Tristan und Isolde

Oper von Richard Wagner

Musikalische Leitung John Fiore
Inszenierung Claus Guth
Bühnenbild Christian Schmidt
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Choreinstudierung Ernst Raffelsberger
Choreografie Volker Michl
Dramaturgie Ronny Dietrich
Einstudierung Regie Aglaja Nicolet

Isolde Nina Stemme
Brangäne Michelle Breedt
Tristan Stephen Gould
König Marke Matti Salminen
Kurwenal John Lundgren
Melot Cheyne Davidson
Hirt Iain Milne
Steuermann Ivan Thirion
Stimme des Seemanns Mauro Peter


mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

5 Std. 10 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

25 Jan 2015, 14:00
Wiederaufnahme
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

29 Jan 2015, 18:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

01 Feb 2015, 16:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

07 Feb 2015, 17:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen
Libretto von Richard Wagner
nach dem Versroman «Tristan» von Gottfried von Strassburg

Tristan und Isolde ist auf faszinierende Weise eng mit Richard Wagners Zürcher Jahren verbunden, genauer mit seiner Beziehung zu Mathilde Wesendonck, der Frau seines Gönners und Muse für dieses Ausnahmewerk, das die Musikgeschichte nachhaltig prägte. Claus Guths packende und psychologisch feinsinnige Inszenierung setzt bei dieser ausserehelichen Leidenschaft an, die der bürgerlichen Moral der Entstehungszeit zuwiderläuft. Die Protagonisten bewegen sich in Räumen, wie sie in der Villa Wesendonck existiert haben könnten. Die Intimität, die diese Lesart dem Tristan abgewinnt, kippt immer wieder in die Enge des gesellschaftlichen Drucks, der die Liebenden zu Aussenseitern macht. Ein Entrinnen gibt es für sie nur im Tod. Nina Stemme, eine der derzeit gefragtesten Wagner-Interpretinnen überhaupt, und Michelle Breedt sind nach ihrem grossen Premierenerfolg auch in der Wiederaufnahme als Isolde und Brangäne zu erleben. Mit Stephen Gould als Tristan steht ihnen ein weiterer erfahrener Wagner-Sänger zur Seite. Matti Salminen als Marke und John Lundgren als Kurwenal vervollständigen die hochkarätige Besetzung.

 

Bios

Tristan und Isolde

Claus Guth

Inszenierung

Claus Guth wurde 1964 in Frankfurt geboren und studierte an der Münchner Universität Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften sowie Theater- und Opernregie an der dortigen Hochschule für Musik. Schon früh bildeten Uraufführungen einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit (Münchener Biennale). Bei den Salzburger Festspielen deutete er Luciano Berios «Cronaca del luogo», an der Semperoper Dresden Peter Ruzickas «Celan», in Basel «Schwarzerde» von Klaus Huber und in Aachen Helmut Oehrings «BlauWaldDorf». Im traditionellen Repertoire reicht sein Spektrum von der Barockoper über Glucks «Iphigénie en Tauride», die er 2000 in Salzburg und Zürich in Szene setzte, über Mozart, Rossini, Lortzing, Verdi und Wagner bis zu Klassikern der Moderne wie Strawinskys «The Rake’s Progress». Vor allem an den Opernhäusern von Zürich und Basel war Guth, meist in Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Christian Schmidt, häufig zu Gast; in Zürich führte er u.a. bei «Fierrabras», «Radamisto», «Ariane et Barbe-Bleue» und «Ariadne auf Naxos» Regie. 2003 gab er mit dem «Fliegenden Holländer» sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. 2005 inszenierte er in Wien Mozarts «Lucio Silla» – seine erste gemeinsame Arbeit mit Nikolaus Harnoncourt, die 2006 mit «Le Nozze di Fiaro» in Salzburg fortgesetzt wurde. Ausserdem war Claus Guth gemeinsam mit Christian Schmidt in jüngerer Zeit auch in Dresden («Meistersinger»), an der Bayerischen Staatsoper («Luisa Miller»), in Frankfurt («Un ballo in maschera», «Il trittico») sowie in Hamburg zu Gast, wo er nach «Simon Boccanegra» den «Ring des Nibelungen» inszenierte. Die Saison 2009/10 führte ihn unter anderem mit “Siegfried“ nach Hamburg, mit “Die Meistersinger von Nürnberg“ nach Dresden und mit “Don Giovanni“ an die Salzburger Festspiele.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Christian Schmidt

