Un ballo in maschera

Oper von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung Nello Santi
Inszenierung David Pountney
Bühnenbild Raimund Bauer
Kostüme Marie-Jeanne Lecca
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Choreinstudierung Jürg Hämmerli
Choreografie Beate Vollack
Philharmonia Zürich
Zusatzchor der Oper Zürich
Chor der Oper Zürich

Gustavo III, König von Schweden Ramon Vargas
Renato Anckarstroem Alexey Markov
Amelia Tatjana Serjan
Ulrica Arvidson Yvonne Naef
Oscar Sen Guo
Cristiano Elliot Madore
Giudice Dmitry Ivanchey
Ribbing Erik Anstine
Horn Dimitri Pkhaladze
Servo d'Amelia Jan Rusko


In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 55 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

24 Nov 2012, 19:00
Wiederaufnahme
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

30 Nov 2012, 19:30
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

05 Dez 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

08 Dez 2012, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

11 Dez 2012, 19:30
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

14 Dez 2012, 18:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
AMAG-Volksvorstellung: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Un ballo in maschera

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901), Libretto von Antonio Somma nach dem Drama
«Gustave III ou Le Bal masqué» von Eugène Scribe

Verdis Un ballo in maschera schildert das historisch belegte Attentat auf den Schwedenkönig Gustav III. während eines Maskenballs im Operntheater von Drottningholm. Der König ist in eine unheilvolle Liebesbeziehung zu Amelia verstrickt, der Frau seines besten Freundes und treuesten Sekretärs. Die Liaison endet damit, dass Gustav in dem Moment, da er der verbotenen Liebe schweren Herzens abgeschworen hat, vom tief gedemütigten Ehemann seiner angebeteten Amelia ermordet wird. Der Regisseur David Pountney nimmt die Theaterbesessenheit des realen schwedischen Königs Gustav III. zum Ausgangspunkt seiner Inszenierung: Er erzählt die Geschichte so, dass Gustav die Handlung wie ein Theaterstück selbst inszeniert. Ganz im Sinne Verdis zeigt Pountney damit Un ballo in maschera nicht als romantische Tragödie, sondern als Komödie «mit schwarzen Rändern». In unserer Wiederaufnahme ist Ramon Vargas der ins Theater vernarrte König Gustav, Tatjana Serjan singt die unschuldig-schuldige Amelia. Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Nello Santi.

 

Handlung

Un ballo in maschera

Erster Akt
Graf Horn, Graf Ribbing und ihre Anhänger sind gegen Gustav III. verschworen. Der Page Oscar überbringt dem König die Einladungsliste zu einem Maskenball, auf der auch der Name Amelia steht. Gustav liebt sie. Bis jetzt ahnt Amelias Ehemann, Renato Graf Anckarstroem, nichts davon. Als sein Freund und Sekretär warnt Renato den König vor der Gefahr einer Verschwörung; doch Gustav will nichts davon wissen. Der Oberste Richter verlangt, die Wahrsagerin Ulrica Arvidson zu verbannen. Als Oscar sie verteidigt, beschliesst der König, dessen heaterbegeisterung notorisch ist, Ulrica zusammen mit seinem Hofstaat verkleidet aufzusuchen. Die Verschwörer sehen ihre Gelegenheit gekommen.

Ulricas Teufelsbeschwörung zieht viele Schaulustige an. Gustav und Oscar beobachten, wie der Seemann Christian Ulrica über seine Zukunft befragt. Der König macht ihre Prophezeiung, er werde in Kürze befördert werden, unverzüglich durch ein Schriftstück, das er Christian unbemerkt in die Tasche steckt, wahr. – Ein Diener Amelias bittet für seine Herrin um eine geheime Unterredung. Gustav belauscht, wie Ulrica Amelia als Mittel gegen ihre verbotene Liebe zum König ein Kraut nennt, das auf der Hinrichtungsstätte wächst; sie müsse es allerdings eigenhändig bei Nacht pflücken. Gustav beschliesst, Amelia dorthin zu folgen. Als der verkleidete Hofstaat eintrifft, bittet Gustav Ulrica, ihm zu weissagen. Sie prophezeit, er werde von demjenigen ermordet werden, der ihm als erster die Hand reicht. Niemand will ihm die Hand geben; da erscheint Renato, und Gustav ergreift seine Hand. Er lacht über die Weissagung und gibt sich Ulrica zu erkennen. – Christian bringt dem König zusammen mit dem Volk eine Huldigung dar. Die Verschwörer müssen erkennen, dass ihr Mordplan vorerst gescheitert ist.

