L'incoronazione di Poppea - Vorstellung - Opernhaus Zürich

L'incoronazione di Poppea

Oper von Claudio Monteverdi

Musikalische Leitung Ottavio Dantone
Inszenierung Calixto Bieito
Bühne Rebecca Ringst
Kostüme Ingo Krügler
Lichtgestaltung Franck Evin
Dramaturgie Beate Breidenbach


Amore, 1. Famigliare Jake Arditti
Fortuna, Damigella Florie Valiquette
La Virtù, Venere Hamida Kristoffersen
Nerone Valer Sabadus
Ottavia Stéphanie D'Oustrac
Poppea Julie Fuchs
Ottone Delphine Galou
Drusilla Deanna Breiwick
Nutrice Manuel Nuñez Camelino
Arnalta Emiliano Gonzalez Toro
Seneca Nahuel Di Pierro
Lucano, Primo Soldato, 2. Famigliare Thobela Ntshanyana
1. Tribuno, Littore, 3. Famigliare Michael Hauenstein
Liberto, Secondo Soldato, Console Omer Kobiljak

Orchestra La Scintilla

Im Rahmen der Festspiele Zürich


Partner Opernhaus Zürich

In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn
Einführungsmatinee 10 Jun 2018

Termine

24 Jun 2018, 19:00
Premiere
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

27 Jun 2018, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

30 Jun 2018, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

03 Jul 2018, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

05 Jul 2018, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

08 Jul 2018, 14:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

12 Jul 2018, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

L'incoronazione di Poppea

Opera musicale von Claudio Monteverdi (1567-1643)
Dichtung von Francesco Busenello

Vor 370 Jahren noch ganz zu Beginn der Operngeschichte entstanden, markiert L’incoronazione di Poppea zugleich einen Höhepunkt der GattungOper bis in unsere Gegenwart und zeigt moderne Menschen, deren Eitelkeiten, Leidenschaften und Abgründe uns heute keineswegs fern sind. Monteverdi vertonte in Poppea statt einer mythologischen Geschichte erstmals einen historischen, überraschend amoralischen Stoff, der sich durchaus zeitkritisch lesen liess. Dabei interessierte er sich allerdings weniger für die historischen Tatsachen: Die Exzesse und Orgien des Kaisers Nero kommen in der Oper nur am Rande vor. Weit mehr beschäftigten den Komponisten die unheilvolle Verstrickung der Figuren in Machtstrukturen und ihre Verführbarkeit.

Poppea verfolgt nur ein Ziel: Gattin Neros und anstelle Ottavias Kaiserin zu werden. Skrupellos setzt Poppea ihre Reize ein; längst ist Nero ihrer Schönheit verfallen. Geschickt weiss sie Nero gegen den Philosophen Seneca aufzubringen, der ihren Machtwillen durchschaut. Damit Poppea Kaiserin werden kann, muss Seneca sterben. Ottavia sieht nur einen Ausweg, um Poppea aufzuhalten: Sie stiftet Ottone zum Mord an seiner untreuen Geliebten Poppea an. Doch der Plan scheitert und liefert Nero stattdessen den ersehnten Anlass, Ottavia offiziell zu verstossen. Poppea wird Kaiserin.

Brillant hat Monteverdi die tyrannische Hysterie Neros und die Sinnlichkeit Poppeas musikalisch eingefangen. Modern erscheint uns der Musikdramatiker Monteverdi durch die untrennbare Verbindung von Sprache und Musik, durch die er in den kurzen Szenen eine hohe Dramatik erreicht, und durch die virtuose Kombination von Komik und Tragik. Ihr Rollendebüt als Poppea gibt Julie Fuchs, ebenso wie Stéphanie d’Oustrac als Ottavia und Nahuel Di Pierro als Seneca. Der hochgelobte Countertenor Valer Sabadus ist zum ersten Mal am Opernhaus zu hören. Nach Zimmermanns Soldaten und Prokofjews Der feurige Engel präsentiert Calixto Bieito seine dritte Regiearbeit am Opernhaus. Sein Partner am Dirigentenpult ist mit Ottavio Dantone einer der führenden Dirigenten für italienische Barockmusik.

