Rinaldo

Oper von Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung Ivor Bolton
Inszenierung Jens-Daniel Herzog
nach einem Konzept von Claus Guth
Bühne und Kostüme Christian Schmidt
Choreografie Ramses Sigl
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Dramaturgie Ronny Dietrich
Orchestra La Scintilla

Rinaldo Sonia Prina
Armida Malin Hartelius
Goffredo Lawrence Zazzo
Almirena Jane Archibald
Eustazio Anna Goryachova
Argante Ruben Drole
Mago Olivia Vote
Donna Herdís Anna Jónasdóttir
Sirene 1 Susanne Grosssteiner
Sirene2 Chloé Chavanon
Araldo Roberto Ortiz


In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std. 10 Min.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 70 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

12 Apr 2013, 19:00
Wiederaufnahme
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

14 Apr 2013, 20:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

19 Apr 2013, 19:30
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

21 Apr 2013, 19:30
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
AMAG-Volksvorstellung: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Rinaldo

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Libretto von Giacomo Rossi, nach einem Szenarium von Aaron Hill, nach dem Epos «La Gerusalemme liberata ovvero Il Goffredo» von Torquato Tasso

Nachdem Georg Friedrich Händel im Alter von 25 Jahren mit seiner Agrippina in der italienischen Opernhauptstadt Venedig Furore gemacht hatte, wollte er auch London erobern und dem britischen Publikum die bis dahin unbekannte Gattung der italienischen Oper näher bringen. Mit Rinaldo entstand eine Oper voller Poesie und Leidenschaft, die das damals sehr kritische britische Publikum auf Anhieb begeisterte. Im Mittelpunkt des Werks stehen der zum Heldentum verdammte Kreuzritter Rinaldo, die von ihm geliebte Almirena und die mächtige Zauberin Armida. Unerhört vielfältig ist die Ausdruckspalette der Arien, die vom schlichtesten Gesang bis zu atemberaubender Stimmakrobatik reicht. Zahlreiche Nummern wurden regelrecht als «Hits» vermarktet, und Händel galt nach der Uraufführung als der bedeutendste in England lebende Komponist. Für die Wiederaufnahme haben wir den Barockspezialisten Ivor Bolton eingeladen, der zum ersten Mal am Pult unseres auf historischen Instrumenten spielenden Orchestra La Scintilla steht. Mit Sonia Prina, Malin Hartelius, Jane Archibald, Anna Goryachova, Lawrence Zazzo und Ruben Drole sind die Hauptpartien ebenso kompetent wie hochkarätig besetzt.

 

Handlung

Rinaldo

1. Akt
Goffredo, Anführer der christlichen Armee, und sein Bruder Eustazio erwarten Rinaldo. Die Einnahme der Stadt Jerusalem, die von dessen König, dem Sarazenen Argante verteidigt wird, steht kurz bevor, doch gilt es noch eine letzte Schlacht zu gewinnen.

Rinaldo ist des Kämpfens müde, er ersehnt die Hochzeit mit Almirena, der von ihm geliebten und ihm versprochenen Tochter Goffredos. Um Rinaldo zu motivieren, lässt Goffredo seine Tochter kommen, die ihm baldige Liebesfreuden verspricht. Danach wird sie ihm sogleich wieder entzogen. Ungehalten über den nochmaligen Aufschub eilt Rinaldo fort, um Almirena zu suchen.

Ein Herold Argantes bittet Goffredo, seinen König für ein vertrauliches Gespräch aufzusuchen; Goffredo stimmt zu. Eustazio vermutet wichtige Gründe, doch steht für ihn bei aller Launenhaftigkeit des Schicksals der Sieg ausser Frage.   

Argante ist mit der Zauberin Armida liiert und verbündet; er hat sie ausgesandt, um den Feind auszuspionieren. Da sie noch nicht zurückgekehrt ist, bittet er Goffredo um einen Waffenstillstand, den dieser ihm siegessicher gewährt. 

Armida hat in Erfahrung gebracht, dass Goffredo sein Kriegsglück einzig Rinaldo zu verdanken hat, ihn gilt es auszuschalten. Argante, bereit den Gegner auf der Stelle zu erledigen, lässt sich von Armida überzeugen, ihr diese Aufgabe zu überlassen.

Almirena sehnt sich nach Rinaldo, der sie schliesslich findet. Gemeinsam träumen sie von ihrem zukünftigen Glück, als plötzlich Armida erscheint und Almirena entführt. Rinaldo versucht ihr zu folgen, doch sie ist wie vom Erdboden verschluckt. Goffredo und Eustazio finden den völlig Verzweifelten, und als dieser ihnen von der Entführung berichtet, verspricht Eustazio, den seltsamen Vorfall aufzuklären. Er weiss von einem Magier, bei dem sie Rat suchen können. Rinaldo fasst wieder Mut und ist entschlossen, mit allen Mitteln um Almirena zu kämpfen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg.

