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. Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf
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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Kurt Weill (1900-1950), Bertolt Brecht (1898-1956)
Opera in three acts

Musical director Fabio Luisi Producer Sebastian Baumgarten Stage design Barbara Ehnes Costumes Joki Tewes, Jana Findeklee Lighting designer Elfried Roller Video designer Chris Kondek Video assistance Ruth Stofer Assistant choreographer Kinsun Chan Choir director Janko Kastelic Dramaturgy Claus Spahn
Leokadja Begbick
Willy, der Prokurist
Dreieinigkeitsmoses
Jenny Hill
Paul Ackermann
Jakob Schmidt
Paul Curievici 19 Nov, 22 Nov, 24 Nov
Heinrich, genannt Sparbüchsenbill
Josef, genannt Alaskawolfjoe
Tobby Higgins
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich

In german with German and English surtitles. Playing duration 2 Std. 45 Min. Interval after 1st act after approx. 1 Std. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 22 Oct 2017.

With the kind support of Freunde der Oper Zürich

Im Rahmen von ZH-REFORMATION

Past performances

November 2017

Sun

05

Nov
19.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Premiere, Price F, Premiere subscription

Thu

09

Nov
19.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Price E, Premiere subscription B

Sun

12

Nov
14.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Price E, Sunday subscription A

Tue

14

Nov
19.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Price E, Opera House Day, Tuesday subscription D, Modern subscription

Fri

17

Nov
19.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Price E, Friday subscription B

Sun

19

Nov
20.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Price E, Sunday subscription C, Choice subscription

Wed

22

Nov
19.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Price E, Wednesday subscription B, German opera subscription

Fri

24

Nov
20.00

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera by Kurt Weill and Bertolt Brecht, Price H, AMAG people's performance subscription

Good to know

Abstract

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Abstract

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Video 
Trailer «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»

Gallery

 

Gallery «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»

Video gallery

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Video gallery

Annette Dasch in «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»

Michael Laurenz & Christopher Purves in «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»

Cheyne Davidson in «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»

Impressions «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»

Audio introduction

  1. Audio introduction «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»
    Our dramaturge Claus Spahn gives an insight into the production «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» (11 minutes). Live introductions take place 45 minutes before the performance in the opera house.

Program / programme

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Biographies


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und designierter Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino. Von 2012 bis 2013 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005- 2013), Generalmusik­direktor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Fil­ar­monica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski­Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy) und die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck).

Dvořák / BrucknerPerformance on 12 Nov 2017 Beethoven / TschaikowskiPerformance on 14 Jan 2018 Mendelssohn EliasPerformance on 15 Jul 2018 La forza del destinoPerformance on 27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des LächelnsPerformance on 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Opera Nova Konzert Fabio LuisiPerformance on 21 May 2018 La traviataPerformance on 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018


Sebastian Baumgarten, Inszenierung

Sebastian Baumgarten, Regie

Sebastian Baumgarten, geboren in Ost-Berlin, studierte Opernregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. 1999-2002 war er Oberspielleiter am Staatstheater Kassel, 2003-2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. Als Grenzgänger zwischen Schauspiel und Musiktheater wurde er mehrfach ausgezeichnet: 2002 erhielt er für seine Tosca­Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis, für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er von den Kritikern der Zeitschrift «Opernwelt» zum Regisseur des Jahres 2006 gewählt. 2011 eröffnete er mit Wagners Tannhäuser die 100. Bayreuther Festspiele, und 2013 war seine Zürcher Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehören u.a. Tosca an der Volksbühne Berlin, Mozarts Requiem, Im weissen Rössl und Carmen an der Komischen Oper Berlin, Dantons Tod und Brechts Im Dickicht der Städte am Maxim Gorki Theater, La Fabbrica (nach Luigi Nono und György Ligeti) am HAU Berlin, Die Banditen am Theater Neumarkt, Die Affäre Rue de Lourcine, Schuld und Sühne sowie Herr Puntila und sein Knecht Matti am Schauspielhaus Zürich, Der Freischütz und Der fliegende Holländer am Theater Bremen, Die Ballade vom Fliegenden Holländer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Die Nibelungen am Staatsschauspiel Dresden, La forza del destino  am Theater Basel sowie Don Giovanni und Wolfgang Rihms Hamletmaschine am Opernhaus Zürich. Seit 2013 leitet Sebastian Baumgarten den Studiengang Regie an der Theaterakademie August Everding in München.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Barbara Ehnes, Bühnenbild

