Rote Laterne

Oper von Christian Jost

Musikalische Leitung Alain Altinoglu
Inszenierung Nadja Loschky
Bühne und Kostüme Reinhard von der Thannen
Dramaturgie Claus Spahn
Fabio Dietsche
Philharmonia Zürich

Song-Lian die vierte Herrin Shelley Jackson
May-Shan, die dritte Herrin Marlis Petersen
Zhuo-Yun, die zweite Herrin Julia Riley
Yu-Ru, die erste Herrin Liliana Nikiteanu
Master Chen, Herr des Hauses Rod Gilfry
Fay-Pu, Master Chens Sohn mit Yu-Ru, der ersten Frau Spencer Lang
Yen-Er, Dienerin von Song-Lian Anna Goryachova

Mit freundlicher
Unterstützung der
Ringier AG

In deutscher Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn
Einführungsmatinee 22 Feb 2015

Termine

08 Mär 2015, 19:00
Premiere
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

11 Mär 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

14 Mär 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

18 Mär 2015, 19:30
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

21 Mär 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

25 Mär 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

27 Mär 2015, 19:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Rote Laterne

Oper in einem Akt
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Roman von Su Tong
Uraufführung

Die Oper Rote Laterne erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die als vierte und jüngste Gattin in eine traditionelle chinesische Familie verheiratet wird und dort an den rückständigen Verhältnissen zugrunde geht. Vier Ehefrauen verschiedener Generationen und ihr gemeinsamer Mann Master Chen leben unter einem Dach und bilden ein ausweglos katastrophisches Beziehungs-Fünfeck. Das Stück handelt von weiblichem Begehren und gesellschaftlichem Zwang, von Traumvisionen, emotionaler Selbstbestimmung, Herrschsucht, Missgunst, Eifersucht und Tod. Die literarische Vorlage zu der Oper stammt von dem chinesischen Schriftsteller Su Tong und wurde weltberühmt, als der Filmregisseur Zhang Yimou sie 1991 für seinen preisgekrönten Kinoklassiker Rote Laterne adaptierte.

Komponiert wird das Werk von dem Deutschen Christian Jost, der zu den gefragtesten Komponisten der Gegenwart zählt. Der in Berlin lebende Jost hat bereits sieben Werke für das Musiktheater geschrieben, unter anderem für die Komische Oper in Berlin und die Vlaamse Opera in Antwerpen. Seine Oper Hamlet wurde 2009 von Kritikern zur «Uraufführung des Jahres» gekürt. Jost, der sich mit den musikalischen Mitteln eines westlichen Komponisten einem fernöstlichen Sujet nähert, interessiert sich für die somnambule Atmosphäre, die bedrohlich fluktuierende Traumlogik und die fragilen, geheimnisvollen Charaktere, die der Stoff zu Rote Laterne entwickelt.

In zentralen Rollen sind international renommierte und im Umgang mit moderner Musik hochkompetente Sänger wie die Sopranistin Marlis Petersen und der Bariton Rod Gilfry zu erleben. Am Dirigentenpult steht der Franzose Alain Altinoglu, der in der Spielzeit 2012/13 in Der fliegende Holländer sein viel beachtetes Debüt am Opernhaus Zürich gab. Es inszeniert die junge deutsche Regisseurin Nadja Loschky.

 

Bios

Rote Laterne

Alain Altinoglu

Musikalische Leitung

Der in Paris geborene Alain Altinoglu studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de
Paris, wo er auch zehn Jahre lang Emsemblegesang unterrichtete. Inzwischen kann der erst fünfunddreißigjährige Altinoglu auf eine beeindruckende und erfolgreiche Karriere als Operndirigent zurückblicken. Er ist regelmäßiger Gast an Opernhäusern wie der Metropolitan Opera New York, der Lyric Opera of Chicago, dem Teatro Colon Buenos Aires, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Bayerischen Staatsoper München an allen vier Opernhäusern von Paris: der Opéra National, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra-Comique und dem Théâtre du Châtelet. Er trat auch bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence hervor.

Von 2007 bis 2010 war Alain Altinoglu erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. Regelmäßig arbeitet er auch mit dem Orchestre National de France in Paris. Darüber hinaus hat er so renommierte Orchester wie die Staatskapelle Berlin, das Konzerthausorchester Berlin, das Orchestra della Fenice Venedig, l’Orchestre de Paris, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Ensemble Intercontemporain und das Gulbenkian Orchestra Lissabon dirigiert.

