King Arthur - Vorstellung - Opernhaus Zürich

King Arthur

Semi-Oper von Henry Purcell

Musikalische Leitung Laurence Cummings
Inszenierung und Bühne Herbert Fritsch
Kostüme Victoria Behr
Lichtgestaltung Franck Evin
Choreinstudierung Michael Zlabinger
Dramaturgie Sabrina Zwach
Beate Breidenbach


Arthur, König der Briten Wolfram Koch
Oswald, König der Sachsen Florian Anderer
Conon, britischer Graf Jean-Pierre Cornu
Emmeline, seine Tochter Ruth Rosenfeld
Mathilda, ihre Dienerin Carol Schuler
Merlin, ein englischer Zauberer Corinna Harfouch
Osmond, ein sächsischer Zauberer Annika Meier
Grimbald, ein Erdgeist Hubert Wild
Aurelius Jan Bluthardt
Albanact Werner Eng
Guillamar, ein Freund von Oswald Simon Jensen
Philidel, ein Luftgeist Mélissa Petit
27 Feb; 1, 3, 11, 16, 18, 20 Mär; 1 AprStephanie Lenzen
28 Mär
Die Ehre, Cupido, Nereide Deanna Breiwick
Priesterin der Sachsen, Philidels Geist, Sirene, Frau Hamida Kristoffersen
Sirene, Venus Anna Stéphany
Ein Britischer Held, Ein Schäfer Mauro Peter
Priester der Sachsen, Philidels Geist, Waldgeist Spencer Lang
Nicholas Scott
Priester der Sachsen, Pan, Mann Andri Björn Róbertsson
Philidels Geist, Waldgeist Charles Dekeyser
Kältegeist, Sturmgeist Nahuel Di Pierro

Orchestra La Scintilla
Chorzuzüger
Viola da Gamba Brigitte Gasser Kirnbauer
Violoncello Claudius Herrmann
Violone Dieter Lange
Theorbe/Barockgitarre Rosario Conte
Michael Anthony Fentross
Cembalo Enrico Maria Cacciari

Bitte beachten Sie, dass die gesprochenen Texte in deutscher Sprache vorgetragen und nicht übertitelt werden.


Unterstützt von

Spieldauer

3 Std. 15 Min.

Pause

Nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. 35 Min.

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn
Einführungsmatinee 14 Feb 2016

Termine

27 Feb 2016, 19:00
Premiere
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

01 Mär 2016, 19:00 Opernhaustag
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

03 Mär 2016, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

11 Mär 2016, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

16 Mär 2016, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

18 Mär 2016, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

20 Mär 2016, 14:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

28 Mär 2016, 20:00 AMAG-Volksvorstellung
Preise H: 75, 59, 44, 25, 15 CHF

01 Apr 2016, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

King Arthur

Dramatick Opera
Text von John Dryden, Deutsche Fassung von Sabrina Zwach

Zwar ist bis heute ungeklärt, ob es im England des 6. Jahrhunderts tatsächlich einen Helden mit Namen Arthur gab; dennoch hat der legendäre britische König Schriftsteller und Musiker, Filmemacher und Bühnenkünstler über Jahrhunderte hinweg immer wieder inspiriert. Eine der bis heute schönsten Bearbeitungen der König- Arthur-Legende ist John Drydens und Henry Purcells Semi-Opera, uraufgeführt 1691 am Londoner Dorset Theatre, dem damals prächtigsten Theater Englands. «Musik und Dichtung können auch für sich bestehen, aber die eindrücklichste Wirkung werden sie entfalten, wenn sie vereinigt sind», schrieb John Dryden, und King Arthur erfüllt diese Forderung aufs Schönste: Sprache und Musik, Schauspiel und Oper sind zu einem zauberhaften Gesamtkunstwerk verwoben, in dem es neben der berühmten Frostszene noch viele weitere grossartige und überraschend dramatische Musikstücke des «Orpheus britannicus» Henry Purcell zu entdecken gibt.
Neben dem Krieg spielt in King Arthur natürlich auch die Liebe eine zentrale Rolle: Arthurs ärgster Feind ist der Sachsenkönig Oswald, der nicht nur die Briten bedroht, sondern auch dieselbe Frau liebt wie Arthur, die blinde Emmeline. Zwar bringt die grosse Schlacht zu Beginn des Stückes Arthur den Sieg über die heidnischen Sachsen; doch Oswald akzeptiert die Niederlage nicht und lässt Emmeline entführen. Die Suche nach der Geliebten führt Arthur in verhexte Wälder, todbringende Sümpfe und allzu verführerische Gewässer – gekämpft wird nämlich nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Magie: Der grosse Zauberer Merlin und der empfindsame Luftgeist Philidel setzen ihre Zauberkräfte für Arthur ein, während Oswald sich auf die magischen Kräfte des Zauberers Guillamar und des dämonischen Erdgeists Grimbald verlassen kann...
Herbert Fritsch, der am Opernhaus Zürich 2013 Peter Eötvös’ Drei Schwestern auf die Bühne gebracht und am Zürcher Schauspielhaus u.a. Dürrenmatts Die Physiker inszeniert hat, ist Regisseur und Bühnenbildner unserer Neuinszenierung. Die musikalische Leitung liegt bei dem englischen Barockspezialisten Laurence Cummings.

