0/0

Alcina

Dramma per musica in three acts by Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Libretto by an unknown writer after the libretto by Antonio Fanzaglia
for the opera «L’isola di Alcina» by Riccardo Broschi

Musical director Giovanni Antonini Producer Christof Loy Stage design Johannes Leiacker Costumes Ursula Renzenbrink Lighting designer Bernd Purkrabek Choreography Thomas Wilhelm Dramaturgy Kathrin Brunner

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. 45 Min. incl. intermissions after 1st act after approx. 50 Min.  and after 2nd act after approx. 2 H. 25 Min.

Official Timepiece Opernhaus Zürich      

Dates & Tickets

December 2020

Thu

31

Dec
18.00

Alcina

Opera by Georg Friedrich Händel
Galapreise

January 2021

Sat

02

Jan
18.00

Alcina

Opera by Georg Friedrich Händel
Price G
Baroque subscription

Tue

05

Jan
19.00

Alcina

Opera by Georg Friedrich Händel
Price G
Belcanto subscription

Thu

07

Jan
19.30

Alcina

Opera by Georg Friedrich Händel
Price G
Thursday subscription B

Sat

09

Jan
19.30

Alcina

Opera by Georg Friedrich Händel
Price G
Saturday subscription

Good to know

Abstract

Alcina

Abstract

Alcina

Gallery

 

Photos «Alcina»

Program book

Alcina

Alcina

Synopsis

Alcina

Synopsis

Alcina

Biographies


Giovanni Antonini, Musical director

Giovanni Antonini

Giovanni Antonini studierte an der Civica Scuola di Musica seiner Geburtsstadt Mailand und am Centre de Musique Ancienne in Genf. Er ist Mitbegründer des Barockensembles Il Giardino Armonico, mit dem er als Dirigent und Solist auf der Blockflöte und der Traversflöte in ganz Europa, Kanada, den USA, Australien, Japan und in Malaysia gastierte und zahlreiche CDs mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts eingespielt hat. Er ist Künstlerischer Leiter des Festivals Wratislavia Cantans in Polen sowie Erster Gastdirigent beim Mozarteumorchester Salzburg und beim Kammerorchester Basel. Darüber hinaus arbeitet er regelmässig mit namhaften Kollegen wie Cecilia Bartoli, Kristian Bezuidenhout, Giuliano Carmignola, Sol Gabetta, Isabelle Faust, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova sowie Giovanni Sollima. Als Gastdirigent leitete er u.a. die Berliner Philharmoniker, das Concertgebouw ­Orchester, Tonhalle-Orchester Zürich und Gewandhausorchester Leipzig. Im Opernbereich dirigierte er u.a. Le nozze di Figaro, Alcina und Giulio Cesare an der Mailänder Scala, Don Giovanni und Orlando am Theater an der Wien sowie Giulio Cesare und Norma bei den Salzburger Festspielen – letztere jeweils mit Cecilia Bartoli. Mit Il Giardino Armonico nahm er zahlreiche CDs auf, darunter Instrumentalwerke von Vivaldi und anderen italienischen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts, Bach, Biber und Locke. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Vivaldis Oper Ottone in villa, die Alben Sacrificium mit Cecilia Bartoli sowie Revolution mit Emmanuel Pahud und dem Kammerorchester Basel und – im Rahmen des Projektes Haydn 2032 – bisher acht CDs mit Haydn-Sinfonien. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Alcina, Norma und Le nozze di Figaro.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Christof Loy, Producer