Unter seinen künftigen Engagements sind Produktionen von Falstaff und Faust an der
Wiener Staatsoper, Prokojews Liebe zu den drei Orangen an der Opéra National de Paris, Massenets Cendrillon am Théâtre Royal de la Monnaie, Rigoletto an der Oper Köln, Gounods Faust an der Metropolitan Opera sowie Konzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre du Capitole de Toulouse, dem Gulbenkian Orchestra und dem Radio-Sinfonieorchester Wien im Wiener Musikverein.

Alain Altinoglu, der eine besondere Vorliebe für den Liedgesang hat, tritt regelmäßig als Begleiter der Mezzosopranistisn Nora Gubisch hervor. Eine Einspielung mit Liedern von Henri Duparc ist bei Cascavelle erschienen, im nächsten Jahr folgen Lieder von Maurice Ravel. Weiterhin produzierte das Label Naïve unter seiner Leitung Einspielungen des Cello-Konzerts von Eric Tanguy mit dem Orchestre National de France, Le Serment von Alexandre Tansman mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Perela von Pascal Dusapin. Die Oper Fiesque von Eduard Lalo mit Roberto Alagna erschien kürzlich bei der Deutschen Grammophon.

Opernball Zürich

07 Mär 2015

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Nadja Loschky

Regie

Nadja Loschky wurde in Landstuhl/Rheinland-Pfalz geboren und studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie als Assistentin von Hans Neuenfels und als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück, wo sie 2006 Das Tagebuch der Anne Frank inszenierte. Diese Arbeit wurde zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Ebenfalls an den Städtischen Bühnen Osnabrück entstanden die beiden Uraufführungen Rotkäppchen, lauf! und Bruno. 2007 inszenierte sie Rotkäppchen, lauf! am Staatstheater Kassel. 2009 legte sie mit der Inszenierung von Monteverdis L‘incoronazione di Poppea ihre praktische Diplomprüfung ab. Im Anschluss erarbeitete sie an den Städtischen Bühnen Osnabrück eine weitere Uraufführung mit dem Titel Schön, schöner, Schneewittchen. 2010 setzte sie an den Städtischen Bühnen Osnabrück Verdis La traviata in Szene, und anschliessend zeichnete die Regisseurin für die Inszenierung von Charles Gounods Faust am Staatstheater Kassel verantwortlich. In der Spielzeit 2011/12 hat sie Christian Josts Insektenoper Mikropolis an der Komischen Oper Berlin zur Uraufführung gebracht und wird am Staatstheater Kassel Brittens A Midsummer Night’s Dream inszenieren.

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Reinhard von der Thannen

Kostüme

Reinhard von der Thannen stammt aus Österreich und studierte in Wien bei Erich Wonder. Schon während des Studiums war er am Schauspielhaus Hamburg, an den Opernhäusern von Frankfurt und Köln sowie am Residenztheater München mit ersten eigenen Arbeiten tätig. 1987–92 war er fester Bühnen- und Kostümbildner an der Freien Volksbühne Berlin. Daneben gastierte er u. a. an der Opéra de Paris, am Thalia Theater, am Schauspielhaus und an der Staatsoper Hamburg, am Theater Basel, am Schauspielhaus und am Opernhaus Zürich, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Düsseldorf, in Mainz, Darmstadt und Stuttgart, am Schiller Theater und an der Deutschen Oper Berlin, der königlichen Oper Stockholm, der Oper Malmö, im Aaltotheater Essen, bei den Wiener Festwochen, an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen (Così fan tutte sowie Die Fledermaus in der Regie von Hans Neuenfels). Selber führte Reinhard von der Thannen in der eigenen Ausstattung bei Salieris Catilina am Staatstheater Darmstadt 1994 erstmals Regie. Seine Kostüme für Aristophanes’ Die Frösche und Lasker-Schülers Ich und ich erhielten den Berliner Kritikerpreis für die herausragendste Ausstattung und wurden vom BERLIN-Museum gekauft. Mehrmals wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum «Kostümbildner des Jahres» gewählt, zuletzt für den Bayreuther Lohengrin von 2011. Seit 2006 hat Reinhard von der Thannen eine Professur für Kostümdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg inne.

