Don Giovanni

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Musikalische Leitung Robin Ticciati
Inszenierung Sebastian Baumgarten
Bühnenbild Barbara Ehnes
Kostüme Tabea Braun
Lichtgestaltung Franck Evin
Video-Design Chris Kondek
Einstudierung Choreografie Denise Lampart
Choreinstudierung Jürg Hämmerli
Dramaturgie Werner Hintze
Orchestra La Scintilla

Don Giovanni Peter Mattei
Donna Anna Marina Rebeka
Don Ottavio Pavol Breslik
Komtur Rafal Siwek
Donna Elvira Julia Kleiter
Leporello Ruben Drole
Zerlina Anna Goryachova
Masetto Erik Anstine

Unterstützt durch

In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Spieldauer

3 Std. 50 Min.

Pause

Nach dem 1. Aufzug nach ca. 100 Min.

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn
Einführungsmatinee 20 Mai 2013

Termine

26 Mai 2013, 19:00
Premiere
Preise G: 320, 250, 220, 98, 38 CHF

29 Mai 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

01 Jun 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

04 Jun 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

07 Jun 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

09 Jun 2013, 19:30
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

14 Jun 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

20 Jun 2013, 19:30
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

22 Jun 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

25 Jun 2013, 19:00
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

27 Jun 2013, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Don Giovanni

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Libretto von Lorenzo Da Ponte

Nach dem Prager Uraufführungserfolg von Le nozze di Figaro erhielt Mozart umgehend den Auftrag für eine weitere Oper. Lorenzo Da Ponte wählte diesmal die Geschichte vom spanischen Edelmann Don Juan. Der Stoff galt schon seit über hundert Jahren als Publikumsmagnet, vor allem wegen des spektakulären Untergangs des Helden: Der empfängt das Standbild des von ihm ermordeten Komturs zum Abendessen und wird vom Höllenschlund verschluckt. Freilich hatte sich die Sicht auf den Titelhelden sehr verändert, seit der spanische Dramatiker und Mönch Tirso de Molina die gotteslästerlichen Taten und die gerechte Bestrafung des Bösewichts im 17. Jahrhundert erstmals auf die Bühne gebracht hatte. Stand de Molina noch ganz auf der Seite der Ordnung, die am Ende durch göttliches Eingreifen wiederhergestellt wird, machen Mozart und Da Ponte aus dem Potenzprotz und Verführer einen Menschen, dessen unstillbares Glücksverlangen die Fundamente des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Frage stellt. So wird Don Giovanni wider Willen und vielleicht sogar ohne es zu bemerken zur Gefahr für eine soziale Organisation, die vor allem auf reibungsloses Funktionieren setzt. Dabei verschweigen Mozart und Da Ponte in ihrer durchweg in Nacht gehüllten Komödie den Preis nicht, den die anderen für solche Art der Selbstverwirklichung zu zahlen haben. Indem sie aber kein abschliessendes Urteil fällen, sondern beiden Seiten Gerechtigkeit widerfahren lassen, gerät ihr Werk zu einem Menschheitsdrama von unzerstörbarer Kraft und Aktualität, einem dramma giocoso, das umso komischer wirkt, je deutlicher die Tragik hinter den Vorgängen aufscheint.

Der viel diskutierte deutsche Regisseur Sebastian Baumgarten wird in Zürich seine Interpretation des Don Giovanni präsentieren. Am Pult steht mit dem jungen Robin Ticciati ein internationaler Hoffnungsträger unter den Dirigenten der neuen Generation. Unser Don Giovanni ist der charismatische Peter Mattei, der in dieser Rolle von der Mailänder Scala bis zur New Yorker Met gefragt ist.

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MAG 9 - 2013

INTERVIEW mit dem Berliner Regisseur Sebastian Baumgarten über das Inszenierungskonzept seines Zürcher Don Giovanni