 

Bios

King Arthur

Laurence Cummings

Musikalische Leitung

Laurence Cummings, Dirigent und Cembalist, stammt aus Grossbritannien und zählt zu den interessantesten und vielseitigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. Sein Studium an der Universität Oxford, wo er Organ Scholar am Christ Church College war, schloss er mit Auszeichnung ab. 1996-2012 war er Leiter für historische Aufführungspraxis an der Royal Academy of Music. Er ist musikalischer Berater des Londoner Handel House und seit 1999 Musikalischer Leiter des London Handel Festival, wo er u.a. Deborah, Athalia, Esther, Agrippina, Sosarme, Alexander Balus, Hercules, Samson, Riccardo Primo und Tolomeo herausbrachte. Er ist regelmässiger Gast der Casa da Música in Porto, wo er das Orquestra Barroca Casa da Música dirigiert. Seit 2012 ist er Künstlerischer Leiter der Händel-Festspiele Göttingen. An bedeutenden Spielstätten wie der English National Opera, den Opernhäusern Göteborg und Garsington und dem Glyndebourne Festival übernahm er die Musikalische Leitung von Opernproduktionen. Am Opernhaus Zürich war er bisher in Christoph Marthalers Händel-Projekt SALE zu erleben. Cummings steht regelmässig am Pult von The English Concert und The Orchestra of the Age of Enlightenment und dirigiert verschiedene Orchester in ganz Europa und den USA. Zu seinen zahlreichen Einspielungen zählen u.a. die Erstaufnahme von Händels neu entdecktem Gloria mit Emma Kirkby und der Royal Academy of Music, sowie CDs mit Musik für Cembalo solo, darunter Kompositionen von Louis und François Couperin. Seine jüngste CD präsentiert Werke von Corelli mit Maurice Steger und The English Concert.

Bach

21 Mär 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Herbert Fritsch

Regie

Herbert Fritsch, geboren in Augsburg, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Anschliessend spielte er an verschiedenen Bühnen im In- und Ausland sowie von 1993 bis 2007 bei Frank Castorf an der Berliner Volksbühne. Parallel arbeitete Fritsch als Regisseur und Medienkünstler. Er zeigte seine erste Regiearbeit am Theater Luzern (Molières Der Geizige) sowie mehrere Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz mit Fotoarbeiten und Computeranimationen. 2000-2009 entwickelte er sein intermediales und serielles Kunstprojekt hamlet_x. Als Regisseur und Bühnenbildner arbeitete er u.a. an der Volksbühne Berlin, am Schauspiel Köln, am Theater Bremen und am Residenztheater München. 2011 wurden zwei seiner Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen: Ibsens Nora oder Ein Puppenhaus vom Theater Oberhausen und Hauptmanns Der Biberpelz vom Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Seine Inszenierungen an der Berliner Volksbühne Die (s)panische Fliege, Murmel Murmel und der die mann wurden zum Theatertreffen eingeladen. Für das Bühnenbild zu Murmel Murmel wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zum Bühnenbildner des Jahres ernannt. 2013 inszenierte er mit Drei Schwestern am Opernhaus Zürich seine erste Oper. Es folgten Offenbachs Die Banditen in Bremen, Don Giovanni an der Komischen Oper in Berlin sowie Ohne Titel Nr. 1 / Eine Oper von Herbert Fritsch an der Volksbühne, welche ebenfalls zum Berliner Theatertreffen 2014 eingeladen wurde. In jüngster Zeit inszenierte er zudem Die Physiker am Schauspielhaus Zürich.

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Victoria Behr

Kostüme

Victoria Behr studierte Kostümbild bei Prof. Dirk von Bodisco an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg.
 Nach ihrem Studium assistierte sie am Schauspielhaus Bochum, dem Schauspielhaus Zürich, dem Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Seit 2008 arbeitet Victoria Behr als freie Kostümbildnerin. Es entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Herbert Fritsch u.a. am Theater Oberhausen, Centraltheater Leipzig, Theater Bremen, Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Köln, Residenztheater München, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Opernhaus Zürich, an der Komischen Oper Berlin und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Theater heute» wurde Victoria Behr 2011 (Nora), 2012 (Die (s)panische Fliege), 2014 (Ohne Titel Nr. 1) und 2015 (derdiemann) als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet. Ebenfalls zur Kostümbildnerin des Jahres wurde sie 2013 von der Zeitschrift «Opernwelt» gewählt – für Frau Luna an der Berliner Volksbühne und für Drei Schwestern am Opernhaus Zürich. Mit dem Regisseur Niklaus Helbling arbeitet sie regelmässig u.a. am Schauspielhaus Zürich, dem Staatstheater Oldenburg, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Burgtheater in Wien. Ebenso entwarf Victoria Behr Kostüme für Inszenierungen von Benedict Andrews (Young Vic/London, Komische Oper, English National Opera, u.a.), Antu Romero Nunes (Burgtheater, Thalia Theater), Peter Carp, Matthias Hartmann, Jan Bosse und Stefan Pucher.

King Arthur

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Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Das verzauberte Schwein

14 Nov 2015, 22 Nov 2015, 29 Nov 2015, 05 Dez 2015, 16 Dez 2015, 17 Dez 2015, 26 Dez 2015, 29 Dez 2015, 02 Jan 2016, 08 Jan 2016, 10 Jan 2016, 17 Jan 2016, 13 Mär 2016, 02 Apr 2016

Der fliegende Holländer

13 Feb 2016, 20 Feb 2016, 25 Feb 2016, 28 Feb 2016

I puritani

19 Jun 2016, 22 Jun 2016, 25 Jun 2016, 29 Jun 2016, 03 Jul 2016, 07 Jul 2016, 10 Jul 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

