Norma - Vorstellung - Opernhaus Zürich

Norma

Oper von Vincenzo Bellini

Musikalische Leitung Giovanni Antonini
Inszenierung Patrice Caurier
Moshe Leiser
Bühne Christian Fenouillat
Kostüme Agostino Cavalca
Lichtgestaltung Christophe Forey
Choreinstudierung Diego Fasolis
Gianluca Capuano


Norma Cecilia Bartoli
Adalgisa Rebeca Olvera
Pollione John Osborn
Oroveso Péter Kálmán
Clotilde Liliana Nikiteanu
Flavio Reinaldo Macias

Orchestra La Scintilla
Coro della Radiotelevisione Svizzera Italiana, Lugano
Kinderstatisterie am Opernhaus Zürich

Eine Produktion der Salzburger Festspiele
In Zusammenarbeit mit U-Live/Universal Music Arts and Entertainment, London

In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std. 5 Min.

Pause

Nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std. 20 Min.

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

10 Okt 2015, 18:00
Premiere
Galapreise: 380, 320, 280, 120, 45 CHF

13 Okt 2015, 19:00
Galapreise: 380, 320, 280, 120, 45 CHF

15 Okt 2015, 19:00
Galapreise: 380, 320, 280, 120, 45 CHF

18 Okt 2015, 18:00
Galapreise: 380, 320, 280, 120, 45 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Norma

Tragedia lirica in zwei Akten
Libretto von Felice Romani nach der Tragödie «Norma ou L’Infanticide» von Alexandre Soumet
Aufführung der quellenkritischen Neuedition von Maurizio Bondi und Riccardo Minasi


Gastspiel-Premiere

Das Opernhaus Zürich präsentiert als Gastspiel-­Premiere Vincenzo Bellinis Oper Norma in der hochgelobten Produktion, welche erstmals an den Salzburger Pfingst-Festspielen 2013 zu sehen war. Cecilia Bartoli singt in dieser Produktion die Titelpartie, und es war der gemeinsame Wunsch von Cecilia Bartoli und dem Opernhaus Zürich, die internationale Gastspiel-Tournee, auf die diese Norma gehen wird, in Zürich an ihrem Stamm­haus zu starten. Giovanni Antonini steht am Pult unseres Orchestra La Scintilla, das auch schon bei der Salzburger Premiere spielte. Patrice Caurier und Moshe Leiser haben Regie geführt. Norma, die gallische Druidenpriesterin, liebt den Römer Pollione und damit einen Feind ihres Volkes. Im Geheimen hat sie sogar zwei Kinder mit ihm. Doch Pollione findet in der jüngeren Adalgisa eine neue Geliebte. Getrieben von Wut und Rachelust, erwägt Norma das Äusserste, nämlich ihre Kinder zu töten – bis sie schliesslich eine entscheidende Wandlung durchmacht. Das Regieteam Leiser/Caurier verlegte die Ge­schich­te in die Zeit der Résistance gegen die Nazi-­Besatzung im Frankreich des Zweiten Welt­kriegs: Norma ist hier eine leidenschaftliche Par­ti­sanin, die aus Liebe zwischen die Fronten gerät. Im vergangenen Jahr wurde die CD zu dieser Pro­duktion mit einem ECHO-Klassik-Preis für die «Beste Operneinspielung des Jahres» ausgezeichnet. Die Produktion selbst erhielt einen Opera Award für die «Beste Neuproduktion des Jahres 2013».