PORTRÄT des Dirigenten Robin Ticciati

Ganzes Magazin (MAG 9/2013) ansehen

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Bios

Don Giovanni

Robin Ticciati

Musikalische Leitung

Robin Ticciati wurde in London geboren. Er ist ausgebildeter Violinist, Pianist und Schlagzeuger. Er war Mitglied des National Youth Orchestra of Great Britain, als er mit 15 Jahren unter der Anleitung von Sir Colin Davis und Sir Simon Rattle zu dirigieren begann. Seit drei Spielzeiten ist er Principal Conductor des Scottish Chamber Orchestra. Ausserdem ist er Erster Gastdirigent der Bamberger Symphoniker. Zu den Orchestern, die Robin Ticciati in dieser Spielzeit dirigieren wird, gehören das Cleveland Orchestra, das Los Angeles Philharmonic, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das Rotterdam Philharmonic und das Orchestra Filarmonica della Scala. Höhepunkte unter seinen Zukunftsplänen sind u.a. Wiedereinladungen zum Royal Concertgebouw Orchestra, zum Gewandhaus Orchester Leipzig, zum London Symphony Orchestra, zum Cleveland Orchestra, zum Philadelphia Orchestra und zum Los Angeles Philharmonic sowie Debüt-Projekte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Budapest Festival Orchestra und dem Tonhalle Orchester Zürich. Er kehrt gerade von einer Europatournee mit dem Scottish Chamber Orchestra und Maria João Pires als Solistin zurück, zu der Konzerte u.a. in der Philharmonie Luxembourg, im Konzerthaus Wien, in der Alten Oper Frankfurt/M. und dem KKL Luzern gehörten. Drei weitere internationale Tourneen mit dem SCO sind für 2014 (Österreich und Japan) und 215 (Europa-Tournee) geplant. In dieser Spielzeit wird Robin Ticciati Neuproduktionen von Eugen Onegin am Royel Opera House und Don Giovanni am Opernhaus Zürich dirigieren. In der Saison 2011/12 dirigierte er mit grossem Erfolg Neuproduktionen von Peter Grimes an der Mailänder Scala und Le nozze di Figaro bei den Salzburger Festspielen und gab sein Debüt an der Metropolitan Opera mit Hänsel und Gretel, woraufhin er sofort für weitere Projekte eingeladen wurde. Im Jahr 2014 wird er die Position als Music Director der Glyndebourne Festival Opera antreten. Seine Beziehung zum Glyndebourne Festival begann 2004 als Assistent bei Auführungen der Zauberflöte für Glyndebourne on Tour. Seitdem gingen aus der Zusammenarbeit von Robin Ticciati und dem Glyndebourne Festival vier Produktionen für Glyndebourne on Tour und vier Produktionen für die Glyndebourne Festival Opera hervor, darunter Hänsel und Gretel, Macbeth, Jenufa, Die Fledermaus, Don Giovanni und kürzlich Le nozze di Figaro. Robin Ticciatis Diskografie um­fasst seine ersten Aufnahmen mit dem Scottish Chamber Orchestra, u.a. Berlioz’ Symphonie Fantastique, erschienen 2012 bei Linn Records, sowie zwei Brahms-Alben mit den Bamberger Symphonikern bei Tudor Records: die Haydn-Variationen und die Serenade No. 1 sowie, gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunkchor, eine CD mit Volkalwerken (Nänie, Gesang der Parzen, Alt-Rhapsodie, Schicksalslied), die mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Sebastian Baumgarten

Regie

Sebastian Baumgarten stammt aus Berlin und studierte Opernregie an der dortigen Hochschule für Musik «Hanns Eisler». Er war u.a. an den Theatern und Opernhäusern von Köln, Salzburg, Zürich, Berlin, Kassel, Stuttgart, Hannover, Frankfurt und Düssel­dorf sowie an der Dresd­ner Semperoper tätig. Von 1999 bis 2002 war er Oberspiellei­ter am Staatstheater Kassel und von 2003 bis 2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. 2002 er­hielt er für seine Tosca-Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehörten vorwiegend Arbeiten am Sprechtheater und spartenübergreifende Inszenierungen, u.a. X-Wohnungen und epidemic nach Lars von Trier am HAU Berlin (2004). An der Deutschen Oper Berlin inszenierte er Werther (2002). Für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er von den Kritikern der Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Er erarbeitete Hexenjagd am Schauspiel Köln (2006) und Faust am Schau­spiel Hannover (2007). Brittens Peter Grimes inszenierte er 2007 an der Semperoper Dresden. Er erarbeitete Meister und Margarita am Düsseldorfer Schauspielhaus (2008), Tosca an der Volksbühne Berlin (2008), Mozarts Requiem mit dem Text In der Schlangengrube. Sechs Lebenslinien von Armin Petras und Jan Kauenhowen an der Komischen Oper Berlin (2008) sowie Der Fremde am Schauspiel Frankfurt (2008). Im Jahre 2010 inszenierte er u.a. Dantons Tod am Maxim Gorki Theater in Berlin, Im weissen Rössl an der Komischen Oper Berlin, La Fabbrica (nach Luigi Nono und Györ­gy Ligeti) am HAU Berlin sowie im Rahmen der Zürcher Festspiele Die Banditen am Theater am Neumarkt und am Schauspielhaus Zürich Die Affäre Rue de Lourcine von Eugène Labiche. Im Sommer 2011 hatte seine Tannhäuser-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen Premiere, im Herbst 2011 kam an der Komischen Oper Berlin Carmen heraus. Im Jahr 2012 inszenierte er u.a. Brechts Heilige Johanna der Schlachthöfe am Schauspielhaus Zürich; diese Inszenierung wurde zum Theater­treffen 2013 nach Berlin eingeladen. 2013 erarbeitet er u.a. den Freischütz in Bremen und weitere Produktionen in Hamburg und Berlin.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Barbara Ehnes