La traviata

10 Nov 2015, 13 Nov 2015, 15 Nov 2015, 18 Nov 2015, 21 Nov 2015, 27 Nov 2015

Pique Dame

12 Jun 2016, 14 Jun 2016, 18 Jun 2016, 23 Jun 2016

The turn of the screw

11 Okt 2015, 14 Okt 2015, 17 Okt 2015, 23 Okt 2015

Wozzeck

13 Sep 2015, 16 Sep 2015, 19 Sep 2015, 22 Sep 2015, 25 Sep 2015, 29 Sep 2015, 06 Okt 2015

Michael Zlabinger

Musikalische Leitung

Michael Zlabinger wurde 1984 in Wien ge­bo­­ren. Von 1998-2003 absolvierte er ein Orgel- und Kirchenmusikstudium, anschliessend stu­dier­­te er Dirigieren und Kla­vier an der Uni­versität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie bei Manfred Huss. Weitere Studien folgten 2008-2010 in Luzern bei Ralf Weikert. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Bernard Haitink und Pierre Boulez. An der Volks­oper Wien betreute er als musikalischer Assistent und Bühnenmusikdirigent u.a. Salome, Madama Butterfly, Die lustigen Weiber von Windsor, Die Entführung aus dem Serail und Hänsel und Gretel. Von 2003-2015 war er Leiter der Kirchenmusik von Mariabrunn und gründete dort 2005 die Camerata Mariabrunn. Konzerte führten ihn nach Belgien, Holland, Spanien, Serbien-Montenegro und in die Schweiz. Er dirigierte er u.a. die Lucerne Festival Strings, das Luzerner Sinfonieorchester und das Orquesta Sinfonica de Las Palmas. Als Stipendiat des Ministeriums für Unterricht, Kultur und Kunst nahm er 2013 an Projekten des New World Sym­phony Orchestra unter der Leitung von Michael Tilson Thomas in Miami Beach teil. 2011 war er als Assistent von Christoph von Dohnányi für die Neuproduktion von Schönbergs Moses und Aron erstmals am Opernhaus Zürich tätig. Als Assistent von Ingo Metzmacher war er bei den Salzburger Festspielen und an der Mailänder Scala für Zimmermanns Die Soldaten, 2013/14 am Grand Théatre de Genève für Wagners Ring des Nibelungen und zuletzt für Die Jakobsleiter  beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin verpflichtet. Am Opernhaus Zürich dirigierte er Das Gespenst von Canterville, Robin Hood und den Ballettabend Notations.

Der fliegende Holländer

13 Feb 2016, 20 Feb 2016, 25 Feb 2016, 28 Feb 2016

Die Hamletmaschine

24 Jan 2016, 29 Jan 2016, 31 Jan 2016, 02 Feb 2016, 07 Feb 2016, 11 Feb 2016, 14 Feb 2016

Don Pasquale

17 Jan 2016, 20 Jan 2016, 23 Jan 2016, 28 Jan 2016, 30 Jan 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Woyzeck

13 Mär 2016, 24 Mär 2016, 05 Apr 2016, 08 Apr 2016, 20 Apr 2016

Wolfram Koch

Schauspieler

Wolfram Koch wurde in Paris geboren und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ausgebildet. Erste Engagements führten ihn an die Freie Volksbühne, das Schiller-Theater Berlin und an das Schauspiel Frankfurt. Von 1995 bis 2000 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum. Seitdem arbeitet er frei u.a. am Schauspiel Frankfurt, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater in Berlin sowie am Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus Zürich in Inszenierungen u.a. von Dimiter Gotscheff, Armin Petras, Jan Bosse, Sebastian Baumgarten und Herbert Fritsch. 2004 spielte er innerhalb einer Spielzeit in zwei Othello-Inszenierungen einerseits Jago am Schauspielhaus Hamburg in der Regie von Stefan Pucher und andererseits Othello in den DT-Kammerspielen in der Regie von Jürgen Kruse. Im Kino gab Koch als 13-Jähriger in Voytech Jasnys Romanverfilmung Ansichten eines Clowns (1975) seinen Einstand. Zu seinen jüngsten Filmen zählen Hannah (2006, Regie: Erica von Moeller), die Romanverfilmung Die Entdeckung der Currywurst (2008, Regie: Ulla Wagner), Draussen ist Sommer (2012, Regie: Friederike Jehn), Die feinen Unterschiede (2012, Regie: Sylvie Michel) und Houston (2013, Regie: Bastian Günther). Im Fernsehen ist er u.a. in den Serien Tatort und Polizeiruf 110 zu sehen. 2014 erhielt er zusammen mit Samuel Finzi den Gertrud-Eysoldt-Ring der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

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Florian Anderer

Schauspieler

Florian Anderer wurde in Karlsruhe geboren. Schon während der Schulzeit trat er im Badischen Staatstheater Karlsruhe auf und studierte anschliessend von 2001 bis 2005 Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern. 2003 erhielt er ein Stipendium der Armin-Ziegler-Stiftung.
Er gastierte am Luzerner Theater und spielte Karl Moor in Schillers Die Räuber bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Es folgten Engagements in Greifswald und Hildesheim, wo er in der Regie von Karin Drechsel den Alfred in Horvaths Geschichten aus dem Wiener Wald und den Tambourmajor (Woyzeck) spielte. Am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin arbeitete er 2011 erstmals mit Herbert Fritsch zusammen (Der Diener zweier Herren).
Seit der Spielzeit 2012/13 arbeitet Florian Anderer als freiberuflicher Schauspieler auf deutschen Bühnen und war u.a. in Herbert Fritschs Operetten-Debüt Die Banditen am Theater Bremen und in Der Raub der Sabinerinnen am Thalia Theater Hamburg zu sehen, wo er seither regelmässig gastiert. An der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin spielte Florian Anderer in Herbert Fritschs Inszenierungen Frau Luna und Ohne Titel Nr.1 – eine Oper von Herbert Fritsch. Mit demselben Team entstanden zudem Die (s)panische Fliege, Murmel Murmel und der die mann, die alle noch im Repertoire der Volksbühne Berlin gespielt werden.

