Rameau

6. Philharmonisches Konzert


Teodor Currentzis, Dirigent
Julie Fuchs, Sopran
Anna Goryachova, Mezzosopran
Orchestra La Scintilla Zürich

TEODOR CURRENTZIS (ARR.)
Suite aus Werken von Jean-Philippe Rameau



Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

Termine

03 Mai 2015, 20:00 Opernhaustag
Preise P1: 95, 80, 65, 50, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Bios

Rameau

Teodor Currentzis

Musikalische Leitung

Teodor Currentzis ist seit 2010 Künstlerischer Direktor des Staatlichen Opernhauses und Balletttheaters in Perm/Russland. Geboren 1972 in Athen, studierte er zunächst Violine am Konservatorium seiner Heimatstadt. 1994 zog er nach St. Petersburg und absolvierte dort sein Kapellmeisterstudium bei Ilja Musin, dem legendären Pädagogen, aus dessen Dirigentenklasse auch Semyon Bychkov und Valery Gergiev hervorgegangen sind. Ab 2004 leitete er für sechs Jahre das Opernhaus von Nowosibirsk als Generalmusikdirektor. Internationalen Ruhm erwarb er sich mit seinem 2004 gegründeten Originalklangensemble Musica Aeterna. Mit dieser Formation gastierte er u.a. im Festspielhaus Baden-Baden, im Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Berliner Philharmonie und im KKL Luzern. Als Operndirigent war er mit Bergs Wozzeck und Mozarts Don Giovanni am Moskauer Bolschoi-Theater zu erleben, er dirigierte Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper München und an der Opéra Bastille in Paris, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk am Opernhaus Zürich, Bizets Carmen und Mozarts Così fan tutte in Baden-Baden und einen Purcell-Abend sowie Wagners Tristan und Isolde am Teatro Real in Madrid. Bei den Bregenzer Festspielen dirigierte er 2010 Weinbergs Die Passagierin. Auf dem Konzertpodium arbeitete er u.a. mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem SWR Sinfonieorchester sowie den Münchner und den Wiener Philharmonikern. Bereits dreimal wurde er mit dem renommierten russischen Theaterpreis Die goldene Maske ausgezeichnet. Zurzeit erscheint ein Mozart/da Ponte-Zyklus unter seiner Leitung bei Sony. Die Figaro-Einspielung erhielt 2014 den «Echo Klassik». Im Sommer 2015 gibt er mit Strawinskys Persephone und Tschaikowskis Iolantha seinen Einstand beim Festival d’Aix-en-Provence. Am Opernhaus Zürich wird er 2016 die Neuproduktion von Verdis Macbeth dirigieren.

Macbeth

03 Apr 2016, 06 Apr 2016, 10 Apr 2016, 13 Apr 2016, 17 Apr 2016, 19 Apr 2016

Rameau

03 Mai 2015

Julie Fuchs

Sopran

Julie Fuchs studierte in Avignon sowie am CNSM in Paris und schloss ihr Studium mit dem 1. Preis ab. Neben weiteren renommierten Preisen wurde sie 2014 bei Les Victoires de la Musique Classique, dem bedeutendsten Preis für klassische Musik in Frankreich, zur besten Opernsängerin ausgezeichnet. Sie sang Servilia (La clemenza di Tito) am Théâtre des Champs-Elysées mit Jérémie Rhorer, Galatea (Acis et Galatea) in Aix-en-Provence und Venedig, die Titelpartie in Ciboulette an der Opéra Comique, Alphise (Les Boréades) in Aix-en-Provence sowie in Versailles mit Marc Minkowski, Maria in The Sound of Music am Théâtre du Châtelet in Paris und Eliza Doolittle (My Fair Lady) an der Opéra de Metz. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski in der Philharmonie de Paris, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis in Zürich sowie beim Salzburg Festival und den Choregies d’Orange zu hören, gab zahlreiche Rezitals und musiziert mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. Seit 2013/ 2014 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Melanto (Il ri­tor­no d’Ulisse in patria) und Susanna (Le nozze di Figaro) zu hören war und in nächster Zeit u.a in Rossinis Il viaggio a Reims zu erleben sein wird. Geplant sind La Folie (Platée) an der Opéra de Paris, Zerlina (Don Giovanni) in Aix-en-Provence, Marie (La fille du régiment) in Lausanne sowie als Debüt an der Wiener Staatsoper und ihr Debüt als Lucia di Lammermoor in Avignon. Seit 2014 ist sie exklusiv beim Label Universal/Deutsche Grammophon unter Vertrag.