Bühnenbild

Barbara Ehnes studierte Freie Kunst und Bühnenbild bei Wilfried Minks und Marina Abramovic an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und in Amsterdam sowie Literatur­wissenschaft an der Universität Hamburg. Seither entwirft sie Bühnenbilder u.a. für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich, die Volksbühne Berlin, das Thalia Theater Hamburg, das Burgtheater Wien, Het Muziektheater Amsterdam, die Salzburger Festspiele und die Staatsoper Berlin. Seit 2000 arbeitet sie regelmässig mit dem Regisseur Stefan Pucher (u. a. Othello, Der Sturm, Orestie, Ariodante, Hedda Gabler) und entwirft auch Bühnenbilder für Jossi Wieler/Sergio Morabito (u. a. für deren Mozart/da Ponte-Zyklus, Rusalka, Un ballo in maschera), Stefan Bachmann (Jeff Koons, Der seidene Schuh), Lars-Ole Walburg, Calixto Bieito, Schorsch Kamerun, Sebastian Baumgarten und die Choreografin Meg Stuart (Replacement). In den letzten Jahren entstanden eigene Inszenierungen, so etwa Istanbul, Transgelinler bei den Wiener Festwochen und am HAU Berlin. Während der Intendanz Frank Baumbauers (2001 bis 2009) gehörte Barbara Ehnes zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. 2005 erhielt sie den deutschen Bühnenpreis «Opus». Seit dem Sommersemester 2011 ist sie Professorin für Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 2012 erhielt sie gemeinsam mit Chris Kondek den Deutschen Theaterpreis «Der Faust».

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Tabea Braun

Kostüme

Tabea Braun wurde in Roodepoort (Südafrika) geboren. Sie studierte Kostümdesign an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Seit 1992 arbeitet sie als freie Kostümbildnerin für Film, Oper und Schauspiel. Sie arbeitete viele Jahre mit Christoph Schlingensief zusammen (u.a. Rocky Dutschke an der Volksbühne Berlin und Parsifal bei den Bayreuther Festspielen).Ausserdem mit René Pollesch (u.a. Cappuccetto Rosso und L’affaire Martin! am Prater der Volksbühne Ber­lin, Ping Pong d’amour und Eure ganz gros­sen Themen sind weg! an den Münchner Kammerspielen), Stefan Pucher (u.a. Leonce und Lena und Die Möwe am Schauspielhaus Hamburg sowie Ein Sommernachtstraum am Schauspielhaus Zürich), Schorsch Kamerun (u.a. Hollywood-Elegien bei der Ruhr Triennale, Metropolis am Schauspielhaus Zürich und Trouble in Tahiti an der Bayerischen Staatsoper) und Michael Talke (u.a. Der Freischütz am Luzerner Theater und Die Buddenbrooks am Düsseldorfer Schauspielhaus). Sie arbeitete mit Frank Castorf (Der Kaufmann von Berlin an der Volksbühne Berlin), mit Antu Romero Nunes, Luc Bondy, Armin Petras, Nikolai Sykosch, u.a. Sie entwarf Kostüme für Filme, u.a. für Oskar Roehlers Die Unberührbare, Lucian Seguras Go for Gold und für Christoph Schlingensief (u.a. Terror 2000). Sie unterrichtete als Gastprofessorin an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. 

