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Maria Letizia Novak

«Der Haupteingang befindet sich auf dem Sechseläutenplatz in Zürich. Auch die gesamte farbig gestaltete Fensterfront ist in diese Richtung ausgerichtet.

Im Parterre befinden sich zwei lichtdurchflutete Räume. Durch eine Glastür gelangt man in eine Empfangshalle mit Rezeption. Rechts fällt sofort eine goldbemalte Wand ins Auge, die mit Formen aus farbigem Glas gestaltet ist. Diese Glaselemente reflektieren das Sonnenlicht und erzeugen ein faszinierendes Farbspiel. Links steht ein überdimensionaler, runder Stehtisch, an dem sich Gruppen für Führungen versammeln können. Ein roter Teppich führt zur Rezeption. Neben der Rezeption werden in hängenden Glasvitrinen Kostüme und Kleidungsstücke aus dem Opernhaus ausgestellt.Von der Decke hängen Ballettschuhe ehemaliger Tänzerinnen und Tänzer, paarweise angeordnet. 

Durch eine Tür in der farbigen Glaswand gelangt man in ein Café. Dort stehen runde Tische und Sitzhocker. Die Tischoberflächen bestehen aus elektronischer Tinte (e-Ink). Auf den Tischen werden Informationen und Fakten über das Opernhaus angezeigt. Zentral im Café befindet sich ein Kronleuchter aus Ballettschuhen, der als  Blickfang dient. 

Im ersten Stock befindet sich ein offener Raum mit angrenzender Terrasse. Dieser Raum dient verschiedenen Veranstaltungsformaten. In seiner Mitte liegt eine runde Bühne, die sich für öffentliche Vorträge, Musikaufführungen oder Lesungen eignet.

Ein Highlight ist die angrenzende, nicht überdachte Terrasse mit einem kleinen Park. Er ist im Stil eines Barockgartens angelegt. 

Im obersten Stockwerk befindet sich die Dachterrasse, von der aus man den Barockgarten eine Etage tiefer überblicken kann. In einer Ecke steht eine Bar. Die Terrasse ist von einem barocken Zaun umgeben. Auf dem Dach der Bar steht ein Baum, der nachts mit Lichterketten beleuchtet wird.

Die Gebäudefassade ist hell mit weissen Fensterrahmen. An ausgewählten Stellen wird Sandstein verwendet, um eine Verbindung zum Opernhaus herzustellen. Die Fenster sind leicht rosa, blau und grün getönt.

Aussen führt eine Spiraltreppe in die oberen Stockwerke. Zusätzlich sorgt ein gläserner Aufzug dafür, dass auch ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Familien mit Kindern bequem alle Ebenen erreichen können.»

Maria Letizia Novak, 10 Jahre