 

 

Bios

Norma

Giovanni Antonini

Musikalische Leitung

Giovanni Antonini studierte an der Civica Scuola di Musica seiner Geburtsstadt Mailand und am Centre de Musique Ancienne in Genf. Er ist Mitbegründer des Barockensembles Il Giardino Armonico, das er seit 1989 leitet, mit dem er als Dirigent und Solist auf der Block­flöte und der Traversflöte in ganz Europa, Kanada, den USA, Australien, Ja­pan und in Malaysia gastierte und zahlreiche CDs mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts eingespielt hat. Darüber hinaus arbeitet er re­gel­mässig mit namhaften Kollegen wie Cecilia Bartoli, Kris­tian Bezuidenhout, Giu­lia­no Carmignola, Sol Ga­bet­ta, Isabelle Faust, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova sowie Giovanni Sollima. Als Gastdirigent leitete er u.a. die Berliner Philharmoniker, das Concertgebouw-Orchester, Tonhalle-Orchester Zü­rich, Salzburger Mozarteumorchester und Gewandhausorchester Leipzig. Im Opernbereich diri­gier­te er u.a. Le nozze di Figaro und Alcina an der Mailänder Scala sowie Giulio Cesare und Norma bei den Salzburger Festspielen – letztere jeweils mit Cecilia Bartoli. Mit Il Giardino Armonico nahm er zahlreiche CDs auf, darunter In­stru­men­talwerke von Vivaldi (u.a. Die vier Jahres­zeiten) und anderen italienischen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts, Bach (Brandenburgische Konzerte), Biber und Locke. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Händels Concerti grossi op. 6, Vivaldis Oper Ottone in villa und die Alben Il Pianto di Maria – The Virgin’s Lament mit Bernarda Fink sowie Sacrificium mit Cecilia Bartoli. Aktuell spielt er mit dem Kammerorchester Basel sämtliche Sinfonien Beethovens ein. Seit September 2013 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Wratislavia Cantans in Polen.

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Patrice Caurier

Inszenierung

Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten seit 1983 als Regisseure zusammen und schufen gemeinsam eine Vielzahl erfolgreicher Produktionen an internationalen Opernbühnen. Sie arbeiteten u.a. an der Welsh National Opera, der Scottish Opera, am Royal Opera House in London, am Mariinski-Theater in St. Petersburg, am Théâtre du Châtelet und am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, an der Opéra de Lausanne, der Opéra national du Rhin, am Theater Basel, am Grand Théâtre de Genève, an der Angers Nantes Opéra, bei den Bregenzer Festspielen, an der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper. Am Opernhaus Zürich inszenierten Moshe Leiser und Patrice Caurier Halévys Clari, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello sowie die Uraufführung der Oper Gesualdo von Marc-André Dalbavie. Bei den Salzburger Festspielen debütierten sie zu Pfingsten 2012 mit Giulio Cesare, 2013 folgte Norma und 2015 Iphigénie en Tauride – alle drei Produktionen mit Cecilia Bartoli, mit der das Regie-Duo seit nunmehr zehn Jahren zusammenarbeitet. Die Salzburger Norma wurde 2014 mit einem International Opera Award ausgezeichnet. Zu den jüngsten Inszenierungen von Moshe Leiser und Patrice Caurier zählen auch Die Zauberflöte an der Wiener Staatsoper, Maria Stuarda am Teatre del Liceu in Barcelona und am Royal Opera House in London sowie Paisiellos Il barbiere di Siviglia am Theater an der Wien. Künftige Projekte führen sie für Giovanna d’Arco an die Mailänder Scala und für Don Giovanni nach Nantes. Zahlreiche ihrer Produktionen erschienen auf DVD. Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten ausschliesslich mit dem Bühnenbildner Christian Fenouillat, dem Kostümbildner Agostino Cavalca und dem Lichtdesigner Christophe Forey zusammen.

