«Mein Hauptgedanke war das man eine Mischung aus Restaurant (Spass mit anderen Menschen) und zuhause (Entspannung) braucht. Denn das ist für mich ein 3. Raum.
Ich stelle mir immer wieder den gleichen Gedanken: Wie nutzt man die Zeit richtig? Ich kam zum Schluss, man kann sie nicht richtig nutzen kann, oder besser gesagt es individuell ist. Je nachdem wie man es betrachtet.
Was ich gelernt habe, ist, dass es nicht darum geht, was man in dieser Zeit macht, sondern wo man es macht. Das mag jetzt komisch klingen, aber auf das Projekt bezogen kann es durchaus stimmen.
Was ich sagen will, ist dass man seine wenige Zeit im Leben an einem schönen Ort verbringen soll. Diesen Ort wollte ich erschaffen. Ich habe versucht auch an Leute zu denken die kein schönes Zuhause haben. Es liegt nun an ihnen zu beurteilen, ob das gelungen ist.
Einrichtung:
Natur...Natur war für mich, sehr wichtig, um eine gemütliche Einrichtung zu schaffen. Es beruhigt in gewisser Weise und lässt alles natürlicher wirken. Ausserdem hat es einen guten Kontrast zum Licht. Ich würde mich als sehr kreativen Menschen bezeichnen, daher auch den Platz, um zu zeichnen (kreativ sein). Allerdings lese ich auch gerne. Ich wollte das kombinieren. Es ist für mich der Teil der am besten Restaurant (Regeln) und zuhause (Entspannung) verbindet. Entspannung: man kann es sich gemütlich machen, lesen und muss nicht aufrecht sitzen... Restaurant: Man ist bedient, in der Öffentlichkeit.... ich habe an manchen Stellen der Säulen, den oberen Rand verlängert, um sich anlehnen zu können. Ich habe bewusst Glas genommen. Es soll offen wirken, sorgt für Licht und man kann beobachten was draussen geschieht. Besonders wenn man lange dort ist, kann das spannend sein. Ich habe gezielt Bodenplatten (Fliesen) eingebaut um den (klassischen) Restaurantbereich vom restlichen Areal abzutrennen. Jedoch habe ich trotz dem vorgesehen das man in den Säulen trinken und essen darf (nicht bedient). Die Glastische geben einen schönen Kontrast zu den Scheiben. Auf dem Dach kann man schöne Sonnenunter/Aufgänge sehen. Es hatte nur Platz für eine Launch. In meiner Vision gibt es jedoch genug Platz für alle auf dem Dach. Die Bühne, ich dachte es ist nichts authentischer als eine echte Kulisse. In meiner Vorstellung kann man die schwarze Kulisse wegnehmen und dann befindet sich ein schöner Zürichsee dahinter. Ich habe viel über Glas geschrieben, doch ich habe eine grosse Lampe für die Halle gebaut und kleine Schreibtischlampen. Ich will eine gemütliche Stimmung erreichen deshalb, aber das konnte ich nicht darstellen, haben alle Lampen nur warmes Licht.»
Liv Meier, 12 Jahre