und Neapel («L’amico Fritz», «Ernani»), Toulouse («I quattro rusteghi»), Lis­sa­­bon («Tann­häu­ser»), Madrid, Monte-Carlo und London («Don Pasquale»), Tokio («Car­men», «Cavalleria», «Pagliacci», «Idomeneo», «Don Giovanni»), Hou­ston, Chica­go («To­s­ca», «Si­mon Bocca­ne­gra», «Otel­lo», «Frau oh­ne Schatten», «Ma­non Lescaut», «La Ceneren­tola») und Buenos Aires («Fedora», «La Bohè­me»). Ab Mai 2012 wird er als Künstlerischer Betriebsdirektor zu den Salzburger Festspielen wechseln.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Martin Gebhardt

Lichtgestaltung

Martin Gebhardt studierte in Hamburg. Nach Abschluss der Meisterschule arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper als Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister für das Hamburg Ballett. In Zusammenarbeit mit John Neumeier kreierte er 1998-2002 u.a. das Licht für «Messias», «Giselle», «Die Möwe» und «Nijinsky». 2002 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Mit Heinz Spoerli und dem Zürcher Ballett entstanden Arbeiten wie das Bach-Ballett «In den Winden im NIchts», «Allem nah, allem fern» zur 5. Sinfonie von Gustav Mahler, «Josephslegende» von Richard Strauss, «Peer Gynt», «Schwanensee», «Don Quichotte» und «Raymonda». Für das Hamburg Ballett und das Zürcher Ballett sowie einzelne Opernaufführungen der Zürcher Oper realisierte er Produktionen an Theatern in New York, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Amsterdam, Paris, Prag, Athen, Rom, Madrid, Barcelona, Berlin, Kopenhagen, Stockholm, Moskau, St. Petersburg, Kapstadt, Bangkok, Tokio, Hongkong, Singapur, Peking, Shanghai und Taipei. Für das Leipzig Ballett erarbeitete er als Gast die Lichtgestaltung für «Giselle» und «Nussknacker». In den letzten Jahren schuf Martin Gebhardt das Lichtdesign für eine Reihe von Opernproduktionen am Opernhaus Zürich und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Johannes Schaaf, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer zusammen – u.a.: «Il Trionfo del tempo e del disinganno», «L’incoronazione di Poppea», «Die Zarenbraut», «Manon Lescaut», «Andrea Chenier», «L’Etoile», «Carmen», «Rusalka», «Le Comte Ory», «Lucia di Lammermoor», «Il Corsaro», «Moses und Aron» sowie die Licht- und Videoinstallation für «Szenen aus Goethes Faust» des österreichischen Aktionskünstlers Herrmann Nitsch.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Junior Ballett

21 Nov 2012, 22 Nov 2012, 23 Nov 2012, 24 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012, 28 Nov 2012, 29 Nov 2012, 07 Apr 2013, 08 Apr 2013, 09 Apr 2013, 10 Apr 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Sale

04 Nov 2012, 07 Nov 2012, 09 Nov 2012, 11 Nov 2012, 14 Nov 2012, 18 Nov 2012, 20 Nov 2012, 22 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012

Schwanensee

21 Dez 2012, 26 Dez 2012, 28 Dez 2012, 08 Jan 2013, 16 Jan 2013, 10 Feb 2013, 24 Feb 2013, 24 Feb 2013, 07 Mär 2013, 10 Mär 2013

Ernst Raffelsberger

Chor

Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden/Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschließend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Tannhäuser

13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013, 02 Feb 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Verdi Gala

09 Feb 2013

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 Mai 2013, 05 Mai 2013, 09 Mai 2013, 17 Mai 2013, 20 Mai 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013, 16 Jun 2013, 26 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Romeo und Julia

13 Okt 2012, 14 Okt 2012, 18 Okt 2012, 21 Okt 2012, 26 Okt 2012, 28 Okt 2012, 02 Nov 2012, 02 Dez 2012, 07 Dez 2012, 13 Dez 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Chor der Oper Zürich

Chor

Der Berufschor des Opernhauses Zürich besteht aus etwa 60 Sängerinnen und Sängern aus mehr als 15 Nationalitäten. Das Arbeitspensum, das diese Künstlerinnen und Künstler bestreiten, ist enorm: Pro Saison finden ca. 200 Vorstellungen statt, bei denen meist alle Mitglieder eingesetzt werden. Trotz dieser oft sehr hohen Belastung üben alle Choristinnen und Choristen ihren Beruf mit Begeisterung aus. Die Flexibilität und Lernfreude der Sängerinnen und Sänger ist gross: Nach 15 Jahren im Zürcher Chor haben die meisten Chormitglieder in mehr als 100 verschiedenen Opern mitgewirkt, in fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, italienisch, französisch, russisch oder tschechisch) gesungen, das Repertoire von Händel bis Ligeti in den verschiedenartigsten Inszenierungen einstudiert und überzeugend dargeboten. Der Chor ist neben den Solisten und dem Orchester als eigenständiger Klangkörper aus Oper und Operette nicht wegzudenken: Was wäre ein «Fidelio» ohne Gefangenenchor oder «Nabucco» ohne «Va pensiero»?