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Moshe Leiser

Inszenierung

Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten seit 1983 als Regisseure zusammen und schufen gemeinsam eine Vielzahl erfolgreicher Produktionen an internationalen Opernbühnen. Sie arbeiteten u.a. an der Welsh National Opera, der Scottish Opera, am Royal Opera House in London, am Mariinski-Theater in St. Petersburg, am Théâtre du Châtelet und am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, an der Opéra de Lausanne, der Opéra national du Rhin, am Theater Basel, am Grand Théâtre de Genève, an der Angers Nantes Opéra, bei den Bregenzer Festspielen, an der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper. Am Opernhaus Zürich inszenierten Moshe Leiser und Patrice Caurier Halévys Clari, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello sowie die Uraufführung der Oper Gesualdo von Marc-André Dalbavie. Bei den Salzburger Festspielen debütierten sie zu Pfingsten 2012 mit Giulio Cesare, 2013 folgte Norma und 2015 Iphigénie en Tauride – alle drei Produktionen mit Cecilia Bartoli, mit der das Regie-Duo seit nunmehr zehn Jahren zusammenarbeitet. Die Salzburger Norma wurde 2014 mit einem International Opera Award ausgezeichnet. Zu den jüngsten Inszenierungen von Moshe Leiser und Patrice Caurier zählen auch Die Zauberflöte an der Wiener Staatsoper, Maria Stuarda am Teatre del Liceu in Barcelona und am Royal Opera House in London sowie Paisiellos Il barbiere di Siviglia am Theater an der Wien. Künftige Projekte führen sie für Giovanna d’Arco an die Mailänder Scala und für Don Giovanni nach Nantes. Zahlreiche ihrer Produktionen erschienen auf DVD. Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten ausschliesslich mit dem Bühnenbildner Christian Fenouillat, dem Kostümbildner Agostino Cavalca und dem Lichtdesigner Christophe Forey zusammen.

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Christian Fenouillat

Bühnenbild

Christian Fenouillat studierte Architektur in Grenoble und ist seit 1974 als Bühnenbildner tätig. Seine Arbeiten im Opernbereich beinhalten Hänsel und Gretel, La Cenerentola, Il barbiere di Siviglia und Il turco in Italia am Royal Opera House in London, Carmen und Fidelio an der Welsh National Opera in Cardiff, I Capuleti e i Montecchi in Lissabon, Armide und La clemenza di Tito am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, Wozzeck, Hamlet, Der Rosenkavalier und Der Ring des Nibelungen am Grand Théâtre de Genève, Ariane et Barbe-Bleue und Lucia di Lammermoor an der Opéra de Lyon, Madama Butterfly und Hamlet am Teatre del Liceu in Barcelona, Marc-André Dalbavies Gesualdo sowie Rossins Le Comte Ory, Mosè in Egitto und Otello in Zürich, Tosca, Falstaff und Die Zauberflöte in Nantes, Jenůfa beim Spoleto Festival in den USA, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Leonore, Die Nase, La traviata und L’Aiglon von Jacques Ibert und Arthur Honegger in Lausanne, L’Amour des trois oranges in Basel sowie die Uraufführung von Detlev Glanerts Solaris bei den Bregenzer Festspielen. Bei den Salzburger Festspielen entwarf er 2012 die Bühne für Giulio Cesare, 2013 für Norma und 2015 für Iphigénie en Tauride. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen ausserdem Die Zauberflöte an der Wiener Staatsoper, Maria Stuarda am Liceu in Barcelona und am Royal Opera House in London sowie Paisiellos Il barbiere di Siviglia am Theater an der Wien. Künftige Projekte führen ihn für Giovanna d’Arco an die Mailänder Scala und für Don Giovanni nach Nantes.

 