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Jean-Pierre Cornu

Schauspieler

Jean-Pierre Cornu, geboren in Biel, studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Von 1993 bis 2000 gehörte er zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, wo er in zahlreichen Inszenierungen Christoph Marthalers mitwirkte, darunter Goethes Faust Wurzel 1 + 2, Stunde Null, Kasimir und Karoline sowie Die Spezialisten. Von 2000 bis 2014 war Jean-Pierre Cornu festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Hier spielte er in Hotel Angst, Dantons Tod und Groundings in der Regie von Christoph Marthaler und war u.a. in Inszenierungen von Matthias Hartmann (Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte, Tartuffe), Werner Düggelin (Unwetter), Stefan Pucher (Drei Schwestern, Richard III, Die Perser, Endspiel), Matthias Kriegenburg (Tatis Welt, Herr Puntila und sein Knecht Matti, Stützen der Gesellschaft), Jan Bosse (Hamlet) und Karin Henkel (Alkestis) zu erleben. Gastengagements führten ihn an die Münchner Kammerspiele, die Berliner Volksbühne, die Schaubühne am Lehniner Platz, das Maxim Gorki Theater sowie ans Staatstheater Stuttgart. Zudem wirkte Jean-Pierre Cornu in verschiedenen Fernseh- und Kinofilmen mit, darunter Ernstfall in Havanna, Nordwind, Eden, Verliebte Feinde und Nachtzug nach Lissabon. In letzter Zeit war Jean-Pierre Cornu am Schauspielhaus Zürich in Die Physiker und Der schwarze Hecht (Regie: Herbert Fritsch) sowie in Matto regiert (Sebastian Nübling) zu sehen. Weitere Gastengagements der jüngsten Zeit umfassen Christoph Marthalers Glaube Liebe Hoffnung an der Berliner Volksbühne sowie dessen Der Entertainer am Schauspielhaus Hamburg.

 

 

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Ruth Rosenfeld

Schauspielerin

Ruth Rosenfeld wurde in Los Angeles geboren und wuchs in New York sowie in Tel Aviv auf. Sie lernte zunächst E-Bass und absolvierte anschliessend ein Gesangsstudium an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Noch während des Studiums wurde sie Ensemble-Mitglied an der Berliner Volksbühne. Gastengagements führten sie bisher u.a. in die Berliner Philharmonie, ans Manchester Opera House, das Theater Basel, Musiktheater am Revier Gelsenkirchen, Staatstheater Braunschweig, zu den Bregenzer Festspielen, an die Oper Prag, die Vlaamse Opera Gent, das Lucerne Festival, das Königliche Dänische Theater in Kopenhagen, das Théâtre National in Brüssel, Théâtre de l’Odéon in Paris sowie ans Schauspielhaus Zürich. Als Spezialistin für zeitgenössische Musik wirkte sie bei Uraufführungen u.a. von Werken Morton Subotnicks, Bernhard Langs, Lucia Ronchettis, Bernhard Ganders und Michael Wertmüllers mit. Dabei arbeitete sie mit RegisseurInnen wie Frank Castorf, David Marton, Cordula Däuper, Mirella Weingarten, Dimiter Gotscheff, Jette Steckel und Herbert Fritsch sowie mit renommierten Künstlern wie Keren Cytter, Anri Sala und Douglas Gordon zusammen. In der aktuellen Spielzeit ist sie u.a. an der Staatsoper Hamburg (Weine nicht, singe), am Theater Basel (Bound to hurt) und an der Berliner Volksbühne (der die mann) zu erleben.

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Carol Schuler

Schauspielerin

Carol Schuler, geboren 1987 in Winterthur, absolvierte ihre Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin. Zum ersten Mal auf der Bühne stand Sie mit 5 Jahren im Stadttheater Winterthur. Mit 13 Jahren wurde sie für ihre Hauptrolle im Film Lieber Brad mit dem Schweizer Filmpreis als „Beste Darstellerin“ ausgezeichnet. Seit damals war sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, zum Beispiel in Christoph Schaub’s Roadmovie Nachtlärm oder erst kürzlich neben Jürgen Vogel in der ZDF-Produktion Blochin . 2010 war sie am Schauspielhaus Zürich in Martin Suters und Stefan Eichers Singspiel Geri (Regie Stefan Bachmann) auf der Pfauenbühne zu sehen, wie auch in der Spielzeit 2014/2015 in Herbert Fritsch’s Inszenierung von Der Schwarze Hecht, sowie in Schweizer Schönheit von Dani Levy. Im Sommer 2015 spielte und sang sie die Sally Bowles in Cabaret im Tipi am Kanzleramt in Berlin. Ausserdem singt Carol Schuler in verschiedenen Bands , wie etwa ihre 10-köpfige Soulband „El Cartel“ oder die 20er Jahre Swingband „Chloé et les Enfants terribles“, mit denen sie schon unzählige Live-Konzerte spielte. Carol Schuler lebt in Berlin.

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Corinna Harfouch

Schauspielerin

Corinna Harfouch begann ihr Studium 1978 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. 1983 spielte sie in Heiner Müllers Inszenierung von William Shakespeares Macbeth die Lady Macbeth an der Berliner Volksbühne und wurde ans Berliner Ensemble engagiert. Am Deutschen Theater Berlin trat Harfouch u.a. in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und Ein Sommernachtstraum in der Regie von Jürgen Gosch auf. Für ihre Theaterarbeit ist Corinna Harfouch mehrfach ausgezeichnet worden: Sie erhielt u.a. 1997 den Gertrud-Eysoldt-Ring für herausragende schauspielerische Leistungen und wurde im selben Jahr für ihre Rolle des General Harras in Des Teufels General (Regie Frank Castorf) von der Zeitschrift „Theater heute“ zur Schauspielerin des Jahres gekürt. 2015 gewann sie den Berliner Theaterpreis. Dem Fernsehpublikum ist sie durch ihre Verkörperung der in den 1960er-Jahren wegen Mordes verurteilten Titelfigur des dokumentarischen Spielfilms Vera Brühne (2001) bekannt. In Bernd Eichingers Kinofilm Der Untergang (2004) übernahm sie die Rolle der Magda Goebbels. Corinna Harfouch erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise und Auszeichnungen, u.a. den Europäischen Filmpreis (1990), den Adolf-Grimme-Preis (1997) und die Goldene Kamera als beste deutsche Schauspielerin (2007). 2014 erhielt sie den Grimme Preis für ihre Rolle der Katharina Bruckner im Fernsehfilm Der Fall Bruckner von Urs Egger. In Zürich war sie zuletzt am Schauspielhaus in Die Physiker in der Regie von Herbert Fritsch zu sehen.