 

Zweiter Akt
Amelia will nachts auf der Hinrichtungsstätte vor den Toren der Stadt das Kraut pflücken. Sie trifft auf Gustav, der ihr das Geständnis ihrer Liebe entlockt. Die beiden werden von Renato überrascht. Er ist Gustav gefolgt, um ihn vor den Verschwörern, die ihm auflauern, zu retten. Renato tauscht seinen Mantel mit dem König. Dieser vertraut ihm die verschleierte Amelia an und nimmt ihm, bevor er flüchtet, das Versprechen ab, ihre Identität nicht zu ergründen. Als die Verschwörer erkennen, dass sie Renato vor sich haben, wollen sie wenigstens wissen, wer die Dame an seiner Seite ist. Renato verteidigt Amelias Inkognito; doch als sein Leben in Gefahr ist, gibt sie sich zu erkennen. Die Verschwörer überschütten Renato mit Spott. Er bittet Horn und Ribbing für den nächsten Tag in sein Haus; dann begleitet er Amelia, wie versprochen, in die Stadt zurück.

 

Dritter Akt
Renato will seine untreue Frau Amelia töten. Als sie ihn anfleht, ihren Sohn noch einmal sehen zu dürfen, lässt er von ihr ab und beschliesst, sich statt dessen an Gustav zu rächen. – Renato erklärt Horn und Ribbing, er wolle sich ihnen anschliessen. Das Los soll entscheiden, wer den Anschlag auf den König ausführt; es fällt auf Renato. – Oscar überbringt die Einladung zum Maskenball. Diesmal wollen die Verschwörer die Gunst der Stunde nutzen. Gustav beschliesst, Renato auf eine Mission ins Ausland zu entsenden; Amelia soll ihn begleiten. Oscar überbringt das Schreiben einer unbekannten Dame; darin wird vor einem Attentat auf den König während des Maskenballs gewarnt. Gustav ignoriert die Warnung und geht zusammen mit Oscar auf den Ball. Renato erfährt von Oscar, unter welcher Maske sich der König verbirgt. Amelia versucht nochmals, Gustav zu warnen. Der König teilt ihr mit, sie werde mit ihrem Mann das Land verlassen. Während sie sich ein letztes Lebewohl sagen, schreitet Renato zur Tat. Sterbend weist Gustav ihm die Unschuld seiner Frau nach und verzeiht allen.


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Bios

Un ballo in maschera

Nello Santi

Musikalische Leitung

Nello Santi, in Italien geboren, debütier­te 1951 mit Rigoletto am Teatro Verdi, Padua, und legte damit den Grundstein für seine ausserordentlich erfolgreiche Karriere. 2001 feierte er sein 50-jähriges Dirigierjubiläum, das auch mit einer Festschrift gewürdigt wurde. Seit seinem ersten Dirigat 1958 am Zürcher Opernhaus ist er diesem Haus verbunden geblieben. Für seine Verdienste wurde er mit der Hans Georg Nägeli-Medaille, dem STAB-Preis 2001 und vom italienischen Staat mit dem Titel «Cavaliere» geehrt. Schon früh führte ihn seine Karriere an die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Pariser Opéra, das Teatro Colón Buenos Aires, nach San Francisco, an die Staatsopern von Wien, Hamburg und München, das Teatro La Fenice in Venedig und in die Arena di Verona, wo er 1995 sein 25-jähriges Jubiläum feierte. 1962 gab er sein Debüt an der Metro­poli­tan Opera New York und wurde dort für mehr als 30 Jahre zu einer der prägenden Dirigentenpersönlichkeiten. Zahlreiche Opernmitschnitte sind auf DVD erschienen (I due foscari aus Neapel und Andrea Chénier aus der Wiener Staatsoper). Zehn Jahre lang war er Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Basel. Der Maestro konzertiert regelmässig mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem NHK Sinfonieorchester Tokio, dem London Philharmonic Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo. 2005 war Nello Santi Principal Conductor des bedeutenden Pacific Music Festival von Sapporo. Weitere Verpflichtungen führten ihn in jüngerer Zeit nach Palermo, Tokio und Barcelona. Sein traditionsbewusstes Dirigieren in der Nachfolge Toscaninis, de Sabatas oder Furtwänglers macht Nello Santi zu einem der weltweit gefragtesten Konzert- und Operndirigenten.