Bühnenbild

Christian Schmidt, der aus Coburg stammt, studierte Bühnenbild in Salzburg und bei Erich Wonder an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Anlässlich der Uraufführung von Jan Müller-Wielands Oper «Das Gastspiel» bei der Münchener Biennale 1992 arbeitete er zum ersten Mal mit Claus Guth zusammen, eine Begegnung, aus der sich eine intensive künstlerische Partnerschaft entwickelt hat. Zahlreiche Inszenierungen Guths hat Schmidt mittlerweile als Bühnen- und Kostümbildner ausgestattet, darunter Glucks Iphigénie en Tauride und Mozarts Le nozze di Figaro für die Salzburger Festspiele, Wagners Der fliegende Holländer für die Bayreuther Festspiele, Schuberts Fierrabras, Händels Radamisto und Dukas’ Ariane et Barbe-Bleue und Tristan und Isolde für die Oper Zürich sowie Mozarts Lucio Silla bei den Wiener Festwochen 2005. Auch durch massstabsetzende Uraufführungen hat sich das Team einen Namen gemacht, darunter Battistellis Keplers Traum, Czernowins Pnima und Stauds Berenice für die Münchener Biennale, Peter Ruzickas Celan an der Semperoper Dresden und Helmut Oehrings Unsichtbares Land in Basel. Neben Claus Guth hat Christian Schmidt auch mit Hans Neuenfels gearbeitet, für dessen Inszenierungen von Zemlinskys Der König Kandaules an der Wiener Volksoper (1997) und Die Entführung aus dem Serail in Stuttgart (1998) er die Ausstattung verantwortete (Auszeichnung als «Inszenierung des Jahres» durch die «Opernwelt»). 2003 kürte ihn die «Opernwelt» zum «Bühnenbildner des Jahres», 2005 zum «Kostümbildner des Jahres». Für das Bühnenbild zu Simon Boccanegra an der Hamburgischen Staatsoper (Regie: Claus Guth) erhielt er 2006 den Rolf-Mares-Preis. 2010 arbeitete er für Die lustige Witwe in Genf erstmals mit Christof Loy zusammen. Für Christian Spuck schuf er beim Stuttgarter Ballett das Bühnenbild zu Glucks Orphée et Eurydice.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mär 2015, 04 Mär 2015

Romeo und Julia

28 Aug 2014, 29 Aug 2014, 30 Aug 2014, 28 Mai 2015, 30 Mai 2015, 31 Mai 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Ernst Raffelsberger

Chor

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden/Oberösterreich. Er studierte Mu­­sik­­pädagogik und Kir­chen­musik an der Hoch­­schu­le für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chordirigieren am Salz­bur­ger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983–1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landes­theater Salzburg (Mit­­wirkung bei der Salz­bur­­ger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­­­­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentie­ren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salz­burger Festspiele. Er ist dort für die Pro­duk­tionen der Konzertvereinigung Wiener Staats­­opernchor verantwortlich. In seiner ersten Fest­spielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dez 2014

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 Mai 2015, 05 Mai 2015, 10 Mai 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mär 2015, 04 Mär 2015

La Cenerentola

31 Dez 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 Mai 2015, 03 Mai 2015, 06 Mai 2015, 08 Mai 2015, 14 Mai 2015, 17 Mai 2015, 20 Mai 2015, 23 Mai 2015

Norma

31 Jan 2015, 03 Feb 2015, 06 Feb 2015, 08 Feb 2015, 12 Feb 2015, 15 Feb 2015, 21 Feb 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Nina Stemme

Sopran

Nina Stemme stammt aus Schweden und ist heute weltweit eine der gefragtesten Sopranistinnen. Auf ihr Debüt als Cherubino in Italien folgten Einladungen an die Opernhäuser von Stockholm, Wien, Dresden, Genf, Zürich, Neapel, Barcelona, New York, San Francisco und an die Festivals von Bayreuth, Salzburg, Savonlinna, Glyndebourne und Bregenz. Nina Stemmes Repertoire umfasst Rosalinde (Die Fledermaus), Mimì (La bohème), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Tosca, Manon Lescaut, Tatjana (Eugen Onegin), Katerina (Griechische Passion), Suor Angelica, Gräfin (Le nozze di Figaro), Euridice (Orfeo ed Euridice), Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Marguerite (Faust), Agathe (Der Freischütz), Marie (Wozzeck), Nyssia (Zemlinskys Der König Kandaules), Jenůfa, Marschallin (Der Rosenkavalier), Arabella, Ariadne (Ariadne auf Naxos), Salome, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Senta (Der fliegende Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (La forza del destino) und Aida. Isolde (Tristan und Isolde) sang Nina Stemme beim Glyndebourne Festival, wovon kürzlich eine DVD erschienen ist, und zudem in der EMI-Aufnahme mit Plácido Domingo, bei den Bayreuther Festspielen, am Opernhaus Zürich, am Royal Opera House Covent Garden, in Houston und an der Wiener Staatsoper. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehören die drei Ring-Brünnhilden in San Francisco unter Donald Runnicles, Tannhäuser in Paris, La fanciulla del West in Stockholm und Fidelio beim Lucerne Festival unter der Leitung von Claudio Abbado.

