Un ballo in maschera - Vorstellung - Opernhaus Zürich

Un ballo in maschera

Oper von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung Fabio Luisi
Inszenierung David Pountney
Bühne Raimund Bauer
Kostüme Marie-Jeanne Lecca
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Choreinstudierung Jürg Hämmerli
Choreografie Beate Vollack


Gustavo III, König von Schweden Marcelo Alvarez
Renato Anckarstroem George Petean
Amelia Sondra Radvanovsky
Ulrica Arvidson Marie-Nicole Lemieux
Oscar Sen Guo
Cristiano Yuriy Tsiple
Giudice Otar Jorjikia
Ribbing Ildo Song
Horn Dimitri Pkhaladze
Servo d'Amelia Trystan Llŷr Griffiths

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Zusatzchor der Oper Zürich

Liveübertragung der Vorstellung am 17 Jun 2017 auf den Sechseläutenplatz im Rahmen von «oper für alle». Eintritt frei!



In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std.

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

07 Jun 2017, 19:00
Wiederaufnahme
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

11 Jun 2017, 14:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

14 Jun 2017, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

17 Jun 2017, 19:15 AMAG-Volksvorstellung
Preise H: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

20 Jun 2017, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

24 Jun 2017, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Un ballo in maschera

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto von Antonio Somma nach dem Drama «Gustave III ou Le Bal masqué» von Eugène Scribe

Nach seiner Erfolgstrias Rigoletto, Il trovatore und La traviata wählte Giuseppe Verdi für seine nächste Oper einen historischen Stoff: die Ermordung des schwedischen Königs Gustav III. bei einem Maskenball 1792. Aus dem historischen Geschehen wird die tragische Liebesgeschichte zwischen Gustavo und Amelia, der Ehefrau seines besten Freundes. Sie endet damit, dass der König in dem Augenblick, da er der verbotenen Liebe abgeschworen hat, von Amelias eifersüchtigem Ehemann Renato Anckarstroem getötet wird. Nicht nur die Umstände des Mordes auf dem titelgebenden Maskenball, auch Figuren wie die Wahrsagerin Ulrica oder der Page Oscar machen die Oper zu einem schillernden Stück, in dem der tragische Grundkonflikt immer wieder von absurder Komik und operettenhafter Leichtigkeit überlagert wird.

Der für seinen schwarzen Humor bekannte britische Regisseur David Pountney inszenierte Un ballo in maschera als tödliches Spiel im Spiel: Gustavo scheint die Weltpolitik mit einer gigantischen Theateraufführung verwechselt zu haben, wobei ihm zunehmend die Regie entgleitet. Bei der Wiederaufnahme gibt der weltweit erfolgreiche Tenor Marcelo Álvarez den schwedischen Monarchen. Mit Spannung erwartet wird ausserdem das Opernhausdebüt der amerikanischen Sopranistin Sondra Radvanovsky als Amelia, während Marie-Nicole Lemieux in Zürich erstmals als Ulrica zu erleben ist. Generalmusikdirektor Fabio Luisi steht am Pult der Philharmonia.

 

Bios

Un ballo in maschera

Fabio Luisi

Musikalische Leitung

Fabio Luisi, Generalmusikdirektor des Opernhauses, stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996). Er ist Musikdirektor des "Festival della Valle d'Itria" in Martina Franca (Apulien). Gastdirigent aller wichtigen Orchester in Europa, USA und Asien und aller wichtigen europäischen Opernhäuser. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. An der Met dirigierte er erstmals 2005 (Don Carlo). Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Met und dort ausserdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos, Rigoletto und Massenets Manon. Mit dieser Oper gab er auch sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Falstaff. Am Opernhaus Zürich dirigierte Fabio Luisi bisher die Neuproduktionen von Jenůfa, Rigoletto, Don Giovanni, La straniera, Fidelio, Aida, Juliette sowie die Wiederaufnahmen von Tosca, La bohème, Der Rosenkavalier, Don Carlo, Norma und Ariadne auf Naxos. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Alzira, Jerusalem, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi sowie sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischenRepublik. Im 2015 neu gegründeten Label Philharmonia Records der Philharmonia Zürich erschien von ihm bereits der Livemitschnitt von Berlioz’ Symphonie fantastique, eine Studioaufnahme mit ausgewählten Ouvertüren und Zwischenspielen aus Opern von Richard Wagner sowie die DVD zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca).