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Agostino Cavalca

Kostüme

Agostino Cavalca stammt aus Italien und lebt seit 1980 in Paris. Im Schauspiel entwarf er Kostüme für Klassiker-Produktionen – darunter Werke von Euripides, Shakespeare, Molière, Racine, Corneille, Marivaux und Goethe – sowie für Stücke von zeitgenössischen Autoren. Zu seinen Arbeiten im Musiktheater zählen Die Dreigroschenoper, Janáčeks Tagebuch eines Verschollenen, Euryanthe und Le Comte Ory in Aix-en-Provence und Luisa Miller in Montpellier. Seit 1995 arbeitet er regelmässig mit Moshe Leiser und Patrice Caurier zusammen, so u.a. an der Scottish Opera in Glasgow (La Belle Hélène), am Royal Opera House in London (La Cenerentola, Il turco in Italia, Il barbiere di Siviglia, Madama Butterfly, Maria Stuarda), am Mariinski-Theater in St. Petersburg (Eugen Onegin), am Théâtre des Champs-Elysées in Paris (Leonore, Fidelio, Glucks La clemenza di Tito), in Lyon (Lucia di Lammermoor), in Genf (Hamlet, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Der Ring des Nibelungen, Don Carlo), Lausanne (Die Nase, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Die Fledermaus), Basel (L’Amour des trois oranges), Zürich (Halévys Clari, Marc-André Dalbavies Gesualdo, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello), bei den Salzburger Festspielen (Giulio Cesare, Norma, Iphigénie en Tauride), in Barcelona (Madama Butterfly, Maria Stuarda), bei den Bregenzer Festspielen (Detlev Glanerts Solaris), an der Metropolitan Opera (Hamlet), an der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte) und am Theater an der Wien (Paisiellos Il barbiere di Siviglia). Ausserdem entwarf er die Kostüme für Damiano Michielettos Inszenierung von La Cenerentola bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2014.

 

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Christophe Forey

Lichtgestaltung

Christophe Forey hat das Licht für zahlreiche Tanz-, Opern- und Schauspielproduktionen entworfen. Mit den Regisseuren Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeitete er an der Welsh National Opera in Cardiff zusammen (Carmen, Fidelio, Orphée et Eurydice, Leonore, La traviata, Mazeppa), weiters am Grand Théâtre de Genève (Hamlet, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Der Ring des Nibelungen, Don Carlo), am Royal Opera House in London (La Cenerentola, Madama Butterfly, Il turco in Italia, Il barbiere di Siviglia, Hänsel und Gretel, Maria Stuarda), am Opernhaus Zürich (Halévys Clari, Marc-André Dalbavies Gesualdo, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello), am Theater an der Wien (Paisiellos Il barbiere di Siviglia) sowie bei den Salzburger Festspielen (Giulio Cesare, Norma, Iphigénie en Tauride) und bei den Bregenzer Festspielen (Detlev Glanerts Solaris); ausserdem verantwortete er das Licht in ihren Produktionen von Die Nase, Die Zauberflöte, L’Amour des trois oranges, Lucia di Lammermoor und Eugen Onegin, die an mehreren Orten zu sehen waren. Zu den Regisseuren und Choreografen, mit denen Christophe Forey zusammenarbeitete, zählen auch Günter Krämer (Ariadne auf Naxos), Lucinda Childs (Orfeo ed Euridice, Der wunderbare Mandarin, Max Richters Songs From Before, Le Rossignol/Œdipus rex), Silviu Pucărete (Parsifal an der Scottish Opera), Viesturs Kairišs (Götterdämmerung in Riga), Bruno Boëglin (Bernard-Marie Koltès’ Roberto Zucco in Paris und auf Tournee), Jean-Marc Bourg (u.a. Être humain von Emmanuel Darley, Cendres sur les mains von Laurent Gaudé von Christian Prigent).

 

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Gianluca Capuano

Musikalische Leitung

Gianluca Capuano studierte Orgel, Kompo­si­tion und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand. Seine Kenntnisse in historischer Aufführungspraxis und Quellenstudium vertiefte er u.a. an der Civica Scuola di Musica in Mailand. Als Dirigent, Organist und Continuo-Spieler tritt er in ganz Europa, den USA, Russland und Japan auf. Er ist regelmässig bei renommierten Festivals für Alte Musik zu Gast und arbeitet mit Künstlern wie Michael Chance, Emma Kirkby, Cecilia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Diego Fasolis sowie Lorenzo und Vittorio Ghielmi zusammen. Ausserdem ist er Organist der Basilika San Simpliciano in Mailand. 2006 gründete er das Vokal- und Instrumentalensemble Il canto di Orfeo, mit dem er Hauptwerke der europäischen Barockmusik in historisch informierten Interpretationen zur Aufführung bringt. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Komitees für das Werk von Giacomo Carissimi am Istituto Italiano per la Storia della Musica und Musikverantwortlicher der Associazione Giacomo Carissimi Archivio G.M. Manusardi in Mailand. Gianluca Capuano arbeitet regelmässig mit dem Ensemble I Barocchisti und Concerto Köln zusammen und hat an verschiedenen Einspielungen für bedeutende Labels mitgewirkt. 2012 dirigierte er an der Oper Köln eine viel beachtete Produktion von Leonardo Vincis Artaserse. 2013 feierten er und Il canto di Orfeo einen grossen Erfolg mit der Produktion von Alexander Raskatows Oper A Dog’s Heart an der Mailänder Scala, die 2014 auch in Lyon zu sehen war. 2014 dirigierte er das Concerto Köln in Hasses Leucippo an der Oper Köln. Im März 2015 gab er mit Händels Orlando sein Debüt an der Dresdner Semperoper und kehrte anschliessend für die Choreinstudierung in Iphigénie en Tauride nach Salzburg zurück. Im Mai 2016 debütiert er mit Haydns Orlando paladino am Opernhaus Zürich. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Orlando paladino