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Michelle Breedt

Mezzosopran

Michelle Breedt stammt aus Johannesburg (Südafrika). Vom Opernstudio in Köln wurde sie ans Staatstheater Braunschweig engagiert, wo sie zahlreiche Rollen des Mozart- und Belcanto-Repertoires, aber auch Partien wie Diana/Giove (La Calisto), Anna (Die sieben Todsünden) und Mélisande (Pelléas und Mélisande) in einer Inszenierung von Brigitte Fassbaender sang, die als Regisseurin auch die Rollendebüts als Octavian, Charlotte (Werther), Carmen, Brangäne und Didon (Les Troyens) betreute. Bald gastierte Michelle Breedt auch an den Opernhäusern von Dresden, Hamburg, Berlin, Paris, Amsterdam, Lissabon, Ferrara und Modena sowie in Tokio und Hongkong. Im Jahr 2000 debütierte sie als Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann und sang dort in der Folgezeit auch Fricka und Brangäne. Seit dem Jahr 2000 verbindet sie eine enge Beziehung mit der Wiener Staatsoper, wo sie Nicklausse, Cherubino, Stephano (Roméo et Juliette), Octavian und Brangäne gesungen hat und mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet wurde. Seit 2006 ist sie regelmässiger Gast am Opernhaus Zürich und sang hier u.a. Adalgisa (Norma), den Komponisten (Ariadne auf Naxos), Brangäne  (Tristan und Isolde ), Octavian (Der Rosenkavalier), die fremde Fürstin (Rusalka) und Baba the Turk (The Rakes Progress). Konzerte und Liederabende führten sie zur Schubertiade Feldkirch, in die Londoner Wigmore Hall, die Carnegie Hall New York, in die Berliner Philharmonie und das Berliner Konzerthaus sowie in den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus. Michelle Breedt arbeitete mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Peter Schneider, Jeffrey Tate, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Als Professorin unterrichtet sie an der Universität Stellenbosch.

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Matti Salminen

Bass

Matti Salminen wurde in Turku (Finnland) geboren. Seine Ausbildung erhielt er in seiner Heimatstadt, an der Sibelius-Akademie Helsinki sowie in Italien und Deutschland. 1972 bis 1980 war er an der Kölner Oper engagiert. 1972 gastierte er als Sarastro erstmals in Zürich. Seit seinem Gremin mit Götz Friedrich und Gerd Albrecht zu Beginn der Ära Drese ist Matti Salminen in Zürich ständiger Gast und seit 1984/85 Ensemblemitglied. Er trat hier u. a. in drei Zauberflöten-Neuproduktionen, als Seneca, in zwei Produktionen von Boris Godunow, als König Marke in zwei Produktionen von Tristan und Isolde, als König Heinrich in zwei Produktionen von Lohengrin, als Osmin, Rocco, Kaspar, Daland, Iwan Sussanin und Gurnemanz hervor. Zwischen 1976 und 1988 sang Matti Salminen regelmässig bei den Bayreuther Festspielen, und zwischen 1967 und 1998 war er jeden Sommer in Savonlinna zu erleben. Daneben gastiert er an sämtlichen grossen Opernhäusern der Welt. Nachdem er in Helsinki im Jahr 2000 die Titelrolle in Aulis Sallinens Oper Lear gesungen hat, hob er im September 2003 eine neue finnische Oper aus der Taufe: Rasputin von Einojuhani Rautavaara. 2005 war Matti Salminen in Helsinki als Gurnemanz in einer neuen Parsifal-Inszenierung von Harry Kupfer zu erleben. Matti Salminen wurde 1995 zum Berliner Kammersänger,  2003 zum Österreichischen und zum Bayerischen Kammersänger ernannt, und erhielt 2011 den Zürcher Festspielpreis. 2001 wurde ihm der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) verliehen, im Jahre 2007 ernannte ihn die Präsidentin der Republik Finnland zum Honorarprofessor.