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Annika Meier

Schauspielerin

Annika Meier stammt aus Berlin. Nach ihrem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock führte sie ihr erstes Engagement für zwei Jahre an das Luzerner Theater. Mit dem Intendanten Peter Carp wechselte sie 2008 an das Theater Oberhausen, wo erste gemeinsame Arbeiten mit Herbert Fritsch entstanden, u.a. als Dorine in Molières Tartuffe. Es folgten Gastengagements u.a. am HAU Berlin, dem Theater Dortmund und dem Thalia Theater Hamburg. Ab 2011 entstanden mehrere Arbeiten mit Herbert Fritsch, so an der Berliner Volksbühne Frau Luna, der die mann sowie Die (s)panische Fliege, Murmel Murmel und Ohne Titel Nr. 1. Eine Oper von Herbert Fritsch, die jeweils zum Berliner Theatertreffen 2012, 2013 und 2014 eingeladen wurden. Ausserdem ist Annika Meier in zahlreichen freien Theaterproduktionen zu sehen, u.a. mit den Kollektiven SirGabrielDellmann und HappyEndCompany, und betreibt seit 2013 ihre eigene YouTube-Talkshow Zeitstövchen. In den letzten Jahren folgten diverse Film- und Fernsehauftritte, u.a. in der preisgekrönten TV-Serie Der Tatortreiniger. Annika Meier lebt in Berlin.

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Hubert Wild

Schauspieler Bariton Sänger

Hubert Wild, in Karlsruhe geboren, studierte neben Violine und Klavier Gesang bei Prof. R. Bautz in Aachen, bei Prof. Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin und bei KS Prof. Wolfgang Millgramm. Preise und Auszeichnungen gewann er u.a. beim Internationalen Gesangswettbewerb Toti dal Monte in Treviso/Italien und beim 13. Internationalen Robert Schumann Wettbewerb in Zwickau. Er sang u.a. an den Theater in Aachen, Essen, Stralsund/Greifswald, Heidelberg, dem Salzburger Landestheater, den Staatstheater Cottbus und Karlsruhe und der Staatsoper Berlin. Wild ist als Bariton ebenso gefragt wie als Countertenor. Neben Partien wie Figaro, Papageno, Donizettis Dulcamara oder Rossinis Don Magnifico singt er auch Orlowsky in der Fledermaus oder Pompeo in Vivaldis Farnace. Die Titelpartie in Helges Leben von Carola Obermüller und Mark Moebius, sowie seine Rollen in Pinienkerne wachsen nicht in Tüten (Mark Moebius) und 18 Tage (Hossam Mahmoud)wurden eigens für ihn geschrieben. Am Opernhaus Lübeck sang er die Hauptrolle des Adolf Wölfli in Per Nørgårds Der göttliche Tivoli (Per Nørgårds), die er auch an der Oper Bern interpretierte. Seit seinem Falsacappa in Offenbachs Banditen am Opernhaus Bremen entstanden mehrere Arbeiten mit Regisseur Herbert Fritsch, die ihn an Schauspielhäuser wie dem Schauspielhaus Zürich, dem Burgtheater Wien und der Berliner Volksbühne führten. Zuletzt sang er an der Oper Bremen den Wronski in Anna Karenina (Regie: Armin Petras) und interpretierte den Orfeo in Susanne Kennedys Monteverdi-Adaption bei der Ruhrtriennale sowie den Berliner Festspielen.

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Jan Bluthardt

Schauspieler

Jan Bluthardt, geboren in Temuco (Chile), studierte Schauspiel an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Bereits während der Ausbildung spielte er erste Rollen am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Leipzig und an den Städtischen Bühnen Münster. Von 2006 bis 2009 war er am Theater Basel engagiert und wirkte u.a. in Inszenierungen von Anna Viebrock, Werner Düggelin und Elias Perrig mit. Von 2009 bis 2013 war Jan Bluthardt festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich, wo er u.a. mit Barbara Frey, Clemens Sienknecht, Ruedi Häusermann, Stefan Pucher, Sebastian Nübling, René Pollesch, Sebastian Baumgarten und Herbert Fritsch arbeitete. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er als freier Schauspieler tätig. Seine Engagements führten ihn seitdem ans Maxim Gorki Theater in Berlin, an die Berliner Volksbühne (der die mann) und ans Schauspielhaus Zürich (Die Physiker).

 

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Werner Eng

Schauspieler

Werner Eng, geboren in Brasilien, studierte Schauspiel und Regie an der Novalis Schule für Sprachgestaltung und Dramatische Kunst in Stuttgart. Frühe Engagements führten ihn an die Novalis Bühne Stuttgart (1987–95), das Theater St. Pölten (1995–97) und an das Junge Theater Göttingen (1998–2001). 1995 wurde er für seine Arbeit mit dem «Youngster of Arts Europe» ausgezeichnet. Seit 2001 ist Werner Eng freischaffend und u.a. in Basel, Wien, Graz, Zürich, Magdeburg, Dessau, dem Maxim Gorki Theater und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin tätig. 2006 war er festes Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters in Potsdam. Er arbeitete mit Regisseuren wie Sebastian Hartmann, Lukas Langhoff und Sebastian Baumgarten zusammen; mit Herbert Fritsch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin erarbeitete er Die (S)panische Fliege (2011), Murmel Murmel (2012), Frau Luna (2013), Ohne Titel Nr. 1 – Eine Oper von Herbert Fritsch (2014) und der die mann (2015). 2011 inszenierte Werner Eng Pension Schöller am Anhaltischen Theater Dessau. Darüber hinaus spielte er u.a. in den Filmen Elf Onkel (2010) von Herbert Fritsch sowie Vodopad (2009) und Korridor Nr. 50 (2015), beide in der Regie von Evy Schubert. Mit den Produktionen Die (s)panische Fliege, Murmel Murmel, Ohne Titel Nr.1 – Eine Oper von Herbert Fritsch und der die mann war Werner Eng zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Simon Jensen