 

Bios

L'incoronazione di Poppea

Ottavio Dantone

Musikalische Leitung

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Als Cembalist erhielt er 1985 den 1. Preis für Continuo-Spiel beim Internationalen Wettbewerb in Paris sowie 1986 beim Internationalen Wettbewerb in Brügge. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. Sein Debüt als Operndirigent gab Ottavio Dantone 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. Im Frühjahr 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala (Regie: Luigi Pizzi). Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper in Berlin (L'italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L'arbore di Diana), das Palau de les Arts de Valencia (Die Zauberflöte), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo) und das Glyndebourne Festival (Rinaldo). Geplant sind Le nozze di Figaro in Hamburg, Il barbiere di Siviglia in Bilbao und La clemenza di Tito in Zürich. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet.

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

La scala di seta

09 Feb 2018, 11 Feb 2018, 17 Feb 2018, 24 Feb 2018

Scarlatti

02 Jul 2018

Calixto Bieito

Regie

Calixto Bieito stammt aus Mirando de Ebro (Burgos). 2011–2012 war er künstlerischer Leiter des Barcelona Internacional Teatre (bit), einer Plattform für die Realisierung von Projekten von Künstlern und Theatern aus aller Welt. 1999-2011 war er Künstlerischer Leiter des Teatre Romea in Barcelona, 2010 und 2011 leitete er das Festival Internacional de las Artes de Castilla y León. Im Opernbereich machte sich Calixto Bieito seit 1996 einen Namen, erstmals mit Bretóns Zarzuela La verbena de la Paloma am Teatro Tivoli Barcelona, in der Folge mit Schönbergs Pierrot Lunaire am Teatre Lliure Barcelona (1998), mit Bizets Carmen beim Festival Peralada (1999), mit Mozarts Così fan tutte an der Welsh National Opera und mit Verdis Un ballo in maschera am Gran Teatre Liceu Barcelona (2000). 2002 inszenierte er für das Festival Grec in Barcelona Die Dreigroschenoper. Don Giovanni war 2001/2002 Bieitos viel diskutiertes Opernregiedebüt im deutschsprachigen Raum an der Staatsoper Hannover (Koproduktion mit der English National Opera London und dem Gran Teatre Liceu Barcelona). Es folgten Il trovatore, La traviata, Cavalleria rusticana/Pagliacci sowie Bergs Wozzeck in Hannover. Bieito arbeitet inzwischen regelmässig an Opernbühnen im deutschsprachigen Raum und inszenierte u.a. Jenůfa, La fanciulla del West, Der fliegende Holländer, Parsifal und Händels Il trionfo del tempo e del disinganno an der Staatsoper Stuttgart, Die Entführung aus dem Serail, Madama Butterfly, Armida, Der Freischütz und Die Gespräche der Karmelitinnen an der Komischen Oper Berlin, Elektra, La vida breve, Kagels Aus Deutschland sowie eine Bearbeitung von Calderóns El gran teatro del mundo am Theater Freiburg, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent, Fidelio an der Bayerischen Staatsoper München sowie Don Carlos, den Zarzuela-Abend ¡Pasión!, Bergs Lulu, Janáčeks Aus einem Totenhaus, Aida, Carmen und War Requiem in Basel, Boris Godunow und La Juive an der Staatsoper München, La forza del destino an der ENO London und Reimanns Lear an der Opéra de Paris. Im Schauspiel inszenierte er 2003 Hamlet und 2004 La Celestina für das Edinburgh International Festival, Aischylos’ Los Persas für das Festival Mérida 2007 und Ibsens Brand für das Bergen Festival 2008, das Oratorium Voices (Stemmer) für das Bergen Festival 2010 und im Juni 2013 Leonce und Lena am Residenztheater München. Mit dem Ensemble des Teatre Romea entstanden u.a. King Lear, Peer Gynt (Bergen Festival 2006), Houellebecques Plattform (Edinburgh Festival), die Uraufführung der Bühnenfassung des katalanischen Ritterepos Tirant lo Blanc von Joanot Martorell und Schillers Don Carlos. 2008 konzipierte und inszenierte er zur expo in Zaragoza das Projekt Iceberg. Im August 2009 wurde Bieito in Basel von der Kulturstiftung pro europa für seine Verdienste im Bereich der Opernregie mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Calixto Bieito Künstlerischer Leiter des Teatro Arriaga Bilbao. Am Opernhaus Zürich Zürich inszenierte er 2013 Zimmermanns Soldaten.