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin wurde in Nantes (Frankreich) geboren. Mit 19 Jahren ging er nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Theatre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Dank eines Stipendiums des französischen Kultusministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u. a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Im Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und für aussergewöhnliche musikalische Projekte in Industrieräumen mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen in Nantes, Strassbourg, Montpellier, Paris, Lyon, Bochum, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995–2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle neuen Produktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS», dem Deutschen Bühnenpreis in der Kategorie Lichtdesign, ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er unter der Intendanz von Andreas Homoki als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Neben seiner Tätigkeit in Zürich arbeitet er weiterhin als Gast an Opernhäusern wie Oslo, Kopenhagen, Stockholm, Tokyo, Amsterdam, München, Graz und der Opéra de La Bastille sowie der Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Oper und bei den Bayreuther Festspielen.

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Die Schatzinsel

17 Nov 2012, 25 Nov 2012, 02 Dez 2012, 04 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012, 16 Dez 2012, 30 Dez 2012, 31 Dez 2012, 02 Jan 2013, 12 Jan 2013, 21 Apr 2013, 09 Mai 2013, 20 Mai 2013, 09 Jun 2013, 13 Jul 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

Lady Macbeth von Mzensk

07 Apr 2013, 10 Apr 2013, 13 Apr 2013, 17 Apr 2013, 20 Apr 2013, 23 Apr 2013, 28 Apr 2013, 03 Mai 2013, 19 Jun 2013, 21 Jun 2013

Chris Kondek

Video-Design

Chris Kondek wurde 1962 in Boston geboren und wuchs in New York auf. Seit 20 Jahren produziert er Videos für Theater und Performances. 1990 begann seine Arbeit mit The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreografin Meg Stuart zu arbeiten begann. Eine kontinu­ier­liche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Regisseur Stefan Pucher. Ausserdem arbeitet Chris Kondek mit Schauspielregisseuren wie Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman sowie für Opernproduktionen der Salzburger Festspiele mit Jossi Wieler und Falk Richter zusammen. 2011 gestaltete er Videos für Bodenprobe Kasachstan (Wiener Festwochen/Schauspiel Hannover/HAU), Karte und Gebiet (Schauspiel Düsseldorf) und für Sebastian Baumgartens Inszenierung von Tannhäuser in Bayreuth. Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten. Das erste Projekt, Dead Cat Bounce, wurde beim Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe-Institut und ZDF-theaterkanal ausgezeichnet. Es folgten u.a. Hier ist der Apparat nach Bertolt Brecht (2006), Loan Shark am Hebbel am Ufer Berlin (2008), Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen (2010) sowie Even The Dead are Not Safe From The Living am Frankfurt LAB (2011). 2012 erhielt er gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara Ehnes den Theaterpreis «Der Faust» für die Arbeit an Stefan Puchers Produktion Don Quixote am Thalia-Theater Hamburg. In der Spielzeit 2012/13 zeichnet Chris Kondek u.a. für die Videogestaltung der Neuinszenierung Der Schaum der Tage an der Staatsoper Stuttgart verantwortlich.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Jürg Hämmerli

Chor

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 mit dem Lehrdiplom ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 zum Assistenten des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­antwortlich für Choreinstudierungen von un­gefähr 100 Opernproduktionen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Aufnahmen sowie TV-Produktionen, darunter Traviata im Hauptbahnhof von 2008, dokumen­tiert. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und andern Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Einstudie­rungen betreut. Für den Festakt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde im Mai 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der National­oper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem Schweizer Kammer­chor oder dem Ensemble der am Opernhaus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

01 Jan 2013, 06 Jan 2013, 09 Jan 2013, 12 Jan 2013

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Der fliegende Holländer

09 Dez 2012, 12 Dez 2012, 15 Dez 2012, 19 Dez 2012, 23 Dez 2012, 26 Dez 2012, 29 Dez 2012, 02 Jan 2013, 05 Jan 2013, 11 Jan 2013, 17 Jan 2013, 23 Jan 2013, 03 Jul 2013, 05 Jul 2013

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Die Entführung aus dem Serail

16 Dez 2012, 20 Dez 2012, 30 Dez 2012, 04 Jan 2013, 18 Jan 2013, 27 Jan 2013, 06 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

La straniera

23 Jun 2013, 28 Jun 2013, 02 Jul 2013, 06 Jul 2013, 10 Jul 2013, 14 Jul 2013

La traviata

05 Mai 2013, 08 Mai 2013, 11 Mai 2013, 15 Mai 2013, 18 Mai 2013

Lucia di Lammermoor

21 Okt 2012, 27 Okt 2012, 30 Okt 2012, 03 Nov 2012, 11 Nov 2012, 16 Nov 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Roberto Devereux

