Il ritorno d'Ulisse in patria

Opera by Claudio Monteverdi

Conductor Ivor Bolton
Producer Willy Decker
Stage design Wolfgang Gussmann
Choreographische Mitarbeiit Kinsun Chan
Costumes Wolfgang Gussmann
Co-Kostümbildnerin Susana Mendoza
Light-Design Franck Evin
Dramaturgy Kathrin Brunner
Orchestra Orchestra La Scintilla

Penelope Sara Mingardo
Ulisse Kurt Streit
Minerva Anna Stéphany
Fortuna / Giunone Ivana Rusko
Melanto Julie Fuchs
Amore Constantin Zimmermann
Ericlea Liliana Nikiteanu
Telemaco Fabio Trümpy
Iro Rudolf Schasching
Tempo/Antinoo Erik Anstine
L'Humana Fragilità/Anfinomo Christophe Dumaux
Eumete Werner Güra
Giove Martin Zysset
Pisandro Michael Laurenz
Eurimaco Mauro Peter
Nettuno Gianluca Buratto

Sponsored by

In Italian
with German and English surtitles

Playing duration

3 hrs. 30 min.

Break

After the 1st act after approx.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance
Introductory matinee 4 May 2014

Dates

17 May 2014, 19:00
Premiere
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

21 May 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

23 May 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

28 May 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

30 May 2014, 19:00
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

01 Jun 2014, 19:30
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

05 Jun 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

07 Jun 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

11 Jun 2014, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

14 Jun 2014, 19:00
last performance this season
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

Il ritorno d'Ulisse in patria

Dramma per musica in a prologue and three acts,
libretto by Giacomo Badoaro after canti XIII – XXIV from Homer’s “Odyssey”

“Torna, deh torna Ulisse” (Return, Odysseus) – with these emphatic words, Penelope implores her husband, missing since the outbreak of the Trojan War, to return home. She has now been waiting for him for twenty years, stoically rejecting her suitors’ amorous advances. After a ten-year odyssey on the high seas, the hero Odysseus (Italian: Ulisse) manages to find his way home thanks to an oversight of the divine powers, but Penelope no longer recognises him. Only after several enquiries is she convinced of the returning hero’s identity. Did Penelope perhaps no longer want to recognise Ulisse? What does it mean when two people encounter one another again after so long a period? Although Il ritorno d’Ulisse in patria, probably first performed in Venice in 1640, takes us back to the origins of opera, the questions the work raises appear astonishingly modern. At the same time, Monteverdi does not omit trivial aspects: by means of the figure of Iro, he also shows a glutton among Penelope’s suitors who sees himself robbed of his creature comforts after her death. His lament, between seriousness and irony, is unique in the history of opera.

We have engaged the tenor Kurt Streit as the hero, while baroque star Sarah Mingardo will be singing Penelope. Willy Decker, familiar to wider audiences through his Salzburg production of La traviata, is responsible for the direction, while the performances will be conducted by baroque specialist Ivor Bolton.

 

Bios

Il ritorno d'Ulisse in patria

Ivor Bolton

Musikalische Leitung

Ivor Bolton ist seit 2004 Chefdirigent des Mozarteum Orchesters Salzburg, mit dem er jährlich bei den Salzburger Festspielen auftritt sowie eine umfangreiche Diskographie einspielte, die u.a. von der Kritik gefeierte Aufnahmen von Bruckner-Sinfonien umfasst. In Blackrod (Lancashire) geboren, studierte Ivor Bolton an der Cambridge University, am Royal College of Music und am National Opera Studio in London. 1991/92 war er Music Director der English Touring Opera, 1992-1997 Music Director der Glyndebourne Touring Opera und 1994-1996 Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Bayerischen Staatsoper, wo er seit 1994 zahlreiche Neuproduktionen dirigierte, u.a. von Monteverdi, Händel und Mozart. Zudem war er regelmässiger Gast am Maggio Musicale Fiorentino, an der Opéra National de Paris und dirigierte Opernproduktionen am Londoner Royal Opera House Covent Garden, der English National Opera, in Wien, Berlin, Hamburg, Brüssel, Amsterdam, Lissabon, Sydney, Aix-en-Provence, Bologna und Genf. Für konzertante Engagements stand er u.a. am Pult des Zürcher Tonhalle-Orchesters, des Royal Concertgebouw Orchestra, des Orchestre de Paris, des Rotterdam Philharmonic Orchestra, des Gürzenich Orchesters Köln, der Wiener Symphoniker, des Wiener Kammerorchesters sowie des Freiburger Barockorchesters. Zu seinen kürzlichen Engagements zählen u.a. Das Labyrinth in Salzburg, Deidamia in der Netherlands Opera, Die Entführung aus dem Serail, Medea in Corinto und Mitridate, re di Ponto in München.