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Rebecca Ringst

Bühnenbild

Rebecca Ringst wurde 1975 in Berlin geboren. 2003 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Andreas Reinhardt. 2006 traf sie auf den Regisseur Calixto Bieito. Ihre Zusammenarbeit führte sie an zahlreiche internationale Opern- und Theaterhäuser wie zum Beispiel die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper und das Residenztheater, die English National Opera London, das Nationaltheater und Den Norske Opera Oslo, das Goodman Theatre Chicago, das Birmingham Repertory Theatre, das Opera Teatro Argentina, die Oper Zürich, die Oper Stuttgart, die Vlaamse Opera, das Theater Freiburg, das Staatstheater Nürnberg, die Teatros del Canal Madrid, das Betty Nansen Teatret Kopenhagen u.a. 2010 wurde Rebecca Ringst für die Produktion Der Rosenkavalier (Regie: Stefan Herheim) von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt. Sie gewann ausserdem den spanischen Theaterpreis Premio Max für das Bühnenbild von Forests (Regie: Calixto Bieito) und 2016 den Publikumspreis der «Opernwelt». Seit 2015 arbeitet sie mit Barrie Kosky an der Bayerischen Staatsoper und an der Komischen Oper Berlin. Derzeit bereitet sie mit ihm Die Meistersinger von Nürnberg für das Festspielhaus Bayreuth vor. Für Calixto Bieitos Inszenierung von Zimmermanns Oper Die Soldaten am Opernhaus Zürich entwarf sie das Bühnenbild.

Jewgeni Onegin

24 Sep 2017, 27 Sep 2017, 30 Sep 2017, 08 Okt 2017, 13 Okt 2017, 19 Okt 2017, 22 Okt 2017, 25 Okt 2017, 28 Okt 2017

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Ingo Krügler

Kostüme

Ingo Krügler studierte Kostüm- und Modedesign in Berlin und London. Danach arbeitete er bei Jean-Paul Gaultier und John Galliano in Paris und assistierte u.a. in Wien, Paris (Bastille) sowie bei den Festspielen in München und Salzburg bei Regisseuren und Ausstattern wie Michael Haneke, David Alden, David Pountney, Gottfried Pilz, Thomas Langhoff, Christine Mielitz, Harry Kupfer und Stefan Herheim. Seitdem ist er als freischaffender Kostümbildner im Theater- und Opernbereich tätig und zeichnete u.a. für die Kostüme von Le nozze di Figaro (Oper Nowosibirsk, Regie: Tatjana Gürbaca), Elektra (Regie: Elisabeth Stöppler) in Weimar, Gounods Faust, Massenets Werther in Oldenburg und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Regie: Tobias Kratzer) verantwortlich. Seit Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Calixto Bieito, für den Ingo Krügler u.a. die Kostüme zu Ibsens Brand in Oslo, Lulu, Aus einem Totenhaus, Aida und War Requiem am Theater Basel, Glucks Armida, Der Freischütz und Die Gespräche der Karmelitinnen an der Komischen Oper Berlin, Voices – a modern passion in Kopenhagen und Bergen, Mauricio Kagels Aus Deutschland sowie die Uraufführung von Carles Santos Das grosse Welttheater in Freiburg, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera Antwerpen, Fidelio, Boris Godunow und La Juive an der Bayerischen Staatsoper sowie Der Kirschgarten und Leonce und Lena am Residenztheater München, Pepita Jiménez von Isaac Albeniz am Teatro de la Plata in Buenos Aires und Madrid, La forza del destino an der ENO London und Reimanns Lear an der Pariser Opéra entwarf.

