Forellenquintett

Choreografien von Martin Schläpfer,
Douglas Lee und Jiří Kylián

A-LIFE (URAUFFÜHRUNG)

Choreografie / Bühne / Kostüme Douglas Lee
Musik Mary Ellen Childs, 
Ben Frost & Daníel Bjarnason, 
Frank Henne, Phil Kline
Lichtgestaltung Martin Gebhardt


WINGS OF WAX

Choreografie Jiří Kylián
Musik Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Sebastian Bach, John Cage, Philip Glass
Bühnenbild / Lichtgestaltung Michael Simon
Kostüme Joke Visser
Einstudierung Brigitte Martin, 
Roslyn Anderson, 
Urtzi Aranburu
Uraufführung 23. Januar 1997, 
NDT, Lucent Danstheater, 
Den Haag
Schweizerische Erstaufführung


FORELLENQUINTETT

Choreografie Martin Schläpfer
Musik Franz Schubert, 
The Libertines
Bühnenbild, Video und Kostüme Keso Dekker
Lichtgestaltung und Video Franz-Xaver Schaffer
Einstudierung Antoinette Laurent
Uraufführung 14. Oktober 2010, 
Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg, Theater Duisburg
Schweizerische Erstaufführung
  Mitglieder der Philharmonia Zürich
Ballett Zürich
Junior Ballett


GASTSPIELE
Theater Winterthur am 22, 23, 25, 26 Feb 2014  


Exklusiver Partner
Ballett Zürich

Spieldauer

2 Std. 15 Min.

Pause

Nach dem 1. Teil nach ca. 20 Min. und nach dem 2. Teil nach ca. 1 Std. 10 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn
Einführungsmatinee 2 Feb 2014

Termine

08 Feb 2014, 19:00
Premiere
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

14 Feb 2014, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

28 Feb 2014, 19:30
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

23 Mär 2014, 14:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

30 Mär 2014, 14:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

04 Apr 2014, 19:30
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

01 Jun 2014, 14:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

03 Jun 2014, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

10 Jun 2014, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Forellenquintett

Choreografien von Martin Schläpfer,
Douglas Lee und Jiří Kylián

Von ausserordentlicher Sensibilität im Umgang mit Musik zeugen die drei Choreografien im zweiten Ballettabend dieser Saison. Zum ersten Mal arbeitet das Ballett Zürich mit Martin Schläpfer zusammen. Mit dem von ihm neu formierten Ballett am Rhein in Düsseldorf/Duisburg leitet der Schweizer Choreograf seit 2OO9 eine der grössten deutschen Compagnien, die längst auch international gefeiert wird. Schläpfers innovative, technisch höchst anspruchsvolle, neoklassisch orientierte Körpersprache erzählt über das Menschsein, wobei sein reduzierter Stil abstrakt, allenfalls episodenhaft gehalten ist. Sein Forellenquintett (2O1O) zur berühmten Musik von Franz Schubert ist ein Ballett voller heiterer Poesie und Romantik, das immer aber auch die tiefen Abgründe des menschlichen Daseins mitdenkt.

Douglas Lee, der nach erfolgreichen Jahren als Tänzer beim Stuttgarter Ballett eine vielversprechende internationale Karriere als Choreograf gestartet hat, ist zum zweiten Mal beim Ballett Zürich zu Gast. Seine Kreationen bestechen durch ihre ausgefeilten Körpermotive, ihre geheimnisvoll verschlungenen Pas de deux und die gekonnte Überzeichnung des neoklassischen Bewegungsvokabulars.

Der Entwicklung des Nederlands Dans Theaters hat der aus Prag stammende Choreograf Jiří Kylián die entscheidenden Impulse gegeben. In seinem 1997 entstandenen Ballett Wings of Wax scheint die Welt auf dem Kopf zu stehen. Dabei verweisen die «Flügel aus Wachs» auf Ikarus, der mit seinen selbstgemachten Schwingen der Sonne zu nahe kam und ins Meer stürzte. Die Musikcollage aus Kompositionen von Biber, Bach, Cage und Glass kombiniert Barock, Moderne und Minimal Music zu einer erstaunlich homogenen Klanglandschaft, die das Fundament für eine hinreissende Vielfalt tänzerischer Formen bildet.