Il ritorno d'Ulisse in patria

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Willy Decker

Regie

Willy Decker gehört zu den renommiertesten Opernregisseuren unserer Zeit. Viele seiner Produktionen haben Kultstatus erreicht, wie beispielsweise seine Inszenierung von La traviata bei den Salzburger Festspielen. Sie entstand 2005 gemeinsam mit seinem langjährigen Ausstatter Wolfgang Gussmann sowie mit Anna Netrebko als Violetta. Wiederaufnahmen und Koproduktionen seiner Inszenierungen sind bei Opernhäusern auf der ganzen Welt gefragt. So war beispielsweise die schon erwähnte La traviata an der Metropolitan Opera New York und in Amsterdam bereits in mehreren Spielzeiten zu sehen. Des Weiteren u.a. Peter Grimes in Tokio, Der fliegende Holländer in Turin, Don Carlo in Warschau, Werther in Madrid sowie Die tote Stadt in London. Seine dreijährige Intendanz der Ruhrtriennale, die er 2009 mit Schönbergs Moses und Aron eröffnete, beendete er 2011 mit der Inszenierung von Tristan und Isolde. Willy Decker studierte nach dem Abitur Musik (Hauptfach Violine) an der Rheinischen Musikschule in Köln, später an der dortigen Albertus-Magnus-Universität Theaterwissenschaften, Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Zu seiner Ausbildung gehörte auch Gesangsunterricht bei Josef Metternich an der Kölner Musikhochschule. Mit 22 Jahren ging er als Regieassistent in sein erstes festes Engagement an das Theater Essen, bevor er an die Kölner Oper wechselte, wo er Regisseuren wie Hans Neugebauer, Harry Kupfer, Jean-Pierre Ponnelle und Michael Hampe assistierte. 1986 wurde er Oberspielleiter der Oper Köln. 1978 begann er mit eigenen Regiearbeiten und machte schon bald über Köln hinaus als Gastregisseur an anderen Häusern auf sich aufmerksam. Vor allem die Uraufführung von Hans Werner Henzes Pollicino beim Cantiere Internationale d’Arte in Montepulciano und die Weltpremiere von Antonio Bibalos Macbeth in Oslo machten ihn international bekannt. Der endgültige Durchbruch gelang ihm 1991 mit der Uraufführung von Aribert Reimanns Oper Das Schloss an der Deutschen Oper Berlin. Seither inszenierte er an allen grossen deutschen Opernhäusern, ebenso wie an der Wiener Staatsoper, der Opéra National Paris, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Chicago Lyric Opera und den Opernhäusern von Brüssel, Amsterdam, Genf, Madrid und Barcelona. Über seine Arbeit bei den Salzburger Festspielen hinaus ist er auch zwei weiteren wichtigen Festivals verbunden: dem Maggio Musicale Fiorentino und dem Drottningholm Festival in Schweden. Für seine Arbeit erhielt er viele Auszeichnungen, darunter den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen; in Frankreich wurde er zum «Chevalier des Arts et des Lettres» ernannt. Seit 2005 ist Willy Decker Professor für Musiktheaterregie an der Hanns-Eisler-Hochschule in Berlin.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Wolfgang Gussmann

Ausstattung

Wolfgang Gussmann wurde nach dem Abitur und einer zweijährigen Tätigkeit als Theatermaler an den Wuppertaler Bühnen Wolfgang Gussmann im Januar 1975 vom Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner Herbert Wernicke als persönlicher Assistent verpflichtet. Nach fast vierjähriger Zusammenarbeit (etwa 20 Assistenzen u. a. an der Staatsoper Hamburg, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Stuttgart, dem Schillertheater und der Deutschen Oper Berlin, den Schwetzinger Festspielen, dem Theater Basel, den Staatstheatern Kassel, Wiesbaden und Darmstadt) beauftragte ihn der  damalige Intendan Kurt Horres im Frühjahr 1979 mit einer ersten eigenständigen Ausstattung am Staatstheater Darmstadt. Seitdem arbeitet Wolfgang Gussmann freischaffend als Bühnen-und Kostümbildner. Erste Stationen seiner Karriere waren u. a. seine Heimatstadt Oldenburg (Oldb), Kiel, Aachen, Hagen, Kaiserslautern, Aachen, Mannheim, Freiburg. Eine enge und langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn seit Mitte/Ende der Achtziger Jahre vor allem mit den Regisseuren Willy Decker und Andreas Homoki. Insgesamt schuf er bisher ca. 180 Gesamtausstattungen als regelmäßiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Stuttgart, der Oper Leipzig, der Oper Köln, der Deutschen Oper Berlin und der Komischen Oper Berlin, der RuhrTriennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Opera Bastille und am Théâtre du Châtelet in Paris, an De Nederlandse Opera in Amsterdam, der Mailänder Scala, den Opernhäusern von Florenz, Bologna, Venedig, Genua, Turin, Neapel, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und dem Teatro Real in Madrid, den Opernhäusern von Genf, Lyon, Montpellier, Sevilla, Oslo, Kopenhagen, Rotterdam,  Antwerpen und Brüssel, beim Santa Fe Opera Festival, der San Francisco Opera und der Metropolitan Opera New York. Viele seiner Produktionen wurden in mehrere europäische, amerikanische und japanische Opernhäuser übernommen. Neben einigen Kritikerpreisen in Frankreich, Italien und Spanien wurde ihm für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich im Jahre 2002 in Paris der Orden «Chevalier des Arts et des Lettres» verliehen.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Susana Mendoza

Kostümmitarbeit

Susana Mendoza begann ihre Karriere als Kostümassistentin bei den Bühnen der Stadt Köln, wo sie u. a. mit Gottfried Pilz und Andreas Reinhardt zusammenarbeitete. Von 1991 bis 1997 studierte sie Kostümbild an der Hochschule der Künste in Berlin. Zu dieser Zeit begann ihre Zusammenarbeit mit Wolfgang Gussmann, die sie u.a. an die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, die Bayrische Staatsoper, die Pariser Opéra Bastille und die Nederlandse Opera in Amsterdam führte. Außerdem kreierte sie die Kostüme für Manon Lescaut an der Nationale Reisopera in Rotterdam. Seit 1998 arbeitet Susana Mendoza darüber hinaus intensiv mit der Regisseurin Sabine Hartmannshenn bei Produktionen wie Peter Grimes an der Hamburgischen Staatsoper, Cavalleria Rusticana/Pagliacci und Schule der Frauen am Theater Lübeck, Lulu an der Oper Göteborg, Werther am Staatstheater Nürnberg in Koproduktion mit Oslo und Santander, Lucia di Lammermoor am Staatstheater Kassel. Weitere Arbeiten führten sie an die Opernhäuser von Hamburg, Amsterdam, Innsbruck, Salzburg, Wien, Barcelona, nach Rheinsberg, zur Ruhrtriennale, nach New York, Düsseldorf und Köln (Rinaldo). Zuletzt entwarf sie das Kostümbild für The Rake´s Progress an der Deutschen Oper am Rhein und für Falstaff am Deutschen Nationaltheater Weimar. Ihre nächste Arbeit führt Sie an die Oper der Bühnen der Stadt Köln.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin wurde in Nantes (Frankreich)
geboren. Mit 19 Jahren ging er nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Dank eines Stipendiums des französischen Kultusministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u. a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Im Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und für aus­sergewöhnliche musikalische Projekte in Industrieräumen mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen in Nantes, Strassbourg, Montpellier, Paris, Lyon, Bochum, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995–2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle neuen Produktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS», dem Deutschen Bühnenpreis in der Kategorie Lichtdesign, ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er unter der Intendanz von Andreas Homoki als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Neben seiner Tätigkeit in Zürich arbeitet er weiterhin als Gast an Opernhäusern wie Oslo, Kopenhagen, Stockholm, Tokyo, Amsterdam, München, Graz und der Opéra de La Bastille sowie der Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Oper und bei den Bayreuther Festspielen.