28 Sep 2012, 09 Okt 2012, 14 Okt 2012, 19 Okt 2012

Rusalka

02 Jun 2013, 06 Jun 2013, 12 Jun 2013, 15 Jun 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführung­s­­­praxis hat am Opernhaus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Rei­he der Mo­zart-Opern mit dem Lei­tungs­­team Har­non­court/Ponnel­le wurde weiter Pionier­arbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neuesten Erkennt­nissen der historischen Auffüh­rungs­praxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigen­ständiges En­sem­ble von erstklassigen spe­ziali­sierten MusikerInnen, das sich ei­nen hervorragen­den Ruf erwerben konn­te. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Niko­laus Harnoncourt (u.a. «Il ritorno d’Ulis­se in patria», «Idomeneo»), William Christie (u.a. «Orphée et Euridice», «Les Indes galantes», «Or­lan­do»), Mark Minkow­ski («Les Boréades», «Giulio Ce­sa­re»), Rein­­hard Goe­bel und Giulia­no Carmigno­la gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barock­formation «La Scintilla» spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das «Orchestra La Scintilla» der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instru­mentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den grossen Kon­zert­sälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst er­folg­reich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Kon­zert­reisen in Nord­amerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Händel Messiah

23 Dez 2012

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Sale

04 Nov 2012, 07 Nov 2012, 09 Nov 2012, 11 Nov 2012, 14 Nov 2012, 18 Nov 2012, 20 Nov 2012, 22 Nov 2012, 25 Nov 2012, 27 Nov 2012

Peter Mattei

Bariton

Peter Mattei stammt aus Schweden. Er arbeitete mit berühmten Dirigenten wie Sir Georg Solti, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Riccardo Muti, Sir Colin Davis, Riccardo Chailly, Antonio Pappano, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt, Esa-Pekka Salonen, Sir John Eliot Gardiner, Gustavo Dudamel, Jeffrey Tate, Sir Andrew Davis und Daniel Harding. In der Saison 2009/10 sang er Schischkow (Aus einem Totenhaus) an der Metropolitan Opera und der Mailänder Scala, Don Giovanni an der Scala und Billy Budd an der Oper Frankfurt. In der Spielzeit 2011/12 war er als Don Giovanni an der Mailänder Scala und als Figaro (Il barbiere di Siviglia) an der Metropolitan Opera zu erleben sowie als Don Giovanni in Michael Hanekes Pariser Produktion. In der laufenden Spielzeit tritt er u.a. als Amfortas an der Metropolitan Opera und als Don Giovanni an der Wiener Staatsoper hervor. Ausserdem gab er in der letzten Zeit den Grafen in Le nozze di Figaro am Londoner Royal Opera House, die Titelpartie von Eugen Onegin bei den Salzburger Festspielen und Wolfram von Eschenbach in Tannhäuser an der Scala. Er leitet ein eigenes Festival in seiner Geburtsstadt Luleå in Nordschweden mit Konzerten und Opernaufführungen auf höchstem internationalen Niveau. Als Konzertsänger trat Peter Mattei u.a. in Brahms’ Deutschem Requiem, Sibelius’ Kullervo und mit Liedern von Gustav Mahler auf. In einer konzertanten Aufführung der Trojaner von Hector Berlioz mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis sang er die Partie Chorèbe. Die bei LSO Live erschienene CD erhielt zwei Grammy Awards. Zu seiner Diskografie gehören ausserdem Mahlers VIII. Sinfonie mit dem Concertgebouw Orchestra unter Riccardo Chailly (Decca) und Don Giovanni mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding (Virgin Classics).  Peter Mattei studierte an der Königlichen Musikakademie und der Opernhochschule in Stockholm. Noch während seines Studiums debütierte er als Nardo in Mozarts La finta giardiniera am Schlosstheater Drottningholm und gab 1991 sein umjubeltes Debüt an der Königlichen Schwedischen Oper mit der Partie des Pentheus in Daniel Börtz’ Oper Die Bacchen (Regie: Ingmar Bergmann). Mit seiner Interpretation der Titelpartie von Mozarts Don Giovanni in der Inszenierung von Peter Brook 1998 erregte er internationales Aufsehen.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Marina Rebeka

