«Wenn man für den neuen «Dritten Ort» der Stadt ein Equilibrium zwischen der Funktionalität und der Ästhetik erreichen müsste, wäre es das «Circumplexus perspicuus».
Der Name dieses Gebäudes stammt aus dem Lateinischen: «Circumplexus» kommt vom Verb «circumplecti», welches «umschlingen» bedeutet, und «perspicuus» heisst übersetzt «durchsichtig».
Die Wände des Baus bestehen aus riesigen Glasfenstern, die nach Wunsch von aussen einen Einblick in das Gebäude bieten können. Sie verlaufen in wellenförmigen Strukturen, die das gerundete Gebäude «umwickeln». Das verleiht dem Bauwerk ein modernes und einzigartiges Flair, das dem Altbau im Kontrast steht. Die dunkleren Streifen, die sich über das Gebäude erstrecken, bestehen aus rauchig getöntem Glas, welche den Bau sofort erkennbar machen.
Auf dem Dach befindet sich die Hauptterasse. Sie bietet Sitzplätze für alle Bedürfnisse: Sonne oder Schatten, Bänke oder Tische, Rand oder Mittelpunkt. Rund um die Mitte der Terrasse befindet sich ein U-förmiges Beet, auf dem eine Vielfalt von gepflanzten Bäumen, Blumen und Gräsern für eine angenehme und erfrischende Atmosphäre sorgen.
Auf der rechten und vorderen Seite der Terrasse kann man sich barrierefrei mit einem atemberaubenden Stadt-, Alpen- und Seeblick bei Abendsonne entspannen. Entlang der linken und hinteren Kante der Terrasse verläuft eine Ausrückung der unteren Gebäudewand, die von innen mit einem lichtundurchlässigen Material beschichtet ist. Bei ihrer Kontaktstelle mit dem Terrassenboden befindet sich eine ellenlange Bank, damit es auch an heissen Sommertagen auf der Terrasse einen ruhigen Schattenplatz hat.
Ausserdem gibt es noch zwei weitere kleinere Terrassen auf der rechten Seite des Baus, von denen man in einem ruhigeren Umfeld entspannt den Zürisee betrachten kann.
Der Neubau ist mithilfe eines Durchganges aus Glasfenstern über zwei Stockwerke mit dem Altbau verbunden.
Das Seitenprofil des Gebäudes kann gleich gross oder länger als das Vorderprofil sein. Somit kann das Bauwerk sowie rund als auch elliptisch gebaut werden. Das kommt auf die Bauumstände und die Bedürfnisse an.
Zudem befindet sich seitlich der Haupteingangstüre des Zentrums je eine Türe, die in das Bernhard Theater oder in ein Café führt.
«Circumplexus perspicuus» wäre ein neuer Aufenthaltsort in der Stadt, der zeigt, dass Architektur nicht nur Räume gestaltet, sondern auch Gefühle weckt - und deshalb lange im Gedächtnis bleibt.»
Xenia Grigorenko, 15 Jahre