«Wir präsentieren das Konzept für den Begegnungsraum im Neubau des Opernhauses. Durch die gewaltigen Dimensionen und mögliche riesige Glasfronten wirkt der Raum hell, weitläufig und modern. Beim Betreten empfängt einen das Café, das mit einer Self-Refill-Drink-Station ausgestattet ist und bei Events auch flexibel für das Catering genutzt werden kann. Ein architektonischer Blickfang ist der schwebende Balkon im zweiten Stock, der weit in die hohe Halle hineinragt und zusätzliche Sitz- sowie Arbeitsplätze bietet. Die zentrale Fläche unterhalb dieses Balkons wird im Alltag mit Tischen für das Café bespielt, dient gelegentlich aber auch als Raum für kleine Kunstausstellungen.
Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Bibliotheksbereich. Hier stehen grosse Tische bereit, an denen gelesen, gespielt oder Workshops abgehalten werden können. Für konzentriertes Arbeiten oder absolute Ruhe stehen zusätzlich ein oder zwei runde, bewegliche Raum-Module zur Verfügung, die als schalldichte Rückzugsorte fungieren.
Zwischen der Bibliothek und dem Bühnenbereich liegt das riesige Conversation Pit. Diese in den Boden eingelassene Sitzlandschaft ist komplett weich gepolstert und besticht durch ihre organische, wellenförmige Form. Ausgestattet mit vielen modularen Kissen in Pumpkin Orange lädt dieser Bereich zum Liegen, Entspannen und Reden ein, wobei die Kissen auch von Kindern kreativ zum Bauen genutzt werden können.
Die nächste Zone wird von der runden Bühne dominiert. Der umgebende Raum ist flexibel gestaltet und verströmt durch von der Decke hängende Pflanzen und punktuelles Grün am Boden eine leichte Dschungel-Atmosphäre. Die Möblierung besteht aus mobilen Stühlen, eventuell in Kollaboration mit Designhäusern wie Vitra, sowie den speziell entwickelten Begegnungsbänken. Diese zeichnen sich durch ihre geometrische Form aus, die eine erhöhte Tischfläche direkt in die Sitzbank integriert und im Sockel über grosse, offene Staufächer für Bücher und Taschen verfügt, optional ergänzt durch Steckdosen. Da alle Möbel mobil sind, kann die Fläche einfach für andere Zwecke, wie etwa Yoga-Stunden, freigeräumt werden.
In der Nacht kann der Begegnungsraum zu einem Nightclub transformiert werden. Die Stühle und Begegnungsbänke werden in Lagerräume gebracht, um eine weitläufige Tanzfläche vor der Bühne zu schaffen. Durch Wandelemente lässt sich der Bibliotheksbereich inklusive der Arbeitsplätze verbergen, wodurch die intime, abgedunkelte Atmosphäre eines exklusiven Clubs entsteht.
Abschliessend befindet sich im hinteren Bereich die Spielzone mit einer kleinen Kletterwand und einer Rutsche, die direkt von der Dachterrasse hinunterführt. Ein angrenzender Korridor erschliesst weitere Räume und Etagen des Neubaus, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, darunter reservierbare Fotostudios, Nähzimmer, Bandräume und Bastelwerkstätten.»
JK Designs: Julian B. und Kalee W., 18 Jahre