Barbara Ehnes, Bühnenbild

Barbara Ehnes studierte Freie Kunst und Bühnenbild bei Wilfried Minks und Marina Abramovic an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und in Amsterdam sowie Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. Seither entwirft sie Bühnenbilder u.a. für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich, das Theater Basel, die Volksbühne Berlin, das Thalia Theater Hamburg, das Burgtheater Wien, Het Muziektheater Amsterdam, die Salzburger Festspiele und die Staatsoper Berlin. Seit 2000 arbeitet sie regelmässig mit dem Regisseur Stefan Pucher (u.a. Othello, Der Sturm, Homo faber, Die Zofen, Was ihr wollt) und entwirft auch Bühnenbilder für Jossi Wieler/Sergio Morabito (u.a. für deren Mozart/da Ponte-Zyklus, Rusalka, Un ballo in maschera), Stefan Bachmann (u.a. Jeff Koons, Der seidene Schuh), Calixto Bieito, Schorsch Kamerun, Lars-Ole Walburg, die Choreografin Meg Stuart (Replacement, Hunter) und Sebastian Baumgarten (zuletzt Don Giovanni und Die Hamletmaschine am Opernhaus Zürich und La forza del destino am Theater Basel). In den vergangenen Jahren entstanden zudem eigene performative Installationen (u.a. Istanbul Transgelinler, Die schwarze Botin – remastered and remistressed bei den Wiener Festwochen 2013). Während der Intendanz Frank Baumbauers (2001–2009) gehörte Barbara Ehnes zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. 2005 erhielt sie den deutschen Bühnenpreis «Opus» und 2012 wurde ihr gemeinsam mit Chris Kondek der Deutsche Theaterpreis «Faust» für Quijote. Trip zwischen Welten am Thalia Theater Hamburg verliehen. Seit dem Sommersemester 2011 ist sie Professorin für Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 2015 ist im Verlag Theater der Zeit die Monographie Barbara Ehnes – Starting Over erschienen.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Joki Tewes, Kostüme

Joki Tewes, Kostüme

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Jana Findeklee, Kostüme

Jana Findeklee, Kostüme

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.

 

 

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La scala di setaPerformance on 09, 11, 17, 24 Feb 2018 La finta giardinieraPerformance on 05, 08, 13, 16, 18 May 2018


Chris Kondek, Video-Design

Chris Kondek, Video-Design

Chris Kondek, geboren in Boston und aufgewachsen in New York, produziert seit 20 Jahren Videos für Theater und Performances. 1990 begann seine Arbeit mit The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreografin Meg Stuart zu arbeiten begann. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Regisseur Stefan Pucher. Ausserdem gestaltet Chris Kondek Videos für Produktionen von Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman, Rimini Protokoll, Jossi Wieler und Falk Richter. In letzter Zeit erarbeitete er u.a. Videodesigns für Tannhäuser in Bayreuth, Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich, Don Giovanni am Opernhaus Zürich, Ariodante am Theater Basel, Situation Rooms an der Ruhrtriennale und Elektra am Deutsche Theater Berlin. Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten, zumeist gemeinsam mit Christiane Kühl. Das erste Projekt, Dead Cat Bounce, wurde beim Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe-Institut und ZDF-theaterkanal ausgezeichnet. Es folgten u.a. Loan Shark am Hebbel am Ufer Berlin, Stuff am Theater Neumarkt in Zürich, Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen, Money: It Came From Outer Space am HAU, das ebenfalls vom Goethe-Institut ausgezeichnet wurde, sowie Anonymous P. (2014) in der Gessnerallee Zürich. 2012 erhielt Chris Kondek gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara Ehnes den Theaterpreis «Der Faust» für die Arbeit an Stefan Puchers Produktion Don Quixote am Thalia-Theater Hamburg.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Kinsun Chan, Choreographische Mitarbeit

Kinsun Chan, Choreografische Mitarbeit

Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz in den USA. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und Ed Wubbe zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für die Reihe «Junge Choreografen» des Balletts Zürich sowie im Rahmen der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Ballett Akademie München, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hong Kong Ballet, wurde zum Jacobs Pillow Dance Festival (USA) und zum Festival des Arts de Saint Sauveur (Kanada) eingeladen. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Tanz und Opern tätig. Zu den OpernregisseurInnen, mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Dominique Mentha, Bernd Mottl, Frank Hilbrich, Tatjana Gürbaca und Sebastian Baumgarten.