Bruch / Brahms

14 Mai 2017

Das Land des Lächelns

18 Jun 2017, 21 Jun 2017, 25 Jun 2017, 29 Jun 2017, 02 Jul 2017, 06 Jul 2017, 09 Jul 2017, 13 Jul 2017

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Lohengrin

04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017

Messa da Requiem

03 Dez 2016, 06 Dez 2016, 08 Dez 2016, 13 Dez 2016, 16 Dez 2016, 20 Dez 2016, 13 Jan 2017

Paganini / Strauss

15 Jul 2017

Schubert / Martin

18 Dez 2016

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

David Pountney

Regie

David Pountney studierte in seiner Heimatstadt Oxford und an der Universität Cambridge. Sein internationaler Durchbruch als Regisseur gelang ihm 1972 mit «Katja Kabanova» beim Wexford Festival. 1975-80 war er Szenischer Leiter der Scottish Opera, wo er – in Zusammenarbeit mit der Welsh National Opera – mit seinem Janácˇek-Zyklus Aufsehen erreg-te. Als Szenischer Leiter der English National Opera inszenierte er 1983-93 u.a. «Dr. Faustus», «Rusalka», «Hänsel und Gretel», «The Fairy Queen» und «Lady Macbeth von Mzensk». In seiner Regie wurden Glass’ «Satyagraha» (Rotterdam) und «The Voyage» (New Yorker Met) sowie Werke von Maxwell Davies, Holloway, Harvey, Blake und Osborne uraufgeführt. Regelmässig arbeitet er an der Wiener Staatsoper («Rienzi», «Guglielmo Tell», «Jenu˚fa»), Zürich (u.a. «Macbeth», «Benvenuto Cellini», «Peter Grimes», «L’Étoile», «La Juive», «Die Frau ohne Schatten») und bei den Bregenzer Festspielen. Für seine Martinu˚-Inszenierungen von «Julietta» (Opera North) und «Griechische Passion» (Bregenz/London) wurde er in Prag mit der Martinu˚-Medaille ausgezeichnet. Beim Orkney Festival führte er bei «Mrs Emmet Takes a Walk» Regie, einem neuen Musiktheater von Peter Maxwell Davies, wofür Pountney das Libretto verfasste. Die Uraufführung von Maxwell Davies «Kommilitonen!», wiederum auf ein Libretto von  Pountney, ist an der Royal Academy of Music/Juilliard School geplant. Inszenierungen der jüngeren Zeit waren Zimmermanns «Soldaten» bei der Ruhrtriennale, «König Roger» in Bregenz und Barcelona sowie die Uraufführung von Weinbergs Oper «Die Passagierin» bei den Bregenzer Festspielen, deren Intendant David Pountney noch bis 2013 sein wird.

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Marie-Jeanne Lecca

Kostüme

Marie-Jeanne Lecca wurde in Bukarest geboren; dort studierte sie an der Akademie der Schönen Künste. Heute lebt sie in London und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildnerin vor allem im Bereich Oper. Ausstattungen schuf sie u.a. in Dallas (Uraufführung «Thérèse Raquin»), an der English National Opera («Falstaff», «Pelléas et Mélisande», «Der steinerne Gast») sowie an den Opernhäusern von Minnesota, Houston, und Seattle («Carmen»). Kostüme entstanden für «Die Passagierin» und «König Roger» bei den Bregenzer Festspielen, «Chowanschtschina» an der Welsh National Opera, Zimmermanns «Die Soldaten» bei der Ruhrtriennale, «Carmen» am Moskauer Bolshoi-Theater, Martinu˚s «Griechische Passion» (Olivier Award), «Wozzeck» und den «Ring des Nibelungen» am Royal Opera House Covent Garden, «Julietta», «Der Zwerg» und «Die sieben Todsünden» an der Opera North (South Bank Show Award), «Moses und Aron», «Faust» und «Katja Kabanova» an der Bayerischen Staatsoper in München, «Maskerade» und «West Side Story» bei den Bregenzer Festspielen, «Turandot» bei den Salzburger Festspielen, «Die Frau ohne Schatten», «Agrippina», «La Juive», «L’Étoile», «Peter Grimes» und «Macbeth» in Zürich, «Jenu˚fa» und «Rienzi» an der Wiener Staatsoper, «Salammbô» und «Guillaume Tell» an der Opéra de Paris, «Die Nase» in Amsterdam, «The Turn of the Screw» am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie «Der Freischütz» und «Die Ausflüge des Herrn Broucek» an der English National Opera. Für «Julietta» und «Griechische Passion» wurde sie mit der Medaille der Martinu˚-Gesellschaft ausgezeichnet. 2003 gehörte sie zum britischen Team, das bei der Prager Triennale mit der «Goldenen Triga» ausgezeichnet wurde.