Grusswort des Sponsors UBS

 

Bios

Forellenquintett

Martin Schläpfer

Choreograf

Martin Schläpfer studierte Ballett bei Marianne Fuchs in St. Gallen und an der Royal Ballet School in London. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehören Maryon Lane, Terry Westmoreland, David Howard, Gelsey Kirkland und Peter Appel. 1977 gewann er beim Prix de Lausanne den Preis für den besten Schweizer und wurde von Heinz Spoerli ins Basler Ballett engagiert, wo er schnell zu einem der charismatischsten Solisten avancierte. 1990 gründete er die Basler Ballettschule Dance Place, an der er zu unterrichten begann. Zeitgleich studierte er Tanzpädagogik bei Anne Woolliams in Zürich und nahm Musikunterricht bei Harriet Cavalli. 1994 wurde er als Direktor zum Berner Ballett berufen und gründete die Stiftung Visions of Dance. Von 1999 bis 2009 leitete Schläpfer das von ihm neu formierte ballettmainz, das unter seiner Direktion in die erste Reihe der deutschen Ballettcompagnien aufrückte. 2009/2010 übernahm er als Direktor und Chefchoreograf das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg, das die internationale Kritikerumfrage der Zeitschrift tanz bereits nach der ersten Spielzeit unter Martin Schläpfer mehrfach als „Kompanie des Jahres“ nominierte und darüber hinaus ihren Direktor 2010 zum „Choreografen des Jahres“ kürte. Neben den Aufführungen in den Stammhäusern Düsseldorf und Duisburg tritt die Compagnie regelmässig bei Gastspielen im In- und Ausland sowie bei internationalen Festivals auf. Mit Jean-Philippe Rameaus Ballettoper Castor et Pollux an der Deutschen Oper am Rhein übernahm Martin Schläpfer 2011/12 erstmals auch eine Opernregie. 2008 kreierte er das Violakonzert/II auf Musik von Sofia Gubaidulina für das Bayerische Staatsballett und 2009 Lontano auf die gleichnamige Komposition von György Ligeti für das Niederländische Nationalballett Amsterdam. Martin Schläpfer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz, den Tanzpreis der Spoerli Foundation, den in Moskau verliehenen Prix Benois de la Danse, den Theaterpreis der Düsseldorfer Volksbühne  sowie 2009 und 2012 den deutschen Theaterpreis Der Faust für seine Choreographien Sinfonien sowie Ein deutsches Requiem.