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Adina Nitescu

Sopran

Adina Nitescu ist Absolventin der Gesangsklasse von Georgeta Stoleriu an der Academie Gegorge Enescu in Bukarest. Nach ihrem Studium gewann sie den ersten Preis des internationalen «Belvedere»-Wettbewerbs in Wien, danach den Pavarotti-Wettbewerb in Philadelphia. In den folgenden Jahren gastierte sie an den wichtigsten Opernhäusern und Festivals: La Scala di Milano, Maggio Musicale Fiorentino, Teatro Regio Torino, Teatro San Carlo Napoli, Teatro Massimo Palermo, Opéra National de Paris, Wiener Staatsoper, Bolshoi Theater Moskau, Staatsoper unter den Linden, Deutsche Oper Berlin, Metropolitan Opera New York, Los Angeles Opera, Houston Grand Opera, De Nederlandse Opera Amsterdam, Glyndebourne Festival sowie das Verdi Festival Parma. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Muti, John Eliot Gardiner, Philippe Jordan, Armin Jordan, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Bruno Bartoletti sowie mit den Regisseuren Robert Wilson, Francesca Zambello, Robert Carsen, Andreas Homoki, Werner Schroeter, Keita Asari, John Dew u.a. In den letzten Spielzeiten war sie u.a. als Madama Butterfly an den Opern in Dresden, Berlin, Paris, Moskau, Kyoto, Denver und Toronto zu hören, sang Tosca in Neapel, Paris, Florenz, Tokyo und Philadelphia, Manon Lescaut in Florenz und Berlin, Nedda (Pagliacci) in Venedig, Adriana Lecouvreur in Florenz sowie Maddalena (Andrea Chénier) in Genf und bei den Bregenzer Festspielen.

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

James Valenti

Tenor

Der amerikanische Tenor James Valenti studierte Gesang an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia. Er debütierte 2003 am Teatro dell’Opera in Rom als Rodolfo in Franco Zeffirellis Produktion von La bohème und war mit dieser Rolle auch in Triest, Dresden, New York, Tokyo und 2009 am Teatro alla Scala in Mailand zu erleben. Seither arbeitete er mit renommierten Dirigenten wie Antonio Pappano, Daniele Gatti, Carlo Rizzi, Gustavo Dudamel, Emmanuel Plasson und James Conlon zusammen. Als Pinkerton (Madama Butterfly) gastiert er u.a. an der San Francisco Opera, der New York City Opera, dem Royal Opera House Covent Garden in London und der Opéra national in Paris sowie an den Opernhäusern von Genua, Marseille, Vancouver und Chicago. Die Rolle des Alfredo (La traviata) führte ihn u.a. an die Metropolitan Opera in New York, ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel, die Deutsche Oper Berlin, das Royal Opera House Covent Garden in London und zu den Salzburger Festspielen. Zudem umfasst sein Repertoire Partien wie Duca (Rigoletto), Nemorino (L’elisir d’amore), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Maurizio (Francesco Cileas Adriana Lecouvreur) sowie die Titelrollen in Werther, Roméo et Juliette und Faust. 2010 wurde er mit dem Richard Tucker-Award ausgezeichnet. In dieser Spielzeit debütiert er als Edgardo am Sydney Opera House und als Pinkerton am Opernhaus Zürich sowie an der Lyric Opera of Chicago.

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Judith Schmid

Mezzosopran

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern (mit den Schwerpunkten Rhythmik, Klavier, Improvisation, Körpertechnik) wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, das Studium an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangskunst zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99) trieb sie ihre stimmliche Weiterentwicklung voran; grossen Einfluss hatten dabei Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen. Am Opernhaus Zürich brillierte Judith Schmid in zahlreichen Rollen, u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Fuchs (Das schlaue Füchslein) und Bersi (Andrea Chénier). Im Konzertbereich trat Judith Schmid mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. Opern- und Konzertbühne sind Judith Schmids Schwerpunkte, daneben nehmen die Liebe zur Liedkunst und zu den Oratorien, aber auch ihr Interesse für zeitgenössische und experimentelle Musik einen wichtigen Platz ein. Unlängst erschien ihre erste Lied-CD unter dem Titel Rosenblätter. In dieser Spielzeit war Judith Schmid in der Neuproduktion Rigoletto als Maddalena und in der Wiederaufnahme Madama Butterfly als Suziki zu sehen.