Die ZauberflötePerformance on 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La forza del destinoPerformance on 27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic, slowenisch-kanadischer Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er in der Kammeroper des Theater an der Wien als Studienleiter und als dritter Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle tätig, seit Mai 2017 ist er als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik  gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Mendelssohn EliasPerformance on 15 Jul 2018 Il barbiere di SivigliaPerformance on 01, 06, 11 Oct 2017 CarmenPerformance on 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La Fille du régimentPerformance on 16, 19, 22 Dec 2017 La forza del destinoPerformance on 27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Der fliegende HolländerPerformance on 18, 21, 24, 28, 31 Mar 2018 Luisa MillerPerformance on 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Le Comte OryPerformance on 31 Dec 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 ParsifalPerformance on 25 Feb; 03, 07, 11 Mar 2018 Ronja RäubertochterPerformance on 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 La traviataPerformance on 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 TurandotPerformance on 19, 25, 31 May; 03 Jun 2018


Karita Mattila, Leokadja Begbick

Karita Mattila, Sopran

Karita Mattila, im finnischen Somero geboren, gehört zu den gefragtesten dramatischen Sopranistinnen der heutigen Zeit. 1986 gab sie ihr Operndebüt als Fiordiligi (Così fan tutte) am Royal Opera House Covent Garden. Seither ist sie an allen bedeutenden Bühnen der Welt mit einem Repertoire aufgetreten, das die grossen Sopranpartien von Mozart, Richard Strauss, Tschaikowski, Verdi, Puccini, Wagner und Janáček wie auch Uraufführungen von Kaija Saariahos Werken umfasst. Ihre Bühnenpräsenz entfaltet sich in der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy (Verdis Don Carlo in Paris, London und Edinburgh), Peter Stein (Simon Boccanegra in Salzburg und Don Giovanni in Chicago) oder Jürgen Flimm (Fidelio an der Metroplitan Opera). Höhepunkte der letzten Zeit waren Kostelnička (Jenůfa) in New York, San Francisco und München, Emilia Marty (Věc Makropulos) an der Met, der Finnischen Nationaloper und bei den BBC Proms, die Titelrolle in Ariadne auf Naxos in Paris, München und London sowie ihr Rollendebüt als Kundry (Parsifal) bei den Musikfestspielen in Turku. Aufnahmen umfassen u.a. Die Meistersinger von Nürnberg mit Sir Georg Solti und Jenůfa mit Bernhard Haitink, die beide mit einem «Grammy» ausgezeichnet wurden, wie auch Strauss’ Vier letzte Lieder, Schönbergs Gurrelieder und Schostakowitschs 14. Sinfonie. Für ihre Rollenportraits wurde Karita Mattila mit zahlreichen Preisen bedacht, darunter mehrere Nominierungen für den «Laurence Olivier Award», der Chevalier des Arts et des Lettres, «Musician of the year» (Musical America) und der «Royal Philharmonic Society Award». Seit Beginn ihrer Laufbahn widmet sich Karita Mattila auch der Liedkunst und gestaltet regelmässig Rezitale.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Michael Laurenz, Willy, der Prokurist

Michael Laurenz, Tenor

Michael Laurenz begann seine Gesangskarriere als Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode. Es folgten Engagements mit den Stuttgarter Philharmonikern und an der Kammeroper München. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (2008–2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue und Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen. 2010 wurde er ans Opernhaus Zürich engagiert und war hier u.a. als Arbace (Idomeneo), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Aegisth (Elektra), Monostatos (Die Zauberflöte), Pirzel (Die Soldaten) und in der Titelrolle von Robin Hood zu hören. Michael Laurenz gastiert regelmässig an den grossen Opernhäusern und Festivals Europas, darunter die Bregenzer Festspiele (Mieczysław Weinbergs Das Porträt, Aida, HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald), die Pariser Oper (Brighella in Ariadne auf Naxos, Pedrillo und Monostatos), die Salzburger Festspiele (Scaramuccio in Ariadne, Cauchon in Braunfels’ Jeanne d’Arc), die Bayerische Staatsoper (Pedrillo, Dr. Blind in Die Fledermaus) und das Stuttgarter Musikfest (Ullmanns Der Kaiser von Atlantis). Höhepunkte der letzten Zeit waren Valzacchi (Der Rosenkavalier) in Amsterdam, Andres (Wozzeck) an der Mailänder Scala, Meckie Messer beim Kurt Weill-Fest in Dessau, Aegisth (Elektra) sowie Albert Gregor (Die Sache Makropulos) an der Vlaamse Opera sowie Tanzmeister in Glyndebourne.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Die ZauberflötePerformance on 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Christopher Purves, Dreieinigkeitsmoses