07 Mai 2016, 10 Mai 2016, 18 Mai 2016, 20 Mai 2016, 22 Mai 2016

Cecilia Bartoli

Mezzosopran

Cecilia Bartoli gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertprogramme und CD­Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 10 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und St. Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besondere Genugtuung empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Zürcher Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La sonnambula, die DVDs The Barcelona Concert, Clari, Otello und Le Comte Ory auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scintilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Aufführungstradition dieser Oper gesetzt hat und damit einen ECHO­Klassik-Preis gewann. Ihr Bühnendebüt mit dieser Rolle gab sie 2013 bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens auf. Auf der Bühne war sie unter anderem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letzterem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Zu ihren jüngsten Bühnenprojekten zählen Iphigénie en Tauride bei den Salzburger Festspielen sowie Norma am Opernhaus Zürich und an der Opéra de Monte Carlo. Zu Cecilia Bartolis Ehrungen gehören ein Cavaliere und Accademico Effettivo di Santa Cecilia in Italien, Officier de l’Ordre du Mérit in Frankreich, Ehrenmitglied der Royal Academy of Music London sowie der Königlich Schwedischen Musikakademie, Medalla de Oro en las bellas artes in Spanien, der Händel-Preis 2010 sowie die Mitgliedschaft im künstlerischen Beirat des Händel-Hauses Halle, ein Ehrendoktorat für Musik der UCD Dublin, der Herbert-von-Karajan-Preis in Baden-Baden sowie der SwissAward für Kultur; vom Fürstentum Monaco wurde sie zum Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel erklärt. Seit 2012 ist sie Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele und hat bisher folgende Themenschwerpunkte präsentiert: 2012 Cleopatra – sie selbst sang diese Rolle in Händels Giulio Cesare –, 2013 Sacrifice – Opfer – Victim mit Norma als Mittelpunkt, 2014 Rossinissimo und 2015 So ruf ich alle Götter. 2016 steht unter dem Motto Romeo und Julia mit einer Neuproduktion von Bernsteins West Side Story. Unlängst wurde Cecilia Bartolis Vertrag bei den Pfingstfestspielen bis 2021 verlängert.

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Rebeca Olvera

Sopran

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und machte ihr professionelles Debüt als Marie in La Fille du régiment im Palacio de Bellas Artes. 2006 gewann sie den Publikumspreis des Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerbs in Wien. Von 2005-2007 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wurde anschliessend festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Sie sang Rollen wie Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma). Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD). Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus in Dortmund, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2015/16 debütiert sie in Zürich neben Frasquita auch alsals Despina (Così fan tutte).