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Die Soldaten

22 Sep 2013, 26 Sep 2013, 04 Oct 2013, 08 Oct 2013, 15 Oct 2013, 19 Oct 2013, 26 Oct 2013

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

La fanciulla del West

22 Jun 2014, 25 Jun 2014, 28 Jun 2014, 02 Jul 2014, 04 Jul 2014, 08 Jul 2014, 11 Jul 2014, 13 Jul 2014

La straniera

28 Sep 2013, 02 Oct 2013, 06 Oct 2013, 13 Oct 2013, 17 Oct 2013, 22 Oct 2013

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Mozart

11 May 2014

SALE

14 Dec 2013, 17 Dec 2013, 02 Jan 2014, 05 Jan 2014

Sara Mingardo

Alt

Sara Mingardo bewegt sich als Altistin in einem rar gewordenen Stimmfach und ist bekannt für ihr einzigartig dunkles und warmes Timbre. Sie ist ein begehrter Gast auf den wichtigen Konzertpodien und Opernbühnen sowie bei renommierten Festspielen Europas. Dabei arbeitet Sara Mingardo regelmässig mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Rinaldo Alessandrini, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Myung Whun-Chung, Paul Daniel, Colin Davis, Sir John Eliot Gardiner, Emmanuelle Häim, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Roger Norrington, Trevor Pinnock, Maurizio Pollini, Christophe Rousset, Jordi Savall, Peter Schreier und Jeffrey Tate zusammen und tritt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem London und Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France, Les Musiciens du Louvre, Monteverdi Chor & Orchester, Concerto Italiano, Les Talens Lyriques, Academia Montis Regalis und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia auf. 2009 wurde Sara Mingardo von der Vereinigung der italienischen Musikkritiker mit dem Premio Abbiati geehrt. Unter ihren Operneinspielungen findet sich eine Aufnahme von Berlioz’ Les Troyens, die 2002 sowohl mit dem Grammophone Award als auch mit dem Grammy Award für «Beste Operneinspielung» und «Bestes Klassikalbum» ausgezeichnet wurde. Geboren in Venedig, studierte Sara Mingardo am Konservatorium ihrer Heimatstadt «Benedetto Marcello» und an der Accademia Musicale Chigiana in Siena. Als Gewinnerin mehrere nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe debütierte sie 1987 als Fidalma (Il matrimonio segreto) und in der Titelrolle von Rossinis Cenerentola. Ihr breitgefächertes Konzert- und Opernrepertoire reicht von Bach bis Britten, ihre besondere Liebe gilt allerdings der Alten Musik. So war die Altistin zuletzt im Sommer 2013 als Dafne/Proserpina in Caccinis L’Euridice mit dem Concerto Italiano unter Rinaldo Alessandrini bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und als Statira in Vivaldis L’incoronazione di Dario mit der Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone beim Musikfest Bremen zu erleben. Zudem interpretierte sie in letzter Zeit Speranza (L’Orfeo) in Mailand, die Titelrolle in Vivaldis Armida al Campo d’Egitto in Paris und Wien, Andronico (Händels Tamerlano) in London, Händels Messiah in Paris, Mahlers 3. Sinfonie in Rom und Madrid, Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) beim Festival International d’opéra baroque de Beaune sowie in Mailand und die Rolle der Diva in Luca Moscas L’Italia del Destino in Florenz. Geplant sind u.a. Bachs Messe in h-Moll in der Accademia di Santa Cecilia in Rom mit Antonio Pappano, L'Orfeo mit Rinaldo Alessandrini an der Opéra National de Paris, Mahlers Kindertotenlieder mit dem Malaysian Symphony Orchestra und in Luzern, Neris (Medea) am Grand Théâtre de Genève sowie L'incoronazione di Poppea am Teatro alla Scala in Mailand.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Kurt Streit

Tenor

Der Tenor Kurt Streit zählt zu den weltweit gefragtesten Mozart-Interpreten und ist zudem spezialisiert auf Händel und Monteverdi. In zahlreichen Produktionen von Die Zauberflöte, Idomeneo sowie Don Giovanni, Così fan tutte und Die Entführung aus dem Serail war er u.a. an den Opernhäusern von Neapel, Mailand, Rom, Wien, Paris, Madrid, London, München, Berlin, San Francisco, New York, Chicago, Tokio wie auch in Aix-en-Provence und Salzburg zu erleben. Er sang in Händels Semele und Tamerlano am Royal Opera House Covent Garden, in Jephtha und Theodora mit dem Concentus Musicus im Wiener Musikverein, Rodelinda in Paris, Wien und Glyndebourne, Partenope in Chicago und Wien  sowie Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria und L’incoronazione di Poppea in Berlin, Zürich und Los Angeles. In letzter Zeit erweiterte Kurt Streit sein Repertoire durch Partien in Werken von Alban Berg (Lulu an der Pariser Opéra), Benjamin Britten (Death in Venice am Theater an der Wien), Hans Pfitzner (Palestrina in Frankfurt), Leoš Janáček (Katja Kabanowa in London, Amsterdam und Brüssel; Jenůfa in Chicago und Amsterdam, Aus einem Totenhaus an der Met), Richard Wagner (Der fliegende Holländer in Barcelona, Das Rheingold in Frankfurt und Barcelona), Paul Hindemith (Mathis der Maler), Hector Berlioz (Les Troyens in Genf, La Damnation de Faust in Madrid), Georges Bizet (Carmen bei der Styriarte in Graz), Carl Maria von Weber (Euryanthe in Brüssel) und Ludwig van Beethoven (Fidelio in Wien), während er mit den Titelrollen in La clemenza di Tito (Brüssel) und Lucio Silla (Barcelona) seine Beschäftigung mit Mozart weiterführte. In seinen Konzert- und Opernengagements arbeitete er mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Antonio Pappano, Riccardo Muti, Sir Simon Rattle, William Christie, Ivor Bolton, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Lorin Maazel und mit den Sinfonieorchestern von Boston, Chicago, Los Angeles, St. Petersburg, Berlin, Wien, Paris, Boston, Florenz, Stockholm und mit allen vier grossen Londoner Orchestern zusammen. Kurt Streit wirkte in zahlreichen CD- und DVD-Aufnahmen mit, was ihm zwei Grammy-Nominationen einbrachte – für seine Alben mit Brahms Liebeslieder-Walzern bei EMI sowie mit Bach-Kantaten bei Harmonia Mundi. Zu seinen jüngsten Aufnahmen gehören Beethovens Neunte Sinfonie mit Sir Simon Rattle und den Wiener Philharmonikern (EMI) und Mozarts Requiem mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus (BMG).