Christof Loy

Christof Loy zählt zu den international gefragtesten Opern- und Schauspielregisseuren seiner Generation. Seine minutiös ausgearbeiteten Inszenierungen haben ihm zahlreiche Preise und Ehrungen eingetragen. So wurde er von der Zeitschrift Opernwelt mehrmals zum Regisseur des Jahres gewählt. 2010 erhielt er den Laurence Olivier Award für Wagners Tristan und Isolde (Londoner Covent Garden), 2017 wurde er bei den International Opera Awards zum Regisseur des Jahres gekürt, wo er zuvor 2016 den Preis für die Beste Neuproduktion für Brittens Peter Grimes am Theater an der Wien gewonnen hatte. Mit vielen der führenden Opernhäusern der Welt verbindet ihn eine intensive und langjährige Zusammenarbeit: Theater an der Wien (Peter Grimes, Maria Stuarda und Euryanthe), Bayerische Staatsoper (Lucrezia Borgia, Roberto Devereux und Le nozze di Figaro), Opernhaus Zürich (Alcina, I Capuleti e i Montecchi und La straniera), Salzburger Festspiele (Armida, Theodora, Frau ohne Schatten und Ariodante), Königliche Oper Stockholm (La fanciulla del West, Parsifal und Der Rosenkavalier), Royal Opera House Covent Garden (Ariadne auf Naxos, Lucia di Lammermoor, Lulu und Tristan und Isolde), De Nederlandse Opera in Amsterdam (Chowanschtschina, La forza del destino und Tannhäuser), Grand Théâtre de Gèneve (Medea und Lustige Witwe) und viele weitere. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen Korngolds Das Wunder der Heliane an der Deutschen Oper Berlin, Norma in Frankfurt, Tannhäuser in Amsterdam, Capriccio am Teatro Real Madrid, Der Ferne Klang in Stockholm, Don Pasquale in Zürich, Così fan tutte bei den Salzburger Festspielen 2020 sowie Leoncavallos Zazà am Theater an der Wien. Zahlreiche seiner Inszenierungen sind als DVD erschienen.

Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021


Johannes Leiacker, Stage design

Johannes Leiacker

Johannes Leiacker ist weltweit als Ausstatter für den Opern- und Schauspielbereich sowie als Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden tätig. Der gebürtige Landshuter studierte nach einer Tischlerlehre Malerei, Bildhauerei, Grafik und Design in Wiesbaden. Seine Engagements führten ihn seitdem u.a. an die Schauspielhäuser in Frankfurt, Düsseldorf, Bonn, Köln, Berlin (Schillertheater) und München (Residenztheater), an die Opernhäuser in Amsterdam, Antwerpen/Gent, Berlin, Frankfurt, Wiesbaden, Leipzig, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, München, Brüssel, Lissabon, London, Kopenhagen, Helsinki, Bern, Göteborg, Graz, Wien, New York, Los Angeles und Moskau sowie zu den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden. Er arbeitet regelmässig mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Dietrich W. Hilsdorf, Guy Joosten, Christof Loy und Philipp Himmelmann zusammen. Für die Seebühne der Bregenzer Festspiele entstand 2007 das Bühnenbild zu Tosca. In Zürich zeichnete er für Bühnenbild und Kostüme von Aus einem Totenhaus in der Inszenierung von Peter Konwitschny sowie von I masnadieri in der Regie von Guy Joosten verantwortlich und schuf die Bühne zu Alcina und Don Pasquale in der Regie von Christof Loy. Dreimal wurde Johannes Leiacker von Kritikern der Zeitschrift «Opernwelt» zum Bühnenbildner des Jahres gewählt (1996, 2009 und 2018). Seine Ausstattung von Tristan und Isolde am Covent Garden in London wurde 2010 mit dem Lawrence Olivier Award ausgezeichnet und die Produktion Peter Grimes in der Regie von Christof Loy am Theater an der Wien wurde beim International Opera Award 2016 als «Beste Produktion» geehrt.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021


Ursula Renzenbrink, Costumes

Ursula Renzenbrink

Ursula Renzenbrink wurde 1952 in Hamburg geboren und studierte an der dortigen Hoch­schule für bildende Künste Bühnenbild bei Wilfried Minks. Nach zwei­jähriger Assistentenzeit am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg arbeitete sie als Kostümbildnerin mit vielen bekannten Regisseuren zusammen. Seit 1995 beschäftigte sie sich zunehmend auch mit dem Musiktheater. So entwarf sie für zahlreiche Inszenierungen von Luk Perceval die Kostüme, u.a. für Die Sache Makropulos (Staatsoper Hannover, 2005) und Marienvesper (Staatsoper Berlin, 2007). Seit 2008 arbeitet sie kontinuierlich mit Christof Loy zusammen: u.a. Gustave Charpentiers Louise an der Deutschen Oper am Rhein (2008), Händels Theodora bei den Salzburger Festspielen (2009), Glucks Alceste in Aix-en-Provence, Verdis Les Vêpres Siciliennes am Het Muziektheater Amsterdam (2011 auch am Grand Théâtre de Genève) und Lehárs La Veuve Joyeuse am Grand Théâtre de Genève (2010). 2011 folgte bei den Salzburger Festspielen Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss, 2012 die Kostüme für die Uraufführung von Andrea Lorenzo Scartazzinis Der Sandmann am Theater Basel, 2013 La straniera am Opernhaus Zürich, Falstaff an der Deutschen Oper Berlin sowie 2016 Chowanschtschina in Amsterdam. Jüngst entwarf sie für Loys Inszenierungen von Norma an der Oper Frankfurt, von Tannhäuser an der Oper Amsterdam  und von Rusalka am Teatro Real de Madrid die Kostüme.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Bernd Purkrabek, Lighting designer