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

Jiří Kylián

Choreograf

Jirí Kylián wurde 1947 in Prag geboren und begann seine Ballettausbildung an der Schule des dortigen Nationaltheaters im Alter von 9 Jahren. Mit 15 Jahren wurde er ins Prager Konservatorium aufgenommen, dessen breitgefächerter Lehrplan neben den Fächern Klassisches Ballett, Modern Dance (Graham-Technik) und Folklore, Tanz- und Musikgeschichte, Musiktheorie und Instrumentalstudium (Klavier) auch eine Einführung in die Choreografie ermöglichte. Ein Stipendium des British Council ermöglichte Kylián 1967 ein Studium an der Royal Ballet School in London. Ein Jahr später trat er als Tänzer dem Stuttgarter Ballett bei. Zwar avancierte Kylián bald zum Solisten, aber sein besonderes Interesse gehörte von Anfang an der Choreografie. So entstand seine erste Choreografie Paradox noch im Rahmen eines Workshops der Noverre-Gesellschaft. Sein offensichtliches Talent eröffnete ihm schnell die Möglichkeit zu weiteren Choreografien – jetzt direkt für das Stuttgarter Ballett. Dazu zählen unter anderem Kommen und Gehen, Incantations, Der stumme Orpheus und Rückkehr ins fremde Land. 1973 choreografierte er in Den Haag Viewers, sein erstes Werk für das Nederlands Dans Theater. Weitere Aufträge dieser Kompanie folgten mit dem Ergebnis, dass Kylián zwei Jahre später zum Co-Direktor des NDT ernannt wurde. Den entscheidenden internationalen Durchbruch brachte 1978 sein Werk Sinfonietta zur Musik von Leos Janácek. Im gleichen Jahr wurde Kylián zum Künstlerischen Direktor des NDT berufen. Aus seiner Zusammenarbeit mit dem Nederlands Dans Theater sind bis heute über 70 Choreografien entstanden, die mittlerweile auf der ganzen Welt zu sehen sind. Neben seiner choreografischen Arbeit schuf er auch neue Strukturen innerhalb des NDT. Zusätzlich zu dem bereits renommierten NDT I gründete er 1978 das NDT Il, eine jüngere, besonders experimentierfreudige und athletische Kompanie, die sich aus Tänzern und Tänzerinnen zwischen 17 und 22 Jahren zusammensetzt, und 1991 das NDT III, das in der Tanzgeschichte eine Vorreiterfunktion übernahm, da es erstmals eine Kompanie für sehr erfahrene Tänzer und Tänzerinnen über 40 darstellte. Erst im August 1999 löste er sich von der Position des Direktors, um sich noch umfassendere persönliche Freiheit zu schaffen. Allerdings gab er damit die enge künstlerische Verbindung zum NDT nicht auf. Bis Dezember 2009 war er der Kompanie weiterhin als Hauschoreograf und künstlerischer Berater verbunden. Zu seinen jüngeren Werken zählen Arcimboldo 2000, Click – Pause – Silence, Birth-Day, «Blackbird», 27’52“, Claude Pascal», When Time Takes Time, Far too close, Last Touch, Toss of a Dice, Sleepless und – zum 25-jährigen Thronjubiläum von Königin Beatrix – Chapeau. In Zusammenarbeit mit dem Filmregisseur Boris Pavel Conan entstand 2006 vor der Kulisse eines tschechischen Braunkohletagebaus der Film CAR MEN. Für sein Werk wurde Jirí Kylián mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt u.a. die Carina-Ari-Medaille, den Westend Theatre Award der Stadt London, den Nederlandse Choreografie Prijs, den Hans Christian Andersen Ballett Award der Stadt Kopenhagen, den Sonia-Gaskell-Preis aus Amsterdam. Darüber hinaus wurde er Ehrendoktor der Juilliard School in New York, erhielt den Joost van den Vondel Award, den Ehrenpreis für Tanz und Choreografie 1998 des Institut del Teatre Barcelona und den Benois de la Danse 1998. Im Februar 2000 bekam Kylián den Lawrence Olivier Award für herausragende Leistungen im Tanz. Im September 2000 wurde ihm der Herald Archangel Award verliehen. Am Ende desselben Jahres erhielten KyIián und das NDT drei Nijinsky-Preise. Anlässlich der 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen ihm und dem NDT wurde ihm 1995 einer der höchsten Ehrentitel der Niederlande verliehen, indem man ihn zum «Offizier des Ordens von Oranje-Nassau» ernannte. 2008 folgte die Ehrenmedaille des Ordens von Oranje-Nassau.

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

Douglas Lee

Choreograf

Douglas Lee stammt aus England. Seine Ballettausbildung absolvierte er an der Arts Educational School London und an der Royal Ballet School. 1996 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts, wo er in der Saison 2001/02 zum Halb-Solisten und ein Jahr später zum Solisten ernannt wurde. 2002 erfolgte die Ernennung zum Ersten Solisten. Sein Repertoire umfasste Titelrollen in Onegin (Cranko), Romeo und Julia (Cranko), Apollo (Balanchine) and Edward II. (Bintley). Ausserdem tanzte er Armand Duval (Die Kameliendame; Neumeier), Albrecht (Giselle; Anderson/Savina) sowie Hauptrollen in Balletten von Balanchine, Forsythe, Kylián, MacMillan, Robbins, Tetley and Van Manen. 1999 gab Douglas Lee sein Debüt als Choreograf in der Reihe «Junge Choreografen» der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft und erhielt danach den Auftrag für eine neue Choreografie für das Stuttgarter Ballett. Am New York Choreographic Institute arbeitete er zweimal mit Tänzern des New York City Ballet. Bis 2010 ent­standen für das Stuttgarter Ballett Choreografien wie Viewing Room, Dummy Run, Leviathan und Nightlight. Seit 2011 ist Douglas Lee international als freischaffender Choreograf tätig. Seine für das Stuttgarter Ballett entstandene Choreografie Fanfare LX wurde vom Staatsballett Berlin übernommen. Weitere Arbeiten waren Fractured Wake und 5 for Silver für das Norwegische Nationalballett, Rubicon Play für das Königliche Ballett Flandern, Lifecasting für das New York City Ballet (Übernahme ans Stuttgarter Ballett), Miniatures für das Stuttgarter Ballett, Souvenir für das Ballett Perm und Legion für das Nederlands Dans Theater.