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Anna Stéphany

Mezzosopran

Anna Stéphany ist englisch-französischer Her­­­­­kunft. Sie studierte am King’s College Lon­­­­don, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wett­bewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. den Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Pro­ven­ce, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée mit Christian Curnyn am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Gar­­den, Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Konzerte gab sie mit dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, der Niederländischen Radiophilharmonie, dem NDR-Sinfonieorchester, dem City of Birmingham Sym­­phony Orchestra und bei den London Proms. Sie ar­bei­­tete u.a. mit den Dirigenten Jaap van Zwe­den, Thomas Hengelbrock, Sir Colin Davis, Vassily Sinaisky, Andris Nelsons, Sir Charles Mackerras, Jean-Christophe Spinosi, David Zin­­­man, Thierry Fischer, Donald Runnicles und Sir Andrew Davis. Seit Beginn der Saison 2012/ 13 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Lola (Ca­valleria rusticana) und Sièbel (Faust).

Così fan tutte

06 Feb 2014, 09 Feb 2014, 12 Feb 2014, 16 Feb 2014

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

GV Aktionäre OHZ

20 Jan 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 25 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Ivana Rusko

Sopran

Ivana Rusko, Sopran, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Bratislava bei Magdalena Bluhusiakova und nahm an Meisterkursen von Peter Dvorsky teil. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Noch während ihres Studiums sang sie Rollen wie Purcells Dido oder Pasqualina/Mariken in Martinůs Marie­spiele sowie am Stadttheater Kosice die Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Ivana Rusko ist auch als Konzertsängerin tätig, insbesondere im Bereich der Barockmusik. Am Opernhaus Zürich war sie als Gräfin Ceprano (Rigoletto), Dame (Die Zauberflöte für Kinder), Walküre (Wagners Nibelungenring für Kinder) und in Le Comte Ory zu hören. An der Opéra Lyon sang sie unlängst Lauretta (Gianni Schicchi) und Suor Genovieffa (Suor Angelica). Nach zwei Jahren im Internationalen Opernstudio ist sie seit der Spielzeit 2012/2013 Mitglied des Ensembles des Zürcher Opernhauses. Hier sang sie u.a. die Lili in der Uraufführung der Familienoper Die Schatzinsel und die Irina in Peter Eötvös’ Oper Drei Schwestern. Zurzeit ist Ivana Rusko als Virginia in der Uraufführung von Marius Felix Langes Familienoper Das Gespenst von Canterville zu sehen.

Das Gespenst von Canterville

23 Nov 2013, 11 Dec 2013, 01 Jan 2014, 21 Apr 2014, 28 Jun 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Jenůfa

22 Nov 2013, 27 Nov 2013, 30 Nov 2013, 04 Dec 2013, 07 Dec 2013

La Bohème

22 Dec 2013, 26 Dec 2013, 28 Dec 2013, 03 Jan 2014

Julie Fuchs

Sopran

Julie Fuchs studierte in Avignon sowie am Consérvatoire national supérieur de musique in Paris und wurde 2009 für den Révélation classique de l’Adami nominiert. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Prix Gabriel Dussurget (2011) und die Auszeichnung HSBC (2013) beim Festival d’Aix-en-Provence, der Victoire de la musique (2012), ein zweiter Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb (2013) sowie die Kritikerauszeichnung Révélation musicale de l’année für ihre Darstellung der Ciboulette in Reynaldo Hahns gleichnamiger Oper an der Opéra Comique in Paris und ihre Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos. In jüngster Zeit war sie als Musetta (La bohème), Missia Palmieri (Die lustige Witwe), Susanna (Le nozze di Figaro), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Rita (in Donizettis gleichnamiger Oper) und als Eliza Doolittle (My Fair Lady) zu erleben. Maria (The Sound of Music) sang sie am Théâtre du Châtelet, Galatea (Acis und Galatea) beim Festi­val d’Aix-en-Provence, Servilia (La clemenza di Tito) am Théâtre des Champs-Elysées und La Folie (Platée) an der Opéra National de Paris. Julie Fuchs ist auch auf der Konzertbühne zu Hause. So sang sie das Mozart-Requiem in Graz, Mozarts C-Dur-Messe mit dem Ensemble Accentus, Brittens Les Illuminations in der Casa da Música Porto und in Gateshead, gab zahlreiche Rezitals und geht immer wieder mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry ins Studio. Demnächst folgt Mozarts Krönungsmesse in Salzburg. Mit dem Pianisten Alphonse Cemin nahm sie das Album Mélodies de jeunesse mit Liedern von Mahler und Debussy auf und wirkte bei einer Gesamtaufnahme der Lieder von Francis Poulenc mit. Seit dieser Spielzeit gehört Julie Fuchs zum Ensemble des Opernhauses Zürich und ist hier neben Morgana als Marzelline (Fidelio) und Melanto (Il ritorno d’Ulisse in patria) zu hören.