Bernd Purkrabek

Bernd Purkrabek studierte zunächst Bildneri­sche Gestaltung / Fotografie in Graz und später Lichtgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater in München. Während dieser Zeit war er als Beleuchter tätig und assistierte bei Reinhard Traub und Asa Frankenberg an verschiedenen Theaterhäusern. Eigene Arbeiten führten ihn u.a. an die Wiener Staatsoper, zu den Bregenzer Festspielen, ans Royal Opera House London, an die Staatsoper Hamburg und die Semperoper Dresden. Dabei arbeitete er mit RegisseurInnen wie Jetske Mijnssen, Florentine Klepper, Stefan Herheim und Johannes Erath. Mit Claus Guth entstanden u.a. das Schubert-Projekt Lazarus, Saul und Orlando am Theater an der Wien sowie Jephtha in Amsterdam. Regelmässig arbeitet er zudem mit Christof Loy, mit dem u.a. Jenůfa und Falstaff an der Deutschen Oper Berlin, Les Vêpres Siciliennes am Het Musiektheater Amsterdam, Der Prinz von Homburg und Peter Grimes am Theater an der Wien, La fanciulla del West an der Königlichen Oper Stockholm, Macbeth am Grand Théâtre de Genève und Rusalka am Teatro Real de Madrid entstanden.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Thomas Wilhelm, Choreography

Thomas Wilhelm

Thomas Wilhelm erhielt seine Ausbildung an der Palucca Schule Dresden. Als Tänzer war er u.a. an der Dresdner Semperoper, der Oper Göteborg sowie in der Compagnie von Stephan Thoss engagiert und arbeitete am Staatstheater Hannover. Seit 2006 ist er freischaffender Choreograf. Mit dem Regisseur Christof Loy verbindet ihn eine lange Zusammenarbeit, aus der zahlreiche Inszenierungen u.a. an den Opernhäusern in Amsterdam, Barcelona, Göteborg, Stockholm, Zürich, Genf, Basel, Hamburg und Frankfurt, an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin und dem Royal Opera House, Covent Garden, hervorgingen. Peter Grimes am Theater an der Wien wurde mit dem International Opera Award als beste Neuproduktion des Jahres 2015 ausgezeichnet. Bei den Salzburger Festspielen war Thomas Wilhelm Choreograf in Loys Inszenierungen von Theodora (2009) und Die Frau ohne Schatten (2011) sowie in Shirin Neshats Inszenierung von Aida (2017). Er arbeitet außerdem regelmässig mit Nadja Loschky zusammen, mit der er zuletzt für L’incoronazione di Poppea und La traviata am Theater Bielefeld zu Gast war, und übernahm die Choreografie in bisher drei Inszenierungen von Amélie Niermeyer: in Rossinis Elisabetta, regina d’Inghilterra und Rusalka am Theater an der Wien, 2018 in Verdis Otello an der Bayerischen Staatsoper und 2020 in Leonore an der Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen entstand 2019 mit Alcina die erste Zusammenarbeit mit Damiano Michieletto.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Cecilia Bartoli, Alcina