 

2. Akt

Erschöpft von den Strapazen ihrer Reise erkundigen sich Rinaldo und Goffredo ungeduldig bei Eustazio, wie weit es noch sei bis zu ihrem Ziel. Eustazio versichert ihnen, dass es nicht mehr fern sei, als drei verführerische Frauen auftauchen, die Rinaldo auffordern, mit ihnen zu kommen. Almirena habe sie geschickt, um ihn zu ihr zu führen. Goffredo und Eustazio, die eine Falle vermuten, können nicht verhindern, dass Rinaldo mit den Frauen entschwindet. Goffredo, seiner Tochter und seines besten Kämpfers beraubt, ist versucht, aufzugeben.

In Armidas Reich beklagt die gefangen gehaltene Almirena ihr Los. Mit ihren Tränen betört sie Argante, der sich in sie verliebt. Er ist entschlossen, sie zu befreien, auch wenn er sich dadurch den Zorn Armidas zuzieht.

Armida lässt den in ihr Reich gelockten Rinaldo vorführen, der die Herausgabe Almirenas fordert. Taub für Armidas Demütigungen will er lieber sterben als auf die Geliebte verzichten. Beeindruckt von seiner Stärke und Schönheit fühlt sich Armida unvermittelt in Liebe zu ihm hingezogen. Seinen Widerstand versucht sie zu brechen, indem sie sich in Almirena verwandelt. Doch Rinaldo wird des Trugs gewahr und entzieht sich ihr. Von den ihr unbekannten Gefühlen überwältigt, bricht Armida zusammen. Argante, der zurückgekehrt ist und die weinende Almirena vor sich zu sehen vermeint, versichert sie erneut seiner Liebe und erkennt zu spät, dass er Armida vor sich hat. Zornentbrannt entzieht sie Argante ihre Unterstützung.

 

3. Akt

Goffredo und Eustazio gelingt es, mit Hilfe des Magiers in Armidas Reich einzudringen. Gerade noch zur rechten Zeit können sie durch ihr Erscheinen verhindern, dass Armida aus enttäuschter Liebe zu Rinaldo Almirena tötet. Die Zauberin verschwindet, bevor sie ihrer habhaft werden können.

Goffredo, erleichtert über den glücklichen Ausgang dieser Entführung, ermahnt Rinaldo, die seiner Liebe zu Almirena geopferte Zeit nun wettzumachen und sich auf den finalen Kampf zu konzentrieren.

Armida trifft auf Argante, dem sie erneut heftige Vorwürfe wegen seiner Liebe zu Almirena macht. Schliesslich entschuldigt sich Argante, und Armida gesteht ihm, dass auch sie für einen Moment in Liebe zu Rinaldo entbrannt sei. Angesichts des gemein­samen Feindes versöhnen und verbünden sie sich aufs Neue.

Almirena, die endlich auf die Erfüllung ihres Liebesglückes hofft, muss Rinaldo noch einmal ziehen lassen. Traumatisiert von den Vorfällen in Armidas Reich, fühlt auch er die Notwendigkeit, dieses Abenteuer zum Abschluss zu bringen.

Es kommt zum Kampf zwischen Argante und Rinaldo, in dem dieser den Sieg davon trägt. Armida, die noch einmal versucht, den Sieg für sich zu erzwingen, wird gleichfalls überwältigt. Doch als sie wie auch Argante schwören, in das gegnerische Lager zu wechseln, werden sie von Goffredo begnadigt, der zugleich Rinaldo und Almirena den Segen zu ihrer Hochzeit erteilt.

 