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Open-Air Konzert zur Eröffnung des Sechseläutenplatzes

26 Apr 2014

Constantin Zimmermann

Solist

Constantin Emanuel Zimmermann, geboren 1999 in Luzern, singt seit klein auf und spielt seit seinem fünften Lebensjahr Violoncello. Öffentlich zu hören war er bisher u.a. in Howard Blakes The Snowman mit dem Tonhalle Orchester Zürich, in Heinrich Schütz’ Mein Sohn, warum hast Du das getan im Rahmen der «Abendmusiken in der Predigerkirche» in Basel (Mitschnitt von Radio SRF 2 Kultur), sang mehrfach die Knabenpartie in Mendelssohns Elias (u.a. im KulturCasino Bern) sowie die Solopartie in den Chichester Psalms von Leonard Bernstein (Schaffhausen, Zürich). Seit 2013 wird Constantin Emanuel Zimmermann von Scot Weir (Zürcher Hochschule der Künste / Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin) betreut und erhält darüber hinaus regelmässigen Unterricht von Ernst Rafffelsberger (Opernhaus Zürich). Er trat sowohl 2012 als auch 2013 im Finale des MKZ Förderpreises der Stadt Zürich in der Tonhalle wie auch im Grossen Saal der Zürcher Hochschule der Künste auf und ist mehrfacher 1. Preisträger des Schweizerischen als auch des Zürcher Jugendmusikwettbewerbs. Im Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs 2013 errang er einen 1. Preis mit Auszeichnung und war beim Preisträgerkonzert im KulturCasino Bern zu hören (Mitschnitt von Radio SRF 2 Kultur). Am diesjährigen Wettbewerb «Jugend musiziert» (D) erhielt Constantin bei der Regionalausscheidung die höchste Punktezahl und wurde zum Landeswettbewerb weitergeleitet.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Liliana Nikiteanu

Mezzosopran

Liliana Nikiteanu erhielt ihre Gesangsausbildung bei Georgeta Stoleriu an der Bukarester Akademie und debütierte am Musiktheater Galati, wo sie in Oper, Operette und Musical auftrat. 1991 wurde sie ans Opernhaus Zürich engagiert, wo sie in jüngster Zeit u.a. als Amme (Ariane et Barbe-Bleue) unter John Eliot Gardiner, Dorabella (Così fan tutte) unter Nikolaus Harnoncourt, Zenobia (Radamisto) und Zaïre (Les Indes galantes) und Ino (Semele) unter William Christie, Thérèse, Hänsel, Cecilio (Lucio Silla), Rosina und Ljubascha (Die Zarenbraut), Fricka (Das Rheingold) unter Philippe Jordan zu hören war. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an den Opernhäusen von Paris (Octavian, Nicklausse und Orphée), Wien (Octavian, Rosina und Dulcinée), Dresden (Sesto), Berlin (Cherubino), Hamburg (Octavian), München (Dorabella) und Madrid (Zerlina) sowie bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen und dem Festival d’Aix-en-Provence. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Fedoseyev und René Jacobs zusammen. Konzerte führten sie mit Mozarts Requiem und Liszt-Liedern in die Tonhalle Zürich, mit Verdis Requiem nach Kopenhagen und Bergen, mit Berlioz’ Les Nuits d’été nach Paris, mit Haydns Berenice nach Bamberg und mit Mahlers Wunderhorn-Liedern nach Bukarest. Ausserdem sang sie Mahlers Lied von der Erde beim Festival «Metamorphosen» und war als Dorabella am Grand Théâtre de Genève zu erleben.

 

Der fliegende Holländer

20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Fabio Trümpy

Tenor

Fabio Trümpy studierte Gesang in Zürich sowie bei Margreet Honig am Amsterdamer Konservatorium. Er war Finalist beim Niederländischen Vocalisten Wett­bewerb und hat den Prix des Amis du Festival d’Art Lyri­que für seine Interpretation verschiedener Mozartrollen anlässlich des Sommerfestivals 2007 in Aix-en-Proven­ce erhalten. Zu den unlängst verkörperten Opernrollen und Partien zählen Ferrando (Così fan tutte) mit der Israel Camerata Jerusalem, Evangelist in Bachs Johannespassion mit dem Orchestra of the Eighteenth Century unter Frans Brüggen, Haydns Paukenmesse mit dem Niederländischen Kammerorchester, eine Aufnahme weltlicher Bachkantaten mit dem Namurer Kammerchor unter Leonardo García Alarcóns, Tamino (Die Zau­ber­flöte) am Spoleto Festival USA in einer Inszenierung von Moshe Leisher und Patrice Caurier, Hirte (Oedipus Rex) unter Charles Dutoit, Camille (Die lustige Witwe) an der Opéra National de Lorraine, Aljeja (Aus einem Totenhaus), inszeniert von Calixto Bieito am Theater Basel, Pane (La Calisto) am Grand Théâtre de Genève unter Andreas Stoehr, Iro in Hans Werner Henzes Adaption von Monteverdis Rückkehr des Odysseus in seine Heimat mit dem WDR Symphonie Orchester Köln sowie Kurt Weills Berliner Requiem mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman. Seit 2012/13 ist Fabio Trümpy Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Hier war er in der vergangenen Spielzeit u.a. als Steuermann (Der fliegende Holländer) oder als Jim Hawkins (Die Schatzinsel) zu hören. In dieser Saison singt er neben Oronte (Alcina) den Telemaco in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria. Geplant ist ausserdem Fritz in Offenbachs La Grande-Duchesse de Gérolstein am Grand Théâtre de Genève.