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

Junior Ballett

07 Dez 2013, 14 Dez 2013, 25 Jan 2014, 12 Mär 2014, 13 Mär 2014, 16 Mär 2014, 22 Mär 2014

Keso Dekker

Ausstattung

Keso Dekker, auf der holländischen Insel Ysselmonde geboren, studierte Kunstgeschichte, Niederländische sowie Klassische Sprachen und Literatur, bevor er sich der Malerei zuwandte. Nachdem der Choreograf Eric Hampton ihn 1976 erstmals als Bühnen- und Kostümbildner engagierte, begann die intensive Zusammenarbeit mit Hans van Manen, die seither zu mehr als 60 gemeinsamen Kreationen führte. Über 400 Bühnen- und Kostümarbeiten entstanden für zahlreiche Theater- und Tanzmacher in Europa und den USA, darunter Choreografen wie Renato Zanella, Bernd Bienert, Nils Christe und Heinz Spoerli (Ein Sommernachtstraum, Goldberg-Variationen). Er kreierte TV-Programme, leitete Workshops, schrieb Bücher, gestaltete Innen- und Aussenräume sowie Ausstellungen wie 1986 La Mode und 1994 The Art of Devotion 1300–1500 im Rijksmuseum Amsterdam. 2002 erhielt er den niederländischen Preis für Formgebung sowie den Grossen Preis der holländischen Tanzwelt. Mit Martin Schläpfer arbeitete Keso Dekker bei den Uraufführungen Musica ricercata, Tanzsuite und Pathétique für ballettmainz, Streichquartett und Lontano für Het Nationale Ballet Amsterdam und Forellenquintett für das Ballett am Rhein zusammen. 2013 folgte die gemeinsame Uraufführung Johannes Brahms – Symphonie Nr. 2. Für die Feiern zum 50-jährigen Jubiläum von Het Nationale Ballet entwarf er einen Ballettmarathon mit neun Uraufführungen von u. a. Hans van Manen, Christopher Wheeldon und Alexei Ratmansky. Beim American Ballet Theater kam 2012 Symphony No 9 von Ratmansky in Dekkers Design heraus, gefolgt von der Neugestaltung von Massines Choreartium beim Bayerischen Staatsballett. Darüber hinaus arbeitet Keso Dekker an einer Design-Konzeption für die für 2016 geplante Ausstellung 500 Jahre Hieronymus Bosch.

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

Michael Simon

Bühnenbild

Michael Simon arbeitet als Bühnenbildner und Lichtdesigner für Oper, Tanz und Schauspiel seit 1983 unter anderem für William Forsythe, Jirí Kylián, Pierre Audi, Christof Nel, Peter Greenaway, Stefan Pucher und Stefan Bachmann in Amsterdam, Berlin, Frankfurt, Los Angeles, Madrid, Paris, New York, Oslo, Peking, Tokio und Zürich. Als Regisseur kooperierte er zuerst mit Heiner Goebbels 1990 am TAT Frankfurt, um ab 1992 in den Sparten Schauspiel und Oper an Theatern in Basel, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, München, Paris und Wien zu inszenieren. Seit 2008 leitet er die «Vertiefung Bühnenbild Master of Arts» an der Zürcher Hochschule der Künste.

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

Martin Gebhardt

Lichtgestaltung

Martin Gebhardt studierte in Hamburg. Nach Abschluss der Meisterschule arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper als Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister für das Hamburg Ballett. In Zusammenarbeit mit John Neumeier kreierte er 1998-2002 u.a. das Licht für Messias, Giselle, Die Möwe und Nijinsky. 2002 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Mit Heinz Spoerli und dem Zürcher Ballett entstanden Arbeiten wie das Bach-Ballett In den Winden im Nichts, Allem nah, allem fern zur 5. Sinfonie von Gustav Mahler, Josephslegende von Richard Strauss, Peer Gynt, Schwanensee, Don Quichotte und Raymonda. Für das Hamburg Ballett und das Zürcher Ballett sowie einzelne Opernaufführungen der Zürcher Oper realisierte er Produktionen an Theatern in New York, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Amsterdam, Paris, Prag, Athen, Rom, Madrid, Barcelona, Berlin, Kopenhagen, Stockholm, Moskau, St. Petersburg, Kapstadt, Bangkok, Tokio, Hongkong, Singapur, Peking, Shanghai und Taipei. Für das Leipzig Ballett erarbeitete er als Gast die Lichtgestaltung für Giselle und Der Nussknacker. In den letzten Jahren schuf Martin Gebhardt das Lichtdesign für eine Reihe von Opernproduktionen am Opernhaus Zürich und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Johannes Schaaf, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer zusammen – u.a.: Il Trionfo del tempo e del disinganno, L’incoronazione di Poppea, Die Zarenbraut, Manon Lescaut, Andrea Chenier, L’Etoile, Carmen, Rusalka, Le Comte Ory, Lucia di Lammermoor, Il Corsaro, Moses und Aron sowie die Licht- und Videoinstallation für Szenen aus Goethes Faust des österreichischen Aktionskünstlers Herrmann Nitsch.

