Rigoletto - Vorstellung - Opernhaus Zürich

Rigoletto

Oper von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung Antonello Allemandi
Inszenierung Tatjana Gürbaca
Bühne Klaus Grünberg
Kostüme Silke Willrett
Lichtgestaltung Klaus Grünberg
Choreinstudierung Ernst Raffelsberger
Dramaturgie Claus Spahn


Il Duca di Mantova Francesco Demuro
31 Jan; 5, 9 FebVittorio Grigolo
12, 18 FebYosep Kang
14 Feb
Rigoletto Quinn Kelsey
Gilda Rosa Feola
Sparafucile Pavel Daniluk
Maddalena Judith Schmid
Giovanna Julia Riley
Il Conte di Monterone Valeriy Murga
Marullo Cheyne Davidson
Borsa Dmitry Ivanchey
Il Conte di Ceprano Yuriy Tsiple
La Contessa di Ceprano Ivana Rusko
Paggio della Contessa Olivera Dukic
31 Jan; 5 FebLin Shi
9, 12, 14, 18 Feb
Usciere Adrian Timpau
Statistenverein am Opernhaus Zürich

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich


In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

2 Std. 40 Min.

Pause

Nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std.

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

31 Jan 2016, 14:00
Wiederaufnahme
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

05 Feb 2016, 19:00 AMAG-Volksvorstellung
Preise H: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

09 Feb 2016, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

12 Feb 2016, 19:00 Opernhaustag
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

14 Feb 2016, 19:30
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

18 Feb 2016, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Handlung

Rigoletto

Erster Akt
Am Hof von Mantua werden Feste gefeiert, auf denen sich eine Männergesellschaft mit bösen Spässen und gegenseitigen Demütigungen amüsiert. Der Herzog berichtet, dass er hinter einem jungen, unbekannten Mädchen her ist, und erklärt anschliessend, dass er alle Frauen haben kann und es ihm Spass macht, den betrogenen Männern ins Gesicht zu lachen. Die Gräfin von Ceprano erscheint und wird vor den Augen ihres Ehemanns und der ganzen Hofgesellschaft vom Herzog und seinem Narren Rigoletto erniedrigt. Mit dem Vorschlag Rigolettos, dem gehörnten Grafen Ceprano einen Kopf kürzer zu machen, schlägt die Stimmung gegen ihn um. Die Höflinge fordern Rache für die Gemeinheiten des Narren und haben auch schon eine Idee: Der Höfling Marullo bringt die Neuigkeit, dass Rigoletto in seinem Haus eine heimliche Geliebte versteckt. Plötzlich erscheint der Graf von Monterone. Er fordert Vergeltung für seine Tochter, die vom Herzog und seinen Männern geschändet wurde. Als Rigoletto den verzweifelten Vater verhöhnt, verflucht Monterone nicht nur den Herzog, sondern auch den Narren. Monterones Fluch nagt an Rigoletto. Da bietet ihm der geheimnisvolle Auftragsmörder Sparafucile seine Dienste an. Rigoletto sieht in dem Mörder ein Spiegelbild seiner eigenen Existenz und erkennt seine Niederträchtigkeit, die er beklagt und vor sich selbst zu rechtfertigen versucht. Zu Hause verwandelt sich Rigoletto in einen anderen Menschen. Seine Tochter Gilda bedeutet ihm alles. Er hat sie vor der Welt weggesperrt. Gilda aber sehnt sich nach Leben und Freiheit. Ihren Fragen nach der toten Mutter und dem Namen des Vaters weicht Rigoletto aus. Bevor er wieder geht, schärft er Gildas Gouvernante Giovanna ein, seine Tochter zu bewachen. Aber der Herzog hat Giovanna bestochen und trifft Gilda verkleidet als der arme Student Gualtier Maldé. Als Giovanna auf der Strasse Schritte hört, schickt sie den Herzog weg. Gilda träumt dem Namen ihres Geliebten nach. Die Höflinge kommen, um Rigolettos vermeintliche Geliebte zu rauben. Rigoletto, durch Maskerade blind, beteiligt sich an der Aktion in dem Glauben, die Gräfin von Ceprano zu entführen. Zu spät erkennt er, dass er am Raub seiner eigenen Tochter mitgeholfen hat.

 

Zweiter Akt
Der Herzog ist ausser sich vor Zorn darüber, dass ihm seine Geliebte geraubt wurde. Er erfährt, dass sie von seinen eigenen Leuten verschleppt und an den Hof gebracht wurde, und stürmt glücklich zu ihr. Von den Höflingen schadenfroh verhöhnt, versucht Rigoletto verzweifelt herauszufinden, wo seine Tochter ist. Als sich herausstellt, dass sie beim Herzog ist, fordert er, ausser sich vor Zorn und flehend, sein Kind zurück. Gilda erscheint und gesteht ihrem Vater, wie sehr sie den Herzog liebt. Rigoletto sieht die Reinheit seiner Tochter befleckt und schwört nach einem weiteren kurzen Auftritt von Monterone dessen Ruf nach blutiger Rache in die Tat umzusetzen. Danach will er die Stadt mit Gilda für immer verlassen.

 

Dritter Akt
Gilda liebt den Herzog trotz allem. Rigoletto will ihr den wahren Charakter des Herzogs vorführen zum Hause Sparafuciles und lässt sie mitansehen, wie sich ihr Geliebter mit der Prostituierten Maddalena, der Schwester Sparafuciles, vergnügt. Rigoletto befiehlt seiner Tochter, in Männerkleidung die Stadt zu verlassen und beauftragt Sparafucile, den Herzog zu töten. Gilda ist heimlich zurückgekehrt und belauscht, während ein Unwetter aufzieht, wie Maddalena und Sparafucile darüber streiten, ob der Herzog umgebracht werden soll. Maddalena hat Mitleid mit ihm und überredet ihren Bruder, anstelle des Herzogs den Erstbesten zu ermorden, der vor Mitternacht an die Tür klopft. Gilda klopft an und gibt ihr Leben für den Herzog.

Rigoletto kommt, um den Leichensack abzuholen. Triumphierend will er ihn in die Fluten werfen, als er die Stimme des Herzogs vernimmt. Er öffnet den Sack und sieht seine sterbende Tochter. Rigoletto muss erkennen, dass sich der Fluch an ihm erfüllt hat.

SYNOPSIS ALS PDF-DOWNLOAD

 

Rigoletto

Oper von Giuseppe Verdi

 

Rigoletto

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