Schauspieler

Simon Jensen stammt aus Schleswig-Holstein. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Erste Engagements führten ihn ans Volkstheater Rostock, wo er als Hamlet auf der Bühne stand, an die Staatstheater Kassel und Schwerin sowie ans Thalia Theater in Hamburg. 
2012 wurde Simon Jensen mit dem «Proskenion Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste» ausgezeichnet. Neben dem Theater wirkt Simon auch an Film- und Fernsehproduktionen sowie in Hörspielen mit.
Seine Arbeit mit Herbert Fritsch begann er mit den Nibelungen am Theater Bremen. Es folgte Murmel Murmel an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Die Inszenierung wurde 2013 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und auf vielen internationalen Festivals gezeigt. Aktuell ist Simon Jensen u.a. in der Rolle des Thomas Diafoirus in Herbert Fritschs Inszenierung von Der eingebildete Kranke am Burgtheater in Wien zu erleben.

 

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Mélissa Petit

Sopran

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren. 2004 begann sie ihr Gesangsstudium am Konservatorium in Saint-Raphël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira, Königin von Kastilien in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Les Dialogue des Carmelites von Poulenc zu sehen und zu hören. Ausserdem sang sie dort die Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra, Königin von Ägypten von Mattheson. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses. Hier singt sie in der aktuellen Spielzeit u.a. Philidel in King Arthur und Servilia in La clemenza di Tito von Mozart. In dieser Saison debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris, sie sang dort die Gianetta in Donizettis L’elisir d’amore.

Der Schauspieldirektor

12 Sep 2015

Die Zauberflöte

12 Apr 2016, 15 Apr 2016, 21 Apr 2016, 24 Apr 2016

Elektra

20 Sep 2015, 26 Sep 2015, 04 Okt 2015

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 01 Apr 2016

La clemenza di Tito

01 Jul 2016, 03 Jul 2016, 05 Jul 2016, 08 Jul 2016

Deanna Breiwick

Sopran

Deanna Breiwick, geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Mit der Juilliard Opera sang sie Norina (Don Pasquale), Sophie Scholl (Kommilitonen!) sowie Thérèse (Les Mammelles de Tirésias). Ausserdem verkörperte sie Clizia (Händels Teseo) am Chicago Opera Theater sowie Nannetta (Falstaff) und sang in Mendelssohns Sommernachtstraum mit der LA Philharmonic. Sie sang die Titelrolle in Mozarts Zaide in der Zankel Hall (Carnegie Hall) und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island) sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Am Opera Theatre of Saint Louis interpretierte sie Mabel (Pirates of Penzance) und Johanna (Sweeney Todd). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios stand sie in der vergangenen Spielzeit u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville auf der Bühne. Seit der Saison 2014/15 gehört Deanna Breiwick zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie als Elisa (Il re pastore), Marzelline (Fidelio), Papagena (Die Zauberflöte), böse Kammerjungfer (Die Gänsemagd), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Adelaide (Das verzauberte Schwein) und in King Arthur zu erleben war. Geplant sind Clorinda (Orlando) in Zürich sowie Nannetta (Falstaff) und Despina (Così fan tutte) in den Vereinigten Staaten.

Das verzauberte Schwein

14 Nov 2015, 22 Nov 2015, 05 Dez 2015, 16 Dez 2015, 17 Dez 2015, 26 Dez 2015, 29 Dez 2015, 02 Jan 2016, 08 Jan 2016, 10 Jan 2016, 17 Jan 2016, 13 Mär 2016, 02 Apr 2016

Der Schauspieldirektor

29 Okt 2015, 29 Okt 2015

Die Gänsemagd

07 Feb 2016, 07 Feb 2016

Die Zauberflöte

09 Apr 2016, 12 Apr 2016, 15 Apr 2016, 21 Apr 2016, 24 Apr 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Orlando

13 Mai 2016, 16 Mai 2016, 20 Mai 2016, 22 Mai 2016, 24 Mai 2016

Hamida Kristoffersen

Mitglied des IOS

Hamida Kristoffersen, Sopran, stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Birgitte Fassbeander, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei «The Queen Sonja Competition». Bisher war Hamida Kristoffersen als Mimì (La bohème) sowie als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra sowie am Oslo Opera Festival 2012 (Konzert zu Ehren von Kirsten Flagstad) zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 zwei Mal in der Oslo Concert Hall sowie beim Neujahrskonzert mit dem NRK (Norwegian Radio Orchestra) und mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. Seit der Spielzeit 2014/15 gehört Hamida Kristoffersen zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Tamiri (Il re pastore) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Fälle von Oscar Strasnoy, Giannetta (L’elisir d’amore) und Annina (La traviata) zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaela (Carmen) an der Oper Oslo. Ab der Spielzeit 2016/17 wird sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich gehören.

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

La traviata

10 Nov 2015, 13 Nov 2015, 15 Nov 2015, 18 Nov 2015, 21 Nov 2015, 27 Nov 2015

Pique Dame

12 Jun 2016, 14 Jun 2016, 18 Jun 2016, 23 Jun 2016

Anna Stéphany

Mezzosopran

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. den Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée mit Christian Curnyn am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater wie auch in Stockholm, La Musica/Speranza (L’Orfeo) in München und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Konzerte gab sie in jüngster Zeit u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und William Christie, dem Balthasar Neumann Ensemble und Thomas Hengelbrock, dem Orchestra La Scintilla und Laurence Cummings sowie mit dem Londoner Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. Von 2012 bis 2015 gehörte Anna Stéphany zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Sièbel (Faust), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Komponist (Ariadne auf Naxos) und Minerva (Il ritorno d’Ulisse in patria). Sie bleibt dem Opernhaus Zürich weiterhin eng verbunden und war hier in der aktuellen Spielzeit bereits in King Arthur zu erleben. Weitere Pläne umfassen u.a. Octavian in Covent Garden und Sesto (La clemenza di Tito) in Zürich.