Bios

Rinaldo

Ivor Bolton

Musikalische Leitung

Ivor Bolton ist seit 2004 Chefdirigent des Mozarteum Orchesters Salzburg, mit dem er jährlich bei den Salzburger Festspielen auftritt sowie eine umfangreiche Diskographie einspielte, die u.a. von der Kritik gefeierte Aufnahmen von Bruckner-Sinfonien umfasst. In Blackrod (Lancashire) geboren, studierte Ivor Bolton an der Cambridge University, am Royal College of Music und am National Opera Studio in London. 1991/92 war er Music Director der English Touring Opera, 1992-1997 Music Director der Glyndebourne Touring Opera und 1994-1996 Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Bayerischen Staatsoper, wo er seit 1994 zahlreiche Neuproduktionen dirigierte, u.a. von Monteverdi, Händel und Mozart. Zudem war er regelmässiger Gast am Maggio Musicale Fiorentino, an der Opéra National de Paris und dirigierte Opernproduktionen am Londoner Royal Opera House Covent Garden, der English National Opera, in Wien, Berlin, Hamburg, Brüssel, Amsterdam, Lissabon, Sydney, Aix-en-Provence, Bologna und Genf. Für konzertante Engagements stand er u.a. am Pult des Zürcher Tonhalle-Orchesters, des Royal Concertgebouw Orchestra, des Orchestre de Paris, des Rotterdam Philharmonic Orchestra, des Gürzenich Orchesters Köln, der Wiener Symphoniker, des Wiener Kammerorchesters sowie des Freiburger Barockorchesters. Zu seinen kürzlichen Engagements zählen u.a. Das Labyrinth in Salzburg, Deidamia in der Netherlands Opera, Die Entführung aus dem Serail, Medea in Corinto und Mitridate, re di Ponto in München.

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Jens-Daniel Herzog

Regie

Jens-Daniel Herzog war nach dem Studium der Philosophie zunächst Assistent und später Spielleiter an den Münchner Kammerspielen, wo er u.a. auch zahlreiche Uraufführungen inszenierte. Gastinszenierungen führten ihn darüber hinaus u.a. an das Schauspielhaus Zürich, das Hamburger Thalia Theater, das Wiener Burgtheater und das Schauspiel Frankfurt. Am Opernhaus Zürich stellte er sich mit «Tannhäuser», «Pique Dame», «La finta semplice», «Orlando», «Königs­kinder», «Intermezzo», «Rinaldo», «La fedeltà premiata», «Der ferne Klang» und «Les Pêcheurs de perles» als Opernregisseur vor. Seine Inszenierung von «Oleanna» von David Mamet am Schauspielhaus Zürich wurde zum Berliner Theatertreffen, seine Inszenierung von Marlene Streeruwitz’ «New York, New York» zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Von 2000 bis 2006 war er Schauspieldirektor in Mannheim. Neben zahlreichen Produktionen im Schauspiel (u.a. «Don Karlos», «Tartuffe», «Das Käthchen von Heilbronn», «Hamlet», «Der zerbrochne Krug», «Othello», «Unschuld» von Dea Loher und «Maria Magdalena») setzte er in der Oper «Così fan tutte» und «Die Entführung aus dem Serail» in Szene. Zu den jüngsten Arbeiten gehören «Tosca» in Nürnberg, «Der einsame Weg» am Bayerischen Staatschauspiel, «Flavius Bertardius» in Innsbruck und Hamburg, «Die Meistersinger von Nürnberg» und «Fiesque» von Lalo in Mannheim, Mendelssohns «Elias» in Mainz, «Aida» in Nürnberg, «Hamlet» in Seoul, «Lohengrin» in Frankfurt, Schillers «Turandot» am Bayerischen Staatsschauspiel München und «Giulio Cesa­re» an der Semperoper Dresden. Seit August 2011 ist Jens-Daniel Herzog Intendant der Dortmunder Oper.

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Claus Guth

Inszenierung

Claus Guth wurde 1964 in Frankfurt geboren und studierte an der Münchner Universität Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften sowie Theater- und Opernregie an der dortigen Hochschule für Musik. Schon früh bildeten Uraufführungen einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit (Münchener Biennale). Bei den Salzburger Festspielen deutete er Luciano Berios «Cronaca del luogo», an der Semperoper Dresden Peter Ruzickas «Celan», in Basel «Schwarzerde» von Klaus Huber und in Aachen Helmut Oehrings «BlauWaldDorf». Im traditionellen Repertoire reicht sein Spektrum von der Barockoper über Glucks «Iphigénie en Tauride», die er 2000 in Salzburg und Zürich in Szene setzte, über Mozart, Rossini, Lortzing, Verdi und Wagner bis zu Klassikern der Moderne wie Strawinskys «The Rake’s Progress». Vor allem an den Opernhäusern von Zürich und Basel war Guth, meist in Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Christian Schmidt, häufig zu Gast; in Zürich führte er u.a. bei «Fierrabras», «Radamisto», «Ariane et Barbe-Bleue» und «Ariadne auf Naxos» Regie. 2003 gab er mit dem «Fliegenden Holländer» sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. 2005 inszenierte er in Wien Mozarts «Lucio Silla» – seine erste gemeinsame Arbeit mit Nikolaus Harnoncourt, die 2006 mit «Le Nozze di Fiaro» in Salzburg fortgesetzt wurde. Ausserdem war Claus Guth gemeinsam mit Christian Schmidt in jüngerer Zeit auch in Dresden («Meistersinger»), an der Bayerischen Staatsoper («Luisa Miller»), in Frankfurt («Un ballo in maschera», «Il trittico») sowie in Hamburg zu Gast, wo er nach «Simon Boccanegra» den «Ring des Nibelungen» inszenierte. Die Saison 2009/10 führte ihn unter anderem mit “Siegfried“ nach Hamburg, mit “Die Meistersinger von Nürnberg“ nach Dresden und mit “Don Giovanni“ an die Salzburger Festspiele.