Carmen

26 Mär 2016, 31 Mär 2016, 02 Apr 2016, 07 Apr 2016, 10 Apr 2016, 14 Apr 2016

Così fan tutte

29 Mai 2016, 01 Jun 2016, 03 Jun 2016, 05 Jun 2016, 10 Jun 2016

Der Schauspieldirektor

12 Sep 2015, 29 Okt 2015

Il viaggio a Reims

06 Dez 2015, 11 Dez 2015, 13 Dez 2015, 16 Dez 2015, 18 Dez 2015, 23 Dez 2015, 27 Dez 2015, 01 Jan 2016, 03 Jan 2016, 05 Jan 2016, 07 Jan 2016, 09 Jan 2016

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

John Osborn

Tenor

Der amerikanische Tenor John Osborn stammt aus Sioux City (Iowa) und studierte am Simpson College. 1994 gewann er die Metropolitan Opera National Council Auditions. 1999 gab er sein Debüt an der Seattle Opera als Tamino («Die Zauberflöte»). Als Spezialist für das Belcanto-Repetoire und die französische Grand Opéra ist er heute regelmässiger Gast an der Metropolitan Opera New York, an der Wiener Staatsoper sowie an den Opernhäusern von Paris, Berlin, Zürich, Chicago, San Francisco, Brüssel und Genf sowie bei den Salzburger Festspielen. Jüngste Erfolge waren Arnold («Guillaume Tell») an der Accademia di Santa Cecilia in Rom unter Antonio Pappano, Raoul de Nangis in Meyerbeers «Les Huguenots» unter Marc Minkowski in Brüssel, Rodrigo («La donna del lago») und Don Ottavio («Don Giovanni») an der Mailänder Scala, «Les Pêcheurs de perles» und «Il barbiere di Siviglia am Royal Opera House Covent Garden, «Armida» an der Met, «La Juive» in Amsterdam, «L’elisir d’amore» in Houston, «L’Italiana in Algeri» in Florenz, Rossinis «Otello» in Lausanne und «Norma» mit Cecilia Bartoli im Konzerthaus Dortmund. Am Opernhaus Zürich war John Osborn in «La Juive», «La Cenerentola» und «Clari» zu erleben.

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Péter Kálmán

Bariton

Péter Kálmán studierte bei Anna Pauk in seiner Heimatstadt Budapest, bei Gabor Carelli an der Manhattan School of Music in New York und bei Mircea Breazu in Ungarn. 1993 gewann der Bariton den ersten ungarischen Mozart-Wettbewerb in Budapest und wurde im Anschluss als Papageno an die Ungarische Staatsoper engagiert. Von 1998 bis 2006 gehörte er dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo er u.a. Silvano (Un ballo in maschera), Belcore (L’elisir d’amore), Angelotti (Tosca) und Papageno sang und mit Dirigenten wie Santi, Dohnányi, Ádám Fischer, Frühbeck de Burgos, Delacôte, Gergiev, Soltesz, Fedoseyev und Welser-Möst zusammenarbeitete. 2006 sang er Malatesta (Don Pasquale) beim Opernfestival in Miskolc in Ungarn, wo er auch als De Siriex (Fedora) sowie in der Titelrolle in Gianni Schicchi zu hören war. 2006 und 2007 war er als Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) beim Budapester Frühlingsfestival zu Gast. 2007 übernahm er die Partie des Alessio in einer Einspielung von La sonnambula mit Cecilia Bartoli, mit der er seit 2012 regelmässig auf der Bühne steht: als Elmiro in Rossinis Otello in Zürich, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris und bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2014, als Curio (Giulio Cesare) bei den Salzburger Pfingst- und Sommer-Festspielen 2012 und als Le Gouverneur in Le Comte Ory am Theater an der Wien.

An der Ungarischen Staatsoper sang Péter Kálmán zuletzt u.a. Graf Almaviva, Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Faninal (Der Rosenkavalier), Figaro (Le nozze di Figaro), Figaro und Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Don Pasquale, Dulcamara (L’elisir d’amore), Don Alfonso (Così fan tutte) und Nick Shadow (The Rake’s Progress). 2012 gastierte er als Don Magnifico (La Cenerentola) an Den Nye Opera in Bergen, als Malatesta beim Festival in Veszprém und als Nonancourt in Nino Rotas Il cappello di paglia di Firenze in Nantes, 2013 als Leporello (Don Giovanni) an der Scottish Opera in Glasgow. Am Theater an der Wien sang er Bartolo (Le nozze di Figaro) 2014 unter Harnoncourt und im April 2015 unter Minkowski. Im Oktober 2015 startet eine Tournee mit Norma, bei der er an der Seite von Cecilia Bartoli den Oroveso verkörpern wird.