Sopran

Marina Rebeka wurde in Riga geboren, wo auch ihre musikalische Ausbildung begann. Sie wurde an der Musikhochschule «Jazep Medins» von Natalia Kozlova unterrichtet und studierte, nachdem sie verschiedene Gesangswettbewerbe gewonnen hatte, weiter an der römischen Accademia Internazionale delle Arti, wo sie 2007 ihr Examen ablegte. Darüber hinaus nahm sie an der Internationalen Sommerakademie des Salzburger Mozarteums teil, wo sie von Grace Bumbry unterrichtet wurde. Seit ihrem Debüt 2009 bei den Salzburger Festspielen in der Rolle der Anaï in Rossinis Moïse et Pharaon unter Claudio Abbado ist Marina Rebeka als eine der weltweit interessantesten Sängerinnen ihrer Generation anerkannt. Umjubelte Auftritte in der Londoner Covent Garden Opera als Violetta Valéry (La traviata) und an der Deutschen Oper Berlin als Donna Anna (Don Giovanni) im Jahr 2010 gingen ihrem Debüt an der New Yorker Met in einer Don Giovanni-Neuproduktion mit James Levine am Dirigentenpult voraus. Zu ihren künftigen Engagements gehören neben Don Giovanni in Wien und Chicago auch Guillaume Tell an der Nederlandse Opera in Amsterdam und La traviata an der Met. Am Opernhaus Zürich wird sie ausserdem in Les Pêcheurs de perles, Così fan tutte, L’elisir d’Amore, La traviata und Lucia di Lammermoor zu hören sein.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Pavol Breslik

Tenor

Pavol Breslik absolvierte sein Studium an der Universität für Musik in Bratislava. 2002/03 setzte er seine Ausbildung im Opernstudio CNIPAL in Marseille fort und komplettierte sie bei Yvonne Minton, Mady Mesplé, Mirella Freni und William Matteuzzi.
Von 2003-2006 gehörte er dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an, wo er u.a. als Ferrando (Così fan tutte), Tamino, Don Ottavio, Nemorino (L’elisir d’amore) und Gottesnarr (Boris Godunow) zu hören war. Mit seinen Mozart-Partien gastierte er am Teatro Verdi in Triest, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, beim Glyndebourne Festival, bei den Wiener Festwochen und beim Festival von Aix-en-Provence.
Seit 2006 freischaffend, trat er als Don Ottavio bei den Salzburger Festspielen und an der Metropolitan Opera New York auf, als Tamino im Londoner Covent Garden, als Idamante, Lenski und Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Bayerischen Staatsoper. In München und Wien sang er 2010 an der Seite von Edita Gruberova den Alfredo in La traviata und den Macduff (Macbeth) an der Deutschen Oper Berlin. Mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle war er als Narraboth (Salome) in Berlin und Salzburg zu hören. Bei den BBC Proms in London trat er mit dem Philharmonic Orchestra unter Kurt Masur in Janáčeks Glagolitischer Messe auf. Bei den Osterfestspielen in Baden-Baden 2013 war er als Tamino unter dem Dirigat von Simon Rattle zu erleben. Auf CD aufgezeichnet wurden die Originalfassung von Dvořáks Stabat Mater mit dem Ensemble Accentus, die Missa Solemnis unter Enoch zu Guttenberg sowie Händels Trionfo del tempo. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Pavol Breslik zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Im Februar trat er als Lenski am Londoner Covent Garden hervor. Für die Zukunft sind Auftritte bei den Salzburger Festspielen 2013, beim Festival in Vervier und St. Denis in Paris und. zahlreiche Liederabende in Zürich, München und Paris geplant.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Jenufa

23 Sep 2012, 26 Sep 2012, 30 Sep 2012, 04 Okt 2012, 07 Okt 2012, 16 Okt 2012, 20 Okt 2012, 24 Okt 2012, 28 Okt 2012, 31 Okt 2012

Rafal Siwek

Bass

Rafal Siwek stammt aus Polen und gab sein Bühnendebüt an der Warschauer Oper als Sarastro in Mozarts Zauberflöte. Diese Partie sang er kürzlich auch bei seinem ersten Auftritt am Mailänder Teatro alla Scala. Rafal Siwek hat sich vor allem als Interpret der grossen Verdi-Partien einen Namen gemacht. So sang er unter anderem Filippo II. (Don Carlo), Zaccaria (Nabucco), Padre Guardiano (La forza del destino) sowie Ramfis (Aida) und gab kürzlich sein Rollendebüt als Fiesco in Simon Boccanegra. Er tritt häufig in italienischen Theatern auf und sang in der letzten Zeit Colline (La Bohème) in der Arena di Verona, Rodolfo (La Sonnambula) am Teatro Verdi in Trieste, König Marke in einer Neuproduktion von Tristan und Isolde am Teatro dell’Opera in Rom und Timur (Turandot) beim Puccini Festival in Torre del Lago. Zu den bemerkenswerten Stationen der Laufbahn von Rafal Siwek gehören unter anderem Thibaut d’Arc in Pjotr Tschaikowskis Jungfrau von Or­léans als Debüt am Concertgebouw Amsterdam, der Erzbischof in Karol Szymanow­skis Krol Roger am Théâtre du Châtelet Paris, der Komtur in Don Giovanni am Théâtre La Monnaie Brüssel und Sparafucile (Rigoletto) beim Savonlinna Festival.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Julia Kleiter