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Christian Schmidt

Bühnenbild

Christian Schmidt, der aus Coburg stammt, studierte Bühnenbild in Salzburg und bei Erich Wonder an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Anlässlich der Uraufführung von Jan Müller-Wielands Oper «Das Gastspiel» bei der Münchener Biennale 1992 arbeitete er zum ersten Mal mit Claus Guth zusammen, eine Begegnung, aus der sich eine intensive künstlerische Partnerschaft entwickelt hat. Zahlreiche Inszenierungen Guths hat Schmidt mittlerweile als Bühnen- und Kostümbildner ausgestattet, darunter Glucks Iphigénie en Tauride und Mozarts Le nozze di Figaro für die Salzburger Festspiele, Wagners Der fliegende Holländer für die Bayreuther Festspiele, Schuberts Fierrabras, Händels Radamisto und Dukas’ Ariane et Barbe-Bleue und Tristan und Isolde für die Oper Zürich sowie Mozarts Lucio Silla bei den Wiener Festwochen 2005. Auch durch massstabsetzende Uraufführungen hat sich das Team einen Namen gemacht, darunter Battistellis Keplers Traum, Czernowins Pnima und Stauds Berenice für die Münchener Biennale, Peter Ruzickas Celan an der Semperoper Dresden und Helmut Oehrings Unsichtbares Land in Basel. Neben Claus Guth hat Christian Schmidt auch mit Hans Neuenfels gearbeitet, für dessen Inszenierungen von Zemlinskys Der König Kandaules an der Wiener Volksoper (1997) und Die Entführung aus dem Serail in Stuttgart (1998) er die Ausstattung verantwortete (Auszeichnung als «Inszenierung des Jahres» durch die «Opernwelt»). 2003 kürte ihn die «Opernwelt» zum «Bühnenbildner des Jahres», 2005 zum «Kostümbildner des Jahres». Für das Bühnenbild zu Simon Boccanegra an der Hamburgischen Staatsoper (Regie: Claus Guth) erhielt er 2006 den Rolf-Mares-Preis. 2010 arbeitete er für Die lustige Witwe in Genf erstmals mit Christof Loy zusammen. Für Christian Spuck schuf er beim Stuttgarter Ballett das Bühnenbild zu Glucks Orphée et Eurydice.

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Romeo und Julia

13 Okt 2012, 14 Okt 2012, 18 Okt 2012, 21 Okt 2012, 26 Okt 2012, 28 Okt 2012, 02 Nov 2012, 02 Dez 2012, 07 Dez 2012, 13 Dez 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführung­s­­­praxis hat am Opernhaus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Rei­he der Mo­zart-Opern mit dem Lei­tungs­­team Har­non­court/Ponnel­le wurde weiter Pionier­arbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neuesten Erkennt­nissen der historischen Auffüh­rungs­praxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigen­ständiges En­sem­ble von erstklassigen spe­ziali­sierten MusikerInnen, das sich ei­nen hervorragen­den Ruf erwerben konn­te. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Niko­laus Harnoncourt (u.a. «Il ritorno d’Ulis­se in patria», «Idomeneo»), William Christie (u.a. «Orphée et Euridice», «Les Indes galantes», «Or­lan­do»), Mark Minkow­ski («Les Boréades», «Giulio Ce­sa­re»), Rein­­hard Goe­bel und Giulia­no Carmigno­la gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barock­formation «La Scintilla» spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das «Orchestra La Scintilla» der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instru­mentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den grossen Kon­zert­sälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst er­folg­reich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Kon­zert­reisen in Nord­amerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Sale

04 Nov 2012, 07 Nov 2012, 09 Nov 2012, 11 Nov 2012, 14 Nov 2012, 18 Nov 2012, 20 Nov 2012, 22 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012