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Rudolf Schasching

Tenor

Rudolf Schasching wurde in Engelhartszell (Oberösterreich) geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den St. Florianer Sängerknaben. Es folgte ein Gesangsstudium an der Wiener Musikhochschule bei Hilde Rössel-Majdan, welches er 1983 mit Diplom abschloss. Über die Wiener Kammeroper gelangte er an das Staatstheater Saarbrücken, wo er über 20 Jahre in über 50 Partien des jugendlichen Helden- und des Charaktertenorfachs auftrat. Darunter befinden sich Rollen wie Loge, Siegmund und Siegfried in Wagners «Ring», aber auch Parsifal, Lohengrin, Tannhäuser, Idomeneo, Max, Herodes, Bacchus und Laca. 1996 sang er, ebenfalls in Saarbrücken, die drei Tenorpartien im Zyklus «Zweite Wiener Schule»: Aron in Schönbergs «Moses und Aron», Alwa in Bergs «Lulu» und den Tambourmajor in «Wozzeck». Gastspiele führten ihn an verschiedene Opernhäuser Europas wie die Wiener Staatsoper, das Gran Teatro del Liceu, die Opéra Bastille, nach Amsterdam, Salzburg, Glyndebourne und Bregenz sowie nach Zürich (u.a. als Zsupan, Herodes, Tambourmajor, Galizyn, Aegisth, Erik), wo er seit 2000 Ensemblemitglied ist. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Nikolaus Harnoncourt, Vladimir Fedoseyev, Jirí Kout, Lorin Maazel, Christoph von Dohnányi und Franz Welser-Möst. Konzert-engagements führten ihn nach London, Luxemburg, Prag, Sofia und Tokio. Verschiedene Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen entstanden mit ihm, u.a. von Beethovens Neunter und dem «Zigeunerbaron», beides unter Nikolaus Harnoncourt. 2003 wurde ihm vom Kultusminister des Saarlandes der Titel «Kammersänger» verliehen.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Erik Anstine

Bass

Erik Anstine studierte an der Northwestern Uni­versity, der Indiana University sowie der Royal Academy of Music in London. Er gewann den Orpheus-Wettbewerb und nahm an Thomas Quast­­­hoffs Lied-Wettbewerb sowie beim Königin- Sonja-Musikwettbewert teil; zweimal war er Regional-Finalist bei den Met-Auditions. Als Mitglied des Opern­stu­dios in Seattle sang er Leporello, Don Alfonso und Truffaldino. Beim Castleton Festival verkörperte er den Notar in Gianni Schic­chi und Peachum in Gays A Beggar’s Opera. Im Rahmen des Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera sang er in Eugen Onegin, Roméo et Juliette und – unter der Leitung von James Conlon – in Der Kaiser von Atlantis. Am Opernhaus Zürich interpretierte er in der Spielzeit 2012/2013 u.a. Sciarrone (Tosca), Bar­tolo (Le nozze di Figaro), Biterolf (Tann­häu­­ser), Kulygin (Drei Schwestern) und Masetto (Don Giovanni). In der Spielzeit 2013/14 ist er hier neben Melisso u.a. als Nachtwächter (Die Mei­stersinger von Nürnberg) und Tempo/Antinoo (Il ritorno d’Ulisse in patria) zu erleben.

Alcina

26 Jan 2014, 31 Jan 2014, 02 Feb 2014, 05 Feb 2014, 07 Feb 2014, 09 Feb 2014, 16 Feb 2014, 22 Feb 2014, 25 Feb 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Don Giovanni

25 Sep 2013, 29 Sep 2013, 06 Oct 2013, 11 Oct 2013

Faust

03 Nov 2013, 06 Nov 2013, 09 Nov 2013, 14 Nov 2013, 17 Nov 2013, 29 Nov 2013, 01 Dec 2013, 06 Dec 2013, 11 Dec 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Christophe Dumaux

Countertenor

Christophe Dumaux, Countertenor, begann seine Gesangsausbildung bereits als Jugendlicher in Meisterklassen von Noëlle Barker und James Bowman. Sein Studium absolvierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2002 debütierte er mit 22 Jahren als Eustauzio in Georg Friedrich Händels Rinaldo beim Festival de Radio France, Montpellier. Die von René Jacobs musikalisch geleitete Aufführung war auch beim Innsbruck Festival und an der Berliner Staats­oper zu sehen. Seitdem wurde Christoph Dumaux von internationalen Opernhäusern und Festivals für Opern- und Konzertauftritte engagiert. Er war u.a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Pariser Oper, dem Theater an der Wien und der Berliner Staatsoper zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören die Partien Tamerlano (Händel), Eliogabalo (Cavalli), Ottone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea und weitere Händelpartien. Im Jahre 2010 debütierte er mit einer Neuproduktion von Francesco Bartolomeo Contis Don Chisciotte in Sierra Morena und an der Vlaamse Opera Antwerpen mit der Titelrolle in Giasone von Francesco Cavalli. Im Jahre 2010 debütierte er in Glyndebourne (Rinaldo), 2012 in einer Neuproduktion von Giulio Cesare bei den Salzburger Festspielen. 2013 interpretierte er die Rolle des Tolomeo (Giulio Cesare) erneut in New York und Paris; Peter Sellars Inszenierung von Purcells The Indian Queen (Dirigent: Theodor Currentzis) führt Christophe Dumaux diese Spielzeit zudem nach Madrid und Perm.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