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Das Land des Lächelns

10 Jun 2018, 16 Jun 2018, 19 Jun 2018, 22 Jun 2018, 26 Jun 2018, 29 Jun 2018

Der fliegende Holländer

18 Mär 2018, 21 Mär 2018, 24 Mär 2018, 28 Mär 2018, 31 Mär 2018

Fidelio

26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 13 Dez 2017

Idomeneo

04 Feb 2018, 07 Feb 2018, 10 Feb 2018, 13 Feb 2018, 16 Feb 2018, 18 Feb 2018, 23 Feb 2018, 27 Feb 2018, 02 Mär 2018

Jewgeni Onegin

24 Sep 2017, 27 Sep 2017, 30 Sep 2017, 08 Okt 2017, 13 Okt 2017, 19 Okt 2017, 22 Okt 2017, 25 Okt 2017, 28 Okt 2017

L'incoronazione di Poppea

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La fanciulla del West

21 Dez 2017, 26 Dez 2017, 30 Dez 2017, 07 Jan 2018, 12 Jan 2018

La Forza del Destino

27 Mai 2018, 30 Mai 2018, 02 Jun 2018, 07 Jun 2018, 10 Jun 2018, 13 Jun 2018, 17 Jun 2018, 20 Jun 2018, 28 Jun 2018

La traviata

06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018

Lunea

04 Mär 2018, 08 Mär 2018, 13 Mär 2018, 15 Mär 2018, 18 Mär 2018, 23 Mär 2018, 25 Mär 2018

Madama Butterfly

10 Dez 2017, 14 Dez 2017, 17 Dez 2017, 20 Dez 2017, 23 Dez 2017, 26 Dez 2017, 29 Dez 2017, 01 Jan 2018, 05 Jan 2018, 07 Jan 2018, 10 Jan 2018

Ronja Räubertochter

18 Nov 2017, 26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 09 Dez 2017, 12 Dez 2017, 31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 14 Jan 2018, 22 Apr 2018, 25 Apr 2018

Florie Valiquette

Mitglied des IOS

Florie Valiquette stammt aus Kanada. Nach ihrem Gesangsstudium an der Université de Montréal bildete sie sich im Atelier lyrique der Opéra de Montréal weiter, wo sie als Sandmännchen/ Taumännchen (Hänsel und Gretel), Laetitia (Gian Carlo Menottis The Old Maid and the Thief) und Galatea (Händels Acis and Galatea) zu erleben war. Ihr Debüt an der Opéra de Montréal gab Florie Valiquette 2013 als Javotte (Masssenets Manon) und Miss Ellen (Delibes Lakmé). In Aix-en-Provence sang sie La princesse/La chauve-souris (Ravels L’Enfant et les sortilèges) sowie Milica (Ana Sokolovićs Svadba), in Verbier war sie als Frasquita in einer konzertanten Aufführung von Carmen unter Charles Dutoit zu hören, und an De Nationale Opera interpretierte sie Elisetta in Cimarosas Il matrimonio segreto. Im Konzertbereich arbeitete sie u.a. mit Barockensembles wie Les Violons du Roy und Studio de musique ancienne de Montréal zusammen und gibt Rezitals mit dem Pianisten Martin Dubé und dem Komponisten Denis Gougeon. Florie Valiquette wird unterstützt von der Jacqueline Desmarais Foundation for Young Canadian Opera Singers, war Teilnehmerin beim Queen Sonja International Music Competition 2015 und Gewinnerin bei der Montreal Symphony Orchestra Competition 2014 und beim Prix d’Europe 2012. Seit Herbst 2016 ist Florie Valiquette Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Bisher war sie u.a. als Barbarina (Le nozze di Figaro), und Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor) zu hören.