Sopran

Julia Kleiter stammt aus Limburg und studierte bei William Workmann in Hamburg und bei Klesie Kelly-Moog in Köln. Zu ihren anstehenden Opernprojekten zählen eine Neuproduktion Die Zauberflöte in Paris, ihre erst Emma in der von Nikolaus Harnoncourt dirigierten Produktion von Franz Schuberts Fierrabras bei den Salzburger Festspielen, ihre erste Contessa in Le nozze di Figaro in Zürich so­wie die Ilia in Idomeneo in Essen und New York. Im Konzertbereich stehen u.a. Schumanns Das Paradies und die Peri unter dem Dirigat von Fabio Luisi in Zürich, Mahlers 2. Sinfonie (Philippe Jordan), Ber­lioz’ Messe Solennelle (Riccardo Muti), Mendelssohns Lobgesang (Claudio Abbado) und Mendelssohns Elias an der Mailänder Scala (Daniel Harding) auf ihrem Programm. Ihre internationale Karriere begann 2004 als Pamina an der Opéra Bastille. Inzwischen hat sie die Partie in mehreren Produktionen in Madrid, Zürich, beim Edinburgh Festival, in New York und München unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Claudio Abbado und Adam Fischer gesungen. Am Opernhaus Zürich war sie 2006 als Serpetta in der von Nikolaus Harnoncourt dirigerten Produktion La finta giardiniera, 2007 als Sophie in Der Rosenkavalier und als Zdenka in Arabella, jeweils unter dem Dirigat von Franz Welser-Möst, und 2010 als Ilia in Idomeneo zu erleben. Es folgten u.a. Susanna (Le nozze di Figaro) in Verona, Reggio Emilia, Dresden und Paris, Celia in Lucio Silla in Venedig und bei den Salzburger Festspielen, Marzelline (Fidelio) in Ferrara, Baden-Baden und Madrid unter dem Dirigat von Claudio Abbado und Sophie unter der Leitung von Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin. 2012 debütierte sie als Almirena in Händels Rinaldo an der Lyric Opera of Chicago. Lieder­abende liegen Julia Kleiter besonders am Herzen, und als Konzert- und Liedersängerin gastiert sie in allen wichtigen Musik­zentren.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Ruben Drole

Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur. Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht gewann er mehrere Gesangswettbewerbe und wurde 2004 ins Internationale Opernstudio in Zürich aufgenommen. Von dort wechselte er 2005 ins Ensemble der Zürcher Oper und wurde gleich mit grös­seren Partien betraut, u.a. Lucio Cinna in J.C. Bachs Lucio Silla, Haly (L’italiana in Algeri) und Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöten-Inszenierung von Martin Kušej, die auch auf DVD erschienen ist. Mit Nikolaus Harnoncourt absolvierte er auch eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah mit dem Concentus Musicus). Weitere Projekte mit Nikolaus Harnoncourt waren Beethovens Christus am Ölberg im Wie­ner Musikverein und beim Lucerne Festival sowie Die Schöpfung bei der Styriarte Graz. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst hat er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und zuletzt als Leporello (Don Giovanni) mitgewirkt. Weitere Partien an seinem Stammhaus waren die Titelrolle in Paisiellos Barbiere di Siviglia, Argante in Rinal­do unter William Christie und Wurm (Luisa Miller). 2006 gastierte er als Haly beim Festival von Aix-en-Provence. Auf dem Konzertpodium sang er u.a. in Mozarts Krönungsmesse mit dem Concertgebouw-Orchester unter Ton Koopman, in Händels Israel in Egypt mit Concerto Köln unter Emmanuelle Haïm und in Liederabenden im Rahmen der Swiss Chamber Concerts. Nachdem er beim Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst bereits in der Titel­rolle von Le nozze di Figaro und als Guglielmo zu erleben war, trat er dort im März 2011 auch als Leporello hervor. Mit grossem Erfolg hat er zudem den Kezal in der Verkauften Braut unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte 2011 und den Papageno beim Spoleto Festival in den USA gesungen. Bei den Salzburger Pfingst- und Sommerfestspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare). In dieser Spielzeit ist er am Opernhaus Zürich u.a. als Figaro, Guglielmo, Leporello und Sharpless zu erleben. Ruben Drole ist Kulturpreisträger der Stiftung «Pro Europa» und der Winterthurer Carl-Hein­rich-Ernst-Stiftung.