SALE

14 Dec 2013, 17 Dec 2013, 02 Jan 2014, 05 Jan 2014

Werner Güra

Tenor

Der in München geborene Tenor Werner Güra absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg. Seine vokale Ausbildung setzte er fort bei Kurt Widmer in Basel, Margreet Honig in Amster­dam und Wessela Zlateva in Wien. Nach Operngastspielen in Frankfurt und Basel wurde er 1995 Ensemblemitglied der Semperoper in Dres­den, wo er mit den grossen Rollen seines Stimmfachs in Opern von Mozart und Rossini zu hören war. Unter der Leitung von Daniel Barenboim sang er an der Staatsoper Berlin, als Gast wirkte er in Neuproduktionen von Die Zauberflöte an der Opéra National de Paris und La Monnaie Brüssel mit. Am Teatro Carlo Felice in Genua sang er Ferrando (Così fan tutte), bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik 2006 und den Festspielen Baden-Baden interpretierte er unter Leitung von René Jacobs die Partie des Don Ottavio (Don Giovanni). Als Konzertsänger steht Werner Güra auf den wichtigen Konzertpodien Europas und arbeitet mit Orchestern wie u.a. den Berliner Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, Wiener Symphoniker, London Philharmonic Orchestra, Koninklijk Concertgebouworkest, den deutschen (BR, SWR, HR, NDR) und holländischen Rundfunkorchestern sowie dem BBC Symphony Orchestra und dem Orchestre National de France, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Michel Corboz, Sir Colin Davis, Adam Fischer, Leopold Hager, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Marek Janowski, Ton Koopman, Fabio Luisi, Kurt Masur,  Ingo Metzmacher, John Nelson, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, George Pretre, Peter Schreier,Yannick Nézet-Séguin und Thomas Zehetmair. Der Tenor erfreut sich einer regelmässigen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt (Japan Tournee mit Messias und Mozarts Requiem, Weihnachtsoratorium im Musikverein Wien, Jahreszeiten und Schöpfung bei der Styriarte Graz, Schuberts Es-Dur Messe, Schumanns Szenen aus Goethes Faust und Beethovens Missa solemnis mit dem Concertgebouworkest, Beethovens C-Dur Messe in Berlin). Werner Güra  ist auch ein international anerkannter Lied-Interpret mit Auftritten in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, Philharmonie Köln, Gulbenkian Lissabon, Lucerne Festival, Lincoln Center New York sowie bei den Schubertiaden in Schwarzenberg und  Barcelona. Im September 2000 erschien bei Harmonia Mundi seine erste Solo-CD mit Schuberts Die schöne Müllerin (Begleiter Jan Schultsz), als neueste CD ausgewählte Schubert-Lieder mit dem Album-Titel Willkommen und Abschied u.a.m. Seine CDs fandensowohl beim Publikum als auch bei der Fachpresse grossen Anklang und wurden mit dem Diapason d’or und bei der Editor’s Choice in Gramophone ausgezeichnet. Im April 2011 wurde ihm für seine Winterreise-Aufnahme der BBC Music Magazine Award «Vocal» verliehen. Im Oktober 2012 wurde er für die Aufnahme Willkommen und Abschied mit dem ECHO-Klassik-Preis für beste Liedeinspielung des Jahres 2012 ausgezeichnet.Seit 2009 unterrichtet Werner Güra Gesang an der Musikhochschule Zürich.In der Spielzeit 2013/14 wird Werner Güra wieder auf der Opernbühne zu erleben sein, u.a. in der Zürcher Bolton/Decker-Neuproduktion von Il ritorno d’Ulisse in patria.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Martin Zysset

Tenor

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich nicht nur im Fach Klarinette ausbilden, sondern absolvierte gleich­­zeitig ein Gesangsstudium, das er in Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er als Don Ottavio (Don Giovanni), Baron Kronthal (Der Wildschütz), Peter Iwanow (Zar und Zimmermann) und Max (Der Freischütz) ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit der Spielzeit 91/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanova), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella, Cecco (Il mondo della luna), Graf Hohenzollern (Der Prinz von Homburg) sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er unlängst die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt mit grossem Erfolg Ben Gunn in der Schatzinsel und den Doktor in Drei Schwestern.

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Pique Dame

06 Apr 2014, 11 Apr 2014, 13 Apr 2014, 16 Apr 2014, 27 Apr 2014, 03 May 2014, 06 May 2014, 11 May 2014, 18 May 2014

Michael Laurenz

Tenor

Michael Laurenz, in Halle an der Saale geboren, begann seine musikalische Laufbahn als Trompeter, u.a. als Erster Trompeter bei den Berliner Symphonikern. Ab 2006 verlagerte er seine musikalische Tätigkeit zum Gesang hin. Er sang in Die Zauberflöte in der U-Bahn in Berlin, gastierte bei den Stutt­garter Philharmonikern als Don Ramiro (La Cenerentola), an der Kam­mer­oper München als Don Fracasso (La finta semplice) und als Marchese in Piccinnis La Cecchina. Als Mitglied des In­ter­nationalen Opernstudios in Zürich (2008 bis 2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue, Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen und der Mann mit dem Esel in Orffs Die Kluge. Aus­serdem übernahm er Partien am Opernhaus Zürich, dem er seit der Spielzeit 2010/11 als Ensemblemitglied angehört. Hier war er bisher u.a. als Arbace (Idomeneo), Basilio (Le nozze di Figaro), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Fal­staff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) und Valzacchi (Der Rosenkavalier) sowie in Neu­pro­duktionen als Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) und der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk) zu hören. 2010 gastierte Michael Laurenz bei den Bregenzer Festspielen in Weinbergs Das Porträt und Verdis Aida, an der Pari­ser Oper sang er Brighella (Ariadne auf Naxos). In letzterer Oper gab er 2012 als Scaramuccio sein Salzburger Festspieldebüt, wo er 2013 als Cau­chon in Braunfels Jeanne d’Arc zurückkehrte. Weitere Debüts führten ihn an die Baye­rische Staatsoper München und nach Stuttgart. Sein Konzertrepertoire reicht von Bach bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Am Opernhaus Zürich singt er in dieser Spielzeit u.a. Pirzel (Die Soldaten) und Steuermann (Der fliegende Holländer).