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Philharmonia Zürich

Orchester

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zum Philharmonia Zürich finden Sie hier

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Anna Karenina

12 Okt 2014, 17 Okt 2014, 19 Okt 2014, 19 Okt 2014, 21 Okt 2014, 26 Okt 2014, 21 Nov 2014, 29 Nov 2014, 02 Dez 2014, 03 Dez 2014, 05 Dez 2014, 11 Dez 2014, 14 Dez 2014, 26 Dez 2014, 04 Jan 2015

Balanchine • Van Manen • Kylián

09 Mai 2015, 10 Mai 2015, 16 Mai 2015, 04 Jun 2015, 07 Jun 2015, 14 Jun 2015, 25 Jun 2015

Das Lied von der Erde

14 Dez 2014

Die Frau ohne Schatten

22 Nov 2014, 27 Nov 2014, 30 Nov 2014, 06 Dez 2014

Die Gänsemagd

20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 27 Sep 2014, 27 Sep 2014, 28 Sep 2014, 28 Sep 2014, 06 Dez 2014, 06 Dez 2014, 07 Dez 2014, 07 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 26 Dez 2014, 27 Dez 2014, 27 Dez 2014, 11 Mär 2015, 12 Mär 2015, 12 Mär 2015, 27 Jun 2015, 27 Jun 2015, 28 Jun 2015, 28 Jun 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Fälle

08 Mai 2015, 10 Mai 2015, 12 Mai 2015, 16 Mai 2015, 19 Mai 2015, 21 Mai 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 Mai 2015, 05 Mai 2015, 10 Mai 2015

Giselle

28 Mär 2015, 29 Mär 2015, 04 Apr 2015, 10 Apr 2015, 12 Apr 2015, 12 Apr 2015, 19 Apr 2015, 23 Apr 2015, 26 Apr 2015, 12 Mai 2015, 15 Mai 2015, 17 Mai 2015, 19 Mai 2015, 22 Mai 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Okt 2014, 05 Okt 2014, 08 Okt 2014, 11 Okt 2014

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mär 2015, 04 Mär 2015

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Okt 2014, 10 Okt 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 Mai 2015, 03 Mai 2015, 06 Mai 2015, 08 Mai 2015, 14 Mai 2015, 17 Mai 2015, 20 Mai 2015, 23 Mai 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Okt 2014, 09 Okt 2014, 14 Okt 2014, 18 Okt 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Luisa Miller

16 Dez 2014, 19 Dez 2014, 21 Dez 2014, 27 Dez 2014, 30 Dez 2014, 02 Jan 2015

Mahler / Rachmaninov

18 Jan 2015

Mahler Beethoven

28 Sep 2014

Mahler Sechste Sinfonie

22 Mär 2015

Mahler Vierte Sinfonie

25 Okt 2014

Rameau

03 Mai 2015

Rhapsody in Blue - ein Abend mit Musik aus Amerika

31 Okt 2014

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 15 Mär 2015, 22 Mär 2015, 17 Apr 2015, 14 Mai 2015, 27 Jun 2015

Romeo und Julia

28 Aug 2014, 29 Aug 2014, 30 Aug 2014, 28 Mai 2015, 30 Mai 2015, 31 Mai 2015

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Schönberg / Rachmaninov

12 Jul 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014

Shelley Jackson

Mitglied des IOS

Shelley Jackson, Sopran, studierte am Peabody Conservatory in Baltimore, am Boyer College of Music and Dance in Philadelphia sowie bei Mirella Freni am Centro Universale di Bel Canto in Modena. Zudem erhielt sie ein Stipendium des Chautauqua Institution Voice Porgram und bildete sich bei Benita Valente weiter. Als Mitglied der Academy of Vocal Arts in Philadelphia stand sie als Rosina (Il barbiere di Siviglia), Tatjana (Eugen Onegin), Pedro (Massenets Don Quichotte), Oscar (Un ballo in maschera) wie auch in den Titelrollen von Manon und La traviata auf der Bühne. An der Santa Fe Oper war sie als Iza (Offenbachs La Grande-Duchesse de Gérolstein) und Albina (Rossinis La donna del lago), am Philadelphia Fringe Festival in der Titelrolle von Carlisle Floyds Susannah und mit dem Temple University Opera Theatre als Adina (L’elisir d’amore), Pamina (Die Zauberflöte) und Thérèse/Tirésias (Les mamelles de Tirésias) zu erleben. Ab der Spielzeit 2014/15 ist Shelley Jackson Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich, wo sie u.a. in Robin Hood und Ariadne auf Naxos zu sehen sein wird.