Sonia Prina

Alt

Sonia Prina studierte Trompete und Gesang am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und wurde 1994 Mitglied an der Akademie für junge Sänger am Teatro alla Scala. Schon zu Beginn ihrer Karriere legte sie einen besonderen Fokus auf das barocke Opernrepertoire. Zu ihren wichtigsten Partien zählen Händels Rinaldo am Teatro alla Scala, Cornelia (Giulio Cesare) unter Ivor Bolton an der Bayerischen Staatsoper, Mozarts Ascanio in Alba bei den Salzburger Festspielen. Ihre besondere Vorliebe für Händel zeigt sich u.a. in den Titelrollen von Giulio Cesare in Lille unter Emmanuelle Haïm, Orlando in Ravenna, Amadigi di Gaula am Teatro San Carlo und Lucio Cornelio Silla in Rom unter Fabio Biondi. Weiter sang sie Bradamante (Alcina) an der Opéra National de Paris, Polinesso (Ariodante) am Gran Teatro del Liceu unter Harry Bicket und Bertarido (Rodelinda) im Wiener Konzerthaus unter Alan Curtis. Unter Jordi Savall sang sie Vivaldis Farnace in Madrid und La Senna festeggiante in Bordeaux. Zu ihren Rollen des Belcantofaches zählen Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Smeton (Anna Bolena). Mit Barockorchestern wie der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico, Le Concert d’Astrée oder dem Ensemble Matheus konzertierte sie in Europa, Südamerika und Japan. Ihre Einspielungen umfassen Vivaldis L’Olimpiade und La Senna festeggiante, Monteverdis L’Orfeo, Händels Rodelinda und Il trionfo del tempo e del disinganno, Vivaldis Ottone in Villa sowie ihr Soloalbum Vivaldi Arie Ritrovate.
Zu ihren jüngsten und aktuellen Engagements gehören die Titelrollen in Händels Rinaldo in Zürich, Glucks Ezio in Frankfurt und Giulio Cesare in Ravenna, Ferrara und Modena unter Ottavio Dantone und an der Opéra Bastille unter Emmanuelle Haïm, Goffredo (Rinaldo) in Chicago, Händels Aci, Galatea e Polifemo in Brüssel unter René Jacobs, Ravels L'enfant et les sortilèges in Palermo und Bradamante (Alcina) in Bordeaux unter Harry Bicket.

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Malin Hartelius

Sopran

Die in Schweden geborene Sopranistin Malin Hartelius studierte in Wien, war dort Mitglied des Opernstudios und gehörte in der Spielzeit 1990/91 dem Ensemble der Wiener Staatsoper an. Seit 1991/92 ist sie dem Opernhaus Zürich verbunden, wo sie eine Vielzahl von Rollen gesungen hat, u.a. Sophie (Der Rosenkavalier), Estrella (Alfonso und Estrella), Adina (L’elisir d’amore), Leïla (Les pêcheurs de perles), Eudoxie (La juive), Fiordiligi (Così fan tutte), Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni),  Pamina (Die Zauberflöte) sowie Tatjana (Eugen Onegin). Gastspiele führten Malin Hartelius u.a. zu den Festivals in Aix-en-Provence und Salzburg, wo sie 1992 als Barbarina (Le nozze di Figaro) debütierte und seither u.a. als Blonde, Dircé (Cherubinis Médée), Adele und Rosina (La finta semplice) zu erleben war. Ausserdem gastierte sie u.a. in Frankfurt, Berlin, Paris, Hamburg und München. An die Wiener Staatsoper kehrte sie als Sophie zurück sowie 2011 als Donna Elvira unter Franz Welser-Möst, unter dessen Leitung sie auch in szenischen Produktionen aller drei Da Ponte-Opern in Cleveland mitwirkte. 2011/12 war Malin Hartelius in Zürich als Elisa (Il re pastore), Leïla, Adina und Fiordiligi  zu erleben, gastierte u.a. in Stockholm (Gräfin Almaviva) und debütierte als Vitellia in La clemenza di Tito auf einer Europa-Tournee der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Louis Langrée. Bei den Salzburger Festspielen war sie als Pamina in von Winters Labyrinth zu hören. Im Konzertbereich arbeitet Malin Hartelius u.a. mit William Christie, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Adam Fischer, Ivor Bolton und Franz Welser-Möst sowie den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Philharmonia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem London Symphony Orchestra. 2011/12 sang sie u.a. die c-Moll-Messe unter Welser-Möst im Wiener Musikverein und in Cleveland, mit dem Mozarteumorchester bei der Mozartwoche in Salzburg und Händels Messias bei den Salzburger Festspielen. Geplant sind u.a. Sale und Rinaldo in Zürich, L’elisir d’amore und Le nozze di Figaro an der Wiener Staatsoper sowie Haydns Jahreszeiten unter Welser-Möst in Cleveland, Beethovens 9. Sinfonie unter Chailly in Leipzig und Mozarts Requiem unter Langrée in Salzburg. Malin Hartelius wurde 2010 in Stockholm vom schwedischen König mit dem Orden für Wissenschaft und Kunst Litteris et Artibus ausgezeichnet.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Don Giovanni