Die Zauberflöte

26 Sep 2017, 29 Sep 2017, 05 Okt 2017, 10 Okt 2017, 15 Okt 2017

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Parsifal

25 Feb 2018, 03 Mär 2018, 07 Mär 2018, 11 Mär 2018

Ronja Räubertochter

18 Nov 2017, 26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 09 Dez 2017, 12 Dez 2017, 31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 14 Jan 2018, 22 Apr 2018, 25 Apr 2018

Hamida Kristoffersen

Mitglied des IOS Solistin Sopran

Hamida Kristoffersen, Sopran, stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Birgitte Fassbeander, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei «The Queen Sonja Competition». Bisher war Hamida Kristoffersen als Mimì (La bohème) sowie als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra sowie am Oslo Opera Festival 2012 (Konzert zu Ehren von Kirsten Flagstad) zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 zwei Mal in der Oslo Concert Hall sowie beim Neujahrskonzert mit dem NRK (Norwegian Radio Orchestra) und mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2014/15 wurde Hamida Kristoffersen Mitglied im Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina in einer Vorstellung von Mozarts Zauberflöte, Tamiri (Il re pastore) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Fälle von Oscar Strasnoy, Giannetta (L’elisir d’amore) und Annina (La traviata) zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaela (Carmen) an der Oper Oslo. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie demnächst auch in Macbeth und als Berta (Il barbiere di Siviglia) auf der Bühne stehen wird.

Der Traum von Dir

02 Dez 2017, 05 Dez 2017, 07 Dez 2017, 09 Dez 2017

Die Zauberflöte

26 Sep 2017, 29 Sep 2017, 05 Okt 2017, 10 Okt 2017, 15 Okt 2017

L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

19 Jan 2018, 21 Jan 2018, 26 Jan 2018, 28 Jan 2018, 01 Feb 2018

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Maria Stuarda

08 Apr 2018, 11 Apr 2018, 14 Apr 2018, 17 Apr 2018, 20 Apr 2018, 26 Apr 2018, 29 Apr 2018, 02 Mai 2018, 05 Mai 2018, 09 Mai 2018, 12 Mai 2018

Parsifal

25 Feb 2018, 03 Mär 2018, 07 Mär 2018, 11 Mär 2018

Valer Sabadus

Countertenor

Valer Sabadus begann sein Gesangsstudium mit 17 Jahren an der Hochschule für Musik und Theater in München. 2013 schloss er seine Ausbildung als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding in der Meisterklasse Musiktheater mit Auszeichnung ab. Bereits 2009 debütierte er unter Riccardo Muti bei den Salzburger Pfingstfestspielen in der Produktion Demofoonte. Zudem feierte er grosse Erfolge als Sesto in Günter Krämers Inszenierung von La clemenza di Tito beim Mozart-Sommer in Schwetzingen, als Ruggiero in Vivaldis Orlando furioso und Endimione in La Calisto von Francesco Cavalli an der Oper Frankfurt. Bei den Händel-Festspielen Halle trat er erstmals 2011 in der Titelpartie des Rinaldo auf. 2012 erlangte er internationale Bekanntheit für seine Interpretation des Semira (Leonardo Vincis Artaserse) an den Opernhäusern von Nancy, Lausanne und Köln, dem Theater an der Wien, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra Royal de Versailles und dem Concertgebouw Amsterdam. Die Produktion erschien auch als CD und DVD und erhielt zahlreiche Preise. Im gleichen Jahr wurde ihm der Preis der deutschen Schallplattenkritik für seine Solo-CD Hasse Reloaded (OehmsClassics) verliehen. Weitere Erfolge feierte er u.a. als Menelao (Francesco Cavallis Elena) beim Festival d’Aix-en-Provence, in der Titelpartie von Händels Xerxes an der Deutschen Oper am Rhein in der Inszenierung von Stefan Herheim oder in der Titelrolle von Teseo bei den Händel-Festspielen Karlsruhe. 2015 debütierte er als Nerone (L’incoronazione di Poppea) am Theater an der Wien. Neben seiner regen Operntätigkeit liegt dem jungen Countertenor das Konzert- und Oratorienrepertoire am Herzen. Lieder- und Arienabende gab er beispielsweise beim Lucerne Festival, der Schubertiade in Hohenems und dem Festival „Winter in Schwetzingen“. In der Spielzeit 2016/17 ist er als Giuliano (Cavallis Eliogabalo), in der Titelpartie von Cavallis Il Giasone am Grand-Théâtre de Genève sowie als Ruggiero (Händels Alcina) am Theater Basel zu erleben. 