Un ballo in maschera

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Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 erwarb er das Klavierlehrdiplom. Es folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich und eine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er verantwortlich für Choreinstudierungen von ungefähr 100 Opern und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-Aufnahmen sowie TV-Produktionen dokumentiert, darunter die Traviata im Hauptbahnhof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat er Gastspiele gegeben oder Einstudierungen betreut. Für den Festakt zum Jubiläum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der Nationaloper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, oder dem ehemaligen Schweizer Kammerchor ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

24 Sep 2016, 28 Sep 2016, 04 Okt 2016, 09 Okt 2016, 12 Okt 2016

Der feurige Engel

07 Mai 2017, 11 Mai 2017, 14 Mai 2017, 25 Mai 2017, 28 Mai 2017, 31 Mai 2017, 02 Jun 2017, 05 Jun 2017

Der Freischütz

18 Sep 2016, 21 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 05 Okt 2016, 09 Okt 2016, 13 Okt 2016, 16 Okt 2016, 19 Okt 2016, 22 Okt 2016

Der Zauberer von Oz

19 Nov 2016, 27 Nov 2016, 02 Dez 2016, 04 Dez 2016, 06 Dez 2016, 10 Dez 2016, 13 Dez 2016, 26 Dez 2016, 31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 15 Jan 2017, 21 Jan 2017, 27 Jan 2017, 29 Jan 2017, 05 Feb 2017

Die Entführung aus dem Serail

06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016

Don Giovanni

11 Mär 2017, 15 Mär 2017, 17 Mär 2017, 26 Mär 2017, 31 Mär 2017

I Capuleti e i Montecchi

30 Okt 2016, 02 Nov 2016, 04 Nov 2016, 09 Nov 2016, 13 Nov 2016

Il barbiere di Siviglia

07 Jul 2017, 09 Jul 2017, 11 Jul 2017, 14 Jul 2017

Konzert Matti Salminen

12 Nov 2016

L'elisir d'amore

07 Apr 2017, 09 Apr 2017, 12 Apr 2017, 17 Apr 2017, 21 Apr 2017

Lohengrin

04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017

Lucia di Lammermoor

04 Feb 2017, 07 Feb 2017, 10 Feb 2017, 12 Feb 2017, 15 Feb 2017, 19 Feb 2017

Médée

22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Beate Vollack

Choreograf

Beate Vollack wurde nach ihrem Studium an der Staatlichen Ballettschule Berlin an die Komische Oper Berlin verpflichtet, wo sie ab 1992 als Solistin tanzte. Nachdem sie 1994 den Internationalen Ballettwettbewerb in Jackson/Mississippi gewonnen hatte, wurde sie an das Bayerische Staatsballett engagiert, dem sie von 1996–2005 als Solistin angehörte. Für ihre Interpretation der Giselle in der Fassung von Mats Ek wurde sie von der deutschen Fachpresse zur «Tänzerin des Jahres» gewählt. Parallel zu ihrer Bühnentätigkeit absolvierte sie eine Ausbildung zur Ballettpädagogin, mit der sie den Grundstein für ihre choreografische Karriere legte. 2003–2006 war sie fest als Choreografin an der Bayerischen Staatsoper engagiert. Hinzu kamen zahlreiche Gastverträge. Seit 2006 ist Beate Vollack freie Choreografin und Tänzerin und arbeitet regelmässig mit renommierten Regisseuren zusammen. 2009 hatte ihr erster Ballettabend Don Quichotte am Opernhaus Wroclaw Premiere, 2010 wurde ihr zweites Ballett Pinocchio oder das goldene Schlüsselchen uraufgeführt. 2010–2011 führte sie gemeinsam mit Natascha Ursuliak im Niederbayerischen Theater Passau im Vogelhändler zum ersten Mal Regie und inszenierte ausserdem, ebenfalls mit Natascha Ursuliak, an der Musikalischen Komödie Leipzig Die Zirkusprinzessin. 2012 erarbeitete sie mit David Alden an der Opéra National de Bordeaux Alcina. Bei den Salzburger Festspiele arbeitete sie mit Moshe Leiser und Patrice Caurier an Giulio Cesare in Egitto und trat als Andalusierin in Die Soldaten in der Inszenierung von Alvis Hermanis auf. 2013 zeichnete sie für die Choreografie von Nabucco am Opernhaus Stuttgart verantwortlich. Ab der Saison 2014/15 wird sie die Leitung der Tanzcompagnie in St. Gallen übernehmen.