29 Mai 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Sale

04 Nov 2012, 07 Nov 2012, 09 Nov 2012, 11 Nov 2012, 14 Nov 2012, 18 Nov 2012, 20 Nov 2012, 22 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012

Lawrence Zazzo

Countertenor

Lawrence Zazzo wurde in Philadelphia geboren und studierte Musik und Englisch an der University in Yale sowie am King’s College in Cambridge. Nach seinem Debüt als Oberon in Brittens A Midsummer Night’s Dream ist er an den bedeutendsten Opernhäusern und Festivals der Welt aufgetreten, u. a. an der Metropolitan Opera (Giulio Cesare), der Staatsoper unter den Linden (L’incoronazione di Poppea, Rinaldo, Griselda), der Oper Frankfurt (Agrippina), der Bayerischen Staatsoper (La Calisto, L’incoronazione di Poppea, Mitridate, re di Ponto), am Théâtre Royal de la Monnaie (Agrippina, Giulio Cesare, La Calisto, Eliogabalo), sowie bei den Festivals in Edinburgh, Wien und Innsbruck. Zu seinen Interpretationen zeitgenössischer Rollen gehören Mascha (Peter Eötvös Drei Schwestern), Refugee (Jonathan Doves Flight), Trinculo (Thomas Adès’ The Tempest) und Kreon (Rolf Liebermanns Medea). Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie René Jacobs, William Christie, Nikolaus Harnoncourt, Christophe Rousset, Harry Bicket und Trevor Pinnock. Sein Konzertrepertoire umfasst u. a. Werke von Händel, Bach, Caldara, Dove und Bernstein. In jüngster Zeit verkörperte er Didymus (Theodora) mit Le Concert Spirituel in Paris, Brüssel und Wien unter Hervé Niquet, Ottone (Agrippina) unter Federico Maria Sardelli am Festival international d’opéra baroque de Beaune und Oberon (A Midsummer Night’s Dream) unter James Conlon in Rom. Diese Spielzeit debütiert er am Opernhaus Zürich als Goffredo (Rinaldo) und singt u.a. die Titelrolle in Giulio Cesare an der Opéra national de Paris unter Emmanuelle Haïm. Zudem wird er an die Händelfestspiele in Karlsruhe zurückkehren, in Paris und Wien mit dem Kammerorchester Basel (Paul Goodwin) in Acis and Galatea zu hören sein und Konzerte mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment (Robert Howarth), dem Singapore Symphony Orchestra (John Nelson) sowie dem Orchestre de Chambre de Genève (David Greilsammer) geben.

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Jane Archibald

Sopran

Jane Archibald wurde in Nova Scotia geboren. Ihre Karriere begann im kanadischen Toronto und führte über San Francisco und Chicago nach Europa: so sang sie die Titelrolle in Lucia di Lammermoor und die Konstanze in Zürich, Olympia in Paris und Wien, Cleopatra in Paris und Marseille, Sophie (Rosen­kava­lier) in der Mailänder Scala und in Berlin, die Zerbinetta in Baden-Baden, am Covent Garden und in München. 2012 kehrte sie für die Rolle der Semele nach Kanada zurück (Canadian Opera Company), wo sie einst an der Opera Ontario als Lakmé debütierte. An der Wiener Staatsoper war sie als Eudoxie in Halévys La Juive zu erleben. Sie begeisterte als Aminta in der Schweigsamen Frau und als Zerbinetta an der Deutschen Oper Berlin (2009). Ebenso machte sie sich die grossen Koloraturrollen zu eigen wie die Königin der Nacht (Wien, Grand Théâtre de Genève, Japan), die Konstanze ausserdem in Neapel, am Festival d’Antibes und Lacoste. Auf CD veröffentlichte  sie Kolo­ra­tur­arien von Haydn. Auch Poppea (Agrippina), Susanna, Musetta, Adele, Rosina, Angelica (Orlando Paladino) und Elvira (L’italiana in Algeri) gehören zu ihrem Repertoire; die Ti­tel­rolle in Alcina gab sie an der Opéra Lyon.
Regel­mäs­si­ge Konzertauftritte bestreitet die Künstlerin mit grossen nordamerikanischen Sinfonieorchestern, dem La Scala Orchester unter Lorin Maazel, den Berliner Philharmonikern und Christian Thielemann, der Camerata Salzburg, u.v.a.
 Ein überwältigender Er­folg gelang Jane Archibald, als sie kurzfristig als Ophélie (Hamlet) an der Metropolitan Opera New York einsprang.