Così fan tutte

29 Mai 2016, 01 Jun 2016, 03 Jun 2016, 05 Jun 2016, 10 Jun 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

La clemenza di Tito

01 Jul 2016, 03 Jul 2016, 05 Jul 2016, 08 Jul 2016

Liederabend Anna Stéphany

04 Apr 2016

Mauro Peter

Tenor

Mauro Peter stammt aus Luzern und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Mün­chen bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 debütierte er mit Schuberts Die schöne Müllerin mit dem Pianisten Helmut Deutsch bei der Schubertiade in Schwarzenberg und ist seitdem jedes Jahr dort zu Gast. Zudem ist er in Liederabenden im Wiener Musikverein, in der Londoner Wigmore Hall, an der Oper Frankfurt, am Zürcher Opernhaus und im Grazer Musikverein zu erleben. Sein Operndebüt gab er 2013 als Knappe in Wagners Parsifal bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann und sang noch im gleichen Jahr Tamino an der Opéra de Lyon. Bei den Salzbur­ger Festspielen war er unter Nikolaus Harnoncourt (Il ritorno di Tobia), John Eliot Gardiner (Alexanderfest) und Gustavo Dudamel (Mozarts c-Moll-Messe) zu hören. Seit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er u.a. als Jaquino (Fidelio), mit Schuberts Winterreise, als Tamino und Alessandro (Il re pastore) zu erleben war. Zudem debü­tierte er am Theater an der Wien in einem Da-Ponte-Zyklus unter Nikolaus Harnoncourt (Don Ottavio und Ferrando) und als Apollo (L’Orfeo) an der Bayerischen Staatsoper. 2014/ 15 gab er u.a. sein Debüt als Tamino an der Pariser Opéra Bastille. Im Dezember trat er in derselben Rolle an der Bayerischen Staatsoper auf. Im August 2015 erschien die CD Schubert: Goethe-Lieder, die er zusammen mit Helmut Deutsch bei Sony eingespielt hat. In der aktuellen Spielzeit war er am Opernhaus Zürich bisher als Andres (Wozzeck), in King Arthur und als Tamino zu hören. Bei den Salzburger Festspielen 2016 ist er als Ferrando sowie mit Schuberts Die schöne Müllerin zu erleben.

 

Così fan tutte

29 Mai 2016, 01 Jun 2016, 03 Jun 2016, 05 Jun 2016, 10 Jun 2016

Die Zauberflöte

09 Apr 2016, 12 Apr 2016, 15 Apr 2016, 21 Apr 2016, 24 Apr 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Liederabend Mauro Peter

04 Feb 2016

Wozzeck

13 Sep 2015, 16 Sep 2015, 19 Sep 2015, 22 Sep 2015, 25 Sep 2015, 29 Sep 2015, 06 Okt 2015

Spencer Lang

Mitglied des IOS Solist

Spencer Lang, Tenor, stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore),Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute/Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier bereits als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In dieser Spielzeit sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il Viaggio a Reims) und wird noch als Medoro (Orlando Paladino) zu sehen sein. 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Ab der Saison 2016/17 wird er zum Ensemble des Opernhauses Zürich gehören.

Der Schauspieldirektor

12 Sep 2015, 29 Okt 2015, 29 Okt 2015

Il viaggio a Reims

06 Dez 2015, 11 Dez 2015, 13 Dez 2015, 16 Dez 2015, 18 Dez 2015, 23 Dez 2015, 27 Dez 2015, 01 Jan 2016, 03 Jan 2016, 05 Jan 2016, 07 Jan 2016, 09 Jan 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Orlando paladino

07 Mai 2016, 10 Mai 2016, 18 Mai 2016, 20 Mai 2016, 22 Mai 2016

Nicholas Scott

Tenor

Nicholas Scott, Tenor aus Grossbritannien, studierte an der Royal Academy of Music in London, wo er mit dem Sir Elton John-Stipendium sowie mit dem ABRSM-Stipendium ausgezeichnet wurde. Schon während des Studiums trat er u.a. in der Titelrolle von Thomas Arnes The judgement of Paris mit der New Chamber Opera, in Benjamin Brittens Serenade for Tenor, Horn and Strings und Bachs Kantate Nun komm, der Heiden Heiland BWV 61auf. Seither war er auf der Konzertbühne u.a. in Haydns Schöpfung, Haydns Missa Cellensis und Händels Anthem Blessed are they that consider the poor and needy zu hören; zudem sang er die Tenorpartie in Mozarts Requiem mit der Brandenburg Sinfonia und den Evangelisten in Bachs Johannespassion mit dem Rishon LeZion Symphony Orchestra. Im Opernbereich war Nicholas Scotts bisher als Castor in Rameaus Castor et Pollux, in der Titelrolle von Gustav Holsts The wandering scholar, als Don Basilio (Le nozze di Figaro) sowie als Lurcanio (Ariodante) zu erleben, sang Un suivant de l’Amour / Premier Parque in Rameaus Hyppolite et Aricie unter William Christie am Glyndebourne Festival und Damon (Acis et Galatea) mit dem Ensemble La Nuova Musica im St John’s Smith Square in London. Zur Zeit ist Nicholas Scott Mitglied von «Le jardin des Voix», dem Nachwuchsprogramm von William Christies Ensemble Les Arts Florissants. Er wird ein Purcell-Programm unter Paul Agnew sowie Charpentiers Filius prodigus und Caecilia virgo et martyr unter William Christie singen. Geplant sind zudem Bachs h-Moll Messe mit der Royal Northern Sinfonia und King Arthur am Brisbane Baroque Festival in Australien.