Così fan tutte

07 Feb 2013, 09 Feb 2013, 13 Feb 2013, 15 Feb 2013, 17 Feb 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Liederabend Rachel Harnisch & Ruben Drole

15 Dez 2012

Madama Butterfly

14 Mär 2013, 17 Mär 2013, 24 Mär 2013, 30 Mär 2013, 06 Apr 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Schumann Das Paradies und die Peri

07 Jul 2013

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationa­len Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat bereits als Solistin des St. Petersburger Mariinskij-Theaters auf. 2008 sang sie Galakonzerte an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und sang die Melibea in Il viaggio a Reims unter Kent Nagano; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie die Melibea an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurück kehrte. Ebenfalls 2012 debütierte sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet, nahm in Bonn am Galakonzert für die Aids-Stiftung und in Berlin an einer Opern-Gala auf dem Gendarmenmarkt teil. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Mathilde di Shabran und wird hier 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri singen. 2014 gibt sie ihr Debut an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher in La scala di seta (Lucilla), Rinaldo (Eustazio) und Drei Schwestern (Mascha) zu hören war.

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

La scala di seta

19 Jan 2013, 25 Jan 2013, 27 Jan 2013

Rinaldo

12 Apr 2013, 14 Apr 2013, 19 Apr 2013, 21 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Erik Anstine

Bass

Erik Anstine studierte an der Northwestern University, der Indiana University sowie der Royal Academy of Music in London. Er gewann den Orpheus-Wettbewerb und nahm an Thomas Quasthoffs Lied-Wettbewerb teil; zweimal war er Finalist bei den Met-Auditions in New York. Als Mitglied des Opernstudios in Seattle sang er Leporello, Don Alfonso und Truffaldino. Beim Castleton Festival verkörperte er den Notar in Gianni Schicchi und Peachum in Gays A Beggar’s Opera. Im Rahmen des Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera sang er in Eugen Onegin, Roméo et Juliette und – unter der Leitung von James Conlon – in Der Kaiser von Atlantis. Am Opernhaus Zürich interpretierte er in dieser Spielzeit u.a. Sciarrone (Tosca), Bartolo (Le nozze di Figaro), Biterolf (Tannhäuser), Notar (Der Rosenkavalier und Kulygin in Drei Schwestern). Im Sommer 2013 wird er am Internationalen Königin-Sonja-Musikwettbewerb in Oslo teilnehmen.

Der Rosenkavalier

30 Jun 2013, 04 Jul 2013, 09 Jul 2013, 12 Jul 2013

Don Giovanni

26 Mai 2013, 29 Mai 2013, 01 Jun 2013, 04 Jun 2013, 07 Jun 2013, 09 Jun 2013, 14 Jun 2013, 20 Jun 2013, 22 Jun 2013, 25 Jun 2013, 27 Jun 2013

Drei Schwestern

09 Mär 2013, 15 Mär 2013, 24 Mär 2013, 03 Apr 2013, 05 Apr 2013, 11 Apr 2013, 14 Apr 2013

Le nozze di Figaro

06 Nov 2012, 10 Nov 2012, 18 Nov 2012, 23 Nov 2012, 01 Dez 2012, 04 Dez 2012

Parsifal

23 Mär 2013, 28 Mär 2013, 01 Apr 2013

Salome

27 Sep 2012, 30 Sep 2012, 05 Okt 2012, 16 Jun 2013, 07 Jul 2013, 14 Jul 2013

Tannhäuser

13 Jan 2013, 20 Jan 2013, 26 Jan 2013, 02 Feb 2013

Tosca

29 Sep 2012, 06 Okt 2012, 10 Okt 2012, 18 Dez 2012, 22 Dez 2012, 31 Dez 2012, 06 Jan 2013

Un ballo in maschera

24 Nov 2012, 30 Nov 2012, 05 Dez 2012, 08 Dez 2012, 11 Dez 2012, 14 Dez 2012