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Stéphanie D'Oustrac

Mezzosopran

Stéphanie d’Oustrac wurde in Rennes geboren. Nach dem Studium in Lyon wurde sie von William Christie gefördert und ist mit ihm und Les Arts Florissants mit Partien wie Purcells Dido, Lullys Armide, Cybèle (in Lullys Atys) und Irene (in Händels Theodora) aufgetreten. Charpentiers Médée hat sie bereits 2004 unter Hervé Niquet gesungen. Als Carmen war sie an der Opéra de Lille und beim Glyndebourne Festival zu hören – weitere Auftritte mit dieser Partie sind u.a. beim Festival d’Aix-en-Provence und am Teatro Real in Madrid geplant. Zu den weiteren Partien, die sie an den grossen Häusern der Welt singt, zählen u.a. Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Cherubino (Le nozze di Figaro), Idamante (Idomeneo), Dorabella (Così fan tutte), Sesto (La clemenza di Tito), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Isolier (Le Comte Ory), Orphée (Orphée et Eurydice), Lazuli (L’Étoile), Mélisande (Pelléas et Mélisande) und Hermiane in Benoît Merniers La Dispute. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Alan Curtis, Christopher Hogwood, Alain Altinoglu und Sir Colin Davis zusammen. Zu ihren Aufnahmen zählen u.a. Haydns Ariana a Naxos, französische Lieder und DVD-Produktionen wie Médée, Atys, Armide, Carmen u.a. In jüngster Zeit sang sie Concepción (L’Heure espagnole) an der Scala, Irene (Theodora) am Théâtre des Champs-Élysées, Paris und im Amsterdamer Concertgebouw sowie Béatrice (Béatrice et Bénédict) in Brüssel und beim Glyndebourne Festival. In der Spielzeit 2016/17 ist sie u.a. als Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Béatrice und Sesto an der Opéra de Paris und als Rosina an der Opéra de Marseille zu erleben.

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Julie Fuchs

Sopran

Julie Fuchs studierte zunächst Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe, u.a. des Operalia-Wettbewerbs von Plácido Domingo. 2014 wurde sie bei «Les Victoires de la Musique Classique», dem bedeutendsten Preis für klassische Musik in Frankreich, zur besten Opernsängerin ausgezeichnet. Sie sang Servilia (La clemenza di Tito) am Théâtre des Champs-Elysées unter Jérémie Rhorer, Galatea (Acis et Galatea) in Aix-en-Provence und Venedig, die Titelpartie in Ciboulette an der Opéra Comique, Alphise (Les Boréades) in Aix-en-Provence sowie Versailles unter Marc Minkowski und Maria in The Sound of Music am Théâtre du Châtelet in Paris. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski in der Philharmonie de Paris, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis in Zürich sowie beim Salzburg Festival und den Chorégies d’Orange zu hören, gab zahlreiche Rezitals und musiziert mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. Von 2013/14 bis 2014/15 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in ci­men­to), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) und Angelica (Orlando) zu hören war. Unlängst sang sie La Folie (Platée) an der Opéra de Paris unter Marc Minkowski, Musetta an der Bayerischen Staatsoper sowie Marie (La Fille du régiment) in Lausanne und an der Wiener Staatsoper. Geplant sind u.a. Esther (Trompe-la-mort) an der Pariser Oper sowie Léïla (Les Pêcheurs de perles) am Théâtre des Champs-Elysées. 2015 erschien ihre erste Solo-CD Yes.