Zu seinen Verpflichtungen für die nächste Zeit zählen u. a. Gurnemanz in der Neuproduktion des Parsifal an der Oper Köln (La Fura dels Baus), König Marke an der Finnischen Nationaloper, Verdis Requiem unter Daniele Gatti in Paris, Fafner und Hagen in den konzertanten Aufführungen von Siegfried und Götterdämmerung unter Marek Janowski in der Berliner Philharmonie, die auch als CD herauskommen werden. In der Neuproduktion von Verdis Don Carlo bei den Salzburger Festspielen 2013 wird er unter dem Dirigat von Antonio Pappano und der Regie von Peter Stein als Philip II. zu erleben sein.

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

John Lundgren

Bass-Bariton

John Lundgren, geboren und aufgewachsen in Schweden, wurde noch während seiner Studien an der Opera Academy Copenhagen in das Solisten-Ensemble des dortigen Royal Theatre aufgenommen, wo er sein Debüt  als Schaunard in La Bohème unter dem Dirigenten Dietfried Bernet gab. In Kopenhagen interpretierte er mehrere wichtige Partien des dramatischen Baritonfachs, darunter Paolo Albioni (Simon Boccanegra), Heerrufer (Lohengrin), Conte di Luna (Il trovatore), Enrico Ashton (Lucia di Lammermoor), Giorgio Germont (La traviata), Posa (Don Carlo)und an der Seite von Roberto Alagna den Amonasro in der Eröffnungspremiere von Aida am neuen Opernhaus in Kopenhagen. Kürzlich debütierte John Lundgren in so verschiedenen Rollen wie Escamillo (Carmen), Scarpia (Tosca), in der Titelrolle von Bergs Wozzeck, Tarquinius in Brittens The Rape of Lucretia und Kurwenal  (Tristan und Isolde). 2006 sang John Lundgren die Titelpartie in Nabucco in der Open Air Arena des grossen Hedeland Theaters. An der Dänischen Nationaloper war er 2007 Pizarro in der Jonathan Miller-Produktion von Beethovens Fidelio. 2008 kehrte er dorthin zurück für sein erfolgreiches Debüt in der Titelpartie von Wagners Der fliegende Holländer. Das Teatro Pérez Galdós lud ihn 2010 ein, diese Partie auch in Las Palmas zu singen. Ausserdem gab er 2009 sein Debüt an der Tokyo Opera als Scarpia. 2011 sang er Carlo Gérard in Keith Warners Andrea Chénier-Produktion bei den Bregenzer Festspielen. Er war Jack Rance in Christof Loys Produktion von La fanciulla del West zusammen mit Nina Stemme als Minnie an der Königlichen Oper Stockholm. Und erst kürzlich gab er ein sehr erfolgreiches Debüt als Amfortas (Parsifal)in Kopenhagen. Zeitgenössische Opern bilden ebenfalls einen wichtigen Teil seines Repertoires. 2005 sang John Lundgren die Partie des Prospero in Thomas Adès The Tempest, die der Komponist selber dirigierte. In Cecilia and the Monkey King von Reine Jönsson interpretierte er vier verschiedene Rollen. 2006 wurde John Lundgren mit dem renommierten Birgit Nilsson-Preis ausgezeichnet und 2010 ernannte ihn die dänische Königin zum «Ridder af Dannebrogordenen» (Ritter von Dannebrog). Künftige Engagements umfassen Barak (Die Frau ohne Schatten) sowie Prus (Die Sache Makropulos) an der Bayerischen Staatsoper München, Alberich in Genf, Telramund (Lohengrin) sowie Jack Rance (La fanciulla del West) an der Deutschen Oper Berlin.

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Cheyne Davidson

Bariton

Cheyne Davidson, Bari­ton, erhielt seine mu­si­ka­lische Ausbildung an der Case Western Re­ser­ve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wur­de er ein­geladen, als Es­camillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Sprecher, Marcello und Schaunard (La bohème), Escamillo (Carmen), Sharpless, Silvio (Pagliacci), Sonora (La fanciulla del West), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boc­ca­negra), die vier Bösewichte in Les Contes d’Hoff­mann, als Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusti­ca­na), Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Sebastiano (Tiefland), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten) und Sonora (La fanciulla del West) auftrat. Gast­verträge führten ihn u.a. an die Opernhäu­ser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, nach Belgrad, Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Daneben gastierte er als Konzertsänger u.a. in der Tonhalle Zürich, im KKL Luzern und im Wiener Konzerthaus mit Werken von Weill, McCartney, Brahms, Suter, Verdi, Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn und Orff (Carmina Burana). Am Theater Basel gastierte er als Schaunard (La bohème).