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Marcelo Alvarez

Tenor

Marcelo Álvarez stammt aus Argentinien. 1995 gab er sein Operndebüt am Teatro La Fenice in La Sonnambula und gastierte danach in kurzer Folge an zahlreichen grossen Opernbühnen, darunter das ROH Covent Garden, die Bayerische Staatsoper, die Mailänder Scala sowie die Opernhäuser von Florenz, Paris, Verona, Barcelona, Madrid, Wien, Berlin, Turin und Rom. An der New Yorker Metropolitan Opera debütierte er 1998 in einer Neuproduktion von La traviata unter James Levine (Regie: Franco Zeffirelli) und kehrt seither regelmässig an das Haus zurück. In jüngster Zeit war er dort in den Neuproduktionen von Un ballo in maschera, Cavalleria rusticana und Pagliacci zu erleben. Ebenfalls ein enges Verhältnis verbindet ihn mit der Mailänder Scala, wo er zuletzt in Luisa Miller, Der Rosenkavalier, Il trovatore, Un ballo in maschera und als Cavaradossi in Tosca zu erleben war. Zu Beginn der aktuellen Spielzeit gab Marcelo Álvarez sein Rollendebüt als Calaf (Turandot) an der Met, sang Manrico (Il trovatore) in Paris, Dick Johnson (La fanciulla del West) an der Mailänder Scala und ist als Cavaradossi in Montecarlo, Zürich und Buenos Aires zu erleben. Zukünftige Pläne umfassen weitere Debüts, darunter die Hauptrollen von Manon Lescaut, Il tabarro und Otello. In Zürich war er zuletzt als Cavaradossi und Manrico zu erleben. Zahlreiche Einspielungen dokumentieren Marcelo Álvarez’ Arbeit: bei Sony ist u.a. ein Tango-Album und eine Aufnahme mit Französischen Arien erschienen, eine Verdi-Gesamteinspielung bei Decca und erst kürzlich 20 Years on the Opera Stage bei Delos Music.

 

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

George Petean

Bariton

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Ru­mä­­­nien) geboren, wo er die Musikakademie be­­suchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 am dortigen Opernhaus mit der Titel­partie aus Don Giovanni, gefolgt von Malatesta in Don Pasquale, Silvio in Pagliacci und Figaro in Il bar­bie­­­re di Siviglia. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Ge­sangs­­wett­be­­werbes Braila/Rumänien. Sein inter­na­tio­­­na­ler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’ Opera di Roma mit La bohème. 2002-2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staats­­oper (u.a. Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore, Madama Butterfly, Don Carlo, Un ballo in maschera, La traviata, Rigoletto, Faust, Lucia di Lammermoor). Darüber hinaus war er am Royal Opera House Covent Garden, Teatro Comunale di Bologna, der Oper Frankfurt, der Wiener Staatsoper, Opéra de Paris und in Peking in Il barbiere di Siviglia zu hören, als Silvio gastierte er in Covent Garden, in L’elisir d’amore an der Opéra de Paris, in Don Carlo an der Wiener Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Bayerischen Staatsoper München, in Il trovatore am Grand Théâtre de Genève, in La bohème an der Opéra Bastille, der New Yorker Met, am Gran Teatro del Liceu Barcelona sowie in Covent Garden, in L’amico Fritz an der Deutschen Oper Berlin (CD Deutsche Grammophon) und trat an der Staatsoper Berlin, Théâtre du Capitole Toulou­se, Opéra du Rhin Strassburg u.a. auf. 2012 debütierte er in der Titelpartie von Simon Boc­ca­­negra am Teatro dell’Opera di Roma sowie 2013 als Carlo Gérard in Andrea Chénier konzertant in der Avery Fisher Hall New York. Geplant sind u.a. Otello in Dresden, La traviata in London und New York sowie Un ballo in maschera in Zürich und Wien.

I puritani

11 Dez 2016, 14 Dez 2016, 17 Dez 2016, 22 Dez 2016, 26 Dez 2016

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Sen Guo

Sopran

Sen Guo wurde in Shanxi/China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto) und Musetta (La bohème) am Grand Theatre in Shanghai und Oscar (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Peking. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla) von Johann Christian Bach), Musetta, Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta), Gilda und Clorinda in La cenerentola zu erleben. 2015/16 sang sie am Opernhaus Zürich u.a. die Königin der Nacht und Nanetta (Falstaff) und war in der Kinderoper Das verzauberte Schwein zu hören. Im Sommer 2016 interpretierte sie die Rolle der Gilda in der Rigoletto-Produktion der Oper Schenkenberg. Zurzeit singt sie Madame Silberklang in Der Schauspieldirektor am Opernhaus Zürich und wird als Clorinda (La cenerentola) in Monte Carlo, Amsterdam und Versailles zu hören sein.