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

David Pountney

Regie

David Pountney studierte in seiner Heimatstadt Oxford und an der Universität Cambridge. Sein internationaler Durchbruch als Regisseur gelang ihm 1972 mit «Katja Kabanova» beim Wexford Festival. 1975-80 war er Szenischer Leiter der Scottish Opera, wo er – in Zusammenarbeit mit der Welsh National Opera – mit seinem Janácˇek-Zyklus Aufsehen erreg-te. Als Szenischer Leiter der English National Opera inszenierte er 1983-93 u.a. «Dr. Faustus», «Rusalka», «Hänsel und Gretel», «The Fairy Queen» und «Lady Macbeth von Mzensk». In seiner Regie wurden Glass’ «Satyagraha» (Rotterdam) und «The Voyage» (New Yorker Met) sowie Werke von Maxwell Davies, Holloway, Harvey, Blake und Osborne uraufgeführt. Regelmässig arbeitet er an der Wiener Staatsoper («Rienzi», «Guglielmo Tell», «Jenu˚fa»), Zürich (u.a. «Macbeth», «Benvenuto Cellini», «Peter Grimes», «L’Étoile», «La Juive», «Die Frau ohne Schatten») und bei den Bregenzer Festspielen. Für seine Martinu˚-Inszenierungen von «Julietta» (Opera North) und «Griechische Passion» (Bregenz/London) wurde er in Prag mit der Martinu˚-Medaille ausgezeichnet. Beim Orkney Festival führte er bei «Mrs Emmet Takes a Walk» Regie, einem neuen Musiktheater von Peter Maxwell Davies, wofür Pountney das Libretto verfasste. Die Uraufführung von Maxwell Davies «Kommilitonen!», wiederum auf ein Libretto von  Pountney, ist an der Royal Academy of Music/Juilliard School geplant. Inszenierungen der jüngeren Zeit waren Zimmermanns «Soldaten» bei der Ruhrtriennale, «König Roger» in Bregenz und Barcelona sowie die Uraufführung von Weinbergs Oper «Die Passagierin» bei den Bregenzer Festspielen, deren Intendant David Pountney noch bis 2013 sein wird.

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Marie-Jeanne Lecca

Kostüme

Marie-Jeanne Lecca wurde in Bukarest geboren; dort studierte sie an der Akademie der Schönen Künste. Heute lebt sie in London und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildnerin vor allem im Bereich Oper. Ausstattungen schuf sie u.a. in Dallas (Uraufführung «Thérèse Raquin»), an der English National Opera («Falstaff», «Pelléas et Mélisande», «Der steinerne Gast») sowie an den Opernhäusern von Minnesota, Houston, und Seattle («Carmen»). Kostüme entstanden für «Die Passagierin» und «König Roger» bei den Bregenzer Festspielen, «Chowanschtschina» an der Welsh National Opera, Zimmermanns «Die Soldaten» bei der Ruhrtriennale, «Carmen» am Moskauer Bolshoi-Theater, Martinu˚s «Griechische Passion» (Olivier Award), «Wozzeck» und den «Ring des Nibelungen» am Royal Opera House Covent Garden, «Julietta», «Der Zwerg» und «Die sieben Todsünden» an der Opera North (South Bank Show Award), «Moses und Aron», «Faust» und «Katja Kabanova» an der Bayerischen Staatsoper in München, «Maskerade» und «West Side Story» bei den Bregenzer Festspielen, «Turandot» bei den Salzburger Festspielen, «Die Frau ohne Schatten», «Agrippina», «La Juive», «L’Étoile», «Peter Grimes» und «Macbeth» in Zürich, «Jenu˚fa» und «Rienzi» an der Wiener Staatsoper, «Salammbô» und «Guillaume Tell» an der Opéra de Paris, «Die Nase» in Amsterdam, «The Turn of the Screw» am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie «Der Freischütz» und «Die Ausflüge des Herrn Broucek» an der English National Opera. Für «Julietta» und «Griechische Passion» wurde sie mit der Medaille der Martinu˚-Gesellschaft ausgezeichnet. 2003 gehörte sie zum britischen Team, das bei der Prager Triennale mit der «Goldenen Triga» ausgezeichnet wurde.

