Schumann Vierte Sinfonie

5. Philharmonisches Konzert

Fabio Luisi, Dirigent


Rudolf Buchbinder, Klavier
Philharmonia Zürich

RICHARD WAGNER
Ouvertüre zur Oper «Rienzi»

ROBERT SCHUMANN
Klavierkonzert a-Moll op. 54
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120


 


Werkeinführung mit Fabio Luisi um 10.30 Uhr im kleinen Saal der Tonhalle.



Pause

inkl. Pause

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

02 Jun 2013, 11:15
Preise P1: 95, 80, 65, 50, 35 CHF

Ort

Tonhalle

 

Bios

Schumann Vierte Sinfonie

Fabio Luisi

Musikalische Leitung

Der Generalmusikdirektor des Opernhauses Fabio Luisi stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Seit 2005 ist er Chefdirigent der Wiener Symphoniker (bis 2013).

Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und mit Verdis Jérusalem und Alzira zwei Opern) Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996).

Als Gastdirigent trat er mit folgenden international renommierten Orchestern auf: Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, San Francisco Symphony, Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Berlin, Oslo Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Philharmonia London, NHK Symphony Tokio, Münchner Philharmoniker, Santa Cecilia Orchestra Rom, Mahler Chamber Orchestra. Zudem ist er häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatsoper Berlin. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. Sein USA-Debüt erfolgte im Jahr 2000 zunächst mit einem Konzert des New York Philharmonic Orchestra und anschliessend mit einer Neuproduktion von Verdis Rigoletto an der Lyric Opera Chicago. An der Metropolitan Opera dirigierte er erstmals 2005 (Verdis Don Carlo).

Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Metropolitan Opera und dort außerdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos und Rigoletto. Die Produktionen Don Carlo und La Bohème der Met leitete er auf der Japan-Tournee. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre de Liceu in Barcelona mit Falstaff. Zudem leitete er eine USA-Tournee mit den Wiener Symphonikern und dirigierte Konzerte u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Concertgebouw Orchestra (mit dem er beim Gustav-Mahler-Fest in Leipzig gastierte), mit dem Cleveland Orchestra und eine Produktion von Leoncavallos Pagliacci am Teatro Carlo Felice seiner Heimatstadt Genua. Er wird in den nächsten Monaten eine neue Produktion von Massenets Manon an der Met dirigieren, und mit dieser Oper sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano geben.

Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani sowie sämtliche Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene symphonisch Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009 für die beste symphonische Einspielung des Jahres) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Don Giovanni

01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Schumann Erste Sinfonie

07 Okt 2012

Schumann Vierte Sinfonie

02 Jun 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Rudolf Buchbinder

Pianist

Rudolf Buchbinder studierte Klavier an der Musikhochschule in Wien sowie bei Bruno Seidlhofer. Mittlerweile ist er eine feste Grösse in der internationalen Klavierszene und regelmässiger Gast bei den bedeutenden Orchestern und Festivals weltweit. Über 100 Aufnahmen dokumentieren den Umfang und die Vielfalt seines Repertoires. Besonderes Aufsehen erregte seine Einspielung des Klavier-Gesamtwerkes von Joseph Haydn sowie eine CD mit Klavier-Transkriptionen unter dem Titel «Waltzing Strauss». Heute bevorzugt Rudolf Buchbinder Live-Aufnahmen. Dazu gehören Konzert-Mitschnitte der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms mit dem Royal Concertgebouw Orkest und Nikolaus Harnoncourt sowie zwei DVDs mit Mozart-Klavierkonzerten, auf denen Rudolf Buchbinder als Solist und Dirigent der Wiener Philharmoniker bei den Wiener Festwochen 2006 zu erleben ist. Im November 2010 erschien eine weitere Live-Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Brahms mit Rudolf Buchbinder als Solist des Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Im Mai 2011 wurden Konzerte mit den fünf Klavierkonzerten von Beethoven mit Rudolf Buchbinder als Solist und Dirigent der Wiener Philharmoniker im Grossen Musikvereinssaal in Wien auf DVD aufgezeichnet. Im November 2012 erschien bei Sony Classical eine Live-Aufnahme von Mozart Klavierkonzerten, die Rudolf Buchbinder gemeinsam mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien einspielte. Zum wichtigen Anliegen wurde für ihn die Interpretation des «Neuen Testaments» der Klaviermusik: mit der zyklischen Wiedergabe aller 32 Sonaten Beethovens in über 40 Städten – darunter Wien, München, Zürich, St. Petersburg, Buenos Aires, Peking und Mailand – setzt er immer wieder Massstäbe. In der Saison 2012/13 spielt Rudolf Buchbinder seinen Beethoven-Zyklus an sieben Abenden in Berlin. Während der Saison 2010/11 war er als «Artist in Residence» der Staatskapelle Dresden besonders eng verbunden. Sein Beethoven-Sonaten-Zyklus in der Semperoper Dresden wurde live mitgeschnitten und erschien im Mai 2011 auf CD. Hierfür erhielt Rudolf Buchbinder u.a. den ECHO Klassik 2012 als Instrumentalist des Jahres. Seit 2007 ist er Künstlerischer Leiter des Musik-Festivals Grafenegg in der Nähe von Wien, das sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten Orchesterfestivals in Europa entwickelt hat. Seine Biographie mit dem Titel «Da Capo: Ein Künstlerporträt» ist 2008 in Buchform erschienen.