Der Schauspieldirektor

21 Mai 2017

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Lady Macbeth von Mzensk

27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Yuriy Tsiple

Bariton

Yuriy Tsiple wurde in der Ukraine geboren und studierte Gesang an der Staatlichen Universität für Musik in Bukarest bei Ionel Voineag. Bereits während seines Studiums wurde er vom Staatlichen Rumänischen Rundfunk und Fernsehen für Aufnahmen und Konzerte mit dem Rundfunkorchester und dem Kammerorchester des Staatlichen Rundfunks engagiert. Er gewann erste Preise bei renommierten rumänischen Wettbewerben wie 2007 beim Ionel-Perlea-Wettbewerb in Slobozia und beim Mihail-Jora-Wettbewerb in Bukarest. 2009/10 debütierte er an der Oper Frankfurt als Mitglied des Opernstudios sowie an der Alten Oper Frankfurt. Er sang u.a. Roberto/Nardo in Mozarts La finta giardiniera, Alcindoro in Puccinis La bohème und die Titelpartie in Telemanns Pimpinone. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Opéra National du Rhin in Strassburg, wo er als Ali Baba in Cherubinis Ali Baba und als Malatesta in Donizettis Don Pasquale zu erleben war. 2011/12 sang er an der Opéra National du Rhin Schaunard in La bohème, Le Roi in Le Chat botté und debütierte als Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro. Gastspiele führten ihn als Ali Baba an das Théâtre de l’Athénée in Paris, als Ramiro (L’Heure espagnole) zum Rumänischen Rundfunk nach Bukarest und als Conte (Le nozze di Figaro) an die Nationaloper Bukarest. Unlängst sang er Don Parmenione mit dem Orchestre National de l’Île de France. Seit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Oper Zürich, wo er u.a. als Blinder Pew (Die Schatzinsel), Moralès (Carmen), Barone Douphol (La traviata), Schaunard (La bohème), Gespenst von Canterville, Jake Wallace (La fanciulla del West), Il Barone di Trombonok (Il viaggio a Reims) sowie als Conte di Ceprano (Rigoletto) zu erleben war.

Der Freischütz

18 Sep 2016, 21 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 05 Okt 2016, 09 Okt 2016, 13 Okt 2016, 16 Okt 2016, 19 Okt 2016, 22 Okt 2016

Il barbiere di Siviglia

07 Jul 2017, 09 Jul 2017, 11 Jul 2017, 14 Jul 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Werther

02 Apr 2017, 05 Apr 2017, 08 Apr 2017, 11 Apr 2017, 17 Apr 2017, 20 Apr 2017, 23 Apr 2017, 27 Apr 2017, 30 Apr 2017

Otar Jorjikia

Mitglied des IOS

Otar Jorjikia stammt aus Georgien. Er studierte Gesang am Konservatorium in Tiflis und be­suchte Meisterkurse von Renato Bruson und Edda Moser. An der Oper Tiflis sang er Partien wie Don Alvaro (La forza del destino) und Don José (Carmen), im Konzertsaal von Tiflis war er als Duca (Rigoletto) und Lenski (Eugen Onegin) zu hören. 2014 debütierte er als Alfredo (La traviata) am Teatro G. Verdi in Busseto und am Teatro Regio di Parma. Ein Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war das Debüt am Mariinski-Theater, wo er 2016 an der Seite von Plácido Domingo die Partie des Gabriele Adorno in Verdis Simon Boccanegra sang. Als Foresto in Verdis Attila kehrt er in dieser Spielzeit ans Mariinski-Theater zurück. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und ist hier u.a. als Conte di Lerma (Don Carlo), Bruno Robertson (I puritani), Malcolm (Macbeth) und Giudice (Un ballo in maschera) zu hören.

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Gala-Konzert des Internationalen Opernstudios

10 Jul 2017

I puritani

11 Dez 2016, 14 Dez 2016, 17 Dez 2016, 22 Dez 2016, 26 Dez 2016

Konzert Matti Salminen

12 Nov 2016

Macbeth

23 Apr 2017, 05 Mai 2017, 09 Mai 2017, 13 Mai 2017, 24 Mai 2017, 26 Mai 2017

Messa da Requiem

08 Jan 2017, 13 Jan 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Ildo Song

Bass Mitglied des IOS

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verköperte. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört Ildo Song zum Internationalen Opernstudio in Zürich. Hier wird er u.a. in Il viaggio a Reims und Orlando paladino zu erleben sein.

Alcina

31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 04 Jan 2017, 06 Jan 2017, 08 Jan 2017, 10 Jan 2017

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Il barbiere di Siviglia

07 Jul 2017, 09 Jul 2017, 11 Jul 2017, 14 Jul 2017

L'Heure Espagnole / L'Enfant et les Sortilèges

04 Mai 2017, 06 Mai 2017, 10 Mai 2017, 12 Mai 2017, 14 Mai 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Dimitri Pkhaladze