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 mit dem Lehrdiplom ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 zum Assistenten des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­antwortlich für Choreinstudierungen von un­gefähr 100 Opernproduktionen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Aufnahmen sowie TV-Produktionen, darunter Traviata im Hauptbahnhof von 2008, dokumen­tiert. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und andern Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Einstudie­rungen betreut. Für den Festakt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde im Mai 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der National­oper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem Schweizer Kammer­chor oder dem Ensemble der am Opernhaus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

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Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

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Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Leonce und Lena

27 Apr 2013, 30 Apr 2013, 01 Mai 2013, 05 Mai 2013, 09 Mai 2013, 17 Mai 2013, 20 Mai 2013, 05 Jun 2013, 08 Jun 2013, 16 Jun 2013, 26 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Romeo und Julia

13 Okt 2012, 14 Okt 2012, 18 Okt 2012, 21 Okt 2012, 26 Okt 2012, 28 Okt 2012, 02 Nov 2012, 02 Dez 2012, 07 Dez 2012, 13 Dez 2012, 31 Jan 2013, 01 Feb 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Zusatzchor der Oper Zürich

Chor

Der Zusatzchor der Oper Zürich (ZOZ) wird hauptsächlich als Verstärkung des hauseigenen Berufschors eingesetzt. Das Repertoire umfasst Werke aller Epochen – von Idomeneo (Mozart) bis Schlafes Bruder (Willi) – und in vielen Sprachen, darunter Russisch (Pique Dame), Tschechisch (Rusal­ka) oder auch Schweizerdeutsch (Engelberger Talhochzeit). Vermehrt werden die Mitglieder des ZOZ auch in kleinen Gruppen eingesetzt (Fidelio, Holländer), hinter der Bühne (Katia Kabanova, Fedora) oder in ausgewählten Szenen (Autodafé in Don Carlo, Stierkampf in Carmen). Zuweilen übernimmt der ZOZ selbständige Aufgaben, etwa bei Il barbiere di Si­­viglia, Madame Sans-Gêne oder im Mozart-Ballett …eine lichte, helle, schöne Ferne. Besondere Höhepunkte waren die im Theater am Stadtgarten, Winterthur, erarbeiteten Inszenierungen: Die lustigen Weiber von Windsor, Wiener Blut und Axur, Re d’Ormus. Die rund 50 aktiven Sängerinnen und Sänger des ZOZ üben die Tätigkeit am Opernhaus nebenamtlich aus, verfügen aber über eine stimmliche Grundausbildung sowie eine vertiefte musikalische Erfahrung. Die konzentrierte und anforderungsreiche Probentätigkeit und die unregel­mäs­si­gen Einsätze stellen an die berufliche wie private Belastbarkeit und Flexibilität der Mitglieder höchste Anforderungen. Voraussetzung für die Aufnahme ist u.a. das Bestehen einer Stimmprüfung sowie die Bereitschaft zu einer klaren Prioritätensetzung und hohen Präsenz.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Chor der Oper Zürich