Christopher Purves, Bass-Bariton

Der britische Bariton Christopher Purves gehört zu den gefragtesten Opern- und Konzertsängern seines Fachs. Einst Student und Chorschüler am King’s College in Cambridge sowie Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers tritt er heute mit einem breit gefächerten Repertoire auf allen internationalen Bühnen auf. Höhepunkte der letzten Zeit waren u.a. die Titelrolle in Barrie Koskys Inszenierung von Händels Saul in Glyndebourne und beim Adelaide Festival, Alberich (Götterdämmerung) an der Houston Grand Opera und an der Bayerischen Staatsoper, der Förster (Das schlaue Füchslein) in Glyndebourne, sein Debüt an der Pariser Oper in Romeo Castelluccis Inszenierung von Schönbergs Moses und Aron, The Protector (George Benjamins Written on Skin) in Covent Garden, Madrid und Barcelona, Schönbergs Gurrelieder bei den BBC Proms mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, eine Europa-Tournée mit Händels Messiah mit Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée sowie Balstrode (Peter Grimes) beim Edinburgh Festival. Seine Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen zeigte Christopher Purves zudem in seiner Interpretation von Walt Disney in der Uraufführung von Philip Glass’ The Perfect American am Teatro Real in Madrid und an der English National Opera sowie in diversen Werken des Komponisten Sir James Macmillan. Zu seiner umfangreichen Diskographie gehören das Solo-Album Handel’s Finest Arias for Base Voice, Written on Skin mit George Benjamin und dem Mahler Chamber Orchestra wie auch Donizettis Maria di Rohan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Mark Elder. In der Spielzeit 2017/18 singt Christopher Purves u.a. Golaud (Pelléas et Mélisande) in Hong Kong und Glyndebourne.

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Annette Dasch, Jenny Hill

Annette Dasch, Sopran

Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München und zählt mittlerweile zu den international führenden Sopranistinnen. Sie gastiert bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen und singt an den grossen Opernhäusern der Welt, so etwa in Mailand, New York, London, München, Berlin, Dresden, Frankfurt, Wien, Paris, Florenz, Madrid, Tokyo, Brüssel und Genf. 2014 wurde die gebürtige Berlinerin mit dem Bundesverdientskreuz ausgezeichnet. In letzter Zeit war sie als Elsa (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen sowie in Frankfurt, Berlin und Mannheim zu erleben, sang Cordelia (Aribert Reimanns Lear) in Paris, Elisabeth (Tannhäuser) an der Opera Vlaanderen, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) an der Metropolitan Opera in New York sowie bei Wagner in Budapest und Reiza (Oberon) bei den Münchner Opernfestspielen. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt in der Titelrolle von Martinůs Juliette zu erleben. Im Konzertbereich arbeitet Annette Dasch mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik zusammen. Ihre Debüt-CD Armida wurde mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Unter ihren zahlreichen Aufzeichnungen finden sich zudem eine CD mit Mozart-Arien, die Beethoven-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann, Lohengrin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski sowie als DVD die Lohengrin-Produktion der Bayreuther Festspiele 2011. Zukünftige Pläne umfassen u.a. ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Donna Elvira (Don Giovanni), Leonore (Fidelio) am Theater an der Wien und Rosalinde (Die Fledermaus) an der Deutschen Oper Berlin.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Christopher Ventris, Paul Ackermann