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 15 Mär 2015, 22 Mär 2015, 17 Apr 2015, 14 Mai 2015, 27 Jun 2015

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Marlis Petersen

Sopran

Marlis Petersen begann ihre Laufbahn als Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg und sang dort Partien wie Ännchen (Der Freischütz), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und Königin der Nacht (Die Zauberflöte). Zuvor hatte sie nach Studien bei Sylvia Geszty ihre Gesangsausbildung in den Spezialgebieten Oper, Neue Musik und Tanz ergänzt. Von 1998 bis 2003 war sie Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein, wo sie als Susanna in Le nozze di Figaro debütierte und ihr Repertoire um Partien wie Norina (Don Pasquale), Morgana (Alcina) und Sophie (Der Rosenkavalier) erweiterte. Ihren Einstand an der Wiener Staatsoper gab Petersen mit Alban Bergs Lulu, die sie auch in Konwitschnys viel beachteter Hamburger Inszenierung, an der Chicago Lyric Opera, der Met New York und in einer Neuproduktion in Athen sang. 2011 debütierte sie als Violetta in Konwitschnys Traviata-Neuinszenierung in Graz und sang die Marguerite de Valois (Les Huguenots) am Théatre de la Monnaie in Brüssel. Weitere Gastspiele führten die Sängerin an die führenden Opernhäuser und Festivals u.a. an die Bayerische Staatsoper, die Opera Covent Garden London, die Met New York, die Opéra Bastille in Paris sowie zu den Festspielen von Aix-en-Provence, Bregenz und Salzburg. Zu den Uraufführungen, bei denen Marlis Petersen mitwirkte, zählen Hans Werner Henzes Phaedra in Berlin und Brüssel, Manfred Trojahns La grande magia an der Semperoper Dresden und Aribert Reimanns Medea an der Wiener Staatsoper. Für die Interpretation dieser Rolle wurde sie 2010 von der Zeitschrift Opernwelt zum zweiten Mal – ebenso 2004 für die Lulu mit Konwitschny/Metzmacher – zur Sängerin des Jahres gekürt. Als Konzertsängerin ist Petersen auf allen grossen Podien zu Gast und arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Metha, Lorin Maazel, Antonio Pappano und Ingo Metzmacher, sowie mit Spezialisten der historischen Aufführungspraxis wie René Jacobs, Ton Koopman und Trevor Pinnock. Zukünftige Engagements führen die Sängerin als Susanna und Lulu wieder an die Met New York. Die Lulu wird sie überdies auch an der Bayerischen Staatsoper in München singen. In der Uraufführung von Christian Josts Rote Laterne wird sie in der kommenden Spielzeit in einer tragenden Rolle am Opernhaus Zürich zu erleben sein.

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Julia Riley

Mezzosopran

Julia Riley, britische Mezzosopranistin, studierte an der Royal Academy of Music und beim National Opera Studio in London. Sie ist Gewinnerin der Mozart Singing Competition. Seit ihrem Debüt als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro bei der Glyndebourne Touring Opera war sie u.a. als Nancy in Albert Herring an der Opéra Comique in Paris, in der Titelrolle von Händels Xerxes, als Donna Elvira (Don Giovanni), Sesto (La clemenza di Tito) und Giovanna Seymour (Anna Bolena) mit der English Touring Opera, als Dorabella in Così fan tutte mit der Opera Holland Park sowie in I puritani und L’italiana in Algeri an der Scottish Opera zu hören. Auf dem Konzertpodium trat sie unter anderem bei den BBC Proms unter Sir Andrew Davies auf, beim London Bach Festival, im Teatro Nacional de São Carlos (Lissabon), beim Glyndebourne Festival, in der Royal Albert Hall mit dem London Philharmonic Orchestra (Verdis Requiem), beim Leeds Lieder Festival, in der Londoner Barbican Hall, der Birmingham Symphony Hall (Beethovens Neunte Sinfonie) und in der Londoner Cadogan Hall sowie im Auditorio Nacional de Música in Madrid mit der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Julia Riley zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo sie u.a. als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Flora (La traviata), Dinah in Bernsteins Trouble in Tahiti, Tebaldo (Don Carlo) und Charlotte (Die Soldaten) zu erleben war. In dieser Spielzeit wird sie u.a. in der Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte (Zweite Dame) zu erleben sein.