Chor

Der Berufschor des Opernhauses Zürich besteht aus etwa 60 Sängerinnen und Sängern aus mehr als 15 Nationalitäten. Das Arbeitspensum, das diese Künstlerinnen und Künstler bestreiten, ist enorm: Pro Saison finden ca. 200 Vorstellungen statt, bei denen meist alle Mitglieder eingesetzt werden. Trotz dieser oft sehr hohen Belastung üben alle Choristinnen und Choristen ihren Beruf mit Begeisterung aus. Die Flexibilität und Lernfreude der Sängerinnen und Sänger ist gross: Nach 15 Jahren im Zürcher Chor haben die meisten Chormitglieder in mehr als 100 verschiedenen Opern mitgewirkt, in fünf verschiedenen Sprachen (deutsch, italienisch, französisch, russisch oder tschechisch) gesungen, das Repertoire von Händel bis Ligeti in den verschiedenartigsten Inszenierungen einstudiert und überzeugend dargeboten. Der Chor ist neben den Solisten und dem Orchester als eigenständiger Klangkörper aus Oper und Operette nicht wegzudenken: Was wäre ein «Fidelio» ohne Gefangenenchor oder «Nabucco» ohne «Va pensiero»?

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Ramon Vargas

Tenor

Ramón Vargas wurde in Mexiko City geboren und erhielt sein erstes Engagement an der Oper in Luzern. Inzwischen gehört er zu den gefragtesten Tenören seiner Generation und ist Gast an allen großen Opernhäusern, u.a. in New York, Los Angeles, Wien, Berlin, Mailand, Paris, Zürich, Madrid, Buenos Aires, Hamburg, Rom, Bologna, Barcelona, Toronto, Turin und London sowie u.a. bei den Festspielen in Florenz und Salzburg. Wichtige Partien seines umfangreichen Repertoires sind u.a. Lenski (Eugen Onegin), Riccardo (Un ballo in maschera), Alfredo (La traviata), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Werther, Duca di Mantova (Rigoletto), Nemorino (L’elisir d’amore), Rodolfo (La bohème), Tito (La clemenza di Tito). 2009 sang er erstmals die Titelpartie in Berlioz La damnation de Faust in New York.

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Alexey Markov

Bariton

Geboren in Vyborg im Nordwesten Russlands, begann Alexey Markov seine Gesangskarriere 2001 bei den Young Singers des Mariinsky Theaters. Er war Gewinner der Rimski-Korsakow- und Obratsova-Gesangswettbewerbe und kam 2006 auf den zweiten Platz der Dresdner Competizione dell'Opera. Nach seinem Debüt in der Rolle des Andrei Bolkonski (Krieg und Frieden) an der Metropolitan Opera, gab Alexey Markov auch den Tomski (Pique Dame) und den Schtschelkalow (Boris Godunow). Alexey Markov war in Solorezitals in Finnland, Deutschland, England, Frankreich, Österreich und der Türkei zu erleben und wurde zu Konzertprogrammen in der New Yorker Carnegie Hall, der Wigmore Hall in London und der Tschaikowski-Halle in Moskau eingeladen. Darüber hinaus ist er Solist auf der Tonträger-Aufzeichnung der Achten Symphonie von Mahler des London Symphony Orchestra, die auch konzertant in der Carnegie Hall aufgeführt wurde. An der Opéra de Lyon trat er als Eugen Onegin und Prinz Jeletzki (Eugen Onegin) auf, er sang den Onegin in Monte Carlo, den Grafen Luna (Il Trovatore) an der Opéra de Bordeaux und gab ein Konzert im Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Zuvor sang er den Jago in einer Neuproduktion des Otello an der Dresdner Semperoper, Scarpia (Tosca) in Frankfurt und Renato (Un ballo in maschera) an der Grazer Oper. Er trat mit der Mariinsky Opera Company in Rotterdam auf, an der Deutschen Oper Berlin, dem Mikkeli Festival in Finnland, dem Lincoln Center in New York und in der Barbican Hall in London als Prinz Jeletzki (2009). An der New Yorker Met war er als Marcello in La Bohème zu sehen, im Teatro Real Madrid in Tschaikowskis Iolanta und an der Netherlands Opera in Rimski-Korsakows Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitesch. In einer Aufzeichnung aus Baden-Baden ist er in Iolanta in einer DVD-Ausgabe zu sehen. Neben weiteren Rollen in Zürich ist zukünftig ein Auftritt in einer Neuproduktion des Trovatore in München geplant.