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Andri Björn Róbertsson

Mitglied des IOS

Andri Björn Róbertsson, Bassbariton, absolvierte ein Sprach- und Gesangsstudium in seiner Heimatstadt Reykjavik und studierte anschliessend an der Royal Academy of Music und am National Opera Studio in London. Er ist HSCBC Lauréat de Festivals d’Aix-en-Provence und English National Opera Harewood Artist. Zu hören war er als Sarastro an der Garsington Opera und am Bath International Music Festival, als Don Villotto (La vera costanza) mit der Royal Academy (Trevor Pinnock), als Arthur in Maxwell Davies’ The Lighthouse mit der Royal Academy, als Gremin (Eugen Onegin) sowie in Francisco Colls Café Kafka und Elspeth Brookes The Commision am Royal Opera House Covent Garden, als Cappadocier und Jude (Salome), in einem Rezital mit Dame Kiri Te Kanawa in Reykjavík und in Mozarts Requiem mit der Brandenburg Sinfonia in der Kirche St. Martin in the Fields in London. 2014/15 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich, wo er als Sprecher/2. Priester (Die Zauberflöte), König (Die Gänsemagd), 3. Edler (Lohengrin) und Pronin (Fälle von Oscar Strasnoy) zu sehen war. Er besuchte Meisterklassen bei Dame Kiri Te Kanawa, Sir Thomas Allen, José Carreras, Roger Vignoles und Angelika Kirchschlager. Er gewann u.a. die Mozart Singing Competition in London und war Halbfinalist beim Queen Sonja Wettbewerb in Oslo. Nächste Spielzeit wird er u.a. als Angelotti in Tosca und Ceprano in Rigoletto an der English National Opera in London zu erleben sein.

 

Die Zauberflöte

09 Apr 2016, 12 Apr 2016, 15 Apr 2016, 21 Apr 2016, 24 Apr 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Charles Dekeyser

Mitglied des IOS

Charles Dekeyser, Bass, wurde in Gent geboren. Nach Gesangsunterricht bei Martine Reyners studierte er am Konservatorium Brüssel und am Flanders Opera Studio. Danach studierte er vier Jahre bei José van Dam an der Queen Elisabeth Music Chapel. 2014 erreichte er das Halbfinale beim Queen Elisabeth Competition. Er nahm an zahlreichen Meisterklassen teil, so u.a. mit Graham Johnson und Helmut Deutsch an der Académie européenne de musique beim Festival d’Aix­en­Provence, an der Oper Riga, und mit Christian Prégardien, Malcolm Martineau und Richard Stokes im Rahmen des Britten Pears Young Artist Programme in Aldeburgh. An der Opéra de Wallonie und der Opéra de Rouen sang er Sarastro (Die Zauberflöte), an der Flämischen Oper debütierte er in Rossinis Semiramide und am Théatre de la Monnaie in Les Huguenots und Lulu. Auf der Konzertbühne sang er Werke wie Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Rossinis Petite Messe Solenelle und Händels Messias. Mit Les Musiciens du Louvre gastierte er in Japan sowie in europäischen Metropolen, wo er in Oratorien, Kantaten und Messen von J. S. Bach auftrat. Mit den Brüsseler Philharmonikern sang er die Titelpartie in Mendelssohns Paulus, und mit dem Orchester Symphonique de la Monnaie trat er in Strawinskis Pulcinella auf. Beim Verbier Festival 2014 sang er unter Marc Minkowski in Beethovens Fidelio sowie unter Charles Dutoit in Berlioz’ La Damnation de Faust. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört er zum Internationalen Opernstudio Zürich und war hier bisher in La bohème und King Arthur zu erleben.

 

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Pelléas et Mélisande

08 Mai 2016, 11 Mai 2016, 14 Mai 2016, 19 Mai 2016, 21 Mai 2016, 25 Mai 2016, 27 Mai 2016, 29 Mai 2016

Nahuel Di Pierro

Bass

Nahuel di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón, wo er als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben war. Nachdem er Mitgleid des Pariser Opernstudios sowie des Young Singers Project der Salzburger Festspiele war, führten ihn seine Engagements u.a. an die Deutsche Oper Berlin, die Nederlandse Opera in Amsterdam, nach Santiago de Chile und Buenos Aires, ans Théâtre des Champs-Elysées in Paris, die Opéra National de Bordeaux, ans Théâtre du Capitole in Toulouse, die Festivals in Salzburg, Glyndebourne wie auch Beaune und immer wieder an die Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, interpretierte Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand-Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden sowie Teucer/ Isménor (Rameaus Dardanus) in Versaille und in Bordeaux. Im Konzertbereich trat er mit Klangkörpern wie dem Ensemble Matheus, Cercle de l'Harmonie und Le Concert d'Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy, wo er das Mozart-Requiem sang. In Zürich sah man ihn zuletzt in Il viaggio a Reims. In nächster Zeit wird Nahuel Di Pierro u.a. sein Debut in Aix-en-Provence in der Rolle des Guglielmo (Così fan tutte) geben.

Il viaggio a Reims

06 Dez 2015, 11 Dez 2015, 13 Dez 2015, 16 Dez 2015, 18 Dez 2015, 23 Dez 2015, 27 Dez 2015, 01 Jan 2016, 03 Jan 2016, 05 Jan 2016, 07 Jan 2016, 09 Jan 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Die Zauberflöte

09 Apr 2016, 12 Apr 2016, 15 Apr 2016, 21 Apr 2016, 24 Apr 2016

Haydn / Mozart / Beethoven

20 Dez 2015

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Orlando

13 Mai 2016, 16 Mai 2016, 20 Mai 2016, 22 Mai 2016, 24 Mai 2016

Senesino

25 Apr 2016

 

King Arthur

Semi-Oper von Henry Purcell

 

King Arthur

Semi-Oper von Henry Purcell