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Delphine Galou

Alt

Delphine Galou stammt aus Paris und studierte Philosophie an der Sorbonne wie auch Gesang und Klavier. Nach dem Beginn ihrer Karriere als Ensemblemitglied der «Jeunes Voix du Rhin» an der Opéra National du Rhin in Strasbourg beschloss Delphine Galou, sich auf Barockmusik zu spezialisieren. Seither arbeitet sie regelmässig mit DirigentInnen wie Thomas Hengelbrock, Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Alan Curtis, Jordi Savall, Jonathan Cohen, Jean-Christophe Spinosi, Marc Minkowski, und Emmanuelle Haïm zusammen. 2004 wurde sie von der Französischen Vereinigung zur Förderung junger Künstler zur «Entdeckung des Jahres» ernannt. In den letzten Jahren trat Delphine Galou u.a. in Vivaldis Orlando furioso am Théâtre des Champs-Elysées, an der Oper Frankfurt sowie am Theater Basel auf, interpretierte Disinganno (Händels Il trionfo del tempo e del disinganno) an der Staatsoper Berlin sowie Bradamante (Alcina) in Basel, Lausanne und Bremen, sang Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Theater an der Wien, die Titelpartie in Rinaldo in Reggio Emilia und Ferrara, Berenice in Vivaldis Il farnace am Maggio Musicale in Florenz und Orfeo (Glucks Orfeo ed Euridice) an der Opéra de Montpellier. Im Konzertfach ist sie u.a. Stammgast beim Festival de Beaune. In der Spielzeit 2014/15 war sie als Bradamante (Alcina) beim Musikfest Bremen zu hören und gab ihr Debüt am Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel als Andronico (Tamerlano), den sie kurz darauf auch in Amsterdam interpretierte. Am Opernhaus Zürich sang sie Damira in Vivaldis La verità in cimento. Aktuelle Engagements führten sie u.a. als Disinganno nach Berlin und als Bradamante nach Monte-Carlo.

 

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Deanna Breiwick

Sopran

Deanna Breiwick, geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Mit der Juilliard Opera sang sie Norina (Don Pasquale), Sophie Scholl (Kommilitonen!) sowie Thérèse (Les Mammelles de Tirésias). Ausserdem verkörperte sie Clizia (Händels Teseo) am Chicago Opera Theater sowie Nannetta (Falstaff) und sang in Mendelssohns Sommernachtstraum mit der LA Philharmonic. Sie sang die Titelrolle in Mozarts Zaide in der Zankel Hall (Carnegie Hall) und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island) sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Am Opera Theatre of Saint Louis interpretierte sie Mabel (Pirates of Penzance) und Johanna (Sweeney Todd). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios stand sie in der vergangenen Spielzeit u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville auf der Bühne. Seit der Saison 2014/15 gehört Deanna Breiwick zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie als Elisa (Il re pastore), Marzelline (Fidelio), Papagena (Die Zauberflöte), böse Kammerjungfer (Die Gänsemagd), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Adelaide (Das verzauberte Schwein) und in King Arthur zu erleben war. Geplant sind Clorinda (Orlando) in Zürich sowie Nannetta (Falstaff) und Despina (Così fan tutte) in den Vereinigten Staaten.

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Nahuel Di Pierro

Bass

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort auch als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele war er Gast u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, der Opéra National de Bordeaux, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und immer wieder an der Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand-Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden sowie Teucer/Isménor (Rameaus Dardanus) in Versailles und Bordeaux. Im Konzertbereich trat er u.a. mit dem Ensemble Matheus, dem Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy. Am Opernhaus Zürich war er bisher in Il viaggio a Reims, King Arthur sowie als Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu erleben. 2017 wird er sein Debüt als Assur (Semiramide) in Nancy geben und als Leporello (Don Giovanni) ans Festival d’Aix-en-Provence zurückkehren.