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 16 Nov 2012

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Verdi Gala

09 Feb 2013

Tatjana Serjan

Sopran

Die Sopranistin Tatiana Serjan erhielt ihre Gesangsausbildung am Rimski-Korsakow-Konservatorium in ihrer Heimatstadt St. Petersburg sowie an der Accademia delle Voci in Turin bei Franca Mattiucci. Ihr Operndebüt gab sie 1994 als Violetta (La traviata) im Opernstudio St. Petersburg, wo sie auch u.a. Musetta (La bohème) und Fiordiligi (Così fan tutte) sang. Sie sang die Titelrolle in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk mit den St. Petersburger Philharmonikern unter Mstislaw Rostropowitsch und Antonia (Les Contes d’Hoffmann) sowie Mimì (La bohème) am Staatlichen Musiktheater Saserkalje in St. Petersburg.
Als Lady Macbeth (Macbeth) debütierte sie 2002 am Teatro Regio in Turin und gastierte in dieser Partie seither auch in Athen, Palermo, Ravenna, Madrid, Triest, Bologna, Dallas, Oviedo und München sowie im Rahmen einer Tournee der Mailänder Scala unter Riccardo Muti in Japan. Die Amelia (Un ballo in maschera) sang sie an verschiedenen italienischen Theatern und in Amsterdam; die Titelrolle von Hindemiths Sancta Susanna beim Ravenna Festival und in New York (beide Male unter Riccardo Muti), in Lissabon, an der Mailänder Scala und in Montpellier; Freia (Das Rheingold) in Lissabon; Tosca in Bologna, in Palermo und bei den Bregenzer Festspielen 2008; Donna Elvira (Don Giovanni) in Triest und Pordenone; Leonora (Il trovatore) in Triest, Oviedo und Pordenone sowie die Titelrolle in Norma in Triest. Ihr Rollendebüt als Aida gab sie 2009 bei den Bregenzer Festspielen. Als Lucrezia Contarini in Verdis I due Foscari stand sie in Parma und Modena auf der Bühne.
An der Deutschen Oper Berlin gab sie die Tosca und die Amelia, an der Bayerischen Staatsoper ebenfalls Tosca, sie sang die Lida in Verdis La battaglia di Legnano am Teatro dell’Opera in Rom, Verdis Macbeth in München, Salzburg, Brüssel und Rom.
Auf dem Konzertpodium war Tatiana Serjan u.a. mit Ausschnitten aus Norma unter der Leitung von Riccardo Muti beim Ravenna Festival und in Bosra (Syrien), in Schostakowitschs 14. Symphonie im Teatro São Carlos in Lissabon und in Verdis Messa da Requiem unter Riccardo Muti in London und Montpellier sowie unter Tugan Sokhiev in Toulouse zu hören.

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Yvonne Naef

Mezzosopran

Yvonne Naef gehört zu den gefragtesten dramatischen Mezzosopranen ihrer Generation. Seit dem Beginn ihrer internationalen Karriere ist sie dem Opernhaus Zürich in besonderer Weise verbunden und feierte hier Erfolge als Ariane (Ariane et Barbe-Bleue), Eboli (Don Carlo), Marfa (Chowanschtschina), Azucena (Il Trovatore) und Ulrica (Un ballo in maschera). Höhepunkte der letzten Zeit waren die Wiederaufnahme von Otto Schenks Ring-Inszenierung an der Met, Didon (Les Troyens) in Amsterdam und Fricka (Die Walküre) an der Opéra de Paris. Yvonne Naef ist regelmässiger Gast der bedeutendsten Opernhäuser und Konzertsäle und trat u.a. an der Hamburgischen Staatsoper (Tannhäuser, Boris Godunow, Il Trovatore, Carmen), an der Wiener Staatsoper (Tannhäuser, Don Carlo), bei den Salzburger Festspielen (Les Troyens, Don Carlo), an der Mailänder Scala (Les Contes d’Hoffmann), am Royal Opera House Covent Garden (Il Trovatore, Hamlet), an der Opéra de Paris (Tristan und Isolde), an der Deutschen Oper Berlin (Aida), an der Nederlandse Opera Amsterdam (Moses und Aron, Les Troyens) und bei den Bayreuther Festspielen (Ring) auf. Als gefragte Konzertsolistin arbeitet sie mit Dirigenten wie James Levine, Christian Thielemann, Bernard Haitink, Christoph Eschenbach, Mariss Jansons, Michael Gielen, Franz Welser-Möst, Nello Santi, Christoph von Dohnányi, Marc Minkowski und Roger Norrington zusammen. In der letzten Saison sang sie in Zürich Kundry und Ulrica (Un ballo in maschera) sowie Quickly (Falstaff).