Il viaggio a Reims

06 Dez 2015, 11 Dez 2015, 13 Dez 2015, 16 Dez 2015, 18 Dez 2015, 23 Dez 2015, 27 Dez 2015, 01 Jan 2016, 03 Jan 2016, 05 Jan 2016, 07 Jan 2016, 09 Jan 2016

La verità in cimento

25 Mai 2015, 27 Mai 2015, 29 Mai 2015, 31 Mai 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Orlando

13 Mai 2016, 16 Mai 2016, 20 Mai 2016, 22 Mai 2016, 24 Mai 2016

Rameau

03 Mai 2015

Rhapsody in Blue - ein Abend mit Musik aus Amerika

31 Okt 2014

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie Melibea (in Rossinis Il viaggio a Reims) an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Ebenfalls 2012 debütierte sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran und sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri. Im Januar 2014 gab sie ihr Debüt an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Anfang 2015 war sie als Melibea an der Amsterdamer Oper zu erleben. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena) und Rote Laterne (Yen-Er) zu hören war. In Zukunft wird sie u.a. in den folgenden Partien zu erleben sein: Charlotte (Werther) in einer Produktion in Perù, Polina in Amsterdam, Angelina (La cenerentola) in Oslo und Sesto (La clemenza di Tito) in Amsterdam und Antwerpen.

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Okt 2014, 05 Okt 2014, 08 Okt 2014, 11 Okt 2014

Il viaggio a Reims

06 Dez 2015, 11 Dez 2015, 13 Dez 2015, 16 Dez 2015, 18 Dez 2015, 23 Dez 2015, 27 Dez 2015, 01 Jan 2016, 03 Jan 2016, 05 Jan 2016, 07 Jan 2016, 09 Jan 2016

La verità in cimento

25 Mai 2015, 27 Mai 2015, 29 Mai 2015, 31 Mai 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Rameau

03 Mai 2015

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015, 09 Apr 2016, 12 Apr 2016, 15 Apr 2016, 21 Apr 2016, 24 Apr 2016

Haydn / Mozart / Beethoven

20 Dez 2015

Il viaggio a Reims

06 Dez 2015, 11 Dez 2015, 13 Dez 2015, 16 Dez 2015, 18 Dez 2015, 23 Dez 2015, 27 Dez 2015, 01 Jan 2016, 03 Jan 2016, 05 Jan 2016, 07 Jan 2016, 09 Jan 2016

King Arthur

27 Feb 2016, 01 Mär 2016, 03 Mär 2016, 11 Mär 2016, 16 Mär 2016, 18 Mär 2016, 20 Mär 2016, 28 Mär 2016, 01 Apr 2016

La verità in cimento

25 Mai 2015, 27 Mai 2015, 29 Mai 2015, 31 Mai 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Le Comte Ory

06 Mär 2016, 09 Mär 2016, 12 Mär 2016, 17 Mär 2016, 19 Mär 2016

Liederabend Bejun Mehta

15 Dez 2014

Norma

10 Okt 2015, 13 Okt 2015, 15 Okt 2015, 18 Okt 2015

Orlando

13 Mai 2016, 16 Mai 2016, 20 Mai 2016, 22 Mai 2016, 24 Mai 2016

Rameau

03 Mai 2015