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Okt 2014, 10 Okt 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 Mai 2015, 03 Mai 2015, 06 Mai 2015, 08 Mai 2015, 14 Mai 2015, 17 Mai 2015, 20 Mai 2015, 23 Mai 2015

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 15 Mär 2015, 22 Mär 2015, 17 Apr 2015, 14 Mai 2015, 27 Jun 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Iain Milne

Mitglied des IOS

Iain Milne, Tenor, aus Aberdeenshire/Schottland schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und gehört seit der Spielzeit 2014/2015 dem Internationalen Opernstudio in Zürich an. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy unter Lionel Friend, Tamino (Die Zauberflöte) an der Hampstead Garden Opera wie auch in Ravels L‘Enfant et les sortilèges und Händels Giulio Cesare in Egitto. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). In Zürich wird er u.a. in Lohengrin, Die Zauberflöte, Ariadne auf Naxos und Elektra zu erleben sein.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Okt 2014, 09 Okt 2014, 18 Okt 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Ivan Thirion

Mitglied des IOS

Ivan Thirion, Bariton, stammt aus Belgien. Er studierte am Königlichen Konservatorium in Brüssel und an der Haute école de musique in Genf. Sein Operndebüt gab er als Papageno in Liège, worauf dort weitere Engagements als L’Ogre in Auberts La Fôret bleue, Gazella in Lucrezia Borgia, später als Marcello (La bohème), Tomaso (Un ballo in maschera) und Antonio (Le nozze di Figaro) folgten. Ivan Thirion sang zudem Papageno in Rouen und interpretierte als Mitglied des Weiterbildungsprogramms des Centre National d’Artistes Lyriques (Cnipal) in Marseille die Rolle des Franck (Die Fledermaus) an der dortigen Oper und Maharadjah (Messagers L’Amour masqué) an der Oper Avignon. Seine aktuellen und zukünftigen Engagements umfassen die Titelpartie in Le nozze di Figaro in Montpellier, Nîmes und Perpignan, ein Rezital beim Radio France Festival in Montpellier sowie Don Carlo di Varga (La forza del destino) und Lord Cecil (Maria Stuarda) an der Opéra de Liège. Konzertengagements führten Ivan Thirion bisher nach Belgien, in die Niederlande, Schweiz, Italien, Bulgarien, Georgien, Russland und in die USA. Er nahm an einer Meisterklasse von Ruggero Raimondi teil und gewann u.a. beim Belvedere Hans Gabor Wettbewerb 2013 in Amsterdam die Auszeichnung «Will Keune Prize for Young Singer with Real Potential». Seit dieser Spielzeit ist Ivan Thirion Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Ariadne auf Naxos

15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 22 Feb 2015, 28 Feb 2015, 03 Mär 2015

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dez 2014

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Okt 2014, 10 Okt 2014

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Mauro Peter

Tenor

Mauro Peter stammt aus Luzern und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried, war in der Liedklasse von Helmut Deutsch und an der Bayerischen Theaterakademie. Er wurde mit dem Ersten Preis und dem Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau ausgezeichnet. 2012 debütierte er mit Schuberts Die schöne Müllerin zusammen mit dem Pianisten Helmut Deutsch bei der Schubertiade in Hohenems und sprang noch im selben Jahr an der Schubertiade in chwarzenberg ein. Seitdem ist er dort ständiger Gast. 2013 sang er Tamino an der Opéra de Lyon. Unter Christian Thiele­mann wirkte er bei den Salzburger Osterfestspielen in Parsifal mit. Bei den Salzburger Festspielen sang er unter Nikolaus Harnoncourt (Il ritorno di Tobia), John E. Gardiner (Alexanderfest) und Gusta­vo Dudamel (Mozarts c-Moll-Messe). Vergan­ge­nes Jahr debütierte er mit Liederabenden im Wiener Musikverein, De Singel in Antwerpen sowie zuletzt in der Wigmore Hall in London mit Schuberts Schöner Müllerin; 2014 folgte das Konzerthaus in Wien. Weitere Debüts erfolgten am Theater an der Wien in einem Da-Ponte-Zyklus unter Nikolaus Har­noncourt (Don Ottavio und Ferrando) sowie im Wiener Musikverein, wo er ebenfalls unter Harnoncourt die Tenorarien in Bachs Matthäuspassion sang. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er bereits als Jaquino in Fidelio und als Eurimaco in Il ritorno d’Ulisse in patria zu hören war. 2014/15 folgt hier Tamino in einer Neuinszenierung der Zauberflöte. Mit dieser Partie debütiert er 2015 auch an der Pariser Opéra Bastille. Zu seinen weiteren aktuellen Projekten gehören eine konzertante Aufführung von Mozarts Il re pastore an der Komischen Oper Berlin sowie Belmonte in Die Entführung aus dem Serail unter René Jacobs (mit CD-Aufnahme).

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015