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. 2008 sang sie Galakonzerte an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und sang die Melibea in Il viaggio a Reims unter Kent Nagano; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie die Melibea an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Ebenfalls 2012 debü­tier­te sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet, nahm in Bonn am Galakonzert für die Aids-Stiftung und in Berlin an einer Opern-Gala auf dem Gendarmenmarkt teil. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Mathilde di Shabran und wird hier 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri singen. 2014 gibt sie ihr Debut an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in La scala di seta (Lucilla), Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Masche), Don Giovanni (Zerlina) und Rinaldo (Eustazio) zu hören war.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Ruben Drole

Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur. Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht gewann er mehrere Gesangswettbewerbe und wurde 2004 ins Internationale Opernstudio in Zürich aufgenommen. Von dort wechselte er 2005 ins Ensemble der Zürcher Oper und wurde gleich mit grös­seren Partien betraut, u.a. Lucio Cinna in J.C. Bachs Lucio Silla, Haly (L’italiana in Algeri) und Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöten-Inszenierung von Martin Kušej, die auch auf DVD erschienen ist. Mit Nikolaus Harnoncourt absolvierte er auch eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah mit dem Concentus Musicus). Weitere Projekte mit Nikolaus Harnoncourt waren Beethovens Christus am Ölberg im Wie­ner Musikverein und beim Lucerne Festival sowie Die Schöpfung bei der Styriarte Graz. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst hat er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und zuletzt als Leporello (Don Giovanni) mitgewirkt. Weitere Partien an seinem Stammhaus waren die Titelrolle in Paisiellos Barbiere di Siviglia, Argante in Rinal­do unter William Christie und Wurm (Luisa Miller). 2006 gastierte er als Haly beim Festival von Aix-en-Provence. Auf dem Konzertpodium sang er u.a. in Mozarts Krönungsmesse mit dem Concertgebouw Orchestra unter Ton Koopman, in Händels Israel in Egypt mit Concerto Köln unter Emmanuelle Haïm und in Liederabenden im Rahmen der Swiss Chamber Concerts. Nachdem er beim Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst bereits in der Titel­rolle von Le nozze di Figaro und als Guglielmo zu erleben war, trat er dort im März 2011 auch als Leporello hervor. Mit grossem Erfolg hat er zudem den Kezal in der Verkauften Braut unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte 2011 und den Papageno beim Spoleto Festival in den USA gesungen. Bei den Salzburger Pfingst- und Sommerfestspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare). In dieser Spielzeit ist er am Opernhaus Zürich u.a. als Leporello, Marcello (La Bohème) und Escamillo (Carmen) zu erleben. Ruben Drole ist Kulturpreisträger der Stiftung «Pro Europa» und der Winterthurer Carl-Hein­rich-Ernst-Stiftung. 

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Liederabend Rachel Harnisch & Ruben Drole

15 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Olivia Vote

Mitglied des IOS

Olivia Vote stammt aus den USA und studierte Gesang an der North Carolina School of the Arts sowie an der Yale University. Sie sang 2012 bereits Donna Elvira (Don Giovanni) bei der Wolf Trap Opera Company sowie in einer Produktion unter Gustavo Dudamel. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Adalgisa (Norma), Giovanna Seymour (Anna Bolena), Clarion (Capriccio), Orlofsky (Die Fledermaus), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Dido (Dido and Aeneas). Auftritte führten sie an die Opera Company of Philadelphia, Annapolis Opera, Piedmont Opera und Alba Music Festival in Italien. Als Liedsängerin trat sie mit dem Pianisten Steven Blier auf und war als Solistin in Verdis Requiem, Beethovens c-Moll-Messe, Pergolesis Stabat mater und Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen sowie Lied von der Erde zu hören.Sie war Stipendiatin des Metropolitan Opera National Council, gewann den 2. Preis der Alfredo Silipigni International Vocal Competition sowie den Phyllis Curtin Career Preis der Yale University. Am Opernhaus Zürich war sie bereits als Dinah in Bernsteins Trouble in Tahiti zu hören und wird neben Mary Hawkins (Die Schatzinsel) Annina in La traviata verkörpern.