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Le Comte Ory

31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 04 Jan 2018, 06 Jan 2018, 09 Jan 2018

Michael Hauenstein

Bass

Michael Hauenstein ist in Möriken im Kanton Aargau aufgewachsen. Seine Gesangsausbildung begann er 2006 bei Ivan Konsulov in Zürich. 2017 erhielt er für seine Verkörperung des Timur (Turandot) den österreichischen Musiktheaterpreis als bester Nachwuchskünstler. Im Mai 2011 debütierte er als Tom (Un ballo in maschera) am Pfalztheater Kaiserslautern. 2012 folgte im gleichen Theater sein Debüt als Warlaam in der Neuproduktion von Boris Godunov. 2013 sang er Zacharias (Nabucco) in Kaiserslautern und am Theater Halle. Ebenfalls in Kaiserslautern sang er Glucks Iphigénie en Aulide sowie Sparafucile in einer Neuproduktion des Rigoletto. Am Tiroler Landestheater Innsbruck war er in jüngster Zeit als Rocco (Fidelio), Timur (Turandot) sowie als Wassermann (Rusalka) zu erleben. 2016 folgte im Theater Basel sein erster Auftritt als Komtur (Don Giovanni). Im Konzert debütierte er 2015 mit der Basspartie in Verdis Requiem. 2014 entstand seine erste CD mit dem Radio Sinfonieorchester Sofia mit Arien u.a. aus Faust, Eugen Onegin, Don Carlo, Nabucco und Il barbiere di Siviglia. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Michael Hauenstein Mitglied im Ensemble der Oper Zürich und ist hier u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mattis (Ronja Räubertochter), Don Inigo Gomez (L’Heure espagnole) sowie in L’incoronazione di Poppea zu hören.

Il barbiere di Siviglia

01 Okt 2017, 06 Okt 2017, 11 Okt 2017

L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

19 Jan 2018, 21 Jan 2018, 26 Jan 2018, 28 Jan 2018, 01 Feb 2018

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Ronja Räubertochter

18 Nov 2017, 26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 09 Dez 2017, 12 Dez 2017, 31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 14 Jan 2018, 22 Apr 2018, 25 Apr 2018

Omer Kobiljak

Mitglied des IOS

Omer Kobiljak wurde 1994 in der Schweiz geboren. Von 2008-2013 wurde er von Davide Thorner am Konservatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in der Sendung Die Grössten Schweizer Hits. Seit 2010 besucht er regelmässig die Meisterkurse von Prof. Jane Thorner-Mengedoht, Davide Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bereits bei den Salzburger Festspielen den Lehrbuben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti in der Inszenierung von Stefan Herheim. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Hauptfach bei Davide Thorner. Im Herbst 2016 debütierte er in der Rolle des Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. Mit Beginn der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im IOS, wo er u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Le Comte Ory sowie in L’incoronazione di Poppea zu erleben sein wird.

Häuptling Abendwind

12 Okt 2017, 26 Mär 2018

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

La fanciulla del West

21 Dez 2017, 26 Dez 2017, 30 Dez 2017, 07 Jan 2018, 12 Jan 2018

Le Comte Ory

31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 04 Jan 2018, 06 Jan 2018, 09 Jan 2018

Ronja Räubertochter

18 Nov 2017, 26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 09 Dez 2017, 12 Dez 2017, 31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 14 Jan 2018, 22 Apr 2018, 25 Apr 2018

Salome

28 Sep 2017, 01 Okt 2017, 08 Okt 2017, 15 Okt 2017

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Idomeneo

04 Feb 2018, 07 Feb 2018, 10 Feb 2018, 13 Feb 2018, 16 Feb 2018, 18 Feb 2018, 23 Feb 2018, 27 Feb 2018, 02 Mär 2018

Juan-Diego Florez

02 Nov 2017

L'incoronazione di Poppea

24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018

Le Comte Ory

31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 04 Jan 2018, 06 Jan 2018, 09 Jan 2018

Mozart

22 Apr 2018

Scarlatti

02 Jul 2018