Schumann Zweite Sinfonie

3. Philharmonisches Konzert

Marc Albrecht, Dirigent


Alban Gerhardt, Violoncello
Philharmonia Zürich

ROBERT SCHUMANN
Ouvertüre c-Moll zu
«Die Braut von Messina» op. 100
Konzert für Violoncello
und Orchester a-Moll op. 129
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61



Pause

inkl. Pause

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

24 Feb 2013, 11:15
Preise P1: 95, 80, 65, 50, 35 CHF

Ort

Tonhalle

 

Bios

Schumann Zweite Sinfonie

Marc Albrecht

Musikalische Leitung

Marc Albrecht ist seit September 2011 Chefdirigent der Nederlandse Opera und des Nederlands Philharmonisch Orkest. An der Nederlandse Opera hat er unter anderem Die Frau ohne Schatten, Elektra und Rimski-Korsakows Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch geleitet. Für 2012/13 sind die Neuproduktionen von Schrekers Der Schatzgräber und Die Meistersinger von Nürnberg hervorzuheben. Zu Beginn seiner Karriere war er an der Staatsoper Hamburg sowie an der Semperoper Dresden engagiert. Er war ausserdem persönlicher Assistent von Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester. Ab 1995 war er sechs Jahre lang Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt und 2006–2011 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Er hat die wichtigsten Orchester Europas geleitet, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, die Staatskapelle Dresden, die Münchner Philharmoniker, das City of Birmingham Symphony Orchestra, die Accademia di Santa Cecilia in Rom, das Chamber Orchestra of Europe, das Oslo Philharmonic Orchestra und das Orchestre National de France. Zu den Höhepunkten seiner Operndirigate gehören Die Frau ohne Schatten an der Mailänder Scala, Der fliegende Holländer bei den Bayreuther Festspielen (2003–2006) und Aus einem Totenhaus in Paris. 2001–2004 war er erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin und leitete dort u.a. Saint François d’Assise. An der Semperoper Dresden leitete er Wozzeck, La Damnation de Faust, Die Frau ohne Schatten und Elektra. Kürzlich war er in München mit Henzes Die Bassariden, debütierte am Royal Opera House Covent Garden mit Der fliegende Holländer und bei den Salzburger Festspielen mit Alban Bergs Lulu.

Schumann Zweite Sinfonie

24 Feb 2013

Tannhäuser

13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013, 02 Feb 2013

Alban Gerhardt

Solist

Alban Gerhardt hat sich längst unter den wichtigsten Cellisten unserer Zeit etabliert. Nach frühen Wettbewerbserfolgen und seinem Debüt als 21-jähriger bei den Berliner Philharmonikern begann seine internationale Karriere, die ihn inzwischen zu den weltweit wichtigsten Orchestern geführt hat. Partner am Pult waren dabei u.a. Kurt Masur, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Sir Neville Marriner, Michael Tilson-Thomas, Christian Thielemann, Fabio Luisi, Andris Nelsons und Paavo Järvi. Höhepunkte der letzten Saisons waren Konzerte u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra, Philharmonia Orchestra, BBC Philharmonic, Oslo Philharmonic, Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, Netherlands Philharmonic, NDR Hannover, Bayerisches Staatsorchester, Gürzenich-Orchester Köln, Tschechische Philharmonie, Melbourne Symphony, Sydney Symphony sowie das NHK Symphony Orchestra. In den USA tritt er mit dem Cleveland Orchestra, Boston Symphony, San Francisco Symphony, Philadelphia Orchestra, Chicago Symphony, Los Angeles Philharmonic sowie Houston Symphony auf. Von 2012-2015 ist er Artist-in-residence beim Oregon Symphony Orchestra. Besonders hervorzuheben ist die Uraufführung des für Alban Gerhardt geschriebenen Cellokonzertes der Komponistin Unsuk Chin bei den Proms in London mit dem BBC Scottish Symphony. Sein Repertoire ist äusserst umfangreich – so hat er bereits über 70 verschiedene Cellokonzerte aufgeführt. Und auch die häufige Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Thomas Larcher, Peteris Vasks, Brett Dean, Jörg Widmann, Osvaldo Golijov, Matthias Pintscher, Mathias Hinke oder eben Unsuk Chin dokumentiert sein Interesse an der Erweiterung des Repertoires. Neben seiner intensiven solistischen Tätigkeit hat auch die Kammermusik in seinem Schaffen eine wichtige Bedeutung. Bei internationalen Festivals wie den Londoner Proms oder dem Edinburgh Festival und in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall in London, der Berliner Philharmonie, der Suntory Hall in Tokio und dem Pariser Châtelet musiziert er mit Kammermusikpartnern wie Steven Osborne, Cecile Licad, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Arabella Steinbacher, Gergana Gergova und Emmanuel Pahud. Seine CD-Einspielungen sind schon mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit drei ECHO Klassik, zuletzt für seine Einspielung aller Werke von Reger (2009). Verdient gemacht hat er sich vor allem durch die Aufnahmen seltener Cellokonzerte (von E. d'Albert, S. Barber, A. Dietrich, E. Dohnányi, G. Enescu, F. Gernsheim, A. Honegger, R. Schumann, R. Volkmann, A. Rubinstein), und auch seine CD mit dem Konzert und der Sinfonia Concertante von Prokofjew unter Andrew Litton vereint diese beiden Stücke erstmals in einer Aufnahme. Er nahm zudem die Fauré-Sonaten auf sowie sämtliche Werke für Violoncello von Benjamin Britten. Ein besonders wichtiges Anliegen ist es Alban Gerhardt alte Hör- und Konzertgewohnheiten aufzubrechen und die Klassische Musik einer jüngeren Hörerschaft zu öffnen, der Grund für sein Engagement bei dem Schulprojekt «Rhapsody-in-School», das renommierte Musiker an Schulen vermittelt. Alban Gerhardts spielt ein Instrument aus der Werkstatt Matteo Goffrillers.