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

IOS Schlusskonzert

08 Jul 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Richard Wagner: Wie ich Welt wurde

14 Jun 2013, 16 Jun 2013, 18 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013, 29 Jun 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Verdi Gala

09 Feb 2013

Herdís Anna Jónasdóttir

Mitglied des IOS

Herdís Anna Jónasdóttir, Sopran, stammt aus Isafjördur (Island). Sie studierte Ge­sang in Reykjavik sowie ein Semester bei Martha Sharp am Salzburger Mozarteum. Ihr Gesangsstudium setzte sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Anna Samuil, Brenda Mitchell und Julia Varady fort. Gleichzeitig besuchte sie die Liedklasse von Wolfram Rieger. Sie sang u.a. an der Staatsoper Unter den Linden, an der Komischen Oper, im Konzerthaus Berlin, an der Neuköllner Oper und an der Isländischen Oper. Zur ihren Rollen gehören u.a. Pamina, Mélisande (Pelléas et Mélisan­de), Blumen­mädchen (Parsifal), Romilda (Xer­xes), Galathea (Acis und Galathea), Adele (Die Fledermaus) und Annina (Eine Nacht in Venedig). Unlängst verkörperte sie die Musetta an der Isländischen Staatsoper. Ab nächster Spielzeit wird sie in Saarbrücken ein Festengagement antreten.

 

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Schatzinsel

08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 12 Jan 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

IOS Schlusskonzert

08 Jul 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Richard Wagner: Wie ich Welt wurde

14 Jun 2013, 16 Jun 2013, 18 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013, 29 Jun 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Susanne Grosssteiner

Mitglied des IOS

Susanne Grosssteiner, Sopran, stammt aus Österreich. Sie studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Anton Scharinger und Sebastian Vittucci. Sie gewann den ersten Preis beim Internationalen Nico-Dostal-Operettenwettbewerb, erhielt den Sinopolipreis und ist mehrfache Preisträgerin bei Prima La Musica. Zu hören war sie u.a. am Landestheater Voaralberg als Giannetta (L’elisir d’damore) und Brautjungfer (Der Freischütz), bei den Schlossfestspielen Stadl als Julia (Der Vetter aus Dingsda) sowie am Stadttheater in Wels in Dido und Aeneas. Seit 2012/2013 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und wirkte in Produktionen wie Die Schatzinsel, Jenůfa, Hexe Hillary geht in die Oper, Parsifal und Rinaldo mit. Diesen Sommer wird sie als Papagena auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele zu hören sein.

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013

Hexe Hillary geht in die Oper

27 Jan 2013, 27 Jan 2013, 03 Feb 2013, 03 Feb 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Chloé Chavanon

Mitglied des IOS

Chloé Chavanon, Sopran, ist Schweizerin. Sie studierte Gesang in Lyon, München (bei Wolfgang Brendel) und Paris. Zudem besuchte sie Meisterklassen bei François Leroux, Rosemary Joshua, Christian Immler, Brigitte Fassbaender, Fabio Luisi, Francisco Araiza u.a.m. 2010 war sie Preisträgerin des Gesangswettbewerbs Migros Kulturprozent. Zu ihren bisherigen Rollen gehören Norina (Don Pasquale), Lucy (The Telephone), Eleonore (Martinus Les Larmes du Couteau), zudem Soloparts in Mozarts Requiem und grosser c-Moll-Messe, Lieder von Wolf, Debussy, Honegger sowie Canteloubes Chant’s Auvergne mit Orchester. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. in Jenůfa, Rigoletto, Madama Butterfly und Rinaldo zu hören.

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

IOS Schlusskonzert

08 Jul 2013

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Tannhäuser

02 Feb 2013

Roberto Ortiz

Mitglied des IOS

Der Tenor Roberto Ortiz wurde in Mexico City geboren und studierte Gesang in seiner Heimatstadt sowie an der Royal Academy of Music in London (bei Ryland Davies und Andrey Hyland). Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Kiri Te Kanawa, Catherine Malfitano, José Carreras, Dennis O’Neill und Francisco Araiza, gewann u.a. den Richard Lewis/Jean Shank-Gesangswettbewerb und war Stipendiat der Solti Foundation. Konzertauftritte führten ihn nach Deutschland, Mexiko, Spanien, in die Schweiz, in die Wigmore Hall und die Cadogan Hall (Operngala mit Kiri Te Kanawa) in London. 2012 gab er sein Debüt in der Carnegie Hall in New York sowie in der Chicago Symphony Hall mit dem World Orchestra for Peace unter Valery Gergiev und Cristian Macelaru. Auf der Opernbühne interpretierte er Ferrando (Così fan tutte), Egeo (Giasone), Alfredo (La traviata), Jupiter (Semele) und Damon (Acis und Galatea). Als Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart war er als Don Curzio (Le nozze di Figaro), Flavio (Norma) sowie als Hrazda in Janáceks Osud zu hören.

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

IOS Schlusskonzert

08 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

 

Rinaldo

Oper von Georg Friedrich Händel