Der fliegende Holländer

11 Mar 2014, 14 Mar 2014, 20 Mar 2014, 23 Mar 2014

Die Meistersinger von Nürnberg

10 Nov 2013, 16 Nov 2013, 24 Nov 2013

Die Soldaten

22 Sep 2013, 26 Sep 2013, 04 Oct 2013, 08 Oct 2013, 15 Oct 2013, 19 Oct 2013, 26 Oct 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Les contes d'Hoffmann

21 Mar 2014, 25 Mar 2014, 28 Mar 2014, 30 Mar 2014, 02 Apr 2014

Mauro Peter

Tenor

Mauro Peter wurde 1987 in Luzern geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. Zudem war er Mitglied der Liedklasse von Helmut Deutsch sowie der Bayerischen Theaterakademie. Der junge Tenor ist Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg, Gewinner des Ersten Preises und Publikumspreises beim Zwickauer Schumann-Wettbewerb 2012 und war im selben Jahr Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele. Als Ferrando (Così fan tutte) gab er 2009 sein Debüt bei den Mozartwochen in Bad Reichenhall, wo er auch seinen ersten Don Ottavio (Don Giovanni, 2010) und Tamino (Die Zauberflöte, 2012) sang. Seit 2011 tritt er regelmässig mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Ulf Schirmer auf und hat sich daneben ein umfangreiches Konzertrepertoire erarbeitet, das Bachs Passionen und das Weihnachtsoratorium, Händels Messias, Haydns Schöpfung, Mozarts Requiem, Puccinis Messa di Gloria, Rossinis Petite messe solennelle sowie die Deutsche Motette von Richard Strauss umfasst. Als Liedsänger debütierte er im Mai 2012 mit Schuberts Die schöne Müllerin zusammen mit Helmut Deutsch bei den Schubertiaden in Hohenems sowie Schwarzenberg und war in der Saison 2012/13 unter anderem in Bonn, Tokio, Stuttgart, auf Schloss Elmau und beim Grafenegg Festival zu erleben. 2013 debütierte Mauro Peter als Knappe (Parsifal) bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann, sowie als Tamino an der Opéra de Lyon. Im Rahmen der Salzburger Festspiele war er überdies in Konzerten unter der Leitung von Gustavo Dudamel, John Eliot Gardiner und Nikolaus Harnoncourt zu erleben. In der Spielzeit 2013/14 folgen Liederabend-Debüts im Wiener Musikverein, in der Londoner Wigmore Hall und am Opernhaus Zürich sowie eine Matthäuspassion unter Harnoncourt im Wiener Musikverein und konzertante Auftritte unter William Christie (KKL Luzern) und Marc Albrecht. Ab der Spielzeit 2013/14 gehört Mauro Peter zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er in der Fidelio-Neuproduktion (Luisi/Homoki) als Jaquino, in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in Patria (Bolton/Decker) als Eurimacho, sowie mit Schuberts Winterreise und in Beethovens C-Dur Messe zu hören sein wird.

Fidelio

08 Dec 2013, 12 Dec 2013, 15 Dec 2013, 18 Dec 2013, 20 Dec 2013, 29 Dec 2013, 01 Jan 2014, 05 Jan 2014, 08 Jan 2014, 11 Jan 2014

Gastspiel Konzert Ottobeuren

15 Sep 2013

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014

Liederabend Mauro Peter

19 Jun 2014

Rachmaninow / Beethoven

06 Jul 2014

Gianluca Buratto

Bass

Gianluca Buratto studierte zunächst Saxophon und Klarinette, danach Gesang am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand bei Margaret Hayward. Er besuchte Meisterkurse bei Sara Mingardo, Ernesto Palacio, Jaume Aragall und Dalton Baldwin. 2006 gewann er den ersten Preis beim Ferruccio Tagliavini-Wettbewerb und sang darauf Verdis Requiem im Festspielhaus Bregenz sowie Mozarts Requiem in Friedrichshafen. 2008 gewann er den Rotary Prize for Vocal Chamber Music in Mailand. Gianluca Buratto arbeitet regelmässig mit dem Coro Claudio Monteverdi di Crema und dem Dirigenten Bruno Gini zusammen, mit dem er polyphone Werke aus dem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts aufführt, darunter Buxtehudes Membra Jesu Nostri bei den Festivals in Cuenca und Ravenna, Haydns Paukenmesse und Händels Acis and Galatea sowie Polifemo. Er gab sein Operndebüt 2009 in der Uraufführung von Alessandro Solbiatis Il carro e i canti am Teatro Verdi in Triest. Es folgten u.a. Cestis Le disgrazie d’amore mit Carlo Itapa in Pisa, Bachs Kantate Nun komm, der Heiden Heiland mit dem Bach Consort Wien und Ruben Dubrovsky im Wiener Musikverein, Giorgio Talbot (Maria Stuarda) in Triest, Bachs h-moll-Messe mit Jordi Savall in Madrid und Barcelona, Mozarts wie auch Jommellis La Betulia liberata mit Riccardo Muti in Salzburg und Ravenna, Marco (Mercadantes Virginia) und Colline (La bohème) beim Wexford Opera Festival, La bohème und Sparafucile (Rigoletto) am Teatro La Fenice in Venedig, Mozarts c-Moll-Messe an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom unter Kent Nagano, Tosca in Valencia, Macbeth mit Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen und in Rom, die Uraufführung von Solbiatis La leggenda am Teatro Regio in Turin unter Gianandrea Noseda, Bartolo (Le nozze di Figaro) mit Christophe Rousset in Barcelona, Seneca (L’incoronazione di Poppea) bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Colline (La bohème) mit Riccardo Chailly sowie Jacopo Loredano (I due Foscari) in Barcelona, Macbeth am Teatro alla Scala in Mailand und Chicago mit Riccardo Muti, Talbot (Maria Stuarda) in Florenz, Verdis Requiem und Hunding (Die Walküre) mit Fabio Luisi beim Festival della Valle d'Itria in Martina Franca sowie Sparafucile (Rigoletto) in Genua, ebenfalls unter der Leitung von Fabio Luisi. Unter Gianluca Burattos aktuellen und zukünftigen Engagements sind Argante (Rinaldo) und Meraspe (Händels Admeto, re di Tessaglia) am Theater an der Wien, Monteverdis L’Orfeo in Nancy und Paris sowie Rigoletto in Bogotà.

Il ritorno d'Ulisse in patria

17 May 2014, 21 May 2014, 23 May 2014, 28 May 2014, 30 May 2014, 01 Jun 2014, 05 Jun 2014, 07 Jun 2014, 11 Jun 2014, 14 Jun 2014