Christopher Ventris, Tenor

Christopher Ventris gehört seit seinen Debüts in Glyndebourne, an der Opera North und an der English National Opera zu den führenden Tenören seines Faches. In den vergangenen Jahren lag der Fokus seiner Karriere vor allem auf Wagner-Partien. So gab er als Parsifal sein erfolgreiches Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2008 und begeisterte mit derselben Partie unter Bernard Haitink am Opernhaus Zürich in der Spielzeit 2006/07, unter Christian Thielemann und später in der Regie von Alvis Hermanis an der Wiener Staatsoper, unter Kent Nagano an der Bayerischen Staatsoper, unter Lorin Maazel in Valencia, unter Marc Albrecht in Amsterdam sowie u.a. in London, Paris, Barcelona und San Francisco. Siegmund (Die Walküre) verkörperte er u.a. in Wien, Bayreuth, Washington, Venedig, Amsterdam, Budapest und bei seinem Debüt an der Semperoper Dresden. Lohengrin sang er in Bologna, Genf, Madrid und Dallas. Er gab seine Rollendebüts als Tannhäuser in Paris sowie als Erik (Der fliegende Holländer) in San Francisco und sang die Titelrolle in Rienzi bei den Salzburger Festspielen. Weitere zentrale Partien seines Repertoires sind Laca (Jenůfa), den Christopher Ventris an der Spielzeiteröffnung 2012/13 in Zürich sang, wie auch die Rolle des Steva in derselben Oper, mit der er u.a. an der Metropolitan Opera debütierte, zudem die Titelrolle in Peter Grimes (Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin), Florestan in Fidelio (Washington National Opera), Max in Der Freischütz (Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Teatro alla Scala) und Andrei Chowanski in Chowanschtschina (Bayerische Staatsoper, BBC Proms). Geplant sind u.a. Parsifal, Siegmund und Lohengrin an der Wiener Staatsoper.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017


Iain Milne, Jakob Schmidt

Iain Milne, Tenor

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy, Tamino an der Hampstead Garden Opera wie auch in Ravels L’Enfant et les sortilèges und in Händels Giulio Cesare in Egitto. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche, in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno zu hören, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel sang er Jakob Glock.

Der fliegende HolländerPerformance on 18, 21, 24, 28, 31 Mar 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17 Nov 2017 SalomePerformance on 28 Sep; 01, 08, 15 Oct 2017 La traviataPerformance on 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 TurandotPerformance on 19, 25, 31 May; 03 Jun 2018


Cheyne Davidson, Heinrich, genannt Sparbüchsenbill

Cheyne Davidson, Bariton

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello und Schaunard (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten) und erst kürzlich als Chang in Das Land des Lächelns  sowie als Le Bailli in Massenets Werther auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, Belgrad, Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

La fanciulla del WestPerformance on 21, 26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Das Land des LächelnsPerformance on 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La traviataPerformance on 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 WertherPerformance on 10, 13, 18, 21, 24, 29 May 2018


Ruben Drole, Josef, genannt Alaskawolfjoe

Ruben Drole, Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er auch kürzlich sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch beim Cleveland Orchestra. 2006 gastierte er als Haly in Aix-en-Provence. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt als Graf Robinson (Il matrimonio segreto), Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno und in den Titelrollen von Le nozze di Figaro sowie Das verzauberte Schwein zu sehen.

La forza del destinoPerformance on 27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Die ZauberflötePerformance on 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Jonathan Abernethy, Tobby Higgins

Jonathan Abernethy, Mitglied des IOS

Jonathan Abernethy stammt aus Neuseeland. 2015 war er Preisträger bei der Festivalakademie in Aix-en-Provence sowie bei den Australian Opera Awards. Seit 2012 ist er regelmässig am Sydney Opera House zu erleben, wo er sich mit Partien wie  Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Normanno (Lucia di Lammermoor), Don Ottavio (Don Giovanni), Ruiz (Il trovatore), Fenton (Falstaff), Remendado (Carmen), Lerma (Don Carlos) und Lensky (Jewgeni Onegin) ein breites Repertoire aneignen konnte. 2015 begab er sich auf eine sechsmonatige Studienreise ins Ausland und nahm an verschiedenen Festivals und Opernprogrammen wie der Festival d’Aix-en-Provence Residency, der Solti-Akademie in Italien und dem Ravinia Festival Steans Music in Chicago teil. Während dieser Zeit hatte er die Gelegenheit, mit bedeutenden Künstlern wie Sir Richard Bonynge, James Conlon und Leo Nucci zu arbeiten. 2016/17 sang Jonathan Abernethy u.a. Nadir (Les pêcheurs de perles) an der West Australian Opera in Perth, Diarte (Cavallis Erismena) in Aix-en-Provence und Nanki-Poo (The Mikado) an der New Zealand Opera in Auckland. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im IOS, wo er u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West und in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny zu sehen ist.

La fanciulla del WestPerformance on 21, 26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 FidelioPerformance on 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 La finta giardinieraPerformance on 05, 08, 13, 16, 18 May 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyPerformance on 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 SalomePerformance on 28 Sep; 01, 08, 15 Oct 2017