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Liliana Nikiteanu

Mezzosopran

Liliana Nikiteanu feiert in dieser Spielzeit ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum am Opernhaus Zürich. Sie erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bukarester Akademie und gewann zahlreiche internationale Preise. 1986 debütierte sie am Musiktheater Galati. Seither hat sie über 80 Rollen an den wichtigsten Opernhäusern gesungen, darunter Hosenrollen wie Octavian (Der Rosenkavalier), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel), Idamante (Idomeneo), Sextus (La clemenza di Tito), Siébel (Faust) oder Ascanio (Benvenuto Cellini), zahlreiche Partien in Mozartopern – allein mit Così fan tutte (Despina und Dorabella) trat sie in zehn verschiedenen Inszenierungen auf –, Rossinirollen und Partien im französischen, deutschen und russischen Fach. Im dramatischen Fach sang sie Fricka (Das Rheingold), Ježibaba (Rusalka), Ljubascha (Die Zarenbraut) oder die Amme (Ariane et Barbe-Bleu von Paul Dukas). Zu den Dirigenten, die sie besonders geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, John-Eliot Gardiner, Zubin Mehta, Christoph von Dohnányi, Franz Welser-Möst oder Philippe Jordan. Im Konzert interpretierte sie ein breites Repertoire von Bach bis Berio und war auf der Bühne in Christian Josts Roter Laterne sowie in John Cages Europeras zu hören. Sie ist regelmässiger Gast bei den Salzburger Festspielen und gastierte bei den Bregenzer Festspielen, dem Festival d’Aix-en-Provence, in la Coruna und Montpellier. Zu ihren zukünftigen Projekten gehören u.a. Le nozze di Figaro bei den Salzburger Festspielen sowie Norma mit Cecilia Bartoli in Edinburgh und Baden-Baden.

Der fliegende Holländer

28 Feb 2016

Elektra

26 Sep 2015, 04 Okt 2015

Gedenkkonzert Nikolaus Harnoncourt

17 Apr 2016

I puritani

19 Jun 2016, 22 Jun 2016, 25 Jun 2016, 29 Jun 2016, 03 Jul 2016, 07 Jul 2016, 10 Jul 2016

Il viaggio a Reims

06 Dez 2015, 11 Dez 2015, 13 Dez 2015, 16 Dez 2015, 18 Dez 2015, 23 Dez 2015, 27 Dez 2015, 01 Jan 2016, 03 Jan 2016, 05 Jan 2016, 07 Jan 2016, 09 Jan 2016

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Reinaldo Macias

Tenor

Reinaldo Macias studierte an der Loma Linda University in Kalifornien und am Konservatorium in Genf sowie bei Arrigo Pola und Claude Thiolas in Italien. Er war Gewinner der Met Auditions und gab 1989 als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) sein Debüt am Opernhaus Zürich, gefolgt von Auftritten in derselben Rolle an der Wiener und der Hamburgischen Staatsoper. Auch als Ferrando und Ottavio sowie in weiteren Mozart- und Rossini-Partien gastierte er bald an führenden europäischen Opernhäusern (Berliner Staatsoper, in Dresden, Brüssel, Paris, Barcelona, London und München) unter Dirigenten wie Plasson, Campanella, Cambreling, Ádám Fischer, Corboz, Weikert, Christie, Baudo, Pappano und Fedoseyev. Zu seinen Rollen in Zürich gehörten u.a. Tamino, Mitridate, Nemorino, Ernesto, Herzog von Mantua, Alfredo, Ismaele, Fenton, Rinuccio, Carlo (Linda di Chamounix), Nicias (Thaïs) und Oswald in Schuberts Des Teufels Lustschloss unter Harnoncourt. 1997 sang er Gounods Faust in einer Zürcher Neuproduktion und debütierte in dieser Rolle auch an der Deutschen Oper Berlin. Als Alfredo gastierte er in München, Monte Carlo, Tokio und Tel Aviv. In Zürich war er auch als Des Grieux (Manon) und Mozarts Lucio Silla sowie als Lord Percy (Anna Bolena), Edoardo di Sanval (Un giorno di regno), Roméo (Roméo et Juliette), Don Carlos/Damon (Les Indes galantes), Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites), Nadir (Les Pêcheurs de perles), Edgardo (Lucia di Lammermoor) und zuletzt als Dmitri (Boris Godunow), Loge (Das Rheingold), Luka Kusmitsch (Aus einem Totenhaus) und Albrecht von Brandenburg (Mathis der Maler) zu hören. Zu Pfingsten 2013 gab er sein Salzburger Festspieldebüt als Flavio in Norma. Als Konzertsänger ist Reinaldo Macias in einem breiten Repertoire zu hören. Zu seinen Aufnahmen zählen Puccinis Messa di Gloria, Il turco in Italia, Il barbiere di Siviglia und Busonis Doktor Faust.