Bass

Dimitri Pkhaladze stammt aus Georgien und studierte in Tiflis. Noch während seines Studiums sang er u.a. Sarastro, Gremin, Sparafucile und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). 2006 studierte er bei Tengiz Mushkudiani und wurde zwei Jahre später Ensemblemitglied an der Paliashvili-Oper in Tiflis, wo er als Ramfis (Aida) zu hören war. 2009 war er Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb «Neue Stimmen» und wurde anschliessend an die Accademia d’arte lirica in Osimo (Italien) engagiert. Später wurde er Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin, wo er u.a. Don Pasquale, Colline (La bohème), Martino (L’ occasione fa il ladro) und den Polizeikommissar (Der Rosenkavalier) sang. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Hier war er u.a. als Anfisa in der Neuproduktion Drei Schwestern von Peter Eötvös, Pistola (Falstaff), Lodovico (Otello), Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Billy Jackrabbit (La fanciulla del West), Doktor Grenvil (La traviata) und Surin (Pique Dame) zu erleben. Im August 2016 gastierte er als Daniello in Rossinis Ciro in Babilonia beim Rossini Opera Festival in Pesaro.

 

Der feurige Engel

07 Mai 2017, 11 Mai 2017, 14 Mai 2017, 25 Mai 2017, 28 Mai 2017, 31 Mai 2017, 02 Jun 2017, 05 Jun 2017

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Lady Macbeth von Mzensk

27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017

Le nozze di Figaro

15 Okt 2016, 20 Okt 2016, 23 Okt 2016, 27 Okt 2016, 29 Okt 2016

Otello

05 Mär 2017, 08 Mär 2017, 12 Mär 2017, 16 Mär 2017, 19 Mär 2017, 23 Mär 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Trystan Llŷr Griffiths

Mitglied des IOS

Trystan Llŷr Griffiths, Tenor, absolvierte zunächst ein Studium in Theater, Musik und Medien am Trinity University College in Carmarthen und studierte anschliessend Gesang an der Royal Academy of Music in London, am Royal Welsh College of Music and Drama in Cardiff sowie im National Opera Studio in London. 2012 wurde er von Decca zur «Voice of Wales» ernannt. Er ist einer der ersten Empfänger des Stipendiums der Bryn Terfel Foundation. Zudem wurde er u.a. 2014 mit dem Ian Stoutzker Prize und dem Bruce Millar Gulliver Singing Prize ausgezeichnet. Sein Operndebüt gab Trystan Llŷr Griffiths 2015 als Ferrando (Così fan tutte) auf der Herbsttournee der Scottish Opera. Er sang Carlos in einer Aufnahme von Donizettis Le Duc d’Albe mit dem Hallé Orchestra unter Sir Mark Elder für Opera Rara, nahm 2015 als Stipendiat an der Mozart Residency in Aix-en-Provence teil und war im Rahmen seines Studiums am Royal Welsh College als Tamino, Ferrando, Male Chorus (The Rape of Lucretia) und Bill in Jonathan Doves Flight zu erleben. Auf dem Konzertpodium sang er bisher u.a. am Hay on Wye Festival mit Bryn Terfel, am Brynfest im Londoner Southbank Centre, Melot/Hirte bei einer konzertanten Aufführung von Tristan und Isolde mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko sowie Rezitals in St Martin-in-the-Fields in London und beim Cardiff Music Festival. 2015 erschien sein Solo-Album Trystan beim Label Sain. In der Spielzeit 2015/16 gab Trystan Llŷr Griffiths sein Rollen- und Company-Debüt als Beppe (Pagliacci) mit der Welsh National Opera. Ab 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird zudem sein Debüt bei den BBC Proms geben.

 

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

24 Sep 2016, 28 Sep 2016, 04 Okt 2016, 09 Okt 2016, 12 Okt 2016

Der Zauberer von Oz

31 Dez 2016, 02 Jan 2017

Gala-Konzert des Internationalen Opernstudios

10 Jul 2017

L'Heure Espagnole / L'Enfant et les Sortilèges

04 Mai 2017, 06 Mai 2017, 10 Mai 2017, 12 Mai 2017, 14 Mai 2017

Lady Macbeth von Mzensk

27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017

Lohengrin

04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

Anna Karenina

22 Sep 2016, 30 Sep 2016, 15 Jan 2017, 18 Jan 2017, 20 Jan 2017, 21 Jan 2017, 22 Feb 2017, 25 Feb 2017, 01 Mär 2017, 28 Jun 2017, 01 Jul 2017

Berg / Zemlinsky

19 Feb 2017

Bruch / Brahms

14 Mai 2017

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

24 Sep 2016, 28 Sep 2016, 04 Okt 2016, 09 Okt 2016, 12 Okt 2016

Das Land des Lächelns

18 Jun 2017, 21 Jun 2017, 25 Jun 2017, 29 Jun 2017, 02 Jul 2017, 06 Jul 2017, 09 Jul 2017, 13 Jul 2017

Der feurige Engel

07 Mai 2017, 11 Mai 2017, 14 Mai 2017, 25 Mai 2017, 28 Mai 2017, 31 Mai 2017, 02 Jun 2017, 05 Jun 2017

Der Freischütz

18 Sep 2016, 21 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 05 Okt 2016, 09 Okt 2016, 13 Okt 2016, 16 Okt 2016, 19 Okt 2016, 22 Okt 2016