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Ruben Drole

Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur. Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht gewann er mehrere Gesangswettbewerbe und wurde 2004 ins Internationale Opernstudio in Zürich aufgenommen. Von dort wechselte er 2005 ins Ensemble der Zürcher Oper und wurde gleich mit grös­seren Partien betraut, u.a. Lucio Cinna in J.C. Bachs Lucio Silla, Haly (L’italiana in Algeri) und Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöten-Inszenierung von Martin Kušej, die auch auf DVD erschienen ist. Mit Nikolaus Harnoncourt absolvierte er auch eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah mit dem Concentus Musicus). Weitere Projekte mit Nikolaus Harnoncourt waren Beethovens Christus am Ölberg im Wie­ner Musikverein und beim Lucerne Festival sowie Die Schöpfung bei der Styriarte Graz. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst hat er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und zuletzt als Leporello (Don Giovanni) mitgewirkt. Weitere Partien an seinem Stammhaus waren die Titelrolle in Paisiellos Barbiere di Siviglia, Argante in Rinal­do unter William Christie und Wurm (Luisa Miller). 2006 gastierte er als Haly beim Festival von Aix-en-Provence. Auf dem Konzertpodium sang er u.a. in Mozarts Krönungsmesse mit dem Concertgebouw-Orchester unter Ton Koopman, in Händels Israel in Egypt mit Concerto Köln unter Emmanuelle Haïm und in Liederabenden im Rahmen der Swiss Chamber Concerts. Nachdem er beim Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst bereits in der Titel­rolle von Le nozze di Figaro und als Guglielmo zu erleben war, trat er dort im März 2011 auch als Leporello hervor. Mit grossem Erfolg hat er zudem den Kezal in der Verkauften Braut unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte 2011 und den Papageno beim Spoleto Festival in den USA gesungen. Bei den Salzburger Pfingst- und Sommerfestspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare). In dieser Spielzeit ist er am Opernhaus Zürich u.a. als Figaro, Guglielmo, Leporello und Sharpless zu erleben. Ruben Drole ist Kulturpreisträger der Stiftung «Pro Europa» und der Winterthurer Carl-Hein­rich-Ernst-Stiftung.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Liederabend Rachel Harnisch & Ruben Drole

15 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Andreas Winkler

Tenor

Andreas Winkler ist in Innsbruck aufgewachsen. Er studierte an der Musikhochschule Köln Gesang bei Hans Sotin und besuchte Meisterklassen u.a. von Brigitte Fassbaender und Nicolai Gedda. Nach Anfängerjahren am Theater für Niedersachsen wurde er 2003 ans Opernhaus Zürich engagiert, wo er als Vašek (Die verkaufte Braut) debütierte. Es folgten Einladungen an viele internationale Opernhäuser und Musikfestivals. Hervorzuheben sind dabei Auftritte als Pedrillo in Mozarts Entführung aus dem Serail beim Schleswig-Holstein Musikfestival, als Tersite in Scarlattis Telemaco bei den Schwetzinger Festspielen, als Ferrando (Così fan tutte) am Teatro Verdi Triest und in Busonis Doktor Faust an der Bayerischen Staatsoper München. Konzertengagements führten ihn in die Severance Hall in Cleveland, die Kölner Philharmonie, das Leipziger Gewandhaus, das Prinzregententheater München, die Orchard Hall Tokio, die Royal Festival Hall in London und die Tonhalle Zürich. Zu den Dirigenten, unter deren Leitung er gesungen hat, zählen neben Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst u.a. Daniele Gatti, Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski, Alessandro De Marchi, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink und Carlo Rizzi. Ausserdem arbeitete er mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Martin Kušej, Matthias Hartmann, Peter Konwitschny, Helmuth Lohner, Nikolaus Lehnhoff, Claus Guth, Jens-Daniel Herzog und Sven-Eric Bechtolf zusammen.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Schatzinsel

08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tosca

31 Dez 2012

Dimitri Pkhaladze

Bass

Dimitri Pkhaladze stammt aus Georgien und studierte in Tbilissi. Noch während seines Studiums sang er u.a. Sarastro, Gremin, Sparafucile und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). 2006 studierte er bei Tengiz Mushkudiani und wurde zwei Jahre später Ensemblemitglied an der Paliashvili-Oper in Tbilissi, wo er als Ramfis (Aida) zu hören war. 2009 war er Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb «Neue Stimmen» und wurde anschliessend an die Accademia d‘arte lirica in Osimo (Italien) engagiert. Später wurde er Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin, wo er u.a. Don Pasquale, Colline (La Bohème), Martino (L‘occasione fa il ladro) und den Polizeikommissar (Der Rosenkavalier) sang. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Hier war er zuletzt als Anfisa in der Neuproduktion Drei Schwestern von Peter Eötvös zu erleben.