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli gehört zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertpro­gram­me und CD-­Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 12 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und Sankt Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besondere Genugtuung empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La son­nam­­bu­­­la, die DVDs The Barcelona Concert und Cla­ri auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scin­­tilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Auf­führungstradition dieser Oper gesetzt hat. Ihr Bühnen­debüt mit dieser Rolle gab sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2013 und sang sie später auch beim Edinburgh Festival, am Théâtre des Champs-Élysées und in Baden-Baden. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens mit den Spitzenensembles der historischen Aufführungspraxis auf. Auf der Bühne war sie ausserdem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letz­te­rem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Léonnie-Sonning-Musikpreis (2010), den Herbert-von-Karajan-Preis (2012), den Swiss Award für Kultur (2013) und den Polar Music Prize (2016). Vom Fürstentum Monaco wurde sie zum «Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel» erklärt. 2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele; ihr Vertrag wurde bis 2026 verlängert. Im Sommer 2016 ist sie zudem zum ersten Mal mit dem von ihr ins Leben gerufenen und in Monaco beheimateten Orchester Les Musiciens du Prince aufgetreten. 2018 initiierte die «Cecilia Bartoli – Musikstiftung» mit der ersten CD Contrabandista des mexikanischen Tenors Javier Camarena das neue Label «Mentored by Bartoli». Hinter dem Projekt steckt der Gedanke, klassische Musik einem breiten Publikum nahezubringen und mit jungen, talentierten Musikern zusammenzuarbeiten. 2019 erschien ihre neue CD Farinelli, mit der sie sich dem Repertoire des Kastraten Farinelli widmet. Im Dezember 2019 wurde Cecilia Bartoli als erste Frau in der Geschichte dieses Opernhauses zur designierten Intendantin der Opéra de Monte-Carlo ernannt.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Magdalena Kožená, Ruggiero

Magdalena Kožená

Magdalena Kožená studierte Gesang und Klavier an der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Brünn, Tschechien, und später an der Hochschule für Musik in Bratislava. Konzertauftritte führten sie seither an Häuser wie die Carnegie Hall London, die Wigmore Hall London und das Concertgebouw Amsterdam. Dabei hat sie u.a. mit Claudio Abbado, Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt und Mariss Jansons zusammengearbeitet. 2002 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Zerlina in Don Giovanni und kehrte 2012 als Carmen und 2013 als Idamante in Idomeneo dorthin zurück. 2003 gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Cherubino in Le nozze di Figaro und ist seitdem regelmässig dort zu Gast; zuletzt in der Spielzeit 2019/20 als Octavian in Der Rosenkavalier. In der gleichen Spielzeit war sie als Lady Macbeth bei der Uraufführung von Pascal Dusapins Macbeth Underworld am La Monnaie in Brüssel zu erleben. Im Herbst 2020 ist sie mit dem Basler Barockorchester La Cetra unter der Leitung von Andrea Marcone auf einer Europa-Tournee. Zudem gastiert sie ebenfalls im Herbst 2020 als Solistin in der Berliner Philharmonie in Mahlers Das Lied der Erde unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle. 2003 wurde Magdalena Kožená von der französischen Regierung mit dem «Ordre des Arts et des Lettres» ausgezeichnet.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Sandrine Piau, Morgana

Sandrine Piau

Sandrine Piau stammt aus Frankreich und studierte zunächst Harfe, ehe sie sich am Pariser Konservatorium in Gesang ausbilden liess. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Repertoires liegt auf der Barockmusik, darüber hinaus hat sie sich einen Namen als Mozart-Sängerin und Interpretin ausgewählter Opernpartien bis ins 20. Jahrhundert gemacht. Am Théâtre des Champs-Elysées war sie als Pamina (Die Zauberflöte) und Donna Anna (Don Giovanni) zu erleben, am Pariser Châtelet sang sie Sophie in Massenets Werther, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel Debussys Mélisande, Sandrina (La finta giardiniera) und Sœur Constance (Dialogue des Carmélites) sowie beim Festival d’Aix-en-Provence Despina (Così fan tutte) und Titania (A Midsummer Night’s Dream). Auf der Konzertbühne sang sie mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Boston Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern. In der Spielzeit 2018/19 war sie mit Les Arts Florissants im Lincoln Center in New York zu erleben, war mit dem Freiburger Barockorchester und mit Concert d’Astrée auf zwei Europa-Tourneen, gastierte als Morgana in Alcina bei den Salzburger Festspielen und als Dalinda (Ariodante) an der Opéra de Monte-Carlo. 2019/20 sang sie im Rahmen des 40-Jahre-Jubiläums von Les Arts Florissants unter William Christie u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, im Festspielhaus Baden-Baden und im Barbican Center London. Sandrine Piau ist «Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres» und wurde 2009 bei den «Victoires de la Musique» als Opernsängerin des Jahres ausgezeichnet.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Deniz Uzun, Bradamante