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Sen Guo

Sopran

Sen Guo wurde in Shanxi /China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben.

Carmen

08 Mär 2013, 10 Mär 2013, 13 Mär 2013, 17 Mär 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

La Bohème

15 Feb 2013, 17 Feb 2013, 28 Feb 2013, 03 Mär 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Elliot Madore

Bariton

Eliot Madore wurde 1987 in Kanada geboren und erhielt seine Gesangsausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Ferner besuchte er das Voice Program der Chautauqua Institution bei Marlena Malas und das Gerdine Young Artist Program des Opera Theatre of St. Louis. 2010 war er Preisträger bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und erhielt den George London Award der George London Foundation sowie den ARIAS Emerging Young Artist Award des Canadian Opera Student Development Found. 2009 gewann er den Gesangswettbewerb der Palm Beach Opera, 2010 war er Finalist beim Eleanor-McCollum-Gesangswettbewerb in Houston. Zu den Rollen, in denen Elliot Madore bereits zu erleben war, zählen Yamadori in Puccinis Madama Butterfly (Opera Theatre of St. Louis/Opera Company Phildalephia), Harlekin und Musiklehrer in Strauss’ Ariadne auf Naxos unter Christoph von Dohnányi (Tanglewood Music Festival) und Mozarts Don Giovanni unter James Levine (Tanglewood Music Festival). In dieser Saison sang er erneut den Don Giovanni (Opera Theatre St. Louis) und den Schaunard in La bohème (Opera Colorado) und gab einen Liederabend am National Arts Centre in Kanada. In der Saison 2011/12 hat er an der Metropolitan Opera als Lysander in der Barock-Produktion The Enchanted Island und als Freund des Neulings in Brittens Billy Budd debütiert. 2012 gab er beim Glyndebourne Festival sein europäisches Operndebüt. Künftige Engagements führen ihn zur Opera Company of Philadelphia, zum Festival d’Aix-en-Provence, an die Angers-Nantes Opéra und wiederum an die Metropolitan Opera.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013, 30 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Dmitry Ivanchey

Tenor

Dmitri Ivanchey studierte Violine und Gesang an der Gnessin Akademie und am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau und gewann sowohl als Geiger wie auch als lyrischer Tenor verschiedene Preise. 2006 wurde er Mitglied des Moskauer Philharmonischen Orchesters. Seine professionelle Karriere als Opernsänger begann er 2008 als Mengone (Lo Speziale von Haydn), den er auf mehreren Bühnen in Russland sang. Anschliessend sang er im Tschaikowski-Saal des Moskauer Konservatoriums unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy den Marco in Monna Vanna von Sergej Rachmaninow. 2010 wirkte er als Graf Pierre Bezuchov bei der Weltpremiere der Originalfassung von Prokofjews Krieg und Frieden in Glasgow mit. 2011 wurde er an die Helikon-Oper in Moskau engagiert und debütierte dort als Graf Almaviva in Rossinis Barbiere di Siviglia. Später war er dort als Chevalier de la Force in Les Dialogues des Carmélites sowie als Lenski in Tschaikowskis Eugen Onegin zu hören. 2012 debütierte er als Bomelius in Rimski-Korsakows Zarenbraut am Moskauer Bolschoj-Theater. Im selben Jahr trat er als Almaviva an der Seite von Karita Mattila beim Saaremaa Opera Festival in Estland auf. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört Dmitri Ivanchey zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Rigoletto