 

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Krešimir Stražanac

Bariton

Krešimir Stražanac, geboren 1983 in Osijek (Kroatien), studierte bei Dunja Vejzović (Gesang) und Cornelis Witthoefft (Liedgestaltung) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Er gewann verschiedene Wettbewerbe: den internationalen La Voce-Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks (im Bereich Kunstlied), den internationalen Cantilena-Wettbewerb/ Bayreuth (im Bereich Oper/Operette) und zuletzt im September 2012 den internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb im Hugo Wolf Geburtshaus (Slovenj Gradec, Slowenien). Weitere Preise gewann er beim internationalem Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb Berlin und dem Opernwettbewerb des Nationaltheaters Zagreb. Im Oratorien- und Liedfach verfügt er über ein breitgefächertes Repertoire. Er sang die Passionen, Bass-Kantaten, h-Moll-Messe und das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, die Titelpartie in Mendelssohns Elias, die Requien von Johannes Brahms und W.A. Mozart, Telemanns Lukaspassion, Rossinis Petite Messe Solennelle, César Francks Lés Béatitudes u.v.m. Besonders gerne widmet er sich dem Liedgesang. Liederabende mit Schumanns Dichterliebe, Liedern von Brahms, Schönberg und afroamerikanischen Spirituals in Venedig, Bayreuth, Lienz, Vukovar und Zagreb. Beim Dubrovnik Sommerfestival 2013 wird er Brahms’ Die Schöne Magelone und zwei Uraufführungen kroatischer Komponisten singen. Seit der Spielzeit 2007/08 gehört Krešimir Stražanac zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er als Ping (Turandot), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Don Fernando (Fidelio), Dr. David Livesay in der Uraufführung von Frank Schwemmers Oper Die Schatzinsel, Morales (Carmen) und Yamadori (Madama Butterfly), unter der Leitung von Dirigenten wie Nello Santi, Vladimir Fedoseyev, Zsolt Hamar, Peter Schneider, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi, Bernard Haitink und Placido Domingo zu hören war. Auf CD/DVD ist Krešimir Stražanac in Gesamtaufnahmen der Opern Carmen (Welser-Möst), Die Meistersinger von Nürnberg (van Zweden, live aus dem Amsterdamer Concertgebouw) und Fidelio (Haitink) zu hören.

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Chloé Chavanon

Mitglied des IOS

Chloé Chavanon, Sopran, ist Schweizerin. Sie studierte Gesang in Lyon, München (bei Wolfgang Brendel) und Paris. Zudem besuchte sie Meisterklassen bei François Leroux, Rosemary Joshua, Christian Immler, Brigitte Fassbaender, Fabio Luisi, Francisco Araiza u.a.m. 2010 war sie Preisträgerin des Gesangswettbewerbs Migros Kulturprozent. Zu ihren bisherigen Rollen gehören Norina (Don Pasquale), Lucy (The Telephone), Eleonore (Martinus Les Larmes du Couteau), zudem Soloparts in Mozarts Requiem und grosser c-Moll-Messe, Lieder von Wolf, Debussy, Honegger sowie Canteloubes Chant’s Auvergne mit Orchester. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. in Jenůfa, Rigoletto, Madama Butterfly und Rinaldo zu hören.

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Tannhäuser

02 Feb 2013

Tomasz Rudnicki

Mitglied des IOS

Tomasz Rudnicki, Bassbariton, stammt aus Polen und studierte Gesang an der Musikakademie in Lodz bei Wlodzimierz Zalewski. Noch während seines Studiums sang er Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) und Figaro (Le nozze di Figaro). Er war Solist an der Oper von Breslau, wo er u.a. Satan (Paradise lost), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Alfonso (Così fan tutte), Schaunard (La Bohème) und Woodraven (Mother of Blackwinged Dreams) verkörperte.

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Richard Wagner: Wie ich Welt wurde

14 Jun 2013, 16 Jun 2013, 18 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013, 29 Jun 2013

Verdi Gala

09 Feb 2013

 

Madama Butterfly

Oper von Giacomo Puccini

 

Madama Butterfly

Oper von Giacomo Puccini