 

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Die Zauberflöte

09 Apr 2016, 12 Apr 2016, 15 Apr 2016, 21 Apr 2016, 24 Apr 2016

Haydn / Mozart / Beethoven

20 Dez 2015

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Orlando

13 Mai 2016, 16 Mai 2016, 20 Mai 2016, 22 Mai 2016, 24 Mai 2016

Senesino

25 Apr 2016

Coro della Radiotelevisione Svizzera Italiana, Lugano

Chor

Der 1936 von Edwin Loehrer gegründete Chor des Radios und Fernsehens der italienischsprachigen Schweiz hat sich mit seinen Aufnahmen italienischer Musik aus dem 16. bis 18. Jahrhun­dert weltweites Ansehen erworben und wird heute als einer der international besten Chöre anerkannt. Der Chor, der 2013 erstmals bei den Salzburger Festspielen zu hören war, umfasst die unter­schied­lichsten Formationen, vom Madrigalensemble bis zum 60-stimmigen Chor. Sein Re­per­toire konzentriert sich auf die Musik der Renaissance und des Barock. Nachdem der Chor 40 Jahre von Edwin Loehrer dirigiert wur­de, zehn Jahre von Francis Travis und drei Jahre von André Ducret, liegt die Leitung seit 1993 in den Händen von Diego Fasolis, unter dem der Chor seine reiche Konzert- und Aufnahmetätigkeit weiter ausgebaut hat. Das Grossprojekt I monumenti dell’arte vocale italiana, die neue Edwin Loehrer Edition und Aufnahmen unter Fasolis haben dem Chor zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht, u. a. eine Goldene Schallplatte, den Grand Prix du Disque, den Diapason d’Or, R10 in Répertoire, «Stern des Monats» im Fonoforum, «CD des Monats» in Alte Musik Aktuell, den 5Diapason, eine Nominierung zum Grammy Award, den Interna­tionalen CD-Preis der Fondazione Cini und ein A von Amadeus. Die umfangreiche Diskografie des Chores umfasst über 100 Titel, die von erst­klassigen Labels herausgebracht wurden. Claudio Abbado, René Clemencic, Michel Corboz, Ton Koopman, Robert King, Gustav Leon­hardt, Alain Lombard, Jean Claude Malgoire, Andrew Parrott, Michael Radulescu und Helmuth Rilling sind nur einige der renommierten Gastdirigenten, die die musikalischen und technischen Qualitäten des Chores zu würdigen wussten – dies nicht zuletzt dank der flexiblen Struktur, die es dem Chor erlaubt, erfolgreich ein Repertoire vom Madrigal über die Oper bis hin zu modernen und zeitgenössischen Werken zu pflegen. Der Coro della Radiotelevisione svizzera tritt mit freundlicher Unterstützung von RSI Radio­televisione svizzera auf.

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

 

Norma

Oper von Vincenzo Bellini