Die Zauberflöte

07 Dez 2014, 10 Dez 2014, 13 Dez 2014, 18 Dez 2014, 20 Dez 2014, 23 Dez 2014, 26 Dez 2014, 28 Dez 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Il matrimonio segreto

24 Okt 2014, 26 Okt 2014, 29 Okt 2014, 01 Nov 2014, 05 Nov 2014, 09 Nov 2014

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Liliana Nikiteanu

Mezzosopran

Liliana Nikiteanu erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bukarester Akademie und debütierte am Musiktheater Galati, wo sie in Oper, Operette und Musical auftrat. 1991 wurde sie ans Opernhaus Zürich engagiert, wo sie u.a. als Amme (Ariane et Barbe-Bleue) unter John Eliot Gardiner, Dorabella (Così fan tutte) unter Nikolaus Harnoncourt, Ino (Semele) unter William Christie, Fricka (Das Rheingold) unter Philippe Jordan, Zenobia (Radamisto), Zaïre (Les Indes galantes), Thérèse, Hänsel, Cecilio (Lucio Silla), Rosina, Ljubascha (Die Zarenbraut), Ragonde (Le Comte Ory), Ježibaba (Rusalka) sowie als Mary (Der fliegende Holländer) unter Alain Altinoglu zu hören war. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an den Opernhäusen von Paris (Octavian, Nicklausse und Orphée), Wien (Octavian, Rosina und Dulcinée), Dresden (Sesto), Berlin (Cherubino), Hamburg (Octavian), München (Dorabella) und Madrid (Zerlina) sowie bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen und dem Festival d’Aix-en-Provence. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Fedoseyev oder René Jacobs zusammen. Konzerte führten sie mit Mozarts Requiem und Liszt-Liedern in die Tonhalle Zürich, mit Verdis Requiem nach Kopenhagen und Bergen, mit Berlioz’ Les Nuits d’été nach Paris und mit Haydns Berenice nach Bamberg. Ausserdem sang sie Mahlers Lied von der Erde beim Festival «Metamorphosen», war als Dorabella am Grand Théâtre de Genève zu erleben und sang 2012 in John Cages Europeras in Bochum. 2014 ist sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen in Rossinis Otello zu hören. Nächste Spielzeit singt sie am Opernhaus Zürich u.a. Mrs Grose in Brittens Turn of the screw.

La Cenerentola

31 Dez 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Spencer Lang

Mitglied des IOS

Spencer Lang, Tenor, stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L‘elisir d‘amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute/Thisbe in Brittens A Midsummer Night‘s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, der Northwest Sinfonietta und dem Pacific Lutheran University Orchestra auf. Ab der Spielzeit 2014/2015 ist Spencer Lang Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird hier u.a. in Lohengrin und Luisa Miller mitwirken.

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Okt 2014, 09 Okt 2014, 14 Okt 2014, 18 Okt 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Luisa Miller

16 Dez 2014, 19 Dez 2014, 21 Dez 2014, 27 Dez 2014, 30 Dez 2014, 02 Jan 2015

Robin Hood

23 Nov 2014, 18 Dez 2014, 01 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 17 Apr 2015, 14 Mai 2015, 27 Jun 2015

Rote Laterne

08 Mär 2015, 11 Mär 2015, 14 Mär 2015, 18 Mär 2015, 21 Mär 2015, 25 Mär 2015, 27 Mär 2015

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. 2008 sang sie Galakonzerte an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und sang die Melibea in Il viaggio a Reims unter Kent Nagano; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie die Melibea an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Ebenfalls 2012 debü­tier­te sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet, nahm in Bonn am Galakonzert für die Aids-Stiftung und in Berlin an einer Opern-Gala auf dem Gendarmenmarkt teil. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran und sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri. Im Januar 2014 gab sie ihr Debüt an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in La scala di seta (Lucilla), Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina) und Pique Dame (Polina) zu hören war.

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