Der Zauberer von Oz

19 Nov 2016, 27 Nov 2016, 02 Dez 2016, 04 Dez 2016, 06 Dez 2016, 10 Dez 2016, 13 Dez 2016, 26 Dez 2016, 31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 15 Jan 2017, 21 Jan 2017, 27 Jan 2017, 29 Jan 2017, 05 Feb 2017

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Don Giovanni

11 Mär 2017, 15 Mär 2017, 17 Mär 2017, 26 Mär 2017, 31 Mär 2017

Faust

20 Sep 2016, 23 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 07 Okt 2016

Galakonzert zu Nello Santis 85. Geburtstag

23 Okt 2016

I Capuleti e i Montecchi

30 Okt 2016, 02 Nov 2016, 04 Nov 2016, 09 Nov 2016, 13 Nov 2016

I puritani

11 Dez 2016, 14 Dez 2016, 17 Dez 2016, 22 Dez 2016, 26 Dez 2016

Il barbiere di Siviglia

07 Jul 2017, 09 Jul 2017, 11 Jul 2017, 14 Jul 2017

Konzert Matti Salminen

12 Nov 2016

L'elisir d'amore

07 Apr 2017, 09 Apr 2017, 12 Apr 2017, 17 Apr 2017, 21 Apr 2017

La bohème

15 Apr 2017, 19 Apr 2017, 22 Apr 2017, 29 Apr 2017, 06 Mai 2017, 10 Mai 2017

Lady Macbeth von Mzensk

27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017

Le nozze di Figaro

15 Okt 2016, 20 Okt 2016, 23 Okt 2016, 27 Okt 2016, 29 Okt 2016

Lohengrin

04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017

Lucia di Lammermoor

04 Feb 2017, 07 Feb 2017, 10 Feb 2017, 12 Feb 2017, 15 Feb 2017, 19 Feb 2017

Macbeth

23 Apr 2017, 05 Mai 2017, 09 Mai 2017, 13 Mai 2017, 24 Mai 2017, 26 Mai 2017

Messa da Requiem

03 Dez 2016, 06 Dez 2016, 08 Dez 2016, 13 Dez 2016, 16 Dez 2016, 20 Dez 2016, 23 Dez 2016, 01 Jan 2017, 08 Jan 2017, 13 Jan 2017

Orest

26 Feb 2017, 02 Mär 2017, 07 Mär 2017, 10 Mär 2017, 12 Mär 2017, 19 Mär 2017, 24 Mär 2017

Otello

05 Mär 2017, 08 Mär 2017, 12 Mär 2017, 16 Mär 2017, 19 Mär 2017, 23 Mär 2017

Paganini / Strauss

15 Jul 2017

Petruschka / Sacre

08 Okt 2016, 11 Okt 2016, 14 Okt 2016, 21 Okt 2016, 28 Okt 2016, 30 Okt 2016, 05 Nov 2016, 18 Nov 2016, 20 Nov 2016, 11 Dez 2016

Schubert / Martin

18 Dez 2016

Schwanensee

18 Mär 2017, 25 Mär 2017, 26 Mär 2017, 30 Mär 2017, 01 Apr 2017, 04 Apr 2017, 06 Apr 2017, 09 Apr 2017, 13 Apr 2017, 28 Apr 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Werther

02 Apr 2017, 05 Apr 2017, 08 Apr 2017, 11 Apr 2017, 17 Apr 2017, 20 Apr 2017, 23 Apr 2017, 27 Apr 2017, 30 Apr 2017

Chor der Oper Zürich

Chor

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

 

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

24 Sep 2016, 28 Sep 2016, 04 Okt 2016, 09 Okt 2016, 12 Okt 2016

Das Land des Lächelns

18 Jun 2017, 21 Jun 2017, 25 Jun 2017, 29 Jun 2017, 02 Jul 2017, 06 Jul 2017, 09 Jul 2017, 13 Jul 2017

Der feurige Engel

07 Mai 2017, 11 Mai 2017, 14 Mai 2017, 25 Mai 2017, 28 Mai 2017, 31 Mai 2017, 02 Jun 2017, 05 Jun 2017

Der Freischütz

18 Sep 2016, 21 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 05 Okt 2016, 09 Okt 2016, 13 Okt 2016, 16 Okt 2016, 19 Okt 2016, 22 Okt 2016