Andrea Chénier

12 Apr 2014, 15 Apr 2014, 27 Apr 2014, 04 Mai 2014, 10 Mai 2014

Carmen

29 Jun 2014, 03 Jul 2014, 06 Jul 2014, 10 Jul 2014, 12 Jul 2014

Das Gespenst von Canterville

23 Nov 2013, 01 Dez 2013, 07 Dez 2013, 10 Dez 2013, 11 Dez 2013, 17 Dez 2013, 26 Dez 2013, 27 Dez 2013, 29 Dez 2013, 01 Jan 2014, 02 Jan 2014, 21 Apr 2014, 09 Jun 2014, 28 Jun 2014

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

Junior Ballett

07 Dez 2013, 14 Dez 2013, 25 Jan 2014, 12 Mär 2014, 13 Mär 2014, 16 Mär 2014, 22 Mär 2014

Notations

24 Apr 2014, 26 Apr 2014, 30 Apr 2014, 01 Mai 2014, 03 Mai 2014, 10 Mai 2014, 22 Mai 2014, 09 Jun 2014, 13 Jun 2014, 15 Jun 2014, 20 Jun 2014, 26 Jun 2014, 29 Jun 2014

SALE

14 Dez 2013, 17 Dez 2013, 02 Jan 2014, 05 Jan 2014

Zweimal Alexander

21 Sep 2013, 21 Sep 2013

Franz-Xaver Schaffer

Lichtgestaltung

Franz-Xaver Schaffer wurde in Duisburg geboren und absolvierte eine Ausbildung als Elektriker. 1982 trat er sein erstes Engagement als Bühnenbeleuchter an der Deutschen Oper am Rhein an. 2002 wurde er Beleuchtungsinspektor und 2008 Beleuchtungs-oberinspektor. Seit seiner Lichtkonzeption für Tobias Richters Inszenierung von Richard Strauss’ Capriccio ist Franz-Xaver Schaffer für zahlreiche Eigenproduktionen des Theaters Duisburg verantwortlich und betreut die Ballettproduktionen in Duisburg und Gastspiele des Balletts im In- und Ausland.

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

Joke Visser

Kostüme

Joke Visserarbeitetezehn Jahre als freischaffende Kostümdesignerin für das Holländische Nationalballett, das Nederlands Dans The­a­ter und die Holländische Opernvereinigung, bevor sie 1987 fest beim Nederlands Dans Theater angestellt wurde. Bereits zwei Jahre später übernahm sie die Leitung der dortigen Kostümabteilung. Seitdem hat sie alle Kostüme für Jirí Kyliáns Produktionen geschaffen. In den vergangenen Jahren kreierte sie die Kostüme für Bella Figura, Wings of Wax,  A Way A Lone, One of a Kind, Indigo Rose, Half Past, Doux Mensonges», Arcimboldo 2000, Click-Pause-Silence, Birth-Day, 27’52˝, Claude Pascal, When Time Takes Time, Far too close, Last Touch, Sleepless, Toss of a Dice, Chapeau, Tar and Feathers, Vanishing Twin, Gods and Dogs und Mémoires d’oubliettes. Neben ihrer Arbeit für weitere Choreografen betreut sie die Kostümausstattung der Kylián-Ballette weltweit.

Forellenquintett

08 Feb 2014, 14 Feb 2014, 22 Feb 2014, 23 Feb 2014, 25 Feb 2014, 26 Feb 2014, 28 Feb 2014, 23 Mär 2014, 30 Mär 2014, 04 Apr 2014, 01 Jun 2014, 03 Jun 2014, 10 Jun 2014

 

Forellenquintett

Choreografien von Martin Schläpfer,
Douglas Lee und Jiří Kylián

 

Forellenquintett

Choreografien von Martin Schläpfer,
Douglas Lee und Jiří Kylián