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim und Izmir/Türkei. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie der Indiana University in Bloomington. Während ihres Studiums war sie als jüngste Teilnehmerin Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2012 sowie Finalistin der Metropolitan Opera Competition 2015. Sie war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und des Richard Wagner Verbandes. Noch während des Studiums gastierte sie am Nationaltheater Mannheim sowie bei den Oster­­festspielen Baden-Baden. 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Seit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lam­­mermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von J. Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta, Zelim in La verità in cimento, Ino in Semele (Dirigent: William Christie), Hänsel in Hänsel und Gretel, Rosette in Manon,  Krista in Die Sache Makropulos sowie mit russi­schen und georgischen Liedern im Ballett Anna Karenina zu hören. Gastauftritte führten sie u.a. nach Baden-Baden, an die Münchner Opern­festspiele, zur Stiftung Mozarteum in Salzburg sowie nach Tel-Aviv mit dem Ballett Zürich. 2018 war sie Preisträgerin am Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerb in Jūrmala/Lettland und wurde zum Jūrmala Festival 2019 ein­geladen, wo sie ein Gala­konzert sowie Lola (Ca­valleria rusticana) sang. Gastengagements führten sie 2019/20 u.a. zum Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi und als dritte Magd (Elektra) zu den Salzburger Festspielen.

Anna Karenina15, 20, 27, 29 Nov 2020 Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 Johannes-Passion08 Mar 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021


Samuel Boden, Oronte

Samuel Boden

Samuel Boden liess sich zunächst als Koch ausbilden und studierte danach am Trinity Laban Conservatoire in London Gesang. Nach seinem Studium gewann er zahlreiche Preise, u.a. den Ricordi Opera Prize und den Derek Butler London Prize und ist seither als Solist mit einem breit gefächerten Repertoire international auf der Konzert- und Opernbühne zu hören. Sein Schwerpunktinteresse liegt jedoch bei der Alten Musik; in diesem Bereich gastierte er u. a. in Purcells Fairy Queen in St. Gallen und Glyndebourne, als Anfinomo in Monteverdis Ulisses an der English National Opera, als Cavallis Ormindo und als Telemachus in The Return of Ulysses am Royal Opera House London, als Charpentiers Actéon in Dijon und Lille, als Hippolyte in Hippolyte et Aricie und als Abaris in Les Boréades in Aix-en-Provence sowie als Oronte in Alcina am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Im Konzert war er u. a. mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Hallé Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Frankfurter Rundfunksinfonieorchester und mit Le Concert d’Astrée zu hören, mit denen er auch zahlreiche CDs einspielte. 2019/20 gastierte er als Anthony Hope in Sweeney Todd an der Bergen National Opera, in der Titelrolle von Monteverdis L’Orfeo bei der Nederlandse Reisopera, in Le retour d’Idoménée (nach Camoras Idoménée) an der Opéra de Lille sowie in Campras Requiem an der Opéra Royal de Versailles. Ausserdem war er jüngst in der Uraufführung Lessons in Love and Violence von Georges Benjamin als Boy / Young King am ROH London zu erleben und gastierte mit dieser Produktion an der Nationale Opera Amsterdam, der Staatsoper Hamburg und der Opéra de Lyon.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Stanislav Vorobyov, Melisso

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang Sankt Petersburg. Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madama Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser), als Oberpriester (Nabucco) und als Alidoro (La Cenerentola) zu erleben war. Im Sommer 2018 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), im Herbst 2018 als Nourabad (Les Pêcherus de perles) an der Oper Vlaandern und im Februar 2020 sang er den L’ombra di Nino in einer konzertanten Aufführung von Semiramide im Concertgebouw in Amsterdam.

I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Barbara Goodman, Cupido

Barbara Goodman

Barbara Goodman ist in Washington, D.C. aufgewachsen. Ihre Ausbildung zur Balletttänzerin erhielt sie in New York. Sie tanzte mit Les Grands Ballets Canadiens, an der Washington Opera, Central City Opera, L`Opéra de Quebec und New York City Opera. Von 1977 bis 1980 war Barbara Goodman mehrfach an den Bayreuther Festspiele engagiert. Dort hat sie unter anderem mit Wolfgang Wagner, Götz Friedrich, Horst Stein und Sir Colin Davis gearbeitet. Ab 1978 war sie Solistin im Ballett Theater St. Gallen und nebenbei an der Scuola Dimitri tätig. Als Musicaldarstellerin hat sie Rollen in Anatevka, Anything Goes und Dirty Dancing in Hamburg und an verschiedenen Festspielen in Deutschland verkörpert.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021