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Don Giovanni

11 Mär 2017, 15 Mär 2017, 17 Mär 2017, 26 Mär 2017, 31 Mär 2017

Faust

20 Sep 2016, 23 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 07 Okt 2016

Galakonzert zu Nello Santis 85. Geburtstag

23 Okt 2016

I Capuleti e i Montecchi

30 Okt 2016, 02 Nov 2016, 04 Nov 2016, 09 Nov 2016, 13 Nov 2016

I puritani

11 Dez 2016, 14 Dez 2016, 17 Dez 2016, 22 Dez 2016, 26 Dez 2016

Konzert Matti Salminen

12 Nov 2016

L'elisir d'amore

07 Apr 2017, 09 Apr 2017, 12 Apr 2017, 17 Apr 2017, 21 Apr 2017

La bohème

15 Apr 2017, 19 Apr 2017, 22 Apr 2017, 29 Apr 2017, 06 Mai 2017, 10 Mai 2017

Lady Macbeth von Mzensk

27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017

Le nozze di Figaro

15 Okt 2016, 20 Okt 2016, 23 Okt 2016, 27 Okt 2016, 29 Okt 2016

Lohengrin

04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017

Lucia di Lammermoor

04 Feb 2017, 07 Feb 2017, 10 Feb 2017, 12 Feb 2017, 15 Feb 2017, 19 Feb 2017

Macbeth

23 Apr 2017, 05 Mai 2017, 09 Mai 2017, 13 Mai 2017, 24 Mai 2017, 26 Mai 2017

Médée

22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017

Messa da Requiem

03 Dez 2016, 06 Dez 2016, 08 Dez 2016, 13 Dez 2016, 16 Dez 2016, 20 Dez 2016, 23 Dez 2016, 01 Jan 2017, 08 Jan 2017, 13 Jan 2017

Otello

05 Mär 2017, 08 Mär 2017, 12 Mär 2017, 16 Mär 2017, 19 Mär 2017, 23 Mär 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017

Zusatzchor der Oper Zürich

Chor

Der Zusatzchor der Oper Zürich (ZOZ) wird hauptsächlich als Verstärkung des hauseigenen Berufschors eingesetzt. Das Repertoire umfasst Werke aller Epochen – von Idomeneo (Mozart) bis Schlafes Bruder (Willi) – und in vielen Sprachen, darunter Russisch (Pique Dame), Tschechisch (Rusal­ka) oder auch Schweizerdeutsch (Engelberger Talhochzeit). Vermehrt werden die Mitglieder des ZOZ auch in kleinen Gruppen eingesetzt (Fidelio, Holländer), hinter der Bühne (Katia Kabanova, Fedora) oder in ausgewählten Szenen (Autodafé in Don Carlo, Stierkampf in Carmen). Zuweilen übernimmt der ZOZ selbständige Aufgaben, etwa bei Il barbiere di Si­­viglia, Madame Sans-Gêne oder im Mozart-Ballett …eine lichte, helle, schöne Ferne. Besondere Höhepunkte waren die im Theater am Stadtgarten, Winterthur, erarbeiteten Inszenierungen: Die lustigen Weiber von Windsor, Wiener Blut und Axur, Re d’Ormus. Die rund 50 aktiven Sängerinnen und Sänger des ZOZ üben die Tätigkeit am Opernhaus nebenamtlich aus, verfügen aber über eine stimmliche Grundausbildung sowie eine vertiefte musikalische Erfahrung. Die konzentrierte und anforderungsreiche Probentätigkeit und die unregel­mäs­si­gen Einsätze stellen an die berufliche wie private Belastbarkeit und Flexibilität der Mitglieder höchste Anforderungen. Voraussetzung für die Aufnahme ist u.a. das Bestehen einer Stimmprüfung sowie die Bereitschaft zu einer klaren Prioritätensetzung und hohen Präsenz.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

24 Sep 2016, 28 Sep 2016, 04 Okt 2016, 09 Okt 2016, 12 Okt 2016

Die Entführung aus dem Serail

06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016

Don Carlo

27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016

Il barbiere di Siviglia

07 Jul 2017, 09 Jul 2017, 11 Jul 2017, 14 Jul 2017

La bohème

15 Apr 2017, 19 Apr 2017, 22 Apr 2017, 29 Apr 2017, 06 Mai 2017, 10 Mai 2017

Lohengrin

04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017

Macbeth

23 Apr 2017, 05 Mai 2017, 09 Mai 2017, 13 Mai 2017, 24 Mai 2017, 26 Mai 2017

Messa da Requiem

03 Dez 2016, 06 Dez 2016, 08 Dez 2016, 13 Dez 2016, 16 Dez 2016, 20 Dez 2016, 23 Dez 2016, 01 Jan 2017, 08 Jan 2017, 13 Jan 2017

Otello

05 Mär 2017, 08 Mär 2017, 12 Mär 2017, 16 Mär 2017, 19 Mär 2017, 23 Mär 2017

Un ballo in maschera

07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017