03 Feb 2013, 05 Feb 2013, 08 Feb 2013, 10 Feb 2013, 13 Feb 2013, 17 Feb 2013, 26 Feb 2013, 29 Jun 2013, 11 Jul 2013, 13 Jul 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Erik Anstine

Bass

Erik Anstine studierte an der Northwestern University, der Indiana University sowie der Royal Academy of Music in London. Er gewann den Orpheus-Wettbewerb und nahm an Thomas Quasthoffs Lied-Wettbewerb teil; zweimal war er Finalist bei den Met-Auditions in New York. Als Mitglied des Opernstudios in Seattle sang er Leporello, Don Alfonso und Truffaldino. Beim Castleton Festival verkörperte er den Notar in Gianni Schicchi und Peachum in Gays A Beggar’s Opera. Im Rahmen des Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera sang er in Eugen Onegin, Roméo et Juliette und – unter der Leitung von James Conlon – in Der Kaiser von Atlantis. Am Opernhaus Zürich interpretierte er in dieser Spielzeit u.a. Sciarrone (Tosca), Bartolo (Le nozze di Figaro), Biterolf (Tannhäuser), Notar (Der Rosenkavalier) und Kulygin in Drei Schwestern). Im Sommer 2013 wird er am Internationalen Königin-Sonja-Musikwettbewerb in Oslo teilnehmen.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tannhäuser

13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013, 02 Feb 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Dimitri Pkhaladze

Bass

Dimitri Pkhaladze stammt aus Georgien und studierte in Tbilissi. Noch während seines Studiums sang er u.a. Sarastro, Gremin, Sparafucile und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). 2006 studierte er bei Tengiz Mushkudiani und wurde zwei Jahre später Ensemblemitglied an der Paliashvili-Oper in Tbilissi, wo er als Ramfis (Aida) zu hören war. 2009 war er Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb «Neue Stimmen» und wurde anschliessend an die Accademia d‘arte lirica in Osimo (Italien) engagiert. Später wurde er Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin, wo er u.a. Don Pasquale, Colline (La Bohème), Martino (L‘occasione fa il ladro) und den Polizeikommissar (Der Rosenkavalier) sang. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Hier war er zuletzt als Anfisa in der Neuproduktion Drei Schwestern von Peter Eötvös zu erleben.

 

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Falstaff

26 Apr 2013, 28 Apr 2013, 04 Mai 2013, 07 Mai 2013, 10 Mai 2013, 12 Mai 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Jan Rusko

Mitglied des IOS

Ján Rusko, Tenor, erwarb zunächst an der Matej Bel Universität in Banská Bystrica den Magister in den Fächern Musik­päda­go­­gik und Ästhetik. Anschliessend studierte er in Bratislava Gesang an der Kunst­akademie und am Konservatorium sowie in Meister­­­kursen, u.a. bei Peter Dvorský. Von 2008–2011 war er Solist am Staatsheater in Ko­šice, wo er verschiedene Rollen im lyrischen, komischen und Charaktertenor-Fach erarbeitete: Gonzalve (L’Heure espagnole), Lenskij und Triquet (Eugen Onegin), Vašek (Die verkaufte Braut), L’Abate (Adriana Lecouvreur), Arturo und Nor­man­no (Lu­cia di Lammermoor), Goro (Madama Butter­fly), Remendado (Carmen), Spoletta (Tosca), Gastone (La traviata), Monostatos, Don Curzio und Bastien (Bastien und Bastienne). Am Opernhaus Zü­rich sang er u.a. in Die Nase (Sohn/Jaryschkin), La fanciulla del West (Trin), Le Comte Ory (Gérard), Ein Sommernachtstraum (Flaut) und Poliuto (Nearco).

Der geduldige Sokrates

25 Apr 2013, 27 Apr 2013, 02 Mai 2013, 04 Mai 2013, 06 Mai 2013, 08 Mai 2013

Die Entführung aus dem Serail

06 Feb 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Richard Wagner: Wie ich Welt wurde

14 Jun 2013, 16 Jun 2013, 18 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013, 29 Jun 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

 

Un ballo in